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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 1. Mai 2017
Dallas Buyers Club gehört für mich zu einem der ansehnlichsten Filme der letzten Jahre, denn er schafft gekonnt den Spagat zwischen der Behandlung eines ernsten Themas, der Einführung interessanter Figuren und der richtigen Dosis Humor.

I. Story und Umsetzung
Der Film erzählt die Geschichte von Ron Woodroof, Mitte der 80er, der so ziemlich jedes Klischee eines Texaners erfüllt. Er trinkt, hat eine proletenhafte Ausdrucksweise und hegt äußerst homophobes Gedankengut. Gefährliche Rodeos, Trinkgelage und Orgien mit fremden Frauen stehen daher für ihn an der Tagesordnung. Aufgrund eines Arbeitsunfalls, erfährt er im Zuge einer Routineuntersuchung, dass er an Aids – einer damals noch sehr unbekannten Krankheit – erkrankt ist. Sein Arzt gibt ihm eine restliche Lebenserwartung von ca. 30 Tagen und bittet ihn inständig, seine Angelegenheiten möglichst bald zu klären. Zunächst streitet Woodroof diese Diagnose als einen Fehler des Arztes ab, schließlich war ein Großteil der Bevölkerung zu dieser Zeit der Auffassung, Aids könne man – salopp gesagt – nur durch Sex mit Homosexuellen und durch ''die Nadel'' bekommen.
Dennoch geht er der Krankheit nach anfänglicher Verdrängung auf den Grund und stellt nach ausführlicher Recherche fest, dass er sich diesen Virus – entgegen allen seiner Vermutungen – durch ungeschützten (heterosexuellen) Verkehr eingehandelt hat. Resignation kommt für ihn, trotz der kurzen Lebenserwartung, nicht in Frage. Woodroof erfährt von einem Medikament namens AZT, welches künftig auf dem Markt etabliert werden soll und ihm helfen könnte. Vorausgehend soll jedoch zunächst eine langwierige Studie an zufällig ausgewählten Patienten stattfinden, einige davon sollen zudem nur Placebos verabreicht bekommen, um die Wirksamkeit genauer einschätzen zu können – zu viel Zeit und Unsicherheiten für Woodroof. Somit muss er sich etwas einfallen lassen. Als er durch diverse Bestechungen eines Krankenhauspflegers nicht mehr an dieses Medikament kommt, bekommt er einen Tipp. Woodroof soll einen nicht mehr zugelassenen Arzt in Mexico aufsuchen, dieser könne noch AZT auftreiben heißt es. Besagter Arzt erklärt ihm daraufhin, dass AZT krank mache und verschreibt ihm alternative Medikamente, u.a eine Kombination aus verschiedenen Vitaminen, die seinen Geschwächten Körper wieder zu neuen Kräften verhelfen sollen.
Woodroof spricht so gut auf diese atypische Behandlung an, sodass er Gleichgesinnten daran teilhaben lassen möchte. Der Verkauf der von ihm in Mexico erhaltenen Medikamente ist in den USA illegal, weshalb er sie ins Land schmuggeln und sie auf irgendeine Art und Weise dort unter legalem Schein vertreiben muss. Dabei lernt er Rayon kennen, einen selbst an Aids erkrankten, transsexuellen jungen Mann, dem gegenüber er zunächst viele Vorurteile hegt. Rayon erklärt sich allerdings bereit, ihm bei seinem Vorhaben zu helfen. Der Dallas Buyers Club ist geboren.

Die Geschichte ist in allen Belangen hervorragend verfilmt worden. Man fühlt mit den Protagonisten, hofft für sie, bangt um sie und lacht mit ihnen. Denn auch Humor wird hier und da gekonnt eingefügt, ohne je unpassend zu wirken.
Schauspielerisch hervorzuheben sind vor allem Matthew McConaughey als Ron Woodroof und Jared Leto in der Rolle als Raymond. Ersterem glaubt man auf der Stelle, ernsthaft erkrankt zu sein. Dürr, hohlwangig und blass – das ist Schauspielkunst par excellence, Charakterdarstellung auf höchstem Level. Für den Zuschauer ist sein Empfinden somit sehr leicht zugänglich. Es ist sofort ersichtlich, wann Woodroof dem Tode geweiht und wann er auf dem Weg der Genesung ist – einfach hervorragend umgesetzt.
Die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren werden authentisch gespielt. Zwischen zwei bzw. drei grundverschiedenen Figuren baut sich eine freundschaftliche Beziehung auf und zwar so, dass es zu keinem Zeitpunkt künstlich oder gar an den Haaren herbeigezogen erscheint. Insofern grenzt sich dieses Werk deutlich von typischen Hollywood-Geschichten ab. Weitere Ausführungen erübrigen sich an dieser Stelle; man muss das o.g sehen, für sich selbst verarbeiten und ''genießen''.

II. Fazit
Dallas Buyers Club ist ein sehr guter Film über ein sehr schweres Schicksal, zusammenhängend mit einer sehr gefährlichen, damals fast gänzlich unbekannten Krankheit. Aber er ist noch mehr als das. Er schildert die Überwindung von Vorurteilen, das Ablegen alter Gewohnheiten, die Aufklärung einer gefährlichen Krankheit, die Korruption im Gesundheitswesen und die Tatsache, dass Recht nicht immer mit Gerechtigkeit einhergeht.
Keine Frage, fünf Sterne.
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am 20. März 2017
Dieser Film hat zu recht seine Oscars verdient. Die Schauspielerische Leistung ist hochkarätig und unübertrefflich. Die Handlung fesselt und fasziniert.
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am 20. Mai 2017
exzellente schaupielerische leistung der hauptakteure.
ein thema was heut zu tage in vergessenheit geraten ist aber immer noch allgegenwärtig ist.
wer verflimungen wahrer geschrichten mag sollte sich den film nicht entgehen lassen.
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am 2. September 2017
bewegend und witzig zugleich. Zudem ein zeitgeschichtliches Thema, das Verbot bestimmer ersehnter AIDS-Medikamente in den frühen Zeiten der Epidemie in den USA , über das nicht alle Tage ein Film gedreht wird.
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am 24. November 2014
Matthew McConnaughey hat für diese Rolle etliche Kilos abgenommen,um authentisch zu wirken,und die Rolle des HIV - Infizierten nimmt man ihm genauso ab wie die von Jared Leto.
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am 17. März 2017
Tolle schauspielerische Leistung! Gute Story! Sehr kurzweilig und doch mitreißend. Kann den Film nur weiter empfehlen. Matthew McConaughey spielt überragend.
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am 18. März 2017
Einer der sehenswertesten Filme seit langem!!! Eine definitive Empfehlung für den Dallas Buyers Club. Ein außergewönlicher Jared Leto in einer Paraderolle.
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am 7. Januar 2017
Ron Woodroof erfährt, dass er HIV-positiv ist. Er kann und will es nicht glauben und muss es sich dann doch irgendwann eingestehen. Er erfährt von einem angeblich wirksamen Medikament namens AZT und beschafft es sich auf illegale Weise. Als diese Quelle versiegt macht er sich in Mexiko auf die Suche nach Alternativen - und erfährt erschreckendes über AZT! Stattdessen erhält er Vitaminpräparate und führt diese illegal in die USA ein, eröffnet einen Buyers Club und verteilt die Medikamente so an andere Aidskranke. Und aus den 30 Tagen, die angeblich noch zu leben hat, werden 40, 50, 60. Doch die Pharmaindustrie und die Gesundheitsbehörde weigern sich, Peptid-T zuzulassen. Ein Kampf ums Überleben beginnt. Ein Kampf, den Woodroof für sich führt, aber auch für alle anderen Aidskranke - von denen mehr und mehr zu seinen Freunden werden...

Matthew McConaughey. Ausgemergelt,ausgezehrt und Aidskrank. Eine beeindruckende Performance des Schauspielers! Und dazu noch Jared Leto als transsexuelle Rayon - absolut perfekt!
Eine tragische und intensive Geschichte über AIDS, Homosexualität, Vorurteile, Leben und Tod und den Kampf ums Überleben. Über die Pharmaindustrie, die Gesundheitsbehörde, Medikamente und staatliche Barrieren. Grandios, emotional und berührend dargestellt.

Leider hat der Film gegen Ende einige Längen. Außerdem fehlt mir die charakterliche Entwicklung und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Da mangelt es etwas an Tiefgang. Dennoch ist der Film sehr sehenswert und grandios gespielt.

Fazit

Ein grandioses Drama über AIDS mit überragenden Schauspielern und leider ein paar Längen. Dennoch sehr sehenswert.

[...]
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Oktober 2015
Anfangs hatte mich der Film von der Beschreibung her nicht interessiert, meiner Frau zur Liebe habe ich ihn mir aber doch mit angesehen.

Ich muss sagen, dass dieser Film keine leichte "Popkorn-Unterhaltung" darstellt, sondern ein Film mit Tiefgang, der auch im Nachhinein noch zum Nachdenken anregt - zumindest bei mir.

Es handelt sich hier um eine wahre Geschichte, die durch die Schauspieler mit voller Hingabe nacherzählt wird. Die besetzten Schauspieler wurden perfekt besetzt und meine ganz besondere Hochachtung gilt dem Hauptdarsteller Matthew McConaughey, der für diese Rolle sehr stark abnehmen musste, um eben den Krankheitsverlauf der Hauptfigur wiederzuspiegeln.

Ich bin ein bekennender Fan von Action-Filmen á la Stirb Langsam, aber so gut verfilmt, darf es auch mal ein Drama sein. Hut ab!
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Januar 2015
Bei Aids-Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen, opportunistischen Infektionen und Tumoren. Am 1. Dezember 1981 wurde Aids als eigenständige Krankheit anerkannt. Auch im Jahr 2012 zählt man immer noch beinahe 10.000 Neuinfektionen pro Tag. Seeit Beginn der Epidemie starben mehr als 36 Millionen Menschen an der Krankheit. Der Anteil der HIV-Infektionen liegt weltweit durchschnittlich bei etwa 0,8 % der 15- bis 49-jährigen, ist aber in Afrika mit Werten von ca. 25 % deutlich höher. Immerhin gibt es vor allem in der westlichen Welt eine effektivere Behandlung und dadurch ist die Krankheit in Mitteleuropa seltener geworden. Sie hat auch den Schrecken von Einst verloren - was man einerseits als gutes zeichen betrachten kann, aber andererseits auch dafür steht, dass Verharmlosung und Verdrängung sich breit machen könnte. Die bislang besten Filme über die Immunschwäche entstanden ab Ende der 80er Jahre und in den 90er Jahren. Vor allem "Longtime Companiion" (1989, Regie: Norman Rene) oder "Wilde Nächte" (1992, Cyril Collard) waren für mich beeindruckend. Populärster Film war sicherlich Jonathan Demmes "Philadelphia", der seinem Hauptdarsteller Tom Hanks den Oscar einbrachte. Und genau denselben Triumph erlebte in diesem Jahr ein von 82 auf 62 kg runtergespeckte Matthew McConaghy, der für die Rolle des Aids Patienten Ron Woodroof gegenüber seiner Oscar-Konkurrenz triumphieren konnte. Auch Nebendarsteller Jared Leto, bekannt auch als Leadsänger von "30 Seconds to Mars" erhielt für seine markante Nebenrolle als Transsexueller Rayon die begehrte Trohäe. Beide Darsteller sind es auch, die den Film gemeinsam tragen können und ihre Figuren in intensiver Weise dem Zuschauer nahe bringen. Vermutlich wurden einige Zugeständnisse an den Kinozuschauer gemacht, denn es wirkt einfach dramatischer wenn ein gestandener Heteromann, der als Elektriker arbeitet und in seiner Freizeit gefährliches Rodeoreiten macht, erst einmal dramaturgisch Schwulenhasser sein muss, um dann - geläutert - zum Helden der Aidsbewegung aufsteigt und auch stolz ist mit einem transsexuellen Menschen befreundet zu sein. Aus dieser Konstellation ging dann auch eine der besten Szenen des Films hervor: Als Ron Woodroof im Supermarkt seinen ehemaligen Kumpel wiedertrifft, nötigt er diesen mittels körperlicher Gewalt seinem Begleiter in Damenkleidung die Hand zum Gruß zu reichen. Der echte Woodroof war aber kein Schwulenhasser, sondern war sogar möglicherweise bisexuell und diese Tatsache lässt auch die Ereignisse, die der Film schildert plausibler werden. Denn was "Dallas Buyers Club" ausspart ist das Motiv der Veränderung eines intoleranten und minderheitenfeindlichen Mannes.
Der Film beginnt mit einem Geschlechtsakt, die der Cowboy Woodroof (Matthew McConaughy) kurz vor dem Bullenreiten in einem dortigen Stall mit einer Frau hat. Während der Nummer sieht er auf das Geschehen in der Manege, wo gerade der Stier in Action und seinen Reiter abwirft. Aus dem Sattel wirft ihn dann das etwas später stattfindende Gespräch mit den Ärzten (Jennifer Garner/Denis O'Hare), denn es wird AIDS im Endstadium diagnostiziert und er soll nur noch 30 Tage zu Leben haben. Doch mit diesem Todesurteil erwacht auch der Lebenswille des Mannes und nach einer Krise mit dem bereits zugelassenen aber keineswegs langzeitstudierten Medikament AZT wird er die Vorgaben der Ärzte und der Pharmaindustrie umgehen und importiert illegale Medikamente sowie Vitamine aus Mexiko und verteilt sie über seinen geschaffenen Dallas Buyers Club für eine monatliche Mitgliedgebühr von 400 Dollar an andere Erkrankte. In diesem Zusammenhang lernt er auch den drogensüchtigen Transsexuelen Rayon (Jaret Leto) kennen und später auch sehr schätzen...
Matthew McConaughey und Jared Leto gingen beide durch die erforderliche Gewichtsabnahme nicht nur körperlich an ihre Grenzen, sondern liefern beide auch wirklich bemerkenswerte Darstellungen ab, die von menschlicher Wärme geprägt sind. Nicht ohne Grund räumten beide dieses Jahr einen Preis nach dem nächsten ab. Manche Szenen bleiben haften. So ist es besonders bitter und eindrücklich zu sehen, wie sich Woodroofs vermeintlichen Freunde, Arbeitskollegen oder Kameraden sich abwenden...teils aus Homophobie, teils aus der Angst, sich anstecken zu können von diesem Virus, der in den 80er Jahren tatsächlich das Potential hatte diese hysterische Angst auslösen zu können. Die Geschichte selbst, die auf einem wahren Fall basiert, ist vom kanadischen Regisseur Jean Marc Vallee (Young Victoria) straff und spannend und zum Glück nicht extrem sentimental und kitschig inszeniert worden. Aus der Prognose von 30 Tagen wurden dann immerhin noch 7 kämpferische Jahre, Woodroof starb am 12. September 1992.
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