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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
65
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:8,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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Sehr guter Film der ohne Klischees oder Hollywood-Stereotype auskommt. Wirkt alles sehr "realistisch" als ob man mitten drin wäre. Interessante Story mit historischem Hintergrund (die kanadischen Huronen und Irokesen), die absurde Christianisierung von Naturvölkern im 17. Jahrhundert, die nordamerikanische Natur, Seen, Flüsse, Wälder, Berge, sehr gute Regie und Schauspieler, fantastische Kameraarbeit / Landschaftsaufnahmen ..... Alles was ein guter Film braucht.
Ende ein bißchen traurig Kein Happy End.
Fantastische, zur Handlung passende Filmmusik.
Fazit: Anschauen.
Ich habe sowohl die DVD als auch die Bluray gekauft, beide sehr gute Bildqualität auch die DVD. Ton DVD: DD 2.0 ganz Ok, Bluray mit DTS-HD viel besser als die DVD, keine Extras nur einen Trailer. Bildformat DVD: 1.85:1, 720p, 16:9 anamorph. Bluray: 1.85:1, 1080i, 16:9 anamorph, AVC Codec, 30 Mb/s.
Die Soundtrack CD auch gekauft ... schöne Musik.
FSK12 halte ich für einen Fehler.
Es gibt einige blutige Szenen und auch unverblümten "Indianer-Sex" und die ganze Story ist zu sehr "erwachsen-realistisch".
FSK16 wäre angemessen.
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am 1. September 2017
Ein sehr origineller und toller Indianerfilm.
Der nicht mit Schonungslosigkeiten spart.
Für alle die auf gut gemachte Indianerfilme stehen.
Toll.
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am 27. November 2014
Der Film selbst gefällt mir von der Machart sehr gut. Die Geschichte ist eher Durchschnitt, aber vom Thema und der bildlichen Umsetzung her so gut, daß es nicht wirklich stört. Was ich sehr problematisch fand, sind die im Bild integrierten englischen Untertitel. Man kann zwar deutsche Untertitel dazuschalten (dann oben im Bild zusammen mit den Englischen unten im Bild), das Ausschalten ist jedoch nicht möglich.
Da die Größe der englischen Untertitel fast das untere Drittel des Bildes einnimmt, ist das schon sehr störend und verdirbt die schönen Aufnahmen. Will man auf Deutsch mitlesen, ist schon fast das halbe Bild gestört.
Schade, ohne die Untertitel wäre mir der Film leicht 4-5 Sterne wert.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2017
Ein Film fernab von jeder Indianerromantik. Gedreht mit enormem Aufwand und in grossartigen Bildern; vor allem die Fahrten der Kanus auf den einsamen Seen der winterlichen Wildnis beeindrucken. Die Handlung des Films folgt weitgehend der Buchvorlage - wer die Handlung des Filmes kritisiert vergisst, dass es sich hier um eine Buchverfilmung handelt.
Der Film ergreift - wie das Buch - keine Partei, es gibt kaum Gut und Böse, er schildert und überlässt das Urteil dem Betrachter. Grossartig auch die Leistung sämtlicher Schauspieler.
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am 29. August 2005
Dieser Film aus dem Jahre 1991, ist in vielen Punkten ein absolutes Ausnahmewerk und steht von seiner Art und Thematik ganz alleine in der großen Film-Landschaft da. Dieser Film ist wohl wirklich einer der wenigen die sich als INDIANER-FILM bezeichnen können. Hier werden die Indianer alle von echten Indianern gespielt und nicht etwa von Italienern oder Jugoslawen, auch sind die Kleidungen, die Kanus, die Traditionen, die Sprache, die Kultur, das Essen und vieles mehr so original getreu wie fast nirgends wo dargestellt worden. Die Geschichte ist hart, realistisch, nüchtern und sehr traurig. Die Bildgewalt ist einfach atemberaubend und lässt einen den Film einfach oft nur noch mit offener Kinnlade anschauen. Die Botschaft des Films ist eindeutig, einfach aber zugleich sehr tiefsinnig. Das absolute nicht Verstehen der Europäer gegenüber einen Naturvolk wird hier sehr gut rüber gebracht. Die Schauspieler sind alle sehr überzeugend und tragen sehr stark zu der intensiven Atmosphäre des Films bei.
Ich warte nun händeringend auf eine deutsche DVD-Veröffentlichung eines so wertvollen Filmes.
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am 26. Oktober 2003
Der Film erschien mir sehr realistisch und menschlich nachvollziehbar- so kann es durchaus gewesen sein als im 17. Jahrhundert die Missionare mit ihren guten Vorsätzen auf die Indianer trafen, in deren Lebenswirklichkeit die christliche Religion, die sich unter ganz anderen Voraussetzungen und Umständen entwickelt hat, einfach nicht hineinpaßte. Und so bewirken denn gerade gutgemeinte Handlungen schlimme Folgen und den Indianern wäre es besser bekommen, den Prediger seinem Schicksal zu überlassen...
Mir gefiel auch der Einblick in eine fremde magische Welt- und Naturordnung, "in der Träume wirklicher sind als die Realität", die auch den Priester letztendlich verunsichert und die uns tiefnachdenklich stimmen läßt.
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am 25. Mai 2014
endlich auf DVD in deutscher Fassung
aber man übe sich in Geduld, dann hat man Erfolg.Lang hat es gedauert...Hannes H
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am 14. Februar 2014
Ich beschäftige mich schon seit über 40 Jahren mit amerikanischer Pioniergeschichte und natürlich auch mit der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner . Dieser kanadische Film ist total realistisch und für Freunde dieses Genre ein absolutes muss ! Ich habe die DVD schon jetzt bei Amazon vorbestellt , denn ich weiss , das ich einen Film bekommen werde , der besser ist als viele Filme dieser Art , welche bis jetzt gedreht wurden. Alle Freunde dieser Filme sollten auf jeden Fall zugreifen , denn ihr werdet begeistert sein.
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Black Robe - Am Fluss der Irokesen

