Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle SonosGewinnen BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
46
4,8 von 5 Sternen
Ultra [Vinyl LP]
Format: Vinyl|Ändern
Preis:33,94 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 28. Juli 2011
Der totale Absturz und die Auferstehung der Band ist deutlich auf diesem Album zu spüren! Gleich der Opener "Barrel of a gun" gibt dem Hörer das Gefühl der völligen Zerrissenheit und den Wahsinn den die Band und besonders Dave Gahan durchlebt hatten! Zum Glück lassen die Songs "Home" und "Its no good" den Hörer ein wenig durchatmen und bescheren ihm wirklich tolle Melodien! Auch wenn die textlichen Inhalte des Albums nicht rosarot sind, schwebt doch immer ein Funken Hoffnung mit! Auf "Ultra" spürt man wirklich wie es der Band während den Aufnahmen ging! "Sister of Night" ist eine wundervolle Ballade, die soviel Schmerz und Hoffnungslosigkeit spüren lässt und gleichzeitig einen angenehmen Schauer verursacht! Diese Nummer stellt ganz sicher den Höhepunkt des Albums dar! Der letzte Song "Insight" wirkt sehr zerbrechlich und wird von einer wunderschönen Melodie durchzogen! Zwischen den Songs ist immer wieder zu spüren, wie den Jungs die Luft ausging, je mehr sich die Scheibe dem Ende nähert! Fast alle Kompositionen haben den typischen Güte-Siegel den von Depeche Mode erwartet wird! Jedoch wurden viele Songs mit einem quälend langsamen Tempo unterlegt, was allerdings auch "Ultra" auszeichnet! Der Future-Sound von "Ultra" zeigt das die Band trotz Atemlosigkeit gewillt war musikalisches Neuland zu entdecken ohne ihre alten bewährten Klänge aus den Anfängen ihrer Karriere zu vernachlässigen! Dieses Album hat wirklich eine Massage und ist wohl das schwärzeste Album der Band! Das ganze Werk klingt wie eine Gnadenfrist des Schicksals! Es klingt ehrlich, demütig, unverschönt und hinterlässt dem Hörer den Eindruck eines kommenden Abschieds der Band! Ist der letzte Ton verstummt, stellt sich ein Mitgefühl für die Band ein! Eine Band die sich bis auf die Socken ruiniert hatte! All die leidlichen Erfahrungen der eigenen Grenzen, des schmerzes und der Gebrochenheit verschmelzen auf "Ultra" zu einem Tiegel zusammen! Dieses Album hat ganz sicherlich einen hohen Stellenwert in der Geschichte von Depeche Mode! Nicht nur musikalisch, sondern auch als Mahnmal! Hatte die Band früher nur eine harmlose Vorliebe für dunkle Alben wie "Black Celebration", wurde diese dunkelheit mit "Ultra" nun bitterer Ernst! Trotz der schwierigen Situation, oder gerade deshalb hatte sich Martin Gore einige brilliante Songs aus dem Hosenbein geschüttelt! Dave Gahans Stimme klingt durchweg sanfter und Gefühlvoller wie auf allen vorherigen Alben, aber auch gebrochener und schmerzlicher!
Man muss dieses Album nicht als das Beste der Band bezeichnen, aber es sind genügend wirklich tolle Songs drauf um es zu lieben! So ein gehaltvolles Album hatte wohl niemand mehr von Gahan und Co erwartet!
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Januar 2000
Wer hätte das gedacht, daß die Welt von Depeche Mode wieder in Ordnung kommt? Nach dem Ausstieg von Alan Wilder (das Ende der musikalisch-technischen Experimente?!?) und den Drogenproblemen von Sänger Dave Gahan sahen viele Fans ihre Felle schwimmen. Aber fast zwanzig Jahre Musikgeschichte lösen sich nicht einfach so in Luft auf! Sie kamen zurück, Dave Gahan hatte an seiner Stimme gearbeitet und ansonsten ist die Musik nicht ganz so grungy und rockig, wie auf der "Songs of faith and devotion"-CD, aber immer noch mit Gitarren-Riffs unterlegt. Textmäßig könnte man fast meinen, daß Martin Gore versucht hat, in seinen Texten die Vergangenheit von Dave Gahan zu bewältigen und so muß man sich echt vor dieser Band verneigen, die durch Höhen und Tiefen ging und es wie keine andere Band geschafft hat, nicht nur zu überleben, sondern auch sich weiter zu entwickeln und dabei auf allen Ebenen top zu bleiben. Mein absolutes Lieblingslied auf der CD ist "The love thieves", obwohl es sicherlich kein Talent zur Hit-Single, wie z.B. "Barrel of a gun", "Home", "Useless" und "It's no good" hätte. Noch eine Neuheit gibt es auf dieser CD: es gibt zwei Instrumentals "Uselink" und "Jazz thieves". Das hatte es zuletzt nur auf den ersten beiden Alben und auf der "Music for the masses"-CD mit "Pimpf" gegeben. Ein absolutes Glanzstück, nicht so kantig, wie die letzte CD, aber auch nicht auf Kommerz ausgerichtet - sollte in keiner größeren CD-Sammlung fehlen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. März 2004
Der erste Song auf "Ultra" mit dem Titel "Barrel of a gun" machte den geneigten DM- Fan 1997 glauben, dass es auf dem neuen Album wieder so rockig und aggressiv zugehen werde, wie auf dem Vorgänger "Songs of faith and devotion".
Dem war aber nicht so.
"Ultra" deutete an was vier Jahre später durch "Exciter" vollends entwickelt wurde: der Quantensprung zur Besinnlichkeit. Weg vom massentauglichen, aufgeblasenen Stadionpop, hin zu leisen Tönen fürs Wohnzimmer, die als Hintergrundberieselung laufen können, wärend es sich die Tante gerade mit einer Tasse Kaffee gemütlich gemacht hat. Und damit will ich nicht sagen, dass "Ultra" langweilig klingt ! Ganz im Gegenteil: je öfter man Lieder wie "The love thieves", "Freestate" oder "The bottom line" anhört, desto besser gefallen sie einem. Was nicht für "It's no good" gilt, denn diese Nummer ist ein Ohrwurm, der bereits auf Anhieb für Gänsehaut sorgt. Und in "Home" findet der Hörer dann die obligatorische, bombastische Martin Gore- Ballade, ohne die fast kein DM-Album auskommt.
Nun aber zu den zwei alles überragenden Songs auf "Ultra".
Als ersterer wäre da "Sister of night" zu nennen. Eine melancholische Ballade, mit einem der brilliantesten Fade- outs der DM- Geschichte. Eine mystische, sphärische Melodie ist da zu vernehmen, die sich anhört als würde man Nachts im Wald eine unerklärliche Lichterscheinung sehen. Klingt vielleicht seltsam, genau aber diese Assoziation kommt mir an dieser Stelle immer. Das zweite Meisterwerk trägt den Titel "Insight" und bildet auch den krönenden Abschluss der Platte. Ebenfalls eine düstere Ballade, die aber gleichzeitig so voller Kraft und Hoffnung ist, dass man sich dannach wie innerlich erneuert fühlt.
