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am 18. März 2014
Wieder einmal eine Geschichte von Rona, die mich gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Nachdenken gebracht hat. In ihrem typischen und unverwechselbaren, von mir sehr geliebten „Rona-Style“ erlebt der Leser die zarten Annäherungsversuche zwischen Josh, einem angehenden Journalisten und dem Floristen Ben. Dieser zögert anfänglich sehr, sich auf eine Beziehung einzulassen und der Leser begreift auch sehr schnell, dass die Ursache darin liegen muss, dass er in einem bestimmten Punkt nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht. Nun beginnt das Rätselraten um was es sich handeln könnte. Im Verlauf wird klar, unter was Ben leidet (ich erwähne es jetzt nicht, um nicht zu spoilern) und versucht, dieses mit allen Mitteln zu überspielen.
In der Folge wird man mit hineingenommen in die Unsicherheiten, den Zwiespalt, die Geheimniskrämerei und Missverständnisse, die zu zahlreichen Verletzungen auf beiden Seiten führen und weiss zugleich, dass dies eigentlich nicht gut gehen kann.
Aber Rona wäre nicht Rona, wenn sie uns nicht ein Happy End schenken würde.
Sie bringt uns mit einer Leichtigkeit ein Thema näher, mit dem ich mich eigentlich noch nie beschäftigt habe, obwohl es wahrscheinlich mehr verbreitet ist als angenommen wird.
Es hat mich nachdenklich gemacht, wie sehr die eigene Wahrnehmung von unserer Vorstellungskraft beeinflusst wird und wie vorschnell manchmal Urteile gefällt werden.
Danke Rona … ein wunderbares Buch … und ich habe mich über jedes einzelne Pünktchen gefreut … genauso wie über die so originellen und liebevollen Namen, dem unanständigen HSV-Mädchen und Ben-Ten. Ich hab mich köstlich amüsiert.
Der Abschied von den beiden fiel sehr schwer, die Hoffnung bleibt, dass sich die Königin der One- oder Twoshots doch vielleicht noch mal erbarmt!
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am 20. Dezember 2016
Der 26-jährige Janosch Köhler, genannt Josh, studiert gerade Germanistik und macht ein Praktikum bei einer Modezeitschrift. Mit seiner schlanken Figur, blauen Augen und schwarzen Haaren ist er ziemlich attraktiv. Sein Traum ist es einmal als Journalist in einer Sportredaktion zu landen. Um Geld zu verdienen jobbt er nebenbei noch in einer Porno-Videothek. Josh ist zur Hochzeit seiner Cousine eingeladen und kommt als er sich in der Zeit irrt - ganz gegen seine Gewohnheit - fast eine Stunde zu früh in die Kirche. Dort lernt er den Floristen Ben Lehmann (29) kennen, der gerade den Blumenschmuck arrangiert. Josh ist von dem blonden, durchtrainierten und sehr attraktiven Ben fasziniert, denn in seiner persönlichen Skala von 1-10 ist Ben ein Volltreffer, nämlich eine eindeutige zehn. Josh hält sich selbst allenfalls für eine acht. Er will Ben unbedingt kennenlernen und so fragt er seine Cousine nach dem Blumenlieferanten, kauft bei Ben einen Strauß Rosen und hinterlässt seine Handynummer. Doch so einfach klappt es nicht. Es braucht drei Anläufe, um zu seinem Date zu kommen, da Ben Josh zwar sehr sexy findet, jedoch noch seiner letzten Beziehung nachhängt. Sein Ex hatte sich getrennt, als er von Bens Handicap erfuhr. Doch Josh lässt nicht locker und bleibt hartnäckig. Nach dem 2. Date landen beide im Bett und sind bald total in einander verliebt. Sie verbringen eine tolle Zeit zusammen. Alles scheint super zu laufen. Doch dann gibt es einige irritierende Vorkommnisse, die beider Liebe auf eine harte Probe stellen.

