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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
27
4,4 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:7,99 €
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am 26. Januar 2014
Viele Jahre hat das Buch auf meinem SuB gelegen und wie so oft völlig zu Unrecht! Natürlich hat mich die Dicke des Buches abgeschreckt, und zu allem Überfluss sind es nicht nur viele Seiten, sondern diese auch noch eng und mit kleiner Schrift bedruckt. Und dennoch – es hat sich gelohnt!

„Engel aus Stein“ ist eine grandiose Familiengeschichte, fast schon ein Epos, die die Geschichte der Familie Cavendish erzählt, die immer wieder gekreuzt wird von der eigentümlichen und skurrilen Constance Shawcross. Sie beginnt im Jahre 1910 und endet 17 Jahre später – dabei lernt man unzählige Personen kennen, die jedoch geschickt nach und nach eingeführt und vorgestellt werden. Es ist sicherlich zum Einen eine Familiengeschichte, jedoch auch ein Krimi, in dem es gilt, einen Mord aufzuklären, zum Anderen darf natürlich auch die eine oder andere Liebesgeschichte nicht fehlen. Das Buch besticht jedoch doch die fantastischen Charaktere, die alle ihren Ecken und Kanten haben, wunderbar ausgearbeitet sind und durch ihre Skurrilität ins Auge fallen. Jeder scheint ein Geheimnis zu haben, das er versucht zu verbergen und das aus unterschiedlichsten Gründen. Viele Themen beherrschen das Buch und es fällt schwer, sie in einzelne Worte zu fassen, neben Liebe und Vertrauen, Freundschaft und Enttäuschung geht es vor allem auch um Wahrheiten und Lügen.

Der größte Teil der Geschichte wird aus Sicht von Viktoria Cavendish erzählt, die letzte Lebende der Familie, die versucht, die Rätsel ihrer Kindheit zu lösen. Sie findet alte Briefe und Tagebücher und kann zuletzt auch durch Gespräche mit Freunden der Familie das Rätsel um ihre eigene Kindheit lösen, Dabei spielt Constance, ihre Patentante, eine zentrale Rolle und eigentlich ist auch sie die heimliche Protagonistin des Romans. Sie ist mir nicht wirklich sympathisch, oft konnte ich nur den Kopf schütteln über ihr Denken und Handeln und dennoch übt sie auch auf mich eine wahnsinnige Faszination aus, der ich mich kaum entziehen konnte. Es gleicht schon eher einer Charakterstudie über Constance, so tiefgründig und detailliert ist gerade ihre Figur dargestellt. Aber auch die anderen kommen bei der Darstellung nicht zu kurz. Hier gibt es keine „normalen“ Charaktere, jeder ist irgendwie besonders, manche erscheinen vielleicht krank und skurril. Und dennoch ist die ganze Geschichte glaubhaft. Immer wieder gibt es Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, dadurch bleibt die Geschichte spannend und unvorhersehbar. Gerade die letzten 200 Seiten waren sehr spannend, hier konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Anfangs musste ich mich jedoch erst einlesen in die Geschichte, dabei ist der Schreibstil gut lesbar und angenehm. Es tauchen zu Beginn viele Personen auf, die aber gut eingeführt werden, so dass ich nie den Überblick verloren habe. Sally Beauman setzt Beschreibungen dort ein, wo sind notwendig sind, greift jedoch nicht zu übermäßigen bildhaften Ausschweifungen über Flora und Fauna. Im Mittelpunkt des Romans stehen eindeutig die Charaktere, ihr Denken und Handeln. Der Mittelteil des Romans hatte vielleicht die eine oder andere Länge, die ich jedoch verschmerzen konnte, da man stets erkennen konnte, wohin die Geschichte will.

Mein Fazit
Man sollte sich nicht abschrecken lassen durch die vielen eng bedruckten Seiten, denn lässt man sich auf dieses Werk ein, wird man mit einem spannenden Generationenroman belohnt, der durch exzellente Charaktere besticht, deren Denken und Handeln einen immer wieder überraschen und so den Roman spannend und unvorhersehbar bis zum Schluss machen. Nur wegen der wenigen Längen im Mittelteil ziehe ich einen halben Stern ab, daher 4,5 Sterne!
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TOP 500 REZENSENTam 28. August 2012
... so beginnt Sally Beaumans Roman "Engel aus Stein" und zieht einen bereits mit diesem Anfangssatz in einen Sog, der über die gesamten rund 850 Seiten des Romanes anhält.

