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am 25. April 2014
Musik ist wie man sich fühlt.Das erlebe ich gerade jetzt,wo ich schwere Schicksalsschläge erlebe.In diesen Phasen kann man mit Party und Schlager nichts mehr anfangen und sucht Ersatzdrogen.Und hier kommt Mike Oldfield ins Spiel.Ich habe mit 44 Jahren alle seine Alben zusammen mehr als einmal durchlebt und habe seine Reise von Rock,Pop,Chillmusic auch unterschiedlich gewertet und habe wie jeder meine Lieblingsalben.Hier ist alles irgendwie anders...es ist wirklich so,als ob ich als einziger Fan die Eintrittskarte für ein Konzert auf einer Insel habe.Ich sitze bei schönem Wetter in dieser Höhle und schaue auf das Meer und höre alle vertrauten Sounds von Mike der letzten 40 Jahre. --Es beginnt mit Sailing das an Moonlight Shadow erinnert-Partytauglich,fast ein Sommerhit
-Moonshine könnte aus der Feder von U2 stammen,schöner Songaufbau der aber nur mit Gesang sich richtig voll entfaltet
-Man on the Rocks ist mein persönliches Highlight.Kraftvoll und mit viel Emotionen.Großes Lob an Sänger Luke Spiller
-Castaway wird von den Gitarren getragen.Ein Lied das man eigentlich mit einem Fallschirmsprung erleben müsste.
-Minutes ist wieder ein Partysong den sogar Helene Fischer singen könnte ohne das es nach Schlager klingt
-Dreaming in the wind-Hier hört man ganz klar Mike Oldfields Liebe zu den Shadows und Hank Marvins Gitarre.Wunderschöne Homage auch an die alten Gitarrensounds a la Dire Straits und Mark Knopfler.
-Nuclear-ACHTUNG/DANGER Dieser Song ist so emotional das man ihn nicht ohne Vorwarnung hören sollte .Wer hier schlecht drauf ist wird diesen Song lieben.Man wird seinen Frust hier freien Lauf lassen und einfach nur laut hören wollen.Vorsicht vor Lärmempfindlichen Nachbarn.Das Gitarrensolo von Mike und Luke Spillers Gesang killen hier jedes lebende Gefühl auf 10 Meter.Habe das nur bei The Wall von Pink Floyd so erlebt oder bei Roger Waters Solo CD Amused to death.Vorsicht...der Song beschwört böse Geister hoch, denen man vielleicht nicht gewachsen ist.Je nachdem,in welcher Stimmung man ist.Bei Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.
Chariots-Mit der Deep Purple Orgel ein knackiger Rock Song der an Shaddow on the wall oder Five miles out erinnert.
Following the angels-DAS MEISTERWERK -DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE MIKE....das ist ein ganz besonderer Moment auf dem Album der mir geholfen hat in einer schweren Krise.Das ist so ein Lied wo die Sonne aufgeht und einem die Seele gerettet wird.Die bösen Geister verschwinden wieder und man hat wieder Mut und einen klaren Gedanken.
Ich hoffe,das dieser Song nicht als Singlehit im Radio durchgedudelt wird.Es soll ein besonderer Moment auf dem Album bleiben
Für mich ist das Album hier eigentlich beendet und ich empfinde die beiden letzten Lieder als Bonussongs.Da wären....
Irene-ein erdiger Rocksong den ich vom Sound eher von Roxette oder Chris Rea kenne.
I give myself away-Lässt das Album leise ausklingen als wenn man von der Insel mit einem Schiff abgeholt und nach hause gebracht wird.
Ich empfehle jedem das Album mit der Deluxe Edition zu kaufen,um die Feinheiten der Produktion herauszuhören und den Gesang von Luke Spiller als wichtige Einheit erkennen zu können.Für Tubular Bells Fans ist das Album wahrscheinlich nix,aber die andere Oldfield Generation wird hier bestens bedient.
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am 19. März 2014
Tja, was soll man sagen: eine echte Überraschung, eine tolle Platte, ein neuer Mike Oldfield. Oder doch nicht? Zugegeben, als ich das Video zu SAILING das erste mal gesehen habe, störte mich schon etwas der Gegensatz des jungen Luke Spiller im Vergleich zu dem deutlich gealterten Mike Oldfield. Man merkt plötzlich, wie alt man selbst geworden ist. In meinem Fall darf ich sagen, ich bin mit Mike alt geworden und habe es genossen.

