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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen

TOP 500 REZENSENTam 17. Juni 2016
A Matter Of Trust bietet mit 2 CDs und einer Blu-ray (bzw. DVD) den gebührenden Rahmen für Billy Joels historische Konzertreise in die damalige Sowjetunion im Jahre 1987. Vom Konzert in Leningrad gab es zwar schon ein Doppel-Album und auch ein Video. Das neue Set bietet auf CD aber ganze 11 Songs mehr und auch der Konzertfilm ist mit etwas über 80 Minuten deutlich länger geraten. Das ursprüngliche Album war für meinen Geschmack etwas zu knapp ausgefallen und dazu waren nicht unbedingt die besten Lieder des Konzertes versammelt. Das wurde durch die zusätzlichen Tracks verbessert. Billy war zwar nicht gerade bei allerbester Stimme, weil er sich bei einem ungeplanten Konzert in Tiflis übernommem hatte, aber die Energie des Auftritts ist trotzdem sehr hoch.

Das Highlight des Pakets ist die Blu-ray mit dem Konzert und der Doku. Billy Joel war der erste amerikanische Rockmusiker der dort mit voller Tourausrüstung auftrat. Die Menschen hatten so etwas noch nicht gesehen, geschweige denn mit solcher Lautstärke gehört. Das Publikum musste zwar erst mit den Konzerten erobert werden, da es seine Platten offiziell nicht zu kaufen gab und Rockmusik eher verpönt bzw. verboten war. Die anfängliche Zurückhaltung wurde aber schnell abgelegt. Zudem war Billy damals in seinen späten 30ern auf dem Höhepunkt seiner Entertainerqualitäten und rockt das Haus, springt aufs Piano, in die Menge, macht artistische Sprünge etc..
Die berührende 75-minütige Doku (nur in diesem Paket und nicht auf der Einzel-DVD/Blu-ray) ist eine Liebeserklärung an die Menschen die er damals traf und für die er später seinen Hit Leningrad schrieb.
Überrascht war ich vor allem von der guten Bildqualität des Konzertfilms. Das wurde alles hochwertigt auf Film aufgenommen. Als Bonus gibt es noch Pressure zu sehen. Der Ton liegt für die Doku und den Konzertfilm in PCM-Stereo vor. Untertitel (auch deutsche) sind vorhanden.

Das Set beinhaltet noch ein 80-seitiges herausnehmbares Booklet mit einigen seitenlangen Erinnerungen damaliger Wegbegleiter, vielen Fotos und den Songtexten.

Etwas ungewöhnlich sind die Verpackung und das Format des Boxsets. In einem Pappschuber befinden sich das Booklet und eine ausklappbare Papphülle mit den 3 Discs. Auf der Rückseite des Pappschubers ist noch ein Zettel mit der Inhaltsangabe geklebt. Von der Größe (H 15,5 x T 14 cm) lässt sich das Teil eher in ein DVD-Regal einräumen.

Fazit:
Ein in Bild und Ton bewegendes Zeitdokument. Das Boxset ist sehr liebevoll aufgemacht und gut ausgestattet.
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am 31. Oktober 2016
Diejenigen, die bereits die erste Ausgabe "KOHZEPT" - also eine stark gekürzte Version - der Aufnahmen zur russischen Konzertserie von Billy Joel 1987 besitzen, können sich in der Tat die Frage stellen , wieso sie nun diese Aufnahmen noch einmal kaufen sollen. Ich empfehle diese Ausgabe aus mehreren Gründen (ich habe die Deluxe Edition mit Blu-ray gekauft):

Erstens sind gerade die 1987 nicht enthaltenen Versionen von Klassikern wie "Scenes From An Italian Restaurant", "The Longest Time", "Pressure" oder "It's Still Rock And Roll To Me" fast besser als alle anderen Live- (oder Studio-) Versionen derselben Songs. Zweitens klingen gerade die hinzugekommenen Songs offenbar wegen der modernen Abmischung besonders gut, insbesondere "Pressure" (ohne sehr von der durchgängig relativ guten, druckvollen Aufnahmequalität der anderen Songs abzuweichen). Drittens ist hier doch relativ erfolgreich der Versuch unternommen worden, ein Konzert mit seiner vollen Länge nachzubilden (auch wenn hier und da durchklingt, dass Versionen verschiedener Konzerte mit unterschiedlichen Hallen oder Settings genommen wurden). Gerade die Abschlusssequenz, beginnend mit "Pressure" auf CD2 bis "Back In The U.S.S.R." ist durchgängig fantastisch in dieser Reihenfolge und bildet den klassischen Abschluss eines Billy Joel-Konzerts ca. 1980-1987 sehr schön ab.

Auch wenn "Piano Man" am Schluss mit anderen Versionen (auch z.B. auf "12 Gardens") nicht mithalten kann, sind einige der "Soundcheck"-Aufnahmen wie "She Loves You" sehr nett.

Der Film hat für sein Alter eine hervorragende Bildqualität (insbesondere auf Blu-ray, lief auch schon bei arte). Das Booklet erzählt die Geschichte der Konzerttournee (durchaus historisch) lebhaft nach. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Paket.
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am 23. Dezember 2016
Ich war schon länger auf der Suche nach der Liveversion von New York State of Mind. Hier habe ich sie nun endlich CD, um sie auf meiner feinen Anlage genießen zu können (nicht mehr als MP3). Insgesamt ein tolles Live-Album.
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am 3. Juni 2014
"A Matter of Trust - The Bridge to Russia" ist eine erweiterte Version des Live Albums "KOHUEPT" (eigentlich "Kontsert", die übliche Schreibweise "KOHUEPT" bildet die kyrillische Schrift nach) und des Live Videos "Live from Leningrad", beides Dokumentationen der Konzerte der Tour zum Album "The Bridge" in Russland 1987.

"A Matter of Trust - The Bridge to Russia" - The Music - 2CD:
Das Original Album hatte damals mit 16 Tracks eine Laufzeit von rund 73 Minuten. Die neue Version hat 27 Tracks auf 2 CDs. Darunter sind jetzt auch 2 Aufnahmen von den Proben. Die zusätzlichen Tracks sind in das Album integriert, so dass die Trackliste den Ablauf der damaligen Konzerte wiedergibt. Die Tracks des Original Albums wurden nicht neu abgemischt.

Leider hört man an manchen Stellen dass es kein Konzertmitschnitt sondern eine Zusammenstellung aus mehreren Konzerten ist, weil bei den Übergängen der Applaus unterschiedlich klingt. Es ist aber nicht so dass die "neuen" Stücke anders klingen als die vom Original Album. Die neue 2 CD lohnt sich aber unbedingt, allein schon wegen der tollen "Longest Time" Version, aber auch die anderen neu enthaltenen Aufnahmen sind keineswegs schlechter als die vomr Original Album.

"The Times They Are A Changin'" (schon vom Original Album) und "Piano Man" (hier erstmals veröffentlicht) sind aus der russischen Fernsehsendung "The Ring" und von der Aufnahmequalität etwas schlechter als die Konzertaufnahmen. Die beiden neuen Bonus Tracks "She Loves You" (Beatles-Cover) und "New York State of Mind" wurden bei den Proben aufgenommen, Top-Aufnahmequalität, natürlich ohne Applaus.

"A Matter of Trust - The Bridge to Russia" - The Concert - DVD:
Die VHS Veröffentlichung von damals hatte eine Laufzeit von ca. 1 Stunde, die neue Version auf der DVD läuft knapp 1 1/2 Stunden. Dazu kommt noch eine Doku (auch rund 1 1/2 Stunden).

Zur Musik möchte ich ansonsten nichts weiter schreiben, mir geht es hier um die Deluxe Edition. Diese kommt sehr schön verpackt daher. In einer Papphülle sind die 3 Disks enthalten, das Buch (Booklet trifft es hier nicht wirklich) kommt separat, das ganze dann in einem Schuber. Das Buch enthält Texte von mehreren Musikjournallisten und damals Beteiligten, dazu das übliche Kleingedruckte zu den CDs und zur DVD, die Songtexte u. v. m.

Man kann natürlich drüber diskutieren dass die CDs in den Pappschubern bei häufigen Herausholen schnell verkratzen und ein JewelCase diesbezüglich die bessere Verpackunt wäre. Die DVD ist immerhin innerhalb der Hülle nochmal in einem Schuber.

Es gibt diverse Editionen, die nicht alle hierzulande regulär im Handel sind. Unter anderem gibt es die 2CD, DVD, Blu-ray einzeln sowie die Deluxe Edition als 2CD+DVD und 2CD+BR.
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am 23. Juli 2014
Ich befürchte Billy wird es an den Verkaufszahlen merken. Aber das ist halt ein Produkt, was 2013 geplant und umgesetzt wurde. Verdient wäre das nicht, denn hier arbeitet er die 87er Tour mit 6 Konzerten in Moskau und Leningrad fantastisch auf. Wiederveröffentlichungen in der Qualität und Aufmachung machen wirklich Spaß.

Diese Rezension bezieht sich auf auf das Box-Set, was aus Doppel-CD, DVD und einen Buch besteht.

Die CDs erweitern das Original-Album Kohuept (Concert) um gleich 11 Stücke. Und das sind nicht die Unwesentlichsten: "The Ballad Of Billy The Kid" ist dabei, auch "Scenes From An Italian Restaurant".

"It's Still Rock'n'Roll To Me" und "You May Be Right" schließlich bringen erstmals die 5 Rocker (mit "Big Shot", "Only The Good Die Young" & "Sometimes A Fantasy") auf Platte zusammen, die seit den Spät-70ern Joels Konzerte (fast) zu beenden pflegten. Vor allen Dingen auf der DVD und dem Bildschnitt dort entwickelt er hier eine bemerkenswerte Dynamik und Präsenz auf der Bühne. Das gab's zwar auch schon auf dem "Long Island" Video (aber halt nicht auf CD/LP), aber hier ist alles noch mal einen Tick ekstatischer. Ganz großes Kino.

Die Klangunterschiede was das Publikum betrifft, die in einer anderen Rezension angesprochen wurden, liegen auch daran, dass 3 Stücke ("Honesty", "The Times Are A-Changing" und "Piano Man") einem Fernsehauftritt ("The Ring") entstammen. Das steht im umfangreichen Büchlein und war vorher (alte Doppel-LP) nicht bekannt. Konkretere Aufnahmedetails gibt es leider nicht.

Auch "Pressure" (auch als Bonus auf der DVD vertreten) hat einen auffällig anderen Publikumssound: Nach den ersten paar Sekunden nämlich keinen mehr. Da hat man auch nachträglich irgendwie Hand angelegt.

Auf der CD gibt es noch eine nie zuvor gehörte Coverversion von "What's Your Name" (62er Doo Wop von Don & Juan), die den Joel'schen Doo Wop Teil einleitet: Das grandiose "The Longest Time" und "An Innocent Man". Wobei "The Longest Time" auf der DVD nochmal besser ist.

Die 2.Beatles Cover-Version "She Loves You" (eine Rehearsal-Aufnahme wie auch "New York State Of Mind") klingt für mich zu irritierend nach Beatles. Neben "The Times Are A-Changing" die einzige Schwachstelle eines großartigen Live-Albums.

Den Enthusiasmus bezüglich Russlands, den Joel und seine Band (inkl. Liberty DeVitto!) in aktuellen Interviews - aber bezogen auf 1987 - kann man angesichts Putins aktuellem Verhalten nicht ganz nach vollziehen. Aber das konnten sie bei der Entstehung der Doku noch nicht wissen und natürlich ist ihre Beschreibung aus dem kalten Krieg heraus trotzdem nachvollziehbar. Und um die geht es ja eigentlich. Genauso spielte sich die Entdeckung des Ostens aus Sicht des Westens ab.

