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TOP 1000 REZENSENTam 23. Oktober 2014
… und James Hunt ist auch dabei, natürlich!
Wenn es um Formel-1 geht, bin ich alles andere als ein Fan. Der Rennsport hat mich nie wirklich interessiert, trotzdem war ich vom Trailer und auch vom Cast sehr angesprochen. Regisseur Ron Howard inszenierte den Kampf zwischen James Hunt und Niki Lauda, der unter anderem auch den tragischen Unfall von Lauda behandelt. Dennoch spielt der Film viel mit Fiktion, statt nur Fakten aufzuzählen. Überzeugt aber das Ergebnis?

1970 begegnen sich Niki Lauda und James Hunt zum ersten Mal bei einem Formel-3 Rennen. Einige Jahre später treffen sie sich bei der begehrten Formel-1 wieder und es entbrennt ein Kampf um die Spitze der Welt. Niki hat bereits den Weltmeistertitel gewonnen, jetzt möchte James die Goldmedaille…

So ein Film hat schon mal was richtig gemacht, wenn man selbst wenig von Formel-1 versteht, dem Film aber sehr gut folgen kann. Und allein das macht „Rush“ schon sehr gut, Freunde des Rennsports werden aber sicherlich noch etwas mehr Gefallen an dem ganzen haben, auch wenn die Rennszenen nicht im Vordergrund stehen.

Eins der größten Highlights war schon vor dem Start des Films klar: Daniel Brühl als Niki Lauda. Im Interview sagt Brühl, dass es sehr schwer war Lauda zu spielen, weil er ja noch lebt und auch berühmt ist. Nebenbei, die Interviews und Extras auf der DVD sind wirklich interessant und gut, vor Allem, weil man nicht unbedingt eine „Doppel-Special-Edition“ kaufen muss. Schön ist auch, dass auch ein Interview mit Lauda selbst auf der DVD zu finden ist.

Doch zurück zum Film: Brühl ist wirklich toll, ein Genuss ihm zu zusehen. Bedenkt man, dass er nicht nur den österreichischen Dialekt lernen musste, sondern auch damit noch im Englischen zu sprechen, muss man wirklich den Hut ziehen. Niki ist eh eine interessante Persönlichkeit, im Film wird das zwar ein klein bisschen überzogen, aber trotzdem sehr gut und vor Allem charmant. Nicht selten musste ich auch über seine spitzen Bemerkungen lachen!

Chris Hemsworth ist allerdings auch gut, er hat Spaß an der Rolle und das überträgt sich auch, nimmt aber auch viel Respekt mit in die Darstellung des verstorbenen Hunts. Dagegen rutschen Olivia Wilde und Alexandra Maria Lara etwas in den Hintergrund, besonders Maria Lara hätte etwas mehr Präsenz haben müssen, wie ich finde… Dafür entschädigt aber die Beziehung zwischen Hunt und Lauda, zweier wirklich gegensätzlicher Personen, die auch so sehr gut getroffen sind!

Optisch sieht der Film gut aus, es gibt zwar etwas viel Shakey Cam-Einstellungen, aber auch gute Renn-Szenen, wobei man hier auf echte Autos und Stunts geachtet hat, CGI wurde nur sehr selten benutzt.

Auch musikalisch macht der Film eine gute Figur: Kein geringerer als Hans Zimmer komponierte einen pulsierenden und treibenden Soundtrack, der mir gefallen hat!

Die Schwächen des Films liegen aber witzigerweise im Tempo (Sorry für das blöde Wortspiel, aber ich konnt's mir nicht verkneifen): Gerade die erste Hälfte wirkt zu gehetzt. Ich hätte gern öfter die Reaktionen der beiden nach einem verlorenen Rennen gesehen. Zudem hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe für James' Figur gewünscht, er wird immer etwas zu oberflächlich behandelt.
Dass der Film sich nur begrenzt an Fakten hält, empfinde ich weder als Vor- oder Nachteil, der Film zeigt am Ende ja auch kurz den echten Hunt und Lauda, um noch mal zu zeigen: Es ist nur ein Film.

Fazit: Eine kurzweilige Geschichte über zwei gegensätzliche Menschen, die trotz ihrer Rivalität eigentlich gute Partner wären… Ein guter Film, mit einem grandiosen Daniel Brühl (ich hoffe sehr, dass durch solche tollen Leistungen deutsche Schauspieler mehr Beachtung bekommen), guter Musik und einer gar nicht so dummen Botschaft!
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am 19. Februar 2014
... aus der Sicht von Niki Lauda(Daniel Brühl) sind Formel-1-Fahrer in diese Kategorien einzuordnen. Mit zwei Fahrern, die gegensätzlicher nicht sein könnten, beschäftigt sich Ron Howards -Rush-. In über zwei Stunden erzählt er die Geschichte vom Zweikampf zwischen Niki Lauda und James Hunt(Chris Hemsworth) im Jahr 1976. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber Howard hat mit dieser Geschichte ganz großes Kino erschaffen und einen Film produziert, der sich in die Reihe der „Besten Filme aller Zeiten“ einreihen darf.

Niki Lauda soll eigentlich Geschäftsmann werden; jedenfalls wenn es nach seiner Familie geht. Doch der zielbewusste, introvertierte Österreicher weiß, dass nur ein Beruf für ihn in Frage kommt: Rennfahrer. Schon in der Formel 3 muss er sich mit James Hunt auseinandersetzen. Hier treffen zwei Lebensentwürfe aufeinander, die wie Licht und Schatten wirken. Hunt ist weltoffen, liebt Frauen, Autos, Partys und das Rampenlicht. Lauda ist ein geschickter Tüftler und zielstrebiger Kämpfer. Verbinden tut beide nur eines: Sie sind hervorragende Fahrer. Lauda kauft sich mit geliehenem Geld in ein Formel 1 Team ein. Hunt folgt kurze Zeit später mit dem Hesketh Team. Ziemlich schnell kristallisieren sich Hunt und Lauda als vielversprechende Fahrer. Lauda wird bald Weltmeister und Hunt sitzt ihm im Nacken. Als Lauda zu Ferrari wechselt und Hunt ohne Team dasteht, scheint der Zweikampf zu enden. Doch dann nimmt McLaren Hunt unter Vertrag. Im Jahr 1976 folgt dann eine der spannendsten Weltmeisterschaften aller Zeiten.

Howard hat das hervorragend gemacht. Er beginnt am 1. August 1976, dem Tag von Laudas schwerem Unfall auf dem Nürburgring. Dann schwenkt er sechs Jahre zurück und wirft uns in Laudas und Hunts Leben hinein. Er konzentriert sich dabei nicht nur auf die Rennen, sondern auch auf Hunts Ehe mit Suzy Miller(Olivia Wilde), und Laudas Liebe zu Marlene(Alexandra Maria Lara). Dabei sind es vor allem diese unglaublich verschiedenen Typen Lauda und Hunt, von denen dieser Kampf um die Krone der Formel-1-Fahrer lebt.

-Rush- bietet Wahnsinnsbilder von den Rennen und unterlegt sie mit einer imposanten Tonspur. Im Stil der 70er Jahre hat Howard diese Aufnahmen unglaublich authentisch hinbekommen und trifft dabei den Zeitgeist in jeder Szene mitten ins Herz. Hemsworth und Brühl brillieren in ihren Rollen; ihnen nimmt man das Geschehen voll und ganz ab.

Ich habe damals den Zweikampf zwischen Hunt und Lauda am Bildschirm und in den Medien selbst mitverfolgt. Ganz ehrlich: Es war spannend und mitreißend, aber: Die Aufarbeitung von Ron Howard, mit vielen kleinen Details von denen damals kaum jemand wusste, hebt diese Story auf ein noch höheres Podest. Sie übertrifft die Wirklichkeit.

Erst ganz am Ende kommen sich Hunt und Lauda näher. Da hören wir Laudas Stimme aus dem Off sagen: „Ein kluger Mann lernt mehr von seinen Feinden als von seinen Freunden.“ Recht hat er...
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am 13. Mai 2017
Es wurde alles geschrieben.
Ich finde es aber komisch das man bei den Charakteren so detailliert war und auch in anderen Sachen sehr realitätsnah, aber in der Mitte des Filmes Dinge frei erfunden hat. Zum Beispiel das mit der Disqualifikation für Hunt wegen zu breiter Reifen, und das diese Disqualifikation dann später aufgehoben wird. Ganz im Gegenteil Hunt wurde für dieses Rennen 2 Monate danach Disqualifiziert, weil er vor dem Neustart des Rennens, mit seinem defekten Fahrzeug eine Abkürzung direkt in die Boxengasse genommen hat. Ich finde es einfach schade wenn man einen Film der die Realität zeigen soll, versucht mit falschen Fakten dramatischer oder spannender zu machen.
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am 9. Juli 2017
Obwohl der Film länger ist als der handelsübliche 90 Minuten Richtwert, hätte ich mir mehr erwartet, vor allen Dingen was Rennen angeht. Denn dafür haben wir ja den Film auch gekauft! Aber anstatt sich hauptsächlich dem Rennfahren zu widmen, ist dieser Film eher ein Beziehungsdrama. Denn es gibt wesentlich mehr Sexszenen und nackte Haut (Brüste, Nippel, Pos...inklusive einer unnötigen Mile High Club Szene) als man bei einem Formel 1 Film erwarten würde. Ebenfalls viele Minuten werden Hunts Trinksucht gewidmet, viel zu wenige den eigentlichen Rennen. Stattdessen wird immer und immer wieder der Name des Rennens, und wer ihn gewonnen hat eingeblendet. LANGWEILIG! Zwar lobe ich den Film dafür, dass die gecasteten Schauspieler ihren damaligen Originalen sehr ähneln (und Hemsworth und Brühl spielen ihre Rollen sehr gut, vor allem Brühls Akzent gefiel mir in der dt. Fassung dank der Einmaligkeit), aber an der Figur von Marlene Knaus wurde trotz ihrer Fadheit unnötig viel Auftrittszeit vergeudet. Die Freundin von Hunt war zumindest etwas tiefgreifender. Der traurige Highlight des Films - Niki Laudas 1976 Nürburgring Horrorcrash, geschieht viel zu schnell, Kameraeinstellungen wechseln sich viel zu flott ab, keine sonderlich dramatische Musikuntermalung. Ehe man begriffen hat, dass der Wagen von der Strecke abgekommen ist, steht er schon lichterloh in Flammen. Die Szenen im Spital fand ich allerdings schon bewegend. Weiteres Highlight sind die unglaublich toll gemachten Startsounds der F1 Boliden. Vielleicht übertrieben im Vergleich zur Wirklichkeit, aber absolut hörenswert. Auch das letzte Rennen im Regen in Japan war dann doch etwas länger und spannender gestaltet. Schade, hätte man den anderen Rennen mehr Aufmerksamkeit geschenkt, und Niki Lauda und James Hunts Rivalität lieber auf der Rennstrecke als abseits davon abspielen lassen, wäre dieser Film ein echter Hit geworden. In der derzeitigen Form allerdings sitzt er auf demselben Regal wie Tom Cruises "Tage des Donners" - viel Drama, wenig Rennfahren. Jedem Rennsportfan würde ich da lieber LeMans 1971 auf blu-ray empfehlen. Der Film selbst ist nicht nur älter als Rush (2013) sondern sogar älter als die historischen Geschehnisse von Rush!!!!!! Und damit ein absolutes Muss.
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am 13. November 2017
Nachdem es den Film endlich kostenlos via Prime gibt habe ich ihn mir angeschaut.

Er hat nicht den Anspruch eine Biografie zu sein, er ist ein gut gemachter Spielfilm. Tolle Szenen sind dabei, v. a. die Rennszenen. Nach dem Film habe ich natürlich gleich Details in Wikipedia nachgelesen :-) .
So weit so gut, da hätte es auch gerne vier Sterne dafür gegeben.
ABER (Achtung Spoiler)
Was hat Natalie Dormer in dem Film verloren? Tritt sie nur auf, weil sie sich nicht zu schade ist ihren Namen für den Film her zu geben und ihre Brüste zu zeigen? Mehr war ihre Szene nicht in meinen Augen, sie war für den Fortgang des Filmes absolut irrelevant.
Weiter ergibt die Szene im Schwimmbad nach der Hochzeit überhaupt keinen Sinn - ach Moment, den selben Sinn wie die Szene mit Natalie Dormer. Alexandra Maria Lara darf ihre Brüste zeigen. Auch ohne diese Szene wäre der Film problem- und verlustlos weiter gegangen. Diese Szene BRAUCHT KEIN MENSCH - nicht für den Fortgang des Filmes, nur für die Quote.
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am 1. Juli 2014
Toller Film, den ich mir sogar kaufen werde. Ich als kein Fan der Formel 1 dachte zuerst, ich würde mich wohl langweilen. Aber die 1 A Hauptdarsteller und hochkarätigen Nebendarsteller haben mich eines anderen gelehrt. Noch dazu ist die Story toll umgesetzt und man fiebert richtig mit, obwohl man ja eigentlich schon alles kennt. Man weiß ja, um was es geht.
Mich hat der Film an den Nägel kauen lassen, er hat mich bewegt und gerührt, auch lachen musste ich und ich denke auch jetzt noch darüber nach. Ein kleines wenn auch wichtiges Stückchen aus dem Leben Nicki Laudas. Es wurde hier ja schon genug über den Film geschrieben.

Es hat einfach Spaß gemacht diesen Film zu gucken!
ABSOLUT SEHENSWERT FÜR JEDERMANN1
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am 29. Mai 2017
Viel Story, viel Zeit für die Charaktere und relativ wenig Racing. Das könnte manchen Rennsportfan etwas sauer aufstoßen. Dafür kann man den Film gut mit Frau oder Freundin anschauen. :)
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am 10. November 2014
Ich bin von dem Film vollauf begeistert.
Was ich so wunderbar finde ist, dass es nicht nur um die Formel 1 Rennen geht sondern viel mehr um Fahrer selbst. Ihre Geschichten, Einstellungen und so weiter.
Besonders begeistert war ich von Daniel Brühl und seinem Kollegen! Die Darstellung der schwierigen, exzentrischen Charaktere Lauda und Hunt ist den beiden wirklich komplett gelungen!

Also ein wirklich guter Film!
absolut sehenswert (ich denke auch wenn man kein Formel 1 oder allgemein Motorsport Fan ist)!!!!
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am 1. Juni 2014
Ich bin weder Formel 1 Fan noch Fan deutscher Schauspieler aber dieser Film ist großes Kino. Die Haupt-Darsteller Daniel Brühl und Chris Hemsworth machen einen super Job. Meiner Meinung nach hätte dieser Film einen Oscar verdient. Tolle Regie und ein guter Hintergrundsound lassen keinerlei Langeweile aufkommen.
Daniel Brühl verkörpert Niki Lauda so authentisch dass man glaubt den jungen Lauda vor sich zu sehen. Ein absolut empfehlenswerter Film.
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am 26. August 2014
Filme sind ja immer auch eine Frage des persönlichen Geschmackes, daher kann ich nur für mich sprechen und meine subjektive Meinung abgeben.
Was hat mich begeistert? Vor allem die Kombination aus dokumentarischen Einblendungen als auch die emotionale und sachliche Darstellung des Lebens und Strebens von Niki Lauda in einem Bild, das man aus dem täglichen Fernsehen nicht so mitnimmt. Der unerschöpfliche Ehrgeiz, die Zielstrebigkeit und die professionelle Herangehensart an eine Sportart schon zu einer Zeit, als die Rennwagen noch Spielzeug und Zeitvertreib reicher Industrieller und Aristokraten waren. Dies wurde eindrucksvoll an den beiden Kontrahenten Hunt und Lauda gezeigt. Auch schauspielerisch überzeugen beide durch charaktervolle und natürliche Rollendarstellung. Wer einen Actionfilm sucht ist hier falsch, wer Spannung und Handlung sucht ist hier gut versorgt. Für mich eine absolute Empfehlung!
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