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am 5. August 2015
Nazareth sollten auf hören! Letzter Abgesang mit Dan McCafferty! Leider lieblos produziert! Songs können die auch nicht mehr schreiben! Schade, aber jetzt ohne Dan McCafferty war es das! Ist nur noch 'ne Cover-Kapelle! Die Live-Songs auf der Limited Edition sind einfach nur "Blutarm"!
Das haben die alten Recken früher ganz anders hin gekriegt! Die Produktion k**** richtig ab! Sorry, ich habe meine Limited Edition verschenkt und den, dem ich sie geschenkt habe, dem hat sie überhaupt nicht gefallen! Jetzt hat er die CD auf dem Flohmarkt verdaddelt! Ja so kann es gehen mit einer Legende, die den Zeitpunkt verpasst in Würde ab zu treten! Null Punkte für das Abschiedswerk - Zwei Punkte für die Legende!
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am 7. Juni 2017
Rock 'n' Roll Telephone wird wohl das letzte Album mit Gründungsmitglied und Reibeisenstimme Dan McCafferty sein, da er aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beenden mußte. Was bietet das Album nun? Nach den beiden gelungenen Vorgängern The Newz und Big Dogz führt RnRT deren Stil fort. Die ersten beiden Songs stampfen heavy wie man sie kennt und liebt. Back 2B4 ist ein lockerer Funsong mit akustischen Gitarren, Winter Sunlight eine Ballade mit Keyboarduntermalung. Es gibt auch schnell nach vorne preschendes wie Punch A Hole In The Sky. Das leicht angefunkte Long Long Time könnte noch Spaß machen, genau wie der Akustikblues The Right Time. Alles in allem könnte RnRT zu den besten der jüngeren Vergangenheit von Nazareth gehören, wäre da nicht der bereits zweimal angewendete Konjunktiv.

Wie schon die beiden Vorgänger wurde RnRT von Yann Rouiller produziert, ein Typ, der anscheinend nur auf Loudness aus ist. Was dann die digitalen Kapazitäten überschreitet, wird gnadenlos gekappt. Nun habe ich ja schon bei einer früheren Rezension eines Nazareth-Albums (ich glaube, es war Snakes 'n' Ladders) geschrieben, daß die Band kein Fall für Klangfetischisten ist, aber bei traditioneller Rockmusik, die aus den 1970ern stammt, wäre wirklich etwas mehr Feingefühl angebracht. Das sollte zwar kräftig sein, aber nicht mit solcher Gewalt auf die Fresse gezimmert werden wie hier. Man kann nur auf ein zukünftiges Remastering hoffen.

Die Deluxe Edition enthält noch eine zweite CD mit zwei Bonustracks und Livesongs aus verschiedenen Quellen von 2000, 06 und 08. Der Klang ist auch hier nicht allererste Sahne, klingt wie unbearbeitete Soundboard-Aufnahmen, natürlich wieder bis 11 ausgesteuert (wobei die Songs von 2000 am besten klingen). An Klassikern gibt es Kentucky Fried Blues und Expect No Mercy zu hören, die Ballade Sunshine von Rampant, sowie als weiteres Highlight God Save The South vom (auch von mir ursprünglich) unterbewerteten Boogaloo-Album.

Mit vernünftigerem Klang wären es vier Sterne gewesen...
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am 6. April 2015
Gefällt mir überhaupt nicht. Für mich persönlich der Tiefpunkt. Aber: Hut ab, Dan! Mit so einer besch*** Krankheit noch zu singen. Einfach nur bewundernswert.
Ein Gutes hatte die Platte bei mir: Ich habe alle Geniestreiche noch einmal durchgehört. Wenn ich nur das Logo sehe, beamt es mich 30 Jahre nach hinten!
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am 11. Juni 2014
Rock'n'Roll Telephone zeigt sich deutlich stärker als der Vorgänger Big Dogz. McCafferty's Stimme ist stabiler als auf dem Vorgänger-Album, auch wenn man der Stimme das Alter und die vielen, vielen Konzerte der letzten Jahre deutlich anmerkt. Das Songwriting ist besser als auf Big Dogz. Ein starkes Stück Nazareth zum Abgang von Legende Dan McCafferty. Es ist (wieder) alles vorhanden, was ein gutes Nazareth-Album ausmacht: Treibende oder schwere Rocker, ungewöhnliche Songs sowie Balladen. Klare Kaufempfehlung! Ich persönlich hoffe, dass McCafferty nicht ganz in der Versenkung verschwindet, sondern weitere Studio-Alben mit Naz macht. Der neue Sänger Linton Osborne passt für meinen Geschmack nicht zur Musik von Nazareth. Vor allem seine Interpretationen der Naz-Balladen sind kaum auszuhalten.
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am 7. Juni 2014
Kann sein, dass dies das letzte Album mit Dan McCafferty ist. Wünsch ich mir nicht, und wer weiss... laut seiner Aussage kann er eigentlich noch locker singen, seine COPD macht ihm "nur" bei Live-Auftritten einen Strich durch die Rechnung. Ob man weiterhin mit ihm Alben aufnehmen wird und kann, das wird nach derzeitigem Stand nicht mal die Band wissen. Linton Osborne, der vorerst neue Sänger, muss hier erst noch überzeugen. Sollte es in dieser neuen Formation weitergehen würde ich es nicht als Selbst-Cover bezeichnen, sondern eher positiv: Generationen-Band. Vielleicht die erste...

