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am 20. August 2015
Beautiful language and interesting characters but the author drags the story in neverendiness as one child says in the book. Worth reading, but bring patience.
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am 28. Mai 2015
Stilistisch liegt mir der Gewinner des Man Booker Prize 2014 zuerst einmal nicht; Flanagans Satzkonstruktionen sind ungewöhnlich, es braucht eine Einlesephase. Aber er schreibt in einem Guß, da gibt es weder Sprünge noch Brüche. Er ist ein Meister in Form und Ausdruck. Meister sind anstrengend, anspruchsvoll, jede Mühe lohnend. Die Thematik von „The Narrow Road to the Deep North” jedoch ist schrecklich, grauenhaft, entsetzlich.

Protagonist Dorrigo Evans, junger australischer Chirurg, gerät in japanische Kriegsgefangenschaft und wird in einem POW-Camp (Prisonars of War) zum Bau der Nachschublinie Bangkok-Burma, 415 km quer durch den Dschungel, herangezogen, der sogenannten „The Burma Death Railway“. Gleichzeitig hat er als Arzt und Colonel seiner Truppe betreuende Funktionen, (Operationen ohne Medikamente und Geräte); er ist Entscheidungsträger für Entscheidungen, die treffen zu müssen, sich niemand wünscht. Die Kriegsgefangenschaft bei den Japanern ist Sklaverei, Folter, Willkür, Demütigung. Das ist es eigentlich: Täter und Opfer. Vorher, dabei und nachher. Unchronologisch. Aber immer nachvollziehbar. Die reinen Zahlen zur Kriegsgefangenschaft in Japan kann man meiner Rezension zu „Unbroken“ von Laura Hillenbrand entnehmen.

Obwohl der Roman thematisch, und nur thematisch, über weite Strecken hinweg, einfach nur schrecklich ist, löst er doch vieles bei mir aus. Fragen schießen mir durch den Kopf. Hat ein Volk die Staatsstruktur, die es verdient? Ist ein Volk mitverantwortlich für das, was in „seinem Namen“ passiert, selbst dann, wenn es sich nicht um eine Demokratie handelt? Gibt es (insoweit) Kollektivschuld? Und ist somit Kollateralschaden mittelbar nicht doch „verdient“? Was ist Schicksal? Auch die Protagonisten sinnieren über die Bedeutung von Leben, Leiden, Schmerz, Tod, Ehre, Schuld, Sühne, Unschuld, Gerechtigkeit, Rechtfertigung, Schicksal und Liebe. Ist es Gnade, zu vergessen?

Perspektivwechsel treiben mir die Tränen in die Augen. Inwieweit ist der Täter Opfer? Todesstrafe? Auch die Täter sind Menschen. Gehängt werden ist auch nicht spaßig.

Der Verdienst des Autors ist es, dass er die Seiten wechselt und eine Gesellschaftsstruktur enthüllt, in der Autorität verherrlicht wird. Der Tenno ist nicht nur Kaiser, er ist Gott. Und was ist ein Mensch, dass er Gott widerspräche? So erklärt sich, dass angeklagte und verurteilte Kriegsverbrecher Japans sich auch nach Kriegsende selten einer Schuld bewusst sind, da sie ja „nur“ den Willen des hochwohlgeborenen Kaisers ausführten. Und auch die USA messen mit zweierlei, pragmatischem Maß.

“In private they asked a simple question. If they and all their actions were simply expressions of the Emperor’s will, why then was the Emperor still free? Why did the Americans support the Emperor but hang them, who had only ever been the Emperor’s tool? But in their hearts they all knew that the Emperor would never hang and that they would. Just as surely as they had beaten and tortured and killed for the Emperor, the men … were now to hang for the Emperor.”

Andere waren nur verachtete Hilfsvölker; erklärbar wird der Hass, der noch heute zwischen Korea und Japan und zwischen Japan und China schwelt, und wenn nicht Hass, so doch Ressentiments.

Die Protagonisten: Es ist eine Männerwelt. Richard Flanagan hat eine Vielzahl an Schicksalen aufgeboten. Hüben wie drüben. Die Details sind einfach super.

Richard Flanagan hat dieses Buch als mittelbar Betroffener geschrieben, denn sein Vater war Überlebender des Burma-Railway-Camps. „His father, who died the day Flanagan finished „The Narrow Road to the Deep North“, was a survivor of the Burma Death Railway.” Um so mehr berührt es, dass der Autor sich in der Lage sah, sich in die Gegenseite einzufühlen.

Sowohl inhaltlich wie sprachlich hat mich dieser Roman an meine Grenzen geführt, Flanagan hat einen ganz speziellen Stil, liest man sich ein, findet man Rhythmus und Poesie, Schönheit.

„The Narrow Road to the Deep North“ ist, soviel ich weiss, noch nicht übersetzt, aber der Gewinner wie auch die Shortlistler des Man Booker Prize, kommen in der Regel im Jahr darauf in den deutschen Handel. So wird jeder dieses Buch bald lesen können.

Fazit: Ich bin beeindruckt, gefesselt, geflasht, schockiert. „The Narrow Road to the Deep North“ ist ein Kriegsroman auf höchstem Niveau, beruhend auf Fakten. Aber nichts für Zartbesaitete. Doch lässt man sich ein, findet man alles, was Literatur vermag.

Kategorie: Gehobene Literatur
Verlag: Chatto & Windus, London, 2014
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am 22. März 2015
Well, that's what we expect of the winner of the Man Booker Price: a really good book, right? It is. And yet it left my annoyed and even bored once in a while. The description of the relationship to the protagonist's wife and lover simply did not convince me. Maybe that's just me. It is still worth reading this book, especially if you are interested in the fate of the Japanese POWs in WWII, which is something we all should know about. So my recommendation is this: Definitely read this book, but don't expect to love all of it.
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am 17. April 2015
While it takes a while to get into, once you are there, it tells an amazing story filled with many more stories. It is a poignant novel - leading you to ask questions to yourself. There are so many quotable phrases which sit deep when you read them. The Japanese POW story is one less well-know to Australians who grew up in the 70s and 80s. At times the horror it exposed was hard to digest but it was necessary to do so to understand the fate of the Australians POWs as well as the effects of the war on the Japanese and Korean soldiers / guards. The book does an excellent job of portraying the cultural juxtaposition between the Japanese and the Australians. I found the author judges no one and has an ability to show the reader various sides to view any situation. A most worthwhile read even if one cannot necessarily use the word enjoyable. It educates and it is, in parts, beautifully written.
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am 28. Januar 2015
In diesem Man-Booker-Preis-Gewinner zeigt Flanagan auf eindrucksvolle Art und Weise das Leiden des Krieges. Im ersten teil geht es um eine Liebesgeschichte, die vor den eigentlichen Ereignissen spielt. Im zweiten Teil wurde der Hauptdarsteller des ersten Teiles in ein japanisches Arbeitslager gesteckt und Flanagan schildert einige Tage Leben und Sterben im Lager. Der dritte Teil befasst sich mit dem Leben nach dem Krieg - was ist aus den Protagonisten geworden? Wie gehen sie mit dem Leben um?
Die Stärke des Buches ist zum einen, dass Flanagan die Sicht aus den verschiedensten Perspektiven beschreibt: Den Opfern, den Tätern, den Wächtern, den Kommandeuren... Das ist sehr eindrucksvoll. Zum anderen ist der dritte Teil besonders gelungen, denn dadurch wird das Arbeitslager immer mehr aus dem Fokus genommen. Im Prinzip wird das Lager immer mehr vergessen, wird im Großen und Ganzen immer unwichtiger, obwohl die Männer natürlich immer noch darunter leiden. Mir ist kaum ein Buch bekannt, dass gerade diesen Aspekt so eindrucksvoll beleuchtet, wie dieses!
Für die zweite Hälfte hätte ich daher locker 5 Punkte vergeben. Aber die ersten 200 Seiten stören den Gesamteindruck. Die Liebesgeschichte nimmt einen zu großen Raum ein, dafür, dass sie im Prinzip überflüssig und vor allem vorhersehbar ist. Ich hätte das Buch beinahe aufgegeben - und dann wäre mir doch einiges entgangen. Daher ein Stern abzug.
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am 21. Juli 2015
Flanagan's style is absolutely stunning. There is no word too much in the whole novel. The story is shocking and I would say that after reading it you may shake a bit and question your trust in humanity. However, I've hardly ever read such a fantastically structured and interwoven story like that.
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am 5. November 2015
Ein Buch über die Würde des Menschen, seine Kraft, zu lieben und die Bedeutung und Vergeblichkeit all dessen. Ein Buch, das den Leser nicht verlassen wird.
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am 13. Mai 2015
Der Hauptprotagonist in diesem Roman ist der Australier Dorrigo Evans, ein gelernter Chirurg.
Hauptsächlich erlebt man ihn als Arzt im Gefangenenlager während dem Krieg. Dort schildert
er seine täglichen Aufgaben, kümmert sich so gut es geht um die Sklaven, die POWs (Prisoners
of War) bzw. deren Krankheiten und Folgen des ewigwährenden Hungerns.

