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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2001
Erst Cash mit seinen fast 70 und nun der jüdische Kanadier mit Hang zu Buddha und christlichen Metaphern - mittlerweile ja auch schon 67. Angst vorm Altern sollte da niemand mehr haben, wenn sich wahres Genie wirklich erst jenseits der 30 zeigt. Und da Cohen in einer lebenslangen Midlife-Crisis zu stecken scheint, kann es daran auch nicht liegen. Er ist einfach grandios. Und nicht mehr der Balladen-Nietzsche, als der er oft gesehen wurde. Versöhnlich, warmherzig, nachdenklich, poetisch. Der Löwe brüllt nicht mehr, er knurrt, damit man ihn besser hören kann. Die eintönige Musik untermalt nichts - sie trägt.
Es scheint, als hätte Cohen auf seinem Berg seine Mitte gefunden - und er trifft damit mitten ins Herz. Bleibt nur zu hoffen, daß es auch noch Menschen gibt, die bereit sind, ihm zuzuhören. Es lohnt sich - nicht nur für "beautiful losers".
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am 16. März 2002
Bis vor gut einem dreiviertel Jahr kannte ich diesen Namen überhaupt nicht. Irgendwann sah ich das Video "In My Secret Life" aus seinem Album "Ten New Songs". Diese rauchige Stimme, die mich an ein gutes Glas Whisky erinnert, ging seit der ersten Minute in mir durch und durch. Seit meinem ersten Augenblicken mit diesem wunderbaren akustischem Genuss blieb mir dieses Erlebnis tief in meinen Gehörgängen haften. Seitdem kann ich nicht mehr aufhören seine Lieder zu hören. Dabei ist Leonard Cohen alles andere als ein Newcomer in der Musikbranche.
Leonard Cohens Musik basiert auf viellerlei Stimmungen. Ein Gemisch aus Gefühlen, Melancholie, Voraussagungen, einer Spur Pessimismus, Abstraktion aber auch wieder jeder Menge Liebe. Diese Kombination liegt wahrscheinlich an seinen jahrelangen ZEN Studien in einem Kloster in der Nähe von Los Angeles.

Der bekanntester Titel aus diesem Album dürfte da wohl "In My secret Life sein". Schon in diesem ersten Lied seines Albums geht diese rauchige Stimme tief in die Herzen seiner Zuhörer. Ein kribbeln geht durch den ganzen Körper. Begleitet von einem Hintergrundchor regt dieses Lied zum Träumen an und zur Suche nach den Geheimnissen des eigenen Lebens.
"A Thousend Kisses Deep" geht dabei genauso tief. Mit einem gewissen Grad an Melancholie schiebt auch dieser Titel sich wahnsinnig unter die Haut. "That Don't Make It Junk" hat dagegen eine gewisse Schwere und erinnert etwas an Blues. "Here It Is" ist etwas beschwingter wird aber wiederum durch die Whyskiestimme gedämpft. Es handelt sich bei Leonard Cohen wirklich um ein ergreifendes sonderbares Klangerlebnis.
"Love Itself", "By The Rivers Dark", "Alexandra Leaving, " You Have Loved Enough", "Boogie Street" und "The Land Of Plenty" sind weitere sechs Titel die einem eine Art Glücksgefühl verschaffen einem aber auf Grund Ihrer innigen Stimmung auch gleich wieder ein paar Tränen in die Augen zaubern!
Cohen verkörpert die Dichtung in Ihrer reinsten Form. Er selbst hat einmal gesagt: "Die reinste Form ist die Unreine"! Meine Hochachtung vor diesem Poeten der Moderne und eine Empfehlung an alle die ihn nicht kennen, aber Musik mit Herz und Gefühl mögen!!!
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am 15. März 2014
Die Lieder sind sich, was Rhythmus und Stimmung angeht, sehr ähnlich, aber da ich die tiefe Stimme, gerade im Zusammenspiel mit der weiblichen Stimme, die perfekt dazu harmoniert und auch den ruhigen, langsamen Rhythmus so sehr mag, wird mir die Musik nicht langweilig.
Habe die CD mal gehört, als nachmittags die Sonne langsam unterging und das Feuer im Ofen brannte, Während die Musik spielte, wurde es ganz dunkel: herrlich und entspannend, wenn man langsame Rhythmen über längere Zeit genießen kann.
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am 31. Oktober 2001
Manchmal findet man den Zugang zu einer Platte erst über Umwege. Vielleicht führt ein mißglücktes Cover oder einfach die falsche Stimmung die Fantasie auf den Irrweg. So ging es mir mit dieser Platte, die ich beim ersten und zweiten Hören enttäuschend fand. Dann legte ich sie eines ganz frühen Morgens auf, als ich nicht mehr schlafen konnte, und ich war begeistert. Seitdem ist sie fast meine Lieblings-CD von LC. Sharon Robinson hat genau die richtigen Melodien für Leonards sensible Texte gefunden, und auch die Synthesizer-Produktion stört mich nicht mehr. Man muß nur etwas Geduld mit der Platte haben. Mag man darüber streiten, wie religiös die Lieder von Mr. Cohen sind, auf jeden Fall sind diese "Ten new songs" so besinnlich und zugleich beschwörend, wie man es sonst nirgends findet. Möge er uns noch lange erhalten bleiben!
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am 1. Januar 2003
Man muss einem Künstler auch `Veränderungen `zugestehen. Was Cohen hier mit seiner Mitstreiterin und Coproduzentin hier abgeliefert hat, ist schlichtweg erste Sahne.
Ich hätte nie gedacht, dass er zu so einem `Meisterwerk` noch imstande ist. Die Musik hat sowas von Ruhe und Tiefe, wie ich es noch selten bei Ihm erlebt habe...
Diese Musik mit seinen früheren Werken vergleichen zu wollen, macht keinen Sinn. Niemand bleibt stehen und produziert immer dasselbe.
Wer Cohen lieber mit seinen früheren Werken identifiziert, soll sich diese anhören. Oder aber sich wirklich mal die Zeit gönnen und diese CD in Ruhe geniessen..
Es zieht sich zwar ein gewisser `Faden` durch diese Produktion, aber selbst der wird von sehr schönen rythmischen und ruhigen Songs immer wieder unterbrochen.
Mit dem typischen Älterwerden bei Cohen würde ich das nicht verbinden, sondern eher mit einer gewissen Ruhe und Reife und trotz alledem ist auch noch die alte `Zerissenheit` keinesfalls einer sonst typischen Selbstgefällikeit gewichen...
Nein, die CD hatts einfach drin-Cohen hat's drin. Hört Euch doch mal das sehr rythmische `Here it is` an..Mann, sowas ist doch wunderschöne Tanzmusik und ein schönes Liebeslied dazu..traumhaft.
Für mich ist das ein Meisterwerk, man kann die CD xmal anhören, sie wird einfach nicht langweilig, nein, sie wirkt immer mal wieder wie am ersten Tag einer `Liebe`...
Love went on and on-until it reached an open door..then Love itself, Love itself..was gone...
Das sind doch Texte die einfach reingehen. Ebenso der Song `By the Rivers Dark` der zum Tanzen und Träumen einlädt..
Also, am besten tief in der Nacht oder an einem frühen Morgen mal wieder die Stereo Anlage hochdrehen wie in alten Tagen und geniessen....
In diesem Sinne..
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am 9. Januar 2002
Es schien, als könne er nicht noch trauriger, noch melancholischer, noch weiser singen. "Ten new songs" zeigt: Leonard Chohen kann. Lassen Sie sich nicht verunsichern von Rezensionen, die sein blödes 80er-Jahre-Keyboard kritisieren. Es gehört halt dazu. Also: Hören Sie einfach zu. Schließen Sie die Augen, denken Sie an das traurigste Ereignis in Ihrem Leben. Und an das Schönste. An den Schmerz und die Schwärze und die Einsamkeit. Und an das Glück. Und dann hören Sie Leonard Cohens zehn neue Songs und fühlen: Alles in dieser verdammten Welt hat seinen Sinn.
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am 20. Dezember 2015
How could anyone say anything negative against this senstively creative poet who shares his feelings and observations not only about the world he lives in, but, his observations about himself and the way he lives in this world?!?!?
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am 20. September 2015
ein Album zum "runterfahren" und pure Melancholie, habe ihn 1992 in wien bei einem 2 tages rockfestival live gesehen/gehört, inzwischen von lenny kravitz, ugly kid joe, melissa etheridge, and more, !!!!!!!
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am 14. September 2003
Zugegeben: Ich bin ein (mittlerweile nicht mehr so großer) Neuling, was Cohen betrifft.
Über den Titel "Here it is" bin ich zu Cohen gelangt: Ein genialer, hintergründiger Titel (nur wohl wahrlich kein Liebeslied, wie es hier eine Rezensentin veröffentlicht hat). Zunächst wusste ich aber auch nicht, wer das Lied sang, bzw. wessen unglaubliche Stimme diese anfangs für mich störend hauchende Stimme begleitet.
Um es abzukürzen: Ich will keinem eingefleischten Cohen-Fan zu nahe treten, seine Texte versprühen Tiefsinn durch und durch; aber er ist nicht der geborene Sänger, seine Stimme ist eher als mittlemäßig einzuordnen.
Durch die Zusammenarbeit mit Sharon Robinson, die oftmals auf dieser CD als (mehrstimmige) Hintergrundstimme auftritt, teilweise aber auch wundervolle Soloparts inne hat, bekommt Cohens (für mein Empfinden nun auf dieser LP) ausgereiftere Stimme nicht nur die ideale Begleitung. Es erscheint mir, als hätten sich beide Künstler zu einer Symbiose des künstlerischen Tuns zusammengefügt. Neben "Here it is" kann ich auch unbedingt "Boogie Street" empfehlen. Niemand kann sich bei wahrem musikalischem Empfinden der Stimme von Sharon Robinson und deren Komposition entziehen.
Die teilweise harsche Kritik mancher Rezensenten ist absolut unbegründet. Es findet sich kein 80er-jahre Klang auf der CD. Sie macht auch nicht den Eindruck, als wolle Cohen hiermit nur schnelles Geld verdienen.
Meiner Auffassung nach nähern sich einige Songs auf dieser CD einem musikalischem Perfektismus.
Zu wünschen wäre es, wenn Sharon Robinson in Zukunft auch auf sich aufmerksam machen kann.
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am 8. Februar 2002
Dies ist die allerbeste Scheibe, zusammen mit Nick Caves "no more shall we part", die überhaupt in den letzten zehn Jahren zelebriert wurde.
Hier steckt das ganze verfluchte Leben, Lieben, Leiden drin.
Ohne meine tägliche Portion "Ten new songs" ist in meiner Seele Winter!
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