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am 4. August 2017
So ein dickes Buch,so viele Seiten,so viele Worte,so viele Worte um NICHTS.Sicher,grandios geschrieben.Antonia Michaelis ist eine Zauberin der Worte,eine Jongleurin der Satzgestaltung!Ich finde sie großartig und das ist sie,keine Frage.Aber dieses Buch zu lesen war einfach schrecklich für mich.Es plätscherte so dahin,langweilig und verdammt zähflüssig.Ich mußte mich regelrecht zwingen weiter zu lesen und war unheimlich erleichtert als ich es endlich geschafft hatte.Schwerstarbeit.Sorry,aber so empfand ich es nun mal.Der Funke sprang zu keiner Zeit über.Schade!Für mich persönlich ein schreckliches Buch.Was dieses Buch rettete war einzig und allein die unnachahmliche Schreibweise von Antonia Michaelis.Nichtsdestotrotz werde ich aber weiterhin alle Bücher von ihr kaufen und lesen,da Antonia Michaelis mich mit durch ihre ganz eigene Schreibweise verzaubert hat.SORRY!
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am 10. März 2017
Antonia Michaelis hat eine ganz wundervolle, einfühlsame und sehr besondere Art ihre Geschichten zu erzählen. Ich habe schon einige ihrer Bücher gelesen und war jedes Mal tief berührt, so auch bei „Friedhofskind“.

Ihre Charaktere sind speziell und nie schwarz-weiß. Sie offenbaren ihre Geheimnisse und Hintergründe erst im Verlauf des Buches.

Mir hat die Handlung sehr gut gefallen und auch das große Finale empfand ich als stimmig, jedoch habe ich zwischendurch hin und wieder etwas den roten Faden vermisst. Zwar hat auch das irgendwie zu der Geschichte gepasst, aber für mich ging dabei die Spannung etwas verloren.

Fazit.
Ein typischer Antonia Michaelis Roman, der mich berührt hat.
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am 3. September 2015
das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe Antonia Michaelis.
Warum muss ich noch fünf, vier drei wörter schreiben ?
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am 3. Oktober 2014
Sehr Spannend geschrieben, ich kann es nur empfehlen. Leichte Urlaubslektüre. sg sg sg sg sg sg sehr gut sg sg
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am 12. Juli 2014
Für mich war dieses Buch spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Die Sprache, das Unheimliche, hat mich sofort in den Bann gezogen. Ganz besonders Lenz. Mich hat es gar nicht gestört, dass das Buch etwas langsamer vorwärtsging, bzw. manche Dinge mehrmals von den verschiedenen Perspektivträgern erwähnt wurden. Für mich gehörte das zum Stil und förderte die Spannung. Sprachlich gefallen mir besonders Antonia Michaelis lebendige Beschreibungen. Sätze wie: Es war, als hätte ihn alle Wärme des Sommers zusammen mit ihr verlassen. - Oder:
Sie parkte den Golf auf der Grenze zum Abend. - mag ich einfach.
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am 29. August 2014
Das Buch war ein bisschen langatmig. Ich hätte mir mehr Spannung erwartet. Ich würde mir das Buch nicht mehr kaufen.
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am 18. September 2014
Wer, wie ich, nach Neuerscheinungen von Antonia Michaelis giert, weiß, worauf er sich "einlässt". Romane, in denen sich die Sprache über die Handlung erhebt und das Innere der Personen über ihr Äußeres, über Menschen in Grenzsituationen und die unterschiedlichen, steter Veränderung unterworfenen Wahrnehmungen aller Beteiligten, über Irrungen und Wirrungen.

Es ist die Sprache und das scheinbar leichte Spiel mit ihr, die das Talent der Autorin definiert und das zuweilen surreale, abstrakte oder absurde Verhalten ihrer Akteure normal scheinen lässt, obwohl der Leser eigentlich mit Unverständnis reagieren möchte. Frau Michaelis beherrscht die Instrumente Wort, Bild und Symbolik virtuos und erzeugt beim Leser Töne, die in seinem Inneren weiter klingen, mal harmonisch, mal dissonant. Erfreulicherweise entziehen sich ihre Geschichten so einer voreiligen Etikettierung. Kinderbuch, Jugendbuch, Kriminalroman - allesamt, wie auch ihre Darsteller, Grenzgänger.

