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am 4. Oktober 2013
Ich bin seit über 20 Jahren NIKON-Fotograf. Meine letzte DSLR war die NIKON D7000 (davor D 300 u. die analoge F90x)
Die wurde mir aber zu schwer, deshalb sollte eine Systemkamera her - möglichst gleichwertig, was die Bildqualität angeht.
Die habe ich in der X-E1 gefunden! Ich fotografiere seit rund zwei Monaten mit dieser Kamera. Hier meine Pros und Contras:

Pro:
+ Bildqualität (Sensorgröße praktisch identisch mit meiner NIKON-DSLR 7000), keine Abstriche bei der Bildqualität
+ Rauschverhalten übertrifft bei bei hohen ISO-Zahlen die meiner D7000 (schon ab ISO 1600 leicht besseres Rauschverhalten ohne glattzubügeln - Texturverlust hält sich in angenehmen Grenzen)
+ Kit-Objektiv ist sehr hochwertig, keine chromatischen Aberrationen (Farbsäume), Verzeichnung im angenehmen Bereich
+ Kamera liegt gut in der Hand, der Bildstabilisator in der Optik funktioniert hervorragend
+ Bedienung - finde ich gelungen, denn durch die Q-Taste hat man auf ein Quickmenü Zugriff und kann schnell Einstellungen vornehmen.
+ Design im Retrostil -wer es mag

Contra:
- Verarbeitung - ich weiß, dass mir jetzt Leute widersprechen werden, aber ich habe den Vergleich zur NIKON D 7000 oder D 300
und bei der X-E1 findet sich leider KEIN Gehäuse mit Silikondichtungen. Auch ist der Boden NICHT aus Aluminium, wie ich in einigen Rezensionen lesen konnte. Der Boden besteht aus Kunststoff und ist mittig geteilt und aneinander gestoßen. Ich hatte die Kamera zwei mal auf ein Stativ geschraubt, vorsichtig und nur minimal angezogen. Sofort hat die Unterseite einen Kratzer bekommen und ein Teil des Kunststoffbodens wirft nun am Stoß eine Welle (wenn auch nur sehr klein).
- Fujifilm empfiehlt die Kamera (Gehäuse) alle 2 Jahre in einer Fachwerkstatt reinigen zu lassen.
- Es gibt keinen separaten Kartenslot. Die Karte wird in den Akkuschacht eingeschoben - sehr fummelig.
- Auch der Akkuschacht hat keine Dichtung und der Schieber keine Feder - man muss ihn wieder zurückschieben - naja.
- Akkulaufzeit - mehr als 200 Fotos habe ich mit einer Akkuladung nicht geschafft. Monitor und Bildstabilisator fressen Strom.

Die so oft erwähnten Probleme mit dem Autofokus konnte ich nicht beobachten. Auch das flackern im Monitor trat bei mir nicht auf.

Fazit:
Die Kamera stellt ein hervorragendes Handwerkszeug dar. Vor allem für Fotografinnen und Fotografen, die noch die klassische Fotografie kennen und für die das Wort Blendenring kein Fremdwort darstellt. Alle die glauben, dass ihr Handy genauso gute Fotos macht, wie diese hervorragende Kamera X-E1, sollten sich einmal die Fotos in 1:1 auf einem guten Monitor anschauen und vergleichen. Dann werden sie schnell ihre Meinung ändern.
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am 16. November 2012
Vorab: Tests der Kamera findet man per Suchmaschine und die Vorrezensenten haben hierzu schon viel gesagt, deshalb beschränke ich mich auf die "restlichen" Aspekte.

Game over - das war mein Eindruck, als ich im Sommer diesen Jahres zum ersten mal die große Schwester der X-E1, die X-Pro1 bei einem Bekannten in der Hand hatte. Ziemlich teuer schien sie mir allerdings schon. Als dann die X-E1 zur Photokina angekündigt wurde, war klar: sobald sie verfügbar ist, wird sie meine. Vor einigen Wochen konnte ich eine bei meinem Fotohändler ausprobieren und wieder kam das Gefühl auf: game over, search over. All das Gegeneinanderabwägen von teils exotischen Features, Teasers und was es sonst noch an Kundenherbeilockungskniffen gibt, hat jetzt ein Ende. Wenn es mir wirklich um Fotografie geht, dann wird es diese Kamera. Das fand ich sehr entspannend. Und ein weiteres wurde klar: sollte es mir nicht primär um Fotografie gehen, dann werde ich das durch diese Kamera merken. Ja und nun ist sie bei mir, und zwar mit dem neuen XF 18-55mm (letzteres nicht von Amazon, um Lieferbarkeitsfragen gleich vorzubeugen).

Klar, es ist alles Geschmackssache und eine Frage des Einsatzzweckes, auf welche Eigenschaften man Wert legt, doch endlich gibt es eine edel designte spiegellose Digitalkamera mit einem top APS-C Sensor (ich verweise auf den fundierten Test z.B. bei dpreview zur X-Pro1 mit der gleichen Bildqualität, die beschreiben das viel besser als ich es je könnte), die super in der Hand liegt, und hervorragend zu bedienen ist: die Blende stellt man da ein wo sie eingebaut ist, nämlich direkt am Objektiv, wie zu analogen Zeiten per Blendenring (allerdings nicht mechanisch, sondern by wire) mit der linken Hand, der rechte Zeigefinger ruht auf dem Auslöser und der Daumen erreicht die Belichtungskorrektur und das Einstellrad darunter und muß sich dafür grad mal die Hälfte seiner Dicke hoch und runterbewegen. Der Rest beider Hände liegt auf dem sehr wertigen Gehäuse und der klar strukturieren und griffigen Gummierung. Also volle Kontrolle, oder zumindest die Illusion davon, wer träumt nicht von so etwas? Wenigstens beim Hobby kann man sich sowas schon mal gönnen, es ist eben auch eine emotionale Sache.

Natürlich macht auch die Fuji X-Serie einige Zugeständnisse an die Neuzeit, ein AF ist einfach sinnvoll und zeitgemäß und eine Videofunktion haben heute praktisch alle Digitalkameras. Das Fehlen von Motivprogrammen finde ich sinnvoll, die kann man mit etwas Erfahrung leicht selber per Einstellung machen. Dafür ist eine Panorama- und Fotobuchfunktion vorhanden. Wie auch immer - beim Auspacken und Bedienen der X-E1 ist klar: das hier ist kein mit Klimbim überladenes Spielzeug, mit dem man in einem Featurewettbewerb einen guten Platz belegen könnte, sondern einfach eine solide Fotografiermaschine mit einer äußerst ergonomischen und zweckmäßig ausgelegten Benutzerschnittstelle und brilliantem Sucher. Einerseits ein Stück back to the roots, andererseits sind doch alle relevanten Funktionen an Bord. Wer mag, kann auf Vollautomatik schalten. Horizontlinie und Schärfentiefeskala auf dem Display möchte ich nicht mehr missen. Schön ist die Filmtypenemulation in der Kamera, um einer Serie von Fotos mal einen andern Look zu geben. Wer einfach Fotos in hervorragender Abbildungsqualität machen und dabei Einfluß auf die zu deren Erzeugung nötigen Parameter nehmen will, kommt hier voll auf seine Kosten. Und das ist es, wozu ich mir einen Fotoapparat kaufe. Andere Kameras haben andere oder auch mehr Features. Ich sehe es so: mir entgeht sowieso immer etwas, sei es weil ich grad nicht das andere Objektiv auf der Kamera habe, oder weil ich kein zweites Gehäuse um den Hals hängen oder keine Augen im Hinterkopf habe, weil ich jetzt hier und nicht an einem anderen Ort bin. Beschränken muß ich mich immer, aber das was ich jetzt fotografieren kann, bekomme ich in top Qualität und mit hohem Spaßfaktor.
Zum Thema Spaßfaktor: die X-E1 hat bei mir bewirkt, daß ich langsamer und bewußter fotografiere und genauer hinsehe, was der Qualität der Fotos entgegenkommt. Warum sie das tut, weiß ich nicht, aber ich finds gut.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, wer wenn nicht ein Fotograf wüßte das ..., im Detail gibt es einige unverständliche Verhaltensweisen einzelner Tasten oder Funktionen, die sich sicher per Firmwareupdate beheben lassen. Bisher war Fuji bei solchen Nachbesserungen sehr gut, mal sehen, ob es bei der X-E1 auch so ist. Der AF könnte vor allem bei wenig Licht schneller und besser sein, die aktuellen mFT Kameras haben da die Nase vorn; wobei eine geringfügig langsamere Arbeitsweise auch wieder ihre Vorteile hat. Dann ist da noch der teils fehlende, teils noch nicht ganz optimale Raw-Support bzgl. des Demosaicing (z.B. in LR4), hier ist zu hoffen, daß Fuji mit den Softwareherstellern zu besseren Ergebnissen kommt, damit man die Möglichkeiten des X-Trans Sensors auch voll ausschöpfen kann; allerdings konnte ich bei meinen Fotos unter LR 4.2 und 4.3 noch keine Problemen bzgl. des watercoloring feststellen - immerhin, es wird im I-Net diskutiert und da gibt es auch Beispielfotos.

Auch wenn der aufgerufene Preis auf den ersten Blick etwas hoch erscheinen mag, er ist bei näherer Betrachtung nicht viel anders als bei den Mitbewerbern und geht angesichts der gebotenen Bildqualität und Wertigkeit der Kamera in Ordnung. Das Objektivangebot ist hervorragend in Qualität, Lichtstärke und Freistellpotenzial und wird aktuell grade um weitere Festbrennweiten und neuerdings auch Zooms (sogar mit Stabilisator) erweitert. Klar, jedes System hat seine Vor- und Nachteile und es gilt abzuwägen, was den eigenen Fotografiergewohnheiten am besten entspricht bzw. welche Kompromisse man eingehen kann. Und das perfekte System gibt es ohnehin nicht. Fuji geht einen Weg etwas weg vom reinen Consumermarkt hin zum qualitätbewußten und mehr puristischen Käufer mit Vorkenntnissen und klassischen Designwünschen. Natürlich ist das eine Egosache, und es wird für machen unnötiger Luxus sein, aber ich bin einer von denen, für die dieser Weg aufgeht.

Alles in allem ist die X-E1 eine runde Sache und eine Alternative, deren nähere Inaugenscheinnahme sich lohnt. Ich vergebe 4,5* also gerundet 5, einen halben Abzug gibt es wegen dem noch lückenhaften Raw-Support und einiger Bugs. Die Kamera macht Spaß und liefert eine superbe Bildqualität. Es wäre wirklich zu wünschen, daß Fujifilm die wenigen problematischen Punkte noch nachbessert, dann wäre sie nahezu perfekt.
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am 22. Juni 2015
Was muss man nicht alles über diese Kamera lesen - unbrauchbarer Sucher, unbrauchbarer AF, etc. Des weiteren wird die X-E1 immer wieder mit einer DSLR verglichen. In Bezug auf die Bildqualität ist das durchaus angemessen - aber nicht im Bezug auf AF-Geschwindigkeit und Bedienung. Entweder ich will eine DSLR oder eine Systemkamera - mit allen Vor- und Nachteilen des jeweiligen Systems. Bezüglich der BQ muss sich die Fuji nicht verstecken und übertrifft viele Mitbewerber mit gleicher Sensorgröße. Der Hauseigene X-Trans Sensor hat seit Jahren ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt. Kein anderer Sensor bietet einen so natürlichen Bildeindruck und kommt so der analogen Fotografie näher.

Aufgrund des Gejammers in den Foren und Rezensionen habe ich mir die modernere X-E2 bestellt - diese aber wieder zurückgeschickt, weil der AF einfach zu oft daneben lag. Da mich aber das Kit Zoom so begeistert hat, wollte ich nicht auf eine andere Marke umstellen und habe es mit einer X-E1 versucht, die für vergleichbar kleines Geld zu bekommen ist und bin bezüglich Sucher und AF positiv überrascht - besser, als erwartet!. Der AF der XE 1 ist zwar ein wenig langsamer als bei dem neueren Schwestermodel - bei gutem Licht aber kaum spürbar. Dafür sitzt er dann aber auch. Der Sucher entspricht meinen Ansprüchen - ich finde ihn nicht schlechter, als bei meiner X30. Natürlich hat die XE1 kein WIFI und auch ein etwas kleineres Display, was ich allerdings nicht als Einschränkung empfinde. Hinzu kommt, dass mir die Bildqualität der kamerainternen JPEG-Ausgabe bei der X-E1 deutlich besser gefällt.

