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am 28. Oktober 2015
Comics sind ja nur anspruchslose Kinderunterhaltung... Denkste! Der Comic "Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden" von Don Rosa ist nicht nur voller gelungener historischer Anspielungen, sondern eine Charakterstudie, die in der Comicwelt ihresgleichen sucht. Auf diesem Comic basierend komponierte Tuomas Holopainen ein Album, das sich wie ein Soundtrack zu einem Kinofilm anhört, zehn Songs, hauptsächlich instrumental, die mitunter an der 7-Minute-Grenze kratzen ohne langweilig zu werden. Die Bandbreite an Klängen und Motiven, die dabei zum Einsatz kommen, ist beeindruckend. Dagobert Duck genießt einfach hüben wie drüben Kultstatus und dieses Musikalbum ist zweifellos eines der schönsten Resultate, die dieser Kult hervorgebracht hat.
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am 17. April 2014
Tuomas Holopainen (Nightwish) übertrifft sich selbst und liefert mit diesem Quasi-Soundtrack zu “Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden” eines der besten Alben aller Zeiten ab.

Los geht es mit dem wunderbar verträumten und von schottischer Folklore getragenen Glasgow 1877. Der spärlich eingesetzte Gesang von Johanna Kurkela setzt genau die richtigen Akzente. Dagobert (Scrooge) – arm und doch voller Hoffnung – steht am Anfang seines ereignisreichen Lebens, dessen folgender Verlauf durch einige später wiederkehrende Motiv-Melodien bereits angedeutet wird.

"Sadness and hope, this is where I begin my story."

Into the West widmet sich anschließend Dagoberts Zeit im Wilden Westen. Natürlich darf dabei das Banjo in diesem größtenteils instrumental gehaltenen – und stellenweise durchaus tanzbaren – Song nicht fehlen, bevor der Song in einer wunderschönen Mundharmonika-Passage endet.

"And a fiddle of farewell."

Mit Duel & Clouscapes folgt das erste reine Instrumentalstück des Albums – und zwar zweigeteilt. Die erste Hälfte des Tracks wird von bombastischem Marschorchester dominiert, bevor er nach etwa zwei Minuten Spielzeit in – bei Dagobert beziehungsweise Disney nicht zu vermeidende – Comedy-Gefilde abdriftet. Am Ende kehrt das einleitende Motiv zurück und das London Philharmonic Orchestra darf erneut die Muskeln spielen lassen.

"Far, far into the night."

Schon in den ersten Sekunden von Dreamtime wird deutlich: Dagobert ist in Australien angekommen. Der gesamte Verlauf dieses ebenfalls hauptsächlich instrumentalen Stückes ist vom einleitenden Didgeridoo geprägt. Tuomas’ betörend mystisches Keyboardspiel tut das Übrige, um die atmosphärische Dichte ins Unendliche zu treiben.

"Far, far across the dark."

Im Anschluss liegt mit Cold Heart of the Klondike der erste Titel mit einer halbwegs normalen Songstruktur vor. Tony Kakkos (Sonata Arctica) gefühlvoller Gesang verleiht Dagoberts Teilnahme am Goldrausch im Yukon – zwischen äußerer und innerer Kälte – in Kombination mit dem bombastischen Chorus die nötige Tiefe.

"Here in the wild, nothing but two cold Klondike hearts."

Es folgt der vielleicht stärkste Titel: The Last Sled. Kurkelas einfühlsamer Gesang entführt in Klangsphären, die melancholischer kaum sein könnten. Zudem liefert Holopainen hier einen der stärksten Refrains seiner Karriere – und da waren schon viele sehr gute dabei – ab. Dagobert erkennt an diesem Punkt der Story, dass es nicht der materielle Reichtum, nicht das Gold ist, das ihn glücklich macht, sondern die Suche.

"It isn’t the gold that I’m wanting as much as just finding the gold!"

Im Anschluss wird Goodbye, Papa vom Piano getragen und vermag erneut mit traumtänzerischer Sicherheit auf Messers Schneide zwischen Trauer und Hoffnung zu balancieren. Der streicherlastige Ausklang des Songs leitet zum depressivsten Stück des Albums über.

"Things we lost, the things we couldn’t share."

Dementsprechend ist To Be Rich alles andere als leicht verdauliche Kost. Tieftraurige Moll-Akkorde und unfassbar emotional leidgeplagter Gesang treffen die Krux von Dagoberts Leben genau auf den Punkt. Was bedeutet es, reich zu sein?

"Sleepless watch of the night, and her face on the moon."

Die Vorabsingle A Lifetime of Adventure ist gleichzeitig der Titel mit der klassischsten Strophe-Refrain-Struktur sowie das Stück, das Dagoberts gesamtes Leben und damit den Kern des gesamten Albums in sich vereint. Ein vollkommen durchdachtes Arrangement, wunderschöne Melodien und lyrischer Tiefgang vereinen sich zu einem perfekten Ganzen. Am Ende gibt es sogar ein Gitarrensolo zu hören – das damit den “modernsten” Moment des Albums markiert.

"Freedom of an open road, hope and many miles to go."

Abgeschlossen wird das Werk von Go Slowly Now, Sands of Time. Dagobert – dem hier mehr als eindringlich der schottische Folk-Sänger Alan Reid die Stimme leiht – blickt kurz vor seinem Ende auf sein wahrhaft “reiches” Leben zurück.

"Go slowly now, sands of time, still have a memory to make."

Alles in allem ist Holopainen hier ein bemerkenswertes Opus gelungen, das den wahren Kern der häufig zu unrecht überspitzt und mit wenig Ernsthaftigkeit dargestellten Geschichte um Dagobert Ducks Leben und Streben in Perfektion trifft. Damit ist “Scrooge” nicht nur ein heißer Anwärter auf den Titel “Album des Jahres”, sondern auch ein ernsthafter Kandidat für die Liste der zehn besten Alben aller Zeiten.

"To be rich is to seek."
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am 13. April 2014
Wer hätte das gedacht??!! Würde man sich diese CD einfach mal anhören ohne zu wissen vom wem diese ist, würde ich wetten, dass niemand raten würde wer dahinter steckt !!! Ein Mitglied von Nightwish Tuomas Holopainen. Ich hätte so etwas nicht erwartet und auch nicht erraten. Umso neugieriger war ich auf diese CD. Nun ist ja Musik wieder totale Geschmacksache........Ich höre Nightwish und diese CD von Tuomas ist nun etwas ganz anderes....aber...ich bin hin und weg und finde diese CD wunderschön!!!!! Andere haben ja nun schon geschrieben worum es bei dieser CD geht, was mir zunächst völlig egal ist, weil ich die Musik einfach nur toll finde. Super Instrumente, tolles Orchester,tolle Frauenstimme.Jedes einzelne Lied ist für mich ein Hörgenuss und ich wünsche mir, das diese CD viele Zuhörer und Fans findet. Also, wer vertonte Geschichten mag und Musik wie z.B. Fluch der Karibik, mal ruhig, mal spannend ansteigend, der wird hier auch seine Freude dran haben. Ich habe auf jeden Fall viel Freude und höre diese Musik zum Entspannen, Herunterkommen und werde sie immer wieder gerne hören und kann nur 5 Sterne vergeben. Danke Tuomas, tolle CD!!!!
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am 30. Mai 2014
Um es kurz zu machen: Holopainen ist mit diesem (leider viel zu kurzen) Album nicht nur ein Meisterwerk gelungen; er hat Don Rosa und seinem Lieblingserpel vielmehr ein unsterbliches Denkmal gesetzt. Ich freue mich persönlich über diese gelungene Partnerschaft. In den Neunzigern habe ich als Kind begeistert die Geschichten von "Onkel Dagobert" verschlungen; bis heute betrachte ich Rosas Protagonisten als einen der facettenreichsten der Literaturgeschichte - und das sage ich als Germanist über ein Medium, das in Deutschland immer noch als "Comic" verschrien ist und für Kinder- und Nerdkram gehalten wird. Dass der Protagonist eine Comicente ist und das Ganze unter dem Label "Disney" firmiert, ist diesem Vorurteil leider immer noch zuträglich.

Holopainen darf nun als einer jener Kulturschaffenden gelten, die das Medium Graphic Novel aus der Kinderecke geholt und salonfähig gemacht haben. Vielleicht mussten die "Kinder von Damals" erst zu den "Erwachsenen von Heute" werden, damit ein Werk diese Art von Anerkennung erfährt. In 10 abwechslungsreichen Tracks begleiten wir den Protagonisten durch sein lebenslanges Abenteuer. Echte Gänsehaut kommt beim Höhepunkt des Albums, "The last sled" auf, das den Wendepunkt im Leben Dagoberts hervorragend umsetzt. Alle Möglichkeiten stehen nun offen, alles ist erreichbar. Der ewige Kampf zwischen Gier und Altruismus, der sich durch die gesamte Vorlage zieht, kulminiert in diesem ultimativen "Was-wäre-wenn?-Moment".
Holopainen hat genau die richtige Balance gefunden, diesen Widerspruch; dieses Ringen um die junge, verführte Seele eines Menschen, der sein Lebensziel erreicht hat darzustellen: Es bewegt sich gekonnt auf der dünnen Linie zwischen Kitsch und Bombast (=Gier und Übermut) auf der einen und Melancholie und Trauer (=Bodenständigkeit und Anstand) auf der anderen Seite. Zwar halten nicht alle Tracks das hohe Niveau, richtige Ausreißer nach unten gibt es aber auch nicht. Nightwish-Fans werden natürlich sofort den typischen Holopainen-Sound heraushören, so dass diese bedenkenlos zugreifen können.

Normalerweise würde ich zu vier bis viereinhalb Sternen tendieren. Doch die Idee, die Umsetzung, das Artwork, die liebevollen Details, also all das, was auch die Graphic Novel ausmacht; all dies findet sich in diesem Album wieder. Es lebt und atmet den Geist der Vorlage. Gleichzeitig ist es der letzte offizielle Beitrag Don Rosas zu seinem Protagonisten. Das Album ist somit ein in mehrfacher Hinsicht ein krönender Abschluss der "Life and Times of Scrooge". Die Lebensgeschichte der reichsten Ente der Welt ist endgültig abgeschlossen. Durch die Feder ihres Schöpfers und das Klavier ihres wohl größten Fans. Ein Meisterwerk.
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am 7. September 2015
Bei dieser mitreißenden Musik ist Niedergeschlagenheit unmöglich. Pures Musiktheater. Auch meine tanzfreudigen Kinder lieben es! Einfach wundervoll. Für Liebhaber schottischer Instrumente auch ein Muss.
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am 7. April 2015
Ich bin definitiv nicht der Nightwish-Fan, der unkritisch alles toll findet, wo Holopainen draufsteht. Aber dieses Album ist einfach stimmig, melodisch, großartig. Aber Achtung: wenig bis gar nicht "metallisch"
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am 13. April 2015
Die CD ist ein einziger Volltreffer. Wunderschön und voller Energie und Atmosphäre.

Es gibt keine schwachen Songs - alle sind mindestens sehr gut und 3 habe ich in meine
All-Time-Best-Liste einsortiert:
Dreamtime
Cold Heart
The last Sled

Man kann die CD aber auch immer super im ganzen durchlaufen lassen - ohne dass es
langweilig wird.

Viele Spaß beim Hören!
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am 24. Dezember 2014
Das bekannte Werk von Don Rosa braucht keine Vorstellung. Dieser Soundtrack passt wie die Faust aufs Auge und wurde definitiv von jemandem erschaffen, der die Geschichten um Scrooge nicht nur gelesen, sondern verstanden hat. Ein bombastischer Soundtrack, der besser nicht sein könnte. Man wünscht sich, den dazugehörigen Film irgendwann sehen zu dürfen - ich hoffe ja immer noch, dass dieses Projekt eines Tages verwirklicht wird. Alle Daumen hoch!
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am 30. Juni 2014
...als er noch gut war. Ist jedem Instrumentalfan absolut zu empfehlen. Das Album ist durchgängig gut bis sehr gut! Der eine Stern Abzug kommt daher, daß es keinen wirklich hervorstechenden Ohrwurm gibt.
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am 11. April 2014
Wer Tuomas Holopainen kennt, kennt auch seine Arbeiten bei Nightwish wo er schon sein Können unter beweis gestellt hat. Mit seinen Untermalungen mit großen Orchestern hat er das Genre Metall in ein ganz anderes licht gerückt für mich die Musik ist einfach Stimmig in allen belangen.

Zu seinem Solo Album kann ich nur sagen das dies ein Glanz Stück geworden ist wo er sein Genie einmal richtig ausleben konnte. Es hat zwar nichts mit Metall zu tun aber da ich auch gerne Episch Klassische Musik höre finde ich das Album einfach nur gut.

Die Musik ist Episch kräftig bis Melancholisch ruhig bei dieser Musik kann man einfach nur abschalten und Träumen.
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