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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
25
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am 20. Oktober 2003
Sie wollen Clint Eastwood einmal völlig anders erleben, dann ist dieses der richtige Film für Sie. Nie hat man den Schauspieler solch einen Charakter spielen sehen. Ein von Selbstzweifeln geplagter Cop, alleinerziehender Vater, der zwischendurch auch noch einem Mörder auf die Spur kommen muss. Dieses gelingt nur, in dem er in dessen Welt im Rotlichtviertel von New Orleans eintaucht und dieses ist für ihn nicht einmal zu unangenehm.
Die Geschichte ist spannend und immer fesselnd und wird von Clint Eastwood und Geneviève Bujold getragen. Mr. Eastwoods Tochter Alison ist hier in ihrer ersten Rolle zu sehen. Sie spielt später in "Mitternacht im Garten zwischen Gut und Böse" wieder für ihren Vater. Der Film bietet 110 Minuten beste spannende Unterhaltung, die den ein oder anderen beklemmenden Moment aufweisst. Der Originaltitel "Drahtseil" wird dem Film wesentlich mehr gerecht als der deutsche Verleihtitel.
Um in den Genuss von 5.1 zu kommen , müssen Sie leider die englische Fassung wählen, der deutsche Ton in bewährter Synchronisation kommt in 1.0 daher. Über die Extras decke ich lieber den Mantel des Schweigens (nur Trailer), der Film allerdings macht alles wett. Sehr zu empfehlen, 5 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 15. September 2014
Als großer Bewunderer des Werks von Eastwood zählen die 80er diesbezüglich nicht gerade zu meiner favorisierten Schaffensperiode. Da hat er viele ruhige persönliche Filme gedreht (Bronco Billy, Bird, Weißer Jäger Schwarzes Herz, Honkytonk Man) oder auf den Massengeschmack abzielende Filme (Dirty Harry-Das Todesspiel, Heartbreak Ridge, Firefox, Mit Vollgas Nach San Fernando, City Heat) die zum größten Teil nicht gut gealtert sind. TIGHTROPE (in etwa "gespanntes Seil" zu Deutsch) aus dem Jahr 1984, der in der deutschen Ausgabe mit "Der Wolf Hetzt Die Meute" wieder einen sehr reißerischen und völlig sinnlosen Titel erhalten hat, zählt da noch zu meinen Lieblingsfilmen aus dieser Dekade. Eastwood war hier "nur" als Hauptdarsteller und Produzent tätig, Regie führte Richard Tuggle.

Der Film handelt von dem Polizisten Wes Block (Eastwood) bei der Mordkommission in New Orleans. Dieser ist geschieden und alleinerziehender Vater von zwei Töchtern (u.a. Eastwoods Tochter Alison). Beruflich hat er es mit einem Hurenserienmörder zu tun, womit er sich die Nächte um die Ohren schlägt. Den Vergnügungen im Rotlichtbezirk ist er dabei auch nicht abgeneigt, was sich der Mörder zunutze macht und Block selbst in Bedrängnis bringt.

Sehr gut wird dabei die Ambivalenz von Eastwoods Charakter dargestellt. Auf der einen Seite ist da der umsorgende Familienvater/Polizist und auf der anderen Seite ein Mann der seinen dunklen Bedürfnissen nachgeht.
Neben Eastwood ist das nächtliche New Orleans (inkl. aller Klischees) eigentlich der zweite Hauptdarsteller in diesem Film. Der Film spielt zum größten Teil in der Nacht. Genevieve Bujould hat wenig im Film zu tun. Da haben die Kinder wesentlich mehr Einsätze.
Der Film ist recht ruhig und manchmal etwas zu behäbig inszeniert. Die Fotografie ist ziemlich gelungen, speziell die Beleuchtung der nächtlichen Szenen. Gesichter werden teilweise nur zur Hälfte beleuchtet.
Hervorzuheben ist auch der jazzige Soundtrack.

Blu-ray/Bild/Ton/Extras:
Das Bild ist von unterschiedlicher Qualität. Das liegt bestimmt an den eingesetzten Kameras, Film und vor allem an der Beleuchtung. Sehr gut und klar kommen die nächtlichen Außenaufnahmen rüber, wenn weißes oder hellblaues Licht im Einsatz sind. Die Straßenszenen mit der Familie während der Parade, die Verfolgungsjagd über den Friedhof oder der Showdown in den Gleisen sehen sehr gut aus. Problematisch und grieselig sind dagegen viele Innenaufnahmen und wenn gelbes bis rotes Licht zum Einsatz kommt. Der Beginn mit dem Flug auf New Orleans sieht auch sehr grobkörnig aus. Man muss aber sagen, was beim Dreh versaut wurde, kann bei einer Blu-ray-Veröffentlichung in den seltensten Fällen repariert werden. Dabei zählt für mich nur, ob der Film bei der Überspielung bestmöglich neuabgetastet wurde. Das scheint hier der Fall zu sein. Die Farben sehen auch sehr natürlich aus. Die Kopie weist auch kaum Fehler, Verunreinigungen oder Kratzer auf.
Der deutsche Ton liegt in Mono vor und ist klar verständlich.
Als Extra gibt es nur einen Trailer, dagegen weder Booklet noch Wendecover.

Fazit:
Ein sehr atmosphärischer spannender und düsterer Thriller, der manchmal etwas zu behäbig inszeniert ist. Das Bild der Blu-ray ist in Ordnung. Gute 4 Sterne sind in der Bewertung drin.
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Police-Detective Wes Block (Clint Eastwood) ermittelt in New Orleans im Falle eines Serienkillers im Rotlichtmilieu. Der alleinerziehende Vater zweier Töchter verkehrt auch privat mit speziellen Vorlieben in diesem Milieu. Als eine Frau kurz nach Blocks Besuch getötet wird und einige Indizien ihn selbst belasten, muss der Detective erkennen, dass die Spur zum Täter auch in die Vergangenheit führt ...

Richard Tuggle (*1948) war Drehbuchautor des Eastwood-Films ESCAPE FROM ALCATRAZ (1979) und setzt in seinem Regiedebüt TIGHTROPE ganz auf die Präsenz seines Stars, der hier einen deutlich verletzbareren Cop darstellt als beispielsweise mit der Figur des ebenso unnahbaren wie brutalen DIRTY HARRY. Block als alleinerziehender Vater freundet sich dann ausgerechnet noch mit einer Feministin vom Sittendezernat (Geneviève Bujold) an, was für Harry wohl undenkbar gewesen wäre. Bei seinen Ermittlungen bewegt sich Block auf dem sprichwörtlichen "Drahtseil" (so der übersetzte Originaltitel). Welcher Wolf hier welche Meute hetzt wird hingegen das ewige Geheimnis der Erfinder des bewusst falsche Erwartungen weckenden deutschen Verleihtitels bleiben. Der gut fotografierte Film ist mit den Jazzklängen von Eastwoods Stammkomponist Lennie Niehaus passend unterlegt.

Die Blu-ray von WARNER präsentiert den seit längerem nicht mehr erhältlichen Film in dem Alter entsprechend guter Bild- und Tonqualität (Englisch DTS-HD MA 5.1, Deutsch Mono). Als Extra ist lediglich der US-Kinotrailer vorhanden. Dass Warner keine Wendecover liefert ist bekannt. Allerdings wurde hier sogar noch der Covertext lustlos falsch übersetzt, wobei aus dem Detective ein "Privatdetektiv" wurde.

Vier Sterne für einen durchaus ungewöhnlichen Kriminalfilm, der sicher nicht zu Clint Eastwoods wichtigsten Werken zählt, in einer entsprechenden Sammlung aber auch nicht fehlen darf.
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am 25. November 2011
"Seltsam" ist das Wort, das in allen Rezensionen zu diesen Clint Eastwood Film aus den 80er Jahren regelmäßig zu finden ist. Seltsam deshalb weil man sich von Trailer, Inhaltsangabe und Aufmachung her einen Film erwartet, der eine weitere Variation von Eastwoods Paraderolle als cooler Polizist in 'Dirty Harry' ist. Wieder spielt Eastwood einen Polizisten in einer amerikanischen Großstadt (diesmal New Orleans) und muss einen wahnsinnigen Serienkiller auf die Spur kommen. 'Tightrope' geht allerdings einen anderen Weg als der berühmtere Vorgänger aus den 70er Jahren. Während Harry Callahan ein abgebrühter, sprücheklopfender Haudegen ist, spielt Eastwood hier den depressiven PolizistenWes Block, der gerade von seiner Frau geschieden wurde und sich nun alleine um zwei kleine Töchter kümmern muss. Dazu kommt noch die Belastung die mit der Arbeit an einer besonders abscheulichen Mordserie einhergeht und ihren Höhepunkt erreicht als der Killer Block und seine Familie persönlich zu bedrohen beginnt. Obwohl der Film vor allem gegen Ende hin doch einige der typischen Verfolgungsjagden bietet, wie man sie aus dem Genre des Detektivfilms gewohnt ist, ist er doch in erster Linie ein Porträt eines einsamen Mannes, der große Verantwortung trägt und darum kämpft nicht in den dunklen Strudel gezogen zu werden, mit dem ihn sein anspruchsvoller Beruf konfrontiert.