Die Bedienung und Handhabung der Kamera gefällt mir sehr gut - Einstellung der Blende und Zeit oder Automatik ohne ins Menü gehen zu müssen, ausreichend Direktzugriffsmöglichkeiten und 2 frei programmierbare FN-Tasten. Ich habe auch die X-M1 ausprobiert - das Klappdisplay war ausschlaggebender Anreiz. Bei starker Sonneneinstrahlung fotografiert man dennoch blind. Auch sonst ist die X-E1 die deutlich bessere Kamera. Bezüglich zuverlässiger AF, Bedienung und Haptik spielt die X-E1 in einer anderen Liga - dazu kommt der eingebaute Sucher. Der Preisunterschied zur X-M1 ist inzwischen marginal, so dass die X-E1 mit Sicherheit der bessere Kauf ist.

Obwohl die Kamera schon einige Jahre auf dem Markt ist, spielt sie bezüglich der Bildqualität immer noch in der Oberliga und ich würde sie immer wieder kaufen!! Für gut 370,-- Euro bekommt man eine Kamera mit bestechender Bildqualität - für derzeit ca. 620,-- Euro im Set mit dem hochwertigen 18-55 / 2,8-4. Allein für ein vergleichbares Objektiv muss man bei Canon oder Nikon mehr berappen als dieses Set kostet.
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am 19. Dezember 2013
Ich muss schon sagen, dass sich fuji da was sehr gutes einfallen lassen hat mit dem eigen entwickelten Sensor.

zu aller erst fällt die sehr gute verarbeitung auf.
Alle knöpfe und schalter sitzen da, wo man sie braucht.
das metallgehäuse sowie der retro look und dessen angenehmes gewicht gibt einen sofort das gefühl, etwas hochwertiges in der hand zu halten.
die Tasten haben alle einen sehr guten druckpunkt und auch das wahlrad der programm modis rastet sehr gut ein.

Die ausstattung macht deutlich, dass die fuji schon etwas für mehr erfahrende fotografen ist und möchte das man mit ihr fotografiert.
Das menü ist gut,klar und logisch-übersichtlich strukturiert.
In sachen funktionen bietet die fuji eigentlich alles was man zum fotografieren braucht.
Halbautomatiken wie Zeit oder Blendenvorwahl, Bulb modi oder voll manueller modus ist alles vorrangig da.
Wer trotzdem auch mal die kamera walten lassen möchte, der kann auch den automatik modus aktivieren, dessen schalter sich am objektiv befindet.

Die bildqualität kann sich wirklich sehen lassen. ich hab das kit objektiv 18-55mm verwendet und kann ausnahmsweise sagen, dass ist ein sehr hochwertiges kit objektiv :)

Die fotos sind immer angenehm scharf, bei portraits bekommt man ein sehr schönes, weiches bokeh im hintergrund abgebildet.
Der Dynamikumfang ist spitze und vor allem ist zu sagen, bis einschließlich iso 6400 spielt das Bildrauschen keine rolle.
Selbst nachts kann man gut und gerne auch mal mit iso 12000 ein foto machen, ohne angst haben zu müssen, dass das bild nur noch matsch ist.

Farben gibt die fuji recht neutral wieder, je nachdem natürlich wie man was eingestellt hat. Nichts wirkt zu künstlich oder übertrieben bunt.

Ich persönlich hatte mir noch einen ersatzakku dazu geholt, aber ich habe ihn, selbst auf der hochzeitsfotografie-orgie wo ich an die 500 bilder geschossen habe, nicht verwenden müssen und hatte noch ein Balken am ende. Also 500 Bilder sind mit einer akkuladung auf jeden fall drin.

Für Menschen mit etwas größeren händen, kann ich dringend den batteriegriff ans herz legen, denn damit hat man die kamera, die ja recht schmal ist nochmal ein gutes stück besser in der hand und man kommt beim festhalten nicht gleich mit dem daumen an irgend ein knopf.

Also für alle, die es gerne klassisch/altmodisch haben oder noch kennen und kein geld für eine vollformat kamera haben, aber trotzdem eine extrem gute bildqualität bis in hohen iso regionen haben möchten, und sich vor allem mit dem motiv und den manuellen einstellungen beschäftigen, für den ist diese kamera genau richtig.
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am 4. Februar 2013
Hallo,

ich komme aus der Generation der analogen Leica M, Contax, Canon, Olympus Pen etc. . Alles kameras die Charme hatten gepaart mit sehr guten Leistungen und ihrer Zeit einen Stempel aufdrückten.
Und genauso ergeht es mir wieder mit der XE1. Meines erachtens zielt sie genau darauf ab.
Das Handling, Haptik und Verarbeitung wie früher. Massives Gehäuse, Bed. Elemente laufen weich und satt.
Aber was mich völlig überzeugt: ist die Qualität der Aufnahmen. Ich hatte eine D90, D7000 und die OMD aber das hier mit dem 18-55 ist unglaublich. Wenn es jetzt noch ACR Unterstützung gäbe, es wäre toll.
Ich wollte eigentlich den Sprung ins Vollformat. Also habe ich die D600 mit 24-85 bestellt und das XE1 Kit. Ich dachte mir, naja, sie berührt mich und die Testergenisse und Previews verheißen gutes.
Das Ergebnis war dann überraschend eindeutig. XE1 ist für mich der Winner, Detailtreue, Rauschverhalten und Auflösung des 18-55 sind das Zünglein an der Waage. Vielleicht spielt auch der Retrostyle stark emotional mit rein. Ich denke die Nikon scheitert am 24-85. Ich bin aber nicht bereit mich abzuschleppen und ein Wahsinnsgeld in guten Zooms zu investieren.
Da Fuji auch zeitnah mit Firmware unterwegs ist hat sich der AF auch schnell verbessert.
Ich freue mich schon auf das 55-200 und 10-20.
Meine Settings für detaireiche Aufnahmen: bis ISO 1600 bei ISO Rauschen -2 Sharp 0
ISO 3200 -1 Sharp +1
ISO 6400 +2 Sharp +2
review image review image
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am 30. Dezember 2013
Ich suchte eine Kamera, die gerade noch in eine große Jacken- oder Manteltasche passt und Fotos in SLR Qualität aufnimmt als Ergänzung zu meiner Nikon D800. Mit der X-E1 habe ich genau eine solche Kamera gefunden.

Pluspunkte:
Unglaublich scharfe und detailgetreue Aufnahmen
Super Haptik
Einfach Bedienung
Elektronischer Sucher
Sehr rauscharm bis ISO 6400
Sehr heller Sucher
Im Sucher und im Display lassen sich Wasserwage und Gitter mit der Drittelregel einblenden

Negativ:
Langsamer Autofokus
Langsamer Elektronischer Sucher

Die Qualität der Aufnahmen hat mich sehr überrascht. Vor allem bei hohen ISO Werten ist die Kamera deutlich besser als meine alte Nikon D300 und auf den ersten Blick mindestens vergleichbar mit meiner Vollformat D800. Ich fotografiere in Kamera RAW und muss die Bilder nur wenig entrauschen, so dass viele Details erhalten bleiben.

Die 16 Megapixel liefern genug Details auch für großformatige Ausdrucke und lassen Raum für Ausschnittsvergrößerungen.

Das Kitobjektiv f 2.8-4 18.55mm liefert hervorragende Bilder die scharf bis in die Ecken sind.

Die Bedienung auch in den Menüs sind Super einfach. Viel einfacher als bei meiner Fuji X10 die ich vorher als Ersatz hatte. Bei der Fuji X10 waren die Bilder bereits bei ISO 800 total verrauscht und kaum zu gebrauchen.

Wer auf die 2 Negativpunkte keinen Wert legt kann viel Geld sparen und kauft sich dieses Modell. Wer auf die Negativpunkte Wert legt kauft den Nachfolger Fujifilm X-E2
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am 31. Oktober 2012
Ich habe nun schon seit langer Zeit die Systemkameras beobachtet und die X-E1 vor langer Zeit vorbestellt.
Nun nach über einer Wochen intensiver Beschäftigung damit kann ich ein kleines Fazit geben.

Ich fotografiere nun schon seit einigen Jahren, hatte damals die Canon EOS D30 und danach die 30D und 50D.
Nun bin ich begeisterter X-E1 Fotograf. Die Bildqualität ist im Vergleich zur 50D meines erachtens
um einiges Besser. Die Verarbeitung und Handhabung Top. Verwende sie zusammen mit dem Fujinon 35mm.
Das weist Objektiv ebenfalls eine spitzen Qualität auf.

Das Rauschverhalten bei hoher ISO ist bis in den oberen Bereich wirklich Top.
Das Menü und die Einstellungen der Kamera sind selbsterklärend. Keine zig Menüebenen
wie man es bei anderen Kameras kennt.

