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am 11. März 2014
Als allererstes: Mir gefällt das Album. Ich persönlich mag gut gemachten Pop, wenn er gut produziert ist und von guten Musikern eingespielt wird. Das ist bei "Man on the Rocks" der Fall. Altmeister Stephen Lipson hat die Produktion in die Hand genommen und unter den Musikern befinden sich der in den 90igern auf jeder 3. Platte spielende Leeland Sklar, der dem Album eine warme Note gibt und die hervorragende Gesangsstimme von Luke Spiller. Wer also auf Retropop steht und die Songs von Oldfield, die es in die Hitparaden geschafft haben mag, kann hier bedenkenlos zugreifen. Bei "Nuclear" klingt fast ein wenig Roger-Chapman-Feeling durch.
Man kann Oldfield natürlich einen Rückfall in Kommerz vorwerfen, was dem guten whrscheinlich nichts ausmachen wird, da er immer schon einen Hang dazu hatte, die Erwartungen seiner Fans zu durchbrechen. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass es noch nicht einmal ein kleines Instrumentalstück auf die CD geschafft hat. Tatsächlich sind hier auch Stücke drauf, die die Kurve vor der Belanglosigkeit meiner Meinung nach nicht gekriegt haben: Sailing, Minutes, Dreaming in the Wind klingen schon fast wie Schlager. Auf der anderen Seite aber schafft es Oldfield mit Stücken wie "Moonlight" oder "Man on the Rocks" so etwas wie den alten Zauber zu erwecken. Ich finde, das reicht. Die CD wirkt als Hintergrundmusik ebenso gut, wei als Gutelaune-Pep am Morgen.Wenn man also ohne die Vorbelastung des Wissens um andere Geniestreicher von Oldfield an diese Scheibe herangeht, dann bekommt man ein tolles Popalbum von Luke Spiller, geschrieben von Mike Oldfield.
Deluxe-Ausgabe:
Hier eine ähnliche zweigeteilte Kritik:
Auf der einen Seite erwarte ich von einer Deluxe-Ausgabe mehr, als lediglich die Stücke in Instrumentalversion. Da hätte ich gerne noch ein bis zwei Extratitel und vielleicht ein paar zusätzliche Linernotes. Zumal die Instrumentalversionen keineswegs aufgepeppt wurden, dass wenigstens die Soloinstrumentalstimme im Hintergrund lauter geschaltet wurde oder der Gesang spärlich eingesetzt würde. Hier hat man es sich zu einfach gemacht: einfach den Gesang rausgenommen-das kann man heutzutage auch mit dem Computer.
Auf der anderen Seite funktionieren die Instrumentalversionen bei manchen Stücken- nämlich dann, wenn das Stück in sich einen Spannungsbogen hat, wie bei "Man on the Rocks". Dann fühlt man sich fast an die guten Langstücke erinnert. Trotzdem: wo "Deluxe" draufsteht, sollte mehr drin sein.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. April 2014
Sein vorletztes Album (Light+Shade) wurde schon als besserer Fahrstuhlmusik bezeichnet. Beim ersten Hören des aktuellen Werks beschlich mich das Gefühl, der gute alte Mike wird demnächst in einer Sendung von Florian Silbereisen auftreten. Nach wiederholtem Hören muss ich aber sagen: gar nicht schlecht. Eingängige Pop-Songs mit einem sehr schönen Sound produziert und hie und da setzen einige erstklassige Gitarrensolos echte Highlights. Luke Spiller an den Vocals ist eine gute Wahl, der Mann versteht sein Handwerk. Alles in allem hat das nichts mit den Klassikern wie Tubular Bells, QE2, Amarok, etc. zu tun, bereitet aber trotzdem Spaß und sollte in keiner Sammlung fehlen.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. März 2014
Ich war am Donnerstag mal weider auf einem MO Trip, hatte beim Joggen "Hergest Ridge" gehört und sah spätabends, daß am nächsten Tag ein neues Album von ihm auf den Markt kommt. Ohne zu überlegen wählte ich die größte Edition aus und erhoffte mir wie andere Fans ein neues Instrumentalmeisterwerk.
Das wurde es nun nicht, aber darf oder sollte man bei jedem neuen Werk denn auch eines erwarten ? Ich stelle mir immer vor, wie Mike die Rezensionen durchliest und sich denkt "Mann ey, ich habe auf die Art von Musk keinen Bock mehr, begreift es endlich. Ich mag meine Musik der letzten Jahre und kann mir meinen Lebensabend damit aufbessern. Punkt."
In einer Rezension wurde dem Sänger kein Format eines Roger Chapman bescheinigt. Auch daß ist dann eher ein Fehler des Rezensenten, wenn er immer nur das Beste erwartet. Auch wenn beide stimmlich nicht vergleichbar sind, macht der Sänger auf MotR nicht nur einen guten Job sondern passt hervorragend zum Stil der Titel, die man vielleicht neben das Album "Earth Moving" stellen könnte. Einige Lieder kommen tatsächlich etwas seicht daher, andere wiederum haben mir sehr gut gefallen und werden öfters gehört.
Im Booklet gibts die Lyrics dazu, das finde ich schonmal sehr gut. Als superduper Edition hätte ich mir statt der Instrumentalversionen vielleicht ein paar Videos von Mike oder zumindest das Musikvideo von "Sailing" gewünscht, aber schon die Bonusdisc soll sich ja für MO Fans lohnen, habe aber noch nicht reinhören können.
Die Box an sich ist schön gestaltet und vom Format her vergleichbar mit der Crisis-SE-Box. Leider bekommt man die Schachtel nur umstädnlich auf und klappt nicht zur Seite wie die Crisisbox. Die Karten sehen nett aus, gehen aber eher als Gimmick durch.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. März 2014
Wie üblich, scheiden sich an M. Oldfield die Geister. Die Einen liegen dem Klangzauberer, Multi-Instrumental-Genie zu Füßen, die Anderen bevorzugen wiederum seine kommerziellere, melodiöse Ader. Da ich persönlich die Schnauze schon voll hatte von unzähligen Tubular -Bells Versionen und Synthisizer-Techno Sound, war es eine wahre Wohltat, endlich wieder einen Mike mit normalen Instrumenten zu hören. Hier wurden melodiöse und eingängige Lieder teilweise relativ schlicht mit Gitarre, Schlagzeug und ein wenig untermalter Orgel produziert. Deshalb auch das Gefühl, daß Irgendwas fehlt, ohne dadurch die Qualität der Songs schmälern zu wollen. Außerdem vermißt man die weiblichen Glockenstimmen und muß sich ungewohnterweise 11 Songs lang mit dem selben Sänger begnügen, der seine Sache aber ziemlich gut macht. Hauptaugenmerk dürfte man bei der Produktion auf den Opener "Sailing" gelegt haben, der ein bißchen an den "Moonlight Shadow" Stil anschließt und enormes Hitpotential hat und daher auch bei herkömmlichen Charts-Hörern, die mit M.O. nichts am Hut haben, gut ankommen dürfte. Der Rest plätschert so vor sich hin, jedoch ohne eklatante Schwachstellen oder langweilig zu sein. Normalerweise würde ich das Album mit drei Sternen bewerten, aber im Vergleich zu den letzten Alben von M.O. und der musikalischen Schonkost, die momentan die internationalen Charts "bereichert", kann ich mich ohne schlechtes Gewissen auch zu vier Sternchen durchringen.
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am 12. März 2014
Diese Rezension bezieht sich auf die 3-CD-Super-Deluxe Edition!

Gleich der Opener des neuen Albums, "Sailing", ist ein Hammersong. Der macht sofort gute Laune und ist ein beinharter Ohrwurm.

Die Super Deluxe Edition lohnt sich meines Erachtens schon aufgrund der spannenden Demo-Versionen, gesungen von Mike Oldfield selbst. Er ist kein großer Sänger, aber es ist spannend, den Urversionen zu lauschen, bisweilen hat seine Stimme fast etwas Bowie-eskes bei diesen Versionen.

Luke Spiller macht seinen Job sehr gut, ich hätte mir aber gewünscht, auch andere Stimmen zu hören, zB Maggie Reilly oder eine andere weibliche Stimme als Pendant zur (guten) Stimme von Luke Spiller.

Das beste Mike Oldfield Album aller Zeiten? Nein, vermutlich nicht! Ein tolles Album mit hammermäßiger erster Single ("Sailing") und weiteren tollen Songs ("Man On The Rocks", "Following The Angels" etc.)? Ja!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. April 2014
Insgesamt ist es kein großes, aber ein wunderschönes, harmonisches Album, das gewissermaßen einen Streifzug durch über 3 Jahrzehnte Schaffen bildet. Rockig, mit ungewöhnlich viel Gesang - und doch der unverwechselbare, typische Oldfield-Sound mit E- und sonstiger Gitarre in den ganz eigenen Rhythmen und Oktaven, mit dröhnenden Bässen, mit Atmosphäre, Stimmung und Paukenschlag. Sanft und doch mitreißend, manchmal leichtfüßig und mit keltischen Anklängen wie bei Sailing, ganz typisch auch Chariots, oder hartem bis bombastischen Szenario wie bei dem großartigen, intensiven Nuclear, das emotional in Musik und Text alles rausholt, was geht. Zum Mitschwingen und Mitsingen. Als Odlfield-Fan der 1. Stunde (jawohl, 70er Jahre!) freue ich mich sehr über dieses weitere gelungene Werk seines nunmehr epochalen Schaffens. Well done und weiter so, und bitte nicht zu viele Jahre warten, ich werde auch nicht jünger.
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am 3. April 2014
Zugegeben, als Sailing erschien war ich etwas skeptisch aber mit dem Titeltrack war das Eis sofort gebrochen. 11 Tracks die verschiedener eigentlich kaum sein können, so wird es in keiner Weise eintönig. Okay, Give myself away war noch nie mein Fall und das konnte auch ein Mike Oldfield nicht ändern. Die Tracks sind perfekt produziert, der Sänger Luke Spiller eine gute Wahl. Normalerweise wäre mir das Album wegen Sailing und Give myself away 4 Punkte wert. Da ich aber die Super Deluxe bestellt hatte die auch die Demos enthält wird es dennoch die volle Punktzahl. Die Demos sind Oldfield pur!!!!
Fazit: Eine CD für die breite Masse (die bei meinen Bekannten besser ankommt als alle anderen Alben zuvor), eine CD fürs anhören der Musik um zu merken dass die Tracks instrumental super produziert sind und eine CD für die Fans mit Mikes nasalen Gesang und einer kantigeren Gitarre....
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am 22. April 2014
Ich habe mich gefreut, dass es endlich mal wieder Oldfield "mit Gesang" gibt. Durch die ebenfalls enthaltenen Instrumentalversionen merkt man besonders gut, wie sehr sich die Songs durch den Gesang nochmals verändern - meine persönlichen Favoriten: "Man On The Rocks" (tolle Melodie und der Text mit "Tiefgang", aber durchaus unterschiedlich interpretierbar) und "Sailing" (das macht mir einfach immer nur gute Laune).
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am 1. November 2015
Habe es mir mehrfach angehört und finde immer mehr Gefallen daran. Es ist nicht so bombastisch, wie "Voyager" oder "Songs of Distant Earth", nicht so minimalistisch wie "Amarok", es hat auch nicht diese finalen Auftritte wie bei "Tubular Bells", aber es ist ein Oldfield-Album und das hört man. Vielleicht habe ich etwas anderes erwartet, weshalb ich mich anfangs etwas schwer tat mit der Songauswahl und Gestaltung. Aber so nach und nach sticht jeder Song für sich heraus und bringt mir den Hörgenuß, den ich von Oldfield gewöhnt bin. Für mich ist das Album top.
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am 26. März 2014
Oldfield mal ohne Tubular Bells anleihen. Endlich ein neuer Oldfield mit neuen, tollen und rockigen Songs. Luke Spiller als Sänger überzeugt. Er hat eine tolle Stimme und gibt den Songs seine Note. Interessant sind bei der Super Deluxe Edition die CD 1 und die CD 3. Auf CD 3 singt Oldfield selbst als Demo seine Titel ein. Naja, Oldfield und singen ;-) aber sehr interessant, die Stücke in einer anderen Version zu hören. CD 1 ist die offizielle Ausgabe mit Luke Spiller und CD 2 beinhaltet alle Lieder nur ohne Gesang. Also von Instrumental kann man hier jetzt nicht unbedingt sprechen. Wer Oldfield nur als Instrumentalist mag, wird hier wohl keine Freude haben.

Mir gefällt die CD sehr gut, daher 5 Sterne.
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