Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More Sommerschlussverkauf Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
63
4,7 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:14,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

… sagt Philomena auch noch, nachdem ihr das Ausmaß an Vertuschung und Quälerei klar vor Augen steht. Zu diesem Zeitpunkt ist sie eine alte Dame mit einer schon länger erwachsenen Tochter. Die Ereignisse, die den Ursprung des Konfliktes in der erzählten Geschichte darstellen, liegen schon Jahrzehnte zurück. Allerdings waren die Erlebnisse so einschneidend, dass sie auch der alt gewordenen Philomena noch klar und deutlich vor Augen stehen: Als junges Mädchen wird sie auf der Kirmes von einem jungen Mann angesprochen. Nach kurzer Annäherung kommt es zum intimen Kontakt. Bereits in einer nächsten Szene steht die schwangere Philomena weinend vor zwei Ordensschwestern und rechtfertigt sich, dass ihr niemand 'das mit den Babys' erklärt habe. Sie wird vier Jahre im Kloster der 'Sisters of the mercy heart' mit schwerer Arbeit in der Wäscherei verbringen. Ihren Sohn Anthony, den sie unter unzureichenden medizinischen Bedingungen im Kloster zur Welt gebracht hat, sieht sie nur einmal täglich für eine Stunde. Eines Tages fährt wieder eine von den großen Limousinen am Kloster vor. Eine andere junge Frau, die mit Philomena in der Wäscherei arbeitet, hat Angst, dass nun ihre Tochter weggeholt wird. Aber Philomena muss aus der Ferne mit ansehen, dass auch ihr Sohn ins Auto steigt und ohne ihn noch einmal gesprochen zu haben, er einfach wegfährt. Geblieben ist ihr ein Foto des Dreijährigen, dass eine Ordensschwester heimlich aufgenommen und ihr zugesteckt hat. Dieses Foto ist auch der Ausgangspunkt einer Suche nach dem verschollenen Sohn. Gemeinsam mit dem (ehemaligen) BBC-Reporter Martin Sixsmith verfolgt sie die Wege der (erzwungenen) Adoption bis in die USA. Ihr Sohn müsste nun 50 Jahre alt sein, ohne jemals seine leibliche Mutter wiedergesehen zu haben.

Stephen Frears, berühmt geworden mit Mein wunderbarer Waschsalon und einem größeren Publikum bekannt durch Die Queen, hat eine spannende Mischung aus Drama, Road-Movie, Krimistück und Komödie gedreht. Obwohl die auf Tatsachen beruhende Geschichte Philomena: Eine Mutter sucht ihren Sohn (die echte Philomena war auch zu Gast bei den Dreharbeiten) äußerst tragisch anmutet, schafft es Frears zusammen mit seinen beiden großartigen Hauptdarstellern Judi Dench und Steve Coogan, der auch das Drehbuch mit verfasste, niemals in Rührseligkeit oder reine Betroffenheit abzugleiten. Judi Dench spielt Philomena als eine zwar sehr gutherzige, etwas naive Dame, die aber mit viel Lebenspragmatik, Liebe zu den Menschen und einem immer noch tiefen Glauben ausgestattet ist. Gerade mit ihrer, trotz des erlittenen Leids immer noch positiven Weltsicht weist sie den oft zynisch spottenden Sixsmith mehr als einmal in seine Grenzen. Auf den Spuren des seit Jahren verschwundenen Sohnes lernen beide Figuren voneinander: Sixsmith, der durch seinen beruflichen Rauswurf sich zu Unrecht behandelt fühlt und wütend über das Verhalten der Kirche ist, lernt einen tiefen Glauben kennen, der vor allem mit Güte auf die Menschen schaut. Philomena hingegen muss lernen, wie groß und verzweigt die Welt ist, wie ungewöhnlich Schicksale verlaufen und dass auch ihr Glaube nicht völlig unerschütterlich ist.

'Philomena' ist an der Oberfläche ein recht klar erzählter Film (in welchem die Vergangenheit durch Erinnerungsrückblenden und alte Videoaufnahmen eingearbeitet ist) über die Suche nach einem geliebten Menschen, über die Vertuschung eines (kirchlich-gesellschaftlichen) Skandals und das Schicksal einer vom Leben geprüften aber niemals verbitterten Frau. Auf einer zweiten und dritten Ebene differenziert der Film aber recht klar zwischen Opfern und Tätern, ohne schwarz-weiß zu malen, er deckt ein gesellschaftliches Klima der Doppelmoral auf, in das auch (aber eben nicht nur) die Katholische Kirche und auch verantwortliche staatliche Stellen eingebunden sind, und zu dessen Opfern vor allem Frauen und Kinder werden. Dieses gesellschaftlich-kirchliche Drama wurde auch bereits von Peter Mullan in seinem Film Die unbarmherzigen Schwestern dramatisch und beeindruckend aufgearbeitet.
Vor allem erzählt 'Philomena' aber von unterschiedlichen, menschlichen Perspektiven auf den Lauf dieser Welt, und dass erlittenes Unrecht nicht automatisch zu Hass und Zynismus führen müssen, sondern dass Vergebung - so schwer sie auch immer fallen mag - eine Möglichkeit im Zwischenmenschlichen bleibt.

Gerade durch das beeindruckende (und hervorragend gespielte und inszenierte) Porträt von Liebe und Zwischenmenschlichkeit, welches niemals erlittenes Leid und Unrecht schön redet, sondern klar aufdeckt, wirkt 'Philomena' noch lange über das Sehen nach. Sehr Sehenswert!
0Kommentar| 51 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Bei englischen Produktionen habe ich mich in den letzten Jahren ja mit den Krimis angefreundet. Die Briten schaffen es einfach immer wieder mit gelungenen Plots zu überzeugen, die Spannung und Wendungen enthalten. Nun liegt mir der Film Philomena vor, der im Jahre 2013 unter der Regie von Stephan Frears entstanden ist. Hierbei handelt es sich um ein Drama, das mich wirklich gut unterhalten hat. In der Hauptrolle ist Judi Dench zu sehen, sie in diesem Jahr im Dezember 80 Jahre alt wird.

Sie spielt in Philomena die pensionierte Krankenschwester Lee, die jetzt, am Abend ihres Lebens, ihrer Tochter gesteht, dass sie vor 50 Jahren einen Sohn das Leben geschenkt hat. Da sie damals nicht verheiratet war, wurde sie ins Kloster geschickt um dort ihren Sohn zu bekommen. Nach der Geburt gab Lee ihrem Sohn den Namen Anthony – dann wurde er ihr weg genommen und zur Adoption frei gegeben. Vier Jahre musste Lee noch im Kloster arbeiten, damit die Kosten der Entbindung getilgt sind – dann verlässt Lee die Nonnen und beginnt ein neues Leben. Allerdings verschweigt sie allen Menschen, dass sie noch einen Sohn hat. Erst an ihrem 50. Geburtstag macht sie sich auf die Suche nach Anthony, allerdings erfolglos. Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen, nun verrät sie ihrer Tochter ihr dunkles Geheimnis. Diese schafft es die Medien auf den Fall aufmerksam zu machen. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem verlorenen Sohn.