Fazit: "Ultra" ist ein Meisterwerk von subtiler Schönheit, das phasenweise die entlegendsten Stellen der Seele berührt.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 18. März 2007
Was war ich entsetzt als ich das erste Mal das Video zu "Barrel of a gun" sah: Alan Wilder fehlte! Ein unglaublicher Schock für mich. Mittlerweile ist ULTRA für mich das genialste Album Depeche-Mode und eines der Besten überhaupt. Dies hängt auch mit der Tatsache zusammen, das hier mit völlig anderen Wegen des Tim Simenon die Nachfolge des legendären "Songs of faith and devotion" angetreten worden ist. Es gibt echte Drums und Bässe, herzzerreißende Balladen wie "Home" und einen sich immer mehr steigenden Gesang eines Dave Gahans. Stücke wie "Useless" und "Barrel of a gun" haben einen ungeheuren Coolnessfaktor, und zum Ende krönt "Insight" ein wunderbares, zu sehr unterschätztes Konzeptalbum. Das Tempo ist perfekt, nicht zu schnell und nie zu langsam. Es lädt zum mitwippen und zum träumen ein. Und es ist auch umso beachteswerter durch den Wegfall eines "Mitproduzenten" Alan Wilder. Als Tipp: Die Remixbox 6 als Ergänzung zulegen. Hier gibt es neben tollen Remixen auch zwei Versionen des Instrumentalstückes "Painkiller", welches nur in Fragmenten den Weg auf das Album schaffte.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. März 2009
Hammer! Das ist der Grund, warum ich mir einen SACD-Player zugelegt habe. Und das lohnt sich! Wenn Perfektion sich steigern lässt, dann ist das der Höhepunkt. Alle, die schon Depeche Mode kennen und lieben werden ihre Musik neu entdecken, in den sphärischen Mehrkanal-Sound eintauchen und sich verzaubern lassen. Depeche Mode haben das unglaubliche Potenzial des SACD-Mediums voll ausgenutzt. Jeder einzelne Ton findet seinen perfekt zugewiesenen Platz im Raum. Und es gibt jede Menge neuer Klangfeinheiten zu entdecken. Also, die alten Stereo CDs ins Auto verfrachten und die gute Stube mit dem zauberhaften Mehrkanalton einer SACD füllen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Januar 2010
Ich gebe zu, dass ich geschmunzelt habe, als ich einige Rezensionen gelesen habe.Ha, ist das wirklich soviel besser....hört man das wirklich.Es gibt nur eine Antwort : JA.
Die Art, wie diese ohnehin schon geniale CD sich im 5.1 anhört ist einfach nur erstaunlich.
Ich habe mir selbst diese Version zu meinem neuen Receiver geschenkt und bin von den Socken.
Diese Soundvielfalt, die das Album hergibt,ist gigantisch.
Das Album hört sich einfach "neu" an.Die Tiefe der Songs wird hier richtig bewusst.
Habe das Album sicher 2 Jahre nicht gehört, aber heimlich gehört es zu meinen Favoriten von Depeche Mode.
Seit heute weiß ich warum.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. November 2000
Dieses Album ist für alle echten Depeche Mode - Fans natürlich von überragender Bedeutung. Nach einer schier unglaublich langen Dürrezeit war dies ein neues Lebenszeichen. Diese Band existiert noch, oder besser gesagt, sie existiert wieder. Nachdem jedes einzelne Bandmitglied zum Untergang beigetragen hatte, ist die Besatzung nochmal auferstanden. Wir erinnern uns: Da war die Drogensucht von Dave Gahan, die Alkoholabhängigkeit von Martin Gore, die grosse Depression von Andy Fletcher während der 18-monatigen Welttournee und schliesslich der Weggang von Alan Wilder. 1995 existierte die Band nicht. Das gab Martin Gore offen zu. Wir machten weder Live-Shows noch waren wir im Studio tätig. Depeche Mode wurde auf Eis gelegt, weil jeder von uns mit sich selber beschäftigt war. So ungefähr resümierte der Songwriter in einem Interview 1997. Doch dann das Wunder: Dave wurde clean, Martin wieder gesund und auch Andy hatte den nötigen Abstand gefunden, um nochmal von vorne anfangen zu können. Lediglich Alan Wilder blieb stur, weil er ja schon lange mit seinem Projekt "Recoil" beschäftigt war. Dafür holten die übriggebliebenen Verstärkung. Vor allem "Bomb the bass" traten sehr auffällig in Erscheinung. Tim Simenon wurde als neuer Produzent vorgestellt, der ja selber ein eingefleischter Fan von DM ist. Ein Fan machte also das Album "Ultra". Sowas gibt es auch nicht alle Tage. Jemand, der in den vorderen Reihen von DeMo-Konzerten gestanden hat, durfte sich einen Traum erfüllen. Diese Band als Produzent zu unterstützen. "Ultra" ist für mich eines der besseren Alben, die DeMo bislang zustande gebracht hat. 