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Kundenrezensionen

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In meiner Rezension zum letzten Album von Epica habe ich der Band noch bescheinigt, das sie weniger bombastisch zu Werke geht als andere Bands aus dem Lager des Female Fronted Metals. Mit dem neuen Werk The Quantum Enigma ändert sich dies. Das neue Album klingt bombastischer, epischer und größer als alles was die Niederländer bisher aufgenommen haben. Gleichzeitig wird aber auch den Growls Mark Jansens mehr Raum gegeben. Die Kombination aus dem Mezzosopran Gesang von Simone Simons und den fiesen Tönen von Jansen macht seit jeher einen Großteil der Klasse von Epica aus.

Passend zu den bombastischen Songs gibt es auch noch einen fast bombastischeren Sound, kränkelte gerade das letzte Album etwas an der pappigen Produktion, so hat der Wechsel am Mischpult zu Joest van den Broek, der Band offensichtlich sehr gut getan.

Das Intro “Originem“ eröffnet The Quantum Engima sehr orchestral und geht direkt in “The Second Stone“ über. Der Song spielt sich für Epica Verhältnisse im Uptempo Bereich ab, ist druckvoll und ist mit einem Chorus versehen, welcher nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Ja, so sollten Alben immer starten!

“The Essence Of Silence“ zieht die Härteschraube noch ein wenig weiter an. Simons und Jansen singen hier abwechselnd und der Kontrast der beiden unterschiedlichen Stimmen kommt hier am deutlichsten zu tragen. Immer wenn Jansen zu seinen Growls ansetzt, fängt auch die Instrumentalabteilung an etwas fieser zu klingen. “Visions Of Contingency“ überrascht mit Blastbeats, welche ich so von Epica nicht erwartet hätte.

“Sense Without Sanity - The Impervious Code“ zeigt die progressive Seite der Band, welche auch schon in der Vergangenheit immer wieder für positive Überraschungen gesorgt hat. Der Überhammer des Albums wartet aber an Ende auf den Zuhörer, “The Quantum Enigma - Kingdom Of Heaven part II fasst eigentlich zusammen und packt die stärken der Band in einen Song von zwölf Minuten.

The Quantum Enigma ist ein verdammt starkes Album geworden, hiermit ist Epica ein großer Wurf gelungen!
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am 4. Mai 2014
EPICA sind am absoluten Zenit ihres Schaffens angekommen und jeden Versuch dieses Album zu beschreiben, würde ihm nicht gerecht werden.

Konnte ich in früheren Zeiten EPICA noch episch, bombastisch, und bei Design Your Universe sogar majestätisch titulieren, so darf ich dieses Album wohl als monumentales Meisterwerk bezeichnen.

So atemberaubend wie nie, hat EPICA hier die perfekte Harmonie zwischen klassischen Instrumenten, gewaltigen Chören und hartem Metal geschaffen.

Ein opulent inszeniertes Epos, das von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt und unter die Haut geht sowie die Grenzen der bisherigen Discographie dieser Band um Meilen überragt.
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am 2. Mai 2014
Das Plattenlabel Nuclear Blast macht es einen nicht leicht, wenn eine der bei ihnen unter Vertrag stehenden Bands ein neues Album veröffentlicht muss man darauf gefasst sein mit mehreren unterschiedlichen Albumversionen vor die Qual der Wahl gestellt zu werden welche Version sich man nun zulegen soll. Darüber hinaus hat sich das Donzdorfer Plattenlabel mit teilweise fehlerhaften Releases in den letzten Jahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Amorphis können ein Lied davon singen, sowohl auf ihren Album "Skyforger" als auch auf den DVD / CD Set "Forging the Land of Thousand Lakes" gab es Tonfehler, NB war gefordert eine Umtauschaktion der fehlerhaften Discs zu starten, vor 2 Jahren gab es dasselbe Spielchen bei Epicas Album "Requiem for the Indifferent" die eine nicht final abgemischte Version von "Serenade Of Self - Destruction" enthielt, hier fehlten sämtliche Vocals von Simone und Mark. Ich frage mich schon wie sowas dem selbsternannten "weltweit führenden Independent Heavy Metal Label" passieren kann aber sei es wie es sei, im Zuge der Veröffentlichung von Epicas neuen Album "The Quantum Enigma" schießt Nuclear Blast jedenfalls den Vogel in punkto fragwürdige Veröffentlichungspolitik ab: neben der Standardversion (1 CD) werden 4 bzw. 5 verschiedene Albumversionen mit jeweils unterschiedlichen Bonustracks rausgehauen, hier mal eine Übersicht der jeweiligen Versionen und ihren jeweiligen Bonustracks:

1. Doppel CD Version mit "In All Conscience" als Bonustrack, darüber hinaus eine Bonus CD mit Akustikversionen
2. Earbook mit insgesamt 3 CDs, hier ist wiederum "Dreamscape" als Bonustrack enthalten, auch hier ist die Akustik CD dabei, darüber hinaus gibt es eine dritte Disc mit den Instrumental Versionen von "The Quantum Enigma"
3. Vinyl Edition (also Schallplatte), hier gibt es ebenfalls einen eigenen Bonustrack, nämlich "Memento"
4. i-tunes download Version, diese enthält wiederum "Banish Your Illusion" als Bonus
5. zu guter Letzt gibt es die obligatorische Japan Version von "The Quantum Enigma", auch diese enthält mit "Mirage Of Verity" einen eigenen Bonustrack. Dies ist zumindest nicht wirklich was neues, meines Wissens nach sind CDs in Japan teurer als in Europa und um zu verhindern dass die Japaner auf die billigeren Europa Importe zurückgreifen sind viele Bands bzw. Plattenfirmen vertraglich dazu verpflichtet für die Japan Editionen eigene Bonustracks zu erstellen. Wie gesagt das ist nicht wirklich was neues von daher kann ich hier noch am ehesten darüber hinwegsehen...

Abgesehen davon finde ich es schwachsinnig wenn 4 / 5 verschiedene Bonustracks auf 4 / 5 verschiedene Editionen aufgeteilt werden. Eine solche Politik ist in meinen Augen mit ein Grund warum die CD Verkäufe allgemein rückläufig sind, natürlich will man als Fan die unterschiedlichen Bonustracks auch hören aber wer ist bitte schön so dämlich alle 4 bzw. 5 Versionen von "The Quantum Enigma" auch regulär zu erwerben??? Meiner Meinung nach ist dies ein Freibrief sich die entsprechenden Songs aus den Internet zu ziehen, Nuclear Blast sollte sich mal vor Augen führen dass man sich mit so einer Aktion selber ins Bein schießt....

Gut soviel mal dazu, dadurch dass mir die VÖ Politik von Nuclear Blast ziemlich sauer aufstößt fällt es mir ehrlich gesagt nicht leicht ein objektives Urteil zum Album an sich abzugeben. Dies ist zumindest stärker ausgefallen als der direkte Vorgänger "Requiem for the Indifferent", zum einen haben Epica anscheinend mittlerweile eingesehen dass ihr bisheriger Produzent Sascha Paeth nicht gerade das optimale aus den Vorgängern rausgeholt hat (der Sound auf "Requiem for the indifferent" war beispielsweise ganz mies abgemischt) so hat man diesmal mit Joost Van den Broek und Jacob Hansen (Produzent von u.a. Volbeat) zusammengearbeitet. Die Produktion ist diesmal wesentlich klarer und druckvoller ausgefallen, darüber hinaus wirkt "The Quantum Enigma" wieder etwas zugänglicher als "Requiem for the Indifferent". "The Essence Of Silence" beispielsweise kommt mit einen der besten und eingängigsten Refrain daher den Epica bisher geschrieben haben, auf der anderen Seite stehen dem ganzen die unnötig verschachtelten und mit Growls unterlegten Strophen gegenüber, die irgendwie mit den Refrain nicht so recht zusammenpassen. Was das betrifft können Epica wohl doch nicht ganz aus ihrer Haut, man versucht sich weiterhin anhand der Death Metal Anleihen und den entsprechenden Growls von anderen Symphonic Metal Bands abzuheben, auf Dauer klingt das ganze für mich wiederum zu anstrengend und unnötig kopflastig. Mit Simone hat man doch eine klasse Sängerin die Songs auch alleine tragen kann dies zeigt sich z.B. beim tollen "Unchain Utopia" von daher stehen sich Epica meiner Meinung nach selber im Wege wenn man mit den Death Metal Elementen die guten Ansätze zunichte macht und ein Song wie eben "Unchain Utopia" eher eine positive Ausnahme ist. Am besten funktioniert die Kombination Symphonic / Death Metal noch auf "Omen - The Ghoulish Malady" dass klassisch anfängt, im weiteren Verlauf an Härte gewinnt und Mark Jansen erst gegen Ende eine kurze Growlpassage hat.

Mir kommt übrigens vor dass auf "The Quantum Enigma" noch mehr als sonst mit Chören gearbeitet wird, was auch so eine Sache ist denn bei den ganzen Chören geht Simones Stimme auf Dauer irgendwie unter, weniger wäre hier meiner Ansicht nach mehr gewesen.
Ein Highlight ist zumindest noch die obligatorische Ballade "Canvas Of Life", wo Epica endlich mal zeigen wozu sie in der Lage wären wenn sie sich mit den ganzen Bombast und den Death Metal Elementen auf Dauer nicht selber im Wege stehen würden.

Wie gesagt "The Quantum Enigma" ist auf jeden Fall stärker als "Requiem for the indifferent" aber dennoch kein Überalbum, Highlights sind für mich in erster Linie "Unchain Utopia", "Canvas Of Life", "Omen - The Ghoulish Malady" und mit Abstrichen "The Essence Of Silence" dieser Song lebt im erster Linie von Refrain. Ein solides Album wo ich zwischen 3 und 4 Sternen schwanken würde, für die schwachsinnige Releasepolitik von Nuclear Blast gibt es von meiner Seite nun mal Punkteabzug so bleibe ich bei 3 Sternen....
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am 17. Juli 2014
Epicas neuestes Werk wurde von mir heiß erwartet und ist mit Sicherheit einer meiner Favoriten für das beste Symphonic Metal Album des Jahres, sowie auch eines der stärksten Alben des bisherigen Halbjahres 2014. Die Band um die charismatische Frontfrau Simone Simons mit ihrer beeindruckenden Stimme hat sich bei ihrem neuesten Streich anscheinend besonders angestrengt und ihren Stil mittlerweile nahezu perfekt ausgearbeitet: eine perfekt gelungene Kombination aus Härte, Melodie, Progressivität, Facettenreichtum und Ohrwurmfaktor - dazu eine super Produktion, die die Stärken der Musik noch weiter hervorhebt. Vom Intro Originem bis hin zu den Bonus Tracks am Ende gibt es nichts was ich an den Songs auszusetzten hätte, im Gegenteil - schwache Momente sind auf The Quantum Enigma rar gesäht... Hohepunkte gibt es dafür umso mehr, wie etwa The Second Stone, das perfekt als Opener geeignet ist und den ersten packenden Refarin des Albums vorlegt. Davon gibt es auf jeden Fall eine ganze Menge wie z.B. bei Unchain Utopia, Omen oder dem teils an Fluch der Karibik erinnernden Natural Corruption, die einem lange nicht mehr aus dem Kopf gehen. Toll ist auch die Powerballade Canvas Of Life, allein die Intromelodie ist schon unvergesslich. Dies sind nur ein paar Highlights, davon hat das Album noch eine ganze Menge zu bieten. Super Arbeit Epica, freu mich schon das Material mal live erleben zu dürfen :)
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am 10. Januar 2016
EPICA machen wie immer ihr eigenes Ding und das sehr gut. Eine Mischung aus Symphonischen Gesang von der gottgleichen Simone Simons dazu das brachiale Gegrunze von Mark Jansen machen das Album rund. Nicht jedem gefällt dieser Art Metal. Aber wer auch früher schon Trash Metal wie ich gehört hat findet das super. Mich stört der Stil Wechsel nicht im Gegenteil. Schön schnell und Hard dabei aber immer in der symphonischen Linie behaftet. Aber das gab es ja auch schon früher bei Epica. Wer was anderes erhofft hat sorry hier fliegt die Kuh. Ob Songs wie the Second Stone oder Sense without Sanity. Hier gibt es immer ordentlich auffe Glocke. Vergleiche mit anderen Bands verkneife ich mir im ehesten noch After Forever sonst fällt mir keine Band ein. Top Werk sehr gut für den echten Metaller 5 Sterne.
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am 3. Mai 2015
Der absolute Hammer. The Quantum Enigma ist das beste, was ich jemals gehört habe. The Second Stone, The Essence of Silence und Victims of Contingency reisen ein sofort mit und gehen nicht mehr aus den Kopf. Was danach kommt, setzt noch ein oben drauf. Sense without sanity-The inpervious code ist einfach episch. Unchain Utopia ist noch epischer und entführt ein komplett. The fith guardian ist ein wunderschöner Instrumental-Track. Chemical Insomnia ist wieder ein supergeiler Rocker,der mitreisst. Genauso wie Reverence- Living the Heart. Omen- The Ghoulsh Malady ist ein super Ohrwurm. Canvas of Life ist eine epische Balade zum abtauchen, Super Sache. Natural Corruption reisst dann wieder einfach mit, die Melodie ist episch und der gesamte Song geht nach vorne. Der letzte Song The Quantum Enigma ist das absolute Highlight. Mit 12 Minuten der längste und epischste Song des Album. Epica haben wieder ein geiles Album erschaffen. Geile Gitarren. Simone singt wie immer traumhaft schön. Mark haut ein paar Growls und Screams raus. Die Drums machen richtig Dampf. The Quantum Enigma ist mit Design your Universe und Requiem for the Indifferent einer der besten Alben von Epica.
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TOP 500 REZENSENTam 30. November 2014
The "Quantum Enigma" ist definitiv das bisher stärkste Album der niederländischen Symphonic-Rockern um Frontfrau Simone Simons. Das Album wirkt irgendwie bombastischer und epischer als alle seine Vorgänger. Ich finde bei Symphonic Metal mit diesen opernhaften Singstimmen besteht ganz schnell die Gefahr das es kitschig wirkt. Ein kleiner "Tick" zuviel und das war's!
Epica haben diesen Spagat sehr gut hingekriegt und immer wenn es abzudriften droht, "grätscht" Mark Jansen mit seinem Growl-Gesang dazwischen. Im Übrigen gefällt mir dieser Kontrast der Stimmen sehr gut! Das komplette Album ist irgendwie genau auf den Punkt gebracht, musikalisch und gesanglich perfekt abgestimmt - aber genau das ist auch die Schwäche! Je länger dieses Album läuft desto "vorhersehbarer" wird das alles! Man denkt sich irgendwann mal: ..."so, jetzt müsste gleich der Growl-Gesang einsetzten!" Genauso kommt es dann auch!
Fazit: Das bisher beste Album der Niederländer, solide und ohne gravierende Schwächen - durchaus gelungen! 4-Sterne weil es eben ein wenig zu vorhersehbar ist und der letzte Funke einfach nicht überspringen will! Die Songs bewegen sich alle auf dem gleichen (hohen) Niveau weshalb ich hier einzelne Titel nicht hervorheben möchte!
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am 4. November 2014
An alle, die für dieses Album fünf Sterne vergeben haben: Ihr habt ja so Recht, ich kann mich bei allen diesen Rezensionen nur anschliessen. "Design your Universe" hat mich damals schon megamäßig begeistert. Dafür wurde ich mit "Requiem for the Indifferent" irgendwie nicht so richtig warm. Dieses Album ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich herausragend. Aber jetzt "The Quantum Enigma" hier stimmt einfach alles, vom Cover über den Sound bis zu den Kompositionen und letztendlich dem herausragenden Gesang von Simone Simons. Das Album beginnt mit den ersten drei Nummern sehr hart und wird danach episch und bobastisch wie ich es so noch nie gehört habe. Ach nach dem zwanzigsten + X mal anhören sind Gänsehaut-Momente immer noch garantiert. Auf die einzelnen Songs möchte ich jetzt nicht eingehn, aber wenn mann das Gesamtkunstwerk betrachtet, so steht für mich fest, dieses Album ist in diesem Musikgenre absolute Referenz. Der Kauf einer Konzertkarte für München war die logische Konsequenz.
Glasklare Kaufempfehlung
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am 11. November 2016
Syphonic metal geht nicht besser. Von Anfang bis Ende ist dieses Album heavy, schön, bombastisch und einfallsreich. Ich war sofort begeistert. Epica haut einfach auf die zwölf... Ich liebe das Album aber nach dem Hören brauche ich eine Pause.
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am 5. Juni 2014
Eines vorweg: Ich bin EPICA-Fan, ja.

Aber leider muss ich zu diesem Album erst einmal meine Enttäuschung kundtun.

Also, zum Album:

Nicht unerwartet, kommt zuerst ein Instrumental/Choral-Track als Intro, gefolgt von einem echt gelungenen Opener (Track 2), der mir sehr, sehr gut gefällt und so richtig abgeht.

Spätestens bei Track 3 aber bestätigt sich das Gefühl, dass mit dem Album irgend etwas nicht stimmt...

DER SOUND!!!!

Ich finde produktionstechnisch ist es ein ziemlicher Rückschritt und eine herbe Enttäuschung.

Über den Gitarrensound lässt sich ja streiten (mein Geschmack ist er nicht….), doch das das Gesamt-Klangbild ist echt schlecht. Dünner schriller Chor-Gesang, unausgewogene Frequenzen, ich dachte erst mein Kopfhörer steckt nicht richtig drin oder ich hätte versehentlich einen falschen Equilizer-Preset aktiviert.

Nein, ein Vergleich mit dem vorherigen Epica-Album bestätigte meine Befürchtung.

Um es kurz zu machen:

Der ganze Sound des Albums klingt matt und zu dumpf, als wenn ein Filter die Brillianz herausnimmt.

Ich bin nun wirklich kein HiFi-Freak oder Sound-Fetischist,aber im Vergleich mit "Requiem for the Undifferent" und selbst der älteren "The Divine Conspiracy" ist der Sound von "The Quantum Enigma" schlecht.

Die Gitarren (die verzerrten) beißen sich oft mit den Chören und klingen irgendwie kratzig-muffig.

Das Schlagzeug, welches sonst für ordentlich Druck und Drive sorgt, ist zu leise und klingt nach nichts.

Da das gesamte Album einen Bombast-Sound fährt, habe ich mehr und mehr den Eindruck einem breiigen Sound-Teppich um die Ohren zu kriegen.

Und selbst bei dem kompositorisch wunderschönen "Canvas of Life" wird mir der Song durch den Sound/Mix vergrault.

Sorry, Epica: Ihr seid bis lang meine Lieblinge im Symphonic-Metal, aber diese Produktion ist, was die Soundproduktion betrifft, eine Enttäuschung.
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