Zusätzlich können die wichtigsten Parameter über den Q(uick) Button sofort
geändert werden. (ISO, Messfeld, Blitz, Filmmodus, Bildqualität, Weißabgleich, usw.)

Der elektronische Sucher, dem ich anfangs skeptisch war, ist hervorragend und hat meine
Erwartungen weit übertroffen, wobei es wie üblich bei extrem schnellen Bewegungen einen typischen lag gibt.

Als Kritik kann ich bis jetzt eigentlich nur zwei kleine Punkte anführen.
- das Ändern des Fokusbereichs geht nur über die Links unten angeordnete Taste, hier
wäre es wünschenswert, wenn dies auch über die FN Taste möglich wäre.
- der Autofocus könnte ein wenig schneller sein, sofern man sich mit Sportfotografie beschäftigt.

Ansonsten kann ich zusammenfassend nur sagen dass es sich um eine sehr gelungene Systemkamera handelt,
wie man sie sich nur wünschen kann. In meinem Fall hat sie sogar meine DSLR verdrängt, auch
wenn ich das nicht erwartet hätte.

Fujifilm X-E1 Kompaktkamera (16 Megapixel APS-C CMOS Sensor, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display, Full HD, HDMI) nur Gehäuse schwarz
1111 Kommentare| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. September 2014
Das soll jetzt keine sachlich/fachliche Abhandlung werden. Eher eine emotionale, die aber technisch begründbar ist.

Ich fotografiere schon seit meiner Kindheit, mein Vater hat mich dazu gebracht. Oft hab ich ihm zugesehen, wie er in der Dunkelkammer (Badezimmer) die SW Fotos belichtet und entwickelt hat. Manchmal glaub ich immer noch den Geruch der Chemikalien in der Nase zu haben, wenn ich das eine oder andere Foto betrachte. Ist aber wohl eher der Geruch der Tinte ;-)

Sobald es die ersten Digitalkameras am Markt gab, wollte ich unbedingt eine haben. Meine erste war von Kodak und hatte unglaubliche 1,2 Megapixel. Anfangs war ich begeistert, weil kein Film nötig, man kann unendlich viele Fotos machen.
Schnell hab ich erkannt, dass das mit einer extrem schlechten Qualität erkauft werden muss.

In den Jahren danach hab ich stetig den Markt und die Entwicklung beobachtet, und viele digitale Kameras ausprobiert.
ich war immer enttäuscht ob des Ergebnisses.
Erst Ende letzten Jahres wurde meine Frustration ob der digitalen Unzulänglichkeit beendet. Ich hab mir eine Canon Vollformat zugelegt.
Trotzdem fehlte mir immer noch etwas.

Das analoge Feeling vielleicht.

Also erstand ich in Japan (in Europa gab es sie nicht mehr) die letzte analoge Canon Profi SLR: Canon EOS-1 V
Ein Riesen-Ding, sehr schwer und groß, aber es passten natürlich auch die neuen Canon Objektive drauf.

Da entdeckte ich die noch produzierten und perfektionierten Fuji Filme. Vor allem der Velvia hat es mir angetan.
Ich war begeistert vom Ergebnis. Nur, nach dem Einscannen nicht mehr so. Die Schärfe hat mir gefehlt, wohl auch abhängig vom Scanner, aber einen Hasselblad wollte ich mir dann auch nicht zulegen ;-)

Zudem waren mir die Teile zu schwer, um sie immer mit mir herumzutragen.

Hab zware uach eine Sony RX II, die sehr keline ist, und iene super Qualität liefert, aber bei schlechten Lichtverhältnissen nicht.

Da bin ich auf die Fujifilm gestossen. Zuerst war ich skeptisch. Was ist das? Keine Canon, Nikon, Sony, Leica.
Dann viel darüber gelesen, ins Geschäft gegangen, sie in die Hand genommen, Fotos gemacht, und sie dann bestellt.

Fazit: Ich bin von ihr immer noch sehr begeistert. Das zeitlose Design, die logische, einfache Bedienung, die sensationelle Qualität der Fotos.
Wer gerne mit Analogkameras fotografiert hat, wird sie lieben. Wer eine einfach zu bedienende Kamera mit top Bildqualität sucht, wird nicht enttäuscht werden.

Sie ist aber kein Smartphone. Kein GPS. Keine Connection zu Facebook oder Youtube. Kein Touchscreen.
Keine Bildprogramme, wie "Sonnenuntergang" oder "Haustier".
Wer das glaubt zu brauchen, sollte sie nicht kaufen.

Sie ist ein Fotoapparat. Nur das. Im besten Sinne.
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am 19. Dezember 2012
Mit der X-E1 hat Fuji fast alles richtig gemacht, weil sich die Kamera von all dem abhebt, was sonst noch auf dem Markt ist. Hervorragende Bildergebnisse, kompakt-zeitloses Design und eine sehr flexible Bedienung für kreative Fotografen, die nicht nur knipsen wollen - in dieser Komination ist die Kamera derzeit einzigartig. Damit steckt sie auch die meisten derzeitigen (Crop-Sensor-)DSLRs in die Tasche. So werde ich wohl mein Nikon-D300-Equipment komplett verkaufen.

Das Fotografieren mit der XE-1 macht einfach Spaß. Die wichtigsten Einstellungen verbergen sich nicht in irgendwelchen Menüs, sondern in der Regel genügt ein leichtes manuelles Drehen an einem der Räder. ISO lässt sich bedenkenlos bis 6400 hochdrehen. Und dank der hervorragenden Fuji-XF-Objektive gehören die Bildergebnisse in Sachen Auflösung und Dynamik zu den besten, die es derzeit bei Kameras mit Crop-Sensor gibt. Da die Kamera zudem klein, leicht und leise ist, lässt sie sich (fast) überall mitnehmen. Auch auf einer längeren Bergtour zum Beispiel. Da fällt sie sprichwörtlich nicht ins Gewicht. Außerdem beibt der Fotograf mit dem kleinen Teil sehr unauffällig, was gerade bei Straßenfotografie u.ä. ein großer Vorteil ist. Letztlich tritt die Kamera selbst vollkommen in den Hintergrund und macht es dem Fotografen so einfach wie möglich, sich auf das zu konzentrieren, auf was es am Ende ankommt: Fotografieren!

Die Einzigen, die mit der Fuji X-E1 nicht glücklich werden dürften, sind Schnelligkeitsfanatiker. Der Autofokus gehört eindeutig nicht zu den schnellsten bzw. zuverlässigsten. Gerade bei wenig Licht muss der Fotograf schon mal auch willens sein, manuell zu fokussieren. Mich persönlich stört das nicht, da ich nicht zu jenen gehöre, die Hunderte Fotos pro Tag als "Ausbeute" brauchen. Ein paar, dann aber wirklich gute Bilder sind mir lieber. Und dazu braucht es auch bei der schnellsten Kamera Überlegung und Zeit. Sport- und Tierfotografen würden mit der Kamera aber keinesfalls glücklich werden. Deshalb einen Punkt Abzug.

Übrigens: Ich war nie ein Fan elektronischer Sucher. An den der Fuji habe ich mich aber schnell gewöhnt. Mit ihm lässt sich am Ende genauso gut und zuverlässig arbeiten wie mit den optischen Suchern. Und darauf kommt es am Ende an.

Fazit: Die Fuji XE-1 ist die perfekte Immer-dabei-Kamera, mit der Fotografieren richtig Spaß macht und mit der sich hervorragende Bildergebnisse erzielen lassen. Die üblichen DSLRs stellt die Fuji in den Schatten (außer bei "schnellen" Bildern wie Sport). Sie stößt erst dann ihre Grenzen, wenn man eine Riesenauflösung für Riesenabzüge oder eine Kamera für klassische Profi-Einsätze (z.B. Studiofotografie) braucht, bei nicht die Kamera alleine, sondern auch viel weiteres Equipment wie Blitzanlagen ins Spiel kommen. Hier sind die Highlevel-Vollformat Canons und Nikons weiter unerreicht. Für alles andere ist die XE1 ein perfekter Begleiter.
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Das hier angebotene Kit (X-E1, 18-55, 50-230) zum derzeit aufgerufenen Preis ist unbedingt zu empfehlen, vorausgesetzt man kommt mit Fuji-typischen "Schrullen" zurecht. Ich selbst hatte neben meinem Nikon-(D)SLR-System bereits Fuji S5pro und Fuji X100 und war insoweit an einige Fuji-Marotten gewöhnt. Für Neulinge im Fuji-System mag daher die Einarbeitung gewöhnungsbedürftiger sein.