Zum Album selbst: es wird wieder mal kräftig abgerockt, in klassischer Nazareth-Art. In den 80ern hatte ich Angst vor den Neuerscheinungen. Seit "No Jive", spätestens ab "Boogaloo", bin ich wieder voller Freude wenn es "was Neues" gibt. "RNRT" knüpft relativ gut an seine Vorgänger "Big Dogz" und "The Newz" an. Ein solides Werk, ohne Schnörksel, geradlinig, aber trotzdem abwechslungsreich. Mir persönlich fehlt die etwas progressivere Schiene die beim letzten Album eingeschlagen wurde, aber gut... Dan McCafferty überzeugt stimmlich immer noch voll und ganz. Die Rhyhmus-Sektion aus Pete und Lee Agnew arbeitet nach wie vor groovig oder stampfig oder luftig, je nachdem welcher Song welche Stimmung erhalten soll. Jimmy Murrison greift diesmal statt räumlicher Effekte eher direkt in den Sound ein. Gefällt mir sehr gut! Sehr gute Sounds, sehr gute Ideen, sehr gute Umsetzung, ob begleitend oder solo. Ob man ihn jetzt als "Nazareth" sieht oder nicht: was wäre gewesen, wenn Manny Charlton noch dabei wäre? Dann würde "RNRT" wohl ein Pop-Album sein, mit programmierten Drums und Keyboardflächen, durchproduziert und flachgebügelt, so wie es "Snakes'n'Ladders" war.

Vier Sternchen gibt es für "RNRT", da die beiden Vorgänger-Alben einfach diese kleine Nuance kantiger, gewagter und manchmal auch lustiger waren. Fans (wie auch ich) werden das Album mögen und lieben lernen, und "Neuzugänge" werden wie immer mit "Razamanaz" oder auch "Hair Of The Dog" einsteigen... oder "Loud'n'Proud"... oder "Close Enough..." oder... ;-)

Wenn das wirklich das letzte Album mit Dan McCafferty gewesen sein sollte, eine persönliche Zeile für ihn aus "Winter Sunlight": THIS COULD NEVER BE THE SAME WITHOUT YOU!

