find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Storyteller Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 24. Juni 2017
Gleich vorweg: Die Mann/Frau Dynamik, das „Mann-Sein“ interessiert und begleitet mich auf meinem Lebensweg seit langer Zeit bis heute. David Deidas Buch habe ich vor ca. 6 Jahren gelesen, habe also Zeit gehabt, die daraus gewonnenen Erfahrungen und Inspirationen zu verwerten und zu reflektieren, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Ganz grundsätzlich liefert David Deida einen neuen Zugang zu der Thematik. Nach all diesen Neuauflagen der „Venus/Mars“ Bücher, bzw. Partnerschaftsratgebern a la Jellouschek inspiriert der Text - abgesehen vielleicht vom Schreibstil, der doch sehr „amerikanisch“ ist. Die Inhalte sind durchwegs radikal, regen an, bestehende Weltbilder und somit sich selbst zu hinterfragen, sich auf Neues einzulassen, auszuprobieren. Es werden andere Wege, andere Logiken gezeichnet, die vermeintlich schlüssige Lösungen in dieser oft als unlösbar wahrgenommenen Dynamik erkennen lassen. Ein lebendiges, sexuell erfülltes, immerwährend spannendes Sein zwischen Mann und Frau – wer kann das schon anbieten?

Bei näherer Betrachtung, bzw. dem Versuch, das Gelesene zu realisieren, stellt sich jedoch so manche Frage:

* Deida erkennt richtig, dass es Souveränität ist, welche die Frau vom Mann will. Das „Lulu“ ist wenig interessant für sie, der Mann ist interessant, der „seinen Weg“ geht. Deida interpretiert die Misstimmung der Frau einerseits als Zeichen, dass der Mann nicht seinen Weg geht, andererseits als Prüfung des Mannes auf seinem Weg. Die Falle schnappt damit jedoch zu: Die Frau wird somit zum Gradmesser für Souveränität, ihr Verhalten wird richtungsweisend für den Mann, letztlich geht er ihren Weg, nicht seinen – es handelt sich also nicht um echte Souveränität, sondern um eine von der Frau kontrollierte, gesteuerte.
Deida zeichnet etwa ein Beispiel, in dem die Frau in Misstimmung gerät, weil er versprochen hat, die Garage aufzuräumen und es dann nicht tut – sein „Wort wäre also nichts wert“. Bei näherer Betrachtung kann man sich fragen: Wer hat das Bild der „sauberen Garage“ gezeichnet? Wer hat die Garage denn initial in Unordnung gebracht – der Mann oder die Frau, sind die „Flohmarktkisten“ von ihr oder von ihm? Wie kam „Mann“ also zu der Garagenaufräumaktion, bzw. wer hat den Weg wirklich vorgegeben, ist es sein oder ihr Weg, ist es sein oder ihr Bild?
Während ich diese Zeilen schreibe, richtet der Nachbar zum Kindergeburtstag, bläst „selbstverantwortlich“ und „glücklich“ Luftballons für die geliebte Tochter auf – Frau und Tochter sind zufrieden, ein wahrer Mann also, der seinen Weg geht und sich an sein Wort hält?

* Was passiert eigentlich, wenn der Mann die „Prüfungen“ der Frau besteht, d.h. wirklich bei seinem Weg bleibt? So etwas ist in dieser Zeit selten geworden, wer kann das von sich schon behaupten. Es zeigt sich in der Praxis jedoch, dass die Misstimmung zunimmt, wenn man sich an seinen Weg hält, zum Terror wird – eine „Verschärfung“ der Prüfung also? Und was, wenn der Prüfer, also die Frau keine schwerere Prüfung mehr findet? Die Erfahrung bzw. Beobachtung zeigt, dass dann nicht das große Glück gewonnen ist, sondern dass der Frau damit die Basis für die Beziehung verloren geht, sprich, die Beziehung ist vorbei. Und hier ist als „wahrer Weg“ nicht die Lebensveränderung zum Frachtpiloten in Zentraltibet gemeint, sondern es reicht vielleicht schon die konsequente Umsetzung der Erkenntnis, dass schnörkelige Serviettenhalter überflüssiger Krempel sind, „Mann“ dafür in Zukunft kein Geld ausgeben bzw. verdienen wird.
Wie jetzt also: Die Beziehung ist vorbei, WEIL der Mann seinen Weg geht, wirklich souverän ist? War es also laut Deida einfach nicht „die Richtige“, auf also zu neuen Gefilden? Ist „die Richtige“ jene, die den „wahren Weg des Mannes“ mitgeht, oder vielleicht doch nur jene, die den Mann am Besten zu knechten weiß, ihm die Hoffnung auf das große Glück am besten bis ans Ende seiner Tage vermitteln kann?

* Wie ist das eigentlich mit der Selbstverantwortung der Frau? Ist das Ziel jedes lebendigen Wesens nicht Selbstverantwortung – bzw. gilt das für die Frau nicht? Wie selbstverantwortlich ist es, sich diversen Launen, Misstimmungen hinzugeben, die Terrorisierung des Gegenübers (des Mannes) also zum Lebenskonzept zur erheben?

Bei näherer Betrachtung verbalisiert Deida Souveränität, verführt aber letztlich zum Pantoffelhelden, der sich als „echter Mann“ wähnt. Darüber hinaus legitimiert er auch noch die Instrumente für die Frau, die dazu notwendig sind. Deida selbst zeichnet in der Öffentlichkeit das Bild der Lösung und Freiheit – vielleicht empfindet er das selbst so, wer weiß – aber wird ihm das vielleicht einfach nur gewährt, weil er das Spiel, das die Gesellschaft spielt, zur Kultur erklärt?

Ein interessantes, anderes Bild zeichnet Esther Villar in ihrem bereits in den 70er-Jahren erschienenen Buch „der dressierte Mann“, das seinerzeit sehr polarisiert hat und heute leider in Vergessenheit geraten ist. Hier werden Mann und Frau in die Verantwortung genommen, das kann man finde ich schon angehen lassen. Als Kontrast zu Deida ist dieses Buch sicher zu empfehlen.

Aber einen wirklich neuen Ansatz habe ich in dem 2016 erschienenen Buch „Die heilige Ordnung der Mutter“ von Thomas Honsak gefunden. Der Autor skizziert dort ein dem Weltgeschehen zugrundeliegendes Programm (die „heilige Ordnung“), das die Mann/Frau Dynamik nachhaltig prägt, in alle Lebensbereiche hineinspielt, in der Form bis dato ungesehen bzw. unbekannt war und bei näherer Betrachtung sofort Sinn macht. Das Buch ist komplex, bestürzend, es handelt sich um Erkenntisse, die eine tiefe Wahrheit in sich tragen und das persönliche Lebenskonzept grundlegend umkrempeln. Wer sich aber darauf einlässt, findet – aus meiner Sicht – erstmals wirkliche Antworten. Die Umsetzung ist steinig, es ist harte Arbeit an sich selbst – und doch - wer den Weg geht, wird einer gewissen Freiheit in sich gewahr werden, die man in unserer Welt selten sieht und vielleicht Grundlage jeder ernsthaft lebendigen Beziehung darstellt.

David Deidas „der wahre Weg des Mannes“ erhält von mir 4 Sterne. Auch wenn die Gefahr des Irrwegs groß ist, war es dennoch ein Stein auf meinem Weg, hat mich seinerzeit inspiriert – und so mag es vielen Lesern auch heute noch gehen. Es ist schnell gelesen, so mancher „Trick aus Deidas Zauberkiste“ hat auch einen überraschenden Effekt. Ich kann es aus dieser Perspektive daher empfehlen.

Gleichzeitig kann ich jedem, der tiefer in die Materie eintauchen will, nur sehr die oben genannte Lektüre ans Herz legen – die Zeit wäre aus meiner Sicht wirklich reif dazu, sowohl für den Mann, als auch für die Frau: Das Leben ist doch irgendwie zu schade, um es im Hamsterrad eines vorgegebenen, menschenfeindlichen Programms zu verbringen, finde ich.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2016
Nach dem Lesen dieses Buches, musste ich erstmal durch atmen. Das Buch ist gefüllt mit Ideen und Anschauungen. Polarisierend. Das ist das richtige Wort. Wenn Ihr mehr wollt als den langweiligen kram nimmt euch das Buch, es wird auch euch Unterstützen um ein Mann zu werden.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2016
Dies Buch sollte man als Mann mal gelesen haben. Ich finde es doch bezeichnend einige Dinge zu wissen aber nun noch mal drauf aufmerksam gemacht zu werden.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2013
Dieses Buch macht nachdenklich und gibt Anstösse. Es liest sich gut und führt zu weiterführender Literatur zum Thema Selbstfindung und Positionierung des Mannes in einer vaterlosen Gesellschaft in der Frauen sich immer mehr männliche Kompetenzen aneignen müssen und dann auch wollen. Es beschreibt den Zwiespalt des Mann Seins im Beruf, der Beziehung und im Allgemeinen und zeigt Lösungen. "Der Weg des wahren Mannes" motiviert also, öffnet Gedanken und regt an über sich, die Frauen und die Welt und den wahren Orgasmus nachzudenken. Mich hat es inspiriert mich mit dem Thema Tantra auseinanderzusetzen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juni 2013
Wenn der Mann Mut hat, kann er hier einiges von sich selbst erfahren.

Wenn die Frau Mut hat, dieses Männerbuch zu lesen, kann auch sie von diesem Buch profitieren.

Ich schaue immer wieder mal hinein und entdecke fast jedesmal etwas Neues, was ich bisher noch nicht "gelesen" habe.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juni 2013
absolut lesenswert, Herrn Deida gelingt es sehr anschaulich dieses Thema klasse zu erlaeutern! Ich habe dieses Buch an zwei Freunde verschenkt, da ich merklich meinen Umgang mit Frauen veraendert habe!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2013
Es ist ein sehr interessantes Buch, das nicht nur Männer lesen sollten. Es kann in der Beziehung sehr hilfreich sein.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2013
Für mich als Mann ein sehr wohltuendes Buch. Es gibt viele Anregungen wie ich meine Männlichkeit in der Beziehung zur Frau einbringen kann, um zur Polarität Mann-Frau beizutragen und damit den Energiefluß in der Partnerschaft wieder in Gang zu bringen. Einige Überschriften wirken provokant und in manchen Ohren vielleicht sogar frauenfeindlich (z.B. "Was sie sagt und was sie will, ist nicht dasselbe") aber wer offen dafür ist, spürt, daß es in diesem Buch darum geht, die Begeisterung und das Begehren für die Frauen (wieder) zu entdecken auf der Basis, daß sie eben anders sind als wir Männer! Aus meiner Sicht sehr anregend und Mut machend, zu mir als Mann zu stehen und als solcher auch zu meiner Partnerin zu stehen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. April 2012
Höchste Zeit, dass ich als reflexiver Mensch, vor allem Mann, auf diese großartige Buch gestoßen bin. Mein schlichter Kommentar ist der, dass ich dieses Buch unbedingt meinen Söhnen schenken muss, mit dem letzten dringenden Auftrag, es auch ganz bestimmt zu lesen.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2011
Auf der Suche nach einem guten Buch über die eigene Weiterentwicklung und die meiner Ehe bin ich durch einen Rat eines Bekannten auf dieses Buch gestossen. Der Schreibstil ist eher unkonventionell aber wie ich finde sehr angenehm zu lesen. Viele Dinge werden sehr spirituell beschrieben und der Sinn wird einem erst beim genauerem Nachdenken völlig bewusst. Mir persönlich hat das Buch sehr geholfen einige Eigenarten von Mann und Frau auf eine spirituelle Weise neu zu enddecken. Kein plumpes Geschwätz wie in einigen anderen Ratgebern, sondern eine sehr interessante andere, spirituelle Annäherung an das Thema Mann und Frau. Für aufgeschlossene Menschen ist das Buch sicher eine Quelle für den Beginn einer neuen Wahrnehmung seiner Sexualität.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)