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am 16. August 2017
Ich habe schon das ein oder andere Buch über Nordkorea, sein System und die Menschen dahinter gelesen. Auch kann ich sagen, mehrere Bücher über Geheimdienste, ihre Foltermethoden und die Systematiken dahinter in meinem Bücherregal stehen zu haben.

Das vorliegende Buch ist mit Abstand der schwerste Stoff, den ich jemals ertragen habe. Unfassbares Leid beherrscht das tägliche Leben in Korea. Sollten sich nur 50% der geschilderten Ereignisse so abgespielt haben, dann ist es das schrecklichste Zeugnis, dass man dem perfiden "System Nordkorea" ausstellen konnte. Ich werde von einer Reise ins Land absehen, einfach, weil ich es (jetzt) nicht mehr verantworten kann in dieses System Devisen zu spülen...
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am 29. Mai 2017
Wahnsinnig packendes Buch, interessante Story und toll geschrieben
Es ist grausam zu lesen, dass Menschen so etwas durch machen müssen....
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am 22. Juni 2009
Die einfachsten Menschenrechte existieren unter der nordkoreanischen Diktatur nicht einmal als Vorstellung.
Während sich Südkorea -unter den exakt gleichen Vorraussetzungen- in den letzten 50 Jahren zu einem der wohlhabendsten Staaten (G12) der Erde mauserte, ist Nordkorea der absolute zivilisatorische Schlusspunkt dieses Planeten. 40% Kindersterblichkeit (0 bis 5 Jahre) sagen als abstrakter Index, als bloße Zahl, wenig über eine definitiv nicht vorstellbare Wirklichkeit aus.
Das Buch lässt in einen Abgrund blicken, den sich kein Horrorautor auszudenken vermag.
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am 9. Dezember 2010
Nach der Lektüre dieses Buches kann man unmöglich noch der gleiche Mensch wie vorher sein. Einerseits müsste ich von Dankbarkeit erfüllt sein im freien Europa leben zu dürfen, hingehen zu können wo ich will, zu tun was ich will.
Andrerseits quält mich der Gedanke, dass genau jetzt in diesem Moment in diesen Schreckenslagern Hunderttausende genau das ertragen müssen, was im Buch steht. Und das allerschlimmste - man fühlt sich als Einzelner machtlos, hat praktisch keine Chance dort etwas zu ändern.
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am 23. Mai 2012
Soon Ok- Lee, aus "guter" Familie stammend, arbeitete in wichtiger Funktion und in gehobener Position im Handelsministerium von Nordkorea, als überzeugte und dazu erzogene Kommunistin. Dennoch wird sie eines Tages durch Verleumdung vom Geheimdienst abgeholt, und muss 6 Jahre - völlig unschuldig! - in einem dieser gefürchteten nordkoreanischen Straflager verbringen, wo sie ständig gefoltert wird und unter unmenschlichen Bedingungen "leben" muss. Ständig versucht man sie dazu zu zwingen, ein "Geständnis zu unterschreiben" für ein Verbrechen (Veruntreuung von Staatseigentum, u.Ä.), das sie niemals begangen hat. Auch unter den härtesten Folterungen und selbst bei Ohnmachtsanfällen bleibt sie standhaft und weigert sich, sich als Sündenbock für die Verbrechen Anderer zur Verfügung zu stellen. Sie schafft es, am Leben zu bleiben, weil sie sich verantwortlich für ihre Familie fühlt, die sie unbedingt wiedersehen will.
Während dieser Zeit, in der ihr der Respekt der Mitgefangenen gilt, lernt sie selber Respekt für eine MEnschengruppe, der sie sich mehr und mehr solidarisch hingezogen fühlt: den Christen, die noch schlechter behandelt werden als sie, und trotz härtester Strafen, Benachteiligungen und oft gewaltsamem oder durch Hunger erlitenem frühen Tod offen an ihrem Glauben festhalten.
Als sie schließlich überraschen entlassen wird (die meisten Gefangenen in Nordkorea sehen die Freiheit nie mehr wieder), gelingt ihr die Flucht nach Südkorea, in die Freiheit, wo sie zu einer überzeugten Christin wird.
Vor ihrer Entlassung aus dem Lager hat sie den Anderen versprochen, der Welt von den Zuständen in diesen Lagern in Nordkorea zu berichten, was sie hiermit eindrucksvoll tut.

Soon Ok Lee gibt aus ihrer eigenen Erfahrung heraus Einblicke in die ungerechte Strafjustiz und den brutalen, menschenverachtenden Strafvollzug in Nordkorea. Nur zu oft werden völlig unschuldige Menschen verhaftet und einem brutalen, an Konzentrationslager in der NS- Zeit erinnernden, Lagersystem ausgeliefert.

Ein sehr beeindruckendes Zeugnis einer Frau über eine harte Zeit, in der sie um jeden Preis ihre Würde zu verteidigen versucht gegenüber einem System, das sie immer mehr zu hassen lernt, und als ungerecht und verbrecherisch erkennt.

Für die armen Menschen in Nordkorea, die einer sehr willkürlichen, menschenverachtenden Justiz, Geheimdienst und Polizei ausgeliefert sind, vor allem für Jene in den Strafgefangenenlagern (die in der Regel keine lange Lebenserwartung haben) ist dieses Buch geschrieben worden; vor allem aber für die Christen, die in diesem Land der Ungerechtigkeit besonders schlecht behandelt werden, und deren konsequentes Festhalten an ihren Glaubensgrundsätzen all zu oft schon Grund genug dafür war, ohne Wiederkehr ins Strafgefangenenlager zu kommen.
Das Buch soll vor allem auch für Solidarität der Christen weltweit für die koreanischen Glaubensbrüder werben. Tatsächlich denkt man - selbst, wenn man nicht christlich getauft ist - hierbei manchmal unweigerlich an die Christenverfolgungen im antiken römischen Reich (und anderen Ländern).
Das Buch schließt auch mit der bitte darum, für die Menschen in Nordkorea zu beten; nicht nur für die verfolgten Christen (Nordkorea hatte vor dem Kim- Regime bereits eine starke christliche Tradition), sondern auch für die Regime- Schergen, auf dem hintergrund, dass diese doch Vernunft annehmen mögen und sich selbst als einen Teil der Menschheit und damit ihrer Menschlichkeit erinnern mögen.

Für Menschen, die keine Christen sind, ist das Buch dennoch interessant, wegen dem anschaulich beschriebenen Lageralltag der Autorin, wegen dem guten BIld, das die Autorin von Nordkorea gibt; ein Bild, das die Wahrheit von diesem verschlossenen Land nur all zu gut wiederzugeben versteht. Außerdem lässt Einen das Buch über christliche Motive nachdenken, über die Kraft, die Menschen aus dem Glauben ziehen, und über die Bedeutung von Religion, die manche Menschen selbst über ihren Tod hinaus als das Höchste ansehen, und offenbar dagegen verteidigt, selber an Schurkereien teilzunehmen, bzw. selber zum Schurken zu werden. Anderen Menschen - auch in solchen Situationen wie in diesem Lager! - wird eine Lebensweise vermittelt, die ihnen noch ein "gutes Leben" selbst in Zeiten der übelsten Diktatur demonstriert, und an ihre MEnschlichkeit appelliert, und die Schergen des Regimes als brutale, unmenschliche Übeltäter demaskiert (der eigentliche Grund dafür, warum Christen - insbesondere in diesen Lagern - von den Regimeschergen so hart behandelt, in Wirklichkeit aber gefürchtet werden!). So faszinieren die Christen in Nordkorea durch ihr Festhalten an Grundsätzen, die sie als das Höchste erachten, und der Überzeugung, dass ein Mann, eine Familie, eine Partei oder ein Staat, nicht über diesen Grundsätzen stehen kann; einem Staat, der versucht die Treue seiner Bürger durch Einschüchterung zu erhalten (nach der Devise: "Friss oder stirb!"), so irrational seine Gesetze und Anweisungen auch sein mögen, und der von seinen Bürgern erwartet, dass diese trotz schlimmster Behandlung durch ihn durch das Feuer geht. Doch Niemand leistet in Wirklichkeit mutiger und dennoch friedlicher Widerstand als die Christen in Nordkorea. Das Regime bekämpft sie, kann aber trotz der Anwendung grausamster Methoden dabei nicht ganz erfolgreich sein, da es nichts von Religion versteht.
Nebenbei: es ist schon eine seltsame Tatsache, dass die westlichen, mächtigen Staaten das Thema der Behandlung der Christen in Nordkorea bei Verhandlungen fast nie zum Thema machen, sondern es da hauptsächlich um Atomwaffen und Lebenshilfe im Allgemeinen geht.
Aber das Thema Lebenshilfe und politisch- strategische INteressen der Westmächte und deren daraus resultierenden Verhalten gegenüber dem "Schurkenstaat" Nordkorea ist eine andere Geschichte, und wird in anderen Büchern über das Thema Nordkorea besser betrachtet.

FAZIT: Wer wissen will, wie es den vielen Menschen in den Strafgefangenenlagern Nordkoreas geht, insbesondere aber den Christen, der lese dieses Buch!
Natürlich ist das Buch von einem christlichen Verlag geschrieben worden, mit - auch - christlicher Absicht. Vor allem soll das Schicksal der verfolgten Christen in Nordkorea thematisiert werden.
Das Buch ist dennoch keine Propaganda (gegen das nordkkoreanische Regime)!. Es besteht beim Leser kein Zweifel daran, dass hier eine Frau mit vielen leidvollen Erfahrungen die WAHRHEIT spricht! (im Gegensatz zum Regime!). - Und für Menschen spricht, die keine Stimme (und keine Lobby!) haben.
Doch selbst für derjenigen Leser, der mit Religion nun absolut nichts am Hut haben sollte, kann das Buch interessant sein, da die (vorher nicht religiös motivierte) Schilderung der Standhaftigkeit der Autorin, die immerfort gefoltert wird, schon alleine beeindruckend ist und auch von Atheisten gewürdigt werden kann.
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am 9. September 2010
Nach diesem Buch,welches ich innerhalb von 2 Tagen verschlungen habe,musste ich erst mal 2 Schnaps trinken. Ein unfassbar schockierender Erlebnisbericht einer ehemaligen Unterstützerin des Systems, der mich innerlich enorm aufgewühlt hat. Wer dieses Buch gelesen hat,verspürt den Drang,etwas für die Menschen Koreas zu tun.Absolute Pflichtlektüre,sowas sollte man auch in der Schule den Schülern zu lesen geben !! 5 Sterne !
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am 14. Juli 2013
In dem vorliegenden Buch schildert die Autorin, wie sie durch eine Intrige anderer Parteifunktionäre in die "Mühle" der nordkroreanischen Arbeitslager gerät. Was folgt, ist ein Leben unter ernniedrigenden, menschenunwürdigen Umständen, die für uns im Westen nicht vorstellbar sind. Eine unglaubliche Grausamkeit, Gefühlskälte, Angst und Misstrauen sind bestimmende Faktoren in der Welt der nordkroreansichen Zwangsarbeitslager. Die Autorin schildert, wie sie Stück für Stück den Weg zu Gott findet und diese neu gewonnene religiöse Überzeugung gibt ihr die Kraft durchzuhalten. Tatsächlich wird die Autorin nach mehreren Jahren aus dem Lager entlassen und schließlich gelingt ihr die Flucht aus dem wohl größten Gefängnis der Welt, das sich Nordkorea nennt. Dieses Buch ist ein mahnendes Dokument dafür, dass Freiheit, Menschenrechte etc nichts Selbstverständliches sind und auch dafür dass wohl mehrere Zehn- oder Hundertausend Menschen nach wie vor ein ähnliches Schicksal in Nordkorea zu erdulden haben. Jedem, dem die Probleme in Deutschland wieder mal zu viel und zu groß sind, sollte dieses Buch lesen, um wieder eine vernünftige Relation zu erhalten...
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am 3. Januar 2006
Mit Entzetzen habe ich erfahren, daß 200000 Nordkoreaner den Rest ihres Lebens in Konzentrationslagern ("Resozialisierungslagern") verbringen müssen und daß es in Nord-Korea zahlreiche solcher Lager gibt. Die hochbegabte Autorin beschreibt die Folterungen und die Zustände, die sie sieben Jahre überlebt hat und die Mithäftlingen zuteil wurden. Zudem beschreibt sie die innenpolitischen Zusammenhänge des kommunistischen Landes sehr eindrücklich und genau. Die Menschen dort sind Eigentum der Regierung, absolut indoktriniert und jeder Willkür schutzlos ausgeliefert. Wer dieses Buch gelesen hat, sollte es weiterempfehlen, den Inhalt weitererzählen und nicht tatenlos bleiben angesichts dieses furchtbaren Tatbestandes!
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am 30. Juli 2014
In einer Wohlstandsgesellschaft lebend, an Menschenrechte glaubend ist es nahezu unvorstellbar, was in diesem abgeschotteten Land vor sich geht! Das Buch lässt mitleiden und sprachlos werden. Dennoch - Hoffnung gibt der persönliche Weg der Authorin und der Auftrag, das Leid publik zu machen.
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am 7. Juni 2015
Die Autorin selbst war 7 Jahre in Nordkorea im Konzentrationslager und hat somit aus eigener Erfahrung berichten können, wie es da zugeht. Es ist natürlich für alle Gefangenen unwahrscheinlich schwer, aber speziell zu den Christen sind die Wärter ganz besonders grausam. Das Buch ist ein wahrer, erschütternder Augenöffner. Es hat mir sehr geholfen wieder dankbarer für unsere momentan noch freie Wahl der Religion zu sein und mich motiviert für unsere Geschwister in Nordkorea mehr zu beten. Ein Buch das man sicher nicht so schnell vergisst.
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