... was auch für eine gewisse Chrissi gilt...
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am 1. August 2014
Großartiges Album in toller Aufmachung. Das letzte Album mit dem unvergleichbaren Dan McCafferty, der leider aus gesundheitlichen Gründen nach den Aufnahmen den Abschied von Nazareth vornehmen musste, ist wirklich gelungen und sehr abwechslungsreich. Das Album hält, was der bereits ein Jahr früher veröffentlichte ÖSV-Song "God of the Mountain" versprochen hat. In der Überzahl finden sich Kracher wie "Speakeasy", darüber findet man auch wieder wieder einzigartige und Nazareth-typische Balladen ("Right time", "Winter Sunlight"). Und auch die 2 im Studio eingespielten Bonustracks überzeugen, vom weiteren Bonusmaterial hat mich vor allem gefreut, dass endlich eine Live-Version von "Sunshine" (dieser Übersong hat mittlerweile auch schon 40 Jahre auf dem Buckel) veröffentlicht wurde.
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am 6. Dezember 2014
Das Album ist typisch Nazareth, sowohl bei den etwas langsameren als auch bei den anderen Titeln. Nazareth hat in all den Jahren nichts verlernt einfach super CD
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am 6. Juni 2014
Dies ist es also. Das letzte Album, dass man halbwegs als ein Nazareth Album bezeichnen kann. Halbwegs in der Tat, da von den ursprünglichen und eigentlichen vier Bandmitgliedern Gitarrist Manny Charlton bereits zum Ende der 80er eigene Wege eingeschlagen hat. 1999 ist schließlich mit dem viel zu frühen Tod von Schlagzeuger Darrel Sweet die zweite von vier Säulen weggebrochen.
Im Wesentlichen aber hatten Nazareth mit Dan McCafferty als Sänger immer noch das Wiedererkennungsmerkmal. Doch sind nicht nur im Wandel der Zeit und mit dem Alter der Musiker die ursprünglichen Qualitäten verwässert worden. Mehr noch ist deutlich zu spüren, dass der Spirit der bereits entfallenen Musiker einfach fehlt. Klar gab es mit den folgenden Musikern immer noch sehr gute Musik für den Liebhaber und auch Achtungserfolge. Doch das, was man eigentlich als Nazareth versteht, war nicht mehr!
Nun ist auch noch und gerade die Stimme Dan McCafferty aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegen. Eben noch wurden die Gesangsspuren zu diesem Album eingespielt und die Instrumente später darüber gelegt. Kein ungewöhnliches Produktionsverfahren, aber somit das Letzte, was wir in dieser Formation und mit der „geliebten“ Stimme zu hören bekommen.

Was nun mit Bassist Pete Agnew verbleibt, wurde an anderer Stelle bereits als Nazareth Coverband bezeichnet. Dan‘s bereits eingeführter Nachfolger Linton Osborne kommt zwar hier und da an die Tonlage von McCafferty heran, ist aber dann doch stimmlich deutlich dünner und bei den gefühlsbetonten Balladen bis zur Schmerzgrenze pathetisch. Hier wäre weniger mehr. Linton Osborne - kein Ersatz – kein Vergleich!!! Das Coverband Urteil darf man stehen lassen. „Pete, bitte verzeih – dein Sohn macht einen ordentlichen Job, doch Jimmy Murrisson an der Gitarre war nie ein wirklicher Ersatz, und du alleine kannst es nicht rausreißen…“

Zum Album selber ist zu sagen, dass man erst einmal Nazareth als solches betrachten muss. Sie werden gerne als meist unterschätze Rockband ever bezeichnet. Dies kann dieses Album leider nicht unterschreiben. Dan’s Stimme war und ist unbedingt Geschmackssache. Hier hört sie sich dann wirklich dem Alter und dem Krankheitsbild entsprechend an. Nie war sie so gequetscht – ja geradezu gequält. Und es ist davon auszugehen, dass im Studio noch ordentlich nachgearbeitet wurde. „Dan, du hast deine Rente verdient. Genieße sie…“
Pete und Sohn Lee machen ihre Arbeit wie immer gut. Nicht mehr und nicht weniger. Und Mr. Murrison wird es leider nicht mehr schaffen mich zu überzeugen. Sicherlich hat er einige saubere Ideen. Seine Gitarre klingt hier sehr ordentlich. Nur der Anspruch insgesamt ist bei ihm dann doch dünn. Leider kann ich meinen sehr durchwachsenen Eindruck von Jimmy’s Liverperformance nicht überwinden.
Im wesentlich bleibt, dass Naz sich treu geblieben sind. Keine Experimente mehr. Eine saubere Produktion. Das Songwriting bewahrt den Stellenwert dieser Band. Naz klingt noch immer gut. Außer innerhalb des ein oder anderen Songs selber gibt es wenig tröge Wiederholungen. Somit ist noch immer eine beachtliche Portion Qualität und Feeling anzutreffen.
Das Album ist durchaus gelungen. Es ist kein Überflieger. Und man sollte nicht anfangen es mit Geschichten wie Black Sabbath 13 zu vergleichen. Naz waren nie die ganz Großen. Sie sind die Band der Fans, was auch hier wieder sehr gut funktioniert. Das ganze kommt zwar diesmal ein wenig gediegen und unaufgeregt rüber. Aber immer noch nicht kalt routiniert bzw. abgedroschen. Man spürt noch immer deren Liebe zur Rockmusik!

Es verbleiben 4 Sterne für ein Nazareth Album. Mit anderen Prominenten Bands wäre ich weniger tolerant. Hier spielt der Sympathiefaktor mit. Doch leider ist dieses Album weit von der fesselnden Performance entfernt, die diese Band für mich einmal geschaffen hat. Alleine die beiden Vorgänger fand ich deutlich spannender.

„Dan. Du wirst immer in meinem Herzen bleiben. Und ihr übrigen Jungs solltet dann doch vielleicht mal darüber nachdenken, ob man das Erbe dieser Band nicht einfach so stehen lassen sollte. Lee und Jimmy, ihr seid sicherlich zu jung für die Rente. Aber Pete, du hast sie dir auch redlich verdient. Keep on Rockin‘ findet mittlerweile wo anders statt.“

Bleibt noch zu sagen, dass diese 2CD Deluxe Edition sehr liebevoll gestaltet wurde und den Abschluss dieser Naz Epoche würdig unterstreicht. Vom Klang der Produktion sollte man keine audiophilen Wunder erwarten. Die Bonus CD vollendet dieses Release und sollte nicht fehlen. Wenn schon, denn schon…
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am 6. Juli 2014
Sehnsüchtig habe ich die neue CD der Band erwartet, die mich seit Ihrer Gründung mit ihrer Musik über Jahrzehnte begleitet hat. Und mich auch nie enttäuscht hat, auch wenn die Alben so manches Mal nicht alle Erwartungen erfüllten. Aber das voraussichtlich letzte mit D.M. war wieder mal ein Volltreffer. Auf der Scheibe ist alles enthalten, von richtig rockigen Stücken über die beliebten Balladen und Ohrwürmer. Sie läuft bei mir rauf und runter, die typische Stimme von Dan McCafferty wird nicht zu ersetzen sein. Einzelne Lieder hervorzuheben wäre falsch, alle sind Stücke für die Ewigkeit. Long long time ist aber besonders in meinen Ohren hängengeblieben. Die Bonus-CD der Deluxe Edition ist eine Dreingabe, die den geringen Aufpreis auch wert ist.
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am 17. Juni 2014
Ein tolles und würdiges Vermächtnis für einen der besten und markantesten Sänger im gesamten Rock'n'Roll Business !

Dan McCafferty hat ein Organ wie kein Zweiter, seine Stimme schneidet, streichelt, sticht und stranguliert ... Dan kann alles, von krachendem Hardrock bis zu sanften Balladen .... einfach unvergleichlich ...

umso bedauernswerter, dass er seit einiger Zeit an einer Lungenkrankheit leidet, aufgrund derer ihm nach einigen Liedern die Luft ausgeht ... insofern leider keine Live-Auftritte mehr möglich ... Roland Kaiser litt übrigens an derselben Krankheit, ließ sich operieren und gibt wieder Konzerte ...

Dan macht mit diesem Album Schluss, der letzte Vorhang fällt, Nazareth live und im Studio künftig leider ohne Dan.

Er wird schmerzlich vermißt werden, denn bei den Songs bläst es einen fast weg ... das letzte Album mit Dan an den Vocals - der Hammer ... wer hätte gedacht, dass die Band nochmals mit so einer Wucht rüberkommt .... allein die beiden Opening Tracks "Boom Bang Bang" und "One Set of Bones" und das hammergeile "Punch a Hole in the Sky" ! das ist dreckiger Hardrock, wie er sein muss ! ein Genuss !

"God of The Mountain"ist übrigens zudem zum Titelsong des Austria Ski Teams gewählt worden !

Göttlich ! und Dan ist God of the Voices! only Dan is the Man !

nach Dans Weggang hätten Nazareth Schluß machen sollen...

Denn nur das ist Nazareth ! -

Die Band hat mittlerweile einen neuen jungen Sänger rekrutiert, der stimmlich absolut nicht diesselbe Schuhgrösse wie sein Vorgänger hat. .. singen kann er schon, aber dem Vergleich mit Dan hält er nicht stand. Paßt stimmlich überhaupt nicht zu Nazareth. Denn wenn man gerade beim Leadsänger etwas ändert, dann sollte die Stimmlage zumindest annähernd ähnlich sein.

Insofern empfehle ich allen Naz-Fans diese letzte Scheibe mit Dan und auch Nazareth selber .... hört Euch das an ... nur so darf und muss Nazareth klingen .... meine Anspiel-Tipps: "One Set Of Bones" und "Punch A Hole In The Sky" !

Dan, Du hast immer einen Platz in unserem Rockhimmel, Danke für 45 grandiose Jahre und dieses letzte, tolle Vermächtnis!
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