1968 ist es, als die Hauptprotagonistin Victoria Cavendish nach dem Tod ihres Onkels Steenie, einer ihrer letzten lebenden Verwandten, auf einer Indienreise eben diesen Wahrsager aufsucht.
Die Begegnung verwirrt sie, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben stehende 38jährige Innenarchitektin, und angeregt von diesem Erlebnis beginnt sie, im Rahmen der Auflösung des von Onkel Steenie geerbten Familienanwesens anhand von eigenen Erinnerungen, alten Briefen und Tagebuchaufzeichnungen die Geschichte ihrer Familie zu rekonstruieren, in deren Mittelpunkt ein nie aufgeklärter mysteriöser Todesfall im Jahre 1910 und ihre ebenso schöne wie zwielichtige Patentante Constance stehen.
Mosaikartig setzt sich für Victoria und damit auch für den Leser das Porträt ihrer Familie und einer ganzen Epoche zusammen, welches fast 80 Jahre, drei Generationen, drei Kontinente und zwei Weltkriege umspannt und dabei keine menschliche Leidenschaft auslässt.
Im Mittelpunkt stehen dabei Victoria, ihre Eltern (wobei einen der Roman, was einen ganz besonderen Reiz bewirkt, lange Zeit darüber im Unklaren lässt, welche der diversen Personen der vorigen Generation Victorias Eltern sind) und ihre verlorene Liebe Frank, aber mehr und mehr wird klar, welch eine wichtige Rolle als Drahtzieherin im Hintergrund die gefährlich faszinierende, in ihrer Vielschichtigkeit ungreifbar bleibende Constance spielt, die tatsächlich drei Generationen der Familie Cavendish in ein dichtes Netz aus Intrigen, Lügen und wohldosierten Halbwahrheiten verstrickt hat.

Am Anfang habe ich die vielen Zeitsprünge und Perspektivenwechsel sowie die vielen aufgenommenen Handlungsfäden, die dann vermeintlich fallen gelassen werden oder ins Nichts führen, als etwas anstrengend empfunden, aber sehr schnell erkennt man als Leser, daß hinter der vordergründigen Mosaikartigkeit der Erzählweise ein perfekt durchkomponierter Aufbau steckt, in dem nichts zufällig und nichts unwichtig ist.
Passen Sie also genau auf - und heben Sie sich dieses faszinierende Buch am besten für ein freies Wochenende oder den nächsten Urlaub auf, denn Sie werden es bestimmt nicht so leicht aus der Hand legen wollen.
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am 14. Juni 2014
Eigentlich wollte ich den Roman nach 150 Seiten weglegen. Zuviel Zeitstränge, zu langatmig. Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe. Es ist ein Roman um starke Gefühle, Missbrauch, Krieg und einen Mord. Viktoria ist die sympathische Figur, Constanze trägt den Roman aber auch Montague ist eine gute Figur.
Alles in allem war ich überrascht. Unbedingte Leseempfehlung!
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am 9. April 2009
Ende des 20. Jahrhunderts: Man selber steckt in der Rolle der Ich-Erzählerin, Victoria, die ihre Patentante Constance, einer der wenigen Verwandten, die der Waise noch bleiben, sucht. Sie bildet die Rahmenhandlung und erfährt nach und nach ihre Familengeschichte - wobei auch Victoria merkwürdig geheimnisvoll bleibt. Ihre Geschichte erfährt man jedoch ganz zum Schluss.
Die vergangene Handlung beginnt auf Winterscombe, dem prachtvollen englischen Landsitz der Familie Cavendish, wo im Jahr 1910 das Auftauchen des Halleyschen Kometen mit einem rauschenden Fest gefeiert werden soll.Dieses gesellschaftliche Ereignis wird das Leben aller Beteiligten entscheidend verändern, vor allem das Leben der kleinen Constance Shawcross, deren Vater in dieser Nacht auf tragische Weise ums Leben kommt.
Das Rätsel um den Tod (Mord?)an Mr. Shawcross ist nur das Ereignis, das alles in Gang bringt. Das Rätsel um seinen Tod spielt im Laufe der Geschichte kaum noch eine Rolle, bis am Ende des Romans schließlich alles aufgelöst wird. Oder auch nicht. Mit ein paar Fragen bleibt der Leser allein, was aber durchaus gewollt ist und nicht auf ein Plothole hinweist.
Im folgenden wird das Leben von Constance geschildert und der Cavendish-Familie, mit der sie eng verbunden ist. Das Mädchen wird zu einer schönen Frau, die ihr Umfeld manipuliert und von vielen gehasst und wenigen geliebt wird, alles vor der Kulisse der zwei Weltkriegen. Dabei fallen dem Leser die Fragen um Victoria wieder ein, dessen Eltern nie mit dem Vornamen charakterisiert werden: wer also von den Protagonisten in Constances Geschichte sind Victorias Eltern? Und warum sind sie jetzt, zu Victorias Lebzeiten, tot?
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am 5. Juli 1999
Dieses Buch fiel mir durch Zufall in die Hände und hat mich derart gefesselt, daß ich überhaupt nicht mehr aufhören wollte es zu lesen.... Das Leben von Constance zu verfolgen ist mehr als spannend. Vor allem geschehen immer wieder Dinge, die man so nicht einkalkuliert hat ! Es zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und wurde von mir schon an viele meiner Freunde weiterempfohlen - immer wieder mit der gleichen Resonanz: Spannung, Begeisterung und Lesesucht !
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am 20. Juli 2014
gut und flüssig geschrieben, macht Spaß zu lesen. Spannend. Man möchte es nicht aus den Händen legen und wissen, wie die Geschichte um das Geheimnis von Constance weitergeht. Teilweise werden Lebensabschnitte aus der Sicht der verschiedenen Personen beschrieben, das macht es noch geheimnisvoller....ein Buch, was Freude macht!!
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So bunt und aufregend wie das Leben selbst, wenn wir es nur richtig ins Auge faßten, so abwechslungsreich und überraschend wie unsere eigenen Erfahrungen, wenn wir sie nur selbst begriffen und eine solche Chronistin fänden wie Sally Beauman, die überdies begriffen hat, was Tolkien meinte, als er den Künstler einen "sub - creator" nannte: ihre große Welt, so dicht bevölkert mit unvergeßlichen Charakteren wie kaum ein Roman von Charles Dickens und (gemessen an unseren gesteigerten Erwartungen) mindestens ebenso spannend und ebenso anschaulich, ist in sich so schlüssig, daß der Leser schon allein deshalb so beglückt zurückbleibt, als hätte er endlich auch seine eigene Welt begriffen. Diese Art von Verzauberung ist die schönste. Lesen! Lesen! Lesen!
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am 17. Januar 2015
Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings ist es teilweise ziemlich in die Länge gezogen, so dass ich mir vorstellen kann, dass mancher Leser die Geduld verliert. Es empfiehlt sich, den Roman zu lesen, wenn man genügend Zeit hat und keine langen Unterbrechnungen machen muss.

Das Buch ist auf mehreren Zeitebenen geschrieben: in der Gegenwart, die die Protagonistin Victoria schildert, Victorias Kindheit und dann die Erzählungen von Victorias Patentante Constance als Kind und als junge Frau. Constance ist eine ungewöhnliche und schillernde Persönlichkeit, die mit ihrem manipulativen Charakter für Unruhe und Unfrieden sorgt. Wahrheit und Lüge sind schwer auseinander zu halten.Insgesamt fand ich das Buch eine fesselnde Lektüre trotz ein paar Ungereimtheiten und Längen wie z.B.die Schilderung der Party am Abend des Kometen.
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am 16. November 2014
Der Titel hat mich angesprochen, und als Viel- und Schnell-Leserin war ich froh, einen Roman mit so vielen Seiten gefunden zu haben. Am Anfang war ich auch noch begeistert von der Stimmung, die das Buch aufbaut (das alte Hause, die Familie, Constanze)
Irgendwann wird die Liebe zum zentralen Thema, in all ihren Formen. Oft nicht in den besten. Das wird zunehmend beklemmend, die vielen Paarungen, die vielen Verwirrungen, das ungeliebte und missbrauchte Kind, das sich an seiner kompletten Umwelt zu rächen versucht und somit viel Schaden anrichtet. Die Beziehung Constanze/Montague bleibt mir bis zum Schluss ein Rätsel und nicht schlüssig. Nach ca. 70% des Buches hat man den Eindruck, die Ideen für einen guten Schluss sind ausgegangen. Es ist mir zunehmend schwerer gefallen, das Buch zu Ende zu lesen. Der Schluss hat mich dann nach all den Seiten schon enttäuscht. Wenigstens eine Liebe kam zu einem guten Ende, aber ansonsten kann man nur von Enttäuschung, Tragik und Selbstzerstörung lesen.
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am 8. Februar 2015
Man muss sich auf dieses Buch einlassen und etwas Gedlud mitbringen, dann erlebt man ein Meisterwerk.
Zuerst dachte ich, dass mich die übliche "Frau mit Herrenhaus in England ergründet das Familiengeheimnis"-Geschichte erwartet.
Aber es geht vor allem darum, eine zerstörerisch wirkende Frau zu beschreiben, die die einem auf der einen SEite unsympathisch ist, die man aber doch irgendwie mag, weil sie einem im Grunde genommen leid tut.
Diese Person, genau wie die anderen, werden so vielschichtig beschrieben, dass man sie zu kennen glaubt.
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