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Kundenrezensionen

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am 1. Oktober 2006
Gustav (Gustav-Peter Wöhler), überzeugter Buddhist, will für einige Zeit in ein japanisches Kloster gehen, um dort zu sich selbst zu finden. Sein Bruder Uwe (Uwe Ochsenknecht) möchte ihn, nach Japan begleiten, da seine Frau sich von ihm getrennt hat und er sich nach Ablenkung sehnt. Die beiden Brüder finden sich zunächst in dem fremden Land nicht zurecht und müssen sich durch die Metropole Tokios durchschlagen, um ihren Grundbedürfnissen nachzukommen.

Regisseurin Doris Dörie ("Männer", "Der Fischer und seine Frau") hat diesen Film mit einer sehr kleinen Crew und komplett auf Video gedreht. Wohl aus Gründen der Mobilität. Denn es sind ihr viele beeindruckende Aufnahmen des japanischen Alltags gelungen. Sie inszenierte die Story als Selbstfindungsfilm, in dem ihre beiden Protagonisten zu Beginn der Handlung von einer Tolpatschigkeit zu nächsten tappen. Erst mit der Zeit können sich die beiden mit der für sie fremden Kultur arrangieren.

Die Regisseurin nutzte ihre eigenen Erfahrungen in Japan, um die Szenen in dem buddhistischen Kloster zu realisieren.

Ihr sind in dieser unterhaltsamen Komödie einige interessante Einblicke in die japanische Kultur gelungen. Am Anfang fängt die Story noch etwas klischeehaft an, steigert sich aber im Verlauf des Films. Es ist vor allem Uwe Ochsenknecht zu verdanken, dass der Film nie langweilig wird, da der innere Wandel seiner Figur von ihm sehr glaubhaft dargestellt wird.
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Die Ausgangssituation erscheint zunächst ein wenig absurd und übermäßig klischeebeladen, aber sobald die beiden Brüder in Japan ankommen wird es interessant. Der absolute Orientierungsverlust in Tokyo zeigt die höchst unterschiedlichen persönlichen Grundvoraussetzungen der beiden sehr deutlich und wer schon einmal in einer asiatischen Großstadt unvorbereitet auf sich selbst gestellt gewesen ist, weiß, wie sehr das einen innerlich herausfordern kann.

