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Kundenrezensionen

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am 24. April 2014
*Updates am Ende des Textes*

Nun habe ich die Galaxy Gear 2 gut einen Tag in Betrieb und kann ein erstes Fazit ziehen. Die erste Generation der Gear hat mich vor allem optisch überhaupt nicht überzeugt und auch den Nutzen mochte ich noch nicht wirklich erkennen. Auch bei der Gear 2 war ich zunächst in Sachen Nutzen skeptisch, habe ihr dann aber doch eine Chance gegeben.

Lieferung wie fast immer bei Amazon prompt und zuverlässig. Dann ging es ans Auspacken des guten Stücks. Dabei gibt es nichts Aufregendes zu berichten. Die Uhr ist ab Werk rundum in Plastikfolie gekleidet - positiv!

Erster Eindruck

Auf den ersten Eindruck macht die Gear 2 einen wertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist sauber. Über Optik kann man immer streiten, aber mir gefällt das schlichte Design gut. Da ich für gewöhnlich nur große und schwere Uhren trage, kann ich zum Gewicht und dem Gefühl wenig sagen. Für mich erscheint sie leicht, aber auch nicht spielzeugartig leicht. Bei den Maßen hält sie durchaus mit XL-Uhren mit. Das wird nicht jedermanns Sache sein.

Anlegen der Uhr

Die Schließe sitzt stabil und braucht zum Öffnen etwas Druck. Ein versehentliches Öffnen durch Hängenbleiben sollte so kaum vorkommen. Das Armband lässt sich auch ohne Gebrauchsanweisung schnell an das eigene Handgelenk anpassen. Für das Band hat Samsung das wohl denkbar schlechteste Material gewählt. Das Vollplastik hat zwar einige Stabilität, ist aber eine schweißtreibende Angelegenheit im Sommer. Man kann die Uhr zwar mit etwas Spiel tragen, aber dann wird zumindest die Pulsmessung häufig ungenau. (Dazu später mehr..)

Start & erster Eindruck vom Akku

Nach dem Anschalten hatte die Uhr noch oder schon 63% Akku. Mit dieser ersten Ladung bin ich gut 24 Stunden ausgekommen, habe natürlich viel mit der Uhr gemacht: rumgespielt, MP3s übertragen usw. Ein Ladevorgang dauert an der leicht zu befestigenden Ladeschale dauert gut 2,5 Stunden. Während des Ladens lässt sich die Uhr gut auf der Seite liegend bedienen. Das Display dreht sich entsprechend mit. Wie lange nun eine komplette Akkuladung im Normalbetrieb reicht, muss ich erst noch testen.. Ergänze ich bei Gelegenheit.

Bevor die Gear mit dem Smartphone verbunden werden kann, muss zunächst der Gear Manager aus dem Samsung App Store installiert werden. Mein Telefon ist ein Note 3. Beide Geräte haben sich auf Anhieb verstanden. Also kann es losgehen!

Bedienung

Klappt schnell und quasi selbsterklärend. Der Startbildschirm kann mit den am häufigsten verwendeten Apps bestückt werden. Darunter liegen quasi zwei weitere Ebenen mit Apps, die durch Wischen schnell und ohne Wackler zu erreichen sind. Das Umsortieren von Anwendungen ist schon etwas fummeliger, weil dabei auf langen Fingerdruck wie bei Android der Screen verkleinert dargestellt wird und die Icons rumgeschoben werden können. Der S Pen funktioniert leider nicht auf der Gear 2. ;) Farben, Fotos, Schriftarten usw werden über den Gear Manager am Handy eingerichtet. Das Ergebnis erscheint sofort auf dem Bildschirm der Uhr.

Standardanwendungen

MP3 Player

Tut was er tun soll. Bietet natürlich nicht den Komfort und die Einstellmöglichkeiten vollwertiger Android Player. Musiktitel werden ebenfalls über den Gear Manager auf die Uhr übertragen, damit sich auch ohne Telefon Musik hören lässt. Hier gibt es allerdings noch Luft nach oben! Es lassen sich keine Ordner anlegen oder übertragen. Man bekommt also eine unsortierte MP3-Sammlung auf der Uhr zusammen.. Ebenfalls negativ ist die Übertragungsbegrenzung von jeweils 21 Titeln in einem Rutsch. Weitere Songs müssen neu markiert und wieder übertragen werden. Eine Warteschlange hat die App leider nicht.

Klanglich macht der Player auch ohne großen Einstellmöglichkeiten einen zufriedenstellenden Eindruck. Habe mit einem Sony SBH80 und einem AKG K845BT reingelauscht und erlebe auf jedem Headset den typischen Klang, wie ich ihn von dem jeweiligen Hörer kenne. Keine Klagen! Allerdings brauchte ich bei beiden Kopfhörern zwei bis drei Verbindungsversuche, bevor sich die Geräte verstanden haben. Mit einem Mediencontroller lässt sich über die Gear 2 auch der Player auf dem Handy mit seinen Grundfunktionen bedienen.

Wegen der umständlichen Bestückung mit Songs wird die Gear 2 sicherlich nicht häufig bei mir als Player zum Einsatz kommen. Das mitgelieferte Ladekabel hat einen festen Netzstecker. Alternativ kann man natürlich ein normales USB-Kabel nutzen. Die Gear 2 wird unter Windows 8 problemlos erkannt und im Explorer erhält man auch Zugriff auf die Ordner. So lassen sich MP3s schneller übertragen, allerdings wieder nicht in Ordnern bzw werden diese vom Player ignoriert. Alle enthaltenen Titel landen in der normalen Playlist.

Benachrichtigungen

Was bei der Gear 1 lange bis zur Umsetzung brauchte, klappt hier sofort und tadellos. Einfach im Gear Manager die Liste installierter Apps aufrufen und jene markieren, deren Benachrichtigungen auf die Gear 2 weitergegeben werden sollen. Funktioniert problemlos mit Twitter, WA, Foursquare usw.

Kamera

Für Schnappschüsse mit Autofokus bei normalen Lichtverhältnissen reicht es. Mehr nicht, aber das dürfte niemand überraschen. Ab Werk knipst die Uhr mit 1080x1080 Punkten, lässt sich aber auf 1920x1080 Pixel umstellen. Es sind Autofokus und Makroaufnahmen möglich. Wer es mag, hat auch die Samsung Spielerei Sound & Shot mit an Bord und kann seine Bilder mit ein paar Sekunden Ton unterlegen. Jedes Bild ist mit dem bekannten Soundfile einer alten Kamera unterlegt. Das nervt etwas und bisher habe ich noch nicht entdeckt, wie das deaktiviert werden kann.

Telefon

Verbindung klappt gut. Die Sprachqualität ist auch ok. Selbst wenn ich nicht unmittelbar in der Nähe des Handgelenks spreche, versteht mich der Gesprächspartner noch gut. An einer lauten Straße wird es allerdings schwierig über den Lautsprecher der Gear 2 selbst noch etwas zu verstehen.

Fitness

Der Pulsmesser war für mich von Beginn an ein beeindruckendes Feature. So etwas kannte ich bisher ohne Brustgurt nur von meiner MIO Alpha und er funktioniert auch bei der Gear 2 sehr zuverlässig. Eine Kontrolle mit einem Oberarm-Blutdruckmessgerät hat das bestätigt. In Ruhe muss die Uhr dafür auch nur locker aufliegen. Man kann sie also etwas weiter am Arm tragen. In Bewegung muss die Uhr aber enger getragen werden, damit die Messung nicht unpräzise werden. Dementsprechend feucht wird es dann leider am Handgelenk.

Der Schrittzähler gibt ähnliche Werte aus wie das Smartphone, arbeitet auch ohne Telefon. Der Activity Tracker nutzt die Standortfunktion des Telefons, funktioniert also immer nur im Doppel. Ein paar kurze Fahrradstrecken wurden fehlerfrei aufgezeichnet. Im direkten Vergleich mit Runtastic zeigt die Uhr allerdings immer 6-7% Prozent mehr an zurückgelegter Distanz an. Wer auch immer da jetzt falsch liegt..

Die Auswertung einer einzelnen Aktivität ist in Ordnung. Die Archivfunktion aber im Vergleich zu Runtastic schwach. Die Uhr und auch die Gear Fitness App aggregieren die Trainings und lassen viele Details vermissen. Alle Daten müssen zudem über das Samsung Konto sychronisiert werden, was ebenfalls nicht immer fehlerfrei klappt. S Health ist sicherlich die ausgereiftere App, erkennt die Gear 2 auch, kann aber mit den Daten leider nichts anfangen, so dass es momentan nur mit der Gear Fitness Anwendung klappt.

Gegen ein Duo aus Runtastic und MIO Alpha hat die Gear 2 aktuell keine Chance. Es fehlen einfach viele Möglichkeiten und Komfort. Hier wird Samsung Fitness-Fans (noch) nicht überzeugen können, nur auf die Koreaner zu vertrauen. Für Gelegenheitssportler und alle, die gelegentlich etwas für das gute Gewissen tun wollen, ist es aber zumindest ein Anfang und ein wenig Ansporn.

SMS

Klappt leider nur mit der Standard-Nachrichten-App. Wer wie ich zB GoSMS nutzt, muss auf dieses Feature verzichten.

Weitere Anwendungen

Mit Gear 2 Apps sieht es aktuell sehr mau aus. Über den Gear Manager wird man direkt zu den aktuell verfügbaren Apps im Samsung App Store gebracht und kann diese gleich installieren. Momentan sind das vor allem Skins für die Zeitanzeige, zweifelhafte Spielereien zum Preis von je einem Euro und verschiedene Soziale Netzwerke, die hier kaum einer kennt, geschweige denn nutzt.

Von den großen Ankündigungen wie Spritz oder Paypal ist noch nichts zu sehen. Auch Runtastic oder Evernote würden der Gear 2 gut zu Gesicht stehen. Bleibt abzuwarten, ob der gut dotierte Entwicklerwettbewerb von Samsung hier mehr Anwendungen mit entsprechender Qualität in den Store spülen wird.

Watchon

Ein praktisches Feature, das auch nach kurzer Einrichtung zuverlässig funktioniert. Nutze ich schon auf dem Note 3 und dem 10.1 2014 und habe ich auch auf der Gear 2 gleich ins Herz geschlossen. Im Gegensatz zur Tel-Version beherrscht die Gear 2 auch wie die Tablet Version das Preset für Sky Deutschland. Wer mag kann sogar eine Klimaanlage oder einen gelisteten Ventilator damit ansteuern. Allerdings hat die Tizen Version von Watchon noch ein Riesenmanko! Es lässt sich jeweils nur ein Fernseher hinterlegen. Ein Wechsel zwischen Geräten oder Räumen ist leider noch nicht enthalten.

Der Rest

S-Voice klappt prima. Kontakte und Protokolle werden anstandslos vom Handy übernommen. Der Kalender reicht zum schnellen Nachgucken von Terminen, könnte aber mehr Komfort bieten. Standorterkennung der Wetteranzeige ist unpräzise und eine Angabe alternativer Orte fehlt leider. Wen es interessiert, kann sich von der Schlafkontrolle zeigen lassen, wieviel Prozent seines Schlafes er regungslos im Bett lag. Nun ja.

Erstes Fazit

Die Gear 2 ist durchaus ausgereift, aber noch weit von Perfektion entfernt. Das liegt aber weniger an der Uhr selbst, als an der vorhandenen Software oder fehlenden Apps von Dritten. Trotzdem funktioniert die Gear 2 schon einigermaßen gut als Ergänzung oder kleine Alltagserleichterung zum Handy. Das Telefon kann einfach öfter in der Tasche bleiben. Ein bisschen Komfort an dem man sich schnell gewöhnen kann. Ein echter Zusatznutzen, ein Must-have oder eventuell das nächste Killer-Gerät, welches den Markt umkrempelt, ist das natürlich noch nicht. Und der Preis von gut 300 Euro für so ein Spielzeug ist eben auch keine Kleinigkeit.

Ein Punkt Abzug für die angesprochenen, kleineren Mängel und den Preis. Ansonsten aber schon eine Kaufempfehlung von mir.

--- Update vom 26.04.2014:

Nach einer kompletten Aufladung zeigt der Akku 30 Stunden später immer noch 60% Ladung. In der Zeit lief der Schrittzähler komplett durch , ich habe regelmäßig Benachrichtigungen aufgerufen, ein bisschen rumgeklickt und Watchon genutzt. Die automatische Aktivierung des Displays ist schon von Beginn an abgeschaltet. Das ständige Aufblinken des Displays bei jeder Handbewegung stört mich ohnehin mehr als das es Sinn macht. Displayhelligkeit auf 4 von 6 eingestellt. Das reicht zum guten Ablesen selbst bei Sonnenlicht, obwohl die Gear 2 mit Stufe 6 noch einen speziellen Outdoormodus bereithält.

Gear Fitness App hat heute Update bekommen und läuft nun flüssiger. Inhaltlich und vor allem bei den Auswertungen hat sich nichts geändert.

Der Kameraton beim Knipsen scheint sich tatsächlich nicht deaktivieren zu lassen. Könnte natürlich auch gewollt sein, um heimlichen Spannerfotos etwas vorzubeugen.

Händewaschen mit der Gear ist kein Problem. Teste die Wasserdichtigkeit aber noch mal separat. Positiv: Wasser hinterlässt keinen einzigen Fleck auf dem Display.

--- Update vom 29.04.2014

Die erste Akkuladung hat ziemlich genau 72 Stunden durchgehalten. An der Nutzung hat sich wenig geändert. (siehe letztes Update) Ab 11-12% Restladung ist die Kamera nicht mehr nutzbar. Bei 2 oder 3% Restladung trennt sich die Gear vom verbundenen Gerät und es steht nur noch die Startseite zur Verfügung.

Ein 30 minütiges Bad im Waschbecken hat die Uhr ebenfalls klaglos überstanden. Vom Duschen oder einem Sprung ins Meer rät Samsung übrigens ab. Zumindest vom Duschen mit Seife oder Duschgel. ;)

Die Verbindung mit dem Note 10.1 2014 klappt auch anstandslos.

Aber...

Verbindet man die Gear 2 mit einem neuen Gerät setzt sie sich auf Werkseinstellung zurück. Das mag sinnvoll sein, wenn die Uhr den Besitzer wechselt, ob es aber auch für den Gerätewechsel bei einem Besitzer technisch wirklich erforderlich ist? Um die Konnektivität zu testen, habe ich das Spiel mal mitgespielt. Mit einer Sicherung der Gear 2 über die App sollte es ja kein Problem sein, sie hinterher schnell wiederherzustellen. Gesagt getan, Note 10.1 verbunden, passt, wieder retour zum Note 3. Gear 2 nochmal auf Werkseinstellungen zurück. Zwischendurch die Sicherung natürlich nicht überspielt. Das bei jedem Wechsel auch die kompletten Nutzungsbedingungen wieder bestätigt werden müssen, nervt zusätzlich. Lässt sich hier nicht ähnlich wie bei Bluetooth eine Liste für mehrere Geräte anlegen, liebe Samsung-Techniker?

Gear 2 meldet sich zurück. Tatsächlich mit meinem altem Hintergrund und dem angepassten Startbildschirm. Das war es dann aber auch.. Galerie leer, MP3s weg, Schrittzähler und Activity Tracks ebenfalls leer, Watchon Einstellungen weg. Die Uhr war also nahezu wieder jungfräulich wie nach dem Auspacken..

Vielleicht hat Samsung andere Vorstellungen einer Datensicherung? Ansonsten liegt hier ein ziemlicher Bug in der Gear und/oder dem Gear Manager App vor. Habe es extra noch mal getestet. Mit identischem Ergebnis. Aufgespielte MP3s weg usw. So kann man sich die Datensicherung im Moment komplett sparen, weil der Starbildschirm in fünf Sekunden auch immer wieder neu konfiguriert werden kann.

KNAPP SECHS MONATE AM HANDGELENK..

Eigentlich mag ich die Gear nicht mehr missen. Sie arbeitet ohne große Probleme, die Akkulaufzeit hat etwas nachgelassen, schafft aber immer noch über zwei Tage. Samsung hat den Gear Manager renoviert, aber außer optischen Veränderungen fällt dabei kein Mehrwert ins Auge und konkrete Changelogs sind wie immer Mangelware. Die Anbindung an S Health ist besser geworden, hat aber immer noch Luft nach oben. Bei den Apps tut sich auch nicht mehr sonderlich viel. Zu viel funktioniert gar nicht oder nur schlecht. Bei den Fitness-Trackern hat es nur Endomondo geschafft, eine wirklich funktionierende Variante zu entwickeln. Klappt aber auch nur mit der Basis-App, die Pro-Nutzer eben zusätzlich noch einmal installieren müssen. Das Tizen-System und die Gear sind immer nur mit einer App-Variante kompatibel und so müssen sich die Anbieter dann gemäß ihren Nutzerzahlen entscheiden.. Dieser Umstand wird aber nur unzureichend kommuniziert und so finden sich häufig Negativbewertungen bei Apps wie Runtastic und Co. Andere große Namen wie eBay oder Paypal stecken mit ihren Apps weiterhin im Nirvana und manche Ankündigung wie Spritz gibt es bis heute nicht in der Realität zu besichtigen. Schade auch, dass die Gear es immer noch nicht in die Welt von IFTTT geschafft hat. Hier liegt sicherlich Potential, was Atooma nur unzureichend ausschöpft.

