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am 17. Dezember 2013
Der zweite Teil der Hobbit-Trilogie gewinnt an Schwung und Unterhaltungswert, und wahrscheinlich auch an Fans, verliert jedoch J.R.R. Tolkien.

Eines wird sehr bald klar: „Eine unerwartete Reise“ und „Smaugs Einöde“ sind zwei Brüder, die sich nicht annähernd in ihrem Wesen so ähneln wie Kili und Fili, sondern sich unterscheiden wie Tag und Nacht.Ihre Gemeinsamkeit ist zum einen der Titel, der sich auf den Roman „Der Hobbit“ von Tolkien beruft, obgleich es sich keines Falls um eine Verfilmung dieses Werks handelt, das der Altmeister der Fantasy damals für seine Kinder schrieb. Schon der erste Teil war weniger eine Romanverfilmung, als eine Aufzeichnung all der weltbewegenden Ereignisse und Verwicklungen, die, wie man in Tolkiens anderen Werken nachlesen kann, zur Zeit von Bilbos Reise stattfanden und alle direkt oder indirekt damit verknüpft waren. „Eine unerwartete Reise“ hielt sich vordergründig lose an „Der kleine Hobbit“ und hintergründig an Schriften wie „Das Silmarillion“ oder „Nachrichten aus Mittelerde“; „Smaugs Einöde“ hält sich vordergründig lose an den kleinen Hobbit und hintergründig an nichts und niemanden.

Um aus einem Kinderbuch einen Film für Erwachsene zu machen, wurde sich mehr auf die großen Zusammenhänge konzentriert, die im Roman unsichtbar bleiben, die Ereignisse am Ende, sowie die Geschichte des Herrn der Ringe zu verstehen helfen. Die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge ist dabei tatsächlich sehr gelungen, sie gibt zu verstehen, dass nichts auf Bilbos Reise Zufall war, und dass es Gandalf, als er Bilbo und die Zwerge zusammenführte, um weitaus mehr ging, als um die Widergewinnung Erebors für den thronlosen König unter dem Berg. Entgegen dem Buch gewinnt der Ring schon mehr an Bedeutung und an Gefahr; die Zusammenhänge zwischen jenem Schatz, dem Drachen und der Schattengestalt in Dol Guldur, die sich (SPOILER) als Sauron zu erkennen gibt, werden mit verschiedenen, teils subtilen Mittel unmissverständlich gemacht.

Gegenüber dem ersten Film verliert „Smaugs Einöde“ an Humor und Leichtigkeit, die augenzwinkernden Vorgänge, wie das Eintreffen in Beorns Haus wurden zugunsten panischer Fluchten aus dem Script gelöscht, der Gesang und die Witze verschwanden aus der Gemeinschaft, und selbst das Lied zum Abspann, „I see fire“ verbreitet eine ganz andere, melancholischere, wehmütigere Stimmung als noch „The song oft he lonely mountain“, rühmt die Treue der Gemeinschaft und die Ehre in einem aufrechten Tod im Feuer.

Außerdem wurden im Zuge dieser Umwandlung der Kindergeschichte viele der im Buch sehr einfachen Vorgänge verkompliziert. Der Zuschauer erfährt nie gekannte Hintergründe einzelner Handlungen und Geschehnisse, wie bereits in Teil Eins die Ursache für den Zwist zwischen den Zwergen und den Elben, sowie hier nun den Grund dafür, dass die Bürger (SPOILER) der Seestadt das Vorhaben der Zwerge, trotz aller Gefahren, feiern, oder dass der Arkenstein eine so enorme Auswirkung auf die Beteiligten hat. Damit wird wieder die Thematik der Macht und ihrer Verunreinigung des Einzelnen in die Geschichte miteingesponnen, die im „Herr der Ringe“ so an Bedeutung gewinnt und auch immer wieder durch die Anwesenheit des einen Ringes vorausgedeutet wird.

