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am 9. Juni 2016
Habe die NAS im Büro als Datenserver im Einsatz, leider ist sie dafür nicht zu gebrauchen, alles sehr langsam und wenn man mal von unterwegs über die Cloud zugreifen möchte stürzt das Ding ab. Was ich schlimm finde ist die Backup Funktion, die bricht ständig ab mit einer Fehlermeldung, ohne Hinweis welcher Fehler aufgetreten ist. Die ganze Backupfunktion ist meiner Meinung nach nicht für professionelle Zwecke ausgelegt. Für den Heimgebrauch als Medienspeicher sicher ganz gut aber für Kleinunternehmen und Office nicht zu empfehlen :-(
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TOP 1000 REZENSENTam 24. April 2016
Ich habe mir das Western Digital My Cloud EX2 4TB NAS Backup System gekauft, um meinen geschäftlichen Server über ein zusätzliches Backup zu sichern.

Das NAS System lässt einfach ins Netzwerk einbinden, in dem man das NAS System an einen Switch oder ähnliche Netzwerkgeräte anschließt. Ein Netzwerkkabel von ca. 1-1,50 Meter ist im Lieferumfang enthalten. Noch an den Strom anschließen und schon erkennt das Netzwerk das NAS System.

Die Festplatten sind einfach oben über das NAS Gehäuse zu entfernen oder auszutauschen. Sie laufen recht leise und man hört sie kaum während die Speicherung und Verarbeitung der Daten läuft. Bei den Einstellungen kann hinterlegt werden, ob die Festplatten in der Spiegelvariante oder jeweils als einzelne Festplatten laufen sollen. Ich bevorzuge die Spiegelvariante, somit habe ich zwar dann nur 2 TB Speichervermögen aber fällt eine Festplatte aus, habe ich auf der Baugleichen Festplatte nochmal die gleichen Inhalte gespeichert.

Das Gehäuse ist recht klein und gut verarbeitet, sodass das NAS System kaum Platz auf dem Schreibtisch benötigt.
Auf der Frontseite befinden sich 3 LED Anzeigen, je eine LED für die beiden Festplatten und die andere LED ist für die POWER des Gehäuses zuständig.

Auf der Rückseite befinden sich 2 USB 3.0 Anschlüsse sowie der Stromeingang und ein Netzwerkanschluss.

Dank der IP Adresse kann ich im Netzwerk auf die ganzen Daten zugreifen und somit auch überprüfen ob und wie viel Speicherkapazität noch zur Verfügung steht.

Da wir ein kleines Unternehmen sind finde ich das NAS System ausreichend und komfortabel. Ich kann dieses NAS System an kleine Unternehmen und an Privat Personen, die gerne ein Backup von ihrem PC oder Laptop machen, nur empfehlen.

Da ich kein IT- Experte bin, kann ich nicht auf die kleinsten Details eingehen und auch nicht einschätzen. Diese Details überlasse ich eher den Experten hier bei Amazon.
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am 18. Juli 2015
Ich habe ein einfaches NAS für 2 Festplatten gesucht welches aus dem Internet immer erreichbar ist, ohne dass ich am Router Einstellungen vornehmen muss. Das Preis-Leistungsverhältnis fand ich gut.
Ich hatte noch 2 SATA Festplatten und habe daher das Leergehäuse gewählt. 2 Festplatten reingeseckt (pro Platte muss man 2 Schrauben einschrauben) und am Ende den Verschluss zugeschraubt. Deckel zugeklappt, an Strom und Router angeschlossen und schon hat die Software das NAS gefunden.
Nachdem ich meine Daten auf das NAS kopiert habe (rd. 60 MB/s) ließ ich die Mediadaten indizieren und schon konnte ich den Multimediaserver nutzen um Musik und Filme zu streamen. Besonders gut gefällt mir, dass man im Gegensatz zur kleineren Variante auch Apps auf das NAS installieren kann und so zum Beispiel einen Wordpress Blog hosten kann. Die Einrichtung hat keine 45 Minuten gedauert. Letztendlich ist der Internetanschluss das Limit, denn man braucht einen gewissen Upload ins Internet um den Lesern den Spaß am Blog nicht zu verderben. Die Eigenen Daten sind unter der Freigabe aus dem Internet immer erreichbar gewesen.
Wer sich im klaren ist, dass er kein hochperformantes NAS braucht, mit Standard-Freigaben, iTunes, Twonky und einigen anderen Standards klar kommt kann hier nicht viel falsch machen. Die automatische Datensicherung vom Notebook hat ebenfalls problemlos funktioniert.
Aus Erfahrung kann ich nur NAS-Festplatten wie die WD RED Serie empfehlen, 'normale' kommen mit dem Dauerberieb und ständigen Hoch- und Runterfahren nicht klar.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Mai 2015
Das Gerät eignet sich prima zur Datensicherung, da man die beiden Platten so einstellen kann, dass eine Platte als Spiegel der anderen arbeitet, was bedeutet, dass man seine Daten gleich doppelt sichert. Sollte einer der beiden Platten dann mal etwas passieren kann man diese im laufenden Betrieb austauschen und die Daten sind trotzdem noch vorhanden.
Für mich ist das der wichtigste Punkt und den erfüllt die WD cloud.
Schwächen hat das Produkt in der software. Einstellungen funktionieren desöfteren nicht so wie sie sollten. Gerade beim Energiemanagement zeigen sich deutlich zu komplizierte Einstellungen, die bei uns bis heute nicht richtig funktionieren, trotz großen technischen Verständnisses.
Auch in anderen Features könnte durchaus nachgebessert werden.
Für die Datensicherung allerdings absolut geeignet und vom Preis-Leistungsverhältnis geht das Gerät auch in Ordnung.
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am 8. August 2016
Ich finde ein gutes Produkt in dieser Preisklasse und gerade für Einsteiger in die NAS Welt. Jedoch ist schon die Konkurrenz aus dem eigenen Hause billiger bei höherer Leistung. z.B. EX 2 Ultra NAS. Für Leute mit den Ambitionen die MyCloud EX2 im Rahmen einer Videoüberwachung einzusetzen, würde ich eher zu anderen Herstellern und Produkten raten. Leider gibt es für die EX2 keine App die dieses ermöglicht. Für die EX2 Ultra schon. Also wer sie zu Videoüberwachung einsetzen will NÖ, wer sie als 2. NAS für Multimedia und Datensicherung haben will, hat ein günstiges und Leistungsausreichendes NAS mit der MyCloudEx2.
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am 4. Mai 2014
Ja, das Gerät ist hübsch anzusehen und gut verarbeitet. Die Nutzeroberfläche ist ein bisschen träge, aber relativ aufgeräumt. Die Einrichtung war einfach, das voreingestellte Raid habe ich ausgeschaltet, weil ich es nicht brauche. Die beiden 3TB-Platten habe ich als getrennte Laufwerke konfiguriert.

Das Befüllen mit kleinen Dateien dauert unendlich lange. So ist dieses Gerät als Datenspeicher für mich leider nicht zu gebrauchen.

Ein Beispiel: meine Kopie des Gutenberg-Projektes besteht aus ca. 60.000 html-Dateien zu je 2 kB. Als ich den Kopiervorgang (Windows XP -> My Cloud EX2) über das Netzwerk (Fritzbox 7390) nach einer Nacht beendet habe, stand die noch verbleibende Kopierdauer bei 330 Tagen (!). Das gleiche Bild bei der versuchsweisen Datenübertragung per ftp. Auch der direkte Anschluss einer USB-Festplatte an das NAS brachte keine Abhilfe; hier brach der Kopiervorgang nach einigen Minuten einfach ab mit dem lapidaren Hinweis auf einen "Fehler". (Eine Information, worin der Fehler besteht, hält WD offenbar für überflüssig.)

Der Grund für dieses Problem liegt nicht in langsamen Festplatten, nicht im langsamen Netzwerk und auch nicht im Dateisystem. Sondern er liegt - wahrscheinlich - in zwei Prozessen namens "wdmcserver" und "wdphotodbmerger", die beim Speichern konsequent mitlaufen und die die CPU meines NAS mit einer ständigen Auslastung von 99% unter Dampf halten. Diese zwei Prozesse dienen vermutlich der Indexerstellung und der Generierung von Thumbnails (was ich beides nicht brauche). Im Internet erfährt man, dass es damit schon seit Monaten Ärger gibt; WD kennt das Problem, hat es aber bis jetzt nicht gelöst.

Ein normales Ausschalten dieser Prozesse über die Benutzeroberfläche ist von WD nicht vorgesehen. Wahrscheinlich könnte man sie über den Zugriff per SSH irgendwie stilllegen. Aber wer SSH aktivieren möchte, der wird gleich von WD darauf hingewiesen, dass es den Verlust der Garantie nach sich ziehen kann, wenn man SSH benutzt, "um das Gerät außerhalb des normalen Betriebs zu ändern". Ich weiß nicht, was WD unter "normalem Betrieb" versteht; aber bevor ich hier irgendetwas riskiere, gebe ich das für mich nutzlose Gerät lieber zurück. (Außerdem widerstrebt es mir, an einem Gerät, das als "fertig" verkauft wird, noch lange herumbasteln zu müssen.)

Nun zur Bewertung: Ich bewerte ja nicht das, was sein könnte, wenn alles gut wäre, sondern das, was eben ist. Also die Firmware 1.02.08 und den Zustand vom 29.04.2014, als ich nach mehreren Tagen vergeblicher Speicherversuche endlich beschließe, das Gerät zurückzusenden. Bestimmt könnte man mit My Cloud EX2 Filme und Fotos einigermaßen gut verwalten wie wohl mit jedem anderen NAS auch. Es hat ja auch nicht jeder so viele so kleine Dateien wie ich. Aber als Datenspeicher, so wie ich es verwenden möchte, taugt es in diesem Zustand einfach nicht. Die 3 Sterne, die ich dafür doch noch vergebe, sind schon großzügig...
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am 16. Oktober 2016
Habe diese NAS im Dauereinsatz und läuft sehr stabil und gut.

Das einzige Manko war da ich eine Gebrauchte gekauft habe das alles in Polnisch eingestellt war und ich die Platte nochmals Formatieren mußte.
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am 19. Februar 2016
Geneigte Interessenten,

gerne teile ich hier, wie bereits dem WD Support mitgeteilt, meine Erfahrungen mit dem Produkt mit, um andere potentielle Käufer zum Überlegen zu bewegen, bevor man vorschnell zu einer My Cloud EX2 greift. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass wertvolle Zeit, sondern auch Frust und Nerven vergeudet werden.

Zunächst zum Positiven des Geräts:
- Es sieht ansprechend aus
- der Festplattenwechsel ist relativ einfach durchzuführen
- dashboard wirkt auf den ersten Blick übersichtlich
das war es aber auch schon.

Was mich dazu bewog hier von einer Kaufempfehlung dezidiert abzuraten stellt sich wie folgt dar:

Kann man in einem GbE Netzwerk (via Cat.6) noch mit einer Tx rate von ca. 20MB/s rechnen, so liegt die Rx bei gerade bei 5-8 MB/s. Dies deckt sich mit den Erfahrungen anderer Rezensenten und WD community member. Für ein Gerät welches als ein NAS angepriesen wird, sind Transferraten in dieser Größenordnung nicht akzeptabel.

Die von WD vielfach angepriesene neue FW, aktuell 2.11.133, durfte sich über die Funktion "Hibernate" freuen. Der user eher weniger. Insbesondere kann man, falls aktiviert, die Festplatte nicht mehr aus dem Hibernate zum leben erwecken, ausser man zieht den Power Plug. Thumbs up!

