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am 30. Juni 2002
1997 erschien bei der Oxford University Press Jonathan Cullers "Literary Theory: A Very Short Introduction"; dieser Band liegt nun in deutscher Übersetzung in Reclams Universal-Bibliothek (RUB 18166) vor.
In acht Großkapiteln beschäftigt sich Culler u.a. mit Fragen wie Was ist Theorie? und Was ist Literatur und ist sie wichtig? Aber auch typische linguistische (Sprache, Bedeutung und Interpretation) und sprechakttheoretische Themen (Perfomative Sprache) werden problematisiert. In manchen Bereichen läßt sich eine gewisse Vorliebe für französische Theoretiker erkennen, und so sind Cullers bevorzugte Autoren u.a. Barthes, Derrida, Foucault und Saussure.
Die Einführung in die Literaturtheorie entstand unmittelbar aus Erfahrungen des akademischen Unterrichts heraus und ist anschaulich und beispielreich gehalten.
Zusammen mit literaturwissenschaftlichen Themen werden auch kulturwissenschaftliche Fragestellungen berücksichtigt (Kap. 3: Literatur und Kulturwissenschaft). Allerdings ist die Übersetzung von „Cultural Studies" mit „Kulturwissenschaft" nicht immer glücklich, denn in dem Unterkapitel "Die Entstehung der Kulturwissenschaft" wird weniger die Genese der Kulturwissenschaft, sondern vielmehr die Entstehung der Cultural Studies in Großbritannien nachgezeichnet.
Im allgemeinen werden v.a. die „neuesten" literaturtheoretischen Strömungen berücksichtigt, doch werden in einem Anhang - auf jeweils ein oder zwei Seiten - konzis Theoretische Schulen und Strömungen, angefangen vom Russischen Formalismus bis hin zur Queer Theory, vorgestellt. Hier gilt wie auch für andere Bücher Cullers:
„Trotz des Vorwurfs, daß Cullers Darstellungen häufig zu stark vereinfachen, um die Radikalität europäischer Ansätze für den amerikanischen Markt hoffähig zu machen, liegt seine Stärke doch gerade in der klaren Darstellung komplexer Theorien" (A. Müller-Muth).
Cullers Buch ist - von bestimmten Präferenzen des Autors abgesehen - eine ansprechende Darstellung eines immer komplexer werdenden Bereichs der Literaturwissenschaft, die nicht weniger, aber auch nicht mehr sein will als eine kurze Einführung in die gegenwärtige Literaturtheorie.
11 Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2012
Ich studiere seit kurzem Germanistik und fand das Buch als begleitende Lektüre sehr hilfreich. Hier bekommt man schnell einen groben Überblick über Themen, die einem in Vorlesungen ohne Zusammenhänge um die Ohren geschmissen werden. Die Lektüre des Buches dauert nicht wirklich lange und man hat hinterher eine guten Überblick über das, was im Studium auf einen zukommt.
Der Autor erklärt alles in einfacher Sprache, Fachbegriffe werden meist in Nebensätzen und einfachen Worten erklärt. Soweit es geht, wird auf Fachchinesisch verzichtet. Für die, die sich erst seit kurzem mit der Theorie der Literatur beschäftigen, ein zu empfehlendes Buch!
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TOP 500 REZENSENTam 18. Dezember 2014
In acht großen Kapiteln behandelt Jonathan Culler alle wichtigen Fragen der Literaturtheorie. Die einzelnen Literaturtheorie-Schulen werden vorgestellt und so eine kurze und hilfreiche Einführung in die gegenwärtige Literaturtheorie geliefert. Geeignet nicht nur für Schüler und Studenten, sondern für alle, die sich eingehender mit Literatur beschääftigen, ob als Leser oder als Schreiber.
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am 22. Juni 2002
1997 erschien bei der Oxford University Press Jonathan Cullers Literary Theory: A Very Short Introduction; dieser Band liegt nun in deutscher Übersetzung in Reclams Universal-Bibliothek (RUB 18166) vor.
In acht Großkapiteln beschäftigt sich Culler u.a. mit Fragen wie Was ist Theorie? und Was ist Literatur und ist sie wichtig? Aber auch typische linguistische (Sprache, Bedeutung und Interpretation) und sprechakttheoretische Themen (Perfomative Sprache) werden problematisiert. In manchen Bereichen läßt sich eine gewisse Vorliebe für französische Theoretiker erkennen, und so sind Cullers bevorzugte Autoren u.a. Barthes, Derrida, Foucault und Saussure.
Die Einführung in die Literaturtheorie entstand unmittelbar aus Erfahrungen des akademischen Unterrichts heraus und ist anschaulich und beispielreich gehalten. - Wie ein Kapitel wie "Foucault über Sex" letztlich zu bewerten ist, ob rein informativ oder verkaufstechnisch vorteilhaft, bleibt dem kritischen Leser selbst überlassen.
Zusammen mit literaturwissenschaftlichen Themen werden auch kulturwissenschaftliche Fragestellungen berücksichtigt (Kap. 3: Literatur und Kulturwissenschaft). Allerdings ist die Übersetzung von „Cultural Studies" mit „Kulturwissenschaft" nicht immer glücklich, denn in dem Unterkapitel Die Entstehung der Kulturwissenschaft wird weniger die Genese der Kulturwissenschaft, sondern vielmehr die Entstehung der "Cultural Studies" in Großbritannien nachgezeichnet.
Im allgemeinen werden v.a. die „neuesten" literaturtheoretischen Strömungen berücksichtigt, doch werden in einem Anhang - auf jeweils ein oder zwei Seiten - konzis "Theoretische Schulen und Strömungen", angefangen vom Russischen Formalismus bis hin zur Queer Theory, vorgestellt. Hier gilt wie auch für andere Bücher Cullers:
„Trotz des Vorwurfs, daß Cullers Darstellungen häufig zu stark vereinfachen, um die Radikalität europäischer Ansätze für den amerikanischen Markt hoffähig zu machen, liegt seine Stärke doch gerade in der klaren Darstellung komplexer Theorien" (A. Müller-Muth).
Cullers Buch ist - von bestimmten Präferenzen des Autors abgesehen - eine ansprechende Darstellung eines immer komplexer werdenden Bereichs der Literaturwissenschaft, die nicht weniger, aber auch nicht mehr sein will als eine kurze Einführung in die gegenwärtige Literaturtheorie.
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am 13. April 2013
Sehr zufrieden mit dem Buch!
Am Anfang erklärt der Auto was Alles Literatur nicht ist und man wartet gespannt darauf bis er endlich sagt was eben Literatur ist!
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