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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
21
4,7 von 5 Sternen
Aftermath
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,79 €


am 12. März 2017
… die liefern Eva und Philipp Milner auf dem Album -Aftermath- ab. Warum der Elektropop des Hamburger Geschwisterpaars noch nicht durch die Decke gegangen ist, weiß ich nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Dieses Album ist jedenfalls eine Visitenkarte, die man musikalisch weltweit in bare Münze umwandeln kann. Piano- und Syntheziserklänge treffen auf Eva Milners warme, weiche, umschmeichelnde Stimme. Das passt so unglaublich gut, dass es schwerfällt dafür die passenden Worte zu finden. Man muss es einfach hören…

Das titelgebende -Aftermath- ist wie ein musikalisches Märchen, mit allen vorstellbaren Klangmustern. Danach folgt -Circus-, ein Lied, bei dem ich am liebsten auf die Knie sinken möchte, um allen möglichen Mächten für die Musik zu danken. Das Lied ist verspielt, locker, bewegend, sanft, mitreißend; einfach nur wunderschön. Mit dem -Ten Headed Beast- geht es genau so harmonisch und traumhaft weiter. -Seperate The Sea- ist ein gelungener Instrumentalsong. Ein wenig an die Musik des Brandt-Brauer-Frick Ensembles erinnert mich -Rabbits on the Roof-. Das rhythmische -Beehive- lebt von der unglaublichen Stimme Eva Milners. Beendet wird das Album vom ruhigen -Stones-.

Ich wiederhole mich gern: Merken sie sich den Namen Hundreds. Ich bin mir sicher: Dieses Duo wird es schaffen. Die Musik der beiden Hamburger ist weltweit universal hörbar. Ich hoffe, dass sich die Qualität dieser wunderbaren Musik durchsetzt. Sie hätte es verdient.
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am 10. Mai 2014
Der große Sprung nach vorn – Hundreds

Seit Tagen schon möchte ich darauf hinweisen, dass das Hamburger Duo Hundreds mit ihrem neuen Album Aftermath durch deutsche Gefilde tingelt. Die Geschwister Milner haben 2010 mit ihrem selbstbetitelten Debüt für ein bisschen Indie-Furore gesorgt. Jener entrückte, mit einer ordentlichen Prise Electro gewürzte Pop fand Anklang. Wer dunkler Schönheit zugewandt war, kam damals um das Erstlingswerk nicht herum. Vier Jahre später folgt mit Aftermath nun endlich der Ton und Klang gewordene Beweis, dass Hundreds keineswegs Eintagsfliegen waren. Zwischen balladeskem Piano und elektronischen Becircungen entfaltet sich ein Songwriting, welches zum großen Sprung nach vorn nicht bloß ansetzt, ihn vielmehr mutig vollzieht. So geschieht eine Platte, die sich einerseits im Detail verliert, in zärtlicher Tüftelei ergeht, dabei zugleich mit bestimmtem Strich Lieder vorwärtsspinnt. Solch Entschlossenheit gibt den Songs Seele, lässt sie opulent, charakterfest wirken. Eva Milners Gesang verströmt unantastbares Charisma. Ausdruckskraft trifft bei ihr auf Integrität, dieser Stimme scheint jedwede billige Gefühligkeit fremd. Philipp Milner fällt die angesichts jener geschwisterlichen Präsenz doch recht dankbare Aufgabe zu, mit all den Instrumenten (Piano, Synthies) die Ästhetik weiter auszugestalten, Atmosphären zu verdichten.