Die Darstellung des Klosterlebens ist ebenfalls sehr gelungen und zeigt, dass Zen neben starker Reglementierung - zumindest in der Anfangszeit - vor allen Dingen Humor fördert. Und das bringen die beiden in ihrer Entwicklung im Kloster deutlich hervor. Als ich am Ende las, dass Thich Nhat Hanh hier beratend tätig gewesen ist, war ich dann auch nicht sonderlich überrascht. Allerdings glaube ich auch, dass dieser Film für Menschen mit Meditationserfahrung eher zugänglich ist, als für diejenigen, die nur einen humorigen Film suchen im Sinne anderer Doris Dörrie-Titel. Denn das ist "Erleuchtung garantiert" sicherlich nicht.
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am 30. September 2005
Ein scheinbar unspektakulärer Film, der gänzlich ohne Filmmusik auskommt. Trotzdem kann man sich diese Komödie immer wieder anschauen, lebt doch die ironische Story vor allem von seinen Figuren, namentlich den Hauptakteuren Uwe Ochsenknecht und Gustav-Peter Wöhler. Zusätzlich sorgt gerade die Ferienfilm-Handkamera Drehweise von Doris Dörrie für grosse Autenzität, wenn die beiden ungleichen Brüder sich beispielsweise in Tokyo verlaufen oder im Kloster ihren spirituellen Alltag bewältigen. Unabhängig davon, ob man sich nun von der In-Religion Buddismus angezogen fühlt oder alles für New-Age-Theater hält, ist das eine der gelungendsten deutschen Komödien Ende der 90er Jahre und sehr empfehlenswert. Auf alle Fälle erweckt dieser stimmungsvolle Film den Wunsch, einmal eine Ferienreise ins Land der aufgehenden Sonne zu unternehmen.
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am 4. Februar 2004
... den man sich immer wieder gerne anschaut.
Schöne Impressionen von Japan, die Leistung der Hauptdarsteller Gustav-Peter Wöhler und Uwe Ochsenknecht, der teilweise dokumentarische Charakter des Films sowie der gänzlich fehlende Soundtrack erzeugen eine Intimität, wie sie selten in Filmen zu verspüren ist. Die Interaktion der beiden Hauptcharaktere während ihres "Selbstfindungsausfluges" sorgt für witzige und auch traurige Momente. Man spürt einfach Leben in diesem Film.
Angenehm ist auch, dass der Film ohne "Verkitschung" und Romantisierung Japans und des Zenbuddhismus auskommt und realistische Impressionen vom Großstadtalltag in Tokyo und dem völlig gegensätzlichen Klosteralltag liefert.
Für mich ein absolut sehenswerter Film, bei dem es mich wundert, dass ihm bisher nur wenig Beachtung geschenkt wurde.
Nicht nur für Japan- und Zenliebhaber uneingeschränkt empfehlenswert!!!
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am 1. November 2005
Dieser Film von Doris Doerrie ist ein Film von der Sorte, wie sie nur in kleinen Zimmerkinos laufen, die nur unter der Hand bekannt werden. Dabei handelt es sich bei diesem Film wirklich um eine ganz liebenswerte Komoedie, die sich nicht verstecken muss! Der Film ist mit einer Handkamera gedreht, ausserdem gibt es im ganzen Film keine Filmmusik, dafuer aber laengere Betrachtungen, Eindruecke,... ohne dabei aber langweilig oder zu schwermuetig zu werden, ganz im Gegenteil.
Worum geht es? Es geht um zwei frustrierte deutsche Maenner im mittleren Alter (Ochsenknecht und Woehler, die ganz ausgezeichnet spielen, mit viel Humor, aber auch mancher emotionaler Tiefe!), die, von ihren Frauen verlassen, einem Hinweis eines Werbeprospektes folgen, der ihnen Verspricht, in einem Kloster bei Tokyo sei "Erleuchtung garantiert". Also machen sich die beiden auf den Weg in die Fremde, in der sie allerlei Ungewoehnliches entdecken werden und in die sie sich nur sehr langsam einleben. Dieses Einleben ist dann sehr humorvoll geschildert, wird aber Richtung Ende des Filmes durchaus auch immer ernster, insofern, als die beiden in der Fremde tatsaechlich ein neues zu Hause und inneren Frieden finden.
Ein ganz liebenswertes Persoenlichkeitsportrait, witzig in vielen Kleinigkeiten, wie zum Beispiel in der herrlichen Kehrszene im Klosterhof...., dann aber auch wirklich tiefsinnig und liebenswert in der Verwandlung der Persoenlichkeiten.
Eine ganz gelungene alternative Komoedie - fuer einen schoenen Filmabend, wirklich sehenswert.
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"Erleuchtung garantiert" war eine echte Überraschung, weil ich nicht unbedingt mit so einem guten Film gerechnet hätte. Ein Film der die Befindlichkeiten der 90er Jahre sehr genau und treffend aufs Korn nimmt. Dazu mit einer zeitlosen Geschichte vom Suchen und Finden verknüpft. Der Film ist halb dokumentarisch, die Schauspieler waren wirklich im Kloster und haben dort den Alltag mitgemacht, zudem wird über weite Strecken improvisiert, sehr echt und lustig das ganze... Eigentlich ist schon klar, dass mit dem ängstlichen Gustav, der immer darauf bedacht ist, alles richtig zu machen und dem impulsiven und egoistischen Uwe, in Japan, einer natürlich ganz anderen Welt, so ziemlich alles schief geht. Na..aber es ist spannend zu sehen wie sich schließlich alles entwickelt und wer was vom Zen-Buddhismus nachher wieder mit nach Hause nimmt. Eine schöne und gut gemachte Story. Ein bißchen das Manko ist hier vielleicht, dass die beiden Männer tatsächlich nichts zu verlieren haben und eben im Gegensatz zu Menschen in der Realität, den Verlust des "Alten" tatsächlich als Befreiung erleben können. Na, aber eigentlich egal -eine wunderbare Story mit tollen witzigen und "echten" Darstellern. Schöner Film, der darüber hinaus wirklich einiges zum Verständnis des Zen-Buddhismus beiträgt. Hier sollte man auch das Bonus-Material nicht versäumen.
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Eine witzige Story über zwei Brüder, die einfach mal ganz weit weg wollen -­ nach Kyoto in einen japanischen Tempel. Allmählich stellt sich heraus, daß der große Esoterik- und Feng Shui-Experte Gustav mit den vielen Regeln im Tempel nur schwer klar kommt und während der Meditation meist von Brathähnchen träumt, während sein unbedarfter Bruder wie selbstverständlich die richtige Meditationshaltung einnimmt.

Man spürt die Intensität und Ehrlichkeit: Die beiden Schauspieler und Dories Dörrie wußten tatsächlich nicht, wie es ihnen ergehen würde. Im Kloster haben sie alles im halbdokumentarischen Stil entstehen lassen und so wurde aus dem ursprünglich geplanten Ende ein ganz anderes. Der Film entmystifiziert die heiligen ZEN-Rituale auf erfrischende Weise, ohne sie lächerlich zu machen.
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am 21. März 2009
Ein sehr schöner, ruhiger, witziger, gefühlvoller, und sehr "echter" Film...

Mir hat das Authentische und Echte an dem Film so gut gefallen...es ist so natürlich gespielt...und die Handlung ist einfach schön, besonders Leute die sich für Buddhismus, Meditieren, Zen, und Spiritualität interessieren, dürfte der Film ansprechen.

Ich habe selbst einige Jahre in einer Gruppe meditiert und war auch mal auf einem Retreat in einem Zen-Kloster, und von daher war der Film für mich ein Genuss.

Ich kann den Film sehr empfehlen.
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am 8. Juli 2016
Danke für diesen wunderbaren Film!
Alle ihre Filme sind sehenswert ,aber diesen liebe ich besonders. Vor allem die Aufnahmen im Kloster waren interessant;
man kann von allen ihren Filmen etwas lernen, mehr als nur reine Unterhaltung!
Klare Kaufempfehlung.
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am 12. Juni 2005
Verwunderlich, in welcher Art und Weise "Erleuchtung garantiert" gedreht wurde, denn man wird das Gefühl nicht los, dass es eher eine Mischung aus Dokumentation und Film ist, als nur ein Spielfilm. Das liegt sicherlich an der simplen Kameraführung und Bearbeitung des Filmes.
Hervorragend sind die Leistungen des Schauspieler-Duos "Gustav-Peter Mahler" und "Uwe Ochsenknecht".
Ersterer ist mir und sicherlich auch vielen anderen in seiner Präsenz des ebenfalls Dörrie-Filmes "Bin ich schön" aufgefallen, als er neben Franka Potente spielte.
"Erleuchtung garantiert" hat mich z.B. inspiriert, meine Küche und Bad im selben Stile zu putzen, wie diese das im Kloster machen. Ich kenne diese Art und Weise aus diversen Yoga-Kursen, aber dass ich das beim Putzen auch anwenden könnte, ist mir bisher noch nicht in den Sinn gekommen. So hatte auch ich meine "Erleuchtung" durch diesen Film.
Das gelbe Zelt, in dem Ochsenknecht haust, taucht wieder im Dörrie-Film "Nackt" auf, wo Heike Makatsch dann darin ihre Erinnerungen "vergräbt".
"Erleuchtung garantiert" ist sicherlich nicht fürs Mainstream-Publikum gedacht und war auch nicht direkt die Fortsetzung von ihrem Riesenerfolg "Männer". Es ist eher eine Art Doku-Film über eine brüderliche Männerfreundschaft die in Japan beide ihren Sinn suchen und ob sie ihn auch finden/fanden, das verrate ich dem Leser natürlich nicht.!
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