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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 26. Mai 2012
Ich fange mal mit der positiven Seite an. Die Geschichte ist sehr gut. Etwas anderes, etwas besonderes und jede Menge Wendungen (wer sind eigentlich die "Bösen"? Und damit meine ich jetzt nicht nur Menschen / Percents). Die Autorin läßt wichtige Details mit einfließen und baute hin und wieder Spannung auf.

Und damit bin ich auch schon bei meinem Kritikpunkt. Es ist eine eher zähe Spannung. Ich fieberte keine Sekunde, mit der sehr symathischen Joy mit. Ich sorgte mich kaum um sie. Auch beim Endspiel nicht. Nachdem sie und Reel solange darauf trainiert haben, fand ich die Schilderung zu kurz. Da hätte viel mehr Spannung aufgebaut werden können. Die anderen Soldaten hätten auch vorher mehr und besser beschrieben werden können und auch im Endkampf hätte ich gerne mehr über sie erfahren.
Zwischendurch gab es Lääääängen, richtige langweilige Hänger die sich über mehrere Seite zogen. Zwischendurch wollte ich zweimal das Buch sogar ganz zur Seite legen. Das fiel besonders auf, nachdem "die Bestimmung" und "Starters" gar keine Längen hatten und erheblich mehr Spannung hatten.
Wirklich spannend waren die letzten 3 Seiten. Ich weiß noch nicht ob ich mir den 2.Teil kaufen würde. Im Moment tendiere ich eher zu nein.
Ich vergebe 2,5 Sterne
Nett für zwischendurch, man kann aber auch gut darauf verzichten.
Für den Preis keine Kaufempfehlung.
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am 30. Dezember 2015
Wooooa, was für ein düsteres Buch! Es verdient eigentlich mehr als 5 Sterne, und das obwohl ich es stellenweise noch nicht einmal gern gelesen habe, weil es eben nicht so eben dahinflutscht, sondern auch mal genüsslich eine eiternde Wunde und die Brutaltität einer dystopischen Welt darstellt mit Worten, die ebenso hart und direkt sind. Das Leben von Joy, ein eher ironischer Name, ist brutal und gefährlich. Ihr Feind ist gnadenlos und die Kämpfe grausam. Und das "Love Interest" soll jetzt wirklich ein Percent sein? -- habe ich auf den ersten Seiten gedacht.Diese mit Reptilien verglichene brutale Rasse? Das kann nicht ihr (Jennifer Benkaus) Ernst sein! Ist es aber. Und sie macht es tatsächlich. Sogar sehr überzeugend. Das ist wirklich "Charakterentwicklung" wie es wohl extremer kaum geht mit vielen Wendungen und Überraschungen. Ich habe das Buch gelesen, weil der Blog HisundHerbooks Kay und Steffi so überzeugt waren. Mir ist es persönlich fast "zu hart", ich musste aber auch bei den Spielen von Panem schlucken, wobei dies hier noch weiter geht (mich aber an die Härte der Panem,-Welt durchaus erinnert hat). Ein wirkliches Ausnahmebuch.
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am 20. Dezember 2012
Die Welt sieht nach dem dritten Weltkrieg alles andere als rosig für die Menschen aus. Die von ihnen eigens künstlich erschaffenen Percents sind als Sieger aus dem Krieg hervorgegegangen und beherrschen seitdem die Welt. Diese Krieger sind stark, furchtlos und sie hassen die Menschen. Doch auch sie haben trotz all ihrer Stärken eine Schwäche: Ihre Haut ist so sensibel, dass sie nicht ans Sonnenlicht gehen können. Damit dieses Problem kein Nachteil ist, wurde "Dark Canopy" erschaffen. Diese Maschine schleudert Staub in den Himmel, der die Sonne verdunkelt.

Genau das sieht man auch auf dem Cover. Der starke Farbkontrast hat mich sofort angesprochen und das Cover ist für mich ein totaer Eyecatcher. Es ist sehr düster gehalten, aufgewirbelter Staub verhüllt den Himmel, nur eine Weibliche Person steht im Sonnenlicht und streckt eine Hand aus.

In dieser düsteren Atmosphäre spielt die Geschichte von Joy. Sie wächst in einem Rebellenclan ausserhalb der Stadt auf und lernt dort von Kindesbeinen an, sich gegen die verhassten Percents zu wehren. Doch eines Tages gerät sie in eine Falle und ihr Leben verändert sich auf drastische Weise: Die freiheitsliebende Joy wird von ihren Todfeinden gefangen genommen und soll von einem von ihnen zur Soldatin ausgebildet werden.

Die Geschichte ist mehrheitlich aus der Perspektive der Hauptprotagonistin Joy geschrieben, einzelne Kapitel zeigen uns durch Matthial`s Augen, wie es nach der Gefangennahme von Joy im Rebellenlager weitergeht.

Die Charakteren sind sehr facettenreich und interessant gezeichnet. Vor allem Joy hat mir sehr gut gefallen. Das Leben in dieser düsteren Welt und im Rebellenlager hat sie stark und kämpferisch gemacht. So will sie sich mit ihre Lage nicht einfach abfinden, obwohl sie auswegslos scheint. Mit allen Mitteln kämpft sie so für ihre Freiheit und auch ihre Wortgefechte mit dem Percent Neél sind nicht ohne. Jennifer Benkau hat ihre Gefühlswelt sehr schön beschrieben. Toll finde ich es auch, wie sich die Hauptprotagonistin ihre Gedanken macht, einiges hinterfragt und wie sie sich als Person weiterentwickelt. Schon nach kurzer Zeit kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen und fühlt mit ihr mit.

Daneben ist Neél, der Percent, der Joy zum Soldaten ausbilden soll. Joy ist überzeugt, er ist wie alle Percents: bedrohlich, egoistisch, brutalt, halt einfach unmenschlich. Als Leser merkt man bald, dass an ihm etwas anders ist. Er weiss dies aber gut vor seinen Kollegen zu verstecken. Sein Charakter hat mich überrascht, überzeugt und war ein Lichtblick in Joys düsteren Welt.

Jennifer Benkau hat mir mit "Dark Canopy" ein weiteres Lesehighlight in diesem Jahr beschert. Das Lesen ihres Erstlingswerks hat mich in einen Rausch versetzt und hat mich aufgewühlt: Eine grosse Liebesgeschichte in einer düsteren Zukunft, die einen wieder einmal die eigene Gesellschaft überdenken lässt. Ein Buch, das nachdenklich macht und überrascht.

Die Autorin schreibt sehr spannend, klar und verständlich. Sie benutzt beim Erzählen viele Metapher und so bekommt man ein tolles Leseerlebnis und ihr Schreibstil hebt sich von der grossen Masse ab, hat Wiedererkennungswert. Sie schafft es, für ihre Geschichte eine passend düstere, emotionsgeladene und aussergewöhnliche Welt zu erschaffen.

Das Ende ist wirklich grausam. Und das nicht nur wegen dem fiesen Cliffhanger, so dass man kaum den zweiten Teil erwarten kann. Dieser soll im Frühling 2013 erscheinen.

Fazit:
"Dark Canopy" ist eine düstere, emotionsgeladene Dystopie, die einem zum Nachdenken anregt und überrascht. Ein packendes Lesehighlight, das einen bei der Lektüre nicht mehr loslässt.
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am 2. Oktober 2013
Kurzbeschreibung

Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr...

Meinung

"Dark Canopy" entführt die Leser in eine düstere Zukunft. Die Menschen haben gekämpft - und verloren. Die Percents, vom Menschen erschaffene Soldaten, haben die Herrschaft an sich gerissen. Diese Soldaten sind stark und gnadenlos jedoch haben sie eine Schwachstelle: sie vertragen kein Sonnenlicht. Mit einer Maschine Namens Dark Canopy verändern sie den Himmel und hüllen die Welt in Dunkelheit.
Außerhalb der Städte gibt es Rebellenclans welche sich der Herrschaft der Percents widersetzten. Die Hauptprotagonistin Joy gehört zu einem solchen. Als sie zu einer Rettungsaktion aufbrechen passiert das Unfassbare, Joy wir von den Percents gefangengenommen und einem jungen Percent namens Neel zugesprochen. Dieser soll sie trainieren für einen Wettkampf auf Leben und Tod, an dem sie als erste und einzige Frau teilnimmt.

Die Charaktere finde ich gut ausgearbeitet und ihre Entwicklung gut sichtbar gemacht. Joy wird nicht als perfekte Heldin dagestellt. Sie hat Stärken und Schwächen und macht ihre Fehler. Erst mochte ich sie gar nicht sosehr doch im Verlauf des Buchs ist sie mir ans Herz gewachsen.
Neel hat seine Ecken und Kannten. Er ist stark und wirkt gefühllos aber mit der Zeit erkennt man eine sanfte Seite an ihm.

Jennifer Benkau entführt uns in eine sehr düstere Zukunftsvision. Der Schreibstil ist locker und flüssig, angenehm zu lesen und einfach wunderbar. Die Seiten fliegen nur so dahin.

Den Titel finde ich sehr passend und das Cover ist ein Hingucker.

Der Cliffhanger am Ende ist fast schmerzhaft und wird uns Leser die Wartezeit auf Band zwei nicht gerade versüßen.

Fazit: "Dark Canopy" von Jennifer Benkau ist ein absolut lesenswerter erster Teil einer dystopischen Dilogie. Die düstere Welt hat mich in ihren Bann gezogen. Für mich ein Jahreshighlight.

Zitat

"Beim Chivvy wirst du fortlaufen, dich verstecken, bis es sicher für dich ist, Soldat."
(Seite 229)

Dilogie

Band 1: Dark Canopy
Band 2: Dark Destiny
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am 12. März 2013
Der Inhalt:

Für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, auch genannt Percents, haben die Weltherrschaft übernommen und unterdrücken nun die Menschen. Vereinzelte Rebellenclans, versuchen außerhalb des Systems zu überleben. Zu einem dieser Clans gehört die 20-jährige Joy, die verbissen um ihre Freiheit kämpft. Doch dann gerät sie dem Feind in die Hände und muss erkennen das unter den einstigen Monster, auch Menschlichkeit und sogar noch mehr, existiert.

Meine Meinung:

Dark Canopy spielt in einer neuen dystopischen Welt. Für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, die sogenannten Percents, haben die Weltherrschaft an sich gerissen. Die Percents sind stark und furchtlos, haben aber eine kleine Schwäche - sie vertragen das Sonnenlicht nicht. Um sich auch tagsüber gefahren los zu bewegen, haben sie Dark Canopy erschaffen, eine Maschine die Staub in den Himmel schleudert und die Sonne verdunkelt. Das Leben der Menschen ist seitdem nicht mehr wie zuvor. Sie leben zwar in Städten, sind den Percents aber untergeordnet und müssen deren Anweisungen folge leisten und für diese arbeiten. Einige wenige geben sich mit diesem Leben allerdings nicht zufrieden und so haben sie sich in sogenannten Clans zusammengefunden und versuchen ein Leben außerhalb der Stadt zu führen. Zu einem dieser Clans gehört die 20- jährige Joy, die ihre Freiheit liebt und diese um keinen Preis aufgeben würde. Jeden Tag aufs neue müssen sie um ihr Überleben kämpfen und müssen sich vor den Percents in Acht nehmen um nicht gefangen genommen zu werden.

Beim Hauptcharakter Joy bin ich ehrlich gesagt immer noch etwas zwiegespalten und kann sie noch nicht recht einordnen. Für ihre 20 Jahre wirkt sie zwar sehr erwachsen, aber zeitweise kamen mir ihre Reaktionen und Handlungen doch etwas übereilt und nicht wirklich nachvollziehbar und ich musste mehrmals mit dem Kopf schütteln. Auch ihre Überzogenen Schuldgefühle die sie wegen allem und jeden hegt, haben sie mir nicht gerade sympatisch gemacht und ich habe ihre "Ich bin eine harte Rebellin, die vor nichts Angst hat" Einstellung, nicht wirklich abgenommen.

Neel wiederum hat mir sehr gut gefallen. Anfangs wirkt er noch ziemlich böse und lässt Joy keine Sekunde vergessen das er sie hasst. Doch die Zeit mit Joy geht auch nicht spurlos an Neel vorbei und die beiden freunden sich langsam an und hegen sogar Gefühle füreinander. Seine Wandlung fand ich wirklich nachvollziehbar, da auch schon mehrmals gezeigt hat, dass Neel nicht wie andere Percents ist und das das Leben zwischen Percents und Menschen auch anders gehen kann.

Jennifer Benkau hat mit Dark Canopy einen tollen dystopischen Roman geschrieben, der mich einerseits durch die Zukunftsidee, die nicht unrealistisch ist, überzeugt hat, sondern auch durch die Handlung, die mich wirklich in ihren Bann gezogen hat und mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der jugendlich gehaltene und lockere Schreibstil sorgen dann noch dafür das die Seiten nur so dahin fliegen. Die spannende Story und die unvorhergesehenen Wendungen, die immer dann auftreten wenn man es am wenigsten erwartet, haben dazu beigetragen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Das Ende der Story hat es wirklich in sich und ich war regelrecht geschockt als ich dies gelesen habe. Gott sei Dank ist der zweite und letzte Teil der Serie nun erschienen und man muss nicht allzu lange darauf warten wie es nun nach dem fiesen Cliffhanger weiter geht.

Mein Fazit:

Dark Canopy ist ein gelungener dystopischer Roman der mich von der ersten Seite an gefesselt hat und mich am Ende fassungslos zurück gelassen hat. Die beiden Hauptcharaktere haben mir sehr gut gefallen, obwohl ich Joys Handlungen und Reaktionen teilweise nicht nachvollziehen konnte. Die dystopische Welt die Jennifer Benkau hier erschaffen hat ist wirklich gelungen und wirkt zu keiner Zeit unrealistisch. Ich vergebe 5 Sterne
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am 24. August 2012
"Dark Canopy" ist ein Roman der Autorin Jennifer Benkau. Zugegeben: Wenn ich es nicht gewonnen hätte, hätte ich dieses Buch vermutlich niemals gelesen, denn: gekauft hätte ich es auf keinen Fall. Der Klappentext entspricht so garnicht meinem Geschmack und zum "mal testen" war mir dieses Buch dann auch einfach zu teuer und zu dick. Wie es der Zufall aber nun wollte, gewann ich dieses Buch. Vor ein paar Tagen (als ich noch der festen Überzeugung war, dass sich mein Gesundheitszustand bessert und ich aufs Fantasy Festival nach Flörsheim gehen kann) plagte mich dann der Gedanke bei einer Lesung anwesend zu sein, bei der ich das Buch gar nicht kannte und so schleppte ich mir den über 500 Seiten Wälzer herbei und begann zu lesen.

Im Intro begegnen wir direkt Joy, damals als etwa 16 jähriges Mädchen, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem echten Percent (in diesem Falle der "Vorstufe" - einem Varlet) gegenübersteht. Wir werden nicht langsam ins Geschehen hineingeführt sondern direkt hineingeworfen und müssen uns in einer ganz neuen Welt zurecht finden, in der nichts mehr so ist, wie wir es heute, im Jahre 2012 gewohnt sind. Da die Percents kein Sonnenlicht vertragen wird der Himmel durch Maschinen, die "Dark Canopy", verdunkelt, indem immer wieder Staub in die Luft geschossen wird, der sich sammelt und jegliches Sonnenlicht verschluckt. Nur 2 Stunden am Tag, morgens nach dem Sonnenaufgang, werden die Dark Canopy ausgeschaltet, damit die Frucht auf den Feldern ausreichend Tageslicht bekommt und wachsen und gedeihen kann. Die Percents sind überall und die Menschen versuchen nicht aufzufallen, nicht in die Hände der Percents zu gelangen und schon gar nicht deren Missgunst auf sich zu ziehen, denn sie sind grausam. Percents atmen durch die Haut, die Eigenschaft die sie so empfindlich für Sonnenlicht macht, sehen selbst im Dunkeln so gut wie im Tageslicht und hören sehr viel besser als jeder normale Mensch. Sie scheinen gefühllos und kalt, benehmen sich nahezu wie Roboter.

Joy begegnet uns als mutige, wissbegierige, verantwortungsbewusste und zähe junge Frau, die zu Anfang alles tut um ihre beste Freundin, die bei einem "Ausflug" in die Stadt von den Percents geschnappt wird, zu retten. Sie mobilisiert alle möglichen Kräfte, aufgeben ist keine Option. Als sie selbst geschnappt wird, erleidet sie Todesängste, versucht nach außen hin jedoch stark zu bleiben und niemals Schwäche zu zeigen. Die Percents beschließen sie als Soldat für das Chivy auszubilden und so wird sie dem jungen Varlet Neél zugeteilt, vor dem sie zuerst panische Angst hat, vorallem da sie bereits die Ruppigkeit anderer Varlets mitbekommen hat und weiß, dass sich ein Varlet immer nimmt, was er will. Neél trainiert sie bis aufs äußerste und Joy leidet Todesqualen doch sie gibt niemals auf, zeigt niemals Schwäche. Sie wehrt sich mit Händen und Füßen, geistig wie körperlich und versucht sich immer an den Gedanken einer besseren Zeit, ihrer Familie und ihrem Clan festzuhalten. Doch während ihrer Zeit in Gefangenschaft lernt sie nicht nur härter zu kämpfen und Stärke zu beweisen, sie lernt auch ihren Ausbilder Neél einzuschätzen und hinterblickt dann und wann seine Fassade, was ihr so manches Mal einen großen Vorteil einbringt. Joy wirkt auf den Leser stark, mutig, unaufhaltsam, unnachgiebig und allzeit bereit, man zweifelt niemals an ihr und bewundert ihre Intelligenz, ihre Kombinationsgabe und ihren Drang nach Freiheit und Überleben.

Neél, Joys Ausbilder, wirkt am Anfang grausam, unnahbar und wenig menschlich. Er quält Joy bis aufs äußerste und aus irgendeinem Grund scheint er sie bis aufs Blut zu hassen. Nach und nach fällt die Fassade jedoch und nicht nur Joy, sondern auch dem Leser wird bewusst, dass auch ein Varlet/ ein Percent sowas wie menschliche Züge aufweisen kann und nicht durchweg grausam sein muss. Neél macht eine Entwicklung durch, die zwar nicht in riesen Schritten erfolgt, aber durchaus spürbar ist und durch ihr langsames Fortschreiten wesentlich natürlicher und glaubhafter vonstatten geht, als das bei rasanten Schritten der Fall wäre. Die Beziehung zwischen Neél und Joy verändert sich, wird weniger grausam, mehr Kollegial und irgendwann hat man das Gefühl, dass er ihr nur helfen will zu überleben, statt sie nur zu trainieren um selbst aufzusteigen. Hinter Neéls Fassade steckt mehr als man vermutet und auch wenn manche Dinge wahrhaft vorhersehbar sind, wirkt das ganze nicht aufgesetzt oder nervig sondern natürlich, es erscheint als Ende eines Prozesses.

Joys bester Freund und Liebhaber Matthial, der auch gleichzeitig der Sohn des Clanführers Mars ist, hat immer wieder seinen Auftritt und teilweise werden Kapitel eingestreut, die beschreiben was in Matthials Leben und Clan passieren, jedoch nicht aus seiner Sicht erzählt werden, sondern aus der Sicht eines Erzählers. Die übrigen Kapitel erzählt Joy, in Ich-Form, aus ihrer Sicht. Matthial erscheint anfangs nett und sympathisch, wenn auch etwas eigenwillig und von seinem Vater Mars unterdrückt. Als Joy gefangen genommen wird, bricht für Matthial eine Welt zusammen und er setzt alle Hebel in Bewegung um seine Freundin wieder zu befreien. Die einzelnen Kapitel um Matthial sind interessant und spannend gestaltet, jedoch macht auch er im Laufe der Zeit eine Wandlung durch, die sich nicht gerade zu seinem Vorteil auswirkt, sondern ihn nach und nach unsympathischer und egoistischer erscheinen lässt.

Die weiteren auftretenden Charaktere, Amber (Joys beste Freundin), der Percent Cloud und seine "Frau" Mina, der Soldat Brad, der Percent Graves und viele andere sind allesamt unersetzlich und bringen den Lauf der Geschichte immer weiter voran. Sie sind mal mehr mal weniger sympathisch und doch möchte man niemanden missen da alle ihre Aufgabe in dieser großen Geschichte erfüllen und ohne sie ein Stück Geschichte verloren ginge.

Besonders fasziniert hat mich der Erzählstil der Autorin, die wunderbare Umschreibung der Orte und Personen, die spannende Sprache und die neue, fremdartige Welt in die wir bei "Dark Canopy" eintauchen dürfen. Viele neue, spannenden Ideen und Vorgänge, hielten die Geschichte in Gang, trieben mich unaufhaltsam auf das Ende des Buches zu und sorgten dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und wollte, egal wie sehr mein Kopf (vor Kopfschmerzen) pochte und nach Ruhe verlangte. Der Cliffhanger am Ende des Buches lies mich das Buch laut fluchend zuklappen und mein innerstes lechzte fast schon nach dem zweiten Band - auf den wir jedoch leider noch einige Zeit warten müssen.

"Dark Canopy" ist ein kleines Wunder, dass uns in eine neue Welt entführt, uns ganz neue Ansichten und Dinge vermittelt und uns eines mit auf den Weg gibt: Traue niemals Deinem ersten Eindruck, versuche die Dinge zu hinterfragen und gibt niemals auf - egal was passiert.
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am 22. Oktober 2012
Inhalt:
Die Percents, eine künstlich geschaffene Rasse, die einst als Supersoldaten für die Menschheit in den Krieg ziehen sollte, hat sich gegen ihre Erschaffer aufgelehnt und ihre körperliche Überlegenheit genutzt, um zu Herrschen.
Ihr einziger Schwachpunkt ist ihre Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht. Darum haben sie eine Maschine namens „Dark Canopy“ gebaut, welche die Sonne verdunkelt, sodass sie sich jederzeit draußen aufhalten können. Sie haben die Menschheit versklavt, doch gibt es eine geheime Rebellenbewegung.

Meine Meinung:
Als Joy, die Heldin des Romans und Mitglied eines Rebellenclans gefasst wird, wird sie von einem Percent als Soldat für ein Chivvy, einen Wettkampf zwischen jungen Percents, die ihre kämpferischen Fähigkeiten sowie ihre Fähigkeit zu unterrichten unter Beweis stellen sollen indem sie Menschen ausbilden, die am eigentlichen Wettkampf dann möglichst lange überleben sollen.