Als jemand, der bei einem Krieg nicht dabei war, der keine Ahnung hat, wie es ist, Gegangener
zu sein, hart an dem Bau der Burma Death Railway arbeiten zu müssen und so gut wie kaum
Essen bekommt, kann sich natürlich nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie es ist, das alles
mitzuerleben. Der Autor hat aber versucht, genau das mit seinen Schilderungen zu vergegenwärtigen.
Und das mit Bravour, muss ich sagen!
Schonungslos, das Kind beim Namen nennend, wurde hier alles Leid, Krankheit, Erschöpfung
durch Hunger, Sehnsüchte und Freundschaft, und vor allem der Kampf mit dem Tod anschaulich
beschrieben. Und zwar so gut, dass einem ganz anders wird, wenn man es liest.

Gerade, dass nicht ausschließlich aus Dorrigo Evans Sicht erzählt wird, sondern von den
verschiedensten Warten aus, z. B. von den Gefangenen, die man nach und persönlicher kennenlernt,
aber auch von den Wärtern aus, hat das Ganze so interessant gemacht. Man hat Einblicke
von den unterschiedlichsten Menschen erhalten und meist konnte ich jeden einzelnen auf eine
Weise in seinem Handeln und Denken verstehen.
Verstehen ist aber nicht mit Gutheißen gleichzusetzen und das habe ich auch nicht immer getan,
besonders wenn Gewalt und Schläge thematisiert wurden.

Die Liebe und Hoffnung spielt in diesem Roman eine ebenso große Rolle, wie all das
Kriegsleiden und der Tod.
Auch Dorrigo hat eine ganz eigene Liebesgeschichte zu erzählen. Es geht darin um
unbändige Leidenschaft, Glück, wundervolle Zeiten und echte Liebe. Dennoch kommt die Tragik
nicht zu kurz. Verschenkte Chancen und Sehnsucht, ebenso wie Handlungsunfähigkeit und Reglosigkeit
in einem entscheidenden Moment, haben mich als Leserin mit dem Protagonisten gleich mitverzweifeln
lassen. - Eine Liebesgeschichte, die bedauernswerter nicht sein könnte ...

Der Stil des Autors, Situationen und Menschen so unglaublich anschaulich zu beschreiben, hat mich
phasenweise wirklich fasziniert. In solchen Momenten wird man wieder ganz stark daran erinnert,
wie schön lesen nicht ist. Mit den richtigen Wörtern kann nämlich wirklich Hervorragendes entstehen!
Und das war hier der Fall. Oft habe ich über so tolle Vergleiche, wie z. B. diesen hier, gestaunt:

"... her head bobbing like flotsam on the rolling swell of the walkers all around her."

(Großartig, nicht?)

Schlussendlich bin ich gewaltig begeistert von dem Buch. Auch wenn ich eine kleine Ewigkeit dafür
gebraucht habe, gelohnt hat es sich in jedem Fall. Die Bilder, die mein Kopf beim Lesen produziert
hat, waren das allemal wert.
Liebe, Hoffnung, Leid, Gewalt und Tod sind die Themen, die diesen Roman aus- und lesenswert
machen. - Ihr solltet euch diese Lektüre unbedingt gönnen!
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am 24. Juni 2015
Like a sleepwalker, a surgeon leads prisoners through the hell of building the "River Quai" railway. Neither before nor after does he know himself.
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am 25. Dezember 2014
Unlike many winners of the Man Booker Prize, Richard Flanagan's novel is a genuine masterpiece, but it is also one of the most harrowing stories I have ever read.
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