Die zarten Annäherungsversuche zwischen Josh und Ben sind wirklich sehr einfühlsam und emotional beschrieben. Ben zögert zunächst mit der Beziehung zu Josh und es wird schnell klar, dass Ben eine Defizit bei einer wichtigen Grundkompetenz hat. Im Laufe der Geschichte klärt sich jedoch auf, woran es Ben mangelt. Dieser tut alles, um sein Problem zu vertuschen, zum teil mit geradezu abenteuerliche Ausreden, Begründungen und Notlügen. Aufgrund dessen entstehen zahlreiche Unsicherheiten, zwiespältige Situationen, Geheimniskrämerei und Missverständnisse, die zu zahlreichen Verletzungen auf beiden Seiten führen. Doch es ist auch Ben klar, dass es eigentlich nicht gut gehen kann. Ben wählt wieder einmal den scheinbar einfachsten Weg, welcher sich aber bei näherem Hinsehen als der wohl den schwerste entpuppt. Ich konnte mich sehr in Ben hinein fühlen, da die Autorin seine Gedankenwelt sehr eindringlich offenlegt. Er hat einen sehr ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex entwickelt, der ihn letztlich auch daran hindert Josh sein Problem einfach zu erzählen und in beider Liebe und Beziehung zu vertrauen. Er hält es einfach nicht für denkbar, das ausgerechnet ein Journalist seinen Makel akzeptiert. Dabei würde Josh, soviel wird schnell klar, alles für Ben tun. Rona Cole thematisiert eine fehlende Alltagskompetenz, von der in Deutschland rund 2 Millionen Erwachsene betroffen sind. Er ist geradezu typisch, wie Ben damit umgeht, denn das tun die Betroffenen in der Regel aus Scham fast immer. Daher ist uns die Größe des Problems auch gar nicht präsent. Ich bin darüber sehr nachdenklich geworden, da wir über diese Menschen allzu schnell ein Urteil fällen und sie in eine Ecke stellen.

Rona Coles Schreibstil, ihre typischen Formulierungen und ihre treffende Wortwahl haben wieder dafür gesorgt, dass ich die beiden Protagonisten wieder sehr ins Herz geschlossen habe. Wieder gelang es ihr, die Ereignisse aus beider Sicht so eindringlich und einfühlsam zu beschreiben, dass man Einblick in ihre Gedanken, Gefühle und Beweggründe ihres Handelns erhält. Die Story ist sehr realistisch und glaubwürdig. Ihre Liebesgeschichte ist bewegend, mitunter witzig und wunderschön romantisch. Die Liebesszenen sind zärtlich sowie absolut erotisch. Alle Charaktere sind überzeugend dargestellt und liebenswert, vor allen natürlich die zauberhaften sowie liebenswerten Josh und Ben. Aber auch Daniel, Bens Arbeitgeber und Freund. Ich habe diesen romantischen Schmöker verschlungen und möchte daher dieses wunderbare Buch sehr gerne weiter empfehlen.
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am 16. Mai 2014
Ich liebe Rona Coles Stil und Art zu schreiben. Koch zum Frühstück hatte ich verschlungen. Die Art, wie die Charaktere ausgearbeitet werden und an Tiefe gewinnen ist fantastisch. Am lustigsten fand ich den kleinen eingebauten Seitenhieb zum eigenst verfassten Buch über einen gewissen Koch ;o) Da nahm Rona sich selbst auf die Schippe.

Man fiebert mi den Charakteren mit. Ich finde die zwei so süß. Josh seine freche, direkte und energische Art ist wirklich erfrischend. Aber auch der schüchterne und von selbstzweifel geplagte Ben ist zum Knuddeln.

Die Thematik finde ich gut aufgegriffen und ausgearbeitet. Man merkt die ausführliche Recherche an. Auch die ganzen anderen Details über Fußball Joshs Job sind überzeugend. Bis ich das Buch las, habe ich mir über Analphabetismus wenig Gedanken gemacht. Und in mir wuchs von Zeit zu Zeit ein merkwürdiges Gefühl heran beim lesen - wenn man liest wie sehr Ben sich bemüht, wie tief auch die Angst sitzt und wie schwierig für ihn die Alltäglichkeiten sind. Man LIEST darüber, wie jemand einfach nicht lesen und schreiben kann.

