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TOP 1000 REZENSENTam 28. April 2015
Der Journalist Alexander Wendt titelt sein kleines, aber feines Buch "Der grüne Blackout". Ist damit ein "grüner Schwarzfall" gemeint, d. h. ein wahrscheinlich "großräumiger Stromausfall in Grün"?
Nein, nicht nur! In diesem Buch wird der Frage nachgegangen, ob in Deutschland ein Stromausfall der Gehirne in bisher unbekannter Größenordnung imposant in Szene gesetzt wird.

Ist dem so?
Wer dem Autor, der diesen "Blackout der Gehirne" am Beispiel der Energiewende durchspielt, in seiner Argumentation folgt, die Argumente abwägt, die vielen Beispiele sachlich durchdenkt, der wird wohl kaum daran vorbeikommen dem Autor leider zuzustimmen.
Die politischen Führungscliquen Deutschlands wollen freiwillig und freudig den Morgenthau-Plan, welcher durch die Sieger des II. Weltkrieges nicht umgesetzt worden war, Realität werden lassen - und die Politik-Clique wird dabei durch den weitaus größten Teil sog. Führungsmedien Deutschlands unterstützt.

Mit spitzer Feder zeigt der Autor, dass die ganzen Erwartungen, die in die sog. Energiewende gesetzt worden sind, keine Erwartungen gewesen sind, sondern pure Traumtänzerei;
- die versprochenen Zig-Tausende von nachhaltigen Jobs durch die Energiewende sind nicht entstanden, dafür werden durch den deutschen Stromverbraucher Jobs in China subventioniert;
- der versprochene Rückgang des Co2-Ausstoßes blieb aus;
- die Kostenlawine der "Energiewende", die letztendlich die normalen Stromkunden (also "Otto Normalverbraucher" und 'Lieschen Müller") zu schultern haben, laufen - erwartungsgemäß für denkfähige Menschen - völlig aus dem Ruder:
----> die Deutschen sind nun auch "Strom-Export-Weltmeister", mehrere Milliarden Euro bezahlt Deutschland jährlich an Anrainerstaaten, wie Polen, Tschechien oder Österreich, damit diese Staaten den überflüssigen deutschen Öko-Strom überhaupt abnehmen;
----> Öko-Strom, der die deutschen Stromnetze stresst und ohne jeglichen Nutzen Jahr für Jahr für Zig-Milliarden Euro an Kosten durch die Stromnetze transportiert wird;
----> Öko-Strom, der nur die Taschen der Großeigner einer zwangsweise (nämlich per Gesetz) durch Verbraucher hochsubventionierten - da wettbewerbsunfähigen - Branche füllt.

Noch viel mehr könnte aufgezählt werden; denn der Autor hat hervorragenden recherchiert; so hat ein Journalist zu arbeiten, dies ist beispielhaft. Die vielen Details, die der Autor zum EEG-Wahn anführt, liefern dem Leser reichliche Argumente gegen den EEG-Wahn.
Auch die Anmerkungen zur Entstehung des EEG-Gesetzes demonstrieren die gute Recherchearbeit des Autors; er zeigt, dass das EEG im Jahre 2000 von vier Lobby-Abgeordneten des Bundestages auf den Weg gebracht worden ist - und aus dieser Darstellung kann man wohl unbeschwert folgern, dass die restlichen Abgeordneten keinen Schimmer hatten, worüber sie damals abgestimmt haben (so etwas ist nicht selten, wie Befragungen von Abgeordneten vor wichtigen Abstimmungen im Bundestag immer und immer wieder deutlich zeigen).
Und nun? "Koste es, was es wolle", die "Energiewende" ist beschlossen, die ist "alternativlos" und wird durchgesetzt. Deutsche Politiker, die Fehler zugeben - undenkbar, viel lieber realisieren diese deutschen Politiker dann endlich den Morgenthau-Plan selbst.
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am 29. Dezember 2014
In diesem Buch geht es um eine Bewertung der Energiewende: Warum wurde sie eingeführt und wie sieht ihre Erfolgsbilanz aus?

Die Energiewende ist ein gutes Beispiel für erfolgreichen Lobbyismus: Die Gesellschaft profitiert von vielleicht 60.000 grünen Arbeitsplätzen, die uns ein ineffizientes Energieerzugungssystem bescheren und dazu bisher Kosten von 400 Milliarden Euro verursachten.

Warum ist Strom für den Verbraucher so teuer?

1. Es gibt immer mehr Ökostrom, den die Kunden finanzieren müssen.

2. Nicht einspeisbare Überkapazitäten müssen entweder verschenkt oder kostenpflichtig entsorgt werden.

3. Der Unterschied zwischen dem Preis an der Strombörse und den Einspeisevergütungen lässt die EEG-Umlage steigen.

4. Wegen steigender Strompreise können immer mehr Unternehmen eine Befreiung von der EEG-Umlage beanspruchen.

Es gibt mehrere Vorschläge, die Stromkosten zu senken. Erstens soll die Befreiung der Unternehmen von der EEG-Umlage erschwert werden, aber das würde den Strompreis nur um ca. 1 Cent senken. Zweitens möchte man die CO2-Steuern erhöhen, aber das würde nicht nur die EEG-Umlage senken, sondern im Gegenzug den Strom an sich verteuern. Drittens sollen die Energieerzeuger die billigen Strompreise an die Kunden weiter geben, was aber wegen der Abgaben, Umlagen, Steuern und Netzentgelte nicht funktioniert. Viertens soll die EEG-Umlage aus Schulden finanziert werden, was aber die Kosten nur in die Zukunft verlagert. Die einzige Möglichkeit liegt darin, den erneuerbaren Energien ihre Privilegierung durch Vorrangsregelungen und Subventionen zu entziehen. Für bestehende Anlagen müsste es natürlich Bestandsschutz geben.

Somit haben wir teuren Strom, der dazu noch ineffizient erzeugt wird und möglicher Weise einen Zusammenbruch des Stromnetzes (Blackout) erzeugen kann. Aber er ist doch zumindest umweltfreundlich? Leider nicht.

1. Erneuerbare Energien brauchen viel Platz (z. B. Biomasse und Windräder), was auf Kosten der Naturschutzgebiete und Tiere (Vögel, Fledermäuse, Schweinswale) geht.

2. Zum Ausgleich für Schwankungen (z. B. Nacht oder windarme Zeiten) müssen konventionelle Kraftwerke vorgehalten werden. Da hier kostengünstige Energieträger Vorrang haben, bedeutet dies einen vermehrten Einsatz von Kohle. Das bedeutet, dass tendenziell sogar mehr CO2 erzeugt wird.

Eine sinnvolle Alternative könnte darin bestehen, aus Biomasse Gas zu erzeugen. Das könnte man speichern und dann nutzen, wenn es gebraucht wird.

Der Autor sieht die Grünen in einem Dilemma: Wollen sie Naturschutz oder die Energiewende? Beides zusammen ist nicht möglich.

***

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Argumente werden ausführlich diskutiert und sind plausibel. Es gibt einige Diagramme zu den Kosten und Zitate von Beteiligten.
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am 3. Oktober 2014
Man braucht nicht viele Worte schreiben, es reicht sich vor der Augen halten, dass Wind und Sonne sind die schlechte Energiequellen für die Umwandlung zum elektrischen Strom. Durch den Tag und Nacht Rhythmus, Niederschläge und Wolken ist die Volatilität der PV- Anlagen ohne Stromspeichern ehe ein Störfaktor in dem Stromnetz. Die Windanlagen die mit der dritte Potenz schwankenden Leistungsabgabe nicht Grundlastfähig. Dazu kommt auch die künstlich zurückhaltende Umweltschädigungen und Umgestaltungen der Natur, Brandgefährdungen mit einem Wort eine gefährliche Utopie.
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am 21. März 2015
Dieses Buch sollten alle diejenigen lesen,die die Posten des EEG auf ihrer Stromrechnung nicht verstehen und warum Strom immer teurer wird. Ein Irrsinn,der dahinter steckt,den sich die Schildbürger nicht besser hätten ausdenken können. Das Scheitern einer staatlichen Energieplanwirtschaft auf breiter Front ,Leidtragende ist der Bürger. Besonders beeindruckend war,wie die Chinesen mehrfach nachfragten,ob das wirklich ernsthaft so wäre,dass die Deutschen für Steom bezahlen,den sie gar nicht bekommen und diesen Weg für nicht vorbildhaft befanden. Deutschland wird später Vorbild für Verschwendung und ideologischen Grössenwahn sein ,dieses Buch zeigt auf, wie eine führende Industrienation sich selbst durch ideologische Verblendung und Profitgier einiger weniger in das Abseits schiesst. Eine Pflichtlektüre für den politisch Interessierten.
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am 11. Januar 2016
Hervorragende Analyse des Energiewende-Wahnsinns. Der Autor zeigt schlüssig auf, was passiert, wenn in einem Markt Angebot und Nachfrage außer Kraft gesetzt werden. Wer beim Thema „Energiewende“ fundiert mitdiskutieren will, der sollte zuvor dieses Buch lesen.
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am 5. Juni 2015
Eine Faktensammlung, die jeder Entscheidungsträger kennen sollte. Die Verantwortungslosigkeit, mit welcher die Regenerative Energie uns Deutschen aufgezwungen wurde, ist in einem erschütternden Dokument dargestellt.
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über Sinnhaftigkeit der notwendigen Energiewende.
Empfehlenswert für alle Entscheidungsträger.
Sollte zur Pfichtlektüre für alle Abgeordneten erklärt werden und gehört auf den Schreibtisch von W. Kretschmann in BW.
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am 14. Juni 2014
Analytisch, sachlich und schlüssig geht Herr Wendt vor. DerAutor entlarvt die Drahtzieher einer Illusion und deren Ziele einer anderen Demokratie, wobei die Energiewende eine Station auf dem Weg ist.
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am 10. Oktober 2014
Gründlich recherchiert mit vielen aussagekräftigen Daten und Fakten, die in den Medien nicht veröffentlicht werden, um die sogenannte "Energiewende" als "alternativlos" ins Gehirn des nicht mit der Materie tiefer bekannten Menschen zu brennen.
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am 29. März 2014
Auf hundert Seiten perfekt auf den Punkt gebracht, die energiewende ist der Irrsinn im Quadrat und gehört auf den Müll!
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