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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
187
3,8 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: First Edition|Ändern
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am 14. August 2014
Risen 3 will nach einem schwachen Risen 2 zurück zu seinen glorreichen Gothic-Wurzeln.

GUT:
+Eine offene Spielwelt in der alles von Hand platziert wurde und die randvoll ist. Nichts ist zufällig generiert oder levelt mit. Es lohnt sich wirklich die Welt zu erkunden, denn überall ist Irgendetwas. Und nicht nur unwichtiger Müll. Was bringt eine riesige Welt wenn sie leer ist?
+3 Gilden, in denen sich der Spieler von ganz unten hocharbeiten muss. In jedem Durchlauf ist nur eine Gilde spielbar. Das erhöht den Wiederspielwert.
+Je nach Gildenzugehörigkeit reagieren die NPCs anders auf den Spieler.
+Viele Gegenstände, fast alles einsammelbar (auch unnötige Items wie Becher - Gut für die Atmosphäre), unendlich großes Inventar.
+Man wird weniger an die Hand genommen als in den meisten spielen. Trotzdem ist nur der höchste Schwierigkeitsgrad wirklich fordernd.
+Man wird nicht von allen NPCs geliebt/bewundert, der Spieler ist nicht der unverwundbare Superheld, der es sofort mit allen aufnehmen kann (wie in Skyrim, wo die Monsterlevel dem Spielerlevel angepasst werden).
+Die Welt ist relativ rau (typisch Gothic/Risen eben).
+Schwimmen ist erstmals möglich.
+Minimap an- und abschaltbar
+Handlungen haben tatsächlich Konsequenzen mit denen man leben muss. Z.B. reden verärgerte NPCs nicht mehr mit dem Spieler.
+Geld hat tatsächlich einen Sinn. Man schwimmt nicht in Geld wie in Skyrim/Sacred und eigentlich fast allen Spielen. Außerdem braucht man Geld und findet nicht alle Items die benötigt werden automatisch sondern muss sie kaufen.
+Fast jeder NPC hat einen Sinn. Kaum 0815 NPCs die nur Smaltalk machen.
+Kein DRM, kein Steam-Zwang. So wirds gemacht EA und Ubicrap.
+Weitgehend interessant modellierte Monster die man unterschiedlich bekämpfen muss. Davon einige altbekannte.
+Angriffe von tierartigen-Monstern können geblockt werden.
+Spielumfang. Es gibt viel zu entdecken und zu erledigen.
+Praktisch bugfrei und läuft stabil (jedenfalls auf meinem Oberklasse-PC).
+Viele Skills und das gewohnt gute Skillsystem mit Erfahrungspunkten die man für Geld bei Trainern investiert (in diesem Spiel Ruhmpunkte).
+ Die Grafik und der Sound gefallen mir sehr gut, können aber nicht mit den AAA-Titeln mithalten. Stört mich aber überhaupt nicht.

NEUTRAL:
+/- Weniger Piraten und mehr Mittelalter als in Risen 2 aber immer noch zu viel Piraten-Thema.
+/- Übertrieben viel Magie und bunte Elfen-Fantasy gibt es zwar im Vergleich zu anderen Spielen wie Aion/Guild Wars/Warcraft wenig, aber im Vergleich zu Gothic 1-3 und Risen 1 immer noch zu viel. Schwerpunkt sollte eine realistische Mittelalter-Welt/Atmosphäre mit Magieelementen und Monster sein. Dabei sollte Magie etwas besonderes sein.
+/- Die Story ist uninteressant. Das stört mich zwar nicht, ist aber schade, da Gothic immer eine gute Story hatte.
+/- Keine zusammenhängende Spielwelt sondern immer noch Inseln, welche aber dieses mal frei bereist werden können.
+/- Seelenpunkte (so eine Art Gut oder Böse Entscheidungssystem) machen für mich bisher wenig bis gar keinen Sinn.

SCHLECHT:
-Es gibt immer noch Musketen.
-Keine Schilde, Keine Bögen, keine Zweihänder. WARUM???
-Wie kann es sein, dass das über 10 Jahre alte Gothic 2 ein besseres Kampfsystem hatte? Nehmt euch bitte dringend ein Vorbild an dem eingängigen und trotzdem komplexen/anspruchsvollen/aktionreichen Mount&Blade.
-Crafting nur im Menü. nicht an z.B. Schmieden in der Spielwelt. Das drückt die Atmosphäre
-Alle Lebensmittel werden als "Proviant" zusammengefasst. Ebenfalls schlecht für die Atmo.
-Unsterbliche NPCs. Ade Atmosphäre.
-Keine Mod-Unterstützung. Bei einem Spiel mit einer derart leidenschaftlichen Community sehr schade. Das lag offiziell am Budget.
-Sparen kann man sich hingegen einige Zwischensequenzen oder Schiffskämpfe, welche das Spiel vermutlich auflockern und aktionreicher machen sollten.
-3 kostenpflichtige DLCs, welche nur für Vorbesteller und in der First-Edition gratis sind. Adventure Garb 1,99€; Uprising of the little Guys 4,99€; Fog Island 4,99€
-Nächtliche Albtraum-Visionen hätte man sich schenken können.
-Die Dialoge sind manchmal durchwachsen und Begleiter sind charakterlos und langweilig.

Zur Collector's Edition:
Die Karte und der Almanach fallen unerwartet klein aus. Beide sind etwa jeweils so groß wie eine DVD-Hülle, wirken aber qualitativ hochwertig. Am Erscheinungstag wurde der Preis um 10€ gesenkt.

FAZIT:
Viele dumme, unnötige und bekannte (!!!) Schwächen wurden nicht ausgemerzt, obwohl es kein großer Aufwand gewesen wäre!
Es wurde aufwendig ein Kampfsystem erstellt, welches schön aussehen soll und auch Spaß macht, aber ein viel simpleres/fordernderes/atmosphärischeres wie in Gothic 2 oder Mount&Blade wäre um Welten besser gewesen, einfacher zu programmieren und hätte die Fans viel mehr begeistert.
Gothic und Risen 1 leben u.a. von der "alles ist möglich"-Atmosphäre. Man kann theoretisch jeden töten, man kann theoretisch überall hin, man kann praktisch alles einsammeln/klauen/benutzen usw... Und mit den Konsequenzen muss der Spieler dann leben und kann das Spiel sogar ggf. nicht mehr beenden. Diese Atmosphäre wird in Risen 3 an vielen Enden unnötig geopfert.
Budgetmäßig kann es Risen niemals mit AAA-Titeln wie Skyrim aufnehmen. Also sollten die Macher tunlichst ihre Genrenische nicht verlassen und die Einzigartigkeit der Reihe bewahren. Risen 3 ist ein guter Schritt dahin.