'Barrel of a gun' ist einfach ein Knaller. Diesen Song habe ich mir wohl am häufigsten von allen DM-Songs angehört. Und bei jedem Mal Anhören, habe ich wieder eine neue Komponente entdeckt. Ginge es um ein Buch, würde man sagen: "Es steckt sehr viel zwischen den Zeilen." Er hat sehr viel Potential und vor allem Substanz. Dagegen ist "It's no good" ein fröhliches Liedchen, jedoch Radio-tauglicher. Die Leute wollen halt immer noch einfache Melodien hören und keine schwere Kost. "Barrel of a gun" entspricht Goethes "Faust" und "It's no good" eher Buschs "Max und Moritz". Beide Lieder sind okay, aber das erstere von beiden gibt einfach mehr her. (Diskussionsstoff oder einfach zum Nachdenken) Aber was ist sonst noch drauf? Nun, da wäre "Useless", der zweitstärkste Song des Albums, der mir immer wieder zu denken gibt. Ähnlich wie bei der Frage nach dem Sinn des Lebens ist es auch in diesem Fall schwierig, die passenden Antworten herzuleiten. Vielleicht gibt es keine Antworten. Dann wäre da noch "Home", ein Song, den Martin singt. "Wir fanden, dass meine Stimme eher zur Atmosphäre dieses Tracks passen würde als Daves", argumentierte Martin Lee. "Ja das war sehr lustig", meinte Andy, "wie uns Martin das Demo vorgespielt hat, sagte ich, dass es ein sehr heiterer Song ist. Ein Lied, das von der Heimat handelt und von freudigen Erinnerungen an vergangene Tagen. Doch daraufhin zeigte sich Martin etwas geschockt und erzählte mir, dass er dabei über den Tod geschrieben hatte. Daran sieht man mal wieder, wie universell unsere Texte verstanden werden können. Oftmals gerät man natürlich auch auf einen Irrweg." Des weiteren sind noch drei Songs hervorzuheben: 1) Sister of night, einfach herrlich, schon allein diese bombastische Dynamik zwischen Anfang und Ende 2) Freestate, grossartig, Dave hat sich wieder mal selber übertroffen nach "Condemnation"; perfektes Arrangement von Synthesizer und Gitarre 3) Insight, beinhaltet eine Botschaft, die alle Fans sehr gut aufgenommen haben; "The fire still burns" Das Feuer brennt immer noch, seht her, es ist noch nicht erloschen. Tja, Totgesagte leben eben länger. Diese Band hat es uns einmal mehr bewiesen.
Meine Empfehlung: Kaufen!!!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. April 2013
Wie viele Rückschläge kann eine Band von dem Format wie Depeche Mode verkraften? Sind Drogeneskapaden und die danach folgenden Abgründe wirklich immer tödlich für den kreativen Fortbestand einer Band oder sind sie vielleicht sogar das gewisse Öl im langsam erstickenden Feuer der musikalischen Leidenschaft? Auch wenn ich wahrlich kein Befürworter für die Legalisierung von harten Drogen bin, schien „Ultra“, das neunte Album der Stadion-Synthiepop-(Alt)-Meister, der Beweis zu sein, dass man als Künstler (Dave Gahan, aber auch als Band) praktisch für tot erklärt werden kann und dann, wenn alle Vorzeichen negativ sind, plötzlich wie aus dem Nichts und mit voller Kraft zurückkommen kann. Ein weiterer Verlust drohte der Weggang von Alan Wilder zu sein, der Depeche Mode fortan zum Trio zusammenschrumpfen ließ. Schwierig sollen auch die Aufnahmen gewesen sein. Es soll sogar Unterbrechungen gegeben haben. Aber so drogenverseucht Dave Gahans Körper immer noch gewesen sein soll- der Allmächtige hat es noch einmal gut ihm gemeint. „Ultra“ vereint alles, was das bis heute populärste Synthiepop-Kollektiv aller Zeiten schon immer unwiderstehlich machte und ist dennoch keine Quersumme. Es ist so düster wie „Black Celebration“ und so knapp und sexy wie „Violator“. Trotzdem steht „Ultra“ völlig für sich. Hits sind eher Mangelware, sofort zünden tut trotzdem so gut wie alles auf diesem Album. Da wäre das Depeche Mode-igste aller Stücke „It`s No Good“ mit seinen tot-simplen, aber unwiderstehlich guten Hooklines. „Useless“ kommt eher rockig daher und „Sister Of Night“ erinnert an die düsteren Großtaten in den mittleren Achtzigern. Den Höhepunkt des Albums bildet das epochale „Freestate“, welches ebenso auf „Black Celebration“ aber genauso gut auch auf dem „Ultra“-Nachfolger „Exciter“ eine gute Figur gemacht hätte. Vielleicht sollte man auch noch einmal anmerken, wie fließend Depeche Mode ihren eigentlich stark in den Achtziger Jahren haftenden Sound in das nächste Jahrzehnt transportiert haben. Und dafür brauchten sie gerade mal zwei Alben.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. Februar 2013
1997 , DM -Auferstehung. Und wie.