Philomena ist eine berührende Geschichte die unter die Haut geht. Judi Dench spielt ihre Rolle hervorragend. Sie schafft es den Zweifel, die Liebe, die Unsicherheit und die Trauer authentisch darzustellen, so dass man teilweise vergisst, dass es sich hierbei um einen Film handelt. Der Streifen bringt den Zuschauer zum Nachdenken – und das ist gut so. Denn man sollte sich gut überlegen, ob manche Geheimnisse wirklich bewahrt werden müssen. Denn teilweise ist es besser seinen Herzen zu folgen und nicht zu lange zu warten.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 2. März 2014
S. Frears läuft in diesem Film wieder zur alten Höchstform auf. Wie es ihm gelingt, dieses eigentlich sehr "schwere" Thema wunderbar in Balance zu halten zwischen Tragik und Komik, ist äußerst sehenswert.
Erzählt wird die Geschichte von Philomena (eine wahre Geschichte!), die in den 50ern ungewollt schwanger wird und bei den "unbarmherzigen Schwestern" in Irland landet, die ihr das Kind dann letztlich wegnehmen und zur Adoption freigeben. Ihre Suche nach dem verlorenen Sohn 50 Jahre nach dieser "Untat" - gemeinsam mit einem eher zynischen Reporter - bietet die Grundlage dieses warmherzigen Films, der letztlich auch ein road movie ist, in dem sich zwei sehr unterschiedliche Charaktere - hier die warmherzige, etwas einfach gestrickte Philomena mit einer Schwäche für Kitschromane, dort der zynische Oxbridge Journalist - zusammenraufen müssen, um einmal mehr festzustellen, wie herzlos und verbohrt die Kirche bis zum heutigen Tag sein kann. Und so zeigt uns der Film, wie die Opfer der "Verbrechen" im Namen der Kirche mehr Herz und Größe entwickeln, wie die gesamte Institution Kirche.
Neben der wunderbar ausbalancierten Regie lebt der Film v.a. auch von dem Schauspiel der überragenden J. Dench. Wie sie ihrer Rolle Würde und Tiefe verleiht, ist atemberaubend. Ganz großes Theater.
In der Summe ein bewegender, nie zu schwerer Film, der seiner wunderbaren Hauptdarstellerin viel Raum lässt und damit der (realen!) Figur ihre Würde wiedergibt. Es ist ein Film wider das Vergessen und Verdrängen, der zeigt, dass letztlich nur das Hinschauen zur wahren Vergebung führen kann. Diese findet aber nicht bei der Kirche statt. Insofern auch ein (bitteres!) Lehrstück für selbige: einfache Menschen haben mehr Größe und Herz als es der Anspruch der Kirche offensichtlich je vermöchte….
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2015
Der Wahnsinn ist das diese Geschichte auf einen wahren Begebenheit beruht und das Ganze einen einen Schauer über den Rücken laufen lässt, wenn man das beim Gucken im Hinterkopf behält. Unglaublich !!!
Die Babys, der meist minderjährigen jungen "Sünderinnen" die in Schande von ihren Eltern ins KLOSTER gesteckt wurden, werden verkauft zum Wohle des ORDENS. Was damals und leider bis Heute unter dem Deckmantel der Religion für abscheuliche Taten begangen wurden, wird hier nochmal deutlich. Auf der Suche nach Ihren verkauften Kind stößt Philomena im Orden nur auf taube Ohren und wird aufs übelste belogen. angeblich sind alle Dokumente die belegen, an welches Ehepaar ihr Sohn vermittelt wurde bei einem Brand vernichtet und der NONNE tut es furchtbar leid das sie nicht helfen kann. Wenn es nicht so traurig wär könnte man glatt lachen. Komisch nur das alle Urkunden die jegliche Rechte der Mütter an das Kind verwehren nicht durch den Brand verloren gegangen sind. Der Film ist so Spannend, manchmal traurig aber auch lustig und man fiebert mit Philomena mit, ihren Sohn doch noch zu finden. Ohne den Journalisten Martin Sixsmith hätte sie das nicht geschafft, der doch eigentlich ein Buch über russische Geschichte schreiben wollte und den der Fall von Philomena keine Ruhe lässt. Das Ende ist unerwartet und nochmal eine Ohrfeige für die Nonnen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 23. November 2014
Leider konnte ich diesen Film nicht im Kino sehen ,doch auch auf DVD war dieser Film mehr als beeindruckend. Er erzählt die Geschichte der Protagonistin Philomena, die, nachdem sie ungewollt schwanger wurde, in ein Kloster in Irland kam , das sich ledigen Müttern annahm. Doch so christlich wie sich dies anhört, waren die Zustände dort leider nicht. Philomena muss ihr Kind ohne ärztliche Hilfe zur Welt bringen, trotzdem es eine Steißgeburt ist und sie dabei hätte sterben müssen. Die Kosten für die Bemühungen und ihre Unterkunft und Verpflegung arbeitet sie in der Wäscherei des Klosters ab, eine der härtesten Arbeiten dort. Ihr Kind, den kleinen Anthony, darf sie nur eine Stunde am Tag sehen. Eines Tages wird er von einer amerikanischen Familie adoptiert und Philomena sieht ihn nie wieder.
Jahrzehnte später erzählt sie ihrer Tochter von ihrem Sohn und ihrer Geschichte, die niemand kennt. Ihre Tochter beauftragt einen Journalisten dieser Geschichte nachzugehen und Anthony zusammen mit Philomena zu finden. Doch das was sie bei ihrer Recherche erfahren, ist mehr als unfassbar und grausam.