Mehr dunkles-mittelalter-Atmosphäre (ohne Piraten, bunte Elfen-Fantasy und kitsch-Magie), Kämpfe wie in Mount&Blade oder Gothic 2, Zweihänder/Bögen/Schilde und ein höherer Schwierigkeitsgrad -> die Fans (zumindest ich) werden es lieben. So einfach! Trotzdem: Ein 75% Gothicartiges Spiel ist immer noch ein sehr gutes Spiel.

Erläuterungen:
NPC = Nicht-Spieler-Charakter.
DRM = Kopierschutzmaßnahmen.
DLC= Zusätzliche Spielinhalte als Download
Steam = Größtes Download- und Spieleverwaltungsprogramm (von Valve).
EA= Spieleentwickler/Publisher der versucht jede gute Spielereihe gegen die Wand zu fahren.
Ubicrap= Ubisoft. Spieleentwickler/Publisher der nur unwesentlich besser als EA ist.
Mount&Blade= Mittelalter-Kampf-Spielreihe.
Gothic= Beste Rollenspielreihe aller Zeiten :P
2727 Kommentare| 205 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2014
Bevor ich anfange, wie immer: Ein paar Worte über mich und meine Sicht der Dinge. Wer sich damit nämlich so gar nicht identifizieren kann, für den ist die folgende Rezension wohl eher wenig hilfreich.

Die Gothic-Reihe von Piranha Bytes ist mein absoluter ungeschlagener Favorit in Sachen Rollenspiele. Kein PC-Spiel hat mir je so viel Spaß bereitet, wie die ersten zweieinhalb Teile dieser Serie (Damit meine ich Gothic I, II und das Addon die Nacht des Raben). Ich habe jedes dieser drei Spiele gewiss mehr als 10 Mal durchgespielt. Gothic 3 war dann eine grobe Enttäuschung, Gothic 4 Arcania sowieso, aber damit hatte ja Piranha Bytes nichts mehr am Hut. Risen fand ich durchaus gelungen, wenn auch lang nicht so genial wie die Gothic Reihe, für den zweiten Teil (Risen 2: Dark Waters) konnte ich sogar leider nur 3 Sterne vergeben. (Zu meiner Risen 2 Rezension: http://www.amazon.de/review/R34RDYGKHA60Y0/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&ASIN=B004NI09SS)

Nun gut, dann fangen wir mal an. Ich werde den ersten Teil der Rezension weitgehend Spoiler-Frei halten und nur kleinere Dinge, die zu erwarten waren, erwähnen. Am Ende folgt dann – deutlich gekennzeichnet – der Teil der Spoiler enthält.

Genre:

Die Trailer, Teaser und Artikel zu Risen 3 fand ich immer ziemlich spannend. Besonders gut gefiel mir eigentlich, dass man von der ganzen Piratensache wieder ein wenig wegkommen zu schien. Jetzt wo ich das Spiel gespielt hab, kann ich ohne zu viel zu spoilern verraten, dass das wohl ganz und gar nicht der Fall ist. Für mich immer noch ein klares Piratenspiel. Das hat mich aber wider Erwarten nicht enttäuscht, im Gegenteil. Es gab jede Menge Schiffe zu besichtigen, die neuen Inseln waren wirklich sehr schön und detailgetreu gemacht. Zum Beispiel gab es kleine Fischschwärmchen, die ständig vor einem geflohen sind oder Papageien und andere Paradiesvögel, die man ab und zu aufschreckte. Dafür Daumen hoch. Was ich an der ganzen Piratensache eher störend fand, war die Schifffahrerei. Die Seeschlachten waren durchaus sehr gelungen, da man anders als bei Assassins Creed Black Flag nicht erst ewig auf das Schiff ballern musste, sondern es immer direkt zum Entern ging. Das war ziemlich spaßig. Nicht spaßig hingegen, sondern meiner Meinung nach nur nervig und unnötig waren die Kämpfe gegen die Seeungeheuer. Mag Ansichtssache sein, aber für mich war das nichts…

Story:

Wie schon mehrfach hier genannt, ist die Story ziemlich lahm. Böse Macht auf der Insel, Monster vertreiben Welt retten. Es gibt dann noch die ein oder andere Wendung im Spiel, die das Ganze ein bisschen interessanter macht, aber mit so einer derart coolen Story wie Gothic I kann das nicht mithalten. Ist aber nicht so schlimm, ein Rollenspiel kann trotzdem super sein, siehe Gothic II.
Mehr soll zur Story mal nicht gesagt sein, zwecks Spoilergefahr.

Nahkampfsystem

Ich habe mich für den Weg des Schwertkämpfers entschieden und mich den Dämonenjägern angeschlossen. Das Kampfsystem hat mich anfangs sehr genervt. Man hatte kaum eine Chance mehrere Schläge gegen einen Gegner auszuführen ohne von einer Schlagkette des Gegners unterbrochen und getötet zu werden. Im Nachhinein fand ich es dann doch sehr gelungen. Nach und nach kann man Fähigkeiten wie Klingentänzer oder Konter lernen, die einem das Kämpfen dann erheblich vereinfachen. Dennoch gefiel mir das einfache Kampfsystem in Gothic fast besser und auch das System von Risen I mit insgesamt 10 Stufen fand ich wirklich klasse. Ein Riesenlob möchte ich dennoch an dieser Stelle aussprechen. In Risen 2 hat Piranha Bytes begonnen Finishing Moves einzubauen. Jedoch waren diese absolut billig und schlecht gelungen, wie ich auch damals bemängelt habe. Hier hat sich jede Menge getan, es gibt echt einen Haufen verschiedener Moves und die sehen alle richtig cool aus, dafür einen klaren Daumen nach oben! Schade fand ich, dass es keine Zweihänder gab. Wie sieht denn das aus mit so einem kleinen Messerchen an der Hüfte und einer Miniaturarmbrust, die vorn am Gürtel baumelt? Ich will einen 3 Meter langen Zweihänder und ne dicke Armbrust am Rücken sehen Mann! Das kann doch nicht so schwer sein! ;) Und zum Schluss noch eine sehr positive Sache des Kampfsystems: Das Ausweichen. Ich bin jetzt niemand, der übermäßig viel zockt, aber bisher hab ich kein Spiel gespielt, in dem Ausweichen so enorm wichtig war und noch dazu so cool aussah. Das hat richtig Bock gemacht, danke!

Fernkampf:

Kurz und knapp: Hab ich nicht benutzt und nicht gebraucht. Die Pistolenschießerei hat mich schon im zweiten Teil aufgeregt und sie tut es noch. Von einem Rollenspiel dieser Zeit erwarte ich, dass man mit einer Armbrust oder einem Bogen zielen kann und zwar mit der linken Maustaste. Es erscheint dann ein Fadenkreuz, sodass ich zielen kann und wenn ich die Maustaste loslasse wird geschossen. Für mich ist das der Weg, der am meisten Spielfreude an solchen Fernkampfwaffen gibt. Ich denke, wenn man Musketen lernt, macht das Ganze etwas mehr Spaß, mit Pistolen und Armbrüsten konnte ich aber nichts anfangen. Während dem Kampf „E“ zu drücken um ein Schüsschen loszulassen, hat mich jedenfalls eher gelangweilt.

Heilung:

Sämtliche Speisen als Proviant abzustempeln, fand ich anders als meine Vorgänger ziemlich cool. So konnte man den sich immer in die Schnellzugriffleiste legen und hatte stets auf einer beliebigen Nummer was zu Mampfen für geringe Heilung! ;)
Was ich schon im letzten Teil bemängelt hab und was mich immer noch total nervt: Warum zur Hölle, kann ich mich während einem Kampf heilen? Das ist absolut unrealistisch und nimmt einem Kampf jeden Reiz. Aus Gothic kennt man das so, dass man zumindest ein Stück weit weglaufen muss, um einen Trank zu sich zu nehmen oder einen Heilzauber zu sprechen. In Risen lege ich mir den Rum auf eine Schnellzugriffnummer und kann auf meinen Gegner einprügeln und zu jeder Zeit meine Lebensleiste wieder vollmachen. Das ist doch witzlos Leute…

Dietrichsystem:

Wenn man in Risen 3 (im Teil 2 war das bereits genauso) einen Dietrich gefunden hat, kann man jedes Schloss, für das man geschickt genug ist öffnen. Zwar dauert es oft eine Weile bis man den Dreh raus hat, aber man schafft es immer, der Dietrich ist unzerbrechlich. Das System an sich sieht gut aus und macht auch Spaß, aber da find ich andere Systeme, bei denen man scheitern kann, bei weitem spannender. Siehe Skyrim oder von mir aus gerne auch Gothic I. Diese Links Rechts Kombinationen waren ein absolut simples System, aber es war stets aufregend und wurde nie langweilig.

Gilden:

Ich habe mich den Dämonenjägern angeschlossen und fand es da soweit auch ziemlich cool. Trotzdem hatte ich mir erhofft eine ähnliche Atmosphäre vorzufinden wie bei Lees Söldnern oder Drachenjägern in Gothic. War aber leider nicht der Fall. Die Lager der Gilden sind auf jeden Fall sehr gelungen und detailreich gestaltet worden.

Waffen und Rüstungen:

Ich finde es nach wie vor schade, dass es so wenige Rüstungen gibt und dass man sie so einfach bekommt. Ich fand es immer spannend, dass es in der Gothic Reihe meist 7-8 Rüstungen gab. Man hat sich mit jeder gesteigert und die letzte Rüstung war am Ende 20 Mal so stark wie die erste. Das war cool. Genauso war es auch mit Waffen. Über den Spielverlauf hinweg hat man schon Mal 15Waffen geführt, weil man immer wieder neue fand, die etwas stärker waren. In Risen 3 waren es bei mir insgesamt 5.

Sonstiges:

Ein paar mehr Teleporter wären nett gewesen, wenn es schon so viele Steine gibt. Die Begleiter fand ich soweit ganz cool. Der Dämonenjäger war von Anfang an ein unsympathischer Penner und blieb es auch. Der Gnom war recht nutzlos und langweilig, aber was solls. Mega cool gelungen ist auf alle Fälle Bones, der war mein absoluter Favorit. Hat mich irgendwie an Gorn erinnert und mir öfter Mal ein Grinsen beschert! :)
Minispiele
Cool fand ich wieder, dass es Minispiele gab wie Armdrücken, Messerwerfen oder Wettsaufen. Nichts was man ewig machen kann, aber ein paar Mal ist es sehr spaßig und es trägt einfach enorm zu einer guten Spiel-Atmosphäre bei.

Spoiler:

ACHTUNG SPOILER!
Oder für die, die das Wort nicht kennen: Wenn ihr das Spiel noch nicht gespielt habt, erfahrt ihr in diesem Absatz vielleicht Dinge, die ihr gar nicht wissen wollt und euer Spielerlebnis schmälern! ;)
Lustig fand ich die Eastereggs, die an Gothic erinnern sollten. Der Kerl, dem sie die Tür eingerannt haben und der genau den gleichen Text spricht, wie damals der Buddler im alten Lager. Absolut klasse. Dass es tatsächlich wieder so nen nervigen Mud geben musste, war mir etwas zu viel. Cool wars auch, dass man den Namenlosen aus Risen 2 wieder trifft und sich mit ihm betrinkt. Solche Kleinigkeiten sind es einfach die einem Piranha Bytes Spiel so viel Herz verleihen. Mega stark fand ich, dass es im Spiel drei große Endgegner gab, die es zu bezwingen galt. Vor Allem Margoloth hat mir enorm viel Spaß bereitet.

Wer meine Rezension zu Risen 2 gelesen hat, merkt, dass einige Punkte quasi identisch hier drin stehen und leider nicht gelöst wurden: Dietriche, Heilung, Attribute erlernen, indem man Gold bezahlt… Andere Sachen wurden davor sehr gut gelöst wie zum Beispiel, dass es jetzt möglich ist die maximale Lebensenergie zu steigern oder die schon erwähnten Finishing Moves.

Generell fällt mir bei meinen Rezensionen auf, dass sie oft sehr negativ klingen. Wenn man oben neben den Titel schaut, sieht man aber, dass ich 4 Sterne vergeben kann, was ja ein durchaus positives Ergebnis ist. Mir ist es eben nur wichtig, die negativen Dinge hervorzuheben und damit Verbesserungsvorschläge zu bringen. (Ja, ich bilde mir ein, dass diese Rezensionen hier gelesen werden…) An sich ist es ein Spiel, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Ich finde nicht mehr so viel Zeit zum Zocken, aber die PB Spiele werde ich immer spielen, weil sie einfach mit enorm viel Herz und Liebe zum Detail gemacht sind. Alles in Allem: Weiter so!

Und eins noch ganz zum Schluss: Ich habe nicht einen einzigen Bug gefunden und das Spiel ist niemals abgestürzt. Seit Gothic 3 sollte man das auf jeden Fall zu schätzen wissen. Daumen hoch!
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am 14. August 2014
Nach knapp 12 Stunden Spielzeit mal ein kleines Resüme.

Da dies mein ersten Risen - Spiel ist kann ich bezüglich Verbesserungen bzw. Veränderungen zu den Vorgängern nichts sagen. Aber einige Dinge sind mir denoch als Rollenspiel - Spieler aufgefallen.

Installation 5/5: Ja, leider ist sowas in der heutigen Zeit auch ein Thema. Hier sollten alle Gamer den Publisher eine Dankes-Email schicken. Es gibt sie doch noch, Installations DVD's wo wirklich was drauf ist und sogar wirklich nur soviel Festplattenspeicher gebraucht wird wie angegeben (8 GB).

DVD rein, Nutzungsbedingungen zustimmen, Speicherort wählen, Installieren (ca. 10 Minuten bei mir), SPIELEN. Keine Code-Eingabe, keine Verknüpfung mit einer Online-Plattform etc. Ich war regelrecht begeistert von dieser Einfachheit, die heutzutage viel zu selten und doch noch möglich ist.

Grafik 4,5/5: Effekte wie Rauch, Wasser, Lava, Feuer und Licht sind sehr gut gemacht. Ab und zu sieht man schon ein paar Pixel aber durchaus solide Grafik. (Alle Einstellungen auf Hoch bzw. Ultra). Würde man nicht bei einigen Texturen doch gröbere Pixel sehen, wäre durchaus eine volle Punktezahl gerecht. (Vll. gibts ja in Zukunft HD-Texture Pakete zum runterladen.) Tag-Nachtwechsel ist spitze. Ich habe den Gammawert in der Grundeinstellung und bin gerade in einem düsteren Wald und freue mich schon diesen auch mal bei Tag zu besuchen (damit ich auch mal mehr sehe als 2 Meter rundum mich herum). Es gibt Betten, womit man den Tag bzw. die Nacht verschlafen kann.

Gameplay 4/5: Quests sind durchaus abwechslungsreich und machen Spass. Das Teleportations-System ist äusserst praktisch, da man sobald diese aktiviert sind, auch aus der Wildnis blitzschnell an andere Orte gelangen kann. Es gibt auch wieder mehrere Inseln. Größtenteils meiner bisherigen Spielzeit bin ich nur auf einer Insel und vielleicht mal 1/6 davon erkundet.

Kämpfe finde ich, da es ja mein erster Risen-Teil ist, sehr anspruchsvoll. Gegner unterscheiden sich untereinander vom Angriffsverhalten. Manche greifen nur einmal an, andere mehrmals hintereinander bevor sie eine Pause einlegen. Vielleicht tun sich Risen-Profis leichter, aber sobald mehrere Gegner auftauchen kann es durchaus passieren, dass man ein paar mal Schnellladen muss, oder sein ganzes gebratenes Fleisch (pendant zu Healpots) verschlingt. Wer nicht blockt, sogar noch öfter !!!

Das bringt mich zum Auto-Speichern des Spiels. Neben einer Schnellspeicher-Taste speichert das Spiel an gewissen Punkten ab. Finde ich sehr gut, hat ich auch schon paar mal von Gebrauch machen müssen. Die Minimap ist praktisch, verrät aber auch nicht zuviel.

Leider ist m.E. das Menü zu kurz gekommen. Es gibt kein Fenster womit man den ausgerüsteten Gegenstand mit einem im Inventar vergleichen kann, sei es eine Waffe oder Rüstung. Das Menü hat mehrere Untermenüs (Inventar,Logbuch,Charakterentwicklung, Karte), die widerrum unterteilt sind und nur geschlossen werden können, wenn man ein kleines rotes X in der Ecke anklickt. Wenn man Escape drückt fliegt man komplett aus dem Menü raus. Vielleicht täusche ich mich, aber mir kommt so vor, als müsste das Menü der PC-Version durch die Konsolenversion leiden !

Talente bekommt man nicht wie in anderen RPG's mit Levelups, sondern man muss sich diese erkaufen mit Gold und zwar bei NPCs. Das macht Gold in diesem Spiel extrem wichtig.

Sound 3/5: Zum Sound gebe ich eine Durchschnittwertung weil mir dieser nicht so wichtig ist. Die Effekte zu den einzelnen Bewegungen und Waffen passen, die Musik kommt durch meine kleine 2.1 Anlage kräftig rüber.

Ein jeder der Risen nicht kennt und/oder endlich mal wieder ein schönes RPG spielen will, sollte das Spiel ruhig mal antesten.

Sollte es noch Anregungen oder Fragen geben, bitte in den Comments.

Mfg

-----UPDATE 16.08.2014-----

Kampfsystem: Sobald man ein paar Punkte investiert hat, vorallem mit dem Talent "Klingentänzer" welcher das Angriffstempo erhöht, laufen die Kämpfe auch flüssiger.

Menü: Mittlerweile hat man als Spieler auch rausgefunden, das man mit den WASD- Tasten die Untermenüs steuern kann. Auch der Tipp, dass man die Untermenüs mit der rechten Maustaste schließen kann, ist echt hilfreich gewesen.

Gilden/Gemeinschaften: Erst heute habe ich mich für eine Gemeinschaft entschieden, davor habe ich alle Quests soweit wie möglich gemacht um alles kennen zulernen. Das war teilweise, echt langweilig, hat mich aber ordentlich in der Charakterentwicklung nach oben gepusht, sodass ich vll. zurzeit ein zu hohes Level habe. (Quests wo mir die ganze Gilde hilft, konnte ich auch solo erledigen) Sollte ich das Spiel nochmals spielen werde ich mir schneller eine Gemeinschaft suchen, da ich finde es dadurch viel kurzatmiger wird.

Minispiele machen Spass und helfen den Goldvorrat aufzustocken.

-----UPDATE 18.08.2014----- Achtung! Eventuell Spoiler!!!!!

Habe das Spiel nun nach gerade einmal knapp 40 Stunden durchgespielt (Alle Sequenzen angesehen und Dialoge angehört/gelesen). 3 Items aus der Sammlung habe ich nicht gefunden, aber ansonsten alles wunderbar. Warum es Waffengattungen gibt, konnte mir man bis heute nicht genau erklären. Rüstungsteile findet man fast gar keine in der freien Welt. Und die beim Händler sind fast alle schlechter als das DLC Rüstungsset. Also was Vielfalt bei Rüstungen angeht bin ich echt enttäuscht.

Die Monster sind zwar sehr schon gestaltet, aber nach einer Weile wiederholen die sich nur. Ein bisschen mehr Vielfalt wäre nicht schlecht gewesen. Vorallem da viele Monster sich nur vom Namen her unterschieden haben, aber nicht vom Angriffsverhalten. (Lavagolem, Erzgolem etc.)

Wie einige schon geschrieben haben, passt die Story wirklich auf einen Bierdeckel. Ich dachte mir, dass die Story vielleicht anfangs nur langsam hochkocht. Aber es bleibt bei Raumtemperatur.

Freiheit: Vielerorts findet man Zonen oder unsichtbare Mauern die man da nicht erwartet. Der Erkundungstrieb ist doch groß.

Da ich mir mehr "Spiel" erwartet habe (40 Stunden find ich für ein RPG wenig), muss ich leider meine Wertung auf eine ***(+) ändern. Obwohl Grafik und Kampfsystem und vorallem die Monstergestaltung (Lavagolems schauen einfach super aus) etwas anderes verdient hätten.

Ob ich das Spiel nochmals durchspiele (als Magier diesmal) muss ich mir noch überlegen.

Wie immer könnt ihr gerne Kommentare hinterlassen.

Mfg
1919 Kommentare| 64 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2015
Vorweg möchte ich anmerken das ich bereits viele RPG gespielt habe.
Angefangen bei Gothic 1-4 über Risen 1+2 bis hin zu Two Worlds1+2 und Divinity II
Auch Kingdoms of Amalur und The Witcher habe ich gespielt.
Risen 3 ist bei all diesen Spielen ganz vorne mit dabei. Meiner Meinung nach ist bei Risen 3 alles recht stimmig.
60 Std. spannende Unterhaltung, schöne Rätsel, mir gefällt alles sehr gut.
Die Grafik ist völlig ausreichend und die Hardwareanforderungen sind moderat.
Bei mir ist das Spiel kein einziges mal abgestürzt.
Was also will man mehr?
Bewertungen mit einem oder zwei Sternen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Was erwarten diese Leute?
Gothic 2 war um keinen Deut besser!
Eine ganz tolle Sache ist, man legt die CD ein, installiert das Spiel und kann es sofort spielen.
Keine Registrierung erforderlich , keine permanente Internetverbindung nötig , keine Konto irgendwo erstellen müssen, einfach toll.
Ich kann das Spiel auf alle Fälle weiterempfehlen.
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am 19. April 2017
Das Spiel war... nett. Im direkten Vergleich zu den anderen Teilen der Risen- und Gothic-Teile (Arcania gehört da meiner Meinung nach nicht dazu) fand ich diesen Teil... sehr wenig gut. Deshalb ist es aber noch kein schlechtes Spiel. Ich fand Gothic 1 und 2 waren überragend, der 3. war trotz Ruckler immernoch sehr gut. Auch Risen zwei gefiel mir nicht nur trotz des Piraten-Settings, sondern gerade deshalb. Es war einfach mal was anderes.

Was ich an jeglichen Teilen dieser Reihe(n) immer wieder kritisieren muss, sind Inventar und Kampfsystem. Das sind beides Punkte, die einfach nie nennenswert verbessert wurden. Und auch der Schwierigkeitsgrad bzw. das Balancing ist (meiner Meinung nach) irgendwie nicht ganz rund. Wie in jedem vorherigen Teil hatte ich das Problem, dass ich Anfangs (auf Schwierigkeitsstufe Mittel) regelmäßig an den kleinsten Viechern (z.B. Scavenger) verzweifelte und neu laden musste, da mich ein solches Teil überraschend Platt gemacht hat. Vielleicht liegt das auch an mir, aber mir war es bisher nicht möglich, eine sinnvolle Kampftaktik zu erschaffen, die dann auch funktioniert hätte. Sobald die Viecher (anfangs!) zu zweit oder mehr sind, ist der Kampf sowieso so gut wie gelaufen. Umgekehrt hatte ich das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt auf schwer gestellt, und bin trotzdem nur noch klickend durchgerannt. Genauso lief es bei den anderen Teilen eben auch.

