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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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Der Titel nimmt es leider schon vorweg, denn in diesem Hörspiel kehrt ein alter Bekannter zurück, der in der EDITION 2000 bereits in den Folgen 11 bis 13 als perfider Antagonist herhalten musste. Sein allererster Auftritt in der CLASSIC-Serie steht allerdings noch aus, was irgendwie schade ist, denn so hat man eine gute Gelegenheit verpasst, den Hörern die Figur in den CLASSICS vorzustellen, um in der EDITION 2000 nahtlos anzuknüpfen, so wie es mit Mandra Korab geschehen ist. Allerdings sind Vorkenntnisse nur bedingt notwendig, denn es wird genau erklärt wer Belphégor eigentlich ist, beziehungsweise wann und wie John Sinclair mit ihm aneinander geraten ist. Für das Verständnis des Hörspiels ist es viel wichtiger, dass man die letzten drei Folgen der EDITION 2000 kennt, denn „Belphégors Rückkehr“ setzt die Geschehnisse aus diesen Episoden fast nahtlos fort. Besonders gelungen sind hierbei wieder die Szenen mit Lady X, gesprochen von Katrin Fröhlich, und auch Vampiro-del-mar darf erneut auftrumpfen. Selbst Xorron hat endlich wieder einen kleinen Auftritt zu verbuchen, der sich hoffentlich im zweiten Teil ausweitet. Zumindest wenn sich die Macher ein wenig dichter am literarischen Original orientieren. Von dem Roman zum vorliegenden Titel wurde nur wenig übernommen. Beispielsweise die Beeinflussung der Menschen durch die Flammen in einem Kino und Belphégors Erscheinung. In der Heftromanserie gehört noch der vorherige Band „Mit Mörderblick und Todeslächeln“ zu dem Zweiteiler. Die Story wurde allerdings komplett ignoriert. Leider, muss man sagen, denn dadurch entgehen dem Hörer einige sehr stimmungsvolle Szenen. Gruselatmosphäre hat „Belphégors Rückkehr“ nämlich überhaupt nicht zu bieten. Mit 46 Minuten Laufzeit ist das Hörspiel auch deutlich kürzer geraten als die Vorgänger und entsprechend hektisch spult sich die Handlung ab. Der Hörer ist sofort gefangen von der Geschichte, die jedoch gerade zum Ende hin, sehr überfrachtet wirkt, insbesondere die Rettungsaktion mit dem Hubschrauber und der Dämonenpeitsche ist reichlich überzogen dargestellt. An der Inszenierung der Action-Szenen gibt es jedoch nichts auszusetzen, denn sowohl die Erzählungen Sinclairs (großes Lob an Frank Glaubrecht), als auch die musikalische Untermalung, sind perfekt aufeinander abgestimmt.
Leider konnte für die Rolle Belphégors dieses Mal nicht der Kabarettist Jochen Malmsheimer gewonnen werden, allerdings ist es auch nicht schwer zu erklären, dass der Hexer mit der Flammenpeitsche durch sein Exil in der Mikrowelt eine eklatante Wandlung durchgemacht hat. Jedenfalls verleiht ihm Steffen Gräbner eine völlig neue Facette und lässt Belphégor deutlich bedrohlicher wirken.
Immerhin ist Kommissar Fleuvee wieder mit von der Partie, der erneut von Martin Keßler gesprochen wird. So ist „Belphégors Rückkehr“ zwar nicht unbedingt das erwartete Highlight, aber zumindest ein gelungenes Horror-Action-Hörspiel auf gehobenem Niveau.
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am 13. August 2016
Madame Tanith unterhält sich mit einem ihr unbekannten Mann.
Kurz darauf verbrennt er bei lebendigem Leib und kann noch den Namen Belphegor aussprechen.
John identifiziert ihn als Edward Moore, einer der Opfer aus Darkwater.
Ist Belphegor tatsächlich zurück? Wenn ja, wie und warum?
John und Suko machen sich auf den Weg...