Man lernt des Weiteren die Welt der Menschen besser kennen, ihre dunkleren, zwielichtigeren Seiten, in Form der vergessenen, verkommenen Seestadt, die sich von bisher bekannten Orten wie Minas Tirith unterscheidet, durch ihre bunt gemischte Bevölkerung, und durch den Schmutz, die Armut, den Hunger, die Korruption, Gier und Furcht, die vorherrschen unter der Fuchtel des schmierigen, selbstherrlichen, tyrannischen Bürgermeisters, in dessen Rolle Stephen so Fry war zu brillieren.

Auch auf die Elben wird hier ein anderes Licht geworfen; die Waldelben unterscheiden sich von jenen, denen man in Bruchtal begegnet ist. König Thranduil in seinem Stolz und Eigensinn ist ein blondes Spielgelbild von Thorin. Anders als im Herr der Ringe, begegnen sich hier die verschiedenen Rassen von Beginn mit Misstrauen, das sich im Laufe der Zeit (SPOILER) bloß noch festigt – mit Ausnahme des Hoffnungsträgers Bilbo, dessen Rolle als Mittler zwischen den starrköpfigen Parteien sich mehr und mehr entwickelt.

Als Stimme der Vernunft zwischen den Rivalen soll offenbar auch die Elbin Tauriel fungieren, die schon sehr bald auf das im „Herr der Ringe“ ausgeführte Prinzip verweist, dass alle Teile der Welt zusammenarbeiten müssen, um sie sich von dem drohenden Übel des Bösen befreien können. Dennoch erweist sich der völlig frei erfundene Charakter jener Elben-Lara-Croft, der wohl als Schönheitsfleck das Angesicht des Filmes zieren sollte, als eindeutiger Schönheitsfehler und als feiges Nachgeben gegenüber einem Kinoklischee. Die Dominanz der männlichen Charaktere in Tolkiens Werken ist eine Tatsache, wird es dennoch für notwendig gehalten eine Frauenquote für die Geschichten aus Mittelerde einzuführen, so ist die Erfindung einer prügelnden, Haken schlagenden, kampflustigen Wildkatze aus dem Finsterwald nicht der richtige Weg. Schließlich gibt es eine Reihe starker Frauen in Tolkiens Romanen, die sich jedoch, insbesondere wenn sie einer fantastischen Rasse angehören, durch ihre würdevolle, stille Macht auszeichnen, die der der Männer ihres Volkes weit überlegen ist, so wie es in „Eine unerwartete Reise“ in Galadriels Zusammentreffen mit Gandalf angedeutet wird. Tauriel hingegen gibt sich gleich als Charakter erkennen, der ein Kinopublikum unterhalten soll, und niemals in ihrer Form von Tolkien erdacht worden wäre.
Sie ist der Beginn all jener Elemente in „Smaugs Einöde“, für die sich keine Grundlage in Tolkiens zahlreichen Schriften finden, und die man dem alten Mann zuliebe besser einfach verworfen hätte. Als größtes Vergehen ist dabei wohl die (SPOILER) angedeutete romantische Verbindung zwischen Tauriel und Kili zu nennen, die man einfach als … bezeichnen will und aus dem Film fort wünscht. Sie ist nichts als eine Süßigkeit für die Kinozuschauer, die sich als billige Kalorie erweist, keinen Hunger stillt und bloß Fettgewebe erzeugt. Der Film mag vielleicht für den ein oder anderen dadurch an Unterhaltungswert gewinnen, er verliert jedoch seinen durch Tolkien vorgegebenen Charakter.

Die Wiedereinführung des Charakters Legolas hingegen ist zwar sinniger, wenn auch nicht unbedingt in dieser Form notwendig. Es erscheint unvermeidlich, ihn, als Prinz der Waldelben bei seinem Volk im Finsterwald anzutreffen, und selbst seine weitere Verwicklung in den Geschehnisse erklärt die Involvierung der Waldelben in den Ereignissen am Ende der Geschichte, in (SPOILER) der großen Schlacht, und hilft erneut, die Zusammenhänge der Machtverhältnisse und gefahrvollen Entwicklungen in Mittelerde zu verstehen. Dennoch wird er, der noch mehr als gewohnt wie ein blondierter Winnetou wirkt, auch mehr als Unterhaltungsfaktor genutzt, und lenkt mit seinem Skating auf Orkgliedmaßen, Polo mit Feindesschädeln und Ballett auf Zwergenköpfen unnötigerweise von den eigentlichen Handlungen ab. Das beste Argument für sein Dasein war jene winzige, charmante Szene, in der er Gloin nach dem Orkwechselbalg fragt, dessen Bild der Zwerg mit sich trägt und dieser ihm empört zu verstehen gibt, dass es sich dabei um seinen kleinen Jungen handle; Gimli.