Was mir bei Risen 3 passiert ist, was ich so bisher noch nicht erlebt hatte, war dass ich plötzlich und viel zu früh vor einem "Endgegner" stand, der einfach für meinen derzeitigen Stand viel zu stark war. Leider ist dieser Gegner aber so konzipiert, dass man nicht die Flucht antreten und später wieder kommen kann. Das heißt nach einer halben Stunde wildem gekloppe musste ich schließlich doch neu laden und diese Stelle zunächst meiden. Das hätte man meiner Meinung nach anders lösen können.
Was mir auch nicht gefallen hat, war die Sache mit der verlorenen Seele und dem "böse werden" - man bekommt von seinem Clown von Schiffsarzt gesagt, dass die Seele verloren ist und man ins Schattenreich abzudriften droht. Nun habe ich versucht, da (ohne große Anstrengung) durch gute Taten dagegen zu wirken. Das hatte leider zur folge, dass ich "zu gut" wurde und ein Crewmitglied mitsamt Quest mich verlassen hat. Dagegen war zu dem Zeitpunkt auch nichts mehr zu machen.
Eine (bzw. eineinhalb) weitere Quests konnte ich nicht lösen, weil der Auftraggeber ins Nirvana verschwunden ist. Das Questziel hatte ich zwar gelöst, aber ohne ein Gespräch mit dem nicht mehr auffindbaren Questgeber....
Gelesen habe ich auch noch von einer Quest, die man von seinem Papagei bekommen soll. Das hat bei mir nicht geklappt. Regelmäßige Gespräche mit dem Vieh hatten nicht den gewünschten Effekt.
Generell waren die Quests der Crewmitglieder (Patty) sehr dürftig.

Der größte "Kritikpunkt" den ich habe ist aber ganz schlicht der: Bei den anderen Teilen der Reihe(n) war ich schlichtweg gefesselt. Da konnte ich mich kaum davon losreißen, bevor ich fertig war. Dieses fesselnde Element, was auch immer das war, fehlt Risen 3 meiner Meinung nach aber, ohne dass ich jetzt festmachen könnte, woran das liegt. Aber nicht zu verwechseln mit der Öde von Arcania, die sich (zumindest bei mir) dort einfach nach ein paar Stunden Spielzeit eingestellt hatte.
Weiterhin hatte ich bei diesem Spiel den Eindruck, dass die Gespräche mit den NPCs einfach langatmig und relativ sinnlos verlaufen, was ich bei den vorherigen Teilen nicht so hatte.

Wie gesagt, schlecht würde ich das Spiel dadurch noch nicht nennen, eher einfach nicht ganz so gut...
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am 5. Oktober 2014
Hallo erstmal,
tja, was soll man sagen? Risen ist seit fast 2 Monaten auf dem Markt, ich habe es gestern abgeschlossen und fühle mich nun bereit euch einen groben Überblick über meine Meinung zu geben!
Vorweg, ich habe Piranha Bytes mit Gothic 3 kennengelernt und bin seitdem süchtig nach deren Art und Weise Welten aufzubauen. An Gothic 1 und 2 habe ich mich zwar nie herangewagt, die ersten beiden Risen Teile habe ich jedoch mit großer Begeisterung gespielt. Dementsprechend war ich von der Ankündigung von Risen 3 ordentlich gehyped und habs direkt vorbestellt. 50€ tun zwar irgendwo weh, aber wenn ich den Spiel auch nur halb soviel Spaß haben würde, wie in Risen 1 oder Gothic 3 dann wäre es das vollkommen wert gewesen. Auch die Videos von Piranha Bytes selbst versprachen nur Gutes. Zurück zu den Wurzeln hieß das Leitmotiv und von daher konnte Risen 3 eigentlich nur bombastisch werden.

Habe ich gedacht...

Nur um einiges klarzustellen:

Das Spiel ist gut, ich habe gerne meine 50 Stunden damit verbracht und ich bereue den Kauf nicht. Es ist jedoch ärgerlich, dass Piranha Bytes soviel unangetastet gelassen hat, bzw. so wenig zurück zu den Wurzeln gegangen sind, wie sie versprochen haben. Das ist teilweise gut, aber größtenteils einfach nur ärgerlich mit anzusehen.

Das fängt mit dem Intro an. Seit jeher ärgere ich mich über die Zwischensequenzen, die Piranha Bytes in ihre Spiele einfügt. Sie sind meist schlecht geschnitten, emotionslos und ziel zu kurz um irgendwas beim Spieler auszulösen. Ich erinnere nur mal an das "Portal", das Xardas zusammen mit dem Namenlosen Held in Gothic 3 am Ende durchquert. Da schauderts mich noch heute, auch wenn das Spiel absolut genial ist.
Und dieser Trend wird leider Gottes auch in RIsen 3 weitergeführt. Das Intro war meiner Ansicht nach schon viel zu gehetzt, das Outro setzt dem ganzen aber nochmal die Krone auf. Es tut mir leid, aber ich habe selten ein unbefriedigenderes Ende in einem Videospiel gesehen :/

Dann die Aussage Piranha Bytes, dass sich das Spiel wieder mehr mittelalterlich anfühlen wird und weniger karibisch.
Das war mir eigentlich ziemlich egal, weil ich beide Settings gelungen fand, habe mich aber innerlich schon irgendwie darauf gefreut, wieder durch Burgen und Verliese zu streifen.
Sagen wir so, das gibt es, aber nur ein mal und zwar am Ende. Ansonsten ist das Spiel exakt gleich aufgebaut, wie Risen 2. Man schippert über die sieben Weltmeere von Insel zu Insel, was weder mittelalterlich, noch "Zurück zu den Wurzeln" ist. Lediglich die Teleporter erinnern entfernt an die Teleportsteine aus Risen 1 oder den Gothic teilen. Das hat mich tatsächlich ein wenig umgehauen, weil sich nicht nur das Setting, sondern auch die Inseln selbst teilweise erschreckend ähnlich zu denen im zweiten Teil sind. Macht auch Sinn, wenn die Inseln den selben Namen tragen, aber es wirkte teilweise einfach nur wie der selbe Brei, nur noch einmal aufgewärmt. Ansonsten sind die restlichen Inseln jedoch wunderschön und daher störte mich das nur kurzeitig. Ich hab mich vermutlich einfach nur zu viel auf ein Risen 1.2 gefreut.

Und zu guter Letzt: Der Schwierigkeitsgrad.

Normalerweise bin ich es von Piranha Bytes Spielen gewohnt, dass sie den Spieler von Anfang an penitrieren und solange mit dem Tod bestrafen, bis der reudige Hund von einem Spieler gelernt hat, wie er mit dem schei* Stab zu kämpfen hat. Das ist meisten am Anfang der reinste Gewaltmarsch, am Ende freut man sich aber über die Leistung, die man erbracht hat. Tja, sagen wir:
Ein weiterer Punkt, der beim "Zurück zu den Wurzeln" Plan übersehen wurde. Nach gut 30 Stunden habe ich die Schwierigkeit von Normal auf Schwierig gestellt, weil mir die Gegner zu einfach waren. Selbst die härtesten konnte ich bereits nach wenigen Versuchen reihenweise umhauen, was jetzt nicht ganz genau meine Vorstellung von einem Piranha Bytes Spiel war. Das schlimme war aber, dass die Gegner auf Schwierig immer noch viel zu einfach waren. Um ehrlich zu sein habe ich nicht mal einen Unterschied gespürt. Kurz vor Schluss hat mich das sonst doch sehr flüssige und spaßige Kampfsystem sehr gelangweilt, was mir davor, etwa in Gothic 3 oder Risen 1 nie passiert ist.
Das ist tatsächlich einer meiner Hauptkrtikpunkte, da mich das Spiel (Und ich bin bei Gott kein guter Spieler, Dark Souls liegt immer noch in der Ecke rum und verstaubt schön vor sich hin) NULL gefordert hat.

So, das ist die Hauptkritik, aber wie gesagt, das heißt nicht, dass das Spiel schlecht wäre.

Quest, Grafik, Charaktere, Musik, die Inseln selbst, die äußerst abwechslungsreichen Klassen und deren Storylines und das Kampfsystem sind wirklich sehr gut und tragen stark dazu bei, dass ich das Spiel am Ende, trotz des katastrophalen Outros, gut fand und vermutlich auch noch einmal spielen werde.

Das ganze ist auch eigentlich eher ein 3,5/5 Sternen aber das kann man ja nicht einstellen ;)

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass Piranha Bytes wirklich kein neues Meisterwerk geschaffen hat und ebenfalls kein Stück zurück zu den Wurzeln gegangen ist, dennoch ist das Spiel solide und sofern die Piranhas mit meinen 50€ nächstes mal ein "ausgefalleneres" Spiel machen, dass die eigenen Versprechen auch hält, habe ich das Geld gerne ausgegeben. Ich werde auch das nächste Piranha Bytes Spiel kaufen, ist nur die Frage, ob das jeder Fan nach Risen 3 noch so sieht ;)

P.S. Bitte ignoriert Rechtschreibfehler so gut es geht, ich habe keine Lust den Text nochmal korrektur zu lesen :D
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am 23. Dezember 2015
Ein schönes, abenteuerliches Spiel, welches auch grafisch nicht unbedingt zu den schlechtesten zählt.
Man gewöhnt sich leicht an die Steuerung und, was mit vor allem gefallen hat: Man kann es direkt von der DVD
installieren und muss es nicht stundenlang über STEAM downloaden.
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am 28. September 2015
Es ist doch immer wieder erstaunlich wie viele Menschen wegen geringfügiger Kleinigkeiten nur 1 Stern vergeben. Das Spiel ist sicher keine Skyrim hat aber selbst von Leuten die es nicht gut finden mehr verdient.

Das Spiel hätte sicher nicht wie auf Inseln spielen sollen, das hätte man auch weglassen können. Ich habe keine einzigen Grund gefunden wozu dieses hin- und herreisen gut sein sollte. Einzig vielleicht wegen der ein oder anderen Seeschlacht. Hierbei muss man aber ehrlich sagen das die wirklich nicht besonders gelungen sind. Und das liegt sicher nicht daran das ich davor Assassin's Creed - Black Flag gespielt habe, wo die Seeschlachten wirklich gut gelungen sind. Nein, sie sind einfach nur schlecht und ich bin glücklich das ich davon nur 4 oder 5 spielen musste.
Dafür finde ich die Inseln selbst ganz schön gestaltet, auch wenn man ein teil davon schon aus Risen 2 kennt.

Die Hauptstory ist sicher nicht die beste, aber es gibt genug spiele mit weitaus schlechteren. Dafür gibt es wieder zahlreichen Nebenmissionen die, so finde ich, das ein Spiel erst interessant machen. Die meiste Zeit ist man doch sowieso damit beschäftigt Nebenmissionen zu bewältigen. Klar, was wirklich neues bieten die auch nicht, aber welches Spiel macht das schon.

Was mich etwas gestört hat sind die unsichtbaren Wände an Felsen. Wenn ich an einem Felsen stand und vor ein Gegner wegrollen wollte dann ging dann ging das oft nicht. Auch das kämpfen ist nicht wirklich gut, mehr als draufhauen geht nicht.

Ansonsten finde ich das Spiel sehr gelungen, deswegen gibt es auch 5 Sterne.
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am 27. August 2014
Auch kleine Spieleentwickler können großes auf die Beine Stellen. Das bewiesen Piranha Bytes mehrfach mit ihrer Gothic-Reihe. Doch das ist einige Jahre her. Inzwischen heißt das Baby Risen und man hat das alte Mittelalter-Flair durch ein mehr oder weniger beliebtes Piraten-Szenario ersetzt. Das war dann aber auch schon so ziemlich alles, was sich in der Zeitspanne von 2001 bis 2012 geändert hatte.
Als ich im Vorfeld des Releases zu Risen 3 dann las, dass sich Piranha Bytes nach dem eher mittelmäßig beliebten Risen 2 wieder mehr auf auf ihre Wurzeln besinnen wollen, war ich doch irgendwie skeptisch. Denn obwohl ich Risen 2 durchaus gelungen fand (wenn auch nicht so gut wie sein Vorgänger), fragte ich mich auch damals schon, wie oft man ein und und das selbe Essen wohl aufwärmen kann, ohne dass einem schlecht davon wird.

Piranha Bytes hat sich wohl die Lösung dieser Frage als Ziel auf die ausgeleierte Piratenflagge geschrieben.

Es war einmal...
ein kleiner Pirat ohne Namen. Eigentlich wollte er gar kein Pirat sein, da er Piraten doof fand. Aber irgendwie wurde er dieses alberne Image nicht los. Vielleicht lag es, ja an seinem Piratenschiff, vielleicht auch an seinem Dreispitz. Vielleicht waren aber auch die Piraten-Seeschlachten schuld, bei denen man mit cooler Kapuze einfach irgendwie zusammengeklaut wirken würde.
So zog der kleine namenlose Mann in die weite Welt, um endlich das Piratendasein von sich abzustreifen und begab sich in die Karibik auf Schatzsuche. Im Dschungel jedoch biss ihn eine giftige Spinne und er verlor seinen Verstand und obendrein auch noch den Handlungsstrang.
Doch vielleicht bestand ja Hoffnung, zumindest den Verstand zurück zu gewinnen. Also begann unser kleiner namenloser und nun ziemlich geistfreier Piratenseelenbehälter, die Welt zu erkunden.
Um nicht noch dümmer zu werden, machte er sich jedes Mal eine Notiz, wenn er etwas Dummes sagte. Das war leicht daran zu erkennen, dass daraufhin in der Regel jemand etwas noch Dümmeres antwortete. In diesem Fall notierte er sich ein Minus, andernfalls ein Plus. Das änderte an seiner Lage zwar nichts, aber zumindest stand was auf'm Zettel.
Und so plätscherten die Tage ohne nennenswerte Ereignisse dahin. Hier mit jemandem labern, da etwas tot kloppen, dort etwas suchen. In allen drei Dingen war er ziemlich gut, fand er. Also fasste er einen Entschluss. "Ich werde jetzt Laufbursche für Alles und Jeden!"...

...und spätestens an der Stelle wurde mir klar, das die Risen-Reihe ihren Zenit überschritten hat. Was einen vor über Zehn Jahren noch völlig aus den Socken gestoßen hätte (und im Falle von Gothic auch hat), lässt einen in Zeiten von, Dragon-Age, Skyrim und Mass Effect doch ziemlich ernüchtert da stehen. Piranha Bytes brühen mit ein und dem selben Kaffeesatz den zigsten Kaffee auf, der irgendwie nicht mehr schmecken will und kann. Das betrifft die marode Grafik, genauso wie die hölzernen Animationen, die noch viel hölzerneren, undynamischen Dialoge und ganz besonders die lange Weile- und gleichzeitig frustfördernden Kämpfe.
Vor fünf Jahren wäre Risen 3, genauso wie damals der erste Serienteileil, ein fantastisches Rollenspiel gewesen. Aber im Kontext der Zeit versagt es leider in Vielen Punkten. Für Nostalgiker der alten Gothic-Reihe ein Muss. Daher auch der zweite Stern. Allen anderen empfehle ich erst auf eine Preissenkung zu warten. Da gibt es heutzutage wirklich Besseres im Rollenspielbereich!
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am 14. August 2014
Irgendwie ist die PC-Spieleszene ganz schön abgesumpft. Ein Spiel nach dem anderen bringt uns wahre und todernstgemeinte Horror-Welten ins Haus mit pathologischen Gewaltfantasien (welche die Designer wohl aus irgendwelchen Nervenheilanstalten haben -siehe z.B. Borderlands; Wolfenstein...usw...) und lassen sie auf unsere Kinder los (alle 12jährigen die ich kenne, kennen alle sogenannten "ab 18-Spiele").
Es gibt nur selten Spieleschmieden, welche sich auf das besinnen was PC-Spiele nicht nur können sondern auch meiner Meinung nach machen müssen:
Unterhalten - und zwar auf eine positive Art.
Es tut so gut, wieder ein Spiel vor der Nase zu haben, welches diese "positiv vibrations" aus jedem Frame ausstrahlt (zeitweilig erinnert es mich sogar an die legendären Spiele von Sierra und Lucas-Arts der 90er, bei denen man einfach merkte, dass sie von geistreichen und stilvollen Leuten gemacht wurden und nicht von irgendwelchen Nerds). Es geht zwar auch durchaus zur Sache, doch bei Piranha-Bytes kann man sich darauf verlassen das dies nicht zum Selbstzweck wird.

Das Spiel ist in praktisch jeder Hinsicht besser als sein Vorgänger.
Die Graphik ist überraschend schön und detailreich, der Sound hervorragend, die Atmosphäre und das Setting einfach toll. Auch die Animationen sind deutlich verbessert worden. Die liebevoll gemachten Details, der Hauch Selbstironie und die stimmige Südsee-Atmosphäre lassen einen ungehemmt in diese Welt eintauchen (umso mehr man sich darauf verlassen kann, dass man nicht an der nächsten Ecke etwas Abartiges machen muss, wie in den meisten anderen heutigen Spielen). Das Spiel saugt einen förmlich auf und man kann sich einfach in diese Welt fallen lassen. (Komischerweise wollen die meisten Spieler die ich kenne diese Ernsthaftigkeit von z.b. Crysis und die echt schon extra übertriebene Gewalt in vielen heutigen Spielen gar nicht, die Spiele würden dadurch nicht wirklich verlieren, sondern man würde sie sogar lieber spielen. Das geht meiner Meinung nach in eine völlig falsche Richtung (ich meine damit nicht "Action" sondern die wirklich schon übertriebenen Abartigkeiten, welche ich hier nicht weiter anführen möchte).
Da hat Piranha-Bytes wieder alles richtig gemacht und ist damit in dem heutigen Spielesumpf eine echte Ausnahmeerscheinung.
Ich freue mich auf ein richtig tolles Südsee-Abenteuer. Da macht PC-Spielen wieder Spaß.

Danke Piranha-Bytes.

PS: Nochwas vergessen: DRM-frei. Man kann es einfach installieren und spielen - Wahnsinn!

Ergänzung 13.10.2014:

Ich muss sagen, ich hab Risen 3 noch lieber gespielt als Skyrim (und Skyrim war ja wirklich sehr gut und vorallem GROOOOSSSS). Aber die Spielwelt gefällt mir hier noch besser und es ist auch charmanter. Es macht einfach richtig Spaß auf den Inseln herumzulaufen und alles zu erforschen und die Atmosphäre zu geniesen. Ein tolles Spiel.
Einige scheinen sich daran gestossen zu haben, dass ich über Spiele wie Borderlands 2, Wolfenstein und Cryis gewettert habe. Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Das sind alles wirkliche Super-Spiele, da gibt's nichts. Sie würden aber allesamt nach meiner Sicht deutlich dazugewinnen wenn sie dies extra-extra abartige Gewalt weglassen würden. Kurz gesagt: Obwohl Borderlands ein Spitzen-Shooter ist, sollte man eigentlich keine Spiele spielen, bei denen z.B. eine Mission lautet:"Schiess dem Kerl ins Gesicht!" Ich denke das sagt alles, was man dazu sagen kann.
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