Judi Dench in der Rolle der Philomena, war mehr als überzeugend. Sie zeigt hier ihre Qualitäten als Charakterdarstellerin und man nimmt ihr ihre Gefühle und Überzeugungen ab. Aber auch Steve Coogan, der den Journalisten spielt, ist in seiner Rolle gut besetzt.

Mich haben die Ereignisse in diesem Film , der meiner Meinung nach zurecht für 4 Oscars und 3 Golden Globes nominiert war , mehr als erschüttert. Dass die Kirche in Irland, sowie auch in anderen Ländern, ihrer Doktrin entgegen handelte, wusste ich zwar, doch die Erkenntnisse , die ich in diesem Film dazu gewonnen habe , habe mich schon stark berührt und auch wütend gemacht. Umso eindrucksvoller war die Reaktion Philomenas gegenüber der Nonne, die um das Schicksal ihres Sohnes wusste.

Ein Film, der mir bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben wird und den ich mir bestimmt noch einmal anschauen werde.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2015
in diesem Drama. Aber auch Steve Coogan steht ihr nicht viel nach als gescheiterter Journalist, der auf der Suche nach ihrem verlorenen Kind hilft und das Aufeinanderprallen der unterschiedlichen Kulturen so sehenswert macht. Ein Film über Schuld und Sühne, absolut sehenswert.
Die BR Qualität ist sehr gut, und bietet noch jede Menge Extras, wie Interviews und Making-of, in dem auch die 'echte' Philomena zu Wort kommt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2014
Als der Film " die unbarmherzigen Schwestern" ( hier zitiert) rauskam war die Empörung groß. Über die Kirche, dere Unmenschlickeit und von der Kirche, die sich massiv gegen Diffamierung wendete.

Mehr als ein Jahrzehnt später ist die Unmenschlichkeit der Menschen dieser Kirce allgemein bekannt, die Kirche in der Defensive,wobei ich nicht weiß, ob die irische Kirche jemals eine Schuld eingestand und um Vergebung bat?

Die Geschichte der Grausamkeit, der Menschenverachtung der Nonnen nochmals darzustellen, bedarf es nicht. Das ist geschehen.

Aber eine "normale" Geschichte erzählen, die über Jahrzehnte währende Scham, die Zweifel darzustellen, das ist berichtenswert.
Die Differenziertheit der Gefühle, die Trauerarbeit, die Verzweiflung dieser Frau, das ist beeindruckend und wird brilliant von Judi Dench dargestellt.

In einer Schlüsselscene werden die sadistischen Menschen konfrontiert, ihr Haß wird deutlich und nachvollziehbar. Philomena hat den nicht im Herzen, und dadurch ist sie die " Siegerin". Das Licht im Herzen triumfiert über die Dunkelheit des Hasses.

Damit hat sie die Hölle der Nonnen überwunden, sie mu nicht angreifen, sie kann vergeben,all das Unrecht, das ihr angetan wurde.

Die wahre Geschichte sicher beeindruckend und der Film von Frears folgt dem nach.

Sehr sehenswert.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2015
Als Buchverfilmung und ausgehend aus dem waren Leben kann man keine Action oder Neues erwarten.
Hier ist die schauspielerische Leistung und das erlebte Gefühl für die Situation der Personen bestens nachzuvollziehen - wenn man sich selber darauf einlassen kann. Und dann erkennt man auch Humor und Sarkasmus mit einem Hauch von Güte und Verständnis.
Ein Film mit FKS 6 - aber um diesen zu verstehen, sollte man schon einige Jahre mehr aufweisen :-)
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2015
Wir haben diesen Film im Englischkurs geschaut. Zum Schluss herrschte Schweigen. Es ist einfach ein Film mit Gänsehautgarantie. Und Judi Dench spielt ihre Rolle super. Also ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen Film anzuschauen und bewusst zu machen, wie brutal eigentlich diese Vorgehensweise im Kloster für Kind und Mutter ist.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2016
Judi Dench gibt der Rolle der Philomena in jeder Szene Glaubwürdigkeit und Authentizität.
Die Traurigkeit, die Selbstvorwürfe und auch der Mut und die Entschlossenheit dieser Frau ist formlich greifbar.

Kein grosser Film aber ein Film der uns immer und immer wieder zum nachdenken anregen soll - und schon allein wegen Judi Dench absolut sehenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden