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Kundenrezensionen

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Ob mit A-ha oder solo, wer nicht nur die großen Hits in den vergangenen dreißig Jahren eher nebenbei im Radio gehört hat, weiß, dass Morten Harket seit jeher einen Hang zu Moll-Akkorden hat und allein durch sein Stimme - egal ob mit falsettierter Kopfstimme oder erstaunlich tiefem natürlichen Gesang - jedem Song immer eine gehörige Portion Melancholie mitgibt. Selbst die großen, leichtfüßigen und tanzbaren Pophits waren nicht frei davon und konnten daher nie zu Bierzeltschunklern verkommen.
Doch insbesondere auf seinen Solo-Alben, die während der 25 Jahre währenden A-ha-Ära immer dann entstanden, wenn die Band pausierte, lebte er diese Facette besonders aus.
Egal ob 1995 das Über-Album "Wild seed" (muß man haben!) oder ein Jahr später das komplett norwegisch betextete "Vogts Villa" und auch das in der zweiten A-ha-Pause 2007 entstandene "Letter from Egypt"; sie alle kontrastierten den Arenen-Pop der Band-Alben durch ein sehr hohes Maß an introvertierter Grundstimmung. Nach wie vor melodisch eingängig, aber in der Instrumentenauswahl viel mehr an akustischen Elementen interessiert; weit weniger ausladend und obwohl meist (verhältnismäßig) rauher und schroffer arrangiert, waren sie alle erheblich stiller als die Alben mit dem A-ha-Schriftzug auf dem Cover. Es waren eben Solo-Alben, die ja auch ganz bewusst anders ausfallen sollten.

Darin unterschied sich das erste Solo-Album nach dem Finale von A-ha doch recht erheblich von den vorherigen. "Out of my hands" klang vor zwei Jahren eher wie der konsequente Nachfolger des drei Jahre zuvor veröffentlichten und enorm erfolgreichen letzten A-ha Albums "Foot on the mountain". Viel Synthesizer, viel Drum-Programmings, überwiegend temporeiche Nummern und kaum klangliche Experimente. Selbst für ein A-ha-Album wäre "Out of my hands" ungewöhnlich leichtfüßig ausgefallen, solo umso ungewöhnlicher.

Mit "Brother" kehrt Morten Harket nun mehr als deutlich zum introvertierten, gleichzeitig schrofferen und stilleren Charakter zurück, der die oben erwähnten Solo-Alben so wohlig von den zuweilen etwas zu hochglänzend polierten Band-Alben unterschied. Das wird nicht jeden freuen, andere umso mehr.

Auch wenn die zehn neuen Stücke auf "Brother" ohne Ausnahme in genehmer Popsong-Spiellänge zwischen 3:30 und ganz knapp über 4:00 Minuten verharren, wurde hier nicht auf einen kalkulierten Chart-Hit hin produziert. Das Album will kein Tempo, es will Stimmungen entfalten, besinnlich sein; nachdenklich, sperrig und gefühlvoll zugleich. Die vorübergehende Sonnenfinsternis auf dem Cover spiegelt sehr trefflich die Atmosphäre des Albums: dunkel, wissend, es wird wieder hell.

Ungewöhnlich häufig für eine Pop-Produktion (erst recht anno 2014) steht ein knarrender Bass beinah allein im Raum, angeschoben von einem schwer und ohne Eile antreibenden Schlagzeug, und Harket hat Raum für seine Stimme, die zwar auch, aber weit weniger häufig als bisher, im Falsett erklingt. Das tut der Platte gut und verstärkt ihre unfröhliche Atmosphäre. Wenn aber seine Stimme anhebt, ist sie mit bald 55 Jahren immer noch genauso beeindruckend fest und klar wie bei "Take on me" 1985.
Ungewöhnlich für eine heutige Pop-Produktion ist auch, dass die stilvoll und nicht übertrieben gesetzten Violinen-Flächen nicht via Tasten eingespielt wurden, sondern tatsächlich ein Streicher-Ensemble bemüht wurde! Sowie überhaupt Harket und sein Produktions-Partner Peter Kvint das gesamte Album zwar mit etlichen Programmings detailreich ausgarniert haben, aber im Wesentlichen ist es spielerische Handarbeit und nicht nur Knöpfchendrücken - man hört es!

Es wäre Unsinn einen einzelnen Song hervorzuheben. "Brother" funktioniert so wie ein gutes Album funktionieren sollte: als Ganzes. Eine Hit-Single wie "Take on me", "Huntig high and low" oder "Summer moved on" wird es nicht hervorbringen, aber das war wohl auch gar nicht die Absicht. Das Album hat Seele; und das ist bei Pop-Alben insgesamt eher selten.
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am 14. April 2014
Als Morten Harket Anfang 2012 mit "Out of my hands" überraschend schnell nach dem Ende von a-ha ein Album vorlegte, waren nicht wenige überrascht, dass er damit sogar sehr erfolgreich auf Platz 3 der deutschen Charts einstieg!
Die Nähe einiger Songs dieses Albums (bzw. deren Produktion) zu älten a-ha Hits war nicht zu verleugnen und man wollte natürlich noch den Schwung der sehr erfolreichen Abschiedstournee von a-ha nutzen.
Wer Mortens Musik von früheren Soloalben, wie "Wild seed" kannte und liebte, war überrascht oder vielleicht sogar ein wenig irritiert darüber, denn seine älteren Lieder gingen sehr in Richtung organischer, erdiger Sound mit viel Gitarre und wenig Synthies.
Jetzt, 2 Jahre später, legt Morten ein weiteres Album nach, mit dem ihm der Brückenschlag zwischen "Out of my hands" und "Wild seed" gelingt.
Mit viel Gespür für schöne, eingängie Melodien und der für Skandinavier typischen Melancholie verzaubert das neue Album a-ha Fans ebenso, wie Liebhaber von Mortens älteren Sachen.
Selten waren auf einem Morten Harket Album soviele Ohrwürmer zu finden, denen es aber auch nicht an Tiefe und Ernsthaftigkeit mangelt. Und über all dem schwebt die ewig jugendliche, traumhafte Stimme des Ausnahmesängers.
Wie auch schon beim Vorgängeralbum weht auch bei "Brother" ein Hauch von a-ha aus den Lautsprechern.
Das gepaart mit Mortens ganz persönlichem Stil ergibt einen erstklassigen, musikalischen Hörgenuss!
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am 11. April 2014
Nach langem Warten wurde es heute endlich veröffentlicht, das neue Album von Morten Harket.
Es scheint, als wäre seine Stimme zuvor noch nie so klar und kraftvoll zu hören gewesen.

Gesamteindruck: verlässlich melancholisch, tiefsinnig und sehr nachhaltig. Zudem wurden alle Titel klug arrangiert, sodass seiner unverwechselbaren Stimme ein großer Spielraum eingeräumt werden konnte.

Wer "A-ha" drei Jahrzehnte die Treue gehalten hat, ist sehr dankbar, dass Morten seinen ganz eigenen musikalischen Weg konsequent weiter geht und uns daran teilhaben lässt.

Als einziger Wermutstropfen erscheint mir die Tatsache, dass der Titel "Did I Leave You Behind" nicht mit veröffentlicht wurde. Ende 2013 hat er ihn ja bereits live gesungen und damit das Publikum zum Träumen verführt.
Ich hoffe sehr, die Veröffentlichung erfolgt recht bald an anderer Stelle.
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am 13. Juni 2014
Das positive ist, das auch dieses Album sehr melancholisch ist und man einige Ohrwürmer mit in den Tag nehmen kann. Schade ist nur, das er den Anschluss vom letzten Album verpasst hat.
Dafür, dass er im September 55 Jahre alt wird, ist seine Stimme noch ok. Seine Stimmstärke von früheren Alben (a-ha) ist aber verloren gegangen. Schade, das war der Unterschied zu anderen Künstlern. Aber insgesamt ist das Album aber sehr gelungen, es hätten aber auch zwei, oder drei Titel mehr sein können.
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am 13. April 2014
In diesem Fall fällt mir auch nicht viel ein was ich zu "Brother" sagen könnte. Schon sehr lange bin ich großer Fan von a-ha und Morten Harket. Nach den großartigen Alben "Wild Seed" und "Vogts Villa", die wahrscheinlich immer die besten Soloplatten Harket's bleiben werden, folgte ein gutes "Letter From Egypt" im Singer/Songwriter Stil, ein nur durchschnittliches sehr kommerzielles "Out Of My Hands" und nun "Brother". Auf jüngstem Album "Brother" sind die Songs in jedem Fall wieder anspruchsvoller und vor allem gesanglich große Klasse. Die Instrumentierung setzt sich, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, wieder aus "echten" Instrumenten zusammen und ein Ohrwurm jagt praktisch den Nächsten. Aber trotz alle dem fragt man sich ob das reicht ein gutes Album zu sein?