Um so spannender war es für mich zu lesen, wie geschickt Ben sich durch den Alltag mogelt. Hierbei schreibt Rona für mich sehr überzeugend, dass man selbst die ganze Beklemmung Bens zu spüren bekommt.

Für mich war das Ende keine Überraschung - Das heißt nicht, dass es langweilig oder mit wenig Mühe nieder geschrieben wurde. Im Gegenteil, am Ende war ich zufrieden und glücklich nach dieser kleinen mehrtägigen Achterbahnfahrt an Gefühlen.
Ein Buch, welches ich sicher nicht zum letzten Mal gelesen habe.

Wer eine schöne Story sucht, mit viel Emotionen, Liebe zum Detail und einer mal etwas anderen Thematik kann hier einfach nur beherzt zugreifen. Besonders, wer Rona Coles Werke mag macht hier nichts verkehrt.
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am 10. August 2014
Josh alias Janosch Köhler (26) blauäugig, schwarzhaarig, sehr dünn, studiert Germanistik und absolviert ein Praktikum in der Redaktion von einem Modemagazin, träumt aber von einer Karriere als Sportredakteur. Um sein Studium zu finanzieren, jobbt er noch in einer Porno- Videothek (gibt’s die wirklich?)
Als seine Cousine heiratet, lernt er in der Kirche den Floristen Ben Lehmann (29) blond, wahnsinnig attraktiv und gut gebaut, kennen, der den Blumenschmuck arrangiert.
Da er ihn süß findet, erkundigt er sich bei seiner Cousine nach dem Namen des Lieferanten, kauft bei Ben einen Strauß Rosen und hinterlässt seine Nummer. Es gelingt ihm aber erst nach dem dritten Anlauf, ein Date zu bekommen, denn Ben findet ihn zwar auch sexy, hat sich aber noch nicht von seiner letzten Trennung erholt. Sein Freund hatte ihn fast sofort nach bekannt werden seines Handicaps verlassen, nach fast 2 Jahren. Ein wenig skurril ist es schon, wenn ein Mann wie er ausgerechnet mit einem angehenden Journalisten zusammen ist.

Nach dem 2. Date landen sie im Bett, beide sind schwer verliebt, verbringen eine tolle Nacht zusammen. Alles ist prima, bis dann die Sache am FKK- Strand passiert- und Josh einfach abhaut. Allerdings klärt sich die Sache schnell auf und er entschuldigt sich bei Ben. Nach der Versöhnung beschließen sie, es zusammen zu versuchen- bis Josh Ben zu einer Party von einem Freund mitnimmt. Von der er dann Hals über Kopf flüchtet, als sie irgendein Spiel spielen wollen. In seiner Panik hat er gar nicht mitbekommen, dass er gerade in dem Moment abgehauen ist, als ihm Josh für alle hörbar eine Liebeserklärung gemacht hatte. Josh fühlt sich total blamiert, schämt sich und verlässt auch gleich darauf die Party. Ben entschuldigt sich noch am selben Abend und fährt zu ihm, sie versöhnen sich erneut, aber Josh kann sich des Gefühls nicht erwehren, dass Ben ihm irgendwas verheimlicht. Nach wie vor denkt er, dass Ben und Daniel mehr füreinander sind, als Chef und Angestellter bzw. Freunde. Er hat sie in ziemlich komischen Situationen erwischt und Ben hat kaum noch Zeit für ihn.

Natürlich fliegt alles auf und Ben trennt sich von Josh- er schafft es einfach nicht, über seinen Schatten zu springen. Und nur wg. Daniel und dem Mut von Josh erhält Ben doch noch eine Chance, sein Leben auf die Reihe zu kriegen.

Als Bens Mutter Selbstmord verübte, war er 6 und sein Bruder Andi 16. Dieser hatte gerade seine Lehre begonnen und war natürlich völlig überfordert damit, für seinen jüngeren Bruder zu sorgen. Seine Mutter hatte den Tod des Vaters nicht verkraftet und lag ab da nur noch im abgedunkelten Schlafzimmer in ihrem Bett.