Hinzuweisen ist darauf, daß ältere Rezensionen, die hier niedergelegt sind (z.B. aus 2013) einen deutlich anderen Firmwarestand widerspiegeln und von daher nicht unbedingt repräsentativ sind für den derzeitigen Auslieferungszustand von Kamera und Objektiven (vgl. hierzu auch die Rezension von Mansurov bei photographylife.com).

Nach dieser Vorrede nunmehr stichwortartig zu den Eigenschaften der Kamera und des Systems:

1. Pluspunkte X-E1 und System:
a. Gehäuse
- sehr gute Verarbeitungsqualität
- sehr gute (konservative) Auslegung der Bedienung
- gute Griffigkeit des Gehäuses (nicht so gut wie DSLR, aber deutlich besser als z.B. X100)
- geringes Gewicht
b. Objektive
- XF-Objektive mit ausgezeichneter Metallverarbeitung und guter Gängigkeit der Bedienelemente
- XF-Objektive mit ausgezeichneter Abbildungsqualität
- XC-Objektive leicht, preisgünstig, gute Abbildungsqualität
c. Bildqualität der Kamera
- von Schärfe und Auflösung für einen 16-MP-APS-C-Sensor exzellent
- High-ISO-Qualitäten im Vollformat-Bereich!
- sehr natürliche Farbdarstellung

2. Minuspunkte X-E1 und System
a. Elektronischer Sucher
- weist nicht die Klarheit und Eindeutigkeit eines optischen Suchers auf
- ist bei sehr hohen Kontrasten mit einer differenzierten Bilddarstellung überfordert
- ruckelt gelegentlich etwas
b. AF
- recht langsam (wenngleich deutlich schneller als anfänglich)
- Kontrast-AF für DSLR-Fotografen sehr gewöhnungsbedürftig
- Verstellung des Meßfeldes umständlich
- irritiert bei der Verwendung von Vorsatzachromaten (Nahlinsen)
c. Bereitschaft
- zu langsames Hochfahren der Kamera (wenngleich deutlich schneller als bei X100)
- Auslöseverzögerung (führt iVm einer gewissen Sucherträgheit dazu, daß man im Foto nicht exakt den Zustand vorfindet, den man im Moment
des Auslösens gesehen hat)
- Batteriekapazität deutlich zu gering (immer 1-2 Ersatzakkus mitnehmen!)
d. Bedienung
- bei XF-Objektiven muß Zoom und Blende am Objektiv verstellt werden, was Umgreifen erfordert und damit langsam ist
- keine Verlegung der Blendeneinstellung von XF-Objektiven auf Rückseitenrad möglich (Standard bei XC-Objektiven und damit schnellere
Bedienbarkeit dieser Objektive!)
- Auslegung der verschiedenen Objektivringe von der Oberfläche zu wenig differenziert (v.a. 18-55, 50-230 besser)
- keine Umstellung der Blendeneinstellung auf 1/2 oder 1/1 Blenden möglich
- kein Start des Aufsteckblitzes EF-20 durch Andrücken des Auslösers möglich (muß nach automatischer Abschaltung durch erneutes Drücken
der Powertaste hochgefahren werden)
e. Belichtung
- idR 1/3 - 1/2 LW zu hell

Fazit: Trotz der beschriebenen Nachteile, an deren Vorhandensein man sich gewöhnt und die man z.T. auch durch verändertes Fotografierverhalten ausgleichen kann, ist die Kamera mit ihren Objektiven ein ideales, leichtes, platzsparendes Reisesystem mit exzellenten Bildergebnissen. Für das ernsthafte Hobbyfotografieren nehme ich lieber die VF-DSLR, die ich von der Bedienung nach meinen Bedürfnissen konfiguriert habe, die mir "aufs Wort gehorcht" und durch deren großen Realbildsucher (das übrigens auch bei der kleinen Fuji X100) ich die Welt so sehe, wie ich sie sehen will.

P.S.: Die nachträgliche Anbringung einer Augenmuschel (serienmäßig nicht vorgesehen!) beseitigt die oben kritisierte schwere Erkennbarkeit des Sucherbildes bei höheren Kontrasten bzw. starkem Gegenlicht.
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