Die Sprecher waren alle TOP, aus allen hat man tolle Leistungen aufgenommen.
Katrin Fröhlich gefällt mir wieder besonders sehr als Lady X :) Immer ein Genuss :)
Martin Kessler ist wieder als Kommissar Fleuvee dabei ;)

Skript & Dialoge waren gut aufgebaut und gut geschrieben.
Atmosphärisch, spannend und actionreich :)
Die Story macht einfach Spaß ;)

Sounddesign & Effekte waren wie immer TOP.
Die Inszenierungen sind sehr atmosphärisch und stimmungsvoll gelungen, die Geräuschkulisse ist schön detailreich.
Auf jede Szene wurde bei der Inszenierung wieder sehr viel Wert gelegt und das hört man immer wieder raus. Einfach nur Hervorragend.
Es gibt viele stimmige Szenen, die Inszenierung ist in dieser Folge flotter gehalten und beim Finale bekommt man einen Ohrgasmus ;)

Die Musik von Andreas Meyer gefällt mir wie immer und die Stücke wurden passend platziert.
Stimmungsvoll und atmosphärisch ;)

Ein toller 1.Teil und ich kann es sehr empfehlen ;)
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TOP 1000 REZENSENTam 19. März 2014
Das kleine Jubiläums- Hörspiel beginnt in Paris spektakulär mit einer Ankündigung der Rückkehr des Dämons Belphegor und endet -- ebenso fulminant -- mit einem Aufeinandertreffen von John Sinclair mit seinem alten Widersacher.

Mit einer Spieldauer von 46 Minuten finde ich das Hörspiel genau richtig -- es gibt keine langatmigen Nebenhandlungen oder überzogenen Dialoge (wie oft zuvor), die vom eigentlichen Kern der Handlung ablenken. Die Rückkehr Belphegors wird auch, finde ich, spannend vorbereitet, obwohl er, der "lederne Hexer" oder "Flammen- Dämon", gleichzeitig als nicht so groß und mächtig wie Izzi, der "Höllenwurm", oder die "Großen Alten" beschrieben wird.

Die drei erzählerischen Rückblicke finde ich durchaus okay, sie verleihen einen roten Faden; man sollte sie aber nicht zu ausufernd betreiben (Hinweis auf die Leichenstadt etc.), um evt. Neueinsteiger nicht zu sehr zu verwirren.

Erstmals seit dem mittlerweile gut zweijährigem Regie- Wechsel konnte ich mich so EINIGERMAßEN mit der Erzählerin "arrangieren"; einige ihrer Passagen werden -- spannungsfördernd -- von effektvoller Musik begleitet. Sie, die Sprecherin, ist eine Hochkaräterin, völlig unbestritten (!), sie würde aber eher zu Mystery- oder Thriller- Serien oder der Dämonenjägerin Faith van Helsing passen, nicht aber zu einer verstärkt actionbetonten Serie wie John Sinclair. Durch ihre langsame, gedehnte Sprechweise nimmt sie die Spannung aus dem (Hör-) Spiel.

Ebenso erstmals -- interessanterweise -- fand ich Vampiro del Mar als einigermaßen eigenständig und gefährlich in Szene gesetzt. In allen Auftritten zuvor -- egal unter welcher Regie ! -- wirkte er auf mich (`tut mir leid) wie eine Art Pausenclown, der zu den Ausführungen von Dr. Tod oder Lady X gelegentlich bestätigend knurren oder auch mal leise lachen durfte. Selbst in der zuvorigen Folge, seinem ersten Groß- Auftritt, wirkte er, der große "Kaiser der Vampire", viel zu unterwürfig, sogar unbeholfen, ja, beinahe wie ein Prügelknabe von Lady X, selbst wenn er manchmal doch jemandem den Kopf abbeißen durfte. In der aktuellen Folge Nummer 90 lässt sich zum ersten Mal erahnen (oder besser : hoffen !), dass sein dezentes Verhalten auch eine raffinierte abwartende Taktik sein könnte. Dieses Spannungsfeld zwischen ihm und seiner "Herrin" Lady X sollte man in Zukunft weiter fördern.

Wenn ich nun vergleichsweise die alten Folgen -- in diesem Falle Belphegors Erst- Auftritt, gemeinsam mit dem Schwarzen Tod -- anhöre, wirft es mich auch rückwirkend immer wieder aus den Socken :
Das wuchtige hineinschmetternde Intro ("Das Jahrtausend war noch jung ....") und der dynamische vorantreibenden Erzählstil von Joachim Kerzel (selbst vertretungsweise von Wolfgang Pampel, bei ihm mit leichten Abstrichen) ....
DAS war Weltklasse (!), unschlagbar (!), es war unmöglich, gedanklich abzuschalten !
Die jetzige Erzählerin wie auch das zunächst nur dezent einsetzende neue Intro -- obwohl es sicherlich als kreativer Gegenpart zum früheren Intro gedacht war -- bremsen die Handlung und auch das Zuhören jedes Mal aus.

Was mir am neuen Intro ebensowenig gefällt (und das wollte ich schon lange mal loswerden) ist, dass das Kreuz und dessen Macher zu sehr in den Vordergrund gestellt wird, nicht aber John Sinclair selbst. Die allerspannendsten Momente sind doch die, in denen Johns Kreuz mal eben nicht von vornherein zur Wirkung kommen kann (.... wie herrlich waren beispielsweise die Verfolgungsjagden mit Tokata !) Das stets wiederholende Augenmerk sollte also nicht zu sehr auf dem Kreuz liegen.

Insgesamt hätte das Hörspiel ziemlich wohlwollend bis zu vier Sterne verdienen können (und dies wäre eine durchaus gute Bewertung gewesen); in meiner Eigenschaft als (grundsätzlich verwöhnter) Noch- Fan und Noch- Sammler der gesamten Serie muss ich aber aufgrund der genannten (leider grundsätzlichen) Kritikpunkte auch bei dieser Folge unbedingt mindestens einen Stern abziehen.
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am 16. April 2014
leider wird in dem teil oft erklaert was viele dauerhoerer doch schon wissen.... leider kommt dies auch nicht zu beginn, das man es wegdruecken kann sondern hoert brav weiter was man schon kennt.
die sprecher selbst sind wie immer sehr angenehm und macht spass ihnen zuzuhoeren auch wenn man es schon weis. ich empfinde den teil eher als vorlauf fuer den zeiten teil in dem es eigendlich dann richtig zur handlung kommen sollte,bin gespannt!
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am 17. März 2014
Wenn mir auch viele Folgen der letzten Monate gut bis sehr gut gefallen haben, war ich nach diesem Hörspiel doch etwas enttäuscht. Bei so vielen alten Bekannten im Booklet waren die Erwartungen an dieses Abenteuer doch deutlich höher als das Produkt, das nun dabei herausgekommen ist. Das Hörspiel ist wieder hervorragend prodziert und auch die Sprecher leisten sehr gute Arbeit - aber wirklich interessant ist das Resultat leider nicht, der Schwachpunkt ist das Skript.

Sehr viel von der Handlung der vergangenen Hörspiele wird zusammengefasst, was meines Erachtens oft nicht sonderlich geschickt gelungen ist. Ich hätte mich auch gefreut, wenn Belphégor bereits in der Classic-Serie eingeführt worden wäre (Fall "Der Hexer mit der Flammenpeitsche"), das hätte auch Erklärungen erspart, wer er überhaupt ist.

Insgesamt kommen in den eh schon kurzen 46 Minuten des Hörspiels etliche Längen auf, in denen nur Bekanntes wiederholt wird. Eine kurze "Was bisher geschah"-Zusammenfassung wie bei Mehrteilen hätte am Anfang des Hörspiels mehr geholfen. Diese kann ein Hörer überspringen, wenn er die Folgen noch gut im Gedächtnis hat und ein Gelegentheitshörer kann trotzdem der Handlung folgen. Dann wäre auch Zeit für einen spannenden Fall gewesen.

So ist das Hörspiel aber eigentlich nur ein langatmiges Vorspiel für den zweiten Teil (der hoffentlich aufregender wird). Eigentlich wird nur Belphégors Rückkehr geschildert (das weiß aber schon jeder, der den Titel des Hörspiel kennt) und die Charaktere wieder ins Gedächtnis gerufen, die in der Fortsetzung dieses Zweiteilers auftreten werden. Diese Zusammenfassungen vergangener Handlungssequenzen und Charakterauftriffe werden durch Action-Szenen zusammengehalten, so dass passagenweise zwar Spannung aufkommt, der Unterhaltungswert aber trotzdem insgesamt niedrig bleibt.

Für den Fortgang der folgenübergreifenden Story ist diese Folge durchaus wichtig, aber hier wäre deutlich mehr Potential drin gewesen. Bleibt auf den 2. Teil zu warten, denn eigentlich wird in diesem Hörspiel nur ein Aufeinandertreffen von vielen Gegnern und Verbündeten vorbereitet. Hoffen wir, dass es im 2. Fall dann wenigstens richtig zur Sache geht und dieses lange Vorspiel wirklich genutzt wird.
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am 3. August 2014
Als von der ersten Hörspielfolge der Serie an großer Fan der John Sinclair
Reihe habe ich auch dem neuen Produktionsteam lange die Stange gehalten.
Meiner Ansicht nach zu lange. Denn abgesehen von gelegentlichen Ausreißern
nach oben (auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn), ging es mit der
Serie immer weiter bergab. Nach den absolut unterirdischen Folgen 90 und 91
verabschiede ich mich nun endgültig von dieser Hörspielserie.

Da es sich bei den beiden Folgen ja um zwei Teile einer Geschichte handelt,
gehe ich nachfolgend auch in einem Rutsch auf beide Folgen ein. Was also
hat mich nun daran so sehr gestört:

Eigentlich nicht mehr erwähnenswert ist, dass die Sprecher auch in diesen
Folgen völlig lustlos wirken und die Übergänge zwischen den Szenen lieblos
geschnitten sind. Auch wurden fast schon zu viele Actionszenen eingefügt,
die dann aber häufig - gerade wenn es um große Gegner geht - viel zu
schnell vorbei sind.

Neu ist hingegen, dass diesen beiden Folgen - meines Empfindens so sehr wie
in keiner der anderen Folgen - die atmosphärische Dichte und die
Stimmigkeit der Soundeffekte fehlt. Weshalb ist beispielsweise in den
Szenen auf dem Eifelturm nur der Wind und geklappere von Metall im
Hintergrund zu hören, nichts aber von den tausenden Menschen, die sich am
Fuße des Eifelturms versammelt haben? Weshalb ist in der Szene mit dem
Helikopter das Geknalle der Dämonenpeitsche zu hören, wo John diese doch in
der Hand hält und sich Suko ans andere Ende klammert?

Auch die Geschichte selbst ist an einigen Stellen nicht stimmig: In Folge
90 versammeln sich tausende Menschen am Fuß des Eifelturms. In Folge 91
heißt es, dass _alle_ von ihnen verhaftet und zur Vernehmung aufs
Polizeirevier verbracht wurden. Na, das Revier möchte ich mal sehen ...

Weiter wird in Folge 91 das magische Pendel zunächst als "schwarz wie
Obsidian" beschrieben, in einer späteren Szene ist es dann plötzlich
tiefrot.

Über all das wäre ich noch bereit gewesen, wehmütig hinwegzusehen. Doch was
ich nicht weiter gewillt bin hinzunehmen, ist die Lächerlichkeit einiger
Charaktere und Schilderung der Ereignisse.

Vampiro Del Mar scheint neuerdings zur Gruppe geistig minderbemittelter
Dämonen zu gehören. In Folge 90 wiederholt er gleich dreimal monoton (und
völlig sinnbefreit), dass er der Kaiser der Vampire sei. Auch in Folge 91
ist er stets derjenige, der im Dialog mit Lady X das bereits
Offensichtliche aussprechen muss.

In Folge 90 wird in der Szene im Theater beschrieben, wie aus Belphégors
Hand eine Flamme hervorschießt, die sich auf seine Finger verteilt und von
dort aus immer weiter verzweigt. Beschrieben wird das Ganze damit, dass es
sich zunächst um 5, dann um 25 und dann um 125 Flammen handelt. Wen bitte
interessiert das und welcher Zuschauer könnte das so schnell erfassen?
Weshalb reicht es nicht aus zu schildern, dass sich die Flammen immer
weiter verzweigen?

In Folge 91 dann tauchen nach der Beschwörung durch Belphégor die
Erdengeister aus der Erde auf. Die Schilderung im Hörspiel: "als würde die
Erde schwitzen". Nur eine von zahlreichen Sequenzen, die von keinerlei
literarischem Gefühl zeugt. Unter Oliver Döring hätte es wahrscheinlich
geheißen "als würde die Erde bluten" oder ähnlich, aber hier wird ein
völlig unpassender Vergleich gewählt.

Ebenso, nachdem Izzy durch den silbernen Bumerang zweigeteilt wurde. Dessen
Überreste werden mit den "zerhackten Teilen eines Regenwurms" verglichen.
Sowas sorgt beim Zuhörer natürlich für Grusel-Feeling pur ... Mal ganz
abgesehen davon, dass wir hier die nächste Umstimmigkeit haben: der
Höllenwurm ist zunächst so groß, dass er eine (zuvor noch als enorm groß
beschriebene) Berghütte dem Erdboden gleich macht. Dann aber soll der
Bumerang ihn völlig durchdrungen und zweigeteilt haben?

Sorry Leute, aber so produziert man kein Horror-Hörspiel. Ach ja, das Beste
habe ich mir - quasi als kleines Schmankerl zum Abschluss - bis jetzt
aufgehoben: In der entscheidenden Szene vor der Vernichtung von Izzy wird
der Bumerang als "silberne Banane" bezeichnet.

So, und das wars nun von mir mit John Sinclair. So einen Schwachsinn gebe
ich mir nicht mehr länger.
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Erster Eindruck: Wiedersehen mit einem ungeliebten Bekannten

Paris, Mentmatre, Sacré Coeur: Ein gewaltiger Blitz trifft die riesige Kuppel der weißen Wallfahrtskirche, nur kurze Zeit später kommt ein Mann ums Leben, bei lebendigem Leib verbrannt. Dies ruft den Geisterjäger John Sinclair auf den Plan, der schnell einen Zusammenhang zu den Großen Alten herstellen kann – und nicht damit rechnet, bald einem alten Bekannten gegenüber zu stehen, denn Belphegor breitet seine Rückkehr vor…