Ich hatte damals kaum noch gehofft, das die Jungs (ohne Alan) überhaupt zurückkehren.
Mit einem Album der Superlative.
Eine düstere ,wehleidige Offenbahrung.
Voll gepackt mit Emotionen,die nur DM in ihrer Art und Weise transportieren können. Man fühlt jede einzelne Nuance in ihren Songs. Wohlbedacht und Erfahrungsreicher bringen Sie ihren Schmerz auf den Punkt. Songs wie das Paranoid unheilvolle " Barrel of a Gun " das mit seinem hart treibenden Beat und dem verzerrt erstickendem Gesang Gahans in den Bann zieht. Das seichte aber sehr aussagekräftige " Love Thievez " mit schönen Gitarren-Passagen. Das absolut Gänsehaut-trächtige " Home " das durch Martin Gores Stimme nach Erlösung bittet.
Oder das wabbernd treibende Electro - Pop versierte " Its no good " das nach altem DM Muster " Tanzflächig " abgeht.
Sowie das zu Tränen rührende " Sister of Night...
Ich möchte hier nicht den Rahmen sprengen. Das ganze Album ist dicht kompakt arrangiert und produziert. Ohne Wenn und aber. Mit Tim Simenon hatte sich die Band einen wahren Produzenten geangelt, der die Arbeitsweise von DM verstand. Alan hätte es auch nicht besser hinbekommen. Für mich ist " ULTRA " ein Meisterwerk. Vielleicht sogar das letzte 100% Depeche Mode-Album.
Wenn es noch einen Bewertungs-Stern geben würde, bekäme er den auch noch.
TOP...
Gruß :)
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. Mai 2009
Ultra, eine neuer Start für Depeche Mode nach dem Weggang von Alan Wilder, zeichnet sich durch ausgefeiltes Sounddesign, abwechslungsreiche Stücke und viel Gefühl aus. Das Album hat mich, als ich es das erste Mal 1997 hörte, in seinen Bann gezogen. Viele sagen, Depeche Mode liefern den Soundtrack zu ihrem Leben und in diesem Falle trifft es auch auf mich zu. Damals ging es mir nicht gut, man erlebt so einiges im Leben und dann spielt die Musik oft eine wichtige Rolle. Von daher fehlt es mir an der notwendigen Objektivität, aber gerade das macht Ultra für mich zum letzten Album von Depeche Mode, was mich wirklich begeistert hat. Exciter, Playing the Angel und auch Sound of the Universe, welches an alte Stärken anknüpft, berühren mich nicht so wie Ultra. Tracks wie Home, It's no good, Insight und Sister of night höre ich auch heute noch und sie gefallen mir besser den je. Auch die Remixe, welche zu dieser Zeit herauskamen, fand ich sehr gut. Kruder und Dorfmeister, Air, Hardfloor und Underworld waren für mich eine sehr gute Wahl und treffen voll meinen Geschmack, was bei den Remixen der letzten Jahre leider auch nicht mehr der Fall war.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken