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Kundenrezensionen

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am 6. Juli 2015
Unter den Elben der Stadt Nophelet geht die Angst um: Bereits fünf von ihnen sind einem Serienmörder zum Opfer gefallen, der den Opfern ihr gesamtes Blut geraubt hat. Die Stadtwache ist völlig ratlos, was den Täter angeht, und aufgrund des Blutverlustes kommen schnell erste Gerüchte auf, dass die Vampyre (ja, die schreiben sich hier tatsächlich so) es doch nicht so ernst mit ihrem Abstinenzgelübte nehmen.Um den Fall endlich zu klären, entsendet das IAIT - das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie - sein bestes Ermittlerduo: den durch einen etwas fehlgeschlagenen Lichtadepthen Meister Hippolit (ein Magier der achten Stufe in der Gestalt eines Teenagers) und den Troll Jorge, seinen Gehilfen. Gemeinsam machen sich die Ermittler auf, die Mordfälle aufzuklären und weitere Unruhe in der Bevölkerung zu vermeiden. Doch die Spuren sind äußerst dünn gesäht und ihr Gegner erweist sich bald als überaus verschlagener Verbrecher, der ihnen scheinbar immer einen Schritt voraus ist...

Eine wirklich tolle Idee, eine Kriminalgeschichte in einer Fantasywelt anzusiedeln. Etwas Ähnliches habe ich bisher noch nicht gelesen - und nicht nur deshalb hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen. Die beiden Hauptfiguren könnten unterschiedlicher nicht sein, harmonieren aber gerade deshalb so gut miteinander. Ich hatte vor allem an dem Troll Jorge meinen Spaß - der ist schon eine arge Nummer (Lieblingsbeschäftigung: Saufen, essen und andere verprügeln) und hat immer für alles ein (mehr oder weniger passendes und vermutlich meist spontan ausgedachtes) Trollsprichwort auf Lager. Was mich jedoch gestört hat, sind die Frauenfiguren in diesem Buch bzw. ihr Fehlen. Wirkliche weibliche Hauptcharaktere gibt es nicht, höchstens ein paar Nebenrollen (selbst die Königin bleibt als Figur erstaunlich blass). Offenbar spielen Frauen in der Gesellschaft Nophelets keine Rolle - oder höchstens als Hausfrau oder Sexualobjekt. Bei den anderen innovativen Ideen (männliche Elben, die fast ausschließlich ihr Geld als Prostituierte verdienen) fand ich das dann doch zu einfallslos. Hier hätte ich von den Autoren mehr erwartet.
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am 20. Januar 2015
Bücher sind ja bekanntlich immer Geschmackssache. Dieses Buch trifft meinen Geschmack leider nicht. Ich habe es nach langer Zeit und mit vielen Pausen zu 75% gelesen, aber der Funke ist einfach nicht übergesprungen.
Ich komme nicht in die Geschichte rein, die Charaktäre erwachen für mich nicht zum Leben und das ganze Szenario sagt mir leider nicht zu.
Eigentlich schade.
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am 1. Juni 2010
Das Cover zeigt einen jungen Mann, der offensichtlich ermordet wurde. Das Bildnis könnte somit auch einen ganz normalen Krimi zieren und deutet nicht unbedingt auf einen Fantasy-Thriller hin.

Der Prolog steigt auch gleich voll in dieser Szene ein. Die Geschichte hat mich zu Anfang von der Atmosphäre sehr an "Jack the Ripper" erinnert. Dunkle Straße, Nebel, Prostitution und ein geheimnisvolles Wesen, das männliche Prostituierte umbringt. Allgemein erinnert die Welt der Autoren sehr an das England des 19. Jahrhunderts, nur dass durch die Straße neben Menschen auch Orks, Elben und andere Fabelwesen flanieren.

Die Hauptfiguren, der Troll Jorge und sein Partner Hipolit, haben mich doch einige Male zum Schmunzeln gebracht. Jorge hat eine sehr seltsame Art sich auszudrücken. Hipolit ebenfalls, denn dieser ist eigentlich über 100 Jahre alt und steckt dank eines verunglückten Zaubers in einem pubertierenden Körper fest. Das Duo ermittelt zum Großteil mit nachvollziehbaren Methoden. Ihr eigentliches Geschäft, die Thaumaturgie, ist mir allerdings ein kleines Rätsel geblieben.

Allgemein kann man dem Verlauf der Geschichte sehr gut folgen. Es kommen zwar neue Wortschöpfungen vor, werden aber meist im Laufe der Handlung oder im Gespräch gleich erklärt. Ein Glossar war jedoch leider nicht angehängt.