„Belphegors Rückkehr“ ist der Auftakt zum neuen John Sinclair-Zweiteiler und gleichzeitig Folge 90 der Serie. Wer sich an Belphegor nicht mehr richtig erinnern kann (was schon mal gut sein kann, denn sein letzter Auftritt fand in der Doppelfolge mit den Nummern 12 und 13 statt), muss aber keine Sorge haben, denn seine Person wird hier noch einmal ausführlich vorgestellt. Und auch ansonsten bekommt der Hörer hier einige Wiederholungen präsentiert, wirkt stellenweise eher wie eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Das ist – ohne Frage – unterhaltsam umgesetzt, dennoch hätte ich mir ein paar mehr eigenständige Elemente gewünscht. Tauchen diese auf, können diese auch überzeugen, zwar gibt es keine wirklich spannende oder mysteriöse Stimmung, dafür aber actionreiche und treibende Szenen. Doch dies wird hier leider auch recht komprimiert erzählt, denn die Zusammenfassungen nehmen viel Raum ein. Hier wird direkt an die vorigen Ereignisse angeknüpft, sodass man sich schnell in der Handlung zurecht findet. Die Darstellung des Belphegor ist hier sehr gelungen, der Dämon wirkt deutlich bedrohlicher und angsteinflößender als bei seinem ersten Auftauchen. Und auch die Mordliga bekommt wieder einen etwas differenzierten Ausdruck in ihrem Zusammenspiel, die Verhältnisse der Mitglieder untereinander lassen hier eine gewisse Komplexität durchschimmern. Leider kommt die Handlung wegen der Zusammenfassungen nicht so recht in Schwung, während sich später die Dinge überschlagen. Die Geschichte kann aber auch mit einigen gelungenen Elementen punkten.

Belphegor wird von Steffen Gräbner gesprochen, der die Rolle recht anders anlegt als sein Vorgänger im Jahr 2001. Er bringt einen sehr scharfen Klang in seine Worte, wirkt sehr bedrohlich und mächtig, sodass ein eindrucksvoller Bösewicht entsteht. Helmut Krauss ist wieder als Vampiro-del-mar zu hören, der hier wieder ein stimmiges Bild des Vampirlords schafft und zeigt, was so alles in der Figur stecken kann. Erzählerin Alexandra Lange hat hier wieder einige längere Passagen und kann diese kurzweilig und intensiv wirken lassen. Weitere Sprecher sind Karin Buchholz, Thomas Wenke und Martin Keßler.

Beeindruckend wieder, wie stimmig und rund hier die atmosphärische Gestaltung gelungen ist. Die dunkle, stimmungsvolle Musik ist nicht nur in den Szenenübergängen zu hören, sondern betont auch einige besonders dramatische Szenen oder lockert die Erzählpassagen von Alexandra Lange auf. Die Geräusche sind wieder wuchtig, treffend inszeniert und mit Nachdruck in die Handlung eingebaut.

Natürlich steht Belphegor auch auf dem Cover im Mittelpunkt, der rotgekleidete Dämon mit den geschwungenen Hörnern blickt mit diabolischem Gesichtsausdruck den Betrachter direkt an, den Arm weit über den Kopf erhoben und eine brennende Peitsche schwingend. Die Kombination aus roten und schwarzen hinterlässt eine sehr interessante Stimmung und schafft ein gelungenes Cover.

Fazit: Der Auftakt zum neuen Zweiteiler besteht zu großen Teilen leider aus Wiederholungen und Zusammenfassungen, sodass sie zuerst nicht richtig in Schwung kommen mag. Zwar sind die bisherigen Ereignisse stimmig und gelungen geschildert, doch die neuen Elemente geraten dabei etwas in den Hintergrund und werden im letzten Drittel recht überhastet erzählt.
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am 18. März 2014
Ich glaube nicht das aus der Serie nochmal was wird...keine Spannung mehr,komplette Abweichungen der Vorlage und eine Erzählerin die jegliche Lust auf das Zuhören versaut...
Manchmal freut man sich den Satz zu hören...Ende des ersten Teils...denn das ist es Gott sei Dank zuende.
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am 11. Januar 2015
was ich erst merkte als die Folge zu ende war, die Geschichte aber noch nicht. Gewohnt gute Sprecher, recht übersichtliche Story, gabs auch alles schon verwirrender.
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am 12. September 2014
John Sinclair Geschichten sind immer spannend, sie packen einen bis zum Ende der CD. Kann das nächste Hörspiel kaum erwarten.
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