Ich finde "Brother" um einiges besser als "Out Of My Hands" aber 3 Minuten Lieder verschenken immer auch ein bisschen Potential. Es stimmt, dass "Wild Seed" diesem neuen Werk musikalisch wieder etwas Näher kommt, seine musikalische Bandbreite dann aber doch nicht erreicht. Trotzdem sind die Songs, alles voran "Do You Remember Me", "Whispering Heart" und "Oh What A Night" gesanglich überdurchschnittlich und im Ganzen schön an zu hören.

Fazit: Ein schönes Album, wenn auch mit Potential nach oben!
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am 7. August 2014
Die düsteren Klangstrukturen und Melodien der finnischen Gothic Rocker HIM dürften Morten Harket zu diesem Album wohl sehr inspiriert haben. Mortens Gesang kommt zwar sehr ähnlich einem Ville Valo (Sänger von eben HIM), er singt aber viel zu schwach, um diesem oder auch sich selbst (in Pop) ernsthaft zu entsprechen. Herr Harket versucht hier, eine charaktervoll timbrierte Stimme zu sein, was er viel zu selten wirklich schafft! Zu oft klingt er künstlich (z.B. auf "End Of The Line", wo er wohl STINGs Stil der letzten Alben zu imitieren versucht). Seinen Einsatz als eine der charaktervollsten Pop-Stimmen ever vermisse ich auf diesem Album sehr.

Ist dieses Album deswegen schlecht?? Beileibe nein!!! Die Songs sind von düsterer Melancholie, aber auf ihre eigene Art auch irgendwie betörend schön. Nur Morten spielt seine wahren stimmlichen Qualitäten hier einfach viel zu wenig aus! Und ein gebrochener Mann ist er doch nicht, oder? Hier klingt er aber grundsätzlich so, verliert sich viel zu sehr in lamentierenden Texten und fragwürdig schleppenden Klang-Gefügen! Der hier besungene "Brother" möchte ich nicht sein...
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am 19. Mai 2014
Ich bin schon lange Morten Harket Fan und habe mich auf diese CD sehr gefreut. Gerade die ersten beiden Lieder sind für mich so wie ich Morten singend am Liebsten höre. Seine Stimme, seine Melancholie.....selbst beim 2ten etwas flotterem Lied berühren mich wieder sehr. Morten schafft es bei mir, mit seiner Melancholie ins Herz zu treffen, eine Tiefe zu erzeugen, die ich immer wieder faszinierend finde. Ich hätte mir mehr von diesen ersten beiden Liedern gewünscht. Den Rest der CD finde ich o.k., könnte aber nicht sagen, dass sie mich wie die beiden ersten Lieder berühren. Schade, aber so ist es halt. Wer schafft heute noch eine CD mit nur gut gefüllten Liedern zu machen??? Vielleicht ist es auch `meckern` auf hohem Niveau?? Es ist aber auf jedem Fall trotzdem eine typische Morten CD, mit seiner für mich einzigartigen berührenden Stimme. Also, wer Morten gerne hört, der macht hier nichts falsch und wird diese CD mögen.
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am 25. Juli 2014
Nordische Melancholie trifft wunderbare Stimme. Morten Harket verzaubert uns wieder mit eingängigen Melodien, ja Hymnen; nicht zu sehr pop-lastig, gefühlvoll und klar. Die einzigartige Stimme Skandinaviens...
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am 7. Mai 2014
Lieferung erfolgte schneller als die Polizei erlaubt.
Das Album habe ich spätestens nach dem zweiten hören lieben und schätzen gelernt. Es befinden sich etwas rockigere Songs und auch einige sehr schöne Balladen auf dem Album, in denen Morten Harket seine ganze Hingabe und Leidenschaft hineinbringt. Er verfügt über eine einzigartige und eingehende gefühlvolle Stimme. Ich denke, dass man dieses, so wie auch jedes andere Morten Harket Album, jedem Musikliebhaber nur ans Herz legen kann.
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am 19. Mai 2014
Hat meine Erwartungen fast übertroffen. Es sind prima Titel von Morten Harket zu finden. Wer "A-ha" 25 Jahre die Treue gehalten hat, ist sehr dankbar, dass Morten seinen musikalischen Weg weiter geht. Vielen Dank.
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