Der gravierendste Mangel erschliesst sich erst, nachdem man sich durch das community.wd.com gearbeitet hat. So scheint es innerhalb der My Cloud Familie massivste sleep/wake issues zu geben, welche sich auch bei meinem Gerät zeigen und seit 2013! bekannt sind. (Das ist der eigentliche Grund, warum ich diese Rezension verfasse). So unterstützt die EX2 laut Support UPnP. Das ist aber nicht alles! Sofern ein Router aus Sicherheitsgründen (bitte bemühen Sie hierzu z. B. google.com und geben Sie DDOS attacks und UPnP ein) UPnP NICHT unterstützt, so kommt es lt. Support zu folgendem Verhalten, dass die eingebauten Festplatten (WD RED) alle 5-10 min. anlaufen, um danach für 5-20 min. in den sleep mode zu gehen. Der potentielle Verursacher scheint ein Prozess "upnp_nas_device" zu sein, der in schöner Regelmäßigkeit die EX2 weckt. Die Folge ist eine starke Beanspruchung und Abnutzung der Festplatten. Alternativ kann man den Sleep mode im Dashboard auch deaktivieren, allerdings verbraucht die My Cloud EX2 dann auf Hochleistung 24/7 Energie. Anders formuliert: Der Router muss zwingend über UPnP verfügen, um eine korrekte Funktion der EX2 zu gewährleisten. Dieses "feature" findet sich auf keiner einzigen Seite von WD.

Deaktiviert man den Cloud Access, welcher der Grund für viele sein dürfte, das Produkt zu kaufen, persistiert o. g. sleep/wake Problem.
Der Lösungsvorschlag seitens WD Support lautete, ich möchte einen anderen Router (aktuell eine Time Capsule) verwenden. Seriously?!?

Weitere bugs sind, wie schon von anderen Rezensenten beschrieben, dass der wdmcserver mehr als 90% der eh schon schwachen CPU beansprucht. Das ließe sich jedoch via SSH beheben. Und hier kommen wir zum nächsten gravierenden Schwachpunkt: So erklärt WD in seinen Terms & Conditions, dass das Aktivieren von SSH via Dashboard den Verlust der Garantie zur Folge haben kann (korrekt formuliert). Jeder darf sich dazu seinen Teil denken...

Sehr geehrte Damen und Herren von WD, ersparen Sie sich bitte Ihre Standardantwort und die nutzlosen links. Investieren Sie besser Ihre Ressourcen in ein Team fähiger Entwickler und produzieren Sie dann ein durchdachtes Gerät. Somit ersparen Sie sich all die Arbeit, schlechte reviews zu rechtfertigen, die Beanspruchung Ihres Supports und noch mehr unzufriedene Ex-Kunden.

Aufgrund meiner Erfahrung kann ich hiermit vor einem Kauf einer My Cloud EX2 abraten. My cloud? I burried the EX!
Vielen Dank
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am 4. Januar 2016
Vorwort:

Ich habe mich an das Projekt NAS herangetraut, da wir mehrere PC's und Mobilgeräte im Haushalt haben und ich insbesondere unsere Medien an einem zentralem Ort speichern wollte. Darüber hinaus hatte ich vor meine Filmsammlung zu digitalisieren, um diese dann auf unsere Mobilgeräte sowie unseren TV streamen zu können.
Der Fokus lag dabei auf ein leises und stromsparendes System mit einer leicht verständlichen Oberfläche.

Kauf:

Im Rahmen einer Aktion von Amazon habe ich das Leergehäuse im Dezember 2015 für ~ 95 Euro gekauft und mir vom Weihnachtsmann noch zwei 3 Tb große WD-Red-Festplatten bringen lassen. Lieferung über Amazon erfolgte wie gewohnt schnell und ohne Probleme.

Zusammenbau:

Der Einbau der Festplatten funktioniert einfach und fast selbsterklärend. Die Einbaurichtung der Platten könnte auf der Anleitung etwas besser dargestellt werden, aber im Grunde kann man da nichts falsch machen. Man benötigt lediglich einen Kreuzschlitzschraubendreher zur Befestigung der Führungsschrauben und der Auszugslaschen. Die Platten werden dann hereingeschoben und mit einer Fixierungsschraube von oben gesichert. Deckel zu und der Einbau ist erledigt.

Anschluss und Einrichtung der NAS:

Vor Einrichtung der NAS sollte sich der Aufstellort überlegt werden. Das mitgelieferte Ethernetkabel ist nur etwa 1 Meter lang. Daher bereits vor dem Kauf ein längeres Kabel anschaffen. Des weiteren sollte man überlegen, ob man Sicherungen generell über LAN oder WLAN anlegt, da über WLAN nicht viel mehr als 15 Mbit/s übertragen werden können. Mein PC läuft jetzt über Ethernetanschluss.
Mittels der Software "WD My Cloud" kann dann die NAS eingerichtet werden.
Die Einrichtung ist eigentlich selbsterklärend. Mann gelangt auf das Betriebssystem der NAS (Dashboard) - wie bei einem WLan-Router. Da das Menü in deutsch einstellbar ist, arbeitet man sich einfach Punkt für Punkt durch und richtet sich die NAS nach seinen Bedürfnissen ein.
Meine NAS läuft im Raid 1-Verbund. Wer diese Begriffe bereits nicht versteht, sollte sich zuvor in die Thematik einlesen und bei der Einrichtung die Fachbegriffe unter Nutzung einer Suchmaschine erläutern lassen.
Es können mehrere Nutzer angelegt und denen für entsprechende Ordner Freigaben gestattet werden. Wie gesagt die Einrichtung ist über das so genannte Dashboard sehr intuitiv und einfach. Hinter jedem Einstellungspunkt ist ein kleines Info Feld, wo sich via Mauszeiger eine kurze Begriffserläuterung einblendet wird.
Hinsichtlich der Netzwerkeinstellungen sollte man mit der Einrichtung gewisse Grundkenntnisse über IP-Adressen und Geltungsbereiche besitzen. Wer sein Heimnetzwerk zuhause selbst eingerichtet hat, dürfte keine Probleme haben.
Ich habe der MyCloud z. B. eine statische IP zugeordnet. Es ist schwer zu sagen, ob dies für alle Nutzer Sinn macht. Für meine Zwecke ist eine statische IP besser geeignet, als wenn diese ständig neu vergeben wird. Zum Streamen von Medien kann der DLNA Medienstreamer aktiviert werden. Jedes Gerät mit DLNA-Funktion im Heimnetzwerk findet nun die NAS und Medien können problemlos auf die jeweiligen Geräte gestreamt werden.

Im Betrieb:

Die NAS ist im Betrieb fast unhörbar. Wir haben diese in unserem Wohnzimmer stehen und die NAS ist leiser als unser Bluray-Player.
Die Datenübertragung via Ethernetkabel geht völlig in Ordnung. Hier werden im Mittel zwischen 65 und 70 MB/s erreicht. Via WLAN waren es leider nur 12 bis 15 MB/s (4 Meter Entfernung), was jedoch nicht an der NAS liegt, sondern am WLAN (=Flaschenhals).
Einzelne Ordner können im Windows Explorer wie folgt als Laufwerk eingefügt werden: Explorer öffnen -> Linkes Menüband "Dieser PC" -> Oberes Menüband "Start"-> "Netzlaufwerk verbinden" wählen -> Laufwerksname auswählen z. B.: "Z" -> Unter Ordner folgende Adresse eintragen: "\\WDMYCLOUDEX2\Ordner\" . Euer freigegebener Ordner wird dann als Laufwerk im Explorer sichtbar und Ihr könnt Dateien bequem via Drag and Drop hin- und herschieben. Wollt Ihr Eure komplette NAS als Laufwerk einbinden, müsst Ihr zunächst einen Hauptordner auf der NAS anlegen und dort alle weiteren Unterordner einfügen. Ohne Ordner lässt sich die NAS leider nicht als Laufwerk im Explorer einbinden.

Praktische Funktionen:

Wer öfters größere Download aus dem Internet tätigt, kann im Dashboard der NAS unter dem Menüpunkt "Apps" einen Downloadmanager nutzen und den Download anstatt vom stromhungrigen PC über die stromsparende NAS laufen lassen. Der Download wird dann ohne PC ausgeführt und auf der NAS gespeichert.

Wie eingangs erwähnt, nutze ich die NAS auch zum Medienstreaming. Hier konnte ich weder über KODI auf meinem FireTV noch über PC oder Smartphone Ruckler oder Aussetzer beim Streamen von HD-Filmen vernehmen.
Die NAS kann auch über die MyCloud App von Smartphone oder Tablet bedient werden. Auch hier keine Probleme.

Die NAS hat ein Energiemanagement und die Betriebszeit kann über das Dashboard an jeden Wochentag gesondert eingestellt werden.
Dies ist schon sehr praktisch, jedoch würde eine erweiterte Funktion über Kalendertage mehr Sinn machen, da gerade in der Urlaubszeit die NAS zu anderen Zeiten benötigt wird als an Tagen an denen man beruflich außer Haus ist.

Negatives:

Hier gibt es nicht viel zu berichten.
Die NAS hat leider keinen Ein/Aus Schalter. Die NAS kann nur im Dashboard manuell heruntergefahren werden. Das Hochfahren habe ich bisher nur über das Aus-und Einstecken des Netzkabels hinbekommen. Ich habe mir jetzt eine App namens "Wake on Lan" heruntergeladen. Ich bin gespannt, ob es funktioniert. Der Energiesparplan könnte umfangreicher gestaltet sein. Die Front-LED zeigen den Betriebsmodus der NAS an. Aus 4 Meter Entfernung ist dies jedoch für mich nicht erkennbar und darüberhinaus ich kann mir auch nicht merken, welche der drei LED, was genau anzeigen soll. Die Front-LED's lassen sich jedoch im Dashboard deaktivieren.

Für wem eignet sich nun diese NAS:

Die NAS ist gerade für Nutzer sinnvoll, die Wert auf ein übersichtliches, leises und stromsparendes System Wert legen.
Meine Vorgaben wurden alle erfüllt und so kann ich volle 5 Sterne vergeben.
Der fehlende Ein/Aus-Schalter schmerzt, aber ist für mich kein Grund zur Abwertung.

Innerhalb der letzten zwei Wochen gab es bereits ein neues Firmwareupdate, was sich problemlos einspielen lies.
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am 19. Februar 2016
Mit heute, dem 19.02.2016 ist das Maß leider voll.

Ich habe mir die WD MyCloud EX2 im November 2014 bei Amazon im Zuge eines Blitzangebots zugelegt; ich war schon länger auf der Suche nach einer brauchbaren NAS Lösung für den SOHO Bereich.

Nach anfänglicher Euphorie begannen rasch die ersten Problemchen sichtbar zu werden:
* Schwache MyCloud App fürs iPhone - was nutzt einem der Zugriff via Cloud auf seine Filmdateien, wenn nahezu kein Codec unterstützt wird? Die WD Photos App ist hingegen in Ordnung.
* Stabilitätsprobleme nach einer Uptime Zeit. Es kam regelmäßig der Moment, wo plötzlich und ohne Vorwarnung die NAS nicht mehr erreichbar war. Nicht via App und auch die Netzlaufwerke nicht. Nur ein Trennen vom Stromnetz half zur Wiederbelebung.
* Schwache Desktop-Software: Mal von der Vermischung zw. englischer und deutscher Sprache bei einzelnen Produkten abgesehen, lieferte der WD App Manager, welcher u.a. Systembenachrichtigungen ausgibt, lange Zeit dieselben Benachrichtigungen - inkl. jener, die ich bereits gelöscht hatte. Die Software war schlicht buggy, die letzte Version funktioniert nun.

Nun will ich auf weitere Details verzichten - diese können u.a. in anderen Rezensionen nachgelesen werden.

Der richtige Hammer kam eben heute, am 19.02.2016.

Die NAS kann per Dashboard auch für einen Ruhemodus konfiguriert werden. Außerdem ist es möglich per DLNA Inhalte auf andere Geräte zu streamen. Jedenfalls war das bis vor kurzem der Fall.

Denn seit einiger Zeit - ich tippe auf die jüngste Firmware - geht die NAS weder in den konfigurierten Ruhemodus (der WD App Manager gibt hierzu keinen Ton von sich, auch ein erweitertes Logging half nicht, noch kann ich meine Inhalte noch streamen.

Mittels Systemwiederherstellung (lt. Recherche hilft das) habe ich versucht, Abhilfe zu schaffen. Leider war das nicht der Fall, jedoch war ich dann mit einem Seiteneffekt konfrontiert. Obwohl das Gegenteilige behauptet wird, wurden mir beim Zurücksetzen des Systems auch meine User zurückgesetzt. Nach erfolgter Durchführung bat mich das System um die Neukonfiguration des admin Users.
Einige Versuche später (Wiedereinspielen der Config, Restarts, etc.) entschloss ich mich dazu, den Reset nochmal zu machen und die User neu anzulegen. Hierbei sei erwähnt, dass ich den admin Benutzer schon früher umbenannt hatte auf meinen Namen, u.a. weil das System das erlaubt und mir das schlicht besser gefiel. Interessant hier auch, dass WD keine Großbuchstaben zulässt (bzw. diese einfach durch Kleinbuchstaben ersetzt - spannend bei der Eingabe des Users beim Login - hier wird nämlich sehr wohl zw. Groß- und Kleinbuchstaben unterschieden).

Also, Reset gemacht, admin User konfiguriert und im Dashboard neue User hinzugefügt. Dann habe ich den admin umbenannt, wie ich es früher auch schon getan hatte. Das hat auch diesmal funktioniert; kurz darauf läuft die Session ab und man muss sich neu anmelden.

Leider konnte ich mich partout nicht mehr einloggen, egal welchen User und welches Passwort ich verwendet habe. Geplagt durch Ratlosigkeit wollte ich einen Configreset machen, der mittels Büroklammer auf der Rückseite des Geräts erfolgt. Dadurch soll das Gerät in den Werkszustand zurückgesetzt werden. Das hat auch funktioniert - früher mal.

Ich weiß nicht ob es an der jüngsten Firmware liegt, jedoch konnte ich ums Verrecken das Gerät nicht zurücksetzen. 5 Sekunden, 10 Sekunden, 40 Sekunden den Knopf gedrückt, mit und ohne Strom, selbiges mit dem Netzwerkkabel, nichts half.

In meiner Verzweiflung habe ich nochmal recherchiert, und konnte nicht glauben, was ich las. Offenbar bleibt einem in so einem Fall nur die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit WD um das Gerät (auf eigene Kosten) einzuschicken, um dann möglicherweise sogar ein refurbished Gerät zurück zu erhalten!

Ja gibt es denn sowas? Als letzte Verzweiflungstat habe ich versucht, eine Telefonnummer von WD herauszufinden, um mich telefonisch zu beraten, aber offenbar gibt es für Österreich keine entsprechende Stelle.

Damit war das Maß dann voll. Wie kann man ein Gerät bzw. eine Software entwickeln, die es einem erlaubt, sich auszusperren - Noch dazu, wo das Aussperren selbst über einen Bug erfolgt sein muss. Ich habe mich weder beim User noch beim Passwort vertan! Ich habe knapp 1 1/2 Jahre gehofft, dass WD hier bei der Qualität zulegt und Stabilität in das Gerät bringt, aber der jüngste Vorfall schlägt dem Fass den Boden aus!

Darauf habe ich Amazon kontaktiert, die mir wie immer äußerst hilfsbereit zur Seite standen und mir Ersatz versprachen. Einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass genau mein Artikel nicht mehr nach Österreich geschickt werden kann (einer der wenigen Momente, wo das ein Vorteil ist), und ich daher das Geld erstattet bekomme.

Also wird es nun doch eine Synology, damit hatte ich damals schon liebäugelt. Ich kann jedem nur empfehlen, von diesem Gerät die Finger zu lassen.
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