Fazit:
Der Roman ist durchweg spannend und vor allem witzig. Das kenne ich so von keinem Fantasy-Roman. Ich vergebe dafür fünf von fünf Punkten!
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am 17. April 2010
Foggarts Pfuhl, ein Stadtviertel in Nophelet wird der Schauplatz bestialischer Morde. Innerhalb kürzester Zeit werden Elbenstricher tot in den Straßen gefunden. Das merkwürdige daran: In den Leibern befindet sich kein Tropfen Blut mehr und auch die Hoden fehlen.
Für diesen Fall werden zwei Spezialisten der IAIT- einer Organisation, die sich auf die Aufklärung magischer Verbrechen spezialisiert hat, beauftragt, den Mörder so schnell wie möglich zu fassen.
Das Agentenduo besteht aus Hippolit, einem der besten und ältesten Magier des Landes, der wegen eines missglückten Verjüngungszaubers im Körper eines Knaben steckt, und Jorge, einem Troll, der dem Alkohol nicht abgeneigt ist und körperliche Gewalt bevorzugt.
Auf ihren Ermittlungsgängen treffen die Beiden allerlei illustre Personen. Doch vom Elbenschlächter fehlt jede Spur.
Erst als Jorge von einem Elbenstricher angesprochen wird, und dieser ihm mitteilt, dass der Mörder immer des Nachts in einem Vulwoog (so eine Art Limousine) durch Foggarts Pfuhl chauffiert wird und den jungen Elben bei lebendigem Leib die Körpersäfte entreißt, gibt es die erste heiße Spur. Während Hippolit mit einem alten Bekannten sprechen will, knöpft sich Jorge den Limousinen- Chef vor.
Der Inhaber des Vulwoog- Verleihs kann sich jedoch nicht daran erinnern, eines seiner Gefährte zu so später Stunde nach Foggarts Pfuhl geschickt zu haben. Seine Aufzeichnungen geben ihm Recht. Bevor Jorge das Gebäude verlassen kann, wird er von einem Vulwoog- Chauffeur angesprochen, der merkwürdige Andeutungen macht. Das folgende Gespräch der Beiden verläuft aber ins Nichts.
Auch Hippolit hat bei seinem alten Bekannten keine neuen Erkenntnisse gewonnen.
Als die beiden Ermittler von Prinz Salm in dessen Schloss eingeladen und gebeten werden, einen nahen Verwandten nicht in die Sache hineinzuziehen, werden sie hellhörig.
Entgegen dem Wunsch des Prinzen schleichen sich Hippolit und Jorge ins Gemäuer dessen Verwandten und erleben eine Orgie ungeahnten Ausmaßes.
Obwohl der Adlige Elbenblut verwendet, um eine Droge herzustellen, hat er nichts mit den Morden zu tun, da er seine Stricher für die Blutabnahme bezahlt. Er verrät den beiden Ermittlern, woher das Rezept stammt.
Hippolit und Jorge folgen der neuen Spur, doch was sie herausfinden, will einfach nicht zusammenpassen'

'Der Elbenschlächter' ist ein Buch, das sich von anderen Fantasywerken deutlich unterscheidet. Zwar sind die Vergleiche mit Holmes & Watson, Clever & Smart und Quentin Tarantino (Buchrücken) etwas weit hergeholt- die Geschichte ist aber trotzdem interessanter als ich gedacht habe.
Die Highlights des Werkes sind ganz klar die Hauptdarsteller. Der alleswissende Hippolit, der im Knabenkörper steckt, und Jorge, der Troll, der immer ans Trinken denkt und die unmöglichsten Trollsprichwörter hervorbringt. Diese Kombination und die Art, wie sich die beiden von Schauplatz zu Schauplatz bewegen, sind erfrischend.
Was mir auch sehr zugesagt hat, ist, dass alle Elben Stricher zu sein scheinen und es keine schnulzige Liebesromanze gibt!
Zwar sind die Actionszenen rar gesät, der Wortwitz und die Situationskomik entschädigen dafür.
Ich freue mich auf weitere Teile, die bereits angekündigt sind.