Tatsächlich lenken die an allen Ecken und Kanten eingebauten Kämpfe, Prügeleien, Köpfereien ziemlich von den Charakteren ab, die unter Schwierigkeiten versuchen sich während der 161 Minuten weiter zu entwickeln. So zum Beispiel Thorin, der (SPOILER), als shakespearehafter, tragischer Held zwischen seiner Ehre und Treue und dem aufkeimenden Wahn zu schwanken beginnt. Dies, sowie sein Verhältnis zu seinen Gefährten kann allerdings nur eher kurz und oberflächlich angerissen werden; offenbar vertraut er Bilbo inzwischen wie einem seiner Mitstreiter und sorgt sich um seine Zöglinge Kili du Fili, ist zugleich jedoch noch immer der blind entschlossene, stolze und bittere König ohne Volk, dem kein Opfer für das Erlangen seines Ziels zu groß ist. Für Balins Sorge um Thorin und seinen Charakter lässt sich nicht allzu viel Begründung finden, da die Personen während des ganzen Films bloß von einer Schwierigkeit in die nächste hecheln und dabei wenig Zeit finden Entwicklung zu zeigen oder zu reflektieren. Auch die gewisse Romantik und Nachdenklichkeit, die immer wieder in Tolkiens Werken zu finden war, durch das innerhalten in der hektischen, beschwerlichen Handlung, das Grübeln, Erinnern, Träumen, geht beinahe gänzlich verloren. Der schnelle, schwungvolle Erzählstil widerspricht der weitschweifigen und beinahe poetischen Erzählweise die Tolkien verwendet.

Die Darstellung von Galdalfs Handlungsstrang, seinen Geschäften, Befürchtungen und Entdeckungen ist hingegen sehr gelungen. (SPOILER) Saurons Rückkehr auf die Kinoleinwand ist geradezu beeindruckend, Gandalfs Wanderungen durch enge, finstere, verwinkelte Ruinen schürt die Gewissheit einer fatalen, verborgenen Gefahr, und die Darstellung des körperlosen Bösen, als es sich dem Zauberer schließlich zeigt, ist atemberaubend. Der Kampf, in dem Gandals weißes Licht den dichten schwarzen Schatten zerfetzt offenbart ein finsteres, bösartiges Geschwür, das im Herzen Mittelerdes sitzt und den Körper dieser Welt vergiftet. Alle Größe und Schrecknis des Dunklen Lords offenbart sich in dem Moment, in dem dann die Schatten verfliegen und sich sein Schemen wiederholt und wiederholt aus den Flammen schält, und dabei stark an das Bild des feurigen Auges erinnert, das über dem Schicksalsberg hängt und immer wacht. Diese Darstellung vermittelt unmissverständlich die Idee einer uralten, übermächtigen Bosheit. Außerdem hat der Zuschauer die Möglichkeit die Unendlichkeit seines (Saurons) Lebens und seiner Macht zu sehen, sowie zu erahnen, wie Mut und Kraft des Guten vor ihm und seinem Feuer zerschmelzen müssen.

Die Darstellung Bilbo Beutlins ist auch immer wieder lobend zu erwähnen. Martin Freeman gelingt es, die Art der Hobbits perfekt zu verkörpern und nun sowohl die von Gandalf oft erwähnte zähe, abenteuerlustige Tuk-Seite, mit der wohlbekannten gutmütigen, liebenswerten, friedliebenden Seite von Bilbos Persönlichkeit zu vereinigen. Mit seiner Einfachheit und Freundlichkeit sorgt er für Erleichterung zwischen den düsteren Momenten, garstigen Gestalten, hoffnungslosen Zerwürfnissen und seine unschuldige, unwissende Naivität lässt den Zuschauer immer wieder schmunzeln oder erstarren in dem Wissen mit welchem Feuer der Hobbit nichts ahnend während seiner Abenteuern spielt.