Die Idee den Polizisten einmal als alleinerziehenden und überarbeiteten Vater zu zeigen, der unter der Verantwortung, die er für Beruf und Familie übernehmen muss, fast zusammenbricht, gibt "Tightrope" von Anfang an ein eigenes Profil, denn der Held ist einfach viel zu depressiv, um die üblichen lockeren Sprüche wie man sie von so vielen solchen Figuren kennt loszulassen. Wes Block ist nicht cool, dafür aber jemand der einen auf einer tieferen Ebene sympathisch wird, weil man sieht, wie hart er darum kämpfen muss, sein Privatleben und seinen Beruf unter einen Hut zu bekommen. Um den Killer zu finden, der seine Opfer im Rotlichtmilieu sucht, muss Block selber in diese Szene eintauchen. Er verbringt ganze Nächte damit von einem Bordell zum nächsten zu gehen, um alle möglichen Personen über Informationen auszuhorchen und das die längste Zeit ohne dabei auch nur den kleinsten Erfolg zu haben. Da Block auch noch darunter leidet, von seiner Frau verlassen worden zu sein, fällt es ihm immer schwerer den Abstand zu den Prostituierten zu wahren, die er eigentlich nur ganz professionell befragen soll. Oft ist er so verzweifelt, dass er sich selber deren Versuchungen hingibt, um seinen Kummer zu vergessen.

Durch eine sehr gute Regie, die eine eindrückliche Bildersprache verfolgt, wird dem Zuschauer klar gemacht, wie Block selber eine dunkle Seite in sich hat und darum kämpfen muss, sie nicht durchbrechen zu lassen. Immer wieder sieht man ihn in halbdunklen Räumen, nur eine Seite seines Gesichtes im Licht, während die andere im Schatten bleibt und den einsamen Polizisten zu einer Art "Two Face" Figur stilisieren. So ist auch der Filmtitel "Tightrope" zu verstehen als Anspielung auf den Schmalen Grad zwischen Normalität und Wahnsinn (der deutsche Titel "Der Wolf hetzt die Meute" entbehrt hingegen jeglicher Logik).

Leider wird der Film dann gegen Ende hin, doch etwas mehr auf die genreüblichen Verfolgungsjagden. Trotzdem bleibt Tightrope aufgrund seines interessanten Heldenbildes und der guten Regie ein Geheimtipp. Außerdem dürfte es sich um eine der besten Leistungen Eastwoods als Schauspieler handeln. Im Gegensatz zu den Western, wo er meist nur hart drein schauen musste, verlangt ihm die Rolle des unsicheren Harry Block nämlich weitaus mehr ab.
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am 22. Mai 2008
Der Film hat einen etwas irreführenden deutschen Titel - wer ist jetzt bitte der Wolf? Und wer hetzt wen??
Der Inhalt ist bekannt - Clint Eastwood spielt souverän einen Cop, der seine Kinder beschützt und von einem Killer, den er einst hinter Schloss und Riegel gebracht hatte, immer wieder provoziert wird. So weit so bekannt, könnte man meinen.
Dennoch ist hier in der schwülen Rotlicht-Atmosphäre von New Orleans eine filmische Sumpfblüte entstanden, die den Reiz einer fleischfressenden Pflanze hat ... Und Clint Eastwood entgeht selbst nur knapp ihrem Würgegriff! Absolut sehenswert.
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am 10. März 2016
Diese Filme haben für mich Kultstatus. Die Qualität ist natürlich historisch, aber sie passt zu dem Feeling der 70er und 80er Jahre. Clint Eastwood als knorriger und eigenwilliger Polizeibeamter ist eine schauspielerische Klasse für sich.
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am 23. Juli 2010
In " Der Wolf hetzt die Meute" geht es um den Cop Wes Block, der versucht eine Mordserie im Rotlichtmilieu aufzuklären. Allerdings verkehrt er auch privat in diesen dubiosen Kreisen und lebt seine sexuellen Vorlieben dort aus, so steht er z.B. auf "Fesselspielchen", was darauf hindeuten könnte, dass er Angst davor hat verlassen und somit verletzt zu werden. Wir erfahren nämlich im Laufe des Films, dass Block alleinerziehender Vater zweier Mädchen ist und seine Ex-Frau in einer neuen Beziehung lebt.
Der Film kann meiner Meinung nach, die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Vor allem die Hintergrundmusik und die Arbeit mit wenig Licht sorgen für eine dunkle, bedrohliche Atmosphäre zur richtigen Zeit. Schnitte wie der ständige Wechsel von den Beinen einer Frau zu den denen des Mörders zu Anfang des Films, werden zwar schon seit Jahren angewandt um Spannung zu erzeugen und sind für den Zuschauer nichts Neues aber erfüllen immer noch ihren Zweck. Mitunter ist der Film zudem auch noch recht lustig. Vor allem einige Szenen mit seinen Töchtern und der Sittenpolizistin, zu der Block eine gewisse Zuneigung entwickelt, sind sehr amüsant. Diese Szenen stehen im krassen Gegensatz zu der ansonsten sehr ernsten, düsteren Stimmung des Films.
Im Laufe der Zeit entwickelt sich dann ein wahres Katz-und-Maus-Spiel bei dem schon bald nicht mehr klar íst, ob der Mörder nun die Maus oder die Katze ist, denn die Opfer stehen Block von Mal zu Mal näher und der Mörder scheint ihm ständig einen Schritt vorraus zu sein.
Viele Bilder dieses Films sprechen dabei für sich. So guckt Block in einigen, kurz aufeinader folgenden Szenen aus einem Fenster, gegen das der Regen prasselt und herunter läuft, sodass die Aussicht vollkommen verschwommen ist. Diese Einstellung steht symbolisch dafür, dass Block sich auf die Geschehnisse keinen Reim machen kann und im dunkeln tappt.
Alllerdings finde ich, hat die Handlung auch ein Paar "Schwächen". So ist es doch sehr klischeehaft, dass die Sittenpolizistin in letzter Sekunde von Block vor dem Mörder gerettet werden muss. Die Frau wird hier stereotypisch wieder in die Rolle des Opfers gedrängt und das, obwohl sie sogar einen Selbstverteidigungskurs gibt.( Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn sie dem Mörder z.B. gegen die Kniescheibe getreten hätte um dann nach draußen zu fliehen und zufällig in die Arme von Block zu laufen, der gerade ins Haus gehen und sie retten wollte.)
Aber bei "Der Wolf hetzt die Meute" geht es nicht nur um die Aufklärung eines Kriminalfalles. Vor allem die Charakterzeichnung der Figur Wes Block spielt eine wichtige Rolle. Im Laufe des Films wird immer deutlicher, dass Block und der Mörder sich sehr ähnlich sind, vor allem was ihre sexuellen Vorlieben angeht. So kann man die Jagd nach dem Mörder im übertragenen Sinne als einen inneren Kampf sehen, den Block mit sich austrägt. Der Zwiespalt seiner Persönlichkeit wird hierbei in verschiedener Form dagestellt, beispielsweise durch den Gebrauch von Licht in den Szenen mit seinen Kindern oder der Sittenpolizistin und dem Gebrauch von Schatten während er sich im Rotlichtviertel aufhält, immer schwankend zwischen seiner guten und seiner dunklen Seite. Block steht stellvertretend für jeden einzelnen Menschen, da nach Aussage des Films jeder eine dunkle Seite in sich trägt die man versucht zu unterdrücken und geheim zu halten.
So spielen denn Masken in diesem Film auch eine bsondere Rolle. Bei jedem Mord trägt der Täter eine andere Maske und es grenzt an Ironie, dass gerade an Halloween sein Gesicht noch am ehesten zu erkennen ist (da ist er nämlich nur geschminkt; und erst am Ende des Films sieht man dann sein wahres Gesicht), während alle anderen Masken tragen.
Hier handelt es sich also nicht nur um einen spannenden Thriller, sondern der Film befasst sich vor allem mit dem zwiespältigen Wesen des Menschen. Im Aufzeigen der menschlichen Abgründe und des ständigen Ringens mit sich selbst liegt bei "Der Wolf hetzt die Meute" auch der eigentliche "thrill"!
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am 23. März 2013
Dieses Mal ein etwas untypischer Clint Eastwood- Film, denn normalerweise jagd und stellt er die Verbrecher mit seiner Magnum. Er ist einem psychopathischen Frauenmörder auf der Spur, der im berüchtigten French-Quarter von New Orleans Angst und Schrecken verbreitet. Doch plötzlich dreht sich der Spieß um und der Mörder der sich im Leben von Wes Block (Clint Eastwood) bestens auszukennen scheint jagd ihn und seine beiden Töchter.