Mein Fazit: Eine erfrischend neue Geschichte, die lebhafte und durchgeknallte Personen beinhaltet und in der die Mischung aus Charakteren, Kampf und Magie stimmt.
Uneingeschränkt empfehlenswert für all jene, die mal wieder was Neues lesen wollen.
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am 9. November 2011
Fantasy plus Krimi, beides Genres, die ich sehr mag, und dazu noch lustig? Das versprach ein vergnügliches Leseerlebnis zu werden und ich wurde nicht enttäuscht. Der Humor hat mir glücklicherweise gleich gefallen, so dass ich mit einem Dauergrinsen das Buch gelesen habe. Besonders der Troll Jorge sorgte bei mir für häufige Lacher und ich habe fast schon seine Angewohnheit, für jede Situation schnell ein passendes Troll-Sprichwort zu erfinden, übernommen.

Doch nicht nur Jorge allein sorgte für lustige Momente. Die Zusammenarbeit mit seinem Partner Hippolit, einem Thaumaturgen, der sehr hoch in der Stufe der Zauberei stand, aber leider nach einer Verjüngungsprozedur, mit der Gestalt eines Teenagers zu kämpfen hat, hatte einen besonderen Reiz. Die beiden bei ihren doch sehr unterschiedlichen Ermittlungsmethoden zu begleiten war ein großer Spaß.

Gleichzeitig ging es allerdings auch etwas derb zu, denn die Ermittlungen führten tief in den Sumpf der Zivilisation hinein und so blieb einem der Anblick einer mehr als ausschweifenden Orgie nicht erspart. Aber auch dort kommt man einigermaßen heil wieder heraus, um sich dann in die nächste Gefahr und auf den nächsten Verdächtigen zu stürzen.

Es machte sehr viel Spaß, gemeinsam mit den beiden das Rätsel um den Elbenschlächter zu lösen. Nur sein Grund, die Morde so sehr grausam zu gestalten, hat mich nicht hundertprozentig überzeugt. Schön war für mich, dass, auch wenn mir gegen Ende die Identität dann doch noch klar wurde, ich über große Strecken sehr schön mitraten konnte.

Sehr gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Umgebung und der Figuren. Viele liebevolle Details und lebendige Schilderungen ließen die Orte deutlich vor Augen entstehen und einen gut in die Atmosphäre eintauchen. Fast zu gut, denn die Umgebung war nicht immer schön. Wenn man dabei die Beschreibung einer königlichen Toilette als besonders erfrischend empfindet, sollte das vielleicht zu denken geben ;)

Ich hatte wirklich viel Spaß mit der Geschichte und freue mich jetzt schon auf den Folgeband und hoffentlich noch viele weitere Krimis mit dem ungleichen Gespann.
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am 18. Juni 2013
Der erste Fall von Jorge und Hippolit ist ein richtiges Farbspektakel. Es ist alles vertreten was ich bei einem Buch klasse finde (wobei ich allerdings zugeben muss einen sehr eigenen und wählerischen Buchgeschmack habe ^^) . Der "kleine" Hippolit muss mit Vorurteilen seinem Aussehen gegenüber fertig werden und Jorge,... ist einfach ein Erwischer wie er im Buche steht ^^
Die Spannung wird nach und nach aufgebaut,man stochert mit den beiden Ermittlern ein wenig im Dunkeln, was den Täter nicht zu schnell verrät, und der Witz kommt auch nicht zu kurz.
Kurzum, wer Bücher mag, die ein wenig aus der Reihe tanzen und sich nicht strikt an ihr Genre halten, liegt mit den beiden ungleichen Ermittlern genau richtig. Absolut Lieblingsteil-Garantie von mir
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am 10. Oktober 2013
Nein, ein literarisches Meisterwerk à la Tolkins darf man nicht erwarten. Ich habe das Buch nahezu unbesehen gekauft, weil ich ich unbedingt schnell was zu lesen brauchte, ich Krimis mag und mir das Genre und die Figuren - Trolle, Elben, Zwerge, Magier - aus diversen PC-Games mehr als vertraut ist, ich aber noch nie einen Roman aus diesem Genre gelesen habe.
Der Kauf entpuppte sich wider erwarten als flott zu lesender Krimi mit amüsanten Figuren, einer teilweise sehr ausgeprägten - von mir durchaus geschätzten - Brutalität und einer kräftigen Portion Sex diverser Spielarten.
Gewisse Grundkenntnisse dieser Phantasy-Welten machen das Lesen sicher einfacher, als wenn man noch nie was von Elben oder Thraumaturgie gehört hat, denn erklärt wird nichts (was mir durchaus recht war).
Das Buch ist gut, wenn man sich nicht gross anstrengen möchte - aber es ist vielleicht nicht für diejenigen geeignet, die ihren Lese-Anspruch auf sogenannte "gute Literatur" fokusieren.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Februar 2014
Rezension

Wenn es um magische Verbrechen geht, sind diese beiden besonders gefragt: Ermittler Hippolit und der Troll Jorge haben schon so manch düsteres Verbrechen aufgedeckt und auch diesmal kommen sie zum Einsatz: Fünf Elbenjünglige wurden alle in kürzester Zeit ermordet. Die beiden Ermittler machen sich auf die Suche nach Spuren und Hinweisen, wer für diese Taten verantwortlich sein könnten und geraten dabei immer tiefer in Entdeckungen, welche Grundfeste zu erschüttern drohen. Um auch ihr eigenes Leben zu retten, müssen sie so schnell wie möglich den Mörder finden - koste es, was es wolle.

Mit dem ersten Fall des IAIT, Der Elbenschlächter, schaffen die Autoren Jens Lossau und Jens Schumacher einen beeindruckenden Roman voller Spannung, Gänsehaut und Humor. Nicht nur der Thrill-Faktor ist ständig präsent - auch die Magie kommt nicht zu kurz. Es herrscht eine perfekte Balance vor, welche nur noch durch einem ausgeprägt schönen und vielfältigen Sprachstil und der Zeichnung individueller und faszinierender Figuren ergänzt wird. Und während man sofort in die Handlung einsteigt und sich gemeinsam mit den beiden wirklich voneinander zu differenzierenden Ermittlern auf die Suche nach dem Mörder begibt, wird einem vielfältige und auch humorvolle Unterhaltung geboten.

Dies liegt vor allem an den beiden Hauptfiguren der Story, welche unterschiedlicher nicht sein könnten: Lichtadept Meister Hippolit ist eine faszinierende Figur - im Alter und Wissen um Jahrhunderte weiter als die meisten, aber eingesperrt in den Körper eines Jünglings, kämpft er stets um die ihm zustehende Anerkennung und Akzeptanz. Das das nicht immer hinhaut und hinter seinem Rücken kräftig gelacht wird ist nur einer der Gründe, weshalb sein Charakter eine wundervoll sarkastische Prägung aufweist. Wie um seine Defizite zu kompensieren, erscheint sein Partner als genau gegenteiliges Erscheinungsbild: Der Troll Jorg ist dumm, säuft nur und gibt sein ganzes Geld zum Vergnügen aus. Mit Gewalt lässt sich so einiges erreichen und wenn jemand den geringsten aller Wortschätze aufzuweisen wüsste, dann ist er die Wahl. Dennoch: In Kombination sind die beiden ein skurriles Team, welches oft von ihren Gegnern unterschätzt wird - und ihren Erfolg daher umso größer und spektakulärer erscheinen lässt. Im Zusammenspiel haben sie innerhalb der Handlung einen vorzüglichen Humor parat, der den Leser so manches Mal zum Schmunzeln und Lachen ermutigt und schnell merkt man, wie diese beiden Chaoten einem mehr und mehr ans Herz wachsen.

Doch nicht nur die Charaktere sind schön gezeichnet: Auch die Handlung kann mit Logik und Kreativität aufwarten. Immer ist die Handlung dem Leser einen Schritt voraus, kaum gibt es vorhersehbare Taten, meist nur völlig überraschende, aber in sich schlüssige Wendungen, welche immer und immer wieder neuen Wind in die Segeln setzt. Vor allem aber weist die Handlung eine gewisse Komplexität auf, welche in Kombination mit dem doch etwas behobenerem Sprachstil durchaus keiner leichten Lektüre entspricht. Während die Storyline voranschreitet gewöhnt man sich jedoch schnell daran und auch zum Ende des Romans hin bleibt man gespannt, wer denn nun für diese Morde verantwortlich ist. Eine authentische Atmosphäre tut ihr übriges, nur etwas mehr Spannung und Aktion wären sicher wünschenswert gewesen. Dennoch: Hier findet sich ein toller und hervorstechender Roman im Bereich der Fantasy wieder und man darf ruhig hoffen, dass das Potenzial der Geschichte auch in den Folgebänden aufgegriffen wird.

Fazit

Der Elbenschlächter von Jens Lossau und Jens Schumacher ist eine erfrischende Brise im Bereich der Fantasy, welche mit einigen überraschenden Wendungen, Gänsehaut-Feeling und trockenem Humor aufwartet. Sicherlich keine leichte Lektüre, aber für all jene, die sich nach mehr sehnen als dem gängigen Einheitsbrei, sei dieser Roman dringendst zu empfehlen. Witzig, charmant und einfach einzigartig!

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Der Elbenschlächter
02. Der Orksammler
03. Der Schädelschmied

Pro & Contra

+ Individuelle Figuren
+ Überraschende Wendungen
+ Besonderer touch
+ Komplexität des Falls
+ Sympathische Figuren
+ Gegensätze bei den Protagonisten
+ Vielfältiger Schreibstil

o Offenes Potenzial

- Es hätte etwas mehr Action sein dürfen

Bewertung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 3,5/5
Preis/Leistung: 4/5
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am 14. September 2012
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil es meine Lieblingsgenre zu vereinen schien: Thriller und Fantasy

Allerdings hat es mich nicht wirklich überzeugt. Ganz davon abgesehen, dass ich nicht fand, das Spannung aufkam und das es sehr langatmig ist, ohne wirklich interessantes preiszugeben, waren es vor allem Kleinigkeiten, die ich störend fand.

So wird einem Vampyr ein Gelenk ausgekugelt, er schreit vor Schmerz, kann danach aber wieder springen und reden und spotten.
Oder Ulph, der Chauffeur, der von den beiden Agenten gefoltert wird. Einmal finde ich es etwas unglaubwürdig, dass so eine (grausame) Folter erlaubt wurde. Außerdem hat Hippolit angeblich Jahrzehnte lange Erfahrung in Thraumaturgie, aber merkt nicht, wann die Folter zu weit geht und Ulph daran krepiert?
Auch wird das Wort "thraumaturgisch" oder "Thraumaturgie" fast auf jeder Seite mindestens einmal verwendet, aber nicht zureichend erklärt, was das überhaupt ist.

Die Charaktere gefallen mir dagegen gut, allerdings können sich die Autoren meiner Meinung nach nicht entscheiden, wie sie Jorge, den Troll, darstellen sollen. Mal stellt er sich unglaublich dumm an und spricht mit einer Gossensprache und mal drückt er sich hochintelligent aus. Das passt mir nicht.

Alles in allem, eine gute, clevere Idee, auch der Fall, um den es hier geht. Es sind mir zu viele fantastische Begriffe enthalten, die mehr aufhalten, als einem den Zauber einer fantastischen Welt vermitteln. Doch tolle Elemente gibt es.
Daher ist das Buch für mich ein mittelmäßiger Einstieg und hoffe, dass die Nachfolgeromane besser sind, die ich trotz der Kritik lesen werde und mich auch darauf freue, denn vor allem Jorge muss man ins Herz schließen.
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am 25. März 2012
Das Buch ist einfach der Hammer!! Es besitzt eine gute Portion Spannung und Humor. Meister Hippolit und der Troll Jorge sein einfach der Hit und passen wie Arsch auf Eimer!! Ganz ehrlich wie kommt man denn bitte auf Begriffe wie Thaumaturgen und Thaumaturgie, dit is doch einfach der Hammer und wäre mir nie eingefallen. Ich habe Negative wie Positive Aspekte im Buch gefunden, habe im aber trotzdem 5 Sterne gegeben, da es das erste der Reihe ist und da muss man halt manche Sachen hinnehmen wie sie sind. Es kann nur besser werden!!

Kommen wir zu Positiven: Wie gesagt Hippolit und Jorge sind einfach der Hammer und geben ein tolles Gespann ab, aber alle Figuren im Buch sind sehr gut herausgearbeitet. Wir treffen beim Lesen auf Elben, Gestatltenwandler/former, Lichtadapten, Trolle, Vampire, Menschen und was es sonst noch so gibt im Königreichs Sdoom!! Es liest sich schon flüssig, bis aud die Stellen wo man nochmal nach lesen muss, weil man etwas vielleicht nicht verstanden hat. Hippolit sowie Jorge haben Stärken und Schwächen, die sie aber durch den jeweils anderen wieder ausgleichen.

Zum Negativen: Das Buch ist von Anfang an spannend, aber man erfährt/weiß leider sehr schnell wer der Täter ist, wodurch natürlich auch die Spannung ein wenig abhanden kommt. Es werden viele Dinge, wie es in Erstbändern üblich ist, erklärt und man kommt sich ein bisschen verloren vor, da es keine Legende gibt wo man nochmal Begriffe nachlesen kann und somit geschwungen ist oftmals zurück zu blättern um bestimmte Sachen nochmal nach zu lesen!! Auch das Ende war leider nicht sehr gut, da es ein für mich sehr plötzlich war und es keinen Epilog gibt.
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