Dem hier vom Label "White Goatee Film" im Vertrieb der "Schröder Media" auf DVD verlegten Film eilt seit seiner Premiere im Jahr 1991 ein schon geradezu legendärer Ruf voraus. Der unter der Regie von Bruce Beresford ("Miss Daisy und ihr Chauffeur" 1989) in Kanada und zum Teil auch in Frankreich abgedrehte, beeindruckende Streifen hat mich tief berührt. Das Drehbuch schrieb Brian Moore unter Verwendung des von ihm bereits 1985 unter dem Titel "Black Robe" veröffentlichten Romans.

Der in einer kanadisch-australischen Gemeinschaftsproduktion mit Beteiligung der USA entstandene Film erhielt neben viel Lob von der Fachpresse und dem Publikum auch zahlreiche Auszeichnungen. Immer wieder wird er in einem Atemzug mit Kevin Costners Welterfolg "Der mit dem Wolf tanzt" aus dem Jahr 1990 genannt und als ebenbürtig und zum Teil in seiner Wirkung und Aussage sogar noch intensiver beurteilt.

Dafür sorgen neben der ebenso spannenden wie berührend authentisch und beklemmend erzählten Geschichte des Films vor allem die in ihm zu erlebenden Darsteller. Neben Lothaire Bluteau in der Rolle des Missionars "Pater Laforgue" und dem ihn begleitenden "Dennis" (Aden Young) wurde ein Großteil der sonstigen Besetzung in dem Film, die sich aus verschiedensten Indianerstämmen zusammensetzt, mit Darstellern, die ihre Rollen mit authentischem Hintergrund verkörpern, besetzt.
Zudem bieten die einfach nur als fantastisch zu benennenden Bilder von Chef-Kameramann Danny Batterham zusammen mit den Kostümen und Örtlichkeiten einen Anblick, der in dessen gegebener Ursprünglichkeit und einzigartigen Natürlichkeit nicht in Worte zu fassen ist.

Die im Jahr 1634 ihren Anfang nehmende Geschichte berichtet über "Pater Laforgue", der sich im Zuge der christlichen Missionierung der Eingeborenen im französisch kolonisierten Kanada auf eine Reise zu einer entlegenen Missionsstation begibt. Dabei wird er von dem jungen "Dennis", sowie einigen Indianern begleitet.

Auf dem Weg dorthin werden sie von feindlich gesinnten Irokesen übermannt. Es ist der Ausdruck für ein Aufeinandertreffen höchst unterschiedlicher Lebensauffassungen und kultureller Wurzeln, die gepaart mit gegenseitigem Unverständnis und Voreingenommenheit die Situation eskalieren und in purem Grauen enden lassen. So einige Male war ich beim Ansehen des Films geradezu geschockt von der Brutalität und der in ihm authentisch vermittelten Szenerie des Glaubenskampfes und der Intoleranz dem anderen gegenüber.

Der Film, der eine Laufzeit von ca. 96 Minuten hat, findet sich auf einer DVD, die zur Aufbewahrung in ein schlichtes Amaray-Case mit Wendecover kommt. Das Bild von der DVD kommt dabei laut Cover anamorph im 16:9 (1,85:1) Format zur Ansicht. Die Qualität des von der DVD zu erlebenden Bildes kann im Gesamteindruck als gut beurteilt werden. Die Schärfe als auch der Kontrast zeigen sich von der DVD in beinahe durchweg gut gesetzten mittigen Werten. Ab und an machen sich kleinere Beschädigungen und von der Filmrolle mit übernommene Markierungen für den Filmvorführer bemerkbar. Größere Unruhen, Rauschen oder Ähnliches fielen mir nicht während der Wiedergabe auf.

Die DVD-Menüs zeigen sich ebenso übersichtlich und gut bedienbar gestaltet. Unmittelbar nach Einlegen in den Player lässt sich über "Filmstart" mit der Wiedergabe beginnen. In einem separaten Menü können in zwölf kleinen Fenstern aufgezeigte "Kapitel" angewählt werden. Über den Menüpunkt "Einstellungen" gelangt man zu den audiovisuellen Angeboten. Außer dem "Originaltrailer" bietet die DVD noch eine "Trailershow" zu weiteren Veröffentlichungen an.

Tonbewertung:

Neben der deutschen Synchronfassung bietet die DVD auch den englischen Originalton mit an. In beiden Versionen, die jeweils im Format Dolby digital 2.0 zu Gehör kommen, sind die Darsteller gut verständlich.
Ab der ca. sechzehnten Minute kommt es für einige Sekunden zu einer extrem auffälligen Asynchronität im Ton beider Sprachfassungen.

Eine Besonderheit ist, dass die Indianer in dem Film in ihren jeweiligen Stammessprachen zu hören sind. Für die vorliegende DVD-Erstellung wurde eine Vorlage genutzt, bei der in diesen Szenen fest eingearbeitete englische Untertitel gezeigt werden.

Optional können an diesen Stellen auf Schwarzbalken in weißer Schrift dargestellte deutsche Untertitel, welche dann über die englischen Untertitel gelegt werden, aufgerufen werden. Leider reicht dabei der Schwarzbalken nicht immer ganz über die gezeigten englischen Untertitel, sodass diese dann zum Teil mit im Bild zu sehen sind, was das Mitlesen etwas erschwert. Außer den zuschaltbaren deutschen Untertiteln in diesen Momenten besteht auch die Möglichkeit, den Film bei der sowohl deutschen als auch englischen Tonwiedergabe komplett deutsch untertiteln zu lassen. Leider finden sich in den DVD-Menüs hierfür keine Auswahlmöglichkeiten, sodass man diese Einstellungen nur am eigenen Player in dessen System vornehmen kann.

Gesamteindruck:

Hier kann man wirklich nur sagen "Endlich"! Endlich hat es dieser Film in Veröffentlichung durch das Label "White Goatee Film" und im Vertrieb der "Schröder Media" geschafft, für den deutschsprachigen Raum auf DVD zu erscheinen. Der allein schon mit seinen Bildern und Kostümen beeindruckende Film bietet zudem eine mit Anspruch und ebenso nachdenklich wie berührend erzählte Geschichte, die wohl keinen kalt lassen dürfte. Daher, trotz einiger technischer Unzulänglichkeiten, eine ganz klare Empfehlung für diesen cineastischen Leckerbissen auf DVD.
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am 16. August 2006
Dieser Film ist ein kleines Meisterwerk - auch wenn ich lange gebraucht habe, um das zu verstehen. Das liegt mit Sicherheit auch daran, daß seine Erzählstrukturen - die Handlung und ihre Auflösung - die klassischen Muster der Filme verlassen, die wir heutzutage gewohnt sind. Was mich jedoch bereits beim ersten Anschauen gefesselt hat, ist die die ungeheure Bildsprache, die Beresford zusammen mit der Musik von Georges Delerue zu einem cineastischen Erlebnis zusammenfasst.

Ein französischer Priester geht zusammen mit einem Gehilfen und einem Indianerstamm tief in die Wälder der neu entdeckten "Neuen Welt", um dort eine Mission aufzusuchen, die vor Jahren gegründet wurde und von der man seither nichts mehr gehört hat.

Wer erwartet, daß sich am Ziel der Reise Antworten auftun und Konflikte auflösen, der wartet vergeblich. Die Reise ist die Antwort. Das Reise dieser Menschen, deren Herkunft und Weltanschauung unterschiedlicher nicht sein könnte, entblättert mit jeder Szene Antwort um Antwort auf die Frage, warum die Ankuft der Europäer der indigenen Ur-Kultur Amerikas den Untergang bringen musste.

Die Schluß-Szene, in der der Priester / Dämon / Schwarzrock den an Cholera erkrankten Indianern das Sakrament der Taufe anbietet, indem er ihnen die Frage, ob er sie liebe, rückhaltlos mit "Ja!" beantwortet und die dann übergangslos in den Schlußsatz mündet, daß die christianisierten Indianerstämme alle samt und sonders von ihren Rivalen ausgerottet wurden, woraufhin die Missionare ihre Stationen in den Wäldern Nordamerikas aufgaben, gehört für mich zu den tragischsten, ergreifendsten Momenten der Kinogeschichte.

Die englische Subline zum Film lautete: "Forget Dances with Wolves - THIS is the real thing." Verdammt richtig.
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