In der Doku gibt es noch 2 Highlights: Einen heftigen Wutausbruch Joels während eines Konzerts, weil er der Meinung ist, dass die Lichtleute ihm das Konzert versauen. Und ein kurzer Ausschnitt von einem improvisierten Konzert in Tiflis im Vorfeld der Tour, wo es eine sehr improvisierte Halb-Acapella-Version von "My Life" zuhören gibt. Schade, dass die nicht vollständig drauf ist.

Außerdem lernt man noch jenen Viktor kennen, der später im Stück "Leningrad" ein Denkmal gesetzt bekam. Über die Credits läuft schließlich ein mir unbekanntes Outtake von "Stiletto". Die ganze Doku ist übrigens sorgfältig in X Sprachen untertitelt, natürlich auch deutsch.

Das Live-Konzert aus Leningrad auf der DVD verwendet teilweise andere Versionen als die CD (auf jeden Fall "Honesty" & "The Longest Time") und spätestens ab "The Longest Time" geht die richtig ab. Ich habe das alte (wesentlich kürzere) VHS damals schon mal gesehen. Hier sind die Bilder erheblich besser (keine Wunderdinge erwarten - es bleibt 80er Videomaterial), grandios geschnitten und den Rock-Teil habe ich ja schon oben beschrieben. Am Ende des Konzert steht da kein Piano Man mehr auf der Bühne, er lässt es richtig krachen.

Dann hoffe ich mal, dass der ungünstige Zeitpunkt der Veröffentlichung des durchaus preiswerten Sets es für Joel nicht zu einem finanziellen Fiasko macht und er weiterhin seine Vergangenheit interessant aufarbeitet, wenn ihm schon leider nichts Neues mehr einfällt. Vorschläge hätte ich: Songs In the Attic, 52nd Street, Long Island '82, Wembley '84, Houston '79.
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am 26. Mai 2014
Als alter Billy Joel Fan hatte ich natürlich schon die Live-CD aus der Russland-Tour. Zum einen sind hier jedoch noch zusätzliche Songs mit aufgenommen worden und zum anderen lohnt sich dieser Kauf natürlich weil hier nicht nur das ganze Konzert noch einmal visuell zum Genuss zur Verfügung steht sondern auch noch eine wirklich aufschlussreiche und spannende Dokumentation auf die DVD gepresst wurde.

Billy war damals in seiner Highlight Phase. Es gab zwar schon damals eine Dokumentation über den Russland-Trip, jedoch hat man hier nun noch mal eine aktuellere Version, denn Kommentare von Billy und den ganzen Musikern und Mitwirkenden, die für diesen Erfolg damals mitverantwortlich waren, wurden zusätzlich mit drauf genommen. Leider ist jedoch das Piano-Stück, welches bei der alten VHS-Version im Abspann lief nicht mehr drauf, schade.

Bei der Konzertaufzeichnung kann man wieder einmal hören und diesmal auch sehen, welch ein Ausnahmetalent Billy Joel in der gesamten Pophistorie darstellt. Ein kompletter Entertainer und Musiker. So viel Musikalität gebündelt in einem Songwriter, Sänger und Instrumentalisten findet man einfach wahnsinnig selten. Von den Songs will ich erst gar nicht anfangen, da ist Billy Joel sicherlich auf einer Stufe mit den Beatles anzusiedeln.

Gerade in der jetzigen politischen Lage mit der Ukraine und Russland, kommt diese Neuveröffentlichung genau richtig. Jeder der momentan Verantwortlichen für Hass, Kriegstreiberei und Größtenwahn sollte sich dieses Produkt zulegen, um entdecken zu können, wie einfach doch manchmal ein Miteinander anstatt ein permanentes Gegeneinander zu realisieren wäre.

Billy rockt die Shows und verausgabt sich wie man es damals von ihm gewöhnt war.

Schade, wenn man ihn sich dagegen heute ansieht; selbstgefällig, altklug und satt. Die Amis würden sagen,- ihm fehlt das Auge des Tigers.

Damals jedoch, konnte keiner dem kleinen Mann mit der Boxernase und den Glubschaugen das Wasser reichen...eigentlich auch heute nicht.
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