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am 26. September 2014
Ich liebe diese Serie, das gilt für alle drei Staffeln..

Dieser Film ist mit so viel Herz und Hingabe gemacht, der absolute Wahnsinn.
Ob Sherlock, Watson oder auch Mary passen einfach genial zusammen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, aber sie passen toll... toll.

Ich schreibe es nicht gerne, aber wer nur Staffel drei kauft - hat ein wirkliches Erlebnis. Der Oberhammer an Schmunzeleffekten ist zweifellos die Hochzeit und die Rede von Sherlock.

Wer sich aber von Staffel eins zu Staffel drei fallen lässt, hat das beste vom Besten. Der weiss nämlich auch über was Sherlock bei der Hochzeitsrede "The best man" immer mal wieder "redet"

Staffel eins zeigt, wie die beiden sich kennenlernen und zu einem Team verschmelzen.

Staffel zwei arbeitet sich höchst dramatisch zum - von uns geglaubten Tod - von Sherlock hin.

Staffel drei ist das Sahnehäubchen - die Hochzeit ist der Oberhammer aber auch das Ende dieser Staffel lässt einem den Atem gefrieren.

Mit Herz, Spannung, Humor, unerwarteten Wendungen und einfach das tollste was ich seit langem gesehen habe.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Juni 2014
Sherlock Holmes erlebte in den letzten Jahren ein nicht zu erwartendes Revival das mit den Filmen von Guy Ritchie und mit Robert Downey Jr. in der Hauptrolle seinen Anfang genommen hat und auch aktuell in der amerikanischen Serie Elementary ist Sherlock Holmes erfolgreich wie nie.
Doch das Highlight der Holmesmanie ist eindeutig Bendedict Cumberbatch. Selten hat ein Schauspieler so sehr auf die Rolle des Aussenseiters, Drogenabhängigen und doch genialen Ermittlers gepasst wie er. Sein Spiel ist eine wahre Freude und Martin Freeman als Dr. Watson hätte besser nicht besetzt werden können. Das Setting in der heutigen Zeit war in der ersten Staffel noch eine geniale jedoch fremde Neuerung doch heute sieht es eher befremdlich aus die alten Filme mit Sherlock in den Anfängen des 19 Jahrhunderts zu sehen. hier haben die Macher alles richtig gemacht und einen Welterfolg in Serie geschafft.

Nun jedoch zur 3ten Staffel:
2 jahre sind vergangen seit der letzten Staffel da die Hauptdarsteller mit dem Mamutprojekt "der Hobbit" beschäftigt waren (Cumberbatch leiht dem Drachen seine geniale Stimme im Original, Freeman spielt die Hauptrolle).
Die Serie setzt an wo sie aufgehört hat. Ist Sherlock Holmes wirklich Tod? Soviel darf gesagt sagen natürlich nicht sonst gäbe es diese Staffel ja nicht. Doch wie Sie es Auflösen ist so genial wie Frust erregend. Nämlich gar nicht und eigentlich doch (aber schaut selbst).
Ich gehe nicht zu sehr auf die Fälle ein da ich keine großen Spoiler schrieben möchte.

Die erste Folge dreht sich Hauptsächlich um das Wie, Warum und Weshalb. Als Sherlock nach 2 Jahren wieder auftaucht ist dieser Verlobt und gar nicht erfreut dass dieser ihn nicht eingeweiht hat. Natürlich gibt es auch noch einen Fall (eine Bombe) zu lösen doch ist dieser in dieser Folge eher nebensächlich.

Die zweite Folge dreht sich um die Hochzeit Watsons und die Gefahren die es Mitbringt Sherlock Holes als Trauzeugen zu benennen. Auch hier ist der Fall (ein Mörder ist auf der Hochzeit) nicht das Wichtigste und es geht sehr um die Beziehung zwischen Sherlock und Watson und wie diese Hochzeit alles ändern wird.

Die dritte Folge bezieht sich nun Hauptsächlich um den Fall, auch wenn ein Charakter in dieser folge eine große Wendung durchmacht. Stellt euch vor, dass ein Mensch jedes schmutzige Geheimnis und jede Schwäche der mächtigsten Personen wüsste. Was würde das aus Ihm machen? Den wohl mächtigsten Menschen der Welt, da er die Entscheidungsträger dazu bringen kann das zu tun was er will. Wie stoppt man diesen Mann? Weiss er auch etwas über dich selbst was dich stoppt ihn zu stoppen? Heisst dieser Mensch Google NSA? Nein doch diese Folge zeigt einem was für eine große Macht diese beiden Institutionen haben (könnten).

Allgemein ist in dieser Staffel (vor allem Folge 1+2) der Humor deutlich mehr in den Vordergrund gelangt was meiner Meinung nach nicht förderlich ist, da es sich im Vergleich zu den ersten beiden Staffeln manchmal fremd anfühlt und man glaubt eine Parodie zu sehen.

Kurzum:
Ein Muss!!!
Wo ist Staffel 4? lasst mich bitte nicht wieder 2 Jahre warten.
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Zur Serie und speziell zur dritten Staffel muss wohl nicht mehr viel gesagt werden. Fans von Sherlock wissen um die Genialität dieser Serie, und Staffel 3 stellt für mich persönlich (vor allem Episode 2) ohne Frage den bisherigen Höhepunkt dar! Ich möchte in meiner Rezension allerdings nicht auf den Inhalt dieser Staffel eingehen (das haben Andere bereits zuhauf getan), sondern lediglich ein/zwei Zeilen zur Blu-ray-Umsetzung schreiben.

Kurz ein Wort zur Aufmachung: Optisch präsentiert sich Staffel 3 im selben Stil wie die beiden Vorgänger. Den Start macht wieder ein Pappschuber, welcher leider mit einem festen FSK-Siegel versehen ist. Im Innern befindet sich dann das Amaray-Case (ohne Wendecover), welches die beiden Disks bereit hält. Auf den Disks selbst befinden sich schließlich die Episoden (ca. 261 Minuten) samt Bonusmaterial. Auf Disk 1 sind die Episoden 1 & 2, und auf der zweiten Disk befindet sich die dritte Episode samt Bonuszusatz.

Nun zur Bildqualität: Wer die Vorgänger-Staffeln (oder andere BBC-Produktionen) bereits in seiner Sammlung auf Blu-ray beherbergt, weiß um die brillante Qualität der HD-Ausgaben. Und auch bei dieser Veröffentlichung lassen sich die Macher nicht lumpen! Staffel 3 erstrahlt auf dem TV-Bildschirm im 1.78:1 Format und ist Bildtechnisch schlicht und ergreifend PERFEKT! Die Bildschärfe beispielsweise ist einfach nur awesome, denn sie weist keinerlei Mängel auf! Das Bild ist in allen drei Episoden glasklar - keinerlei Körnchenbildung! Die Detailvielfalt begeistert zudem zu jeder Sekunde, da jede Pore gezählt und jedes Detail erkannt werden kann. Und auch die Farbgebung ist satt, kräftig und dennoch nie überzeichnet. Die Blu-ray`s überzeugen zudem durch einen erstklassigen Schwarz- und Kontrastwert. Alles in allem lässt sich also sagen, das es ein echter Genuss ist, Sherlock in seiner dritten Staffel auf Blu-ray zu verfolgen. 5 Sterne!

Und zum Ton: Der Sound tut es dem Bild gleich und überzeugt in sämtlichen Bereichen. Geboten wird dem deutschen Zuschauer eine 5.1 DTS-HD Master Audio-Tonspur, die ein hervorragendes, räumliches Klangbild erzeugt, stets verständliche Dialoge bietet und kein akustisches Detail verschluckt! 5 Sterne!

Kurz und schmerzlos also: Die BBC liefert hier wieder einmal eine Blu-ray ab, wie sie besser nicht hätte ausfallen können. Bild und Sound bewegen sich konstant auf Referenz-Niveau und es ist somit ein Genuss, Staffel 3 der Erfolgsserie Sherlock in HD zu schauen! 5 Sterne
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am 13. Januar 2014
Though breathing is not boring – not at all, obgleich Sherlock dies einst behauptete. Die Autoren und Regisseure haben sich bemüht, nach zweijähriger Wartezeit den treuen Fans eine saftige dritte Staffel zu bieten, und dazu eifrig neu experimentiert, mit Schnitt, Musik, Beziehungen, Emotionen, Wortspielen, Verwicklungen, Anspielungen, Dramatik, Witzen … doch leider gehen dabei die verzwickten Kriminalfälle ein wenig unter!

Zwei Jahre sind vergangen seit dem Reichenbach Fall, Moriartys eurasienweites Netzwerk ist endlich zerschlagen und just zur rechten Zeit kehrt Sherlock zu seinem Goldfisch John nach London zurück, um die Stadt zu retten und den 5. November ein weiteres Mal zu einem denkwürdigen Tag zu machen. Remember, remember!
Leider stellt sich heraus, dass jener Goldfisch mehr als bloß ein Drei-Sekunden-Gedächtnis besitzt, wenn es darum geht die jahrelange Täuschung durch Sherlock übel zu nehmen. Außerdem ist Sherlock offenbar nicht mehr der Einzige in Johns Leben, die Krankenschwester Mary scheint zugleich ernsthafte Konkurrentin und wirkungsvolle Komplizin um die Gunst Johns zu sein…

It is time to go on being Sherlock Holmes again. Doch wer ist Sherlock Holmes?
Mehr als je zuvor geht es in dieser Staffel um Beziehungen, und um die Vermenschlichung des soziopathischen Genies. Sherlock hat sich im Exil verändert; er zeigt sich offener gegenüber Menschen, und zugleich noch rücksichtsloser und manipulativer als gewohnt, außerdem hat der Zuschauer die Möglichkeit ihn schwächer und verletzlicher zu erleben als je zuvor.

Die Serie bietet in dieser Staffel (Vorsicht Spoiler) Sherlock schmutzig und zugewuchert, Sherlock zusammengeschlagen, Sherlock scherzend, ermutigend, tröstend, bangend, zitternd, schreiend, blutend, Sherlock mit seinem Hund, Sherlock in Zweifeln, Sherlock als Freund, Sherlock als Trauzeuge, Sherlock als Junkie, Sherlock als kleiner Bruder, Sherlock als Idiot, Sherlock als Sohn, Sherlock betrunken, Sherlock high, Sherlock in Krankenhaushemd, in einem Restaurant sitzend, essend, Sherlock als Mörder.
Wurde in Staffel 2 sich noch bemüht, das Bild des unantastbaren Übermenschen Sherlock Holmes langsam zu entschärfen, so wird es in Staffel 3 vollkommen neu gezeichnet. Die harte Nuss Sherlock wird geknackt, und das verletzliche Kind wird hervorgeholt. Dies geschieht zwar nicht auf ungeschickte, doch auf leicht gröbere Art und Weise als bisher gewohnt, die Autoren lassen ein wenig von der Subtilität und dem feinen Fingerspitzengefühl vermissen, mit dem sie zuvor so zu begeistern wussten.
Zwar bleibt der größte aller Detektive seiner Philosophie treu „Sentiment is a chemical defect found on the losing side“ – „you should never let it rule your head“, jedoch indem er ihrer Wahrheit immer öfter zu Opfer fällt und sich von der Liebe und dem Respekt für bestimmte Personen täuschen lässt.
Zugleich lässt sich erahnen, dass er tatsächlich seine Emotionen und seine Abhängigkeit von Anderen erkennt und akzeptiert, weist er während der Staffel doch des Öfteren auf die Abwegigkeit seines eigenen Lebensstils und die Unersetzlichkeit seiner Freunde hin. „I am ridiculous man, redeemed only by the warmth and constancy of your friendship“
Mit dem Verlust des Übermenschen Sherlock wird ein neuer Heldenstatus eingeläutet, der am Ende der Zweiten Staffel bereits vorgestellt wurde; Sherlock der Märtyrer, dem kein Opfer zu groß ist, um Leben, Sicherheit und Glück jener wenigen Menschen zu schützen, die ihm tatsächlich wichtig sind.(Spoiler Ende)

Sherlock Staffel 3 zielt auf Emotionen ab, und nicht auf das Gehirn. Es geht um die Beziehungen in Sherlocks Leben, um seine Freundschaft zu John und Mary, in dem immer wieder mit dem Bild der Eltern mit ihrem Kind gespielt wird, um die Hassliebe zwischen ihm und seinem Bruder, das Vertrauen zwischen ihm und Molly…

Zugleich ermöglichen die Autoren es dem Zuschauer, tiefer in die Welt einzudringen, in der die beiden leicht autistischen Brüder leben. Insbesondere durch intelligente und spektakuläre Mind-Palace Szenen, die häufiger und mit mehr Leichtigkeit in den Handlungsfluss mit eingeflochten werden und viel über Charaktere Sherlock und Mycroft aussagen.

Die drei Episoden sind großartig gemacht, rasant, schnell, witzig, geistreich, kreativ; der Handlungsfluss wird unterbrochen, vor und zurückgesprungen, die Ereignisse treten bruchstückweise auf und fügen sich wie Teile eines Puzzles ineinander. Gegensätzige und parallele Szenen werden auf geschickte und dynamische Weise miteinander verknüpft. Insbesondere hervorzuheben ist die Musik, die mit der Reanimation von Altem und der Entdeckung von neuen, überraschend anderen Melodien, getragenen, klassischen Klängen und schnellen, rockigen Passagen nicht nur die Thematik der Staffel wiederspiegelt, sondern auch bedeutend zu der ambivalenten Atmosphäre beiträgt, die sich zwischen leichter Komik und knisternder Anspannung hin und her bewegt.

Auch die Komik kommt nicht zu kurz. An allen Ecken und Kanten finden sich die gewohnten augenzwinkernden Verweise auf Conan Doyle, teils auch auf Doctor Who, und selbstverständlich die wohl bekannten Schlagabtausche zwischen Sherlock und John, und anderen von Zeit zu Zeit unerschrockenen Mitmenschen. Beinahe will man sagen, dass die Autoren über die Stränge schlagen, als sie in Episode 1 mit den eigenen Fans spielen, ihnen ihre wildesten, unmöglichen Fantasien vorgaukeln, um sie dann als eben das zu entlarven was sie sind; Schäume. Die Thematisierung mit sich selbst, der gewisse Grad an Selbstparodie und Eigenironie, die in „The Empty Hears“ verkörpert werden, mögen gerade im Falle dieser ersten Episode passend gewählte Mittel sein, ein Entgegenkommen an die empörten Fans, so wie damals von Arthur Conan Doyle praktiziert, zu imitieren, dennoch hegt man bloß den Wunsch, die Autoren hätten vielleicht etwas mehr Zeit in ihrem eigenen Mind-Palace verbracht, statt auf Tumblr, denn leider schafft es trotz guter Geschichten um außergewöhnliche Charaktere keine der Episoden den Zuschauer so zu fesseln wie noch in den vorhergegangenen beiden Staffeln.

Sind die Fälle auch kreativ, ausgearbeitet und mit einigen überraschenden Wendungen und faszinierenden Deduction-oder Mind-Palace-Szenen versehen, so bringt doch keiner von ihnen die grauen Zellen so zum glühen wie ein „Scandal in Belgravia“ oder ein „Reichenbach Fall“ es noch vermochten. Obgleich alle drei Folgen gut unterhalten, lassen sie den Zuschauer doch ein wenig hungrig zurück, wie Honig ohne Brot. Süß, doch nicht die vollständige Mahlzeit.

Die erste Episode, „The Empty Hearse“,(Vorsicht Spoiler) dient vor allem der Wiedereinführung der Charaktere und ähnelt in ihrer Struktur ein wenig der allerersten Folge “A Study in Pink”. Sie erfüllt ihre Funktion als Einleitung, beleuchtet die Leben der Charaktere, wirft Schatten auf spätere Folgen voraus und nimmt einen Fall á la Guy Fawkes von nationaler Wichtigkeit und relativer Einfachheit mit.(Spoiler Ende)

Die zweite Episode, „The Sign of Three“, hingegen hat eine entzückende Erzählweise, gibt viel über den Menschen Sherlock Preis, und ist alles in allem die perfekte „Hochzeit“ zwischen einer heiteren Geschichte und einem Mordfall, erinnert an das Durchblättern eines Sherlock-Holmes-Sammelbandes, mit Ausblicken auf viele verschiedene Geschichten und Momente, die die Freundschaft zwischen Holmes und Watson bestimmen, und weiß scheinbar triviale, alberne Moment zu einem Netz zu verbinden, mit dem man nach einem Mörder fischt.

Die dritte Episode, „His Last Vow“, (Vorsicht Spoiler)schlägt dunklere Töne an und lässt Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern werden. Hier darf nun der zuvor bereits angedeutete Schurke Magnussen endlich aufspielen und seine Fühler nach 221B Baker Street ausstrecken. (Spoiler Ende) Die Folge besitzt eine Intensität und eine Dramatik, einen Ernst, der fesselt und sie von den anderen beiden stark unterscheidet, mündet jedoch in ein eher fragwürdiges Ende...

Alles in allem haben Steven Moffat und Mark Gatiss einmal wieder eine hochkarätige, charmante, brillante Serie erschaffen, die viele großartige Elemente aufweise, den unsterblichen Charakter Sherlock Holmes feiert, und den Zuschauer oft in Atem hält, ob durch Komik, Dramatik oder Spannung. Leider fehlt der letzte, so wichtige, süchtig machende Schliff der großartigen, intellektuellen Raffinesse, die, entgegen den vorgegangenen Staffeln (insbesondere der großartigen Staffel 2) leider etwas verloren geht…

An Moffat und Gatiss : „This is your heart and you should never let it rule your head!"
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Juni 2014
Helden wie Sherlock Holmes sterben nicht. Es muss nur der Begriff „Reichenbachfall“ genannt werden, um zu wissen dass nichts ist wonach es zunächst scheint. Sherlock ist im Finale der zweiten Staffel gezwungenermaßen in den Tod gesprungen, um das Leben jener zu retten, die ihm am meisten bedeuten. Aber eben nur scheinbar, das haben ja die letzten Sekunden vor den Credits gezeigt.
Und nun, nach zwei Jahren, in welchen es ihm gelang Moriartys kriminelle Organisation Stück für Stück im Ausland zu zerstören, taucht das Empathie-unfähige Ermittler-Genie mir nichts, dir nix wieder auf, nachdem „Bruderherz“ Mycroft ihn zurück nach England bestellt, weil Königin und Vaterland einer terroristischen Bedrohung gegenübersteht.
Also: Zurück ins Leben, zurück nach London, zurück zu den Freunden – die seinen gefakten Tod bis zu seiner Rückkehr nicht überwunden haben. Im Besonderen ist es John Watson, dem der gedachte Verlust seines Partners und besten Freundes am meisten zu schaffen gemacht und deutliche Spuren hinterlassen hat. Die unerwartete Wiedervereinigung des Duos gerät somit ausgesprochen emotional, allerdings ohne überglücklichen Empfang mit offenen Armen, wie man vielleicht erwarten würde.

Ich komme direkt auf die Stärke dieser dritten Season von „Sherlock“, die aber gleichzeitig einen direkt damit verbundenen Schwachpunkt in sich trägt.
Zwischen Sherlock und John wird so stark gemenschelt wie nie zuvor. Das ist schön. Das ist gut. Das verursacht zahlreiche berührende wie urkomische Momente, was mit dem von Sherlock frech eingeleitetem Wiedersehen seinen Anfang hat und einen Großteil der Handlungszeit dieser Staffel einnimmt. Vor allem ist es John, bei dem sich alle durch die Trauer aufgestauten Gefühle unkontrolliert entladen. Erst sprachlos und perplex, schmeisst er sich dann ruckartig auf Sherlock. Darauf folgt statt einer vor Freude überschäumenden Umarmung der Zwang, den Totgeglaubten eigenhändig zu erwürgen. Und was macht Holmes? Tut so, als sei sein langzeitiges Verschwinden eine einfache Lappalie, wofür er gleich die nächste Quittung in Form einer blutigen Nase kassiert.
Oh my dear, ich hab bei „Der leere Sarg“ Tränen gelacht, bis ich beinah auf dem Boden lag. *ggg*

Doch bei allem Humor, die ersten Töne werden ebenso vortrefflich übertragen.
Nie ausgesprochene, aber stets in der Luft liegende Worte fallen hier endgültig, und so bekommt Watson die Chance sich die Seele aus dem Leib zu sprechen, seine Gedanken- und Gefühlswelt zu offenbaren, zu zeigen, wie viel ihm Sherlock tatsächlich bedeutet… Die Wut und das Unverständnis, dass Sherlock ihm in den zwei Jahren nicht ein einziges, kleines Lebenszeichen zukommen ließ, ist so greifbar wie nix anderes.
Andersherum zeigt auch das Superhirn eine ganz neue Seite von sich. Obwohl weiterhin ein sozialer Trampel, bekundet er so offen wie nie die Selbstaufopferungsbereitschaft für seinen besten Freund, dessen anstehende Ehegattin Mary Morstan und alle anderen, die ihm lieb und teuer sind. Das gipfelt in einer Verzweiflungstat, die gleichermaßen überrascht wie schockiert.

Das Privatleben des detektivischen Duos bekommt demnach hier sehr viel mehr Raum als in den Staffeln zuvor. Jedoch auch mehr als die zu ermittelnden Fälle, die hier – mit Ausnahme der finalen Episode - fast schon zu einem nebensächlichen Element dieser Serie degradiert werden. Obwohl ich es jederzeit begrüße wenn sich Charaktere wie hier in „Sherlock“ ausgiebig entfalten dürfen, meine ich doch dass die Serienmacher hier ein klein wenig über das gewünschte Ziel hinausgeschossen sind. Die Auftaktfolge hätte vollkommen ausgereicht, die menschlichen Seiten der Charaktere intensiv auszuleuchten und die Wiederkehr Sherlocks in allen Zügen auszukosten. Leider zieht sich das Ganze noch weit in die mittlere Folge hinein, so dass „Der Leere Sarg“ und „Im Zeichen der Drei“ nur einen Bruchteil an Zeit für die Fall-Ermittlung zulassen. Gut, die Hochzeit der Watsons ist natürlich auch ein Anlass für ein entsprechendes Maß an Zwischenmenschlichem, doch so weit wie hier hat man sich vom alten „Sherlock“-Rezept noch nie entfernt. Einzig „Sein letzter Schwur“ besitzt das gewohnte wie gut funktionierende Gleichgewicht, so wie ich es seit Serienstart kennengelernt hab und seitdem bevorzuge. Ich kann nur hoffen, dass man sich bei der kommenden vierten Staffel wieder an die ersten Beiden orientiert, sonst verliert sich die Serie in mäßig spannenden Geschichten, in denen Sherlock und John kaum detektivische Arbeit zu leisten haben und Drama nebst Comedy die Oberhand gewinnen.

Und nun wieder die Episoden mit persönlicher Notenvergabe:

„Der leere Sarg“ – Ein urkomischer Beginn voller Situationskomik und Unmengen an Dialogwitz. Allein die Reaktionen von Lestrade, Mrs. Hudson und eben John Watson auf Sherlocks plötzliche Rückkehr – zum Niederknien. Dass der eigentliche Fall hier erst in der letzten halben Stunde richtig ins Rollen kommt, sei wegen der gewollten Fokussierung auf die Dramaturgie und den begleitenden Humor noch verziehen. Wie Sherlock seinen Tod nun wirklich vortäuschen konnte, darüber schweigen die Autoren. Vielleicht wussten sie ja selbst keine Antwort darauf. 4-5/5

„Im Zeichen der Drei“ – Ein sehr wildes Durcheinander aus banalen Späßen, sprunghaften Wechseln aus Anekdoten und „Mini-Fällen“, die von Trauzeuge Holmes während der Hochzeit von John und Mary vorgetragen werden, zu dem in den letzten 20 Minuten noch so eben der Blitzgedanke aufkommt:“Ach ja, es gibt ja noch einen Fall zu lösen“. Eine Episode, die bewusst aus dem Rahmen fallen will. Weiss nicht was ich von ihr halten soll, mir persönlich schmeckte ihre übermächtige Divergenz nicht besonders. 3/5

„Sein letzter Schwur“ – Wieder ein Finale, bei dem nahezu alles passt und in welchem Sherlock es mit einem Gegner zu tun bekommt, der selbst für ihn nicht zu knacken sein scheint. John hingegen wird mit einer Wahrheit konfrontiert, die sein frisches Eheglück bedroht. Herausragendes und überraschungsreiches Staffel-Ende, allerdings mit einem streitbaren, im Abspann eingeschobenen „Staffel 4“-Spoiler. 5/5

Fazit:
Amüsant, menschlich, dramatisch, verschroben – all das ist Staffel 3, ohne Frage. Nur bei Spannung und Kriminal-Fällen wurde hart auf die Bremse getreten, bedauerlicherweise. „Back to the roots, please“, das ist meine Bitte für die kommende Season.
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am 13. August 2014
Nach dem bedrückenden Finale der zweiten Staffel mit dem großen Cilffhanger ist er endlich zurück, der Detektiv aus der BakerStreet und bringt drei neue Folgen in der dritten Staffel mit.

Auch wenn die Frage nach dem "wie" zu Sherlocks Auferstehung nicht wirklich zufriedenstellend bzw. glaubwürdig geklärt wird, schließt die erste Folge der neuen Staffel gut an die bisherigen Ereignisse an. Dabei erliegen die Macher nicht der Versuchung zu schnell in eine "alles gut" Stimmung zu verfallen und zum Alltag überzugehen, sondern konzentrieren sich dabei vor allem auf die Spannungen zwischen Sherlock und Watson. Und mit Johns Verlobter Mary stößt eine neue interessante Figur zum Cast, deren Geheimnisse im weiteren Verlauf noch Thema sein sollen.

Als weitere kleine und große Highlights hält die dritte Staffel neben Johns Hochzeit auch ein Weihnachtsfest mit der gesamten Familie Holmes bereit und ein Staffelfinale, das wieder Fragen aufwirft und Lust auf mehr macht.
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am 7. Juli 2014
Wer die kühle (aber auch liebenswerte und amüsante) Arroganz von Sherlock mag, wird hier feststellen, dass der Hauptdarsteller hier etwas mehr "menschelt". Das ist erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, tut aber dem Vergnügen letztlich keinen Abbruch. Ich bin gespannt auf die nächsten Staffeln...
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am 1. November 2014
Ich mag diesen modernen Sherlock mittlerweile. Aber wer die Bücher mag, der kommt um Jeremy Brett und eben die 80er Verfilmung nicht herum. Den modernen Sherlock mag ich aus cineastischen Gründen, die Brett-Verfilmung wegen ihrer Buchnähe. Der moderne Sherlock lebt aber auch vom Mimenspiel und hat ergo von Brett das wichtigste Element übernommen. Allerdings scheint uns der moderne Sherlock tougher und brutaler, weil er eben in einer modernen toughen und brutalen Welt spielt. Mit AUtos, Smartphone und Cybercrime können wir eben mehr anfangen, als mit Reitpeitsche und Zylinder. Das macht das Erleben direkter - aber wie gesagt: die Brett-Verfilmung keineswegs überflüssig. Man kann ja auch Caruso UND ACDC mögen ohne rot zu werden.
Diese dritte Staffel ist kein Bruch aus cineastischer Sicht, ganz im Gegenteil hervorragend besetzt und gemacht, aber sicher entfernt sich damit das Team noch weiter vom Buch.
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am 23. Juli 2014
Gott sei Dank lebt Sherlock! Das war vielleicht ein Warten und Hoffen...aber gut, dank vieler hilfreicher Internetseiten konnte man sich ja doch seinen Reim drauf machen...Allerdings frage ich mich immernoch wie er es geschafft hat...ich bezweifle, dass das was er Anderson erzählt hat der Wahrheit entspricht...immerhin mag er ihn ja nicht sonderlich...obwohl, daher stimmt es vielleicht doch? Die 2 DVDs sind in Ordnung und die Postkarten schön gestaltet und sehen klasse neben der DVD oder allein in einem Regal oder an einer Pinnwand aus =) Ich liebe Sherlock und die dritte Staffel ist meiner Meinung nach genau so gut wie die beiden davor. Martin Freeman und Benedict Cumberbatch verkörpern Sherlock und Watson grandios und ich liebe die Chemie zwischen den Beiden! Ich freue mich bereits auf die vierte Staffel...wann immer sie auch kommt =)
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am 20. Juni 2014
Benedict Cumberbatch und Martin Freeman geben sich zum dritten Mal die Ehre. Und wie die ersten beiden Staffeln ist auch diese wunderbar!
Die Blu Ray lässt von der Qualität her keine Wünsche offen. Bild und Ton sind bei uns einwandfrei.
Ein selten gewordener Leckerbissen: Ein Booklet mit zahlreichen interesanten Zusatzinfos. Dafür sind aber Extras auf der Blu Ray extrem rar. Da könnte man mehr draus machen.
Die Filme selber sind natürlich Geschmackssache. Ich finde es persönlich angenehm wenn Handlung, Dialoge und Bildführung keinen Einheitsbrei ergeben und das ist hier sehr gut gelöst worden.

Einen Kritikpunkt habe ich dann doch noch: Die dritte Staffel besteht leider nur aus drei Folgen, so ist man sehr schnell durch.
Aber man sagt ja auch: Qualität statt Quantität...
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