Dass "Friedhofskind" den Zusatz Kriminalroman trägt, scheint mir ein Verkaufstrick des Verlages zu sein, denn das trifft nur unter grobem Raster betrachtet zu und nicht mehr, als beispielsweise Nashville oder Das Wolfsspiel. Die Autorin hat ihre eigene Kategorie kreiert, vielleicht eine Art "Poetic Crime Fiction"? Über den Inhalt möchte ich hier nicht berichten, die kleine Anfütterung des Klappentextes sagt immer ausreichend aus, so finde ich. Überdies wird auch "Friedhofskind" nach meinem Empfinden nicht von der eigentlichen Story getragen, die für sich alleine betrachtet zwar eine innovative Grundidee birgt, die mir jedoch, besonders gegen Ende, zu viel Klischee und Pathos transportiert.

Wieder soll die Sprache alles tragen und doch ... sie scheint unter dieser Last zu brechen. Wie kann man mit so vielen (schönen) Worten so wenig erzählen, fragte ich mich nach etwa der Hälfte des Textes. Die vielen bildhaften und symbolträchtigen Wendungen und Elemente waren für mich overdone! Manche blumigen Bilder zergehen auf der Zunge, andere wirken bemüht, fast gekünstelt. Gebetsmühlenartige Redundanzen führten mich an einen Punkt, an dem ich genervt rufen wollte "Ja, zum Kuckuck, ich habe es verstanden!" Einfach zu viele Kaninchen und Unschuldssymbolik! Hat sich die Autorin in ihrem selbstproduzierten Psycho-Gestrüpp verheddert und das Ziel aus den Augen verloren? Wie ein überdehntes Gummiband schien sich die Story bis zum Stillstand zu verlangsamen und schnarrte erst am Ende ruckartig zusammen, um ein wenig Tempo und Spannung zu erfahren. Und genau das ist nach meinem Dafürhalten, wesentliches Charakteristikum eines Kriminalromans. Bei der Lektüre lag meine Anspannung einzig darin herauszufinden, ob ich mich noch auf der gleichen Wahrnehmungsebene befinde, wie die Protagonisten des Romans - wird es fiktiv geisterhaft und verlassen wir die Realität oder gibt es wirkliche, echte Auflösungen. Alles war jederzeit möglich, vergleichbar mit "Alice im Wunderland" oder einem Zuviel an "verbotenen Substanzen" - also wieder Grenzgänger?!

Wer also dem Etikett "Kriminalroman" getreu zu diesem Buch greift, wird vermutlich eher enttäuscht werden, wer schon mit dem Stil der Autorin vertraut ist und ihn bedingungslos liebt, wird erfreut sein. Mich trennen diesmal nur wenige schöne Sätze von einer großen Buchenttäuschung. Chacun à son goût - jeder nach seinem Geschmack!
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am 27. September 2015
Eine Geschichte von Siri, einer jungen Frau Anfang 30, welche in ein kleines Dorf kommt, um dessen Kirche neue Fenster zu schenken. Sie ist bekannt für ihre "Seelenspiegelfenster", für die die Leute ihr viel zahlen. Dass nicht der Auftrag an sich der Grund war, warum Siri im Dorf gelandet ist und vieles mehr kommt nach und nach ans Licht, während Siri versucht, die Wahrheit hinter Saatkartoffeltipps und Kuchenrezepten zu finden. Die Wahrheit über Lenz, über "das Friedhofskind" und das kleine Mädchen, welches vor 32 Jahren im Dorf ertrank ...

Ich weiß nicht, warum ich zwei Anläufe gebraucht habe, um dieses Buch zu lesen. Denn beim zweiten Mal hatte ich es in wenigen Tagen durchgelesen. Wie alle Bücher von Antonia Michaelis, die ich vorher gelesen habe, hat mir auch dieses richtig gut gefallen! Die Geschichte lässt sich wunderschön lesen, sehr flüssig und für mich wurde es nie langweilig, und gleichzeitig hat sie so einen ganz besonderen Schreibstil, mit dem man sich alles nach wenigen Worten ganz genau vorstellen kann. Deshalb mag ich ihre Bücher so, weil die Charaktere ganz besonders sind, es gibt oft wenige Eigenschaften, die sie ausmachen und man hat das Gefühl, sie zu kennen und dann kommt es doch ganz anders und hinter jedem verbirgt sich eine ganz eigene Geschichte. Besonders Lenz mochte ich in der Geschichte sehr, ein Mann oder ein Junge, mal acht und mal einundvierzig Jahre alt und scheinbar mit der Unfähigkeit geboren, jemandem etwas anzutun. Die Welten, die sie beschreibt sind einerseits ganz nah an der Realität, weil es die Orte in Wirklichkeit auch gibt (das Dorf zum Beispiel liegt in der Nähe von Berlin, ob des das Dorf gibt, weiß ich nicht), und andererseits haben sie immer etwas surreales. So zum Beispiel Die vielen weißen Kaninchen, die sich im Dorf tummeln, oder das strahlend blaue Seidenkleid eines kleinen Mädchens, das immer wieder auftaucht und genauso schnell wieder verschwindet. Auch diese Geschichte etwas sehr Ernstes an sich, finde ich, und zwar auf die Art, wie sie die verschiedenen Dorfbewohner so scharf beschreibt und am Ende zeigt, wozu ein vermeindlicher gemeinsamer Gerechtigkeitswille so fähig ist ... aber lest selbst :)

Mir hat auch dieses Buch wieder seeehr gut gefallen, weil es bei Antonia Michaelis jedesmal eine ganz neue, gleichzeitig ein wenig unwirkliche und sehr ehrliche Welt zu entdecken gibt und dazu noch eine sehr spannende Geschichte, wo man wirklich jeden verdächtigen kann. Ich mag ihre Bücher sehr! Viel Spaß mit diesem hier!
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am 24. Juni 2014
Siri Pechton soll die Kirchenfenster in einem kleinen Küstenort erneuern. Es ist ein kleines Dorf, in das sich nicht oft Fremde verirren. Seit Jahren sind die Kirchenfenster zugenagelt, nachdem sie damals alle gleichzeitig zersprangen als die kleine Iris ertrank. Das Friedhofskind soll Schuld am Tod des kleinen Mädchen sein. Siri will mehr über die Kirchenfenster, das Dorf und das Friedhofskind Lenz Fuhrmann erfahren. Aber niemand im Dorf redet gerne. Alles hat seine festen Strukturen. Diese Strukturen bringt Siri durcheinander, weil sie genau wie Lenz: das Mädchen im blauen Kleid sehen kann, Fragen stellt und sich nicht von Lenz fernhält.
Plötzlich gibt es Todesfälle in dem kleinen Küstendorf. Soll Siri abgeschreckt werden? Soll sie keine weiteren Informationen über das Dorf und seine Bewohner erhalten? Wer weiß was? Was hat das Friedhofskind damit zu tun?
Das hört sich nach einem spannenden Kriminalroman an. Leider wurde ich enttäuscht. Schon auf Seite 26 war klar, dass Siri und Iris eine Verbindung haben. Aber statt, dass der Krimi nun Fahrt auf nahm, trieb er im Seichten dahin. Es kam keine Spannung auf und die Handlung zog sich träge dahin. Ich als Leser fragte mich, was ist das Geheimnis des Dorfes und fand auch die Familiengeschichte von Lenz Fuhrmann sehr interessant. Lenz -das Friedhofskind- ist der Totengräber der Insel und als 42 jähriger Mann aber emotional bei 8 Jahren stehen geblieben. Er scheint an der Zeit vor Iris Tot festzuhalten. Die Kaninchen, die Lenz anzog und die bei ihm in der Datsche schliefen, machten die Handlung nicht unheimlicher, sondern eher niedlicher. Auch als Kaminski sich um die Kaninchen kümmert, war das so sachlich erzählt, dass ich als Leser nur kurz dachte „Schade!“ Da und auch an einigen anderen Stellen hätte die Autorin mehr Spannung erzeugen können. Es war manches einfach zu sehr in die Länge gezogen und vieles vorhersehbar für den Leser.
Gut gelungen ist der Autorin das engstirnige Dorfleben und die schrulligen Leute darzustellen, die seit Jahren in ihrem gleichen Trott leben. Erschreckend, weil genau so kleine, alteingesessene Dörfer so ticken.
Die beiden Hauptfiguren Siri und Lenz waren charakteristisch gut ausgedacht. Besonders Lenz gefiel mir gut mit seiner kindlichen und erwachsenen Seite. Er wirkte wie die Ruhe selber und kümmerte sich liebevoll um den Friedhof. Seine Liebe zu Iris und seine Liebe zu Siri dominierten den Kriminalroman.
Ich würde ihn daher – auch wegen der fehlenden Spannung – eher als Roman betiteln.
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am 9. Juni 2015
Siri fährt auf eine Ostseeinsel in ein kleines Dorf, um dort Kirchenfenster zu renovieren. Bald merkt sie, dass dort allein die Sonnenuntergänge idyllisch sind. Vor 32 Jahren ertrank das kleine Mädchen Iris im Meer und das ‚Friedhofskind‘ soll daran schuld sein. Dieses ‚Friedhofskind‘ heißt Lenz Fuhrmann und ist jetzt Totengräber. Ein Außenseiter, der mit Toten spricht und den man besser nicht gegen sich aufbringt, sonst geschehen seltsame Unfälle. Gegen ihren Willen gerät Siri mitten hinein in die Verstrickungen des Dorfes.
‚Friedhofskind‘ ist mehr Thriller als Kriminalroman. Ermittelnde Polizeibeamten sucht man vergebens. Stattdessen ist das tote Mädchen Iris auch heute noch die geisterhafte Spielkameradin des nach Jahren erwachsenen, aber weiterhin Kind gebliebenen Lenz Fuhrmann. „Dieleute“ meiden ihn. Und sie schweigen. Als Siri hinter das Geheimnis der damals gleichzeitig zersprungenen Kirchenfenster kommen will, redet zuerst keiner mit ihr. Nur Einzelne deuten etwas an und wollen sich mit ihr treffen. Dazu kommt es aber nie, denn vorher sind sie tot. Als Leser kann man bis zum Schluss miträtseln, was eigentlich hinter all den Todesfällen steckt.
Neben dem Thrill oder der Mystik gibt es auch Märchenhaftes, wie die sich explosionsartig vermehrenden, auf dem Friedhof tummelnden Kaninchen. Oder, wenn man so will, ist es eigentlich ein Buch übers Erwachsen und Mutig werden. Oder eine Liebesgeschichte. Es kommt ganz „auf den Blick des Betrachters“ an.
Antonia Michaelis erfindet interessante Figuren und beschreibt sie mit wenigen Worten so treffend, dass man ein genaues Bild im Kopf hat. Ein Beispiel: Freunde, „die so bedauernswert wenig Haare auf dem Kopf haben“ – und schon ist klar, dass auch Menschen mit rechter Gesinnung im Dorf leben.
Am meisten war ich von ihrer Sprache beeindruckt. Bei ihr wird schon eine profane Wetterbeschreibung zu Poesie und wenige Worte sagen viel über die Stimmung aus. „Dicke Schwarzwolken bedeckten den Frühlingshimmel.“ Auf diese Weise vermittelt sie nicht nur ein Bild, sondern kommentiert es gleichzeitig auch: „An den letzten Tagen vor Pfingsten wurde der Friedhof zu einer hektischen Arena für Grabpflegeartisten und Harkenjongleure, Schleifenbinder und Kuchenlistenmacher.“ Oder „Die Dunkelheit vor dem niedrigen Küchenfenster war dicker als Blut und schmeckte nach Erde.“ Bewundernswert sind auch ihre neuerfundenen Begriffe wie „Fensterfrau“ oder „Dieleute“ – man weiß sofort, was damit gemeint ist.
Fazit: Es ist ein wunderbares Buch – geheimnisvoll, spannend, vielschichtig, ans Herz gehend. Und ich frage mich: Wo ist die Spiegelbestsellerliste, wenn man sie mal braucht?
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