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am 3. Oktober 2017
Grandiose Rockmusik mit prominenten Gästen und wahnsinnig guter Musik und tollen Texten. Ein must have für Liebhaber guter (deutscher) Rockmusik. Das Ding knallt !
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am 17. März 2014
Da hatte man schon ungläubig den Kopf geschüttelt, als bekannt wurde, der Frontmann der Puhdys macht nach 28 Jahren sein zweites SOLO-Album, und dann besteht es zu drei Vierteln aus - PUHDYS-Songs! Überwiegend weniger bekannte, aber immerhin auch drei der größten Hits aus den Anfangsjahren in den 70ern, von denen es teilweise sogar schon mehrere Neuaufnahmen jüngeren Datums gibt. Kann das gut gehen?
Zu meiner eigenen Verblüffung muss ich sagen: Ja, es kann!
Der Beweis liegt vor uns: Ein Album aus einem Guss, auf dem alles stimmig ineinander greift, als wären die Lieder von Anfang an nur dafür geschrieben worden, und zwar hier und heute und nicht schon vor 20, 30, 40 Jahren. Was einerseits für ihre zeitlose Qualität spricht, andererseits aber auch für die einheitliche Herangehensweise an die Produktion, die ein bisschen dem Konzept von Rick Rubins "American Recordings" zu folgen scheint: Konzentration aufs Wesentliche, auf den Kern, die Aussage, die Stimme, Verzicht auf jeglichen modischen Schnickschnack, mit allen Unebenheiten, die im formatradiotauglich zurechtgebügelten Mainstream gerne dezent übertüncht werden, aber der Musik eigentlich erst Charakter, Persönlichkeit und Tiefe geben, wie die Falten in einem Gesicht.
Von den Vorlagen aus dem Puhdys-Katalog unterscheiden sie sich schon deshalb, weil den Musikern viel Raum gegeben wurde, ihre eigenen Vorstellungen, Ideen und völlig anderen Spielweisen einzubringen, und natürlich durch ein Instrumentarium, das neben dem üblichen Band-Setting wahlweise auch mit Geige, Mandoline, Maultrommel, Akkordeon, hier Bläsern, dort Background-Sängerinnen oder (kitschfreien!) Streichersounds angereichert ist, die jeweils passende Farbtupfer beisteuern und zuweilen eher an Vorbilder aus dem Folkrock-Bereich erinnern. Da gibt es eine Menge zu entdecken, für Puhdys-Kenner ebenso wie für "Neueinsteiger", die den Puhdys bisher vielleicht skeptisch gegenüber standen oder sie gar nicht so richtig auf dem Schirm hatten.
Die Gänsehaut-Momente liegen wahrscheinlich bei Jedem woanders, aber die beiden gemeinsamen Nummern mit BAP-Mastermind Niedecken dürften sicher für die Meisten dazugehören. Zwei Männer, die nach gesundheitlichen Grenzerfahrungen das Leben auf ihre (sorry, Jungs) alten Tage nochmal ganz neu entdeckt haben, und für die "Leben ist kurz" deshalb auch nicht einfach nur ne schlechte Nachricht ist, sondern im Gegenteil die einmalige Chance beschreibt, eben konsequent das Beste draus zu machen. Zwei Vollblut-Rocker von verschiedenen Seiten des Eisernen Vorhangs, die sich zu Zeiten des Kalten Krieges mal gegeneinander haben ausspielen lassen und vor diesem Hintergrund heute sehen, dass es zwischen ihnen doch viel mehr Verbindendes als Trennendes gibt. Damit sind sie 25 Jahre nach dem Mauerfall schon einen entscheidenden Schritt weiter als der Großteil ihrer Landsleute, die immer noch in umgekehrter Richtung unterwegs sind.
"Was wussten wir denn schon vom Leben vor dem Tod?" Darum geht's, das Leben VOR dem Tod, und deshalb ist MASCHINE ein Album geworden, das bewegt, aber auch einfach Spaß macht.
Klare Kaufempfehlung!
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am 2. Mai 2014
Ja, 70 ist er geworden, hat über 40 Jahre mit den Puhdys zugebracht, gerade seine Biografie veröffentlicht. Nach 28 Jahren gibt es nun auch noch ein Album ohne die Puhdys - und auch wieder nicht... Dieses Soloalbum ist in keiner Weise mit dem von 1986 vergleichbar, die teilweise unterirdischen Texte der LP "Intim" wird man hier vergebens suchen, meinte man doch damals, die Dame auf dem Cover renne vor lauter Gruseln aus dem Bild. Nun gut, Birr (und schließlich auch Hertrampf) folgten damals einer Mode und da waren auch die Texte eben spätpubertären Ursprungs. Vielmehr hätte die vorliegende Scheibe den Plattentitel "Intim" verdient.
Von den Puhdys kommt er allerdings nicht los - das ist/war schließlich sein Leben. Wenngleich man gerade nach dem letzten Album der Band "Heilige Nächte" den Eindruck gewinnen konnte, dass da wohl irgendwas nicht mehr so stimmt, wie es nach außen verkauft wird (und munkelt es nicht gar, die Band bleibe nur noch zusammen, um die Jubeltour zu absolvieren, eigentlich gehen sich die Mitglieder eher aus dem Wege und die Titel, die Birr für ein eventuell neues Studioalbum geschrieben hatte, seien von UNIVERSAL abgelehnt worden.) Wie dem auch sei, klang "Heilige Nächte" dann irgendwie nur bedingt nach Puhdys, irgendwas fehlte - nein: er fehlte.
Nun legt "Maschine" mit dieser Scheibe nicht einfach nur ein Soloalbum vor, er zieht Bilanz - erinnert sich. Sicher ist dieses Album keine musikalische Revolution, dies will es nicht sein und warum sollte es das... Maschine sinniert über das Alter, über das (sein) Leben und über den Tod. Ohne Pathos aber immer ein bisschen wehmütig und melancholisch (so wirkten die Texte auf mich) klingt Birr an mancher Stelle ("Mein Weg"; "Leben ist kurz") - irgendwie ist's wie Abschied von einem gutem Bekannten, den man immer mal getroffen hat (bei mir war's das erste Mal Anfang der 1980er, zum Luftballonaufblasen für ein Konzert in Pirna, als "backstage" noch "hinter der Bühne" hieß, zwischenzeitlich bei "Rock für den Frieden", später zur Autogrammstunden-Tour für "Wie ein Engel"), der immer irgendwie da war und mit dem man ein Stück des Weges (gedanklich) gemeinsam gegangen ist. Insofern: Danke, Maschine für dieses Album - das Anhören macht Spaß (einzig "Wirst du für mich da sein" halte ich für wenig gelungen) und komplettiert die Eindrücke, die nach dem Lesen der Biographie entstanden sind (und dann auch die Puhdys-Plattensammlung).
Erwähnenswert: Maschine hat zur Hilfe eine gute Schar von Gästen eingeladen: Julia Neigel (Klasse wie sie in "Regen" ein wahres (Gänsehaut-) Gewitter entfacht), Dirk Michaelis (die Maultrommel in "Geh zu ihr" rückt den Titel fast in die Balkan Beats, entstaubt ihn, kratzt am Lack - ohne ihn zu verletzen), Toni Krahl (Lebenszeit - ebenfalls wunderbar aufgepeppt, ohne das Original ad absurdum zu führen), Wolfgang Niedecken ("Was wussten wir denn schon" - ach ja das BAP-Konzert, welches zum Puhdys-Konzert wurde und damals wohl auch ein wenig anders wahrgenommen wurde, als Maschine es in seinem Text umschreibt), Uwe Hassbecker (die Violine in "Lied für Generationen") und so fort.
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am 23. April 2017
Für die Phudys Fan's einfach ein muss. Kann ich auf jeden Fall sehr weiter empfehlen. Weiter so "Maschine". Spitzen Musik für jeden.
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am 30. Mai 2015
Ich gehöre jetzt nicht unbedingt zu den Fans der "Puhdys" und bis auf ein paar Hits von einem "Best of"-Album kenne ich nicht viele Songs der ehemaligen DDR-Vorzeigeband. Diese Songs haben aber wirklich ganz viel Klasse und Potential, der ein oder andere Ohrwurm war da durchaus dabei. Nun bin ich eben kein ausgesprochener Fan der "Puhdys" und "Dieter Birr", aber ich mag gute deutsche Rockmusik und der guten Bewertungen wegen, habe ich mir das Solo Album von "Maschine" einfach mal zugelegt. Ich gebe zu das es auch ausschlaggebend war das Größen wie "Wolfgang Niedecken" und "Jule Neigel" auf diesem Album ein Gastspiel gaben. So gehören "Das Leben ist kurz" und "Was wussten wir schon" mit "Wolfgang Niedecken, sowie "Regen" mit "Jule Neigel" für mich auch zu den herausragenden Songs auf diesem Album. Auch "Wirst Du für mich da sein", mit der kleinen "Annabell" gehört für mich zu den Highlights.
Das es sich bei "Maschine" größtenteils um Coverversionen von "Puhdys"-Songs handelt, stört mich wenig, denn die sind wirklich klasse gemacht. So kannte ich Songs wie "Geh zu ihr", "Wie ein Mensch lebt" und "November im Mai", schon von früheren Veröffentlichungen, trotzdem ändert das nichts an dem sehr guten Gesamteindruck dieses Albums. Vor allem die Texte finde ich richtig stark, da lohnt es sich richtig zuzuhören und nachzudenken.

Mein Fazit: "Dieter Birr's" Solo-Album ist wirklich ein starkes Stück Deutschrock und besticht vor allem durch ganz starke Texte und sehr einfühlsame, einprägsame Melodien. Das alles ist zwar in dieses Oldschool-Gewand eingehüllt, allerdings wirkt diese Scheibe in keinem Fall altbacken oder angestaubt, im Gegenteil, es sorgt dafür, dass "Maschine" einen ganz speziellen nostalgischen Charme versprüht.
Es zeigt auch, dass in der ehemaligen DDR sehr gute Musik gemacht wurde, die auch heute noch zu überzeugen weis - Daumen hoch!
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am 13. November 2014
Wer die Puhdys "akustisch" erlebt hat, dürfte gar nicht so überrascht von diesem Album gewesen sein. Auch dort wurden eher zartere Töne angeschlagen. Ich bin sehr angetan, sowohl von den bekannten als auch von den neuen Songs. Als ich letzte Woche die CD erstmals hörte, klang Maschines Stimme höchst vertraut und unverkennbar. Doch es ist ebenso unverkennbar sein Album und seine Handschrift. Die Duettpartner hat er ideal besetzt, allen voran mit BAP Frontmann Wolfgang Niedecken, der auch einen wunderschönen Song mit tollem Text beigetragen hat. Geradezu angerührt hat mich der Song mit seiner Enkelin Anabell. Für mich war der Kauf nie eine Frage und ich empfehle das Album unbedingt weiter, nicht nur für Puhdys - Fans ein Genuß.
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am 9. Januar 2015
Zwei recht nette Titel,der Rest ist aufgepeppte Phudy-Ware oder verzweifelter Altmännergesang.Ich hatte mir die CD wegen dem Titel REGEN gekauft,den ivh zufällig im Radio gehört hatte.Tja,jetzt hat MASCHINE sein Soloalbum,vielleicht gibtvsein Ego jetzt Ruhe und er läßts gut sein.
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am 2. Juli 2014
Es ist ein Album, welches nicht so beliebig daher kommt.
Neue Lieder mit tiefgehenden Texten in schöner Harmonie mit Niedecken, Neigel, Krahl und seiner Enkelin Annabell und alte Lieder in einer neuen, mit Abstand gewachsenen Interpretation.
Für mich ist es ein sehr persönliches. teiweise sehr intimes Album von Maschine.
Danke dafür und gerne noch ein weiteres Album dieser Art.
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am 28. Juni 2015
War ja etwas skeptisch-Maschine so ganz ohne seine Kollegen und noch dazu fast alles "alte" Songs, "nur" neu aufgemischt. Aber bereits nach dem ersten Hören war ich voll begeistert, da die Neuinterpretationen allesamt echt gelungen sind. Wer das Akustik-Album der Puhdys mochte, wird auch dieses Album lieben! Alte Klassiker wie "Wenn ein Mensch lebt" oder "Geh zu ihr" erstrahlen in neuem Glanz, alte geliebte und leider zuletzt selten gespielte Stücke wie "Die Boote der Jugend" oder "Lied für Generationen" sind schön wie eh und je. Ein absolutes Muß für alle Puhdys-Fans!
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am 17. März 2014
Mit Herzblut produzierte Songs, tolle Gastmusiker (u.a. Julia Neigel, Uwe Hassbecker, Wolfgang Niedecken) und überraschende Klangwelten – das auch als Soundtrack zum gleichzeitig erschienenen Buch „MASCHINE“ gedachte Album ist wie ein Geschenk.

Remakes bekannter Titel sind bei anderen oft nur langweilig bis überflüssig. Hier erreichen sie nach einem musikalischen Quantensprung meist den Status neuer Songs (Regen, Geh zu ihr, November im Mai (Wahnsinns-Bass!)). Wer nur Bewährtes erwartet, wird mehr als positiv überrascht.

Das Album nimmt den Hörer mit auf eine spannungsgeladene, recht intensive akustische Entdeckungsreise, die man sofort nach dem letzten Song wiederholen möchte. Teilweise fühlt man sich an die Travelling Wilburys erinnert, nur zeitgemäß und auf deutsch.

Highlights sind das bereits genannte „Regen“ als Duett mit Julia Neigel, das nachdenkliche „Mein Weg“ oder auch „Was wussten wir denn schon“ im Duett mit BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken (der Text von Niedecken beschreibt viel mehr als die erste Halbzeile vermuten lässt).

Die besten Wünsche an Maschine für die nächste Puhdys- und Solo-CD und dann vielleicht auch noch ein Duett mit Mick Jagger.
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