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am 1. April 2016
Obwohl schon 2014 erschienen habe ich erst jetzt festgestellt, dass Wischbone Ash wieder einmal eine CD aufgenommen hat. Zuletzt hatte ich die Band im Frühjahr 2012 live gesehen und es war fantastisch. Diese CD gibt den Wischbone Ash Sound unverkennbar wieder, auch wenn Andy Powell als Kopf der Band das Rentenalter ja mittlerweile schon überschritten haben dürfte. Aber - die Musik kling frisch und unverbraucht, einige instrumentelle Passagen erinnern an ZZ Top aber sobald Andy zu singen anfängt ist er wieder vollkommen zu Hause in dem einzigartigen Sound, den Wischbone Ash ausmacht. Genau die richtige Musik um nach einer anstrengenden Woche zu relaxen oder sich bei der Musik angeregt zu unterhalten. Einfach nur Topp!
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am 20. Juni 2015
BLUE HORIZON ist Studioalbum No. 25 in einer 45-jährigen Karriere. Der Opener "Take It Back" kann als Motto für dieses Album dienen. Rückkehr zu den Wurzeln und Anfängen. Das den Song charakterisierende Riff weckt Erinnerungen an 1972. An die Zeit des Schwerts, der Könige und Krieger. Pat McManus ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen dieses Rockers mit Ohrwurmcharakter.

Der Rausschmeißer des Albums, "All There Is To Say", klingt wie eine musikalische Zusammenfassung und ist eine gelungene Referenz an die frühen siebziger Jahre der Band, ohne peinlich oder wie eine Kopie zu wirken. In den ruhigen Passagen etwas wehmütig, textlich in der Gegenwart angesiedelt. Gastmusiker Pat McManus setzt mit seiner Fiddle einige schöne Akzente.

Der achtminütige Titeltrack macht mächtig Druck und veranschaulicht, wo der Hammer hängt. Die besondere Note: Der Einsatz eines gestrichenen Saiteninstruments. Keine Premiere. Schon 1999 hat die Band auf dem Album BARE BONES einen Song durch den Einsatz einer Violine veredelt.

Weitere Aha-Momente: Der ehemalige Leadgitarist Roger Filgate hat einen Song beigesteuert. Zwei Songs stammen von Andy Powell's Sohn Aynsley. Und Schlagzeuger Crabtree griff beim Opener in die Saiten.

"American Century" ist ein Pendant zu F.U.B.B. (1974). Halb so lang, doppelt so bissig, drei Mal so sperrig und mit Gesang.

Die Stilelemente sind bekannt. Ich staune, wie die Band aus diesen Ingredienzien immer noch ein abwechslungsreiches und spannendes Album produziert. "Way Down South" hat charmanten Hit-Single-Charakter.

Die Band widmet sich wieder mehr den instrumentalen Passagen. Der durchschnittliche Standard ist ein 6-Minüter.

Ich könnte jetzt noch eine ganze Weile die Songs und Klänge loben.
Mich begeistert zeigen über raffinierte Klangtexturen, überraschende Wendungen in den Songs und jazzige Elemente, die an "Handy" (1970) oder "Vas Dis" (1971) erinnern. Und schwärmen, wie gut die Songs sind, die durch Pat McManus' Fiddle eine Aufwertung erfahren.

Die bluesigen Elemente, die in den letzten Jahren viele Songs kennzeichneten, sind auf diesem Album in zwei Songs vorhanden. "Mary Jane" gefällt mir sehr.

Für mich ist BLUE HORIZON das schönste Album der Band in diesem Jahrtausend und reicht heran an die Klassiker ais den 70er Jahren.
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am 25. März 2014
Nach zwei durchwachsenen Studioalben lieferten Andy Powells Rocksöldner mit "Elegant Stealth" wieder ein großartiges Werk mit entspannten Songs, geschmackvollen Gitarrenläufen und warmem, retrolastigem Gesamtsound ab. Kein Wunder, dass der Nachfolger "Blue Horizon" in die gleiche Kerbe haut, vielleicht im direkten Vergleich noch etwas lockerer - absolut kein Hardrock. Das Teil wirkt über weite Strecken wie eine verschollene Studioaufnahme aus den Mittsiebzigern. Und das, obwohl an vielen Stücken auch Nichtmitglieder wie Exgitarrist Roger Filgate oder Andys Sohn Aynsley mitgeschrieben haben. Der größte Teil der Musik stammt von Ex- Leningrad Cowboy "Muddy" Manninen. Bei einem Song darf Drummer Joe Crabtree ein Gitarrensolo beisteuern. Stimmlich ist Andy Powell noch immer kein Martin Turner, auch wenn er sich gegenüber früher deutlich verbessert hat. Das wiegt für mich aber nicht schwer genug, einen Punkt abzuziehen - sein unaufdringlicher Gesang passt recht gut zur Stimmung der Songs.

Die Querelen aus dem Bandumfeld halte ich für ziemlich würdelos. Von mir aus hätte es gern weiter zwei parallele Wishbone Ash- Inkarnationen unter Leitung von Andy Powell respektive Martin Turner geben dürfen - bei Jane und BJH geht das ja auch. Da Ted Turner, Steve Upton und Laurie Wisefield die Position Turners unterstützen, habe ich nunmehr kaum noch Hoffnung auf eine zukünftige Zusammenarbeit der Altmitglieder. Das ist sehr schade, aber auch diese Kontroverse spricht aus musikalischer Sicht nicht gegen das vorliegende Album. Und dieses ist erneut sehr gelungen. Also fünf Sterne.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 16. März 2014
Fast 44 (!!) Jahre ist es nun her, seit Wishbone Ash aus Devon / England ihr erstes Album veröffentlicht haben. Es folgten unvergängliche Klassiker, ein paar schwächere Platten sowie diverse Personalwechsel. Seit vielen Jahren ist mit dem Gitarristen und Sänger Andy Powell nur noch ein einziges Originalmitglied an Bord, aber bei wohl keiner anderen Band aus den goldenen Jahren der Rockmusik hat dieser Aderlass musikalisch so wenig negative Auswirkungen gehabt wie bei dieser nach wie vor ungeheuer lebendigen und aktiven Gruppe.

BLUE HORIZON ist ihr x-tes Studioalbum und wieder einmal ein echtes Statement. Wer nach so vielen Jahrzehnten noch immer mit einer unfassbaren Selbstverständlichkeit Wundersongs wie den Opener "Take It Back" und den Closer "All There Is To Say" (sic!) zustande bringt, dem kann man attestieren, dass da etwas Überirdisches im Spiel sein muss. Diese ineinander verzahnten Gitarren (endlich durfte auch ich das mal schreiben!), dieses sanft patschende Schlagzeug, dieser raffiniert einher wandernde Bass und diese in die Unendlichkeit weisende, spielerische Leichtigkeit wurden oft kopiert, aber selten erreicht.

"Way Down South" beginnt als lockerer Westcoast-Ohrwurm, ehe unerwartet das Tempo angezogen wird und eine instrumentale Reise beginnt, die eigentlich niemals enden dürfte. Ähnliches gelang vor vielen Jahren den musikalisch nicht unverwandten Dire Straits in kürzerer Form mit "Where Do You Think You're Going" von COMMUNIQUÉ oder sehr ausladend mit "Telegraph Road" von LOVE OVER GOLD.

"Tally Ho!" ist ein fabelhafter Ohrwurm, dessen Refrain mich stets stundenlang verfolgt.

"Being One" und das Titelstück "Blue Horizon", eine von zwei Nummern, die deutlich die 7-Minuten-Marke hinter sich lassen, kommen etwas sperriger daher (man könnte auch 'proggy' sagen), entwickeln jedoch nach mehrfachem Hören ebenfalls ihre Reize.

Zuerst wollte ich es nicht glauben, aber in den eigentlich sehr schönen "Strange How Things Come Back Around" (erinnert mit seinem funkigen Bass an die kurze Phase mit John Wetton) und "American Century" erhebt doch tatsächlich eine Dame namens Lucy Underhill ihr seichtes Stimmchen. Was das nun soll, entzieht sich komplett meines (sicherlich begrenzten) Horizonts.

"Deep Blues" und "Mary Jane" sind bluesige Stücke, die Herr Powell ja so liebt. Ich nicht so. Und damit ist aus meiner Sicht auch schon alles darüber gesagt.

Wishbone Ash haben niemals einen beeindruckenden Leadsänger gehabt. Das war vordergründig stets ihre Schwäche, die zumindest ich aber keineswegs als eine solche empfunden habe. Eher im Gegenteil, denn der Gesang hat sich bei dieser Band stets eher unauffällig, aber zumeist absolut harmonisch in das Klangbild eingefügt. Und so ist es auch bei diesem Album wieder.

Seit Tagen rotiert BLUE HORIZON nun in meinem CD-Player. Die für meinen Geschmack herausragenden Nummern "Take It Back", "Way Down South", "Tally Ho!" und "All There Is To Say" habe ich bestimmt schon zehn Mal gehört und werde einfach nicht müde, sie zu spielen.

Es wird Zeit, diese fabulöse Band einmal wieder live zu erleben. Jedes Jahr im Januar und Februar kommen sie zuverlässig nach Deutschland. Also: See you in 2015, boys!
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am 12. April 2014
Wishbone Ash haben hier ein super Album eingespielt. Man kann es am Stück hören und findet immer wieder Neues.
Mein persönlicher Favorit ist ja "Way Down South", aber auch der 1. Song "Take it back" führt gleich toll ins Album rein, gefolgt von einem ebenso ausdrucksvollen "Deep Blues". "Tally Ho" mag ich, der Titelsong ist auch nicht ohne, das Schlusslied "All there ist to say" findet nochmal einen richtig soften, träumerischen Ausklang.
Nach "Elegant Stealth".- das ich auch gerne höre, das aber auch schwächere Titel enthält, ist "Blue Horizon" eindeutig wieder ein Höhepunkt der Band.
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am 2. Juni 2014
Ein durch und durch gelungenes Album mit tollen eingängigen Songs. Warum manche immer den ganz alten Zeiten nachtrauern verstehe ich nicht. Ich habe wirklich jedes Ash-Album und höre viel öfter die neuen. Blue Horizton liegt schon seit Wochen im CD-Player meines Autos und ich kann mich einfach nicht satt hören. Es macht einfach Spaß und ist ein totaler Hochgenuss. Jeder Song ist eine Klasse für sich und ich kann die Kritik von manchem Rezensenten einfach nicht nachvollziehen. Andy, Muddy und Co haben hier bestes Handwerk vom Feinsten abgegeben. Ich freue mich auf hoffentlich noch viele Ash-Alben in der Zukunft.
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am 20. März 2016
Wer der Stil von Wishbone Ash mag, der muss dieses Album haben und hören, hören, hören. Interessant, dass es das doch nicht gibt im Einerlei der Tage: ein eigener, unverkennbarer Stil.
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am 1. April 2014
Warum den Alben ARGUS, LIVE DATES 1+2 und weiteren "Knallern" nachtrauern ?
Musikalisch klingen die letzten beiden Alben TOP und modern mit etwas Folk (Violine) und vor allem schönen Melodien und den typischen "Twin Guitars" !
Das klingt einfach frisch und zeitgemäß und gefällt !
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am 27. Februar 2014
also, ich muss echt sagen......bester wishbone ash sound wie man es von der "alten" zeit gewohnt ist!!!
diese band wirkt wunderbar "neu".......neu in bezug auf deren alter*s*.
meiner meinung nach haben sie es geschafft all diesen verdammt guten wishbone ash sound von vorherigen platten in diese cd zu vereinen!
danke an die herren powell,manninem,skeat und nicht als letzter: crabtree.
diese cd ist vergleichbar mit argus.....und dies in bester weiterführung von feeling,ideen die von einer lässigkeit geführt werden welche in absoluter harmonie zu diesem gesamtwerk stehen!
naja*g*ein schlechtes lied gibt es,aber das ist nicht der rede wert, denn jeder sollte und muss ja selber wissen, welcher sound und welches lied am besten ist.
dies ist jedenfalls von wishbone ash das beste album seit langem!!
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am 10. April 2014
Das beste Album seit lager Zeit . Die Stimme Klasse . Gitarren Sound Super .Und sehr gut Abgemischt im Tonstudio .
Peter S.aus S.
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