Hier klicken Amazon-Fashion Amazon-Fashion Amazon-Fashion Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Badaccessoires Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC HW16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
629
4,6 von 5 Sternen
Format: Amazon Video|Ändern
Preis:7,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. Februar 2015
Ich hatte früher nie einen guten Draht zu französischen Filmen, weil mir deren Charaktere einfach nicht zusagten und auch der Humor niemals so richtig bei mir angekommen ist.
Da ich es mir im Laufe der Jahre zueigen machte, Filme unvoreingenommen anzuschauen und erst hinterher zu urteilen, finde ich heute fast immer gut hinein in die Geschichten.

Die "Sch'tis" habe ich von Anfang an gemocht: Schon im Vorspann zog eine eigenwillige blaue Linie mich in ihren Bann und ließ mich schmunzeln.

Ein französischer Postbeamter will sich seiner leicht depressiven Frau zu Liebe an die Côte d'Azur versetzen lassen, weil der Süden so schön und warm ist, aber weil er das zu erzwingen sucht, landet er schließlich "im äußersten Norden", einem kleinen Ort im Departement Nord/Pas-de-Calais.
Stark belastet mit "südlichen" Vorurteilen, ob der kargen Bergbauregion am Meer, wo es extrem kalt sei und die Bewohner "rustikal", lernt er die Gegend überraschend schnell lieben und der örtliche Dialekt, der Zischlaute wie s, ss, sch, z vertauscht, führt zu manch herzlichen Missverständnissen. Nach und nach schließlich findet die Familie wieder zusammen.

Die Charaktere sind so angelegt, dass ich mich in der Geschichte wiederfinden kann. An manchen Stellen mit teils vorhersehbarer, teils überraschender Wendung musste ich herzlich lachen, weil mir Ähnliches auch schon mal passierte.

Wer komödiantische Kracher und Lachflashes erwartet wie in diversen amerikanischen Sitcoms, wird von diesem Film enttäuscht sein und sollte lieber die Finger davon lassen.
Wer hingegen diese Art des leichten und offenen Humors mag, der nicht über andere her zieht, sondern aus der Situation heraus oder wegen der Sprachverwechslungen lustig ist, wird diesen Film lieben, genau wie ich.

Ich sah den Film auf Deutsch bei Amazon-Prime, da mein Französisch zwar vorhanden, aber nicht gut genug ist und ich Untertitellesen nicht sonderlich mag, weil die Beobachtung der Handlung dabei verloren geht.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2009
Über den Film selbst muss nicht viel gesagt werden, er ist ein Phänomen. Natürlich darf man keine große Filmkunst erwarten, wohl aber ein vergnügliches, herzerfrischendes Lustspiel, das dank der hervorragenden Synchronisation auch auf Deutsch prächtig zu unterhalten weiß. Die Gags mögen zum Teil alt und abgedroschen sein, aber Danny Boon setzt sie mit einem untrüglichen Gespür für Timing so grandios um, dass man gern über die wenigen allzu kitschigen Momente hinwegsieht.

Auf der leider mit großer Verzögerung zum ohnehin späten Kinostart erschienenen Blu-ray ist der Film mustergültig umgesetzt und auch mit einigen Extras versehen; wünschenswert wären freilich noch französische Untertitel gewesen, um das Ch'ti auch in der französischen Originalfassung besser nachvollziehen zu können. Hier kann man Prokino jedoch keinen Vorwurf machen, da davon auszugehen ist, dass dem Label hier aus lizenzrechtlichen Gründen die Hände gebunden waren.

Umso erfreulicher ist das der BD beiliegende kleine "Langenscheidt-Wörterbuch", das nicht nur die im Film vorkommenden Dialektausdrücke tabellarisch auflistet und mit den jeweiligen Pendants der deutschen Synchronfassung vergleicht, sondern auch wertvolle Hintergrundinformationen zum Dialekt selbst sowie zur Region Nord-Pas-de-Calais liefert, das im Film übertrieben dargestellte Ch'ti mit dem in Wirklichkeit gesprochenen vergleicht und mit allgemeinen Erörterungen zur Rolle des Dialekts in der globalisierten Welt und vor allem im Kontext des französischen Sprachkonservatismus abschließt.

Ein Lob verdient natürlich auch das Wendecover, mit dessen Hilfe man das FSK-Logo auf die Innenseite der Verpackung verbannen kann.
0Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. April 2014
Was soll man zu diesem Film noch sagen? Wer auf der Suche ist nach einem unbeschwerten Abend mit einem schönen Film, der liegt hier genau richtig. Abseits der ausgetretenen US-amerikanischen "Filmpfade", die immer das Gleiche in kontinuierlich sinkender inhaltlicher Qualität produzieren, bietet dieser Film feinsinnig Humor der etwas anderen - französischen - Art und beweist damit, dass man auch in Europa Filme machen und lachen kann.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. September 2009
Weil hier der Film so polarisierend besprochen wurde, hat er mich doch sehr interessiert. Und nachdem ich ihn im Kino verpassen musste, habe ich ihn mir deshalb auf DVD gekauft: Kurz: Ich fand ihn mehr als gut.

Gewiß, er ist kein Schenkelklopfer, deswegen vielleicht auch die zum Teil negativen Kritiken. Das Wesentliche wurde bereits gesagt und fast alle Rezensenten haben irgendwo auch recht. Denn der Witz, besser der Humor, keimt im Hintergrund, wenn nicht im Verborgenen - man muß genau hinsehen, besser sogar mehrmals. Es sind die kleinen Dinge des Alltags, die jeder schon einmal selber erlebt hat und hier vorgeführt werden. Aber das Vorführen geht auf niemandes Kosten, nicht auf eine quengelige Ehefrau, nicht auf eine Region, nicht auf Behinderte. (Übrigens bin ich selbst "behindert", aber herzlich gelacht habe ich, als der Alibi-Rollstuhl umfiel ...) Es geht um die Lösungen, die zu finden sind, und die kleinen Dinge, die eigentlich die großen sind, die das Leben erst lebenswert machen.

Ich habe mir den Film eingelegt, als ich schlechter Stimmung war. Und siehe da: Hinterher war ich gänzlich gelassen. Denn Humor ist, wenn man trotzdem lacht (und weint). Das war nicht das letzte Mal, dass ich mir dieses Kabinettstückchen angesehen habe.
22 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2009
Im allgemeinen kann ich französische Filme überhaupt nicht ausstehen. Entweder geht dabei offenbar in der Übersetzung zu viel verloren oder ich kann das oft sehr hampelige Geschauspiele der Nachbarn im Westen nicht ertragen.

Noch schlimmer wird es wenn es sich um Komödien handelt. Das letzte Mal richtig lachen konnte ich da glaube ich bei 'Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe' und der hat schon so seine Jahre auf dem Buckel und ich war auch etwas jünger.

Was die Franzosen normalerweise nicht können ist dieser feine Humor (den die Engländer ganz gut beherrschen und den die Deutschen auch nicht drauf haben) und dann kommt plötzlich dieser Film. Die Szenen im Film, wer es schon gesehen hat wird es wiedererkennen, die sich auf die Temeratur im Norden beziehen (speziell das Gesicht des Verkehrspolizisten) fand ich unglaublich lustig.
Wie der Schauspieler den Direktor rüberbringt, der Blick auf die Uhr, diese totale Verzweiflung. Wunderbar. Wie der Direktor seinem Untergebenen das Trinken im Dienst abgewöhnen will, herrlich. Man hab ich gelacht.

Schti ist eine dialekt Sprache im norden Frankreichs, die in der deutschen Version durch eine Kunstsprache (die man eben auch nicht so gut verstehen kann) ersetzt wird. Man gewöhnt sich recht schnell daran und die Synchronsprecher haben da wirklich tolle Arbeit geleistet. Das wirklich tolle an der Geschichte waren für mich aber eher die Charaktere. Die Witze die sich aus dem Sprachwirrwar ergaben fand ich gegenüber den Witzen aus den Klischees und dem Kulturclash eher nicht so gut (aber immer noch auf gutem Niveau).

Im Laufe der Geschichte nimmt man an den kleinen und großen Problemen von ganz normalen Leuten teil und das Ende ist zwar Happy wird aber zum Glück nicht so ausgedehnt und überstrapaziert wie man es aus amerikanischen Produktionen kennt. Auch hier großen Applaus an die Macher.

Das man es geschafft hat so einen Film (der ja sehr stark auf Sprachunterschieden aufbaut) ins Deutsche zu Retten ist für mich eine Meisterleistung. Leider kann ich kein Französisch. Mich würde wirklich interessieren ob der Film im Orginal noch besser ist...

Da es in letzter Zeit kaum gute Komödien gab rate ich jedem der gerne mal wieder Lachen will sich das Teil anzusehen.

Qualität von Bild und Ton der Blu-Ray war in Ordnung, ist aber bei diesem Film nicht besonders relevant.
44 Kommentare| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2009
Es gibt sie ja doch noch, diese Filme mit ihrem unvergesslichen Charme und den wunderbaren Eigenheiten. Diese Filme, die man sich ansieht und man sich hinterher einfach ein kleinwenig besser fühlt und die Welt mit einem Lächeln pinselt.

"Willkommen bei den Schtis" ist so eine Perle der Filmkunst. Lockerleicht, wie ein knuspriges französischen Baguette wird hier die Geschichte eines Postangestellten erzählt, der von Heute auf Morgen in den finsteren, gar bedrohlichen Norden Frankreichs versetzt wird. Nicht nur das dort das Klima arktischen Bedingungen entspricht, auch die "Ureinwohner" sind alles andere als wirklich sympathische Menschen. Wobei man eigentlich gar nicht weiß, was sie sind, da man sie aufgrund ihres Schti-Dialektes kaum bis gar nicht versteht. Welch hartes Los für den Postangestellten Philippe und welch eine Wohltat für den Zuschauer.

"Willkommen bei den Schtis" ist eine herzerwärmende Komödie, mit reichlich Witz, wunderbaren Charme und grandiosen Darstellern. Dieser Film gehört zu den Schönsten des ausklingenden Filmjahres 2009 und ist eine kleine/ große Perle der französischen Filmkunst, die man unbedingt gesehen haben sollte - 5 Sterne.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2009
In Nordfrankreich ist es immer kalt, die Menschen dort sind immer unhöflich und den Dialekt, Schti" genannt, versteht man überhaupt nicht. Das denkt zumindestens der Postbeamte und Südfranzose Philippe (Kad Merad), bis er dorthin strafversetzt wird. Er hatte versucht seiner depressiven Frau Julie (Zoe Felix) zuliebe eine Versetzung an die Cote dAzur zu erschummeln. Leider ging der Versuch schief und Philippe wird in ein kleines Dorf namens Bergues in Nordfrankreich versetzt. Dort in der eisigen Hölle Nordfrankreichs" stellt er allerdings bald fest, dass die Vorurteile gegenüber dem Wetter und den Bewohnern doch nicht ganz richtig gewesen sind...

Willkommen bei den Schtis" wirkt in den ersten Minuten wie ein etwas schwermütiges Selbstfindungsdrama, doch sehr bald entspinnt sich die Geschichte zu einer humorvollen, augenzwinkernden Komödie voller Lokalkolorit. So gewinnt der Zuschauer schnell den Eindruck, dass er bei dieser Geschichte wirklich mittendrin statt nur dabei ist. Liebevoll erzählte Charaktere, eine feingeistige Geschichte voller Situationskomik und Leichtigkeit, machen Willkommen bei den Schtis" zu einer wirklich herzerwärmenden Komödie.

Mein größtes Sorgenkind: Die Synchronisation ins Deutsche hat sich dabei zum Glück als unbegründet erwiesen. Das schnoddrige, wie auch sehr sonderbare Schti" ist wunderbar ins Deutsche transferiert worden. Was damit auch den elementaren Charme des ganzen Films, überzeugend ins Deutsche übertragen hat, denn Schti" ist definitiv eine sehr eigenartige wie auch faszinierende Sprache. Die Handlung an sich ist ein Sammelsurium von heiteren, geradezu feingeistigen Szenen und witzigen Episoden, so dass ich jedem Zuschauer nur Eines empfehlen kann: Ansehen und genießen! - 5 Sterne.
33 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2015
Ich liebe die Sch'tis, so herrlich trocken und überdreht zugleich, ganz wunderbar. Ich finde es klasse das man es durch den übertrieben Dialekt geschafft hat den Film auch so Banausen wie mir zu Präsentieren, den ich kann leider kein Französisch. Einfach ein schöner Film, man kann lachen und sich freuen. Wie der Norden geschlidert wird, wir haben tränen gelacht.... Als wäre es Alaska.. Mindestens. Wer den nicht kennt und Prime hat, unbedingt reinschauen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2015
Der Film verfügt durchaus über Witz und Charme. Nachdem der Film allseits aber so hochgelobt wurde, habe ich da deutlich mehr erwartet.
Dennoch ganz ok, für mich aber nichts zum zwei mal schauen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. September 2009
Das ist Raphaels(Lorenzo Ausilia-Foret) erste Sorge, als er erfährt, dass sein Vater Philippe Abrams(Kad Merad) nach Nordfrankreich versetzt wird. Die Abrams leben im sonnigen Süden des Landes und der Postbeamte Philippe möchte gern an die Cote D'Azur versetzt werden, um seiner Frau Julie(Zoe Felix) eine Freude zu machen. Aber irgendwie klappt das mit der Versetzung nicht. Also täuscht Philippe eine Behinderung vor, wird erwischt und Richtung Bergues strafversetzt. Was sich der Südfranzose unter Nordfrankreich vorstellt, ist ungefähr das, was ein Gläubiger unter dem Begriff Hölle versteht.

In diese Hölle will Julie auf gar keinen Fall. Deshalb muss Philippe allein in den Norden fahren. Als er dort seinen Dienst antritt, muss er feststellen, dass die seltsamen Gestalten um ihn herum, doch irgendwie sympathisch sind. Sein Gehilfe Antoine(Dany Boon) lässt ihn bei sich und seiner Mutter wohnen und die Sekretärin Annabelle(Anne Marvin) ist ebenfalls eine Seele von Mensch. So lebt sich Philippe ein und wenn er an den Wochenenden nach Hause kommt, muss er Julie vorlügen, wie schrecklich es im Norden ist, da sie ihm alles andere ohnehin nicht glaubt. Ginge es nach Philippe, könnte es immer so weitergehen, aber dann kommt Julie auf die Idee, ihren Mann in die Hölle des Nordens zu begleiten. Eine Katastrophe bahnt sich an...

Kurz gesagt: Vermutlich ist -Willkommen bei den Sch'tis- die beste Komödie des Jahres! Dany Boon zeichnet nicht nur für die Regie und Teile des Drehbuchs verantwortlich, er spielt auch den bodenständigen, stets leicht angetrunkenen Antoine perfekt. Wie Boon aus den Vorurteilen seiner Landsleute eine herrlich frische Komödie zusammen gezimmert hat, die vor Situationskomik nur so überbordet, das ist beeindruckend. Ob es die Sprache der Sch'tis ist oder ihre seltsamen Angewohnheiten; Boon schöpft aus dem Vollen. Wenn Philippe endlich lernt, was ein Blödbammel ist und was auf Sch'ti heißt: "Würden sie das noch einmal wiederholen, ich habe es nicht verstanden" bleibt kein Auge trocken.
Ein cineastisches Highlight der Sonderklasse ist die gemeinsame Briefträgertour von Antoine und Philippe, die in der Ausnüchterungszelle endet. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal vor dem Bildschirm so gelacht habe.

Mit skurrilen Gestalten, einer herzerwärmenden Geschichte, jeder Menge Komik und einem Schuss Liebe präsentiert uns Danny Boon seine Sch'tis so liebenswürdig, das uns gar nichts anderes übrig bleibt, als diese Typen ganz fest in unser Herz zu schließen.

Der Film ist in allen Charakteren hervorragend besetzt. Die deutsche Synchronisation ist anfänglich ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wenn Christoph Maria Herbst Antoine seine Stimme leiht und richtig loslegt, dann möchte man auch das nicht mehr missen.

So bleibt mir am Ende nur zu sagen: Wenn sie auf Komödien stehen und es lieben, wenn sie sich vor Lachen nicht mehr auf dem Stuhl halten können, dann sind sie bei "Willkommen bei den Sch'tis- genau richtig. Genießen sie jede Minute und verpassen sie auf gar keinen Fall den Abspann.
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken