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am 7. März 2014
gab es im Hause Elbow schon immer. Da war zum einen der riesen Erfolg ihres Opus Magnum, The Seldom Seen Kid, waren die Jungs doch eigentlich nur auf der Insel bekannt, starteten mit diesem Album aber auch über die Grenzen hinaus durch.

Danach, die nächste Überraschung, Build A Rocket Boys. Die Band ging nicht auf Nummer sicher und veröffentlichte kein Seldom Teil 2, sondern das genaue Gegenteil, ein ruhiges, geerdetes Album in das man sich erst einmal reinhören musste, für meine Ohren aber nicht schlechter war, nur eben anders.

Das zeigte sich dann bei der Veröffentlichung der Live at Jodrell Banks, auf der Bühne zeigte sich wie gut die Songs der beiden Platten harmonierten und sich so ein großes, ganzes ergab.

Heute erscheint, gut drei Jahre später, The Take Off And Landing Of Everything. Und wieder machen die Jungs um Sänger Guy Garvey einiges anders, und doch ist das Ergebnis wieder beeindruckend.

Der Einstieg mit This Blue World ist aber erst einmal ein Elbowtypischer, langsamer Song, mit Gitarre, zartem Schlagzeugspiel und Garveys, wirklich wahnsinnig schönen, Stimme. Nach diesen, ersten, sieben Minuten macht sich dann auch schon ein zufriedenes Grinsen auf dem Gesicht des Rezensenten breit. Die Jungs habens halt immer noch drauf.

Beim folgenden Charge geht es dann aber schon raus aus der kuscheligen Wohlfühlecke. Elbow geben ihren Instrumenten wieder mehr Raum, das Schlagzeug rückt endlich mal wieder mehr in den Vordergrund, ebenso Bass und Piano. Obendrauf gibts noch ein paar dicke Streicher und der nächste, mehr als gelungene Song tönt aus den Boxen.

Danach gibt es mit Fly Boy Blue / Lunette den wohl, zunächst, verrücktestesten Elbow Song. Die Nummer startet mit Countygitarre, ehe plötzlich die EGitarre förmlich in den Song platzt. Dann gesellen sich noch Bläser dazu und geben dem ganzen einen richtig fetten, jazzigen Anstrich. Der zweite Teil, Lunette, gestaltet sich dann wieder um einiges zugänglicher, dort wieder die Nummer zu großen Teilen nur noch von der akkustischen Gitarre, dem Bass und Garveys Stimme getragen. Der Song, in seiner Gesamtheit, ist sicher nicht der am schnellsten Zugängliche, aber definitiv der bei dem es am meisten zu entdecken gibt. Ganz, ganz stark, man muß sich aber drauf einlassen.

Ich werde hier dann jetzt auch keine Song für Song Review schreiben, das würde vielleicht die Länge der Rezi zu sehr sprengen.

Letztlich liefern Elbow über die komplette Länge des gesamten Albums keinen einzigen Ausfall, im Gegenteil, mit jedem Song zeigt sich dass die Boys aus Manchester ein erneutes Meisterwerk abliefern und dieser Superlativ auch absolut verdient ist.

Songs, wie die drei, bereits genannten oder auch die Liebeserklärung an New York, New York Morning, sind einfach zu schön und stimmig.

Das beeindruckenste ist für mich dann aber doch die Tatsache, das Guy Garvey gesanglich noch eine Schippe draufgelegt hat, Wahnsinn, je älter der Mann wird, umso besser singt er.

Also, Elbow legen hiermit die Latte für kommende Veröffentlichungen sehr hoch und bekommen vielleicht auch hier endlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Zu wünschen wäre es ihnen. Das würde auch die Chance für Konzerte außerhalb der Hurricane/Southside Festivals erhöhen.

