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am 26. Februar 2015
Habe das Set mit 18-55 und 50-230 hier bei Amazon für € 630,-- gekauft. Ich bin absolut begeistert. Über die technischen Daten wurde genügend geschrieben. Die Schärfeleistung ist mit beiden Objektiven überragend. Die Kamera ist leicht, daher auch bei Wanderungen einfach mitzunehmen und nicht lästig. Die Bedienung ist intuitiv. Geht natürlich nicht ganz so schnell wie bei einer DSLR da man mehr manuell einstellt. Die Verabeitung und die Haptik sind überragend. Habe noch eine Pentax K5 mit einigen Objektiven, auch Limiteds. Entweder ist meine alte Ausrüstung schlecht jusitiert oder die Fuji einfach um Längen besser. Bei Pentax war belichten mit Blitz Glückssache, auch Aufnahmen im Nahfeld oft unscharf. Farben sind bei Fuji klasse, auch die Filmsimulationen machen Spass. Kann die Kamera absolut empfehlen. Einzig der EVF bei Sonne (habs jetzt im Winter getestet) ist nicht immer optimal zu erkennen. Dafür zeigt er gleich das Ergebnis an und man wundert sich z.B. bei Portäts nicht über dunkle Gesichter.
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am 26. Februar 2015
Sie ist klein, sie hat überdurchschnittlich scharfe Kit-Objektive und sie ist enorm rauscharm. Selbst eine Langzeitbelichtung bei (für meine Augen) vollkommener Dunkelheit brachte ein qualitativ hochwertiges Foto. Optimal für Leute, die ungern mit Blitz fotografieren. Absolut empfehlenswert. Auch die Bedienung ist einfach und schnell erlernt. Meine anderen Kameras sind Nikon D7100, Pentax K5IIs, Fuji S5Pro, Lumix GF1, Canon G10.
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am 3. Oktober 2013
… sieht aus wie eine richtige Kamera, fühlt sich auch so an. Man benutzt sie sogar wie eine richtige Kamera (Blendenring/Zeitenrad). Das alles gepaart mit einer pfiffigen Technologie in einem kompakten Metallgehäuse !! Dazu gibt es auch noch hochwertige Objektive aus dem eigenen Hause oder von Zeiss oder per Adapter aus dem großen Pool dessen, was jemals an Objektiven hergestellt wurde/wird. Die EierlegendeWollMilchSau? Nicht ganz - aber fast! Denn nach wie vor gibt es gute Gründe für eine flotte Vollformat-Kamera in der Action-Fotografie oder eine hochauflösende Fachkamera im Studiobetrieb, aber für alles andere gibt es die Fuji
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am 23. September 2013
Ich beschäftige mich erst seit gut einem Jahr mit der Fotografie intensiver. Auf der Such nach "meiner" Kamera kam ich von Sony SLT Alpha Modellen hin zu Canon DSLR. Die SLR/DSLR waren mir zu sperrig, für mein bevorzugtes EInsatzgebiet Streetphotography zu auffällig und abschreckend - es war für mich immer recht viel Aufwand die DSLR mitzunehmen, daher blieb sie meistens daheim. Also musste eine Systemkamera ins Haus.

Die Wahl fiel auf eine Sony NEX6, ich fotografiere gerne mit Sucher. Die Nex ist klasse, gut verarbeitet, tolle Größe, guter und schneller Autofokus - die E-Mount Objektive sind meines Erachtens nicht so toll, ich hatte immer das Gefühl von Plastik und fehlender Schärfe bei der Abbildung. Und die passenden Zeiss Objektive sind preislich eine echte Ansage!

Über die XE-1 habe ich in Foren jede Menge gelesen, sehr oft in Fachgeschäften ausprobiert - es war eine Hass-Liebe auf den ersten Blick.

Ihr bloßes Design, die Kompromißlosigkeit bei der Verarbeitung, die Haptik - schon rein äußerlich fand ich sie immer sexy.

Die Bedienung ist übersichtlich, einfach, simpel, geradezu profan und minimalistisch. Die Blende am Objektivrad, die Zeit und Belichtungskorrektur oben neben dem Auslöser, die Möglichkeit die ISO auf Auto mit Begrenzung laufen zu lassen, der bisher beste Auto WB den ich benutzt habe - einfach klasse.

Und dann noch die Optiken von Fuji dazu.....schon das 18-55mm reicht mir als Einsteiger/Genussfotografierer für 99% aller Fotosituationen.

Die Lichtstärke des Sensors und des Objetkivs haben mich beeindruckt, ich fotografiere nur in JPEG, habe mich an Lightroom und Co noch nicht herangetraut, will erstmal die Technik des Fotografierens ganz "pur" erlernen und damit spielen. Aber das, was aus der JPEG Engine der XE-1 herauskommt ist großes Kino.

Es macht mir einfach unendlich viel Spaß die XE-1 in die Hand zu nehmen, die Einstellungen manuell vorzunehmen, mir Zeit zu nehmen für die Zusammenstellung des Bildes.

Soviel zum "Liebe"-Anteil.

Der "Hass"-Anteil meiner "Beziehung" zur XE-1 ist klar der langsame Autofokus. Schnappschüsse von ballspielenden Kindern, die mit der NEX6 mal eben und jederzeit möglich waren, bekomme zumindest ich so nicht hin. Die neue Firmware für Kamera und Objektiv haben da schon einiges an Boden wieder gut gemacht, eine spontan- und Actioncam wird die XE-1 trotzdem nicht.

Ich habe für mich selbst aber beschlossen, dass sie das auch garnicht sein muss und lasse allen Fotografen mit schnellen DSLRs oder Systemkameras wie den Samsungs und Sony gern den Vortritt bei Actionaufnahmen - und schaue aus Reihe zwei gern dabei zu, bemühe mich das Spiel mit der Tiefenschärfe und den langen Belichtungszeiten zu erleben und empfinde die Fotografie für als als etwas Entspannendes.

Insofern hat mir die XE-1 einen neuen Blick auf meine neue Leidenschaft geöffnet und mich entschleunigt.

Schön, dass es solche Kameras noch gibt und schön, dass diese im Vergleich zu den Leicas nun auch in mein Budget passen.

******** Update *********

Anfang 2015 dachte ich, ich müsste mal "was Anderes" probieren. Ein reaktionsschnelleres System das abgedichtet gegen Wettereinfluß ist. Also hatte ich "eine Affäre" mit der Olympus OMD EM5. Weil zwei Kamerasysteme den Haussegen schief hängen lassen, musste ich die Fuji verkaufen.

Anfangs war die Zeit mit der Oly leidenschaftlich, man weiß all das zu schätzen, was die OMD kann und die XE-1 nicht: nochmals kleiner, leichter, kleinere Linsen, sauschneller AF, ein Klappmonitor mit Touchscreen und Gimmicks wie Live Bulb - bei Langzeitbelichtung den aktuellen Entwicklungszustand anzeigen und die Belichtung zum "richtigen" Zeitpunkt abzubrechen.

Nett!

Aber die Bedienung! Zig Ebenen von Untermenüs, Gefummel an viel zu kleinen Knöpfen, die viel zu wenig Response geben - und die Erkenntnis, dass ein richtig gutes Standardzoom 1000€ kostet und keine bessere Abbildungsleistung als das XF18-55 hat!

M4/3 ist ein tolles System, welches allerdings auf den zweiten Blick dann gar nicht mehr kleiner, leichter und preiswerter ist als das Fuji XF, weil die Pro Zooms immer im vierstelligen Bereich spielen und dann auch massig bauen.

Dazu noch nachts bei der Langzeitbelichtung die Verzweiflung in der Menüführung im Dunkeln, grrrrrrr-.....!

Also kam es wie es kommen musste: Die Oly verkauft und ab zu Fuji.

technisch sollte es eigentlich eine XT-1 /10 werden - die gefallen mir optisch aber nicht so sehr. Das Design der XE-1/2 und X-Pro1 spricht mich mehr an, allerdings sind diese technisch der XT-1 unterlegen. Man liest gerüchteweise über die Ausstattung der künftigen X-Pro2 - verbunden mit dem klassischen Design ist das die perfekte Lösung für mich.

Also war die Strategie eine neuwertige, möglichst preiswerte XE-1 / X-Pro 1 zu kaufen um damit die Zeit zu überbrücken, bis die X-Pro2 dann mal ein gutes Jahr am Markt ist und die UVP dann eher Theorie als Praxis ist.

Auf der Suche nach gebrauchten bin ich auf eine nagelneue, unbenutzte, originalverpackte XE-1 mit 18-55 von einem Händler in D mit Garantie ect. zu einem Kampfpreis gestoßen, zu dem sonst nur gebrauchte Kits angeboten werden!

Jetzt ist sie wieder da, ein Thumbsup drauf, der schöne "alte" Kameragurt von Artisan & Artist - und ich fühl mich wieder zu Hause.
Ich kenne und liebe die Bedienung, die Einfachheit der Einstellungen und die mit Abstand schönsten Farbtöne gerade bei Haut und Portraits die ich kenne.

Fest steht: Fuji X ist mein System, wie lange die XE-1 jetzt eine künftige X-Pro2 ersetzt werden wir sehen - aber die X Serie ist es einfach für mich.

Es ist wie in einer Beziehung: manchmal muss man gehen und sehen, dass das was man verlassen hat doch das beste ist für einen.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Juli 2014
Nachdem ich ein Jahr lang sehr glücklich mit der Olympus OM-D E-M5 war, musste ich immer wieder zu Fujifilm schielen. Bei MicroFourThird hat mir oft etwas die Tiefenunschärfe gefehlt und für gute Bilder war auch nicht mehr als ISO 1600 drin.
Bei Portraits oder ähnlichem kann man auch mit MFT gut freistellen, aber wenn man mal ganze Personen oder Objekte freistellen möchte stößt man mit MFT schnell an Grenzen.

Also habe ich mir erst einmal die X-E1 mit den zwei Objektiven gekauft, weil ich die Notfalls auch wieder ohne Verlust hätte verkaufen können. Nach einem Monat Nutzung weiss ich aber nun, dass das nicht nötig ist, da ich absolut zufrieden bin.

Die X-E1 ist in etlichen Punkten deutlich schlechter als die OM-D E-M5(Ausstattung, Autofokus, Ergonomie,...) und dennoch liebe ich diese Kamera. Das liegt vor allem an der tollen Bildqualität, dem genialen Kit-Objektiv und dem klasse Freistellungpotential in Verbindung mit dem Fujinon 35mm f/1,4.
In Sachen absolute Schärfe liegt die E-M5 vorne, aber Schärfe ist eben nicht alles. Die Zeichnung feiner Details ist bei der X-E1 deutlich besser und das Rauschen ist auch bei ISO 6400 noch sehr gering. Ich bin kein großer Fan von Nachbearbeitung und fotografiere ausschließlich Jpeg's und gerade da kann die X-E1 mit tollen Farben glänzen.

Da ich auch gerne Fotos ausdrucke war mir das Druckergebnis sehr wichtig und auch da kann die X-E1 überzeugen. Bei meiner E-M5 waren die Ausdrucke oft zu sehr gesättigt und etwas zu dunkel, so das ich da jedesmal vorher mit Nachbearbeitung gegensteuern musste. Bei der X-E1 bin ich von den Ausdrucken einfach nur begeistert.
Nach nur einem Monat hängen schon mehr Bilder von der X-E1 an meiner Pinnwand als von der E-M5

Fazit:
Insgesamt bin ich mit der X-E1 sehr zufrieden und den Kauf habe ich noch nicht bereut. Sie ist zwar in sehr vielen Punkten alles andere als perfekt, aber eben auf das wesentliche reduziert und das worauf es ankommt macht sie richtig. Sicherlich ist es keine Kamera für jedermann, aber dennoch empfehle ich jeden sich einmal auf sie einzulassen. Dies ist eine Kamera die geradezu danach schreit sich Zeit zu nehmen. Wer also eine schnelle Schnappschusskamera möchte, der ist hier falsch beraten.
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am 19. November 2015
Früher bin ich mit meiner Nikon D200 und später D600 Ausrüstung herumgewandert. Diese Ausrüstung hat mit Objektive mehr als 10kg gewogen.
Heute verwende ich die Nikon D600 nur noch im Studio und für Naturfotografie (mit Tamron 150-600mmm). Bei Wanderungen und im Urlaub verwende ich die Fuji X-E1, deren Bedienungskonzept mich an meine Analogzeiten (im positiven Sinne) zurückerinnert! Bewusste Auswahl der Zeit, Blende, Belichtungskorrektur, ist für mich ein muss. Vom Bildergebnis her ist die Fuji X-E1 besser oder gleichwertig als alle mir bekannten APS Kameras.

Positiv:
+ Bedienungskonzept
+ Objektiv Auswahl / Qualität
+ Bildqualität

Neutral:
o Preis

Zusammenfassung: Die Fuji X-E1 ist für Fotografen die wissen welchen Einfluss Zeit, Blende, Iso auf ein Bildergebnis hat. Für Hobbyfotografen die möglichst viel Automatik Funktionen haben möchten ist diese Kamera nicht geeignet!

Neutral
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am 18. September 2017
++ der Sucher zeigt (ohne den aufklappberen Hilfsblitz) genau das Bild in Helligkeit, Farbe und Kontrast, wie es auch abgespeichert wird - ein Riesenvorteil gegenüber einer DSLR!!! - nie maehr Fehlbelichtungen!!!

++ die Auflösung und das geringe Rauschen selbst bei hohen ISO begeistern mich

+ die x-e1 nimmt viele Adapter an, leider gibt die Sucherlupe jedoch irgendwann den Geist auf, so dass man bei der Verwendung von Fremdobjektiven mit Adaper auf Serie schalten und sich das schärfste Bild heraussuchen muss. Schade eigentlich.

T i p p:

Allerdings bearbeite ich die JPEG-Fotos immer in Farbe, Kontrast u. Schärfe nach. + 30 bis + 50% (unscharfes Maskieren mit 75% und 2-4 Pixel und "Reduktion" auf 0, z-B- 75-3-0). Dann interpoliere ich "Bild-Bildgröße- von 72 auf 108 Pixel/m2 bilinear und schärfe nochmal einfach nach, auch die Konturen = 36 knackscharfe MP - fast wie eine teure Vollformat-Kamera.

Kein Nachteil??? Doch, es ist eine AUSGESPROCHENE AVAILABLE-LIGHT-SYSTEM-Kamera mit einem Aufhell-Systemblitz. Beim Blitzen bleibt das Sucherbild leider etwas dunkel.

5 Sterne für Outdoor, schlechten Lichtverhältnissen mit dem hervorragend scharfen Set-Objektiv 16-50

4 Sterne für's Blitzen drinnen oder Adapterfotografie (mit Fremd-Tele)

macht im Durchschnitt 4,5 Sterne

PS: Fuji sollte bei der Sucherlupe und der Blitzfotografie nachbessern!!!

90% Empfehlung
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am 8. Oktober 2016
Ich habe diese Kamera neben der E2 nach wie vor im Einsatz. Die Verarbeitungsqualität und Wertigkeit dieses Geräts (made in Japan) in dieser Preisklasse sowie die Bildqualität bei höheren ISO-Werten sind nur mit Vollformat zu toppen. Außerdem bietet Fuji im Vergleich zur Konkurrenz sehr leistungsfähige und hochwertige Festbrennweiten für relativ wenig Geld an. Bereits die Kit-Objektive bieten herausragende Bildqualität, während in der Fachpresse die Konkurrenzmodelle meist mit hochwertigeren und teureren Objektiven getestet werden.
Für mich auch wichtig die Anschlussmöglichkeit eines externen Mikrofons, wenngleich die E1 sicher keine Filmkamera ist.
Ich habe noch die Fuji X E2 zum Vergleich, eine Unterschied in der Bildqualität zur E2 lässt sich mit bloßem Auge in der Regel kaum feststellen. Auch der Autofocus der E2 ist erst seit dem letzten Firmware-Update deutlich überlegen.
Diese Kamera appelliert auch an das Gefühl des Fotografen: wer dieses Teil in Händen gehalten hat, wird es kaum mehr hergeben wollen.
Hauptsächlich störend ist für mich das Hin und Her bei Fuji hinsichtlich der Blendensteuerung. Normalerweise wird die Blende bei Fuji am Objektiv geregelt, was bei Objektiven ohne Blendenring (wie z. B. dem von mir sehr geschätzten 10-24) naturgemäß nicht funktioniert. Die manuelle Einstellung der Blende über das Wahlrad wie bei der E2 funktioniert bei der E1 mit den neueren Zooms jedoch auch bei deaktivierter Blendenautomatik nicht. Die Blende lässt sich nicht manuell einstellen. Gerade angesichts der hochwertigen Zooms von Fuji ein echtes Ärgernis.
In der Praxis verwende ich statt dessen die Belichtungskorrektur, die zwar im Gegensatz zur E2 nur zwei Stufen umfasst, aber in der Regel ausreicht.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 18. April 2015
Das hier angebotene Kit (X-E1, 18-55, 50-230) zum derzeit aufgerufenen Preis ist unbedingt zu empfehlen, vorausgesetzt man kommt mit Fuji-typischen "Schrullen" zurecht. Ich selbst hatte neben meinem Nikon-(D)SLR-System bereits Fuji S5pro und Fuji X100 und war insoweit an einige Fuji-Marotten gewöhnt. Für Neulinge im Fuji-System mag daher die Einarbeitung gewöhnungsbedürftiger sein.

Hinzuweisen ist darauf, daß ältere Rezensionen, die hier niedergelegt sind (z.B. aus 2013) einen deutlich anderen Firmwarestand widerspiegeln und von daher nicht unbedingt repräsentativ sind für den derzeitigen Auslieferungszustand von Kamera und Objektiven (vgl. hierzu auch die Rezension von Mansurov bei photographylife.com).

Nach dieser Vorrede nunmehr stichwortartig zu den Eigenschaften der Kamera und des Systems:

1. Pluspunkte X-E1 und System:
a. Gehäuse
- sehr gute Verarbeitungsqualität
- sehr gute (konservative) Auslegung der Bedienung
- gute Griffigkeit des Gehäuses (nicht so gut wie DSLR, aber deutlich besser als z.B. X100)
- geringes Gewicht
b. Objektive
- XF-Objektive mit ausgezeichneter Metallverarbeitung und guter Gängigkeit der Bedienelemente
- XF-Objektive mit ausgezeichneter Abbildungsqualität
- XC-Objektive leicht, preisgünstig, gute Abbildungsqualität
c. Bildqualität der Kamera
- von Schärfe und Auflösung für einen 16-MP-APS-C-Sensor exzellent
- High-ISO-Qualitäten im Vollformat-Bereich!
- sehr natürliche Farbdarstellung

2. Minuspunkte X-E1 und System
a. Elektronischer Sucher
- weist nicht die Klarheit und Eindeutigkeit eines optischen Suchers auf
- ist bei sehr hohen Kontrasten mit einer differenzierten Bilddarstellung überfordert
- ruckelt gelegentlich etwas
b. AF
- recht langsam (wenngleich deutlich schneller als anfänglich)
- Kontrast-AF für DSLR-Fotografen sehr gewöhnungsbedürftig
- Verstellung des Meßfeldes umständlich
- irritiert bei der Verwendung von Vorsatzachromaten (Nahlinsen)
c. Bereitschaft
- zu langsames Hochfahren der Kamera (wenngleich deutlich schneller als bei X100)
- Auslöseverzögerung (führt iVm einer gewissen Sucherträgheit dazu, daß man im Foto nicht exakt den Zustand vorfindet, den man im Moment
des Auslösens gesehen hat)
- Batteriekapazität deutlich zu gering (immer 1-2 Ersatzakkus mitnehmen!)
d. Bedienung
- bei XF-Objektiven muß Zoom und Blende am Objektiv verstellt werden, was Umgreifen erfordert und damit langsam ist
- keine Verlegung der Blendeneinstellung von XF-Objektiven auf Rückseitenrad möglich (Standard bei XC-Objektiven und damit schnellere
Bedienbarkeit dieser Objektive!)
- Auslegung der verschiedenen Objektivringe von der Oberfläche zu wenig differenziert (v.a. 18-55, 50-230 besser)
- keine Umstellung der Blendeneinstellung auf 1/2 oder 1/1 Blenden möglich
- kein Start des Aufsteckblitzes EF-20 durch Andrücken des Auslösers möglich (muß nach automatischer Abschaltung durch erneutes Drücken
der Powertaste hochgefahren werden)
e. Belichtung
- idR 1/3 - 1/2 LW zu hell

Fazit: Trotz der beschriebenen Nachteile, an deren Vorhandensein man sich gewöhnt und die man z.T. auch durch verändertes Fotografierverhalten ausgleichen kann, ist die Kamera mit ihren Objektiven ein ideales, leichtes, platzsparendes Reisesystem mit exzellenten Bildergebnissen. Für das ernsthafte Hobbyfotografieren nehme ich lieber die VF-DSLR, die ich von der Bedienung nach meinen Bedürfnissen konfiguriert habe, die mir "aufs Wort gehorcht" und durch deren großen Realbildsucher (das übrigens auch bei der kleinen Fuji X100) ich die Welt so sehe, wie ich sie sehen will.

P.S.: Die nachträgliche Anbringung einer Augenmuschel (serienmäßig nicht vorgesehen!) beseitigt die oben kritisierte schwere Erkennbarkeit des Sucherbildes bei höheren Kontrasten bzw. starkem Gegenlicht.
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am 11. September 2016
Sie hat ihre Stärken. Diese sind:

-ihre Bildqualität. Selbst mit den vergleichsweise günstigen XC 16-50 sehr toll
-ihre Kompaktheit und das geringe Gewicht
-ihre gute Verarbeitung

Wenn man unterwegs ist und wenig schleppen will ist sie ideal. Es wird für viele Einsatzzwecke langsam schwer noch Argumente zu finden eine DSLR mitzunehmen. Hier fällt mir nur noch ein:

Der Autofokus ist in seiner Geschwindigkeit und der Fähigkeit die Schärfe nachzuführen nicht mit einer DSLR vergleichbar (in meinem Falle mit einer Nikon D700). Vor allen bei wenig Licht

Der Sucher der Fuji ist halt ein elektronischer und hat Vor- und Nachteile, z.B. leichte Verzögerung beim Nachführen der Kamera, und eine elektronisch dargestellte Abbildung der Helligkeitsverhältnisse im Bild. Ist aber vielleicht eine Gewöhnungssache. Ich liebe das Sucherbild meiner D700 und hasse Sie wegen des Gewichtes und Größe.

Das Objektivsortiment ist schon sehr gut, aber halt doch nicht so umfangreich wie bei Nikon / Canon.

Wen man keine exotischen Brennweiten oder Tilt-Shift-Objekitive braucht und keine Sportaufnahmen machen will ist die Fuji eine super Kamera. i
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