Es gibt wieder so unendlich viele emotionale Passagen, wo ich vor Rührung bald zerflossen bin- zB. als Ben Josh von dem Tod seiner Mutter erzählt, die einen ganzen Tag lang tot in ihrem Bett lag und er darauf wartete, dass sie wieder aufwacht: „Sie war einfach weg und ich dachte, sie hätte vergessen, mich mitzunehmen“ (schluck)
Und Josh, der alle seine Eroberungen anhand eines Liebesbarometers zwischen 1-10 einstuft und Ben für eine 10/11 und sich selbst für max. eine 8 hält- wobei die Klamotten schon mit eingerechnet sind.

Ich konnte Bens Problem nicht nachvollziehen, denn er hätte es über die Jahre schon lange beseitigen können (Daniel und Gerd haben es ihm oft genug angeboten), wenn er wirklich so darunter litt. Hat er aber nicht- deshalb nervten mich seine Minderwertigkeitskomplexe auch nach einiger Zeit ziemlich. Wäre sein Ego größer gewesen, hätte er es vielleicht schon eher aus der Welt geschafft. Daniel hätte ihm schon viel früher die Pistole auf die Brust setzen müssen- die Mittel und das Recht dazu hatte er. So ist er einfach den Weg des geringsten Widerstandes gegangen, er hat den seiner Ansicht nach einfachsten, aber bei näherer Betrachtung wohl den schwersten Weg gewählt.
Und dass er dann einfach Schluss mit Josh macht, weil er zu feige ist, sich zu offenbaren- Völlig irrational, dass man mit jemandem Schluss macht, weil man Angst hat, ihn zu verlieren- aber wer handelt schon rational, wenn es um die ganz großen Gefühle geht?

Schreibstil, Ausdruck und Wortwahl sorgten wieder für sehr unterhaltsame Lesestunden, in denen man in die Welt von Ben und Josh abtaucht und alles ringsumher vergisst. Ich war wieder von der ersten Seite an verzaubert und habe erst aufgehört zu lesen, als mir der Text vor den Augen verschwamm.
Die Ereignisse aus beiderseitigem Blickwinkel zu erfahren, bringt einen die Protagonisten viel näher, da man Einblick über ihre Gedanken, Gefühle und die Gründe ihres Handelns erhält und sie somit besser versteht (oder auch nicht).
Je nach Schreibstil stellt man während des Lesens eine mehr oder weniger intensive Beziehung zwischen ihnen her (wenn das Buch gut ist, nimmt man quasi Teil an ihrem Leben)- immer sehr emotional.

Dies ist hier nicht so großartig gelungen wie in Fairy- Tale, aber immer noch um Klassen besser, als anderswo. Und wie in Fairy- Tale auch, geht es nicht um falsche Sentimentalität oder um überzogene Melodramatik.
Es ist eine völlig realistische, glaubhafte Geschichte über zwei Liebende, die verschiedener nicht sein könnten- bewegend, anrührend, stellenweise witzig und einfach wunderschön romantisch. Die Liebesszenen (ja, hier war überwiegend Liebe im Spiel) sind zärtlich, wunderschön, aber auch prickelnd erotisch, könnten für mich sogar noch expliziter beschrieben sein ;-)
Alle Charaktere sind überzeugend dargestellt und liebenswert, allen voran Ben, Josh und Daniel- wobei jetzt Josh nicht hätte so mager sein müssen.
Der Schluss (der viel zu früh kam) ist schön, wird aber vom Epilog übertroffen. Ich würde mich freuen, von diesen beiden zauberhaften, liebenswerten Kerlen noch mal zu hören bzw. zu lesen, auch von Per und Phil. Wäre doch toll, wenn alle Hauptcharaktere Teil einer neuen Story werden würden, so könnte man sie noch eine Weile begleiten (Seufz) Hamburg und NY liegen jetzt nicht sooo weit auseinander ;-) Und Pers und Phils Geschichte ist für mich definitiv noch nicht beendet!!

Rona, ich bitte Sie inständig, über meinen Vorschlag nachzudenken ;-) Es ist schließlich Ihre Schuld, wenn sie Charaktere zum Leben erwecken, nach denen man süchtig wird ;-)
33 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2014
... meiner Bücher von Rona Cole - und wieder wurde ich nicht enttäuscht.
Wieder habe ich mit den beiden Protas geliebt und gelitten ... und wieder kann ich es nicht lassen, eine Rezension zu verfassen (was bei meinem Verschleiß an Lesematerial wirklich nicht häufig vorkommt - nur dann, wenn mich ein Buch und dessen Inhalt nachhaltig beschäftigt).
Sofort habe ich Ben Ten (ich wusste gar nicht, WIEVIEL verschiedene Blumensorten es gibt - und habe den Uluhle-Farn auch gleich mal gegoogelt^^) und sein unanständiges Mädchen (ich überlege ernsthaft, mir ein Lippenpiercing zuzulegen ... muss doch niedlich aussehen, wenn man es verschämt zwischen die Schneidezähne zieht) ins Herz geschlossen.
Zum Inhalt möchte ich weiter nichts verraten, denn das Buch MUSS man einfach selber lesen.
Den supersüß versteckten Hinweis auf den "Koch zum Verlieben" fand ich wirklich gelungen, auch wie die Autorin sich hierbei selbst auf die Schippe nimmt.
Und was dabei die Sache mit den "Punkten" angeht ... die mache ich selbst sehr gerne ;)
Wenn man soviel liest (und schreibt) wie ich, geht es einem in Fleisch und Blut über, diese genau so zu interpretieren, wie sie angedacht sind, nämlich dazu, das Stammeln und Stottern, ja, die Gefühle der Protas perfekt in Szene zu setzen.
Für mich persönlich würde sogar etwas fehlen (nämlich Herzblut!), wenn sie nicht da wären.
Langer Rede - kurzer Sinn: ich werde auch mit Sicherheit das nächste Buch von Rona Cole kaufen, und vergebe fünf, wirklich verdiente Sterne!!!
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am 21. September 2014
Wie es die Überschrift schon sagt, begann das Buch wirklich zuckersüß. Ich schmolz dahin und empfand es als sehr schön. Doch dann, als es losging mit Bens Geheimnis ... Die Autorin hat es immer und immer wieder betont, dass sich Ben so runter macht; sich nicht wohlfühlt in seiner eigenen Haut. Das wirkte am Anfang auch alles sehr realistisch, man konnte es gut nachvollziehen, aber irgendwann störte es den Lesefluss. (Mich störte es so sehr, dass ich bei den 150 letzten Seiten es einfach nur überflog, wenn es wieder um sein Geheimnis ging - und dass Ben es noch nicht einmal selbst Josh gesagt hat, finde ich ziemlich schwach und schade.) Im Übrigen empfand ich die letzten 200 Seiten auch einfach als too much. Das war alles viel zu lang gezogen. Hätte die Autorin das Tempo etwas angezogen, dann wären 300 Seiten ein supertolles Lesevergnügen gewesen, aber so wirkte es, als hätte sie sich in ihrer Geschichte selbst verloren. Schade.

Der Schreibstil war angenehm, doch dann gab es wieder solche Phasen, wo alles verschönt beschrieben werden musste und die Gedankenpunkte haben wieder zugenommen. Das war auch etwas anstrengend beim Lesen.

Die Liebesstory an sich war, wie gesagt, sehr süß am Anfang, aber dann ... wurde es mir etwas zu viel Sex. Ich kann es gut nachvollziehen, dass man, wenn man frisch verliebt ist, ständig übereinander herfällt, aber hier ... eine Szene hatte mich etwas angeekelt, wenn ich ehrlich sein muss. Eigentlich war es nach der Sex-Szene, aber hm. Na ja.

Kaufempfehlung? Jein. Ich habe, hier, bei Amazon gesehen, dass es viele Menschen gefallen hat und nur wenigen nicht so. Man muss es also für sich selbst herausfinden, ob man das Buch lesen möchte oder nicht. :)
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am 20. März 2014
Was habe ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass das neue Buch von Rona Cole erhältlich ist! Und wieder ist eine wunderschöne Liebesgeschichte mit 2 durch und durch liebenswerten Jungs entstanden. Ich habe das Buch gestern in einem Rutsch durchgelesen. Und jetzt freue ich mich auf weitere Geschichten von Rona!
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am 29. Mai 2014
Das Grundthema dieses Romans klingt interessant. Von der Umsetzung bin ich allerdings enttäuscht. Die sehr ausführlichen Beschreibungen, wie Ben es nicht schafft, sein Problem anzusprechen und somit ehrlich zu sein, langweilen schnell.
Das ständige "Ten Ben", "unanständiges Mädchen", "Mr. Bremen" etc. nervt. Was dezente "running gags" hätten sein können, wird zum platten Witz. Hält die Autorin die Leser für so blöd, dass sie glaubt, ohne Witz-Keule würde der Humor nicht verstanden?
Die Protagonisten werden beschrieben wie häufig ältere Menschen sich schwule Männer vorstellen, irgendwie wie heulende schwächliche Mädchen. Dadurch werden mir Ben und Josh zunehmend unsympathisch. Besonders enttäuschend finde ich, dass die Autorin Ben nicht zugestanden hat, sein Problem nach dem ganzen Hin und Her selber anzusprechen, sondern den Freund Daniel dies erledigen zu lassen. Diese Stärke hätte ich Ben gegönnt.
Das ganze Buch ist mindestens 100 Seiten zu lang für die Geschichte, was die Langatmigkeit noch verstärkt. Es wirkt, als müsse eine Mindestseitenzahl erreicht werden. Die dauernden Pünktchen stoßen dabei zusätzlich als schlechter Stil auf.
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am 29. April 2014
Erstmal vorneweg:
ich habe die beiden anderen Bücher der Autorin gelesen und war vor allem von Fairy Tale sehr begeistert.
Deshalb hatte ich mich auch sehr auf dieses hier gefreut.
Und es ist auch nicht schlecht:
Die Geschichte ist flüssig und routiniert geschrieben, und stellenweise sogar ziemlich witzig.
Beide Charaktere sind sympathisch und einigermaßen nachvollziehbar.
Und doch hat mich dieses Buch nicht so sehr gepackt wie die beiden anderen.
Was vor allen Dingen an einem liegt:
Es gibt einfach zu viele Sexszenen, etwas mehr Handlung außerhalb des Bettes wäre sehr schön gewesen, denn so ist die Geschichte zwar spannend, doch sehr vorhersehbar, weil frei von Überraschungen…
Es macht aber durchaus trotzdem Spaß, es zu lesen - nur war mir Fairy Tale bei weitem lieber, da habe ich wesentlich mehr mitgelitten und musste auch wesentlich dringender weiterlesen…
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am 5. Juli 2014
Es ist schnell klar, welches Problem Ben hat. Die ersten 200 Seiten ist es durchaus anregend und süß, wie sich Josh und Ben annähern, Sex haben und immer wieder Ben schwierige Situationen umschiffen muss. Doch irgendwann ... irgendwann wird es langweilig. Wieder eine dumme Sache, die Ben fast enttarnt. Wieder Sex und und und ...

Ich bekam irgendwann den Eindruck, dass mit copy+paste gearbeitet wurde. Ständige Wiederholungen und vor allem das unartige Mädchen brachten mich dazu, mir auf die Lippe zu beissen. Btw: Gibt es echt Männer, die diese weibliche Domäne innehaben? Ich dachte, nach 50 Shades of Grey wäre der Mist endlich passe. Aber egal ...

Schier zerrissen hat es mich an der Stelle, wo die Autorin den Prota ihr eigenes Buch lesen lässt. Wow! Das hab ich echt noch nie i-wo gesehen. Dazu noch der erhobene Zeigefinger, mit dem der Rezensent ermahnt wird, dass es überaus unwürdig ist, via Amazon eine Rezi zu hinterlassen, wenn sie denn keine 5 Sterne hat. Hallo? Okay, die Idee, den persönlichen Frust in eine Story einzubauen, ist i-wie ganz lustig. Lässt jedenfalls Rückschlüsse zu.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Es fehlt jeglicher Spannungsbogen und die Charaktere erscheinen mir - trotz des durchaus ernsten Themas - zu blass. Schade. Ab Seite 300 hab ich nur noch überblättert. Eine Straffung und deutliche Kürzung würde der Story guttun.
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