Auch Smaug verfehlt seine Wirkung nicht, langsam enthüllt sich mehr und mehr seine Größe und Grausamkeit, und gesellt sich zu ungemeinem Stolz, Größenwahn, Spott und Sadismus, der so klar wie die Massen seines Goldes hervor blitzt, als er sich daran ergötzt (SPOILER) mit Bilbo zu spielen wie eine hungrige Katze mit einer Maus. Der Dialog zwischen dem Hobbit und dem Monster ist auf seine eigene Art zauberhaft und unterhaltsam, trotz durchaus passabler Synchronisation muss ich an dieser Stelle ebenso den Originalton auf das Wärmste empfehlen; man muss einfach einmal Benedict Cumberbatch’s ehrfurchtsgebietende Stimme durch die riesigen Hallen des Zwergenreichs schallen hören!

Das Motiv des Feuers zieht sich durch den ganzen Film, als Symbol der Zerstörung und des Zerfalls, sowie der Gier und dem Stolz, der die einzelnen Beteiligten ins Elend stürzen wird. Eingeleitet von Thorins Vorhersage „If this ist o end in fire – then we will all burn together“ wird die letzte halbe Stunde des Filmes von Flammen und glühender Lava verzerrt, sowie von der üppigen Pracht und dem Reichtum Erebors überschwemmt, dass dem Zuschauer die Augen übergehen. Zum Ende hin laufen alle verschiedenen Handlungsstränge zusammen und vereinigen sich zu einem festen Knoten, der den Zuschauer fest einschließt. Bevor er platzt wird schließlich der Film platzen gelassen, (SPOILER) mit einem zornigen Smaug, der sich aufmacht, die Seestadt zu zerstören und Bilbos unheilschwangeren Worten „Was haben wir getan?“

Dabei ist es tatsächlich nicht er, das sich diese Frage stellen muss, viel mehr die Drehbuchautoren, die beschlossen haben die im Buch sorgfältig geschilderten Ereignisse zugunsten eines aus der Luft gegriffenen Subplots um eine frei erfundene Person zu kürzen, der nicht nur keinerlei Basis in den zahlreichen Schriften Tolkiens hat, sondern auch völlig unpassend sich von den regulären Handlungen und Charakteren abstößt wie ein entgegengesetzter Magnet. Die Erzählweise wurde zugunsten von Spannung und Sensation zurechtgestutzt und beschleunigt, bekannte und neue Charaktere wurden hineingeworfen, doch weniger um zu der Handlung beizutragen, als um das Publikum durch spektakuläre Kampfakte zu unterhalten. Dabei bleibt ihnen keine Zeit für Entwicklun und der Film gewinnt zwar an Spannung und an Unterhaltungswert, doch all dies auf eine oberflächlichere und alltägliche Weise, die sich nicht allzu sehr wie gewohnt durch die Charakteristika Tolkiens von üblichen Abenteuerfilmen zu unterscheiden weiß. Alles in allem lässt sich sagen, dass der Film zwar durchaus gute Unterhaltung bietet, jedoch auf die Kosten von Tolkiens Handschrift.
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am 16. Mai 2016
Der Hobbit - Smaugs Einöde ist meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe. Super inszeniert, schöne Orte, hervorragende Schauspieler, wunderschöne Musik und spannend bis zum Schluss. Aber nun ein paar Worte zur Box:
Die Box beinhaltet den Film, Der Hobbit - Smaugs Einöde, in der um 25 Minuten erweiterten Fassung, sowie zwei Bonusdisks mit vielen Extras.
Diese drei Disks befinden sich in einer normalen Blue-Ray Hülle, bloß schwarz und nicht blau. Doch die Farbe hat nichts zu sagen.
Die Hülle befindet sich einem kunstvoll gearbeiteten Pappschuber mit mehreren Eingravierungen. Der Titel des Films ist eindeutig hervorgehoben.
Auf dem Cover sind außerdem die wichtigsten Figuren abgebildet. Das FSK 12 Zeichen kann man leicht abziehen.

Wer den Film, besser gesagt die ganze Filmreihe, noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen denn ihr habt da echt was verpasst!
Aber wie gesagt, man merkt deutlich, wie viel Arbeit, Zeit und Mühe in diese Extended Edition hineingesteckt wurde. Das Geld ist es wirklich wert.
Unbedingt kaufen!!!
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am 5. April 2017
Die Filmhandlung setzt ein Jahr vor den Ereignissen in Eine Unerwartete Reise in Form eines Rückblicks ein. Thorin Eichenschild, auf der Suche nach seinem verschollenen Vater Thráin, begegnet in der Ortschaft Bree im Gasthaus Zum Tänzelnden Pony dem Zauberer Gandalf, der ihn in seinem alten Beschluss bestärkt, seine frühere Heimat Erebor wieder zurückzuerobern. Dies geschieht jedoch nicht, wie Gandalf zugibt, aus uneigennützigen Gründen: Da er befürchtet, dass die Kräfte des Bösen den Drachen Smaug, der einst die Zwerge von Erebor vertrieb, für ihre Zwecke gewinnen könnten, wäre er sehr am Tod des Drachen interessiert, damit wenigstens die östlichen Reiche weiterhin sicher bleiben. Durch Gandalfs Unterstützung ermutigt, sagt Thorin einer Expedition zum Einsamen Berg zu.
Zwölf Monate später: Trotz der Rettung durch die Großen Adler wird Thorins Gemeinschaft, darunter der Hobbit Bilbo Beutlin, weiterhin von Azog und seinen Orks gejagt. Am Rande des Nebelgebirges betreten sie das Revier von Beorn, einem Hautwechsler, der die Gestalt eines riesigen Bären annehmen kann. Nach einer ersten glimpflichen Begegnung mit seiner wilden Tiergestalt werden sie von Beorn bewirtet, da die Orks für den Tod seiner Sippe verantwortlich sind. Er rüstet sie auch mit neuen Ponys aus, mit denen sie den Düsterwald erreichen können. Azogs Orks werden durch die Präsenz Beorns von einem direkten Angriff auf die Zwerge abgehalten. Nur wenig später wird Azog von der unheilvollen Macht, die sich in der Ruinenfestung Dol Guldur zu regen beginnt, abberufen und überlässt die Jagd seinem Sohn Bolg.
Am Rande des Düsterwaldes lassen die Zwerge und Bilbo ihre Ponys zurück und bereiten sich darauf vor, den Wald zu durchqueren. Jedoch hat Gandalf in einem früheren Zusammentreffen eine Übereinkunft mit der Elbendame Galadriel getroffen, dass er der wahren Natur des Nekromanten, dem Radagast der Braune vor kurzem in Dol Guldur begegnete, auf die Spur kommen soll, sollte sich herausstellen, dass der Große Feind, dessen Wiederkehr Gandalf so sehr fürchtet, hinter dessen Erscheinen steckt. Als er einen solchen Hinweis am Anfang des Elbenwegs, der durch den Düsterwald führt, vorfindet, trennt er sich von den Gefährten und reitet zu den Felsenhöhlen, in denen einst die Nazgûl eingesperrt wurden, nur um zusammen mit Radagast deren Grüfte leer vorzufinden. Als er daraufhin allein die Festung Dol Guldur betritt, um die Dunkle Macht zu bannen, begegnet er dort Azog, einer Armee von Orks und dem vor langer Zeit besiegten, aber wieder nahezu erstarkten Sauron, der Gandalf zu seinem Gefangenen macht und dann die Orks unter Azogs Führung in Marsch setzt.
Bilbo und die Zwerge beginnen ihre Reise durch den Düsterwald, doch die unheilvolle böse Aura, die den Wald heimgesucht und krank gemacht hat, verwirrt ihre Sinne, und so kommen sie vom sicheren Elbenpfad ab und verirren sich hoffnungslos. Als Bilbo versucht, die richtige Richtung wiederzufinden, wird die Gemeinschaft von riesigen Spinnen angegriffen und in deren Netze eingewickelt. Dank des magischen Rings, den er Gollum im Nebelgebirge hat abnehmen können, und seines Kurzschwerts – das bei dieser Gelegenheit seinen Namen Stich erhält – kann Bilbo sich und den Zwergen aus der Patsche helfen. Doch dann werden die Zwerge von den im Düsterwald ansässigen Waldelben (darunter Legolas, Sohn des hiesigen Elbenkönigs Thranduil, und Tauriel, die Anführerin der Grenzwachen) gefangen genommen. Thranduil bietet Thorin seine Unterstützung und die Freiheit im Austausch für einen Schatz an, der ihm vor dem Angriff Smaugs von den Zwergen angefertigt, letztendlich aber vorenthalten wurde (vgl. Extended Edition von Eine Unerwartete Reise).[6][7] Thorin weigert sich wegen des damaligen Verrats der Elben, auf den Handel einzugehen, und so werden die Zwerge in den Kerkern der Elbenburg interniert. Doch trotz dieser unerfreulichen Begebenheit beginnen sich zarte Bande zwischen Kili, Thorins Neffen, und Tauriel zu entwickeln.
Bilbo aber, der sich dank seines Ringes in die Elbenfestung hineinschleichen konnte, gelingt es nicht nur, die Zwerge zu befreien, sondern auch einen Fluchtweg zu finden: Da die Elben regelmäßig Weinlieferungen von den Menschen der Seestadt Esgaroth beziehen, werden die zum Transport des Weines verwendeten Fässer über einen Fluss, der unter dem Kellergeschoss der Feste verläuft, nach ihrer Leerung wieder zur Stadt zurückbefördert. Über eine weitere Ladung solcher Fässer, die sie als Boote benutzen, gelingt der Gemeinschaft die Flucht, doch ihr Entkommen wird entdeckt und die Elben nehmen die Jagd auf die Flüchtigen auf. Ein plötzlicher Überfall durch Bolgs Orks, die den Zwergen in den Wald gefolgt sind, verschafft Thorin und seinen Gefährten eine willkommene Ablenkung, doch dabei wird Kili von einem Ork-Pfeil verletzt, bevor sie die Flucht fortsetzen können. Einer der Orks wird von den Elben gefangen genommen und verhört, worauf er Thranduil höhnend enthüllt, dass die Macht des Bösen kurz davor steht, einen neuen Krieg in Mittelerde anzufachen. Als er erwähnt, dass Kili von einem verfluchten Pfeil getroffen wurde und ihm damit ein schleichender Tod droht, macht sich Tauriel kurzentschlossen auf und folgt den Zwergen zur Seestadt. Legolas folgt ihr kurze Zeit später und holt sie noch vor Erreichen der Seestadt ein.
Als Bilbo und die Zwerge nach einer rauen Flussfahrt den Langen See erreichen, treffen sie auf Bard, einen Bewohner von Esgaroth. Gegen Bezahlung schmuggelt er sie in die Stadt, die sich bereits nahe am Einsamen Berg befindet. Als er herausfindet, um wen es sich bei Thorin und seinen Begleitern handelt, will er sie allerdings nicht gehen lassen, da er im Glauben an eine alte Prophezeiung überzeugt ist, dass sie bei ihrer Unternehmung Smaug erwecken würden, welcher dann Esgaroth bedrohen würde. Die Zwerge entkommen ihm zuerst, werden anschließend aber bei einem Einbruch in die Waffenkammer der Stadt festgenommen. Durch die Aussicht auf neuen Reichtum im Falle des Erfolges der Unternehmung lässt sich der geldgierige Bürgermeister trotz aller Einwände Bards, der dem Bürgermeister ohnehin ein Dorn im Auge ist, davon überzeugen, die Zwerge gehen zu lassen. Jedoch bleiben Fili, Oin und Bofur (der die Abreise verschlafen hat) in Bards Haus in Esgaroth zurück, um sich um Kili zu kümmern, dem der Morgulpfeil die Kraft zu nehmen beginnt. Dort werden sie von Bolgs Orks angegriffen, im letzten Moment aber von Tauriel und Legolas gerettet. Der Elbin gelingt es anschließend, Kilis tödliche Wunde zu heilen. Bard, der in seiner Befürchtung eines bevorstehenden Angriffs des Drachen die Verteidigung der Stadt vorbereiten will, wird vom Bürgermeister daran gehindert und als Unruhestifter inhaftiert.
Thorin setzt mit dem Rest seiner Gruppe seine Reise fort, und sie erreichen bald darauf den Einsamen Berg, wo Bilbo nach einem anfänglichen Misserfolg der Zwerge bei der Suche nach einer verborgenen Zugangstür den Eingang doch noch entdeckt. Entgegen der Anweisung Gandalfs wird Bilbo in seiner Funktion als „Meisterdieb“ in den Berg geschickt, wo er den Arkenstein finden soll, der Thorins Herrschaftsanspruch als „König unter dem Berge“ legitimieren soll. Bei seiner Suche weckt Bilbo jedoch den Drachen Smaug, der sich zunächst mit dem Hobbit ein Katz-und-Maus-Spiel in den Hallen des Zwergenreiches liefert. Als die Zwerge ihrem Freund zu Hilfe kommen wollen, schneidet ihnen der Drache den Rückzug durch die Geheimtür ab, und so flüchten die Gefährten weiter in die Tiefen des Erebor hinein. Sie nehmen die alte Zwergenschmiede in Betrieb, um Smaug mit einer Ladung flüssigen Goldes den Garaus zu machen, doch der Drache überlebt das Bad im heißen Gold. Inmitten der Verfolgungsjagd ist Smaug auf den Gedanken gekommen, sich an den Menschen der Seestadt wegen deren Unterstützung der Zwerge zu rächen. Trotz der Bemühungen Bilbos und der Zwerge, den Drachen aufzuhalten, entkommt Smaug aus dem Berg und fliegt unter Bilbos hilflosem Blick in Richtung Esgaroth.
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Gandalf, Bilbo und die Zwerge durchqueren, gejagt von den Orks, die Ausläufer des Nebelgebirges, um das Ziel ihrer Reise, den einsamen Berg und das Zwergenreich Erebor, rechtzeitig zu erreichen. Doch bevor sie sich an die Aufgabe machen können, das Juwel der Könige vom Feuerdrachen Smaug zurück zu fordern, müssen sie sich im Düsterwald mit Spinnen, Elben und anderem Gesocks herumschlagen, so wie eine Möglichkeit, den Langen See zu überqueren, finden. Doch selbst wenn es ihnen gelänge, diese Herausforderungen zu meistern, wartet im Inneren des Berges noch eine übel gelaunte Bestie. Vielleicht wäre auch das noch zu verkraften, wenn nicht parallel ein uraltes Übel im Hintergrund seine Fäden ziehen und insbesondere Gandalf vor eine schicksalhafte Herausforderung stellen würde.

Ich empfand "Smaugs Einöde" im Kino als schwächsten Teil der "Hobbit"-Trilogie, da viele Szenen zusammenhangslos und lieblos aneinander gereiht wirkten. Natürlich war der Ablauf der Ereignisse auch bei der Kinoversion halbwegs nachvollziehbar, aber tatsächlich schafft es die vorliegende Extended Edition, mit ihrer knapp 20 Minuten längeren Laufzeit, aus dem mir verhassten Mittelteil einen viel besseren Film zu machen. Die Zusammenhänge zwischen vielen Ereignissen werden klarer, man erfährt wesentlich mehr vom Schicksal Thrains und auch die Abläufe rund um Bard und die Seestadt erhalten endlich eine klare Linie - ich sage nur "Schwarzer Pfeil" (ja, auch dessen Herkunft wird ausgiebig geschildert und er wird nicht mehr nur einfach so von der IKEA-Küchenbefestigung zur ultimativen Waffe). Demnach war ich sogar etwas entsetzt, wie sehr man einen eigentlich guten Film mit so vielen Kino-Schnitten regelrecht kastrieren kann, denn an für sich ist es äußerst schwer, mir meine geliebten Mittelerde-Filme madig zu machen.

Technisch ist die Scheibe, wie zu erwarten, erneut auf der Höhe der Zeit: Intensive Farben, klasse Schwarzwerte, vernünftiger Schärfegrad (in manchen Szenen durch diverse Weichzeichner (z.B. in Nahaufnahmen der Elben) stilistisch ausgesetzt) und eine deutsche Deutsch DTS-HD MA 7.1-Spur stehen für eine bemerkenswerte Blu-ray-Umsetzung. Insbesondere letztere lässt einen regelrecht in Tolkiens (und Peter Jacksons...) Welt versinken und lässt jeden Fan "mittendrin statt nur dabei" sein. Über tiefergehendes Technik-Blabla geben andere Rezensenten detaillierter Auskunft. Besonders bemerkenswert erscheint mir viel mehr die Masse an Extras zu sein, die (wie auch bei der Extended Edition des ersten Teiles) keine Wünsche übrig lässt. Von Einblicken in die Produktion des Filmes über eine Vorstellung der malerischen Drehorte bis hin zu Ed Sheerans Musikvideo zu "I See Fire" findet sich alles Wissenswerte geballt und in HD auf den hier beiliegenden Scheiben. Auch die Verpackung unterstreicht im Übrigen mit ihrer schicken Rahmung und dem Prägedruck den hochwertigen Eindruck dieser Ausgabe. Daher kann es am Ende eigentlich nur die Bestwertung geben, wenngleich der Film inhaltlich ein wenig hinter dem Erstling zurück bleibt - aber das ist subjektives Empfinden und eine Abwertung würde dieser wunderbaren Edition einfach Unrecht tun. Und dagegen sind bekanntlich nicht nur Hobbits allergisch...v
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am 20. Januar 2017
Die Reise geht weiter für den kleinen Hobbit. Man hatte natürlich gewisse Erwartungen an den Drachen. Und ich wurde so sehr überrascht. Es ist ein Meisterwerk. Smaug wurde so gut umgesetzt. Der Inhalt ist bekannt, den muss ich ja nicht noch einmal wiederholen. Klar, es weicht schon etwas vom Buch ab, aber welche Verfilmung tut das nicht?!
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am 28. Dezember 2016
Wir haben uns gleich alle drei Teile in 3D BluRay besorgt und nen kleinen Marathon gemacht. Wir haben alle drei Teile schon in "normal" gesehen. In 3D ist es aber nocheinmal um Welten schöner. Wer die Filme nicht kennt -> Trailer ansehen, Filme kaufen und genießen.
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am 4. Dezember 2016
Nun habe ich endlich alle drei Teile der Hobbit Saga. Das ist einfach genauso Kult wie der Herr der Ringe. Das muss man einfach haben. Immer wieder zur Weihnachtszeit schön zum anschauen. Ohne lästige Werbeunterbrechungen die man leider ständig im TV hat. Klare Kaufempfehlung.
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am 11. April 2017
Auch der zweite Teil der Hobbit-Triologie hat mich begeistert. Lee Pace als König Thranduil ist der Hammer. Aber auch die anderen Schauspieler haben einen super Job gemacht. Und natürlich auch Peter Jackson und sein Team haben sehr gute Arbeit geleistet. Ich schaue mir die DVD mindestens einmal in der Woche an und entdecke immer wieder Neues. Empfehlenswert!
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am 13. Februar 2017
für die, zwar nicht ganz kindgerechte und oft weit vom Buch entfernte Umsetzung des Klassikers, aber die Filme sind einfach nur ein Genuß für alle HDR/Peter Jackson Fans. Manche Tolkienjünger werden sich an der Entfernung stören, mich haben die Teile sehr beeidruckt.
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am 15. Januar 2017
Anversich schöne Verpackung, ich versteh nur nicht warum auf der Hülle im Schuber ein FSK Aufdruck ist.
Warum kein Wendecover? Finde den riesigen FSK Aufdruck auf dem Cover störend.
Da setzt sich jemand hin und designed die Verpackung, was ihm meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist, und dann wird das wieder verschandelt. Es geht auch anders, siehe abziehbarer Sticker oder Wendecover.
Bei "Der Herr der Ringe" komplett Box ist auf den einzelnen Hüllen auch kein Aufdruck mehr drauf.
Mehr Anerkennung für Produktdesigner!
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