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am 5. Februar 2014
Ich fasse mich kurz. Wenn System Of A Down es jemals noch schaffen sollten, neben ihren überbordenden Nebenprojekten nochmals ein Album dieser Qualität einzuspielen, können sie sich glücklich schätzen. Was diese von mir erst spät und eher zufällig entdeckte armenisch-griechisch-libanesisch-wasweißich "Kapelle" zum Jahresbeginn präsentiert, ist schlichtweg großartig. Na klar klingen sie nach SOAD - nicht ohne Grund hat Serj Tankian bei diesen Kerlen seine Finger im Spiel - aber das spielt wahrlich keine Rolle. Denn dieses Album sprüht von der ersten bis zur letzten Sekunde vor Kreativität und Spielfreude. Wer den Jungs auf ihrer siebten Veröffentlichung nun voreilig Abkupferei unterstellen möchte, lässt sich von solchen Perlen wie "Never Feel", "Quicksand" oder "Viktor's Vanguard" fesseln und erliegt recht schnell dem Charme dieses Albums. Kaufen, genießen, Backkatalog zulegen und lieben lernen! So wie ich es tat! System Of A Down-Klon? Mir doch egal!
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am 19. Oktober 2015
Da die Band per Crowdfunding Geld sammelte, um unter anderem Werbekampagnen zu finanzieren, ließ sich schon vermuten, dass die Musiker mit diesem Album einen neuen Weg einschlagen würden und die Platte massentauglicher werden würde.
So ist es auch letztendlich gekommen. Aria klingt weitgehend düsterer und rockiger als die vorherigen Werke, bietet aber dennoch, wie es typisch für die Band ist, viel Abwechslung.

Zwei große Änderungen sorgen für einen relativ neuen Klang:
--Erstens: der Drummer Hiram ist nicht mehr Teil der Band und wurde von Chris Daniel abgelöst, wodurch meiner Meinung nach Ideen verloren gingen und die Drum-Parts weniger erfrischend anders klingen als zuvor.
--Zweitens: Das Songwriting hat sich grundlegend geändert. Dieses Album kann zum ersten Mal als großes Gemeinschaftsprojekt bezeichnet werden. Hatte der Sänger K'noup in der Vergangenheit immer den Hauptanteil getragen, so schrieb er bei diesem Album gerade mal einen einzigen Song.

Diese Arbeitsteilung sorgt zwar für experimentelle Songs, wie zum Beispiel "Forward March", die schon ziemlich überraschen und sich von allem, was man hätte erwarten können, unterscheiden. Allerdings sind die Songs in sich weniger gut durchdacht und sorgen in ihrem Verlauf für keine Wendungen. So werden oft einfach nur die Refrains wieder und wieder runtergespielt. Da verstand es Sänger K'noup vor allem auf den alten Platten besser, Songs auch nach 3 Minuten noch um 180 Grad zu drehen, oder auch Melodien und Ideen für 2 oder 3 Lieder in einen Song zu packen. Ebenso gibt es weniger Songs zum Mitschunkeln oder Mitsingen, was gerade Viza-Konzerte ausgemacht hat. Einzig "Brunette" sticht hier raus und ist ein Stimmungsmacher, vergleichbar mit "Breakout the Violins".

Fazit: Ein Album auf hohem künstlerischen Niveau, das jeden Fan erfreuen, aber vielleicht nicht vollkommen überzeugen wird.
Für Hörer, die Viza noch nicht kennen, ist diese CD vielleicht der leichteste Einstieg. Ihr könnt melodische Rockmusik erwarten, die, wenn man Viza einordnen müsste, irgendwo zwischen Gogol Bordello und System Of A Down liegt. Mit einem Sänger, der mit dem Entdecker von Viza, Serj Tankian, locker mithalten kann.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Februar 2014
Klar werden Viza immer wieder mit System of a down verglichen und haben auf den ersten Blick auch einige Gemeinsamkeiten, da es ähnlich multikulti zur Sache geht und Sänger K`noup Tomopoulus gelegentlich ähnlich theatralisch zu Werke geht, wie der gute Serj Tankian. Trotzdem sind Viza meiner Meinung nach recht eigenständig und vor allem unverwechselbar.

Es gibt viele orientalische Elemente und die Percussions erinnern meistens eher an Roots von Sepultura, statt an Süssem. Auch sind Viza weniger heftig und metallisch unterwegs und sind vom Härtegrad bis auf einige Ausnahmen eher auf dem Level von Tankians Soloprojekten.

Haben mich die letzten zwei Alben von Viza ordentlich geflasht, macht sich bei diesem Album etwas Ernüchterung bei mir breit. Viza haben zwar wieder eine gute Platte abgeliefert, auf der sich etliche großartige Songs befinden, und haben ihren Stil bis zur Perfektion geschliffen. Leider aber auch nicht mehr, Innovationen oder neue kreative Verrücktheiten sucht man leider vergebens, ähnlich wie auf Tankians Soloalben, die zwar durchweg toll sind, aber leider ebenfalls auf hohem Niveau stagnieren. Und das ist mir, grade bei solchen Ausnahmekünstlern einfach zu wenig.

Okay, das ist etwas Nörgelei auf hohem Niveau, fünf Sterne ist mir das durchweg gelungene Album immer noch wert. Ich kann übrigens wärmstens empfehlen, sich die wilden Jungs mal live anzuschauen, grade in kleinen Clubs rocken sie extrem und geben sich sehr publikumsnahe.
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