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am 19. August 2016
Eigentlich wollte ich auf die V4 warten, habe mich aber doch entschieden diese V3 zu kaufen und habe es nicht bereut.

Ich habe die Kamera erst einige Wochen und habe sie nicht sehr viel ausprobieren können, aber ich bin sehr zufrieden mit der Qualität der Kamera und den verschiedenen Programmen. Aber auch die Möglichkeit manuell zu arbeiten.
Trotzdem die 18MegPix weniger sind als die J5, ich habe die J% einige Monate gehabt, ist die Bildqualität meines erachtens sogar besser.

Was schade ist, ist, dass die Fototasche (ich habe diese tasche separat gekauft) nur für wenige (kurze) Objektive geeignet ist, und, dass es keine Vorderteile für längere Objektive von Nikon gibt.
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am 15. April 2016
klar hat die Nikon 1 V3 einige Vorzüge zum Vorgängermodel V2 - so zb das Objektiv, das nun automatisch ausfährt und die sich ebenso öffnet ☺ bei V2 gabs noch einen objektivdeckel. mehr pixel ist eh klar und weiteres steht auch in der beschreibung.

nachteile: sucher und griff sind extra zu kaufen und zu bezahen - in der V2 war das im selben gehäuse. der griff muß abgeschraubt werden, um den akku zu wechseln. noch schlimmer ist jedoch, daß schon wieder ein neuer akku dabei ist und die von der V2 nun unbrauchbar sind - ebenso natürlich auch das ladegerät, das noch immer viel zu groß geraten ist. bei semiprofilkameras ab nikon D300 (und vorher) sind die ladegeräte viel kleiner - obwohl die akkus viel größer ausfallen. was sich da die techniker dachten, sei dahingestellt.

weiterer nchteil die micro-sd-karten. bei einem handy / smartphone ganz nett, aber bei einer nikon wirken sie doch unprofessionell. bei der V2 noch normale sd-karten.
wenn jemand eine V2 hat ist es echt zu überlegen, eine V3 anzuschaffen, da nichts mehr verwendet werden kann. die paar MP mehr stehen in keiner relation. die V2 ist insgesamt eine bessere kompakte lösung
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am 22. März 2015
Ich habe die V3 mit Sucher und Griff seit 2 Monaten und habe bereits mehr als über 6000 Fotos geschossen. Vorweg, diesmal habe ich nicht bei Amazon gekauft, weil der Preis mindestens 10% höher war als beim Mitbewerber. Ansonsten ist Amazon oft mein Haus- und Hoflieferant.

Die V3 habe ich gekauft, um meinen Rücken zu entlasten. Vor allem bei Fotoarbeiten, bzw. Aufgaben, die nicht das letzte Quentchen Qualität haben müssen. Weiterhin zeige ich die meisten Fotos online bzw. auf Monitore/Fernseher. Für diese Ausgabemedien liefert die V3 eine sehr gute Qualität bis Iso800 ab. Es stimmt, was über die "Rauschanfälligkeit" geschrieben wird. Es stimmt, dass sie schnell ist und es stimmt, dass ein Vollformatsensor eine bessere Bildqualität (BQ) abliefert. Wer aber begreifen kann, welchen Einfluss ein kleiner Sensor mit vielen kleinen eng zusammen liegenden Pixelchen auf die BQ hat, der weiß dass auch schon vorher. Und genau aus diesem Grund, kann ich nur sagen: Chapeau Nikon, eine sehr gute Weiterentwicklung der V1 und V2 Modelle. Dies gilt auch für die gute Bedienbarkeit. Wer, wie ich, oft mit Profigehäusen von Nikon arbeitet kommt mit dem V3-Gehäuse und der Bedienung schnell zurecht. Der Sucher und vor allem der Griff sind ein must have.

Ich erwähne hier nicht nochmals die bereits bekannten bzw. oft erwähnten Plus- und Maluspunkte, sondern erwähne nur was mir persönlich, subjektiv aufgefallen bzw. wichtig ist.

Der Sucher und das Display:
Ich konnte mir zuerst gar nicht vorstellen ohne Sucher zu fotografieren. Warum musste Nikon den Sucher ausbauen? Damit haderte ich zuerst während der Kaufentscheidung. Mittlerweile habe ich mich nicht nur daran gewöhnt, sondern sehe das sogar als Vorteil an, den Sucher abnehmen zu können.
Obwohl der Sucher ein sehr gutes Bild liefert erwische ich mich jetzt dabei, dass ich immer öfters das Klappdisplay nutze. Damit lassen sich ungewöhnlichere Perspektiven u. a. rückenfreundlicher aufnehmen.

Der Sucher hat seine Berechtigung und ist sehr hilfreich bei langen Brennweiten (vor allem mit dem 70-300). Bis 100mm komme ich ohne Sucher sehr gut zurecht. Vor allem ist die Cam dann etwas kompakter. Das Klappdisplay - für mich das erste seiner Art - macht mir wirklich Freude. Auch die Touch-AF-Funktion hat was und funktioniert zuverlässig.

