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am 23. November 2015
Nette Dystropie um einen vermeintlichen Underdog, der dann doch noch entdeckt, dass er - in diesem Fall sie - etwas besonderes ist. Das Buch ist nett geschrieben, die Idee mit den Gedankenlesern auch soweit gut und spannend, schade nur, dass die Autorin es dann auf das ewige Underdog entdeckt Superpower runtergebrochen hat. Lesenwert ist es trotzdem und mir hat es Spaß gemacht.
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am 9. September 2015
Eine Dystopie mit dem Thema Gedankenlesen. Ein interessantes Thema mit viel Potential … hätte man es genutzt.
Das Buch beginnt klasse: „Eine Null wie ich sollte nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.“ Ein Anfang, der mich neugierig machte, der mir auch auf den ersten Seiten gefiel.

Wir befinden uns circa im Jahre 2110. Die meisten Menschen unterhalten sich über Gedankenlesen. Der Lehrer vorn am Pult kommuniziert dadurch, dass die Schüler seine Gedanken lesen, wissen, was sie zu tun haben, der Busfahrer liest, wohin du fahren möchtest. Und hier haben wir den ersten Kritikpunkt. Das Ganze wird nur als positiv dargestellt. Gerade auf den Konflikt hatte ich mich gefreut, der daraus entstehen könnte, wirklich die Gedanken von anderen lesen zu können. Theoretisch müsste die Lüge abgeschafft sein. Aber in diesem Buch wird viel gelogen.

Kira ist eine Null. Sie gehört zu den wenigen Menschen, deren Gedanken man nicht lesen kann, allerdings ist auch sie selbst nicht in der Lage Gedanken zu lesen. Dies wird wie eine Behinderung angesehen. Auch ihre berufliche Karriere wird sie in den unteren Bereichen der Arbeitsstellen suchen müssen, wenn sich das Gedankenlesen nicht einstellt. Kira soll ein Hörgerät erhalten, damit der Lehrer ihr in der Schule den Stoff diktieren kann. Sie ist sechzehn und hofft, dass sie ein Spätentwickler ist und die Fähigkeit des Lesens sich noch bei ihr kristallisieren wird. Eines Tages kickt sie ihren Freund Raf um, da sie sich plötzlich in seine Gedankenwelt platziert hat.

Simon erklärt ihr nun, wer sie wirklich ist: Sie ist ein Jacker. Jacker können keine Gedanken lesen, sondern sich in die Gedankenwelt von anderen einhacken, ihre Gedanken erleben und sie können sie manipulieren, ihnen sagen, was sie tun sollen. So weit ist dies die Grundlage zu einer interessanten Idee. Die Umsetzung ist schlicht miserabel. Fangen wir mit der Zukunft an: in 2110 vibrieren Handys in Hosentaschen, man benutzt Smartphones, gibt Visitenkarten aus, es gibt Papierbücher und die Mutter benutzt Möbelpolitur, man bestellt Pizza. Man fährt mit seinem Auto, das Navi wird per Gedankenübertragung gesteuert, aber man selbst lenkt. Alles ist im Prinzip so, wie heute. Sieht so die Welt in circa 100 Jahren aus? Die Welt so zu sehen, empfinde ich als höchst naiv. Die Welt ist in Ordnung, es herrscht Friede und alle sind glücklich, bis auf die Nullen. Von einer Dystopie erwarte ich mehr. Es gibt sogar noch batteriebetriebene Autos, die leider eine kurze Reichweite haben.

Das ganze Buch ist fad, schon weil es unkritisch ist. Nach einem spannenden Start flacht der Roman tief ab, beginnt bei ca. 40 % wieder Fahrt aufzunehmen. Simon führt Kira zu einem heimlichen Jacker-Clan, denn niemand darf wissen, welche Fähigkeiten diese Menschen haben … Kira ist dieser Gruppe gegenüber sofort misstrauisch, warum? Und sofort stürzt auch noch das FBI (?) herein und verhaftet die Gruppe. Zuvor hatte Kira sowieso schon alle anwesenden Jacker per Gedankenmacht niedergestreckt. Und das als Neuling? Das FBI will sie engagieren. Aber auch denen misstraut Kira sofort. Also wird sie, wie die anderen Jacker, in ein Camp verfrachtet, in das sämtliche Jacker interniert werden.

Achtung Spoiler!!!!!!!!!!!! Nicht weiterlesen, wer das Buch lesen möchte …
Das Buch ist schwarz-weiß, es gibt keine Zwischentöne, nur Gut und Böse. Eigentlich sind alle Jacker Verbrecher, nur Kira nicht, sie ist die Gute. Die 16jährige ist in der Lage sofort zu wissen, wer gut ist, wer böse und das bestätigt sich natürlich. Die Charaktere der Protagonisten sind flach. Keiner erschließt sich, wirkt sympathisch, nie erfährt man, was den Charakter treibt. Man erfährt nur etwas über Kira und das nur wenig. Die Protagonisten sind da und tun etwas, Ende. Viele Dinge wirken unglaubwürdig. Mit Kira wird ein Mädchen interniert, das vom FBI (?) verschleppt wird. Kira ahnt sofort, dass man mit den Verschleppten Experimente macht. Sie kennt ein Mädchen ein paar Stunden, hat keinen Bezug zu ihr, aber ihr Hauptziel ist es, sie zu retten, unter Einsatz ihres Lebens?

Kira denkt und handelt wie eine abgebrühte 50jährige, kämpft wie ein durchtrainierter Dreißigjähriger mit viel Erfahrung, schaltet alles und jeden aus. Selbst ihr Vater, auch ein Jacker, der für die Navy arbeitet (die Guten), kann ihr nicht helfen, weil Kira ihm hoch überlegen ist … Tut mir leid, das alles ist für mich zu weit hergeholt, zu absurd. Ab dem Lager geht die Geschichte im Galopp davon. Oberflächlich wird ein Showdown inszeniert. Da findet man ganz schnell die Adresse vom FBI-Mann, der schlafend zu Hause im Bett narkotisiert wird und die Kids im Versuchsraum (im Keller des öffentlichen Krankenhauses) werden befreit. Kein Wort darüber, warum die Jacker gefährlich sind, sie sind Verbrecher, stehlen, manipulieren, das war es. Warum sind alle Jacker böse? Warum werden Experimente mit Jackern. Hier haben wir den nächsten guten Jacker: der Papa. Je weiter das Buch ging, umso mehr musste ich den Kopf schütteln. Es wurde immer absurder und flacher. Selbst für Jugendliche ist dieses Buch einfach zu billig.
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am 15. Dezember 2015
Mal wieder eine Reihe, die nicht nach Schema F zusammengebastelt wurde. Auf jeden Fall sehr lesenswert mit einer sympathischen Hauptfigur und nicht den jämmerlichen Prinzesschen wie bspw. in der Selection-Reihe.
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am 14. März 2014
Dieser Roman spielt im Amerika der Zukunft. Durch verseuchtes Wasser ist die Menschheit mutiert und von nun an können alle ab der Pupertät Gedanken lesen. Alles läuft über die Kraft der Gedanken, auch die Autor und Handys. An Kira ist dieser Entwicklungsabschnitt leider vorüber gegangen. Sie ist eine "Null", weil sie sich weder in die Gedanken ihrer Mitmenschen einlesen kann, noch kann irgendjemand in ihre Gedanken sehen.
In der Schule trifft sie auf den misteriösen Simon, der ihr erklärt, dass sie, genau wie er, ein "Mindjacker" ist. Das heißt, sie beide gehören zu einer kleinen Gruppe Menschen an, die die Gedanken anderer Menschen manipulieren können und jeder denkt, sie seinen normale "Leser".
Kira und Simon geraten in ein Netzwerk von "MIndjackern". Und dann gibt es da noch Raf, Kiras besten Freund, der von all dem nichts ahnt...
Ich möchte hier auch gar nicht weiter auf die Geschichte eingehen, man muss sie einfach selbst egelesen haben. Wie ich herausfinden konnte, ist diese der erste Teil einer Trilogie der amerikanischen Autorin Susan Kaye Quinn. Ich bin schon sehr gespannt, ob die restlichen Teile ebenfalls übersetzt werden.
Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert!
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am 10. April 2014
Ein Roman der wirklich anderen Art, flott geschrieben, die Idee ist bemerkenswert.
Mal sehen was da noch nachkommt, ein Roman der durchaus erweiterbar und ausbaufähig ist.
Spannend, abwechslungsreich und auf keinen Fall langatmig - habe ich gerne gelesen und hoffe auf Fortsetzung!
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am 25. März 2014
Es beginnt mit Kira, die ihren ersten Tag an der Schule hat und sich damit abfinden muss, dass fast alle inzwischen Leser sind, d.h. Gedanken lesen können, sie aber nicht. Die Hoffnung, dass sie sich noch ändert hat sie beinahe aufgegeben. Für alle anderen ist sie eine Null, man kann ihr nicht vertrauen. In der Schule erntet sie Missachtung und muss sehen, wie sie im Unterricht mitkommt, da dieser nur noch per Gedanken abgehalten wird.
Als sie dann plötzlich ihren besten Freund Raf ausknockt wird ihr klar, dass sie anders ist. Sie hat Angst vor ihren Fähigkeiten und gerät an Simon, der ihr erklärt, dass sie ein Jacker ist, jemand der sich in die Gedanken anderer einklinken und sie sogar kontrollieren kann. Simon zeigt ihr, wie am besten damit umgehen kann und bald wird klar, dass ihre Fähigkeiten ziemlich gefährlich sind.

Die Charaktere sind ganz okay und meist gut nachvollziehbar.
Kira ist hin und her gerissen. Zum einen hat sie sich fast damit abgefunden, eine Null zu sein und beißt die Zähne zusammen. Doch das Verhalten der anderen verletzt sie. Als sie ihre Fähigkeiten entdeckt, hat sie Angst, was noch alles passieren könnte. Sie zieht sich zurück und stößt Raf von sich weg. Ihr Verhalten ist manchmal ein wenig extrem, dafür mochte ich ihre Fähigkeit recht gern und mir gefiel die Umsetzung dieser sehr gut.
Simon war mir sofort unsympathisch. Er drängt Kira zu verschiedenen Sachen, dass ich kaum verstehe, wieso sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Dagegen wäre Raff die bessere Wahl gewesen. Raff war mir sofort sympathisch und es tat mir leid, als Kira ihn von sich gestoßen hat.

Insgesamt sind die gut ausgearbeitet, aber irgendwie hatte ich dann doch Probleme mich richtig einzufühlen. Der Funke wollte einfach nicht so wirklich überspringen, vielleicht auch weil ich mich mit Simon nicht anfreunden konnte. Es blieb für mich immer ein wenig distanziert.

Der Stil ist in Ordnung. Das Buch ist ganz gut geschrieben und man kommt zügig voran. Die Handlung ist recht unerwartet, ich hatte selten eine Ahnung, wo es hingeht, erst gegen Ende wurde es dann klarer. Aber das gefiel mir eigentlich ganz gut. Im Buch passiert auch ziemlich viel und es geht später auch oft drunter und drüber. So wird es nicht langweilig. Das Tempo ist auch okay, es wirkt nicht zu überhastet, sodass man gut mitkam.

Dieses ganze Beziehungsdrama hat mich dann aber doch ein wenig gestört. Kira ist in Raf verliebt und Raf in Kira, doch Kira hat Angst, dass sie ihn wieder ausknockt. Sie weiß nicht, wem sie vertrauen kann und lehnt sich deshalb lieber an Simon, der das gleiche Geheimnis hat, wie sie. Recht schnell verfällt sie ihm, was mich ein wenig gernervt hat. Dann plötzlich ändert sie radikal ihre Meinung, was zwar verständlich, aber doch ein wenig drastisch und schwarz-weiß war. Es gibt kaum Zwischenstufen, weder bei Simon, noch bei Raff, entweder ganz oder gar nicht.

Am besten gefallen hat mir die Idee mit dem Gedankenlesen und dem Mindjacking. Es ist faszinierend und beängstigend zugleich. Ich glaube, jeder hat sich schon mal gewünscht, die Gedanken eines anderen lesen zu können. Doch das ganze hat auch erhebliche Nachteile. Es gibt keine Geheimnisse mehr, jeder ist so offen, wie ein Buch. Und mal ehrlich, wir alle haben Gedanken, die lieber nicht jeder sehen sollte. Wenn da der Chef vorbei läuft und man nicht die beste Meinung von ihm hat, sollte dieser das besser nicht wissen.
Ich fand das sehr interessant und wie man vielleicht merkt, auch viel darüber nachgedacht. Ich glaube, ich würde das eher stören und würde lieber selbst entscheiden wollen, wer was von mir erfährt. Das mit der Gedankenkontrolle fand ich eher gruselig. Wann ist es noch freier Wille und wann wurde einem etwas vorgegeben. Wem kann man vertrauen, wer nutzt einen aus usw. usw.
Insgesamt eine tolle Umsetzung, die ich so noch nicht gelesen habe und die doch einige Überlegungen nach sich gezogen hat.

Das Ende war unerwartet und passte gut zum Buch. Ich hatte nicht erwartet, dass es damit endet und habe mit Kira mitgefiebert. Es ist spannend und schafft es einige Mängel wieder wett zu machen. Die Umsetzung war ganz gut gemacht, ich hatte nur ein wenig das Gefühl, dass die Autorin nicht immer wusste, wo es hingehen sollte. Dennoch passte am Ende alles sehr gut zusammen.
Ob ich die Reihe fortsetze, weiß ich noch nicht, es blieben aber einige Fragen ungeklärt, die Lust auf mehr machen.

Fazit:
Insgesamt eine tolle Idee, die mir gut gefallen hat. Das Buch bietet viel Stoff zum Nachdenken, Action, Spannung, gewürzt mit »einem Hauch« Dystopie.
Ein Buch, dass ich Fans von Dystopien empfehlen kann.
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am 4. Mai 2016
Zugegeben, anfangs habe ich der Geschichte recht kritisch gegenüber gestanden. Immerhin ist Sci-Fi (oder ähnliche Genres) nicht das, was ich üblicherweise lese. Die Kurzbeschreibung hat mich aber - zum Glück- neugierig genug gestimmt, um das Buch zu lesen. Ungefähr ab der dritten Seite hat mich die Geschichte mitgerissen und inzwischen bin ich kurz vorm Ende des zweiten Teils angekommen. Die Autorin versteht sich, die einzelnen Szenen sehr gut zu beschreiben, sodass in meinem Kopf lebhafte Bilder entstehen. Tatsächlich stelle ich mir, wann immer die Rede von Agent Kestrel ist, Cillian Murphy in dieser Rolle vor. (Und das Buch wäre als Film bestimmt ebenfalls ein toller Erfolg!)
Was ich ein bisschen schade finde ist, dass in dem zweiten Teil dieser Reihe zwischendurch ein paar Leerzeichen verloren gegangen sind. Das ist für mich aber kein Grund, ein Sternchen abzuziehen, die Geschichte mach jedes fehlende Leerzeichen definitiv wieder wett :-)
Das Cover ist zwar auch nicht nach meinem Geschmack, aber das ist nur ein weiteres, tolles Beispiel für "don't judge a book by its cover".
Ich freue mich schon, bald den dritten Teil anzufangen (und bin mir jetzt schon sicher, dass ich am Ende des dritten Teils nicht möchte, dass die Geschichte schon endet).
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am 31. Januar 2016
Die Menschen der Zukunft können gegenseitig ihre Gedanken lesen und kommunizieren auch auf diese Weise. Lügen und Geheimnisse sind kaum machbar. Diese Fähigkeit entwickelt sich bei manchen schon mit zwölf, bei anderen erst etwas später. Nur in seltenen Fällen, die sogenannten Nullen, können keine Gedanken lesen und auch nicht gelesen werden. Kira scheint eine von Null zu sein, oder etwa doch nicht?

Das Buch hat mich positiv überrascht. Das Cover finde ich in Ordnung, kann aber dem tollen Inhalt nicht gerecht werden.

Kira war mir gleich sympathisch und auch die anderen Charakter wurden sehr gut beschrieben! Das Verhalten der Menschen gegenüber Nullen hat mich sehr schockiert. Die Autorin hat alles glaubhaft und erschreckend vermittelt.

Es gab viele Szenen, die mir sehr nahe gegangen sind und mich unvorbereitet überrascht haben.
Der Konflikt zwischen Jackern und Lesern ist nachvollziehbar, doch die Art und Weise, wie das FBI vorgeht, ist mehr als angsteinflößend!

Für Fans von Dystopien eine toller Auftakt, kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen!
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am 22. Juni 2016
Ein spannendes Thema in einem sehr gut geschriebenen und interessant verpacktem Stil. An einigen Stellen ist es etwas übertrieben aber trotzdem spannend geschrieben. Man kann sich gut in die Akteure reinversetzen.
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„Open Minds – Gefährliche Gedanken“ ist der Auftakt der Mindjack-Trilogie.
Auch wenn man recht gut in die Idee der Geschichte rein findet, bedarf es einiger Zeit bis man tatsächlich versteht worum es im Einzelnen geht.

Im großen und ganzen beschreibt uns die Autorin eine Welt, in der im Teenager Alter eine Wandlung stattfinden soll. Man wird zum Leser, sprich, hört die Gedanken seiner Mitmenschen in einem gewissen Umkreis und sendet entsprechend auch die eigenen Gedanken aus. Manche „Leser“ verkraften diese Flut aus Wirrwarr nicht und werden „dement“ (also quasi irgendwie verrückt).
Dann gibt es noch diejenigen, die keine Wandlung durchleben, die sogenannte „Null“. Sie gilt als undurchsichtig und somit nicht vertrauenswürdig und wird gesellschaftlich ausgegrenzt.

Die Protagonistin dieser Geschichte, Kira Moore, ist noch eine solche Null. Mit 16 Jahren hat sie ihre Wandlung noch nicht vollzogen und ist damit ein regelrechter Spätzünder. Ihre Sorge ist groß für immer eine Null zu bleiben und einem gesellschaftlichen Abstieg ins Auge blicken zu müssen.
Das bedeutet für sie keine Uni, keine Aussicht auf einen guten Job und keinen festen Freund.

Als Kira sich unbewusst in den Verstand ihres besten Freundes schleicht und ihn aus versehen kontrolliert, wird ihr schnell klar, das sie anders ist. Sie ist keine Leserin aber auch keine Null sondern besitzt die Fähigkeit der Gedankenkontrolle.Diese Gabe bereitet ihr große Angst und wenn Simon, ein Klassenkamerad der sich ebenfalls als „Jacker“ outet, nicht wäre, würde Kira mit dieser Information wohl kaum zurecht kommen.

Nun beginnt für das Mädchen eine schwierige Zeit der Ungewissheit, Angst, Lügen und Zweifel und das merkt man nicht nur bei Kira. Ich hatte ebenfalls meine Momente in denen ich einfach mit all den Informationen überfordert war. Ab Mitte der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse und es wird sehr temporeich. Der Vorteil: die Spannung steigt rasant und ich konnte mich kaum von dem Buch lösen weil ich Antworten auf meine Fragen haben wollte. Besonders faszinierend fand ich die unvorhersehbaren Wendungen und plötzlich stand der ein oder andere Charakter in einem völlig neuen Licht da.

Leider verändert auch Kira sich in meinen augen etwas zum Negativen. Während ich anfangs lange auf ihrer Seite war und ihr Handeln und denken nachvollziehen konnte, ist sie mir besonders im letzten Drittel etwas zu glatt. Mir fehlen zum Schluss hin einfach die Ecken und Kanten, die eine Figur real erscheinen lassen.

Fazit & Bewertung

Die Idee der Geschichte konnte mich begeistern und hat mich trotz vorübergehender Infoflut mitreißen können. Auch wenn die Protagonistin letztendlich zu perfekt erschien, hab ich mich während des Lesens gut unterhalten gefühlt.

4****
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