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Kundenrezensionen

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am 15. November 2013
Meine Verwunderung wird wohl nie abebben. Was manche „Kritiker“ über Alben schreiben ist manchmal einfach zu viel des irritierend Guten. „Fun on Earth“ sei „die rockige Tour de Force“ von Roger Taylor, behauptet beispielsweise der BBC-Radiomoderator Chris Evans. Echt jetzt? Mit „Rock“ hat Taylors neues, fünftes Solo-Album herzlich wenig am Hut – sieht man mal vom Opener „One Night Stand“ und „I am the Drummer“ ab, die zu fünfzig Prozent in der rasanten Tradition von „A Nation of Haircuts“ oder „Pressure on“ stehen, die beide von Taylors Kracher-Werk „Electric Fire“ (1998) stammen. Diese CD steht bei mir seit 15 Jahren im Regal und trotzdem hole ich das Album immer wieder hervor und genieße es. Vielleicht genau deshalb dachte ich beim ersten Hören von „Fun on Earth“: Was für ein belangloses, schmusekatziges Werk. Nicht so treibend, so druckvoll wie „Electric Fire“. Beim zweiten Hören dann: Hoppala, da finden sich ja zwischendurch einige passable Passagen, wie bei „Fight Club“, das ganz und gar nicht kämpferisch daherkommt, sondern melancholisch, nachdenklich, resignierend. Beim dritten Male Durchhören: Wow, wie hat Mr. Taylor denn das geschafft: Eine Eric Clapton-Gitarre vermengt mit Pink Floyd-Anleihen wie bei „Be with you“? Beim vierten Male Laufenlassen: Die CD nähert sich immer mehr den Wolken, über denen die Freiheit grenzenlos sein soll. Beim nächsten Durchlauf geht's noch höher hinauf. Schwindelerregend… Taylor ist zwar normalerweise ein Vollgas-Drummer und Power-Songwriter (Radio Ga Ga), aber hier liefert er ein grenzenlos freies, spannendes und abwechslungsreiches Kunst-Werk ab, nahezu formvollendet, mal heiter wie bei „I am the Drummer“, mal ungemein traurig wie bei „Quality Street“. Dass er - zusammen mit Jeff Beck - mit „Say it's not true“ einen Queen-Titel von 2007 neu einspielte – geschenkt. An der Traumhaftigkeit dieser Ballade ändert das nichts. Dass „Small“ ebenfalls bereits auf das Queen+Paul Rodgers-Album „The Cosmos Rocks“ gebrannt ist - so what?! Wunderbar, wie „I don't care“ loungig swingt. Betörend, wie sich bei „Up“ diverse bekannte Queen-Songs in die Gehörgänge schleichen. Ich gebe einem Vorredner recht: Die atmosphärischen Feinheiten dieser CD - wie bei so vielen anderen auch - erschließen sich erst nach mehrfachem Hören. Am besten, man legt sich bei Kerzenlicht aufs Sofa und lässt Songperle für Songperle aus der Anlage atmen. Taylors raue Stimme kratzt einem dabei angenehm auf der Haut. Kurzum: "Fun on Earth“ jagt einem wohlige Schauer über den Rücken. Wer Rock sucht muss woanders graben.
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am 16. März 2014
Ganze 15 Jahre sind seit dem letzten Solo-Album des Queen-Drummers Roger Taylor vergangen. Nachdem er sich in der Zwischenzeit der - in meinen Augen unnötigen - Queen-Wiederbelebung mit Paul Rodgers als Sänger gewidmet hat, hat er mit "Fun On Earth" jetzt wieder ein eigenes Werk herausgebracht. Der Titel dürfte eine Anspielung auf Taylors erstes Soloalbum "Fun In Space" (1981) sein.

Geerdet, bodenständig - das trifft ohne Weiteres auf die Musik des inzwischen 64-Jährigen zu. Mit Queen hat sie, damit keine Missverständnisse aufkommen, nichts zu tun. Daher verbieten sich Vergleiche, auch wenn Roger Taylor bei seiner alten Band immer wieder selbst gesungen und etliche Hits geschrieben hat. Seine Solo-Arbeiten waren immer eigenständig, was nur unterstreicht, was für ein vielseitiger Musiker er ist.

"Fun On Earth" ist ein eher ruhig gehaltenes, entspannntes Album, das von Taylors unverwechselbarer Reibeisenstimme getragen wird. Musikalisch knüpft es nahtlos an die beiden letzten Soloalben "Electric Fire" (1998) und "Happiness?" (1994) an: Das ist gepflegter Melodic Rock ohne allzu große Überraschungen, aber auch ohne Austrutscher. Man kann "Fun On Erath" wie seine beiden Vorgänger wunderbar beiläufig hören, und doch hat es eine gewisse Tiefe. Alles wirkt wie aus einem Guss. Wunderschön das Saxophon, das bei "Fight Club" geschmeidig die Regie übernimmt; gilmouresk die Gitarre bei "Be With You"; gefühlvoll das Gastspiel von Jeff Beck bei "Say It's Not True".

Fazit: solides Album, geeignet für Freunde der melodischen Rockmusik - und vielleicht auch noch für den einen oder anderen Queen-Fan.
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am 16. September 2014
Sein Drumsound verdient fünf Sterne. Von allen mir bekannten Drummern gefällt mir sein Sound am besten, die Snare ist nicht (wie heute meist üblich) überkompromiert, die Basedrum macht genau was sie soll, die übrigen Elemente des Sets sind wunderbar aufeinander abgestimmt. Letzendlich ist das aber natürlich Geschmackssache.
Die Kompositionen sind durchaus gelungen. Drei Songs waren mir bereits von früheren Veröffentlichungen bekannt, deshalb hier ein Vergleich:
- Small: Hier gewinnt die Version von The Cosmos Rocks, gefällt mir einfach besser (wahrscheinlich wegen des May-Gitarrensolos auf TCR)
- The Unblinking Eye: Dieses Lied wurde vor einigen Jahren als Single herausgegeben, mit einem härteren Part ('We got the highways full of holes' oder so ähnlich), und genau dieser musste bei der Kürzung des Songs wegfallen. Sehr ärgerlich!
- Say it's not true: Sehr schöne Liveaufnahme mit Jeff Beck, ist meine Lieblingsversion des Songs (vermutlich wieder aufgrung des Gitarrensolos), obwohl die TCR-Version auch sehr gut ist
Auch die übrigen Songs haben meist einen hohen Wiederkennungswert und starke Melodie. Positiv überrascht war ich vom Saxophon bei "Fight Club", sowas gab es bisher noch nicht bei Mr. Taylor.
Leider sind die meisten Songs doch etwas ruhiger ausgefallen, ich mag es lieber wenn er auf der "I'm The Drummer In A Rock N' Roll Band"- Schiene fährt (vielleicht aber mit etwas tiefgründigerem Text).
Im direkten Vergleich mit einer Mehrzahl der Veröffentlichungen dieser Tage hätte das Album allerdings 10 Sterne bekommen.
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am 25. Januar 2014
Von sämtlichen Solo-Alben mit Sicherheit das stärkste. Ausgeglichene Kompositionen. Sehr erwachsen. Ruhige, bisher nicht gekannte Seiten von Roger !! Wann gab es mal eine Nummer mit Saxophone von Roger ........bisher wohl nie !! Klasse Album deswegen Kauftipp.. ohne Frage ... und nicht nur für Queen-Fans ein MUSS !!
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am 23. Januar 2014
Ich las in einer Musikzeitschrift eine Rezension. Ich dachte: interessant. Aber wer ist Roger Taylor? Ich hörte mir Anspielstück via Internet an. Und meine erste Frage war: Wieso ist mir dieser Roger Taylor all die Jahre durchgegangen? Ich war nie so der Fan von Queen bzw. Freddie Mercury. Aber nach einigen Recherchen und mehrmaligem Anhören der CD Fun on Earth - und dann dem Anhören der CDs von THE LOT - wurde mir immer mehr und mehr die Bedeutung von Roger Taylor auch für Queen deutlich. Inzwischen habe ich die CD mehrmehrmals angehört: Es gibt kein Stück darauf, dass mir nicht gefällt! Das ist musikalisch einfach die Wucht. Und er hat eine schöne Stimme. Und ich kann auch uneingeschränkt die Gesamtausgabe "The Lot" empfehlen. Lang lebe Roger Taylor, möge er noch lange Musik machen!
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TOP 500 REZENSENTam 8. April 2016
Ich war hin und weg, als ich durch Zeitschriften erfuhr, dass dieser Ex-Queener nun auch ein eigenes Album heraus bringt, bzw. gebracht hat.
Eine Hörprobe hat mich dazu bewegt die Scheibe anzuschaffen. Ich gebe zu, ich musste mich erst mal rein hören, aber so nach zwei, drei Mal zündete der Funke. Am besten gefällt mir "Drummer in a Rock`n Roll Band", aber ich bin ja eh mehr der rockige Ohrentyp. Der Rest schwankt zwischen kreativ merkwürdig interessant und schillert vom Stil her, so zwischen Stücken, die man bei Queen auf "The Game (Coming soon)" oder "Works (Machines)" oder auch auf der "Innuendo" präsentiert bekommt. Der Titel "Fun on earth" bedeutet dabei aber nicht, dass alle Tracks abfetzen!! Es sind durchaus nachdenklich oder leicht melancholische Aspekte vertreten. Ein ganz eigener "Lauf" von musikalischer Arbeit, würde ich sagen. Seine rauchige Stimme ist weiterhin unverkennbar, wenn auch gealtert. Schade, dass man sich nicht wieder zusammen gerauft hat und John Deacon ganz aus dem Geschäft ist, wie es scheint.
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am 10. November 2013
Das neue Album "Fun on earth" ist tatsächlich überraschend ruhig ausgefallen, aber jeder Song hat eine sehr dichte musikalische Athmosphäre und ich denke, man muß sich wirklich die Zeit nehmen, die vielen Eindrücke durch merhmaliges Hören zu erkennen. Es sind für meinen Geschmack sehr "reife" Lieder, damit meine ich, sie reflektieren sehr viel aus dem "realen Leben" und von daher passt der Albumtitel absolut. Ich hatte ehrlich gesagt keine konkreten Erwartungen, und ich bin auch nicht mehr so sehr informiert, das Roger Taylor ein neues Solo-Album machen würde, habe ich gar nicht gewußt...
Das auch einige bereits bekannte Songs enthalten sind, stört mich eigentlich nicht, weil es halt seine eigenen Interpretationen abseits Queen sind und auf mich wirkt das ganze Album auch etwas wie eine musikalische Bestandsaufnahme, die allerdings im Box-Set "The Lot" erst so richtig zur Geltung kommt.
Meiner Meinung nach sind Alben, deren Songs sich erst durch mehrmaliges Hören offenbaren, letztlich die Langlebigeren. Selbst bei Queen war ich seinerzeit beim ersten Hören oft "enttäuscht", hatte ich dann das jeweils "neue" Album mehrmals gehört, wuchsen mir die Lieder immer mehr ans Herz und ich denke, das ist auch bei "Fun on earth" so....
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am 10. Juli 2015
Ich habe mir das Album als Ergänzung zu meinen anderen Scheiben von Roger Taylor, Brain May und Queen zugelegt. Die Songs sind von ihrer Machart her vielfältig, instrumental sehr ausgereift und gesanglich besser als die älteren Alben von Roger Taylor. Es sind auch wieder gesellschafttkritische und/oder nachdenkliche Songs dabei. Aber auch das Rockige kommt nicht zu kurz.

Kann ich nur weiter empfehlen!
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am 14. September 2014
Man muss seinen Stil mögen, der sich schon vom klassischen Queen Sound abhebt. Die Platte rockt nur bedingt. Ich würde sie, im Vergleich, eher neben Fun in Space sehen. Durchdachte Songs mit klanglichem Tiefgang. Besonders mag ich die sphärischen Gitarrensounds, die er im Hintergrund immer wieder einbindet. Fun on Earth muss man oft hören, um sie zu erschließen. Es lohnt sich.
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am 19. Mai 2014
Gefühlte 15 Jahre habe ich auf eine neue Schallplatte, Sorry CD, von Roger Taylor gewartet... Nach seinen Solos und der Band "The Cross" war es - bedingt durch Freddies Tod - sehr ruhig um Roger geworden...
Seine Solos und sonstigen Aufnahmen hat er ja nunmehr auf "The Lot" veröffentlichen können, aber die neue Solo-CD ist doch sehr besonders, weil im Kontakt zu seiner ersten Solo-CD "Fun in Space" inspiriert für neues Material.
Roger, Du hast die Queen-Ära weit überlebt und bist im 21. ten Jahrhundert angekommen...
Ich höre Deine CD gerne und vollkommen entspannt in meinem Auto!
Have Fun on Earth and in Space, Uwe
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