Es sind Songs zum Staunen, die sowohl spröde als auch prunkvoll klingen. Eigentlich beginnt die Chose noch recht harmlos, Circus ist ein aufrappelnd-optimistischer, beschwingter Track, der eine Leichtigkeit erreicht, die für Aftermath keinesfalls typisch ist. Ten Headed Beast mit den Zeilen “My truth is a ten headed beast/ I’m possessed/ Never stops telling me what I could be” entspricht schon eher dem, was die introspektive Düsterkeit des Duos ausmacht. Our Past verbindet die unterkühlte Ausstrahlung von Portishead mit dem hymnischen Element eines starken Tracks der Pet Shop Boys. Es brilliert als wuchtiges Statement, als Referenztrack, an dessen Eleganz sich viele Synthie-Pop-Kapellen rund um den Erdball die Zähne ausbeißen. Foam Born wiederum gibt sich sehr divaresk im Gesang, während das Piano ganz vorsichtig um diese atemberaubend erzählende, voll Klarheit schimmernde Stimme schleicht und tapst, dann allmählich auf Tuchfühlung geht, nur um von erneuter Inbrunst ganz und gar dominiert zu werden. Rabbits On The Roof offenbart sich als sinister flackerndes, in Trance trippelndes Werk, welches durch eine futuristische, in den Szenerien wechselnde Hektik jagt. So wie die experimentelle Kleinteiligkeit überzeugt, erweist sich auch die große Idee, der Ritualtanz von Beehive nämlich, als ungemein faszinierend. Dies führt zum gänsehäutigsten Momente der Platte, zum Augenblick magischer Ambivalenz, wenn die Bekenntnishaftigkeit des Gesangs dem bannenden Rhythmus entgegentritt. So mutet eine Arie der Erhabenheit an. Überboten nur noch vom enttäuschungsvollen, defätistischen Abgesang Stones, welchen ein verwunschener, dumpfer Chor beschließt.

Hundreds haben den bereits sehr verdichteten Klangkosmos ihres Debüts wieder geöffnet. Der Fortschritt liegt somit auch darin, ihre Ästhetik nicht mehr zu stark auf die elektronische Komponente zu fokussieren. Von der Strahlkraft her hat auch Eva Milners Gesang kräftig zugelegt. Aftermath ist nie das oft beklagte, erzitterte Zweitwerk, das mit sich ringt, den guten Eindruck des Erstlings zu bestätigen. Es zeugt vielmehr von einer Weiterentwicklung, wie man sie sich als Hörer in den kühnsten Träumen kaum erhoffen durfte. Dieser Tage ist das Duo quer durchs Land auf Tour. Man sollte unbedingt hingehen!
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am 17. März 2014
Ein Bekannter gab mir den Tipp mit den "Hundreds". Er hatte die Band bei einem Konzert gesehen und war begeistert. Das war vor drei Jahren. Also besorgte ich mir das Album und war einfach hingerissen, überrascht, angefixt, überwältigt. So viel Gefühl und Verspieltheit in einem hatte ich auf einer elektronisch angehauchten Pop Platte so nicht erwartet. Ich war und bin noch immer fasziniert davon.

Nun also der zweite Streich der "Aftermath" genannt wird. Ich war ein wenig skeptisch und auch ein wenig verärgert. Denn das Vorgängeralbum hat mir extrem viel gegeben, war mein ständiger Begleiter bis heute. Sollten die beiden es doch dabei belassen, so dachte ich. Aber die Neugierde obsiegte natürlich, als die Ankündigung zum 2. Album kam. Gefüttert durch Häppchen aus sozialen Netzwerken, Newslettern, Papiermedien und dem Radio, wurde die Vorfreude und die Neugierde gesteigert auf das was da kommen sollte.

Mit kleinen Songschnipseln, wie dem Beehive (Prelude), hielten die Hamburger mich bei der Stange. Dann kam der erste Song "Circus" und ich war etwas schockiert und ernüchtert zugleich. Was sollte das bitte sein? Folk? Pop? Die ersten Klänge hörten sich an wie die Titelmusic von "Twin Peaks", dann folgte leichtes Popgeträller. Na toll!

Nun wollte ich mehr wissen und es folgte eine Radiosession bei FluxFM, einem berliner Radiosender. Dort haben die beiden Hundreds neues Material im Studio live dargeboten. Und da war sie wieder, die Gänsehaut, welche langsam den Rücken hinauf kriecht und wieder war ich hin und weg. Warum macht Ihr das, schrie ich die beiden in Gedanken an, zuerst schickt Ihr mich in die Tiefe des Raumes um mich dann in ungeahnte Höhen zu katapultieren. Das könnt Ihr doch nicht machen!

Kurze Zeit später habe ich das Album vorbestellt und hlte es nun seit der VÖ in meinen Händen. Die anfängliche Skepsis hat sich in Luft aufgelöst, denn das Album ist einfach wunderschön. Der elektronische Anteil ist immer noch sehr hoch, besonders im zweiten Teil der Platte, doch sind diese Arrangements sehr zurückhaltend und agieren als Teil des grossen Ganzen. Über allem schwebt aber der fantastische Gesang von Eva Milner. So viel Gefühl und Ausdruck ist einfach unglaublich.
Insgesamt wirkt das Album geerdeter und durchdachter als der Erstling. Man merkt, zumindest bilde ich mir das ein, dass sich im Leben der Geschwister einiges geändert haben muss.

Einzelne Kritiken zu den Titeln erspare ich mir aber lieber, denn jeder sollte das Album in Gänze geniessen und sein eigenes Urteil bilden. Aber einen Favoriten habe ich dann doch und zwar den Einsteiger "Aftermath". Es ist so viel Kraft und Ausdruck in dem Song, dass es mich jedes Mal "aus den Socken haut". Hammer!

Abschliessend bleibt zu sagen, dass den beiden Hamburgern ein wunderbares Album und ein würdiger Nachfolger gelungen ist. Ich wünsche den Hundreds, dass Sie die Anerkennung für Ihre Arbeit und liebe zur Musik bekommen welche Sie mehr als verdienen. Sowohl in monetärer als auch in künstlerischer Hinsicht.

Ich danke Euch für die wunderbaren Songs und die Zeit die ich mit Euren Liedern verschwenden darf. Ihr seid toll! Danke!
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am 4. Januar 2017
Ich muss sagen, dass mir das Debutalbum von Hundreds bis auf den Song "Let's write the streets" nicht sooo gefallen hat, dieser Song war aber grandios, weswegen ich mir auch das Album inklusive Variations gekauft habe. Mit dem Rest wurde ich nicht ganz so warm. Nachdem dann "Wilderness" herauskam und ich völlig hin und weg von diesem Album war, hab' ich dann in Aftermath hineingehört und mir die Extended Version gekauft. Ähnlich wie Wilderness ist Aftermath eingängiger wie das Debutalbum und besticht durch unglaublich gut arrangierte Songs, die fast schon in Richtung filmischer Soundtrack gehen, zum Beispiel Aftermath selbst oder das geniale Stones, aber auch Songs wie Our Past. Insgesamt ist es sowohl bei Wilderness als auch bei Aftermath ein Vergnügen, das gesamte Album von vorn bis hinten durchzuhören, nur um dann wieder von vorne zu starten, denn alle Songs sind ausnahmslos hörenswert. Wenn Hundreds ins Konzert kommen, muss ich da hin :-) Top Empfhlung, macht so weiter!
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am 25. September 2014
Eher zufällig über diese Band gestolpert. Ungewöhnlicher Sound aus der leicht elektronischen Ecke, fliessende Melodien und eine traumhafte Stimme zum zuhören. Ist derzeit auf meiner persönlichen Heavy Rotation.
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am 25. Mai 2014
also ich war kein grosser fan vom ersten album ausser write the streets und happy virus. aber das zweite album ist erste sahne vom ersten bis zum letzten song. i simply love it. laeuft hoch und runter bei mir.
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am 14. Januar 2017
Phänomenale Klanggebilde. Ein vollkommen eigenständiger Elektro-Sound. Die Musik ist ein einziger Flow. Wie ein sehr schwerer, sehr dunkler Shiraz bei Zimmertemperatur, dem man Ingwer, Orangenschale und Kardamom zugefügt hat. Noch besser sind Hundreds auf der Bühne!
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am 15. November 2016
ich habe die Gruppe und die Musik bei Kulturradio gehört und mir gleich die passende Musik dazu runtergeladen, es wird nicht jeden Geschmack treffen, man sollte aber unbedingt mal reinhören
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am 25. Mai 2014
Sensationelle Scheibe...ein Muss für alle Elektrofans.War selbst auf einem Konzert in Offenbach da wächst was Grosses heran.
Kann ich nur empfehlen
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am 8. Juli 2014
Wie das Album zuvor, wieder mal eine Ohrenfreude! Sehr melodisch und nicht langweilig, bei jedem Hören gefällt mir das Album besser.
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