Und wie oft habe ich mir gewünscht, Mike würde wieder so komponieren wie früher, in den 70ern. Glücklicherweise tut er das nicht, sondern erfindet sich immer wieder neu. Mal gefällt es mir besser, mal weniger gut. Ich weiß noch, wie irritiert ich anfangs von den sich langsam entwickelnden Klangwolken von INCANTAIONS war. Heute ist es eines meiner Lieblingsalben. Ich war skeptisch gegenüber. TSFDE. Heute liebe ich es. Ich war begeistert von der Idee, mit GUITARS ein reines Gitarrenalbum zu bekommen und war dann sehr enttäuscht.

MAN ON THE ROCKS gehört zweifellos zu den schönsten Alben, die Mike konzipiert hat. Warum? Weil es eben NICHT TB ist. Weil es nicht im Stile von Ommadawn oder Platinum ist. Und dennoch ist es sehr typischer klassischer Mike Oldfield.

Ich könnte jetzt Song für Song durchgehen, aber wahrscheinlich würde ich damit nur langweilen. Anfangend mit dem Song SAILING über das wunderbare MAN ON THE ROCKS bis hin zu Gitarrensoli der Extraklasse – all das entschädigt für frühere Enttäuschungen.

Ich schreibe diese Rezension für die Super Deluxe Ausgabe. Wer MO mag, sollte sich diese ruhig gönnen. Denn:

1. Bekommt man das tolle Originalalbum
2. Erhält man eine instrumentale Version des Albums (welches nach meiner Meinung nach um ein Vielfaches ansprechender ist als z.B. das enttäuschende GUITARS). Man höre sich nur mal richtig schön laut MAN ON THE ROCKS an!

3. Die dritte CD ist eine Version, bei der Mike selbst singt. Nun erinnere ich mich, dass Mike niemals ein begnadeter Sänger war. Um so anrührender diese Aufnahmen!

Und noch ein letztes Wort zu Luke Spiller: Ja, er steht stark im Vordergrund der Songs, aber er passt wunderbar zur Gesamtstimmung und hat eine beeindruckende Stimme. Mike hat schon immer „Fremdsänger“ beschäftigt, allerdings keinen mehr seit Roger Chapman der so rockig auftritt. Für mich geradezu erschreckend gut!

Das Zusatzmaterial der Superbox hält sich in Grenzen. Musikalisch ist es eine Offenbarung. Man wünscht sich mehr!
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am 17. März 2014
... und das zum Glück für Jedermann welchen diesen (nicht gerade unwesentlichen Teil seiner Historie) in den letzten Jahrzehnten vermisste.Okay - das Mike Oldfield in erster Linie als grosser INSTRUMENTAL KLANGKÜNSTLER berühmt ist dürfte hinlänglich wohl bekannt sein. Aber es gab ja da auch noch jene,wesentlich wichtigere bzw erfolgreichere,Phase seines Schaffens ab 1981 - wo Mike Oldfield handwerklich geschickt und kompositorisch gekonnt simple Popsongs mit fantastischen Instrumentalwunderwerken auf seinen Alben (wie "Five Miles Out" , "Crisis" , " Discovery" oder "Island") zu verbinden verstand.Ja ja ... long time ago ....Nach einigen unnötigen "Tubular Bells" Aufgüssen kam nur noch esoterische Ambientmucke (wobei man sich wenigstens das Album "Light and Shade" noch schön hören kann) und ein echt langweiliges Klassik Album mit Pianist Lang Lang.
Aber dann passierte das WUNDER und Mike Oldfield schiebt wieder den Stöpsel ,seiner Gitarre, in den Verstärker und ZAUBERT ein waschechtes Rock/Popalbum aus dem Zylinder.Ganz ohne Firlefanz kommen die Songs daher und verweisen uns in die seligen Zeiten von "Moonlight Shadow" , "Crime Of Passion" oder " Shadow On The Wall" und so weiter...................................................

Okay ,was fehlt wäre irgendwie der obligatorische "Instrumental 15-20 Minuten Track" wie es ihn auf jenen eher Songorientierten Alben von "QE2"(1981) bis "Island" (1987) gab - ABER dafür präsentiert uns Mike pure Rock/Popsongs wie schon seit Langem nicht mehr und ich kann hier dabei auch beim besten Willen keine sogenannte Radiotauglichkeit feststellen.Wäre echt schön wenn es solche Musik noch im Radio gäbe!!!! Mike hat diesmal wieder in die vollen gegriffen und einen Sänger gefunden der wie einst ,Barry Palmer oder Roger Chapman,die eher rockigere Seite von Oldfield repräsentiert.

Und überhaupt haben Mike's Songs endlich wieder jene Griffigkeit welche ich seit dem Album "Guitars" (1999) sehr stark vermisst habe.
Und das es keinen finalen Instrumentaltrack gibt ,ist auch nicht wirklich (nach all den eher Instrumental orientierten Alben seit 1992) schlimm.

Mike is back - back with the tracks.........................
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am 11. März 2014
Die Reaktionen auf dieses Album zeigen mir mal wieder, wie breit gefächtert die Fangemeinde von dem Tausendsassa Mike Oldfield immer noch ist. Wer heute nach 40 Jahren Schaffensphase immer noch so enttäuschen kann, dessen Musik liegt vielen Menschen immer noch besonders am Herzen,

Der Musik auf diesem Album ist es generell zueigen, dass sie genauso ohne jeglichen Trend der aktuellen Charts auskommt - alles klingt als wäre es bereits in den 80igern entstanden. Und auch wenn der Geist von Moonlight Shadow hier und da erahnt werden kann, gibt es keine Duplikate und es klingt (aus meiner Sicht) trotz allem frisch und eben auch mal anders. Gut so! Die Songs, und was Anderes gibt es diesmal nun mal nicht - sind stilistisch breit gefächert und häufig gibt es innerhalb der Songs auch eine gewisse Entwicklung, wie in Castaway oder dem Titelsong "Man on the Rocks".

Luke Spiller ist eine Überraschung des Albums und stellte sich als wirklich gute Wahl heraus. Vielleicht würde z.B."Following the Angels" mit einer Frauenstimme ganz anders wirken, aber das war nur eine Idee, keine Kritik. Wer Alternativen sucht, findet auch Mikes Gesang auf der Demo-CD, nicht schöner aber authentischer und manchmal auch irgendwie anrührend. Die 2.CD ist sicher kein Ersatz für eine instrumentale Komposition, aber funktioniert zumindest teilweise auch ohne Gesang und ist auch für Hobbymusiker oder Karaokefreunde nützlich.

Mike Oldfield hat diesmal endlich wieder in Teamarbeit mit wirklich guten Studiomusikern zusammengearbeitet. Das beschert uns ein Album mit richtigen Drums, einem genialen Bassisten und jede Menge Gitarrensounds, die es so gebündelt in den letzten 20-30 Jahren nicht mehr auf einem Oldfield-Album gab. Das stand lange Zeit ganz oben auf der Wunschliste vieler Fans. Die Produktion des Albums ist darüber hinaus vollkommen in Ordnung und war bei Stephen Lipson in guten erfahrenen Händen. Die Synthesizer-Klangflächen sind bewusst zurückhaltend eingesetzt, doch was ich z.B. im Titelsong heraushöre klingt dafür sehr angenehm.

Das die Musik generell gut ins Ohr geht und häufig zum Mitsummen animiert, mag man als Oberflächlichkeit kritisieren, man könnte aber auch die Leichtigkeit, Wärme und nostalgische Wohligkeit der Musik mal als Pluspunkt herausstellen, mit dem sich viele Freunde seiner Musik auch mal endlich wieder sehr wohl fühlen dürfen, wenn wohl auch nicht alle. Es ist klar, das Mike Oldfield auch für komplexere Kompositionen steht, nur diesmal war das Gesamtkonzept ein anderes und lieferte etwas, was doch viele wirklich sehr erfreut hat. Und meines Wissens ist mindestens ein neues Instrumentalalbum bereits durchaus angedacht - also immer dran denken: Heavens's Open.
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am 10. März 2014
Eigentlich hatte ich ein Instrumentalalbum erwartet, als ich Mikes neue CD vorbestellte - Titel des Albums und Cover sahen eher danach aus. Doch Mike hat 11 neue Songs geschrieben, die er mit mehr oder weniger fester Besetzung aufgenommen hat. Ich wurde aber dennoch nicht enttäuscht, denn die Songs knüpfen an Mikes große Erfolge wie z.B. Moonlight Shadow an. Schon den ersten Song "Sailing" finde ich umwerfend. Mike hat sich auf diesem Album neu erfunden - ein Album in diesem Stil gibt es noch nicht von ihm. Kein Instrumental, keine unterschiedlichen Sänger und alle Songs von sehr hoher Qualität (mit Verlaub gibt es da einiges Füllmaterial auf anderen Alben). Es sind wunderbare Melodien, die mich teilweise sehr anrühren. Dazu auch die Texte voller Sehnsucht. Man merkt, dass das Album auf einer Insel entstanden ist, wahrscheinlich als Mike auf den Felsen saß und Gitarre spielte...
Ich finde Mikes neues Album grandios. Ich kann gar nicht genug davon kriegen - wo doch Ommadawn und Hergest Ridge meine bisherigen Lieblingsalben von Mike Oldfield sind...
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am 11. März 2014
I fell like I have been transported back to the '90, back to the time when I was listening to all those songs from Discovery, Islands, Earth Moving... Man on the Rocks not only taps into the past, but keeps up with a fresh and modern magic made by the most amazing magician, Mike Oldfield.

By listening to the album a lot (since I got it yesterday), my heart was racing every time I detected a typical Oldfield moment (yes, of course all of his songs are made of these moments, but I'm talking about the "old" moments being present among the new ones).

As many bands tent to prove their talent by doing something completely new and alien (just because their studio told them so, or whatever reason), this is exactly why Mike will never disappoint us, for he can reach to the new while being true to the old.

For me, there is no other musician out there (and yes, I've listened to many), who can make me feel so fantastic, every single day.

Thank you, Mr. Mike Oldfield.
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am 12. März 2014
"Mike Oldfield" Dieser Stern am Musikhimmel hat es gewagt ein Album komplett ohne Instrumental Nummer herauszubringen!
Und noch dazu nach so einer langen Abstinenz!! Ja dann auch noch einem jungen unbekannten Sänger alle Titel singen zu lassen.
Bitte Bitte Ihr ewig gestrigen lasst eurem Meister doch die Künstlerische u. persönliche Entscheidung was auf seinem Werk draufkommt.
Ich denke er wird sich dabei gedacht haben "Nein diesmal nichts Instrumentales, dazu habe ich keine Inspiration. Mir ist nach Songs die mich, mein Gefühlsleben, Dinge die mich beschäftigen und berühren ausdrücken.
Jeder dieser Musik Oldfield Experten versteift sich nur auf das gestrige und möchte mehr davon aber am besten nicht viel neues!!
Bei diesem Album das mich nach dem ersten Reinhören zu einem "Wow" veranlasst hat, handelt es sich um ein sehr persönliches Stück Oldfield Musik!
Also jedem das seine!!!!
33 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Zwei bis drei Sterne, ist es nun die schlimmste Scheibe Oldfields oder nicht? Hierbei bin ich seit jeher jemand, der mit M.O.s einzelnem New-Age-Gewabere selten etwas anfangen konnte, mit Tubular Bells, melodischen Stücken von Ballade, keltisch, progressiv bis Rock, also so ziemlich allem anderen dagegen schon.

Bei "Man on the Rocks" habe ich das Gefühl, irgendeine irobritische Popmusik mit Folkeinschlag und Synthie-Wahahaber zu hören, etwas charakteristisches Oldfield-Jaulen der E-Gitarre, aber seine Brillanz und Musikalität nicht. Nicht einmal Werbespotmusikqualität weist dies auf. Permanentsänger Luke Spiller interpretiert nicht viel besser als Mike gesungen hätte, und so schwer war das jetzt doch auch wieder nicht.
Danke übrigens für das Textheft, obwohl die Texte mich ebenfalls nicht zu Lobeshymnen verleiten würden.

Viele wären vermutlich froh, diese Musik technisch machen zu können wie das einmal bei Dreaming in the wind ganz kurz aufblitzende Können an der Sologitarre. Doch die Stücke hier haben sogar etwas von uninspiriertem Schlagerpoprock als Beschäftigungstherapie, wessen Mike Oldfields Alben eigentlich nicht würdig sind. Sorry, da muss ich auch faire Maßstäbe ohne Mike-Bonus anlegen.

Warum tut M.O. sich uns und sich das an? Selbst Moonlight Shadow im Baumarkt oder Strandkneipe auf den Bahamas wäre gnädiger gewesen. Und ich befürchte einmal, da wird noch eine belanglosere Scheibe nachkommen.
Zweieinhalb Sterne.
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am 10. März 2014
Ich war am Donnerstag mal weider auf einem MO Trip, hatte beim Joggen "Hergest Ridge" gehört und sah spätabends, daß am nächsten Tag ein neues Album von ihm auf den Markt kommt. Ohne zu überlegen wählte ich die größte Edition aus und erhoffte mir wie andere Fans ein neues Instrumentalmeisterwerk.
Das wurde es nun nicht, aber darf oder sollte man bei jedem neuen Werk denn auch eines erwarten ? Ich stelle mir immer vor, wie Mike die Rezensionen durchliest und sich denkt "Mann ey, ich habe auf die Art von Musk keinen Bock mehr, begreift es endlich. Ich mag meine Musik der letzten Jahre und kann mir meinen Lebensabend damit aufbessern. Punkt."
In einer Rezension wurde dem Sänger kein Format eines Roger Chapman bescheinigt. Auch daß ist dann eher ein Fehler des Rezensenten, wenn er immer nur das Beste erwartet. Auch wenn beide stimmlich nicht vergleichbar sind, macht der Sänger auf MotR nicht nur einen guten Job sondern passt hervorragend zum Stil der Titel, die man vielleicht neben das Album "Earth Moving" stellen könnte. Einige Lieder kommen tatsächlich etwas seicht daher, andere wiederum haben mir sehr gut gefallen und werden öfters gehört.
Im Booklet gibts die Lyrics dazu, das finde ich schonmal sehr gut. Als superduper Edition hätte ich mir statt der Instrumentalversionen vielleicht ein paar Videos von Mike oder zumindest das Musikvideo von "Sailing" gewünscht, aber schon die Bonusdisc soll sich ja für MO Fans lohnen, habe aber noch nicht reinhören können.
Die Box an sich ist schön gestaltet und vom Format her vergleichbar mit der Crisis-SE-Box. Leider bekommt man die Schachtel nur umstädnlich auf und klappt nicht zur Seite wie die Crisisbox. Die Karten sehen nett aus, gehen aber eher als Gimmick durch.
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am 11. März 2014
Als allererstes: Mir gefällt das Album. Ich persönlich mag gut gemachten Pop, wenn er gut produziert ist und von guten Musikern eingespielt wird. Das ist bei "Man on the Rocks" der Fall. Altmeister Stephen Lipson hat die Produktion in die Hand genommen und unter den Musikern befinden sich der in den 90igern auf jeder 3. Platte spielende Leeland Sklar, der dem Album eine warme Note gibt und die hervorragende Gesangsstimme von Luke Spiller. Wer also auf Retropop steht und die Songs von Oldfield, die es in die Hitparaden geschafft haben mag, kann hier bedenkenlos zugreifen. Bei "Nuclear" klingt fast ein wenig Roger-Chapman-Feeling durch.
Man kann Oldfield natürlich einen Rückfall in Kommerz vorwerfen, was dem guten whrscheinlich nichts ausmachen wird, da er immer schon einen Hang dazu hatte, die Erwartungen seiner Fans zu durchbrechen. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass es noch nicht einmal ein kleines Instrumentalstück auf die CD geschafft hat. Tatsächlich sind hier auch Stücke drauf, die die Kurve vor der Belanglosigkeit meiner Meinung nach nicht gekriegt haben: Sailing, Minutes, Dreaming in the Wind klingen schon fast wie Schlager. Auf der anderen Seite aber schafft es Oldfield mit Stücken wie "Moonlight" oder "Man on the Rocks" so etwas wie den alten Zauber zu erwecken. Ich finde, das reicht. Die CD wirkt als Hintergrundmusik ebenso gut, wei als Gutelaune-Pep am Morgen.Wenn man also ohne die Vorbelastung des Wissens um andere Geniestreicher von Oldfield an diese Scheibe herangeht, dann bekommt man ein tolles Popalbum von Luke Spiller, geschrieben von Mike Oldfield.
Deluxe-Ausgabe:
Hier eine ähnliche zweigeteilte Kritik:
Auf der einen Seite erwarte ich von einer Deluxe-Ausgabe mehr, als lediglich die Stücke in Instrumentalversion. Da hätte ich gerne noch ein bis zwei Extratitel und vielleicht ein paar zusätzliche Linernotes. Zumal die Instrumentalversionen keineswegs aufgepeppt wurden, dass wenigstens die Soloinstrumentalstimme im Hintergrund lauter geschaltet wurde oder der Gesang spärlich eingesetzt würde. Hier hat man es sich zu einfach gemacht: einfach den Gesang rausgenommen-das kann man heutzutage auch mit dem Computer.
Auf der anderen Seite funktionieren die Instrumentalversionen bei manchen Stücken- nämlich dann, wenn das Stück in sich einen Spannungsbogen hat, wie bei "Man on the Rocks". Dann fühlt man sich fast an die guten Langstücke erinnert. Trotzdem: wo "Deluxe" draufsteht, sollte mehr drin sein.
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