Höchste Spannung, Action und Tempo sind garantiert, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, nicht zuletzt durch seine, etwas jüngere Tochter, die etwas Aufklärungsbedarf zeigte.
Seine Filmpartnerin neben seinen Filmtochter (und auch dabei seine richtige Tochter) ist hier Genevieve Bujold.

Kein Booklet. Die DVD beinhaltet interaktive Menüs, Szenenanwahl und Trailer.
Sprachen: Deutsch, englisch, spanisch (mono). Untertitel in wieder fast allen europäischen Sprachen, und sogar auch wieder in
hebräisch und auch isländisch. Untertitel für Hörgeschädigte in deutsch und englisch.
Der Film ist von 1984, aber auch heute noch sehr sehenswert.
Auch der Film ist geeignet für alle Bildschirmformate.
Ich bin sehr froh, das ich mir diesen Film gekauft habe. Empfehle ihn auch weiter.
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am 19. August 2007
...haftete ihm doch zu diesem Zeitpunkt noch immer das "Dirty Harry" Image an.Genau hier zeigt sich Eastwoods Fähigkeit, die er nachher immer wieder bewiesen hat, nämlich das zu tun, was man eigentlich am wenigsten von ihm erwartet hätte. Er hätte weiterhin Figuren wie "Dirty Harry" spielen können, aber nein, er zerlegte den "Dirty Harry", denn seine Figur ist Harry sehr ähnlich, was seinen Job angeht, aber sonst...

Wes Block (Eastwood) ist einem Serienkiller auf der Spur, der Frauen aus dem Halblichtmilieu tötet, genau dem Milieu, zu dem sich Block (nach einer gescheiterten Ehe) hingezogen fühlt. Der Killer tötet systematisch alle Personen, mit dem Block vorher Kontakt hatte. Nach und nach zieht der Killer auch seine Kreise um die beiden Töchter von Block und der einzigen Frau, die bereit ist, ihm zu helfen, nämlich seine (wenn auch bei einer anderen Einheit) Kollegin Genevieve Bujold.

Clint Eastwood zersört hier sein Image als "Dirty Harry" gründlich, für diesen Mut muss man ihm Respekt zollen. Was mich aber immer gestört hat, sind die Anleihen an das Genre des Horrorfilms, die zwar innerhalb des Zeitgeistes waren, hier aber nicht hingehören.

Auf der anderen Seite (und das ist der Grund, warum ich dem Film eigentlich viereinhalb Sterne vergebe) ist es der Film, der abgesehen von seine späteren Werken wie "Million Dollar Baby", das erste Mal, dass Eastwood hier wirkliche Gefühle zeigte. Die Szenen, in der er mit seinen Filmtöchtern (von denen eine seine wirkliche Tochter war) spielt, gehören zu den schönsten, die das amerikanische Kino je hervorgebracht hat.
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am 8. Mai 2016
Muss einer Rezension weiter unten recht geben. Der Film ist relativ gut gealtert. Ich fand ihn recht unterhaltsam. Wer seine Filme True Crime oder Blood Work mag, ist mit diesem Film gut bedient. Es mag nicht sein bester Film sein. Aber es ist definitiv nicht sein schlechtester Film.
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