Der Griff:
Hierdurch liegt die Kamera sehr gut in der Hand. Das ist bei größeren Linsen (z. B. 70-300) sehr von Vorteil. Der zusätzliche Auslöseknopf vermittelt das bekannte DLSR-Feeling. Weiterhin wurde dem Griff noch eine frei programmierbare Funktionstaste spendiert. Das ist löblich bringt in der Praxis leider kaum etwas. Hier meine erste Bitte an Nikon: bitte ein Firmwareupdate mit mehr Auswahl für die Funktionstasten.

Der Akku
Ausreichend, völlig ausreichend. Teilweise mehr als 1500 Fotos mit einer Akku-Ladung. Kein Problem. Ja, an einem Tag, wenn ich durchfotografiere. Trotzdem habe ich mir einen weiteren Akku, nein sogar zwei zugelegt, falls ich im Urlaub oder auf diverse Touren keine Gelegenheit zum Aufladen leerer Akku habe.

Die Bildqualität
Da ich die BQ einer D800/D810 gewöhnt bin kann ich nicht von der BQ der V3 begeistert sein. Aber das ist ein Vergleich Äpfel mit Birnen. Begeistert bin ich über die deutliche Verbesserung der BQ gegenüber der V1. Das ist sehr gut erkennbar. Die V3 hat jetzt, auch wegen der vielen Nikon 1 Nikkore, einen würdigen Platz erobert. Man kann sie wirklich guten Gewissens empfehlen. Die Auflösung mit 18 MP ist zwar nur theoretisch gegeben, sie liegt eher bei max. gefühlten 10 MP, trotzdem reicht sie aus, um auch noch mit sauber belichteten 50% Ausschnitten gut leben zu können. Hier eine weitere Bitte an Nikon: bitte führt 14Bit-Farbverarbeitung für die V3 oder spätere V4 ein. Auch wenn sie dadurch langsamer wird. Der Anwender kann ja zwischen beiden Modi wählen. Danke.

Rauschen. Ja. Und? Kleiner Sensor, großes Rauschen. Ist halt so. Ja, die Sony RX100III mit 20 MP rauscht weniger. Stimmt alles. Kein Widerspruch - bei 100% immer sichtbar. Wer seine Fotos bei 100% ansieht darf sich keine Cam mit kleinen Sensor kaufen. Ich empfehle hierfür mindestens Kleinbildformat oder Mittelformat. ;-)
Darum wird Nikon in der J5 und späteren V4 diesen Sony-Sensor oder einen besseren einbauen. Vermute ich. Was kommt, welche Funktionen die nächsten Vx haben werden wird eher auf/für asiatischen und amerikanischen Märkten entschieden. Denn dort wird richtig Geld verdient. Europa darf hierbei eher zu schauen. Ist halt so und man wird sich daran gewöhnen müssen.

Der AF:
Tja, schnell ist er ja. Aber bei Sportveranstaltung habe ich oft die Lock-on Funktion vermisst. Sie sorgt dafür, dass der Fokus nicht verloren geht, wenn ein störendes Objekt kurz zwischen Motiv und Kamera hineinläuft. Zwar habe ich bisher nur 10 bps genutzt (mehr brauche ich selten), aber hier konnte der AF wirklich zu verlässig dem Motiv folgen. Meine bevorzugte Einstellung ist das Einzelfokusmessfeld mit Gesichtserkennung und AF-F bzw. AF-A.

Das Gehäuse
wertig, stabil, robust, kompakt. Ohne Sucher, ohne Griff, nur das PD10-30 und die V3 verschwindet unauffällig in meiner Jackentasche. Das Gehäuse hat für meine, relativ kleinen, Hände die richtige Größe. Daher ist es für mich auch völlig undramatisch, dass die V3 noch ein gutes Stück kompakter als die V1 ist. Und schöner als die V2 ist die V3 allemal anzusehen.

Wifi Funktion
Ein schönes Gadget. Es könnte mehr sein, wenn Nikon die dazu gehörige App endlich mit sinnvollen Funktionen bereichert oder eine SDK für Entwickler (z. b. dslr dashboard) zur Verfügung stellen würde. Die App ist zwar kostenlos, aber auch fast funktionslos. Es lassen sich Fotos auf das Smartphone übertragen (wie fein...;-) ) und die Cam mit Livebild (immerhin) fernauslösen. Das war es dann auch schon. Intervallaufnahmen, timelaps & Co sind zwar im Menü der V3 eingebaut (sehr gut), aber es soll doch einige Fotografen geben, die mehr machen wollen. Bitte, bitte Nikon, gebt ein SDK heraus oder wertet die App auf. Sie darf ja auch was kosten, aber bitte mit guten sinnvollen Funktionen, die Nikonianern Freude machen.

Videofunktion
damit arbeite ich selten. Der AF arbeitet hier recht gut und leise mit. Mir erscheint hier die Videofunktion vor allem bei der AF Funktion besser zu sein als bei den DSLR. Die Zeitlupenfunktion ist lustig, aber nichts, was man ständig benötigt, wenn man sich eher als Fotograf sieht. Insofern vermisse auch kein 4K Video. 14Bit Farbverarbeitung sind mir hier wichtiger, wie oben angesprochen.