Die Autorin hat eine wunderbar düstere Welt erschaffen, in der nicht unbedingt alles so ist wie es scheint, in der die Grenzen zwischen „gut“ und „böse“ verschwimmen und somit viel Spannung in die Handlung bringen.
Die Charaktere sind vielschichtig und öffnen nur nach und nach ihr Inneres, wodurch man zum Mitfiebern angehalten wird und die einzelnen Personen mehr oder weniger in sein Herz schließt. Es ist interessant die Wandlung zu verfolgen, welche im Laufe der Geschichte mit einzelnen Charakteren geschieht. Ganz besonders Neel lässt das Herz höher schlagen.
Eine gute Portion Bauchkribbeln darf natürlich nicht fehlen, auch wenn die brutale, vom Kampf geprägte Welt der Percents nicht viel Platz für Romantik lässt.
einen kleinen Minuspunkt gab es dennoch für mich: Ich habe eine Weile gebraucht, um mit der Handlung warm zu werden. Joy und ihr Clan sind zu Beginn alles andere als sympathisch. Wenn man genauer darüber nachdenkt und die Hintergründe im Nachhinein mit einbezieht, wird das Verhalten einleuchtender, jedoch kennt man diese Hintergrundgeschichten zu Beginn nicht.
Ich bin jedoch froh, dass ich den etwas schleppenderen Anfang überwunden habe und anschließend mit einem immer spannender werdenden Trilogie-Auftakt belohnt wurde.

Fazit:
Ein vielversprechender Auftakt mit leichten Schwächen, der sich jedoch bis zum Schluss immer weiter steigerte.
Ich verspreche mir sehr viel vom nächsten Teil dieser Trilogie.
Für alle Fans von dystopischen Romanen eine echte Leseempfehlung!
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am 12. August 2012
Dystopien haben Hochkonjunktur. Schon vor mehreren Jahrzehnten haben Autoren wie Aldous Huxley („Brave New World“, 1932) oder George Orwell („1984“, 1949) mit Romanen, die in einer negativen erfundenen Gesellschaft spielen, Furore gemacht. Heute hat der Hype um die Anti-Utopien, in denen individulle Rechte mit Füßen getreten werden und Krieg und Unterdrückung herrschen, beinahe jedes Jugendzimmer erreicht.

Auch „Dark Canopy“ von Jennifer Benkau nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Zukunft, in der die Menschen unterjocht werden und in Angst und Schrecken leben. Die Percents, künstlich geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen. Als „Kampfmaschinen“ für den 3. Weltkrieg gezüchtet, sind sie den Menschen körperlich weit überlegen. Doch sie haben einen Feind: Das Sonnenlicht verbrennt ihre Haut. Aus diesem Grund wurde die Welt verdunkelt. Tag ein, Tag aus schleudert eine Maschine Staub in die Atmosphäre und hat der Bevölkerung nicht nur das Licht, sondern auch den Lebensmut genommen. Ein Dasein in Resignation ist „grauer Realität“. In dieser Welt wächst die 20jährige Joy auf. Sie jedoch gehört zu den Wenigen, die sich den Unterdrückern widersetzen und außerhalb der Stadtmauern wohnen. Joy ist als Freiheitskämpfern auf ein Leben im Untergrund geschult. Dennoch fällt auch sie eines Tages den Percents in die Hände und damit ist ihr Schicksal besiegelt. Als Soldatin für die jährlich stattfindende Menschenjagd auserkoren, bleibt ihr nur die Aussicht auf einen grausamen Tod oder bestenfalls eine Zukunft als Gebärmaschine im Zuchtprogramm der Percents… Doch gerade unter den Feinden gibt es jemanden, der dieses Schicksal nicht akzeptieren will und damit sein eigenes besiegelt!

Schon als ich den Plot von Jennifer Benaus Roman gelesen habe, war klar, dass „Dark Canopy“ Potential hat und mir ein nettes Lesewochenende bescheren wird. „Nett“ ist jedoch weit gefehlt! „Dark Canopy” hat nicht „nur“ Potential, der Roman hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Noch immer, während ich dies schreibe, bin ich gefangen von dem Zauber, der Benkaus’ Dystopie innewohnt. Dieser Zauber wohnt zwischen den Zeilen, zwischen den Figuren, zwischen Joy und Neel.

Er ergibt sich aber in erster Linie daraus, dass „Dark Canopy“ mich überrascht hat. Das Buch folgt nämlich nicht hundertprozentig dem gängigen Muster eines Jugendromans. Zwar bedient sich Benkau auch typischen Erfolgszutaten und hat die Geschichte um eine unmögliche Liebe zwischen Feinden in einer dystopisch geprägten Welt als Fortsetzungsroman angelegt. Dennoch ist “Dark Canopy” anders: Der Roman ist grausamer, düsterer, spannender und begnügt sich nicht in typischer Jugendroman-Manier mit dem ersten Kuss und „übermoralisierenden“ Botschaften. Wo Gewalt sonst nur angedeutet wird, liest man von einem „eingetretenen Brustkorb“ auf dem Gehweg, von „blutverklebtem Harr“ und fehlenden „Schädelrückseiten“. Man liest von Trauer und Schmerz, von Menschen die brechen und verzweifeln, von Tränen, Tod und Resignation, von Vergewaltigung, Schuld und Enttäuschung. Man liest aber auch von unverhoffter Freundschaft, von Hoffnung, von Widerstand, Versöhnung und von Liebe. Zu verwechseln ist diese Liebe jedoch nicht mit dem so weit verbreiteten Kitsch. Es ist eine Liebe gewachsen in Zeiten des Krieges, ungewollt, lästig, gefährlich: „Wenn ich eine Wahl hätte, wärst Du mir egal“, heißt es da, doch gibt es keine Wahl, wenn die Gefühle zuschlagen. Und deshalb „muss man manchmal etwas riskieren, ohne hundertprozentig zu wissen, wie es ausgeht.“

Dass Benkau diese Zeilen aus der Mitte des Buches mehr als nur zufällig gewählt hat, wird gegen Ende von „Dark Canopy“ klar. Die letzten 50 Seiten des Romans ähneln einem Ritt in die Hölle. Noch immer kann ich die Angst riechen, die alles umgibt, noch immer stockt mein Atem, noch immer fliegen die Bilder hastig vor meinem inneren Auge vorbei und noch immer hämmert die Einsicht des Romans in meinem Kopf: „Sie waren alle gleich“, Unterdrückte wie Unterdrücker!

„Dark Canopy“ ist nichts für „schwache Nerven“ und für Leser, die erwarten, dass am Ende alles gut ist. Allen anderen sei der Roman mehr als empfohlen: spitzzüngige Dialoge, die nicht nur einmal zum Schmunzeln bringen, elektrisierende Spannung, und eine berührende Liebesgeschichte machen den Reiz von „Dark Canopy“ aus! Die Fortsetzung soll im Frühjahr 2013 erscheinen, doch „Dark Canopy“ lässt sich bestens als Einzelroman lesen.

Für mich bisher die beste Dystopie des Jahres!
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am 24. Juni 2012
Eine dunkle Zukunftsvision unserer jetzigen Welt: die Menschen haben sich bekriegt und dazu menschenähnliche Kampfmaschinen erschaffen, die Percents. Doch nach dem Krieg haben sich diese gegen die Menschen erhoben und beherrschen und unterjochen dieser seither.
Die Jugendliche Joy ist eine der Rebellen und lebt mit ihrem Clan jenseits der Stadt, in der die unterworfenen Menschen leben. Als sie mit ihrer besten Freundin Amber losgeschickt wird um Waren für den Clan einzutauschen, werden die beiden Mädchen von Percents aufgegriffen. Joy kann fliehen, doch Amber wird gefangen genommen. Bald schon fasst Joy den Plan ihre beste Freundin zu retten, doch bei diesem Versuch werden mehrere ihrer Freunde aus dem Clan getötet und Joy selbst wird gefangen genommen. Sie wird einem der Percents übergeben, der aus ihr eine Soldatin machen soll, die für ihn im Shivvy antritt. Dies ist eine Art Wettkampf auf Leben und Tod. Zunächst können sich Joy und der Percent Néel aufs Blut nicht ausstehen, doch bald schon kommen sie sich immer näher. Und das Mädchen muss feststellen, dass es nicht nur Gut und Böse gibt auf der Welt...

Selten hat mich ein Roman so berührt und gefesselt wie '"Dark Canopy"' von Jennifer Benkau. Schon nach kurzer Zeit war ich gefangen in der fantastischen Welt, die sie entwirft und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Sehr interessant finde ich die Welt, die die Autorin in diesem Buch entwirft und die Idee mit der schwarzen Wolke, die das Sonnelicht verbirgt. Es ist eine finstere Dystopie und die dunkle und verzweifelte Stimmung kommt beim Leser sehr gut an. Auch ist sie sehr gut durchdacht und dank vieler Details sehr glaubwürdig. Man kann sich als Leser wirklich in diese Welt hineinversetzen und fühlt sich schon bald als Teil der Geschichte. Hoffentlich bleibt dieser Entwurf nur eine Dystopie und wird niemals Wirklichkeit

Auch perfekt gelungen sind der Autorin ihre Charaktere. Diese wirken glaubwürdig und gut durchdacht, da sie sowohl positive als auch negative Eigenschaften zeigen. Besonders ans Herz gewachsen sind mir natürlich Joy und Néel. Aber auch den Clanführer Mars oder seinen Sohn Matthial finde ich sehr interessant und gelungen. Genauso wie die Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen den beiden Protagonisten entspinnt. Ich konnte sie sehr gut nachvollziehen und glücklicherweise verzichtete Frau Benkau auf übertrieben schnulzige Schilderungen. Das Ende des Buches hätte mir fast das Herz zerrissen und ich konnte meine Tränen nur mühsam zurückhalten. Natürlich möchte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht und warte ab sofort sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Fazit: '"Dark Canopy"' von Jennifer Benkau ist eine sehr gelungene Dystopie, die ich allen jugendlichen und älteren Lesern wärmstens empfehlen kann. Eine große Portion Spannung in einer gut durchdachten Welt, sehr gut entworfene und glaubwürdige Charaktere und eine wunderschöne Liebesgeschichte machen diesen Roman zu etwas Besonderem. Wer sich dieses Buch entgehen lässt ist selbst Schuld!
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am 25. März 2012
'Das zwischen uns, das war wie der Wind. Stürmisch, pfeifend, eisig und rau, voller Zorn, aber ebenso mild, berührend oder zärtlich flüsternd. Solange es frei war, konnte es all das sein. Wenn wir es festhalten würden, blieb uns vermutlich bloß die Luft in den Händen.' Seite 369

Die Welt sieht nach dem dritten Weltkrieg alles andere als sonnig aus für die Menschen, denn die künstlich erschaffenen Percents gingen als Sieger hervor und beherrschen seitdem die Welt. Diese Krieger sind stark, furchtlos und ihr Umgang mit den Menschen ist von Hass geprägt. Doch auch die Percents haben trotz ihrer Stärke eine Schwachstelle. Ihre Haut reagiert sehr sensibel auf das Sonnenlicht. Damit dieser Makel nicht zum Nachteil wird und sie schwächt, hat man 'Dark Canopy' erschaffen. Diese Maschine schleudert Staub in den Himmel, der die Sonne verdunkelt.
In dieser düsteren Atmosphäre spielt die Geschichte eines sehr starken Mädchens namens Joy. Joy ist in einem Rebellenclan außerhalb der Stadt aufgewachsen. Dort lernt sie von Kindesbeinen an, sich gegen die verhassten Percents zu wehren. Doch eine Tages gerät sie in eine Falle und ihr Leben wird auf dramatische Weise verändert'

Was wäre, wenn aus Angst, Neugier und Einsamkeit eine tiefe Freundschaft oder sogar Liebe wird? Eine Liebe zwischen zwei verschiedenen Lebensformen, die sich eigentlich hassen müssen.

Jennifer Benkau hat mir in diesem noch recht kurzen Jahr schon ein richtiges Lesehighlight beschert. Diese sehr intelligente und spannende Geschichte um Joy hat mich wirklich überrascht und begeistert. Selten hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass mir Adrenalin durch meine Gefäße gepumpt wird. Die Handlung in 'Dark Canopy' ist so spannend geschrieben und bietet einige unvorhergesehene Überraschungen. Jennifer Benkau hat einen wirklich wunderschönen Schreibstil. Obwohl sie nicht mit Metaphern geizt, ist der Text durchgehend klar und verständlich. Sie schafft es vom ersten bis zum letzten Wort, den Leser in eine düstere, emotionsgeladene und außergewöhnliche Welt gefangen zu nehmen. Als Leser bekommt man Panik, wenn es dem Ende zugeht, denn diese Geschichte soll einfach nicht enden. Allein die sorgfältig ausgesuchten Texte über den Kapiteln lassen den Leser grübeln und machen ihn neugierig auf die bevorstehenden Abenteuer. Es gibt keinen Charakter, der mir eindimensional erschien, denn Jennifer Benkau hat sie sehr facettenreich und interessant gestaltet. Besonders Joy hat es mir besonders angetan. Sie ist einfach bewundernswert und mitreißend. Das Leben in dieser düsteren Welt hat sie stark und kämpferisch gemacht, doch ihr Herz ist weich geblieben und ihr Verstand klar. Sie war mir von Anfang an sympathisch und hat sich zu einer großen und selbstlosen Heldin entwickelt. Besonders ihre Gefühlswelt hat die Autorin sehr gut beschrieben und realistisch rübergebracht. Man überwindet Vorurteile, verliebt sich und leidet mit Joy.

'Ich wollte ihn, weil er der war, den ich in meiner Nähe brauchte. Der, von dem ich immer gedacht hatte, dass es ihn nicht gab.' Seite 428

Das Ende war für mich schrecklich, denn es ist offen wie ein Scheunentor. Nun heißt es warten und leiden, denn der zweite Teil kommt erst 2013 heraus.
Ich habe das Gefühl, dieses Buch nicht annähernd mit Worten beschreiben zu können. Es hat mein Lieblingsbuch abgelöst, von dem ich dachte, es wäre unerreichbar.

Ich muss dieses Buch jedem empfehlen. Ihr müsst es lesen!!! Es ist außergewöhnlich, spannend, mitreißend, weckt tiefe Sympathien und Gefühle in dem Leser und begeistert durch diese grandiose Idee zu einer Zukunftsvision, die alles andere als abwegig ist. 'Dark Canopy' ist eine Duologie die Ihresgleichen sucht.
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