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am 15. April 2015
In dem Roman „Das Glück ist ein flüchtiger Dieb“ hat die Autorin Johanna Wasser auf besondere Weise zwei verschiedene Leben miteinander verflochten.
Zunächst lernt der Leser als ersten Protagonisten Steffen kennen. Steffen arbeitet als zweiter Chef in einer Werbeagentur, er führt mit Maja seit einem halben Jahr eine Beziehung und seine Eltern sind bei einem Autounfall verstorben.
Während der größten Teil der Handlung befindet sich Maja gemeinsam mit ihrer Freundin in New York. Steffen hat ausschließlich von Zeit zu Zeit telefonischen Kontakt zu ihr.

Das Leben des jungen Mannes scheint normal zu verlaufen, bis er vor seiner Haustüre einen Karton mit Tagebüchern einer jungen Mitbewohnerin des Hauses vorfindet. Es handelt sich um Sophie, der er zweimal im Haus begegnet ist. Nach einigem Zögern begibt sich Steffen mit dem Lesen der persönlichen Notizen auf eine eigene Reise. Sophie schildert in den Büchern ihre Träume und Gedanken. Die junge Frau folgt ihren Träumen nach einigen Überlegungen und reist nach Spanien um dort auf dem Jakobsweg zu sich zu finden.

Im Verlauf des Romans wechselt Johanna Wasser immer wieder zwischen dem Leben von Steffen und dem von Sophie durch die Tagebucheintragungen.
Es erscheint wie ein Wechsel zwischen der Realität mit logischen und wichtigen Entscheidungen, die Steffen ständig beruflich treffen muss und einer Herzensangelegenheit der die junge Sophie folgte. Steffen fühlt sich immer mehr in das Leben der jungen Frau integriert. Er erlebt selbst während des Lesens Augenblicke der Freude oder des Schmerzes. Die Worte der jungen Nachbarin berühren ihn in seinem Inneren, so, dass er sich gefühlsmäßig immer mehr öffnen kann.
Beide Leben erscheinen dem Leser durchaus real. Zumal die Autorin Steffen immer wieder in alltäglichen Situationen schildert. Beispielsweise während der Arbeit oder wie die Anrufe seiner Freundin auf ihn wirkten. Die Reise Sophie’s wird von der Autorin bildlich dargelegt. Der Leser erfährt von den freudigen und strapaziösen Augenblicken ihrer Reise und lernt durch die junge Frau viele weitere Pilger kennen. Sehr ausführlich spricht die Autorin über die landschaftliche Schönheit im Verlauf der Pilgertour und über die teilweise sehr beschwerliche Suche nach Schlafplätzen.
Währenddessen Steffen Sophie’s Tagebücher liest fühlt er sich immer mehr mit ihr verbunden. Aus diesem Grund erzählte er seiner Freundin Maja nichts von den Tagebüchern.
Als Steffen schließlich einer Unterhaltung zweier Nachbarn zuhört und erfährt, dass Sophie bei einem Flugzeugabsturz ihr Leben verlor, stimmte ihn das sehr betroffen. Er vertraute sofort den gehörten Worten. Für ihn begann eine Zeit der Trauer. Sophie war laut den Aussagen seiner Nachbarn, auf dem Rückflug ihrer Pilgerreise von Spanien. Diese Nachricht zog Steffen den Boden unter den Füßen weg. Starke Trauer begleitete ihn fortan. Um eine Erinnerung an seine junge Nachbarin aufrecht zu halten, beschloss Steffen ihre Tagebücher ein wenig umzuschreiben und sie dadurch in gewisser Weise als Roman zu verewigen.
Erst am Ende des Romans stellte sich diese Annahme als Irrtum heraus, weil Sophie mit ihrem Freund eine Weltreise unternommen hatte. Sophie kehrte unversehrt nach Hause zurück und war weiterhin Steffen’s Nachbarin.
Steffen hatte sich mit dem großen Verlust der jungen Frau in der vergangenen Zeit so sehr auseinander setzen müssen, dass ihm eine erneute Annäherung zunächst sehr schwer fiel.

Johanna Wasser hat auf sehr sensible Weise das Leben von Steffen und Sophie in diesem Roman geschildert. Steffen wird von der Autorin als erstes beschrieben. Mit den Tagebuchaufzeichnungen fügt Johanna Wasser das Leben Sophie’s in die Handlung mit ein. Der Leser erfährt abwechselnd etwas über Steffen und Sophie. Die Eintragungen von der jungen Frau enden, als sie nach 812 gewanderten Kilometern schließlich zu Fuß und mit drei Freunden ihr letztes Ziel in Spanien erreicht. Mit einem großen Glücksgefühl blickt Sophie auf die zurückgelegte Strecke und auf die unzähligen Kontakte während ihrer Zeit in Spanien zurück. Nachdem dieses Kapitel in gewisser Weise von der Autorin abgeschlossen wurde, kehrt der Leser zu dem Leben Steffen’s zurück. Immer mehr wird er nun in den Alltag des jungen Werbekaufmanns eingeführt.

Aus meiner Sicht hat Johanna Wasser jede Person ihres Romans charakterlich sehr gut ausgeführt! Der Leser erhält einen sehr guten Einblick in das Leben von Steffen, der ständig zwischen seiner Realität und derer von Sophie hin und her wechselt. Auch andere Beteiligte der Handlung werden durch die Autorin sehr gut beschrieben. Beispielsweise Steffen’s Chef Thomas, seine Schwester Rita, seine Freundin, seine Arbeitskollegen und die Menschen die Sophie während ihrer Wanderung über den Jakobsweg begleiten.
Johanna Wasser hat die Handlungen in ihrem Roman „Das Glück ist ein flüchtiger Dieb“ sehr sensibel dargelegt. Sowohl die jeweiligen Personen, als auch die Landschaft oder Lebensumstände Einzelner werden durch die Autorin bildlich geschildert.

Mich persönlich hat dieser Roman sehr angesprochen und bewegt! „Das Glück ist ein flüchtiger Dieb“ stimmt aus meiner Sicht sehr nachdenklich. Die Autorin hält dem Leser vor Augen, wie wichtig es ist, seine Träume zu leben, bevor es dafür zu spät ist! Gleichzeitig zeigt uns Johanna Wasser wie leicht es sein kann, weniger anspruchsvoll und schneller zufrieden zu sein. Eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg wäre ansonsten, so wie Sophie sie erlebt hat, nicht möglich gewesen. Dem Leser wird immer wieder vor Augen gehalten, wie sehr man sich schon über Kleinigkeiten freuen kann. Über einen anderen Menschen, mit dem man sich austauschen kann, einen schönen Sonnenuntergang, ein erholsames Nachtlager und vieles mehr. Es ist vielleicht die Kunst, diese kleinen Dinge wahrzunehmen und als Besonderheit einzuschätzen.

Aus meiner Sicht ist der Schreibstil als auch die Darlegung der Handlung von Johanna Wasser sehr gut und sensibel umgesetzt worden!
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen und vergebe aus diesem Grund 5 Sterne!

Mein besonderer Dank gilt der Autorin Johanna Wasser für dieses gute, ansprechende Buch! Es handelt sich hierbei um einen Roman, der sehr in die Tiefe geht!

Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der sich auf eine besondere Reise begeben möchte!
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am 13. Juni 2014
Steffen findet das Tagebuch seiner Nachbarin und lernt sie durch ihre Worte kennen und sehnt sich nach dieser Frau die er gar nicht kennt.
Von einer Frau mit Worten berührt die er kaum kannte.

Der Titel des Buches und auch die Inhaltsangabe haben mir mehr Lesespaß vorgegaukelt als ich hatte. Das Buch fing auch ganz vielversprechend an und bis zur Hälfte des Buches hat es mir auch ganz gut gefallen aber danach fand ich es einfach nur langweilig, Die Geschichte zog sich, auf den letzten 50 seiten kam dann noch sowas wie Spannung auf, obwohl mir die Geschichte zu verworren erschien.

Die Geschichte um Sophie und Steffen mochte ich allerdings, sie hätte nur mehr oder besser ausgearbeitet hätte sein sollen wie sich es war..
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am 20. Dezember 2014
zunächst mal, hab ich das Buch als Geschenk für meine Mutter gekauft und mir noch die eBook Version.
Über den Inhalt haben sich schon genug Leute ausgelassen.
Es macht spaß das Buch zu lesen, weil es einen in seinen Bann zieht, wie ein Strudel und man es nicht mehr weglegen kann.
Ich finde es schön leicht geschrieben, man muss sich nicht extrem konzentrieren um zu verstehen und ständig nochmal lesen, bis man kapiert hat was gerade gemeint ist weil alles so komplex ist, sondern es ist einfach.
Ich war häufig sehr gerührt und habe im Verlauf allerlei unterschiedliche Gefühle an mir beobachtet.
Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
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am 15. Juni 2014
Eine schöne kurzweilige Geschichte, die zum Teil schon fast spannend ist und Ähnlichkeiten mit einem Krimi vorzuweisen hat. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen und bei jeder sich bietenden Gelegenheit weitergelesen. Sehr angenehm und mit interessantem Ausgang. Kaufempfehlung: ja
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am 7. Juni 2015
Ein tolles Buch.. Ich lese mich bevor ich ein Buch kaufe immer ein wenig durch die Beschreibung und was Käufer berichten.. Und dadurch werde ich eher selten enttäuscht.. Darum für dieses hier eine klare Kaufempfehlung
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am 13. Mai 2014
Auch dieses Buch war sehr kurzweilig zu lesen und durchaus spannend. Ein wenig verwirrend aufgebaut doch die Handlungsstränge sind schön verwoben und ich wollte immer wissen wie die Geschichte denn nun weiter geht für Steffen, Sophie und die anderen Protagonisten des Buchs. Schön fand ich eben auch die Schilderung der Pilgerreise auf dem Jakobsweg weil es eben nicht nur um diese Reise geht aber diese sehr interessant und amüsant beschrieben wurde. Das Buch war für mich spannend bis zum Ende und ein Vergnügen zum Lesen. Empfehlung für alle die gerne Bücher über Beziehungen, Schicksal, Liebe aber auch übers Reisen lesen!
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am 15. März 2014
Durch das Debüt der Autorin auf ihre Arbeit aufmerksam geworden, dachte ich, ich lese auch hier mal rein. Fünf Stunden später aufgetaucht, bin ich total irritiert. Der Roman hat mich völlig reingesogen, obwohl er ganz anders war, als " Amors Glücksfall" und nochmal anders als meine Erwartung dazu. Ich musste die Kurzbeschreibung noch einmal lesen. Frau Wasser hat einen Punkt, von dem der Roman lebt, nicht erwähnt, worüber ich ueblicherweise sauer wäre. Hätte ich evtl gar nicht hinein gelesen. Doch da mich der Roman so unglaublich mitgenommen hat, bin ich sehr froh, dass ich zuvor nicht genau wusste, worum es geht! Sehe ich mir jetzt das Cover und den Titel an, kann ich nur sagen, dass beides perfekt zu dem Inhalt passt! Gelungen, danke!
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am 21. April 2014
Anfangs, muss ich zugeben, habe ich wirklich ein wenig gehadert, ob ich das Buch nicht weglegen sollte. Der Anfang gestaltete sich leider langatmig und auch etwas verwirrend. Als der Protagonist Steffen dann die Tagebücher erhalten hat, dachte ich, jetzt nimmt das Buch an Fahrt auf. Leider war auch das nicht ganz der Fall. Erst mit dem zweiten Tagebuch, dem Reisebericht und das Zusichfinden der Sophie auf dem Jacobsweg hat mich as Buch gepackt, und dafür aber auch ab dann nicht mehr losgelassen.
Ab der Mitte des Buches las sich das Buch dann sehr schön flüssig und die Personen sind einem richtig ans Herz gewachsen. Insgesamt muss man dann sagen, war es eine schöne Idee und das Buch sehr "rund". Sehr nahe am "perfekten" Roman ;-)
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am 17. April 2014
Mehr brauch man dazu nicht sagen. Ein schönes Buch, schön zu lesen, schöne Geschichte... Und nicht unbedingt ein reines Frauenbuch. Ich denke, es wird auch Männern gefallen. Das Ende läßt sich nicht vorhersagen, was ich gut finde. Allerdings hat das Ende mich nicht ganz überzeugt und es ging mir dann doch zu schnell, die Auflösung...
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am 19. März 2014
Ich denke zum Inhalt muss ich nicht mehr viel sagen.
Somit also zu meiner persönlichen Meinung:
Ich habe das Buch eher unbedarft gekauft, mit der Erwartung eine
leichte Liebesgeschichte ohne großen literarischen Wert erstanden
zu haben.
Aber dieses Buch ist sehr viel mehr als das.
Es ist eine ganz besondere Reise ... sowohl im tatsächlich inhaltlichen
Sinn, als auch im emotionalen Sinn. (Eine kleine Affinität zum Jakobsweg ist durchaus von Vorteil aber kein Muss)
Ich wurde sofort von der Geschichte eingesogen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Das Buch ist wunderschön geschrieben, völlig unvorhersehbar und schafft es bis zum Schluss zu überraschen.
Fazit von mir: Unbedingt lesen! Es lohnt sich!
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