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am 30. September 2016
Navarro sagt klar und deutlich, dass sein Buch keine psychologische Expertise ist, sondern ausschließlich helfen soll sich vor Menschen zu schützen, die unglaublich nervig, fies oder gar sehr gefährlich sind. Jeder der sich fragt, warum manche Menschen nicht auf logische Argumente reagieren oder verstehen wollen, dass ihre Art jede Form von Miteinander unmöglich macht, kann von Navarros Erfahrungen und Erkenntnissen lernen, dass es besser ist sich von diesen Menschen fernzuhalten. Ich habe dieses Buch als echte Hilfe im Umgamg mit Alltagsterroristen empfunden.
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TOP 100 REZENSENTam 17. April 2014
Sie sind oft besonders intelligent, sogar charmant und verstehen die ganze Klaviatur des Tarnens und Täuschens. Sie können über Jahrzehnte unerkannt hinter einer Biedermeier-Maske versteckt sein, um ihren Neigungen der Niedertracht und des sadistischen Quälens ihrer Opfer zu frönen.

Dabei kommt es nicht darauf an, dass Menschen nur dann Psychopathen sind, wenn sie andere töten. Grausame Beleidigungen und Stalking über Jahre können ebenso relevant und Teil des Täterprofils sein wie alles andere.

Joe Navarro berichtet aus eigenen Erfahrungen und addiert diese zu Fragen_Listen nach seiner Typisierung unterschiedlicher Charaktere (Narziss, dissozialer Typ, paranoide Persönlichkeit, instabiler Typus), die mehr als erhellend sind. Dabei kommt es darauf an, dass eine Vielzahl von Einzelheiten bzw. Merkmalen zu einem Täter führen können.

Ich werde oft danach gefragt, wie gefährlich reine Online-Stalker sind. Ihre Zahl hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Sind sie harmlos? Nein, in keinem Fall, ihr Tun ist ebenso vernichtend und gefährlich wie die reale Tat, ihre Verfolgung allerdings hinkt noch ihrem Schaden hinterher. Hier wäre es höchste Zeit, konkrete Maßnahmen zu starten, die mit den in diesem Buch definierten Merkmalen zu Erkennung und Vermeidung führen könnten.

Frauen sind eher psychologisch agierende Psychopathinnen und Männer neigen mehr zur Gewalt. Insofern wären Täterprofile im Internet vermutlich stärker feminin und solche in der realen Tat eher männlich orientiert. (Ca. 30% der Psychiatrie-Patienten sind Borderliner, davon 85 % Frauen.)

Im Internet sind Psychopathen einfach zu erkennen, sie neigen zum narzisstischen Größenwahn, zumindest in Worten, sind glaubensfest oft an ein religiöses Vorbild fixiert und in der Lage, Situationen nach allen Regeln der Wortkunst zu drehen. Niemand ist sicher vor ihnen und ihre Lust, andere zu demütigen, ist grenzenlos sowie zeitlich unbefristet. Dabei hilft nur eins: ignorieren. Jeder kleinste Satz dient ihnen nur dazu, ihr Arsenal endlich zur Anwendung zu bringen und Dinge in irrwitzigster Weise zu verdrehen. Woher die Lust kommt, andere schlecht aussehen zu lassen, sie wird in diesem Buch nicht beantwortet, es ist eher ein Leitfaden für Opfer, solche dysfunktionalen, expresserischen Menschen zu erkennen.

Jakob Wassermann schrieb: 'Wer darbt, dessen Seele wird von Bitterkeit erfüllt gegen den, der Überfluß hat. Es gibt Verstoßene, die durch keine Anstrengung dahin gelangen können, wo die Lieblinge des Glückes sich am ersten Tage befinden. So entsteht in Hunderttausenden, Millionen Gemütern Bitterkeit, Haß, Neid und Auflehnung.' Diese Bitterkeit lässt heute sehr viele Internetforen überquellen, mit haltlosen Anschuldigungen, dreisten Beleidigungen und Mobbing. Es ist das Unbewusste, welches sich so Bahn und Licht verschaffen möchte, durchaus folgerichtig, in jedem Fall ein Studienobjekt für Profiler und Menschen, denen Menschen nicht gleichgültig sind. Sigmund Freud würde in diesem Zusammenhang von einer kollektiven Psychoanalyse sprechen, deren schlimmste Ausprägungen im Grunde nichts als Hilfeschreie sind.

Mir ist bekannt, dass es inzwischen schon Institutionen gibt, die diese Online-Helden beschäftigt halten, sie in ihre seelischen Einzelbestandteile analysieren und in besondere Beobachtung nehmen. Denn eines ist klar: über kurz oder lang erzählen sie ihre ganze leidvolle (meiste missverstandene) Lebensgeschichte (an der nur andere schuld sind) und wollen sich selbst als Lichtermeer des Heldentums verewigen.

Ein hervorragendes Buch. Die gesamten Listen für alle 4 Persönlichkeiten sind aktuell im neuen Spiegel Online abrufbar. Jeder sollte m.E. diese Hinweise für das reale und das Online-Leben gut kennen, sie sind möglicherweise lebensrettend. Wie bereits oben gesagt, nicht ein Merkmal alleine ist maßgeblich, sondern die Summe, wobei man ab 15-20 zutreffenden Punkten die Vermutung äußern könnte, dass einem ein Psychopath gegenüber steht oder schreibt.

Weitere wichtige Bücher in diesem Zusammenhang:
Die Masken der Niedertracht - Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann
Der Soziopath von nebenan. Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks
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am 17. September 2017
Sehr gut & strukturiert aufgebaut, leicht verständlich, fesselnd geschrieben
sehr hilfreich sind die Check-Listen anhand derer man andere Menschen ganz gut einschätzen lernt
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am 17. Dezember 2014
Dieses Thema hat sich ein lebenserfahrener Autor ausgewählt, der weiss wovon er durch seine langjährige Berufserfahrung spricht. Die Kapitel sind sehr gut aufbereitet und mit alltäglichen Praxisbeispielen erläutert. Pro Kapitel gibt es einen wertvollen Fragebogen, der es ermöglicht Tendenzen zu erkennen. Man kann Menschen nicht so einfach kategorisieren aber Joe Navarro gibt uns hier ein Handwerkszeug an die Hand um selber Menschen und deren Verhalten einzuschätzen. Als Steigerung gibt es Mischformen von Persönlichkeiten, die komplexer und somit gefährlicher sind.
Das Thema ist in der Theorie schwierig zu verstehen. Solche Menschen bewegen sich jedoch in unserer Gesellschaft. Wer solchen Menschen begegnet ist, erkennt dass Joe Navarro weiss wovon er spricht.

Ein wertvolles und wichtiges Buch, den wir sollten auch den Blick auf die Menschen in unserer Gesellschaft haben, die nicht im Gleichgewicht sind und Sie ansatzweise erkennen können! Dieses Buch lernt uns aufmerksamer durch den Alltag zu gehen, wissend, dass es Menschen und Verhalten gibt, was uns überfordert!
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am 2. Oktober 2017
Sehr gutes und hilfreiches Buch!
In einzelnen Kapiteln werden verschiedene Persönlichkeitstypen mit ihren Eigenschaften vorgestellt. Anschließend gibt es eine Checkliste, mit welcher man leicht prüfen kann, ob es sich bei der betreffenden Person um den entsprechenden Persönlichkeitstypen handelt.
Es hilft zu verstehen, was eigentlich vor sich geht.
Alles wird direkt auf den Punkt gebracht, kein langes geschwafel. Lässt sich sehr gut lesen.
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am 13. November 2014
Gerade für die so oft gescholtenen Gutmenschen eine wertvolle Hilfe.
Denn genau die können sich wohl am wenigsten vorstellen, wie schrecklich manche andere ticken.
Dadurch trifft es aber leider genau diese lieben, guten, netten Menschen.
Wappnen Sie sich! Nicht alles oder vielleicht fast nichts, was Ihnen angetan wird an schlechtem Benehmen oder schlimmen Untaten, hat mit Ihnen persönlich zu tun!
Das Buch erklärt vier Grundtypen von Superfieslingen, denen Sie persönlich völlig egal, aber als Spielfeld hoch willkommen sind.
Wer immer wieder denkt, der oder die bessert sich eines Tages, lebt vielleicht sogar gefährlicher, als gedacht - eben weil man sich kaum vorstellen kann, was die Gründe für Gemeinheiten oder Brutalität sein sollen, weil man doch meint, keine zu liefern. Aber was heißt das? Wie lebt man denn dann, in Dauer-Hab-Acht-Stellung?!

Echten Fieslingen kann man nur aus dem Weg gehen!
Das Leben ist zu kurz und viel zu schade dafür, es mit ständigen Entschuldigungen für jemanden zu verbringen, mit dem man es zu teilen müssen meint.

Sich bessern? Dafür müssten die Fieslinge ja akzeptieren, dass sie nicht perfekt, allmächtig und sonst noch etwas sind, was sie sich so alles einbilden. Und dann müssten sie an sich arbeiten, vielleicht sogar mit Psychologen! Das haben die aber nicht nötig von ihrer Einstellung her.

Also: NIX WIE WEG!

Lesen!
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am 18. Mai 2014
Als ich die Rezension bei der Süddeutschen las, war ich erst etwas pessimistisch. Denn ich kennen die anderen Bücher von Navarro und dachte "Wieso ist der so abgedroschen und wird paranoid?"

Doch als ich das Buch las merkte ich, dass nicht Navarro paranoid wurde sondern die Süddeutsche das Buch falsch gelesen hat. Denn Navarro weist mehrmals ausdrücklich darauf hin, dass es nicht darum geht überall Psychopathen zu sehen, sondern dass wir einfach nur die Augen offen halten sollen.

Schöne Anekdote von ihm selbst: Als Kind hat er an einem FKK-Strand einen Mann beobachtet der besonders Kinder intensiv fotografiert hat. Als Erwachsener weiss man sofort, dass a jemand pädophil ist. Als Kind dachte er einfach, es wäre nur ein Profifotograf.

Navarro beschreibt mehrere Typen und ich muss sagen: Auch ich habe von jedem Typ mindestens einen kennen gelernt. Als Lehrer, als Mitschüler, im entfernten Familienkreis.

Und immer das gleiche "Ja, der ist eben etwas anders. Darf man nicht ernst nehmen. Nimm das nicht so schwer".

Navarro macht auf der einen Seite klar, dass man nur die Augen aufmachen muss. Auf der anderen Seite aber auch, dass man im Zweifel auf der Hut sein sollte. Er schmückt das mit Dutzenden Beispielen von Promis, Mördern oder "Familientragödien". Und wer ehrlich ist, kennt doch auch aus seiner Familie Geschichten von denen man hinterher meint "Hätte ich das nur vorher gewusst".

Wer aufgrund dieses Buches überall nur noch Psychopathen sieht, hat das Buch falsch verstanden. Wer Navarro unterstellt, dass er überall Psychopathen sieht, wollte das Buch nicht verstehen.

Am besten lässt es sich so zusammenfassen:

Es gibt diese Menschen. Sie sind nicht so selten wie man hofft. Die wenigsten begehen einen Mord. Die meisten bringen nur Zerstörung mit sich. Am besten gewappnet ist man, wenn man die Augen offen hält und ein auf Dauer zermürbendes Verhalten nicht als Marotte bezeichnet, sondern es ernst nimmt.

Das Buch bietet eine gute Hilfe die schlimmsten Auswüchse zu erkennen. Und wer sich ein wenig mit den "echten Störungen" beschäftigt (also abseits von Hollywood und Serienmördern), dem wird schnell klar, dass der Psychopath von nebenan, dem man sein Verhalten nachsieht, tausend Mal mehr Schaden anrichtet als der Zehnfach-Mörder.
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TOP 500 REZENSENTam 12. April 2014
Schon der Buchtitel lässt an der Grundaussage des Buches keine Zweifel: "Wir sind von gefährlichen Persönlichkeiten umgeben", so der FBI-Agent. Denn nicht nur Amokläufer oder Massenmörder gelten als Psychopathen, sondern auch Personen, wie der streitsüchtige Nachbar, der falsche Freund oder Partner, der übellaunige Chef oder der mobbende Arbeitskollege. Aber wie erkennt man diese unangenehmen Zeitgenossen? Navarro hat im Buch eine Grundeinteilung in vier gefährliche Charaktere vorgenommen, und stellt jeweils deren wichtigste Erkennungsmerkmale vor.

Der Narzisst
Diesen Menschen ist es egal, ob sie andere Menschen behindern, wütend machen oder einschüchtern, Hauptsache, sie bekommen, was sie wollen. Für sie steht nur eines im Mittelpunkt: sie selbst. Beispiele dafür trifft man überall, sei es als Chef, als Kollege, oder als Trainer.

Die emotional instabile Persönlichkeit
Solche Menschen sind sprunghaft wie Aprilwetter, sie pendeln von einem Ende der emotionalen Bandbreite zu anderen. Sie können charmant und anregend sein, aber im Handumdrehen auch feindselig, impulsiv oder gar irrational werden. Man bezeichnet solche Menschen meist als "launenhaft".

Die paranoide Persönlichkeit
Im Gegensatz zu den Narzissten werden sie oft für seltsam gehalten, weil sie krude Ansichten pflegen und die Welt in Freund und Feind einteilen, wobei letztere überwiegen, schreibt Navarro. Man findet solche Typen oft als einsiedlerische Nachbarn, oder als als Schüler, der stundenlang vorm Computer sitzt und glaubt, die Welt von dort aus besser machen zu müssen.

Das "menschliche Raubtier"
Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, die schlimmste Spezie. Denn sie kennt nur ein Ziel: Beute machen. Das Raubtier denkt nicht wie wir. Es kann andere Menschen nicht leiden, auch wenn es vielleicht so tut. Wir Normalbürger betrachten andere Menschen als gleichberechtigt, das Raubtier sieht andere Menschen als potentielle Opfer, oder als Hindernis bei der Erfüllung seiner Bedürfnisse.

Nachdem also also Navarro jeden diese 4 Grundtypen vorgestellt hat, präsentiert er dem Leser jeweils eine Art Test zum Ankreuzen, mit dem er herausfinden kann, mit welcher Art von Psychopath er es in seinem Umfeld zu tun hat. Darunter sind dann etwa solche Aussagen wie: "ist intolerant gegenüber anderen Meinungen", "redet nur von sich" oder "versucht andere zu bestimmten Sachen zu drängen".

Das Problem dabei ist aus meiner Sicht, dass so etwas wahrscheinlich jeder bei seinen Mitmenschen erlebt - zumindest in einer abgeschwächten Form. Aber sind wir deshalb alle von Psychopathen umgeben? Hier scheint mir das Grundproblem des Buches zu liegen. Natürlich kann Navarro als langjähriger FBI-Agent viel über die Abgründe der menschlichen Psyche erzählen. Denn er hat genug Mörder, Betrüger, Vergewaltiger erlebt. Vielleicht zu viele. Denn er neigt aus meiner Sicht dazu, nunmehr die gesamte Menschheit unter Generalverdacht zu stellen.

Und das wäre nicht gut. Natürlich ist es richtig, zu gutgläubige Menschen vor potentiellen Peinigern zu warnen. Aber Navarro geht dabei ein wenig zu weit. Der paranoiden Persönlichkeit (siehe oben) wirft er etwa vor, die Welt in Freund und Feind einzuteilen. Aber macht er es selbst nicht auch ein wenig, wenn er seinem Buch den Satz voranstellt: "Es gibt zwei Typen von Mensch auf dieser Welt: diejenigen, die geben und diejenigen, die nehmen." Mir als Leser ist das zu sehr Schwarz-Weiß. Mann sollte ein Grundvertrauen in seine Mitmenschen behalten, sonst kann eine Gesellschaft nicht funktionieren. Denn wenn wir Menschen mit gewissen negativen Anwandlungen komplett meiden, nicht auf deren Lernfähigkeit vertrauen, dann wäre die Welt wohl voller einsamer Menschen - oder womöglich gar Psychopathen!
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am 21. Dezember 2014
Das Buch gibt einen guten Überblick, es ist jedoch sehr "schulmeisternd" geschrieben und malt viel in schwarz und weiß. Um sich zu informieren ist es recht in Ordnung, doch man hat das Gefühl, als würde der Autor prinzipiell für eine sehr naive Leserschaft schreiben, was doch irgendwie einen unangenehmen Beigeschmack hinterlässt.
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am 30. April 2014
Das Buch „Die Psychopathen unter uns“ ist schwer zu beurteilen. Einerseits kann es eine große Hilfe sein und beschreibt sehr gut zerstörerische Menschen. Damit hebt es sich positiv von den gehässigerweise Gutmenschenliteratur genannten Ratgebern ab, in denen der Täter als das eigentliche Opfer behandelt wird. Andererseits kann es eine Gefahr für sehr ängstliche Menschen sein, die sich nach der Lektüre nur noch mit Bodyguard auf die Straße trauen. Der Autor ist Polizist und weder Psychologe noch Therapeut, worauf er ständig hinweist. Diesen Hinweis sollte man ernst nehmen und den Inhalt relativieren. Mein Eindruck war, dass er nur zwischen Opfern (die Leser) und Tätern unterscheidet. Dabei werden die Täter entmenschlicht. Sie sind lediglich „diese Typen“ und „Raubtiere“. Das geht soweit, dass von den „Raubtieren“ im Personalpronomen grammatikalisch korrekt mit „es“ gesprochen wird. Insofern kann man durchaus zweifeln, wenn der Autor gegen Ende des Sachbuches behauptet, er würde alle Menschen, auch diejenigen, die er hinter Gitter gebracht hat, mit Respekt behandeln.
Wertvoll ist es, dass er Menschen Mut macht, sich aus gefährlichen Situationen zu entfernen. Er gibt Ratschläge, wie das organisiert werden kann und er macht Mut, seinen negativen Gefühlen bei gefährlichen Personen zu vertrauen.
Gefährlich ist es, wenn der Autor uns klarmachen möchte, dass wir in ständiger Gefahr leben. Dass er zur Vorsicht mahnt, ist gut. Leider geht er meines Erachtens dabei weit über das gebotene Maß hinaus.
Zur formalen Gestaltung muss ich sagen, dass die vielen Wiederholungen im Text stören. Erwähnt muss noch werden, dass das Lektorat und das Korrektorat etwas gründlicher hätten arbeiten können..
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