Kaufbefehl
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am 31. März 2014
Ein wertvolles Album, ein Kleinod, Kammerrock vom Feinsten. Dass es so etwas heutzutage noch gibt: eine Band, die völlig konträr steht zu den Regeln des Business, nach denen sie an der Schwelle des Ruhms nun doch ein paar chartverträgliche Stadionrocker abliefern und ein wenig „fröhlicher“ und „eingängiger“ daherkommen müsste.
Weit gefehlt! Cover, Texte und Musik strahlen eine stille Größe aus; jeder Song auf eine unspektakuläre Weise intensiv und strahlend. Hier wird nicht mit Können geprotzt, hier erschaffen Versiertheit und Ideenreichtum Momente voller Tiefe: nicht oberflächlich schöne, sondern tief berührende Melodien, ausgefeilte Arrangements, liebevolle Details in jedem Lied, Texte wie eine Mischung aus Traumbildern, Briefpassagen und Tagebuchnotizen.
Gerade, wer die ruhigen Elbow liebt, wird hier auf seine Kosten kommen, was nicht heißt, dass die Musik ohne Ecken und Kanten auskommt, im Gegenteil. Ruhig heißt hier nicht beruhigend, sondern introspektiv-aufwühlend. Sehr schön, wenn man sich darauf einlassen kann und will.
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am 9. November 2014
Hatte ich diese Band total aus den Augen verloren und durch Zufall hier wieder entdeckt, .festgestellt das sie wieder was neues am Start haben, gleich gekauft und wieder überrascht worden. Was für ein Satz :-). Elbow spielen auch hier wieder ihren Melancholischen beklemmten Sound der unter die Haut geht. Gesanglich ist das super passend zu dieser Art Musik und m,an(n) muss einfach entspannen und die Mucke genießen. Augen zu und durch, durch die Sphären dieser CD. Hammer.
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am 4. Oktober 2017
Als Rock Veteran nicht gerade damit aufgewachsen - hört sich ungewöhnlich an aber nach dem zweiten und dritten Durchgang bleiben viele Melodien hãngen - positive Überraschung
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am 14. März 2016
Von Elbow hatte ich noch nie gehört und bin nur durch Zufall darauf gestoßen.
Als "älteres Semester" höre ich eigentlich bevorzugt die Musik der 60er bis 80er Jahre. Durch die gerade veröffentlichte Version "The Blanket Of Night" von Robert Plant bin ich auf das Original neugierig geworden. Und bereits das erste Hören jagte mir Gänsehaut ein ... was für eine Stimme!
Eine wundervolle CD abseits des üblichen Mainstreams, welche so schnell nicht aus dem Player kommt.
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am 16. April 2014
Eine spannende und mit jedem Hördurchgang sich entwickelnde Platte von zeitloser Qualität. Für Fans der Band eine dicke Empfehlung! Britische Rockmusik mit erhabenem Songwriting und gleichzeitig genügend Ecken und Kanten, um nicht im Mainstream zu versinken.

Die Qualität der Vinylpressung ist übrigens herausragend!
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am 1. Mai 2014
Diese CD zu beurteilen, sollte einem jedem wirklich selbst überlassen sein. Ich für meinen Teil bin überwältigt, da Elbow es immer wieder schaffen, sich bei maximaler Weiterentwicklung absolut treu zu bleiben. Wer sehr anspruchsvolle Rock-Pop-Musik mit großen progressiven Anteilen so gefühlvoll und spannend umsetzt, ohne dabei dem Stadionpomp (siehe leider Coldplay) zu verfallen, verdient größten Respekt! Dass sie in England Superstars sind und große Hallen füllen, wundert mich nicht. Dass sie hier in relativ kleinen Clubs/Hallen spielen (von Festivals mal abgesehen) wundert mich auch nicht, kann aber gerne so bleiben!
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am 6. Juli 2016
Habe mal im Fernsehen win Konzert gesehen und bin angetan. Das streamen ist das eine, eine CD ist doch besser einzusetzen.Alte Schule eben.
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am 29. Juni 2016
Wir hatten "my sad captains" in einem Pub in Edinburgh gehört und ich fand das Lied einfach nur toll. Von Elbow hatte ich allerdings noch nie gehört. Habe mir dann zu Hause auf gut Glück die CD bestellt und bin begeistert, daß mir, bis auch eine Ausnahme, jedes Lied gefällt. Läuft gerade ständig bei uns:-)
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am 26. Dezember 2014
Was für eine tolle Scheibe, bin richtig begeistert und höre sie in den letzten Wochen regelmäßig. Mein Favorit ist Charge, einfach eine in den Bann ziehende Komposition. Sehr zu empfehlen!
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