Meine Lieblingslinsen:
Wenn es leicht und kompakt sein soll. das PD10-30. Zwar ohne Filtergewinde aber man ist damit sehr schnell und leicht unterwegs.
Sehr gerne nutze ich das 70-300. Ich kann dieses Zoommonster nur empfehlen. Ich habe die V3 mit dem 70-300 gegen eine D810 mit dem Tammy 150-600 antreten lassen. Vor allem am oberen Brennweitenbereich konnte mich das 70-300 der V3 mehr überzeugen. Bei 13x18 Prints eher unerheblich.
Das 1.2/32mm ist die Linse, die aus jedem Nikon 1 Sensor alles herausholt. Must have.
Alle anderen Linsen nutze ich zur Zeit eher gelegentlich. Aber die Fotografie-Saison hat ja auch noch gar nicht richtig begonnen.

Die Fototasche:
Ja, die ist mittlerweile viel zu groß. Ich habe mir eine deutlich kleinere Tasche geholt und habe jetzt Linsen von 18-810mm Kleinbildäquivalent im "Täschchen" und erreiche kaum 2 kg Gepäck. Ein Umstand, der mir bei der Entscheidung für Nikon 1 auch sehr wichtig war. Kompakt und leicht = rückenfreundlich ohne zu viele Abstriche bei der Bildqualität und Schnelligkeit/Autofokus.

Was mich am meisten nervt(e):
Bis die Kamera nach dem Einschalten einsatzbereit ist, ist aus meiner Sicht definitiv zu lang. Mir kommen die gut 2 Sekunden wie eine Ewigkeit vor. Die halbe Zeit hätte es auch getan. Ich vermute hier Absicht. Denn die Nikon 1 Linie ist nahe dran, mancher Nikon DSLR das Wasser abzugraben.

Fazit:
Der von Nikon selbstbewusst aufgerufene Preis ist schon eine Hausnummer. Dafür bekomme ich schon locker eine D5500 mit Kit-Linse.
Wer mit dem Nikon 1 System liebäugelt und auf die Bedienungshaptik einer Profi-DSLR verzichten kann und bisher gewöhnt war immer über das Display zu fotografieren holt sich die J4 bzw. die vermutlich demnächst erscheinende J5 (inoffiziell). Wem die bisherigen DX und FX Boliden zu groß, zu schwer und zu unhandlich waren, erwirbt mit der Nikon 1 V3 ein gut ausgereiftes System. Ob er seine DSLR aufgibt, oder wie ich, Nikon 1 als Ergänzung sieht bleibt jedem selbst überlassen. Die V3 ist auch mit den vielen verfügbaren Nikon 1 Nikkoren wirklich eine Immerdabei-Kamera. Denn ein Foto ist erst ein Foto wenn ich es auch machen konnte, weil ich eine Cam dabei hatte. In solchen unerwarteten Momenten liefert die Nikon 1 locker mehr BQ ab, als das stets mitreisende Smartphone.

Wer noch eine V1 mit Linsen besitzt und nicht so recht wusste, ob dieses System eine Zukunft hat, dem darf ich sagen: Wenn es eine kompakte Nikon Systemkamera sein soll, dann ist der V3 eine gute Investition. Sie kann aber nicht eine "richtige" DSLR ersetzen. Das sollten man wissen, wenn man 100%-Ansichten pflegt.
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Stil: inkl. 10-30mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Für den eiligen Interessenten das Resümee zuerst:
Da aufgrund der hohen Geschwindigkeit mit der Nikon 1 V3 scharfe und korrekt belichtete Fotos möglich sind, wenn andere Kameras längst passen müssen, erachte ich vier Bewertungssternchen als angemessen. Die Bildqualität ist, bei Betrachtung am Monitor, TV-Gerät oder bei der Beamerpräsentation mehr als ausreichend. Für Ausdrucke bis DIN-A-3 ebenfalls. Gegenüber der Vorgängerin ist sie kompakter geworden, das Bedienkonzept überzeugt. Wer mit den Einschränkungen bei der Zubehörauswahl leben kann, bekommt eine kompakte und vor allem schnelle Kamera mit zufriedenstellender Bildqualität.

Ob man mit einem Produkt zufrieden ist und wie man es letztendlich bewertet, ist immer auch eine Frage der Erwartungen. Bei einer Kamera dieser Preisklasse (zum Zeitpunkt der Rezension) darf man ruhig etwas mehr erwarten. Hier haben Systemkameras wie die Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) inkl. SEL-P1650 Objektiv schwarz oder die Panasonic Lumix DMC-GX7 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) Kit inkl. H-FS1442AE-K Objektiv schwarz Maßstäbe gesetzt, die es zu erreichen gilt. Wenn Kompaktheit bei guter Bildqualität im Fokus steht, ist auch die Panasonic LUMIX DMC-GM1 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, optische Bildstabilisierung, WiFi) schwarz einen zweiten Blick wert.

So viel zum Umfeld, in dem sich die neue Nikon 1 V3 behaupten muss. Kommen wir zum übersichtlichen Pro & Contra. Wer dann noch Interesse hat und sich ausführlicher informieren möchte, dem sei der zweite Teil dieser Rezension ans Herz gelegt.

+ sehr wertige Verarbeitung
+ Metallgehäuse
+ Gummi-Applikationen im Griffbereich, mit einer Hand gut zu halten
+ sehr schneller und treffsicherer AF
+ sehr kurze Auslöseverzögerung
+ sehr hohe Serienbildgeschwindigkeit, bis zu 60 f/ps bei voller Auflösung
+ hoch auflösendes Klappdisplay mit Touchscreen
+ im Videomodus kann beim Filmen mit voller Auflösung fotografiert werden
+ externer Mikrofonanschluss
+ relativ handliche und leichte Wechselobjektive
+ mit Adapter können fast alle Objektive des Nikon-Systems montiert und benutzt werden
+ Drehrad für die direkte Einstellung der Belichtungsprogramme
+ zwei frei belegbare Fn-Tasten
+ relativ ausführliche, gedruckte Anleitung

+/- relativ wenige System-Objektive von Nikon lieferbar
-/+ optische Leistung des Kit-Zooms nicht ganz zufriedenstellend
-/+ beim Kit-Objektiv können keine Filter oder Gegenlichtblende eingesetzt werden
-/+ Blitz eingebaut, aber nicht sehr leistungsstark
-/+ kein Sucher eingebaut, sehr guter, aber teurer elektronischer Sucher optional
-/+ Akku der Nikon 1 V1 oder V2 kann nicht weiter verwendet werden
-/+ Micro-SD-Karten werden benötigt, SD-Karten passen nicht
-/+ 18 Megapixel drängeln sich auf dem relativ kleinen Sensor. Leichtes Bildrauschen in Schattenpartien schon bei 400 ASA.

- keine (preiswerten) Objektive von Drittanbietern lieferbar
- nur Nikon-Systemblitz verwendbar

Je nach Ihren Anforderungen, können Sie oben aufgeführte Punkte selbst gewichten und zu einer eigenen Entscheidung kommen.

Wenn Ihnen die hohe Geschwindigkeit bei Schnappschüssen wichtiger als das letzte Quäntchen Bildqualität ist, werden Sie von der Nikon 1 V3 sicher begeistert sein. Ebenso kompakt, aber deutlich preiswerter und mit besserer Bildqualität - schließlich ist der Sensor deutlich größer - ist die Panasonic LUMIX DMC-GM1 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, optische Bildstabilisierung, WiFi) schwarz. Die kann dafür mit dem ultraschnellen AF und Serienbildgeschwindigkeit der V3 nicht mithalten.

Nicht ganz überzeugen kann mich das im Kit enthaltene 1:3,5-5,6 / 10-30 mm Objektiv. Zwar ist der Brennweitenbereich des kompakten 3x-Zooms sehr praxisgerecht, er entspricht auf KB umgerechnet einem 27mm-81mm-Zoom und deckt damit einen großen Teil der häufigsten Aufnahmesituationen ab. Auch ist der Naheinstellbereich, sogar bei Tele-Einstellung, sehr gut. Es gelingen sogar mehr als nur brauchbare Makrofotos. Doch es fehlt ihm insgesamt an Detailschärfe, die Fotos wirken bei 100%-Darstellung, vor allem im Fernbereich, etwas zu weich und flach. Bei Weitwinkeleinstellung sind zudem leichte Randunschärfen deutlich sichtbar. Die 18 Megapixel, die der Sensor liefert, kann das Kitobjektiv nicht adäquat beliefern. An der Kamera liegt es jedenfalls nicht. Denn die zeigte an einer zum Vergleich angesetztem 1,8/18,5mm-Festbrennweite eine einwandfreie Abbildungsleistung.

Ein wenig unorthodox ist für meinen Geschmack die Verwendung von Micro-SD-Karten. Die sind zwar mittlerweile auch in Class 10 bis 128 GB erhältlich. Doch deutlich weiter verbreitet, preiswerter und letztendlich auch ein wenig robuster sind SD-Karten in normaler Größe. Bei einer Kamera, die einsatzbereit 430 g auf die Waage bringt und deutlich größer als eine Kompaktkamera ist, sollte auch dafür Platz sein.

Dass das Nikon 1 - System beim Blitzschuh sein eigenes Süppchen kocht, muss man auch nicht weiter verstehen. Fragt sich nur, wohin überhaupt mit dem externen Blitz oder Mikro, wenn der Schuh schon mit dem (optional erhältlichen und nicht grade billigen, aber sehr guten) elektronischen Sucher besetzt ist. Der eingebaute Blitz ist zum Aufhellen von Schatten im Nahbereich sicher verwendbar, stößt aber mit der geringen Leitzahl 5 (bei 100 ISO) rasch an seine Reichweitengrenze. Einen kleinen Trick, der nicht in der Anleitung steht, will ich Ihnen an dieser Stelle verraten: Der Blitz klappt beim Ausfahren über ein Gelenk nach oben. Mit etwas Gefühl kann man ihn leicht mit den Fingern der linken Hand nach oben neigen. Man kann dann sogar indirekt blitzen!

Absolut überzeugt hat mich das Bedienkonzept: Der Belichtungsmodus wird an einem Drehrädchen eingestellt. Wer Belichtungszeit und Blende manuell vorwählen will, hat auch dafür jeweils ein geriffeltes Drehrädchen zum Einstellen.Wichtige Funktionen - wie z.B. die ISO-Empfindlichkeit oder die Belichtungskorrektur, der Weißabgleich o.ä. - können mit den Fn-Tasten frei belegt werden und ermöglichen somit schnellen Zugriff. Das Display löst nicht nur sehr hoch auf, sondern hat auch einen Touchscreen. Per Fingerdruck kann man damit präzise Fokussieren und sofort auslösen. Etwas schade, dass das Display nur klappbar ist und nicht geschwenkt werden kann. Denn dann könnte man es bei Nichtgebrauch mit der Außenseite nach innen legen, es wäre geschützt. Außerdem wären dann auch Hochformatfotos in Bodennähe ohne Verrenkungen möglich.

Erfreulich auch, dass das beiliegende, gedruckte Kompakthandbuch" mit 140 Seiten deutlich mehr an Informationen bietet als die mittlerweile üblichen "Schnellstartanleitungen". Da das gedruckte Handbuch mit jedem Firmware-Update ohnehin obsolet ist, bietet Nikon auf seiner Webseite stets die aktuellen Manuals als pdf zum Download.
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Stil: inkl. 10-30mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eine Systemkamera aus der Oberklasse objektiv zu bewerten, ist nicht einfach. Jeder ambitionierte Fotograf wird - unabhängig von jeglicher Markenaffinität - eigene Erwartungen, Ansprüche und Wertvorstellungen mit dem Gerät verbinden und seine persönliche Situation in die Kaufentscheidung einfließen lassen.

Annähernd perfekte Fotos liefert die V3 in fast jeder Hand. Das ist ein Punkt, den vermutlich die wenigsten Nutzer anzweifeln. Aber der Preis dafür ist hoch, im Vergleich zu unmittelbaren Konkurrenzprodukten vielleicht sogar zu hoch. Persönlich würde ich auf ein Upgrade von der V1 oder V2 verzichten. Bei aller Verbesserung und Weiterentwicklung ist nicht alles Gold was glänzt. Spätestens dann, wenn sich hochwertiges Zubehör der Vorgänger als inkompatibel mit dem neuen Vertreter der Serie erweist, fühle ich mich als Endverbraucher gegängelt, verarscht und wie die sprichwörtliche Kuh, die gemolken werden soll.

Eine völlig andere Betrachtungsweise ergibt sich für Kunden, die erstmals den Schritt in die gehobene Fotografie wagen. Ich z.B. bin zu dumm, zu geizig und zu bequem, um mir eine umfangreiche Spiegelreflexkamera bzw. Ausstattung zuzulegen. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch nicht auf die Möglichkeit verzichten, sehr gute Schnappschüsse für den Privatgebrauch zu erstellen. Und damit bewege ich mich fachlich vermutlich genau auf dem Niveau, welches auch Nikon mit derartigen Systemkameras vorrangig ansprechen möchte.

Die vermeintliche Freiheit hat Vor- und Nachteile. Die V3 ist unglaublich kompakt, das Gehäuse hochwertig, die Haptik - trotz fehlenden Handgriffes - tadellos. Die Bedienung würde ich als eher klassisch bezeichnen. Eine sehr gute und ausführliche Anleitung hilft beim Einstieg. Von mir nicht sonderlich vermisst, wird der fehlende Sucher. Dieser ist, zu einem deftigen Preis, optional nachrüstbar. Bereits hier scheiden sich die Geister. Sucher ja oder nein, bleibt eine Glaubensfrage.

Im täglichen Umgang bin ich dagegen von vermeintlichen Kleinigkeiten genervt. Das alte Akkus - wie o.g. - nicht mehr verwendet werden können? Ärgerlich, aber ist nun einmal so. Aber wieso wird das "neue" Ladegerät in einer Größe konzipiert, die annähernd das Niveau der V3 selbst erreicht? Und schon ist die neue Kameratasche für unterwegs gleich doppelt so groß. Ein SD-Kartenschacht wurde ebenfalls aus dem Programm geworfen und ist einem microSD-Kartenslot gewichen. Teuer, fummelig, unnötig. Und die Freude über den eingebauten Blitz weicht der Ernüchterung, dass es sich hier um einen relativ leistungsschwachen Vertreter seiner Zunft handelt.

Dieses Auf und Ab in vielen Bereichen, ist einer der wesentlichen Gründe, wieso ich der Kamera eine uneingeschränkte Höchstwertung verweigere. In diesem Preissegment neigt die Erwartungshaltung an ein Referenzprodukt völlig zu Recht zur Perfektion. Diesem Anspruch wird die Nikon oft, aber nicht immer gerecht. Die Auslöse-Geschwindigkeit und der rasend schnelle & effektive Autofokus sind Aushängeschilder, die gegenwärtig von der Konkurrenz kaum erreicht werden. Bereits der Automatik-Modus liefert grandiose Bilder, die Arbeit mit dem Klappdisplay und dem integrierten Touchscreen macht wirklich Spaß. Selbst die Videofunktion erreicht das Niveau hochwertiger Camcorder, wenngleich die maximale Aufnahmezeit unnötig begrenzt wurde. Die Wi-Fi Funktion im Zusammenspiel mit den nötigen Apps vereint brauchbare Gimmicks (Fernauslöser, kabellose Bildübertragung) mit etwas Spieltrieb.

Fazit: Ambitionierten Hobbyfotografen mit dem nötigen Kleingeld, die den Sprung zu einer hochpreisigen DSLR-Ausstattung (noch) nicht anstreben, bietet die V3 sicherlich einen gewissen Kaufreiz. Allerdings sollte der Einstieg in die etwas undurchsichtige V-Reihe von Nikon gut überdacht sein. Und gerade im Hinblick auf die in der Rezension bereits erwähnten Schwächen und den aktuell noch sehr hohen Anschaffungspreis lohnt es sich, ggf. auf ein etwas älteres, technisch solides, dafür aber doch günstigeres Gerät zurückgreifen. Davon abgesehen - vier verdiente Sterne für eine ausgereifte und gute Systemkamera, deren einfaches und effektives Bedienkonzept, bei rasender Geschwindigkeit und toller Fotoqualität, grundsätzlich überzeugt.
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am 12. August 2015
Im Vergleich zur Nikon V1 - eine Kamera, die so aussieht, als ob man damit Nägel in die Wand schlagen könnte - ist die V3 deutlich kleiner und zierlicher. Woanders wird das manchmal kritisiert - aber mir kommt es gelegen. Ich habe kleine Hände, und die V3 mit ihrem gummierten Griff fasst sich einfach perfekt an. Ich habe auch die S1, die ist im Vergleich ein glitschiges Stück Seife. Die V3 passt mir wie angegossen. (Ohne den Anschraubgriff, nur das Gehäuse!)
Was ich noch loben möchte: extrem schnelle Bedienung und Reaktionszeiten der Kamera. Die Nikon 1 sind ja alle extrem schnell im Scharfstellen, und auch bei der Serienbildgeschwindigkeit unschlagbar, aber hier kommt noch ein hochempfindlicher Auslöser dazu, der genau zu meiner Art fotografieren passt. Abwarten, abwarten, abwarten, und Zack das Bild im Kasten.
Unschlagbar auch die Qualität der Bilder. Wie Ken Rockwell oft schreibt - Nikon und Canon habe gute Farben, feine Farben, künstlerische Farben. Die V3 überzeugt da auf ganzer Linie. Da ist einfach etwas in den Bildern, was andere Kameras nicht haben. Es ist einfach besser und ganz klar auch den hohen Preis der Kamera wert. Ich fotografiere mit angepassten Picture Controls, weil ich genau weiß was ich möchte.
Zum Thema ISO, da wird ja viel gejammert, wahrscheinlich vor allem von Leuten die gar keine Nikon Einser haben. Mir ist das egal. Ich habe gesehen, was eine Canon 1Dx mit einem 85mm 1.2 abliefert. Na und? Das ist nicht mein Ding. Die Nikon 1 Modelle haben mir geholfen, meine Art zu Fotografie zu entwickeln, eine leichte und schnelle Art, die mich sehr glücklich macht. Ich habe natürlich auch das 32 1.2 Nikkor. Noch ein Tipp für Video mit der V3 - meiner Meinung nach ist die Kamera besonders für ISO 1600 optimiert. Sieht besser aus als 400 oder 800...
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am 12. September 2014
Scheinbar schreibe ich die erste Bewertung als jemand, der die Nikon 1 V3 wirklich selbst gekauft und bezahlt hat...
Viele technische Details sind von meinen Vorgängern schon beschrieben worden, daher beschreibe ich nur meine ganz subjektive Erfahrung.
Diese Kamera macht einfach nur Spaß!
Ich arbeite viel mit Hunden, die ich nun mit meiner V3 in Szene setze. In der Tierfotografie ist Schnelligkeit das A- und O und die V3 läßt mich nie im Stich.
Es ist schon fast wie fotografieren mit den Augen :) Man sieht den Augenblick und hat ihn auch schon im Kasten.
Die Bedienung ist mit dem neuen klappbaren Touchdisplay und den bekannten Wählrädchen so intuitiv, einfach und schnell, dass man keine Bedienungsanleitung braucht.
Wenn man schnell fokussieren will und der AF sich nicht entscheiden kann, ob er vielleicht doch lieber das nächstgelegene Objekt scharf stellt, tippt man einfach mit dem Finger auf dem Display an die entsprechende Stelle, fokussiert und löst aus . Sensationell schnell :) !
Ich habe sie mit dem Sucher zusammen gekauft, der ebenfalls klar und exakt auflöst.
Die Kamera bietet so viele kreative Möglichkeiten, die ich noch längst nicht alle ausprobiert habe...
Sie ist wirklich verdammt schnell. Der Auslöser ist so sensitiv, dass ich schon manches mal versehentlich bereits ausgelöst habe, wenn ich doch erst durch Halbdurchdrücken des Auslösers fokussieren wollte...
Der Gebrauch der Micro SD stört mich überhaupt nicht, da ich nach auslesen der Bilder die Fotos immer von der Karte lösche und diese somit in der Kamera verbleibt. Ich habe 2 stück 32GB UltraSpeed microSD beim örtlichen Saturn für je 19,99 € gekauft.
Die Bildqualität ist hervorragend - ich plane keine Vergößerungen über A3 hinaus. Allerdings hatte ich anfangs das Gefühl, es läge ein sanfter Schleier über den Bildern. Nachdem ich sämtliche Rauschunterdrückung in der Kamera ausgestellt habe, sind die Bilder so knackig und kontrastreich, wie ich es schon von meiner J2 gewohnt war (nur noch detailreicher).

Ich habe die Kamera inzwischen fast immer dabei und fotografiere, wann immer sich ein schönes Motiv ergibt. Bewegte Motive bei Dunkelheit bleiben eine Herausforderung, doch sind die Bilder bis ISO 800 auch ohne Blitz durchaus brauchbar. ich habe einmal zum Test bei nahezu absoluter Dunkelheit ISO 12.500 ausprobiert. Ja, es rauscht natürlich gewaltig, aber es kommt auch ein beeinduckendes Bild heraus, wo meine Augen fast nix mehr gesehen haben... ;) Da der eingebaute Aufhellblitz von Full bis 1/ 32 regulierbar ist, kann man auch hier mit einer Verschlusszeit von bis zu 1/250s sehr gute natürliche Ergebnisse erzielen.
Die Videofunktion habe ich bisher noch nicht genutzt. Aber auch sie soll hervorragende Ergebnisse liefern, zumal man während des Filmens weiter bei voller Auflösung fotografieren kann
Toll ist, dass ich den Ersatzakku aus meiner J2 auch an der V3 verwenden kann, da die V3 die Akkugröße der J-Reihe übernommen hat.

FAZIT: Ich bin sehr froh, mir diesen kleinen Schatz gekauft zu haben und habe auch nichts dagegen, mit der kleinen Cam weiter unterschätzt zu werden ;). Auf meiner wishlist steht jetzt das 32mm/ 1.2 Objektiv ...

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Ergänzung 04.10.2014

Ich habe mittlerweile einige Bilder doch sehr groß aufziehen lassen (über 150cm) und die Bildqualität ist zu meiner eigenen Überraschung auch in dieser Vergößerung hervorragend. Das 32-iger Objektiv besitze ich inzwischen auch, es ist jeden Cent wert !
44 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2016
Ich hatte immer Probleme mit kleinen Kameras, weil sie meist zu langsam reagieren, fokussieren oder in der Reihe schießen.
Die Nikon 1 hat das geändert, und diese V3 hat die Haptik- und Akkudauerprobleme der Vorgängerin (V2) gelöst.
Wer passioniert die Eckenschärfe guckt, oder nur Wände fotografiert, oder ohne Blitzer und ohne Licht fotografiert und über das Geräusch meckert, soll die Finger davon weglassen.
Wer aber versteht, dass kleine Kameras anspruchsvoller als größere Kameras sind, und trotzdem etwas Kleines und Feines haben will, ist hier bestens bedient. Die Haptik ist schnell und effizient, die Farben sind schön, der Akku kann mehrere Hunderte Bilder schaffen.
Die Kamera fühlt sich hochwertig an und spielt in einer höheren Liga, als die gängigen Spielzeugen, die Waschmaschinen-, Rasierer- und Fernseherhersteller anbieten.
Der Blitzschuh ist mit Standardblitzen (ISO 518 ich denke) nicht kompatibel; mit 50 EUR kaufen Sie sich aber einen manuellen Yongnuo, und lösen Sie es mit dem angebauten Blitz aus. Indirektes Blitzen ist sowieso meine Lieblingsart.
Drei Mankos:
A) Es gibt keine schnellen Weitwinkel im Programm.
B) Die Bildreview erlaubt nicht, Bilder vergrößert miteinander zu vergleichen. Man muß: 1) Bild vergrößern und angucken, 2) Bild wieder klein machen, 3) zum nächsten Bild springen, 4) Bild vergrößern und angucken. Wenn Sie schnelle Reihenaufnahmen von bewegten Objekten machen, und Sie nur die besten behalten wollen, nervt das einfach.
C) Die Einschaltzeit könnte kürzer sein.
Der Preis ist schmerzhaft, man sollte dieses Schmuckstück gebraucht kaufen, wie ich.
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am 9. Juni 2014
Stil: inkl. 10-30mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Nikon 1 V3 ist die zweite Systemkamera, mit der ich auf Motivsuche gegangen bin. Der Vorgänger war die Samsung NX210. Daneben habe ich habe seit Jahren diverse Spiegelreflexkameras anderer Hersteller eingesetzt; in den letzten ca. 8 Jahren auch zwei verschiedene digitale Versionen. Dazu habe ich schon diverse Kompakte in Benutzung gehabt und ausgiebig gestestet. Hauptsächlich interessiere ich mich für Naturfotografie, gerne aber auch mal für den Architekturbereich. So viel zum Vorgeplänkel.

Da ich selber kein Fan ewig langer Technikberichte bin, fasse ich meine Meinung über die V3 nach mehreren Wochen Benutzung wie folgt zusammen:

+ Zuerst muss ich sagen, dass sie wirklich gut in der Hand liegt und mit dem mitgelieferten Objektiv gut ausbalanciert ist. Die diversen Bedienelemante sind leicht erreichbar und durchführbar angebracht. Sie macht insgesamt einen rundum wertigen Eindruck. Billig wirkt da überhaupt nichts. Ein Metallgehäuse ist schon was feines.

+ Sie lässt sich sehr gut mit einer Hand halten und ist daher recht flexibel im Einsatz.

+ Das mitgelieferte Kit-Objektiv (10 - 30 mm) hat eine Lichtstärke von 1:3,5-5,6 und hat einen Bildstabilisator. Dazu kommt eine elektronische Objektivabdeckung; sprich, Objektivabdeckung öffnet sich beim Einschalten der Kamera. Für ein Kit-Objektiv bin ich mit dem Teil sehr, sehr zufrieden. Ich habe schon ganz andere Kit-Objektive an Kameras erlebt.

+ Das Display hat eine schöne Größe (3,0 Zoll) und überzeugt durch brilliante Farben. Was ich wirklich praktisch finde ist, dass man den Monitor nach oben oder/und unten neigen kann. Das kenne ich schon von meiner EOS und möchte so ein Feature gar nicht mehr missen. Leider ist das Display nicht schwenkbar. Das wäre noch das Tüpfelchen auf dem i gewesen. Die Touchscreen-Funktionalität finde ich absolut wunderbar.

+ Die Qualität der gemachten Aufnahmen ist herausragend. Das hat nun auch mit dem Objektiv zu tun. Aber ich kann wirklich überhaupt nicht meckern. Für den Einsatzbereich 10 - 30 mm (des mitgelieferten Kit-Objektivs) ist das, was die Kamera liefert, fantastisch.

+ Eine ausführliche und gut nachvollziehbare Bedienungsanleitung in Papier wird mitgeliefert.

+ Das Navigieren durch die Programme ist problemlos und stellt an die, die schon Erfahrung im Bereich System- oder Spiegelreflexkamera haben, überhaupt keine Probleme.

+ Die Videofunktion ist schick und stellt mich absolut zufrieden. Das Mitschleppen eines Camcorders hat sich damit wirklich erledigt.

+ Aufnahmen im RAW-Format sind (natürlich) möglich.

Neutral:

/ Ich bewerte den Punkt "Blitz" mal gerade so eben noch neutral. Es ist ein Blitz an der Kamera angebracht. Der hat allerdings wirklich keine große Reichweite und macht einen eher traurig.

/ Sie ist natürlich kleiner als eine Spiegelreflexkamera - aber in der Hosentasche verschwindet sie jetzt auch nicht. Für immer dabei brauche ich auch hier eine kleine Tasche.

/WiFi nutze ich nicht.

Ein paar Punkte die mich jetzt nicht ganz überzeugt haben fallen mir auch noch ein:

- Es ist kein Sucher vorhanden. Und der fehlt mir richtig. Das ist sicherlich Geschmackssache - aber ich bin mag einen Sucher haben und dafür nicht noch einmal richtig Geld ausgeben.

- das ist die erste Kamera bei der ich mit einer Micro-SD-Karte arbeite und ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass ich es hasse; diese kleinen Karten sind wirklich ein Fluch und ich bin gespannt, wann mir das Ding das erste Mal verloren geht

- Nikon bietet leider nur wenige Objektive für die Reihe der Nikon 1; sollte man also überlegen diese Kamera zu der Kamera seiner Wahl zu machen und sich eine hochwertige Ausrüstung zulegen wollen - vorher mal genau recherchieren was geht und was nicht geht. Hier geht leider nicht so viel. Und ich bin kein Freund von Adaptern, um andere Objektive nutzen zu können. Das ist aber meine persönliche Macke.

- Das Ladegerät wollte ich zum Schluss auch noch erwähnen. Sagen wir es mal so... es lohnt sich der Kauf eines Ersatzakkus (eigentlich immer), damit man das große Ladegerät nicht dabei haben muss. Ich wünschte, das Teil wäre etwas kleiner...

Insgesamt ist die V3 eine richtig gute Kamera mit einem sehr guten Kit-Objektiv. Mein Haupteinsatzgebiet für die V3 wird im Bereich Städte und Architektur liegen. Da schlägt das mitgelieferte Objektiv das gute Stück, das ich mir vor längerer Zeit mal für meine Spiegelreflexkamera zugelegt habe. Dazu kommt, dass die V3 einfacher zu transportieren ist. Für den Bereich Naturfotografie ist sie für mich kein Ersatz. Das hat aber vor allem auch damit etwas zu tun, dass ich keinen Gesamtumstieg machen möchte. Das ist also vor allem einmal eine rein persönliche Entscheidung.

Wie so oft im Leben sollte man auch beim Kauf dieser Kamera vorher wissen, was man eigentlich möchte und was eine Systemkamera ist und nicht ist. Wer sich aber für eine Systemkamera interessiert, sollte sich diese hier wirklich mal anschauen. Ich vergebe jedenfalls sehr gerne vier Sterne und bin wirklich glücklich mit der V3.
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am 11. Dezember 2016
für die Kompaktheit der Kamera sehr gute Bildergebnisse. Man darf von einem 1-Zoll-Sensor aber keine Wunder erwarten, denn er stößt bei wenig Licht an seine Grenzen. Die Kamera ist für Reisen ideal, weil sie inkl Objektiven sehr kompakt, klein und leicht ist. Dank zweier (mit optionalem Handgriff drei) individuell konfigurierbaren Tasten optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Ein fest eingebauter elektronischer Sucher (wie bei der V1) wäre mir zwar lieber gewesen, dafür ist die Kamera ohne Sucher aber deutlich kompakter und passt mit dem 2,8/ 10 mm (KB-Äquivalent 28 mm) auch in eine Jackentasche. Bei dem aktuellen Preis auf jeden Fall eine Empfehlung.
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