Ansonsten bleiben Möglichkeiten wie eine verschlankte WatchOn-Bedienung, Timer, Pulsmesser, Schrittzähler oder S Voice zum schnellen Telefonieren unterwegs für mich einfach praktische Funktionen. Vielleicht entscheide ich mich bald für die Gear S wegen ihres Designs und des Displays, aber sicherlich werde ich auf eine Smartwatch nicht mehr verzichten! Die Dinger sind kein Must-have, aber schon wesentlich mehr als eine Spielerei und bieten manchen Komfort, den ich schnell zu schätzen gelernt habe! Auch wenn das Produkt, hier die Gear 2, noch lange nicht ausgereift ist und ich ziemlich viel zu meckern hatte und habe, ist der Grundgedanke dahinter doch überzeugend. Vielleicht in etwa so wie bei den frühen Handys, wo auch die Frage im Raum stand, was das soll, wer es braucht und wo die Möglichkeiten sich technisch nur angedeutet haben.. Nun denn, genug der Philosophie: die Gear 2 lohnt sich schon mal! Sie ist immer noch relativ teuer, hat ihre Schwächen, aber auch jede Menge Annehmlichkeiten im Gepäck!

Update - Ende 2014

Sie läuft und läuft und läuft. Was die Zuverlässigkeit angeht, gibt es keine Probleme. Auch die Akkulaufzeit hat sich nur minimal nach unten bewegt. Etwas mehr als zwei Tage im normalen Betrieb sind immer noch die Regel. Ein alter Kritikpunkt bleibt aber: auch heute gibt es noch keinen Biotop aus sinnvollen Apps, die noch mehr aus der Uhr herausholen könnten. Ganz im Gegenteil. Als ich neulich vom Note 3 auf das Note Edge gewechselt habe und auch zwangsläufig wegen des Telefonwechsels die Gear neu aufsetzen musste, fiel mir so nebenbei auf, dass die ehemals kostenfreie Navi-App nun Geld kosten soll oder dass die eine oder andere brauchbare App gleich ganz aus dem Appstore für die Gear verschwunden ist. Im Vergleich zu Android Wear ist Samsung mit den Gear-Modellen und Tizen immer noch weit vorn, was die Funktionalität angeht, aber die Koreaner kümmern sich einfach immer noch zu wenig um diesen Bereich der Erweiterungen bzw. unterstützen die Entwickler-Szene zu wenig. Hier wird viel Potential verschenkt und auch mit großen Namen wird offensichtlich nur wenig zusammengearbeitet, um deren Geschäftsmodell wearable zu machen. Mit der Gear S gibt es nun endlich jene Smartwatch, die ich mir vom Design her schon immer besser vorstellen konnte als die Gear 2. Wie die Gear Fit gezeigt hat, waren auch zum Zeitpunkt der Gear 2-Veröffentlichung schon gebogene Displays möglich. So liebäugele ich schon etwas mit einem Wechsel, zögere aber andererseits auch. So unnütz ich einmal eine Kamera am Handgelenk bewertet habe... Wenn man mit kleinen Kindern oder Hund unterwegs ist, ist das manches Mal ein Gadget für Schnappschüsse gewesen, die ich nur mit dem Handy niemals gemacht hätte. Auch wenn die Bildqualität nicht für einen Druck im Großformat geeignet ist, bleibt sie mit Full HD-Auflösung oder 1080x1080 Pixel auch nicht zu verachten für ein digitales Fotoalbum. Und dann ist da natürlich der IR-Sensor aka die Fernbedienung fürs TV... Das ist schon ne Menge Komfort, den ich eigentlich nicht mehr missen mag und der gegen die schönere Gear S spricht. Falls ich sie mir aber doch noch hole, werdet ihr das lesen! ;) Ansonsten ein frohes Fest, alles Gute für 2015 und hoffentlich jede Menge coole Technik im nächsten Jahr! :)
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am 5. Mai 2017
Der eine Stern Abzug, weil die Verpackung stark beschädigt war und die Uhr im Zustand "gut" sehr viele Kratzer an Gehäuse, Display und Schnalle hat, die Ladekontakte sind fast vollständig aufgelöst, es lädt aber, wenn auch langsamer. Der Verkäufer hat dann noch einen Preisnachlass in Höhe von 35€ angeboten, womit ich die Uhr dann für ca. 130€ erstanden habe. Aber die Uhr ist Top! Leider hat Samsung hier den Support schnell eingestellt aufgrund der Nachfolger..
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am 16. Dezember 2016
Nach Störung habe ich mich beim Lieferant gemeldet und laut Recherche festgestellt, dass der Smartwatch keine Euro Ware ist und daher vom Samsung aus Deutschalnd nicht repairiert wird. Der Lieferant war großzügig und hat die Ware zurück genommen.
asd
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am 1. Februar 2015
Es ist hier schon alles gesagt worden. Ich bin zufrieden. Allerdings ist die Vibrationsstärke bei eingehenden Benachrichtigungen eher ein Witz. Auch bei der stärksten Variante ist da so gut wie nichts zu spüren. Das ist doch ein erhebliches Manko.
Mit meiner Ansicht stehe ich nicht allein, wie man im Netz nachlesen kann.
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am 3. November 2015
Mein Mann hat diese Uhr zu seinem Geburtstag geschenkt bekommen. Er ist sehr zufrieden, und benutzt sie sogar zum Puls messen, für sportliche Aktivitäten und sieht sofort, was so auf seinem Smatphone los ist. Ach ja, die Uhrzeit zeigt sie auch noch :)
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am 6. August 2014
Hatte mit meiner Frau schon die erste Gear von Samsung und die war ein muss. Ist wirklich viel besser und auch handlicher! Die Beschreibung entspricht exakt der Uhr! Super Zusatz für Samsung-Handy-Besitzer! Geht aber auch ohne Samsung - Handy sehr gut!
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am 8. Oktober 2015
Die Uhr war einfach nur GENIAL. Betonung liegt auf war.
Aufgrund des Konzeptes mit der Ladeschale kommt es bei der älteren Generation der Uhren nun vermehrt zu Ausfällen.
Hier verschwindet dann ein Ladekontakt.
Generell ja nicht schlimm während der Garantiezeit dachte ich.
Da hatte ich aber nicht mit Samsung gerechnet.
Auf Garantie schon einmal gar nicht.
Ich hätte die Uhr ja mutwillig mechanisch beschädigt.
Ja ne is klar.
Ich habe mit voller Absicht einen Ladekontakt herausgebrochen um auf meine Kosten eine Uhr zu versenden.

Und nun der Oberknüller:
Selbst wenn ich wollte ist die Uhr nur noch Elektroschrott denn das Ersatzteil gibt es nicht mehr. Superleistung Samsung.

Ein Bild meiner "mutwilligen Zerstörung" habe ich beigefügt.
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am 28. Juli 2014
Zu erst war ich von der Uhr sehr angetan. Display gut, Akku hielt drei Tage, Funktionsumfang gut, angenehm zu tragen usw.

Dann bereits in den ersten Wochen musste ich die Ladeschale mehrfach auf und absetzen, bis sie endlich Kontakt bekam, die Lösung mit der Ladeschale ist eine Katastrophe.

Auf der Rückseite der Uhr sind 5 Messing-Leiterplatten, mit denen die 5 Stifte der Ladeschale Kontakt bekommen müssen. Offensichtlich oxidieren die durch Schweiß aber sehr schnell, da sie ja auch ständig direkten Kontakt zur Haut haben.

Nach nun gerade mal 3 Monaten ließ sich die Uhr gar nicht mehr aufladen, bei Betrachtung der leiterplatten erschien die linke ganz schwarz und der erste Eindruck war, dass sich darauf Schmutz angesammelt hat.

Was macht man nun, man versucht und das natürlich sehr vorsichtig, diese durch leichtes kratzen vom Schmutz zu befreien.

Dadurch zeigten sich schnell die Kontakte oberhalb und unterhalb der "Leiterplatte" wodurch klar war, dass Sie gar nicht mehr da war, sich abgelöst hatte und nur noch der darunter befindliche Kunststoff da war.

Die leichten Kratzer sah man nun natürlich.

Ich habe die Uhr zur Reparatur, auf Anweisung von Samsung zu einem derer Reparaturpartner eingesendet. Dieser meinte nun, ich hätte einen unzulässigen Reparaturversuch unternommen, dabei wollte ich nur reinigen und lehnte die Reparatur ab.

Das Ganze habe ich nun dem Customer-Service von Samsung geschildert und bekam doch tatsächlich die Antwort, dass Samsung sich auf die Aussagen des Reparaturpartners verlässt und eine Garantie Reparatur abgelehnt würde.

Die wollten dafür nun von mir doch tatsächlich 314 Euro Reparaturkosten haben.

Das Ende vom Lied, ich darf jetzt 25 Euro für den Kostenvoranschlag zahlen um meine defekte Uhr zurück zu bekommen um dann zu versuchen Sie selber zu reparieren. Ich hoffe es gelingt mir, hier dann selbst eine neue Leiterplatte aufzubringen.

Ich war viele Jahre Fan von Samsung, dies jedoch ist einer sehr große Enttäuschung und ein echter gravierender Qualitätsmangel an der Uhr.
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am 6. Juli 2016
Also ich muss ja jetz wirklich sagen, wo ist denn Samsung bitte bei der Entwicklung von Smartwatches stehen geblieben? An sich ist die Uhr wirklich super toll! ABER: Nachdem Samsung sich entschieden hat, bei den Smartwatches auf Android zu verzichten und sein eigenes Betriebssystem zu verwenden, kann man diese Uhren wirklich nicht mehr gebrauchen. Mann kann sich Apps im Samsung Store runterladen, aber bitte was für sinnloses zeug! Keinerlei Aktivitäten, die für eine smartwatch von Bedeutung wären, kann mann hier verwenden. Ausser die Benachrichtigungsfunktion (WhatsApp etc.) ist diese Uhr eine totale Enttäuschung.
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am 3. Mai 2015
Hallo. Muss jetzt auch mal etwas zur Gear2 sagen. Da ich noch ein gut funktionierendes Iphone besitze, habe ich mich zuerst bei Pebble umgeschaut. Anschließend noch 3 Android Wear Modelle mit LCD Display ausprobiert, die mir jedoch alle nicht zusagten. Da es Amazon anscheinend nicht gerne sieht, dass man hier Unterschiede zwischen den Watches heraushebt, beschränke ich mich auf die Gear2. Also schweren Herzens ein Samsung S4 gekauft und die Gear 2 dazu. Das S4, weil ich Tizen für die Gear2 brauche und weil das S4 in vielen Bereichen für mich immer noch Samsungs Referenz darstellt. Das S4 eingerichtet, den Gearmanager im Play store runtergeladen und mit der Gear 2 gekoppelt. Alles Problemlos. Das Display der Gear2 stellt für mich das Beste von den getesteten dar. Die Tizen App Struktur, gefällt mir auch wesentlich besser. Das ganze Zusammenspiel von Uhr und Smartphone ist wirklich super. Die Cam ist bestimmt keine Bridge oder SLR Kamera, aber bei guten Lichtverhältnissen sind die Fotos wirklich ok. Der Appstore hat ein nicht so großes Angebot, aber für meine Bedürfnisse völlig ausreichend und die Apps machen das, was sie sollen. Es ist natürlich schade, dass die Uhr nicht eigenständig telefonieren, SMS, e-Mails usw. schreiben, oder beantworten kann. Ein Smartphone ist auch hier, für diese Anwendungen, immer erforderlich. Wenn ich schon ohne Smartphone unterwegs bin, dann sollte wenigstens eine Cam zur Dokumentation, z.B. bei einem Unfall etc., dabei sein. Sprachmemos, Musik, Navigaton etc., alles kein Problem mit der Gear2. Ach ja, habe einen Samsung TV . Dieser lässt sich wunderbar mit der Gear2 fernbedienen. An/Aus, Laut/Leise, Programme Rauf/Runter, Hub etc. Wenn zur Zeit eine Smartwatch, dann wohl die Gear2. Das Zusammenspiel Samsung Phone mit Tizen und Samsung gear2, ist für mich von denen, von mir ausprobierten, mit Abstand das Beste. Foto durch Autofrontscheibe mit Gear2
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