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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
17
Going Back Home
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,56 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 4. Mai 2018
Mai 2018 : Der Countdown läuft .... auf "As long as I have you", die neue Scheibe von Roger Daltrey, einem der beiden Leadsänger von The Who. Schon sehr bald, Anfang Juni 2018, soll das neue Werk erscheinen. Um mich vorab in Stimmung zu bringen, linste ich bei Youtube rein und fand den etwas älteren Clip "Going back home". Ich empfehle jedem Interessenten, dasselbe zu tun. Denn bereits jener Titelsong drückt aus, wofür das ganze Vorgänger- Album steht : für spielfreudigen, dynamischen Blues- Rock, der nicht zu schräg ist und keineswegs knarzig auf die Tränendrüse drückt.

Die Scheibe stammt von 2014, ist ein Gemeinschaftswerk von Roger Daltrey und Wilko Johnson. Zu letzterem folgen noch ein paar Worte gegen Ende dieser Rezension. Zunächst zum Inhalt, zu den Songs und der Musik : Zehn der elf Album- Tracks wurden von Wilko Johnson komponiert und Roger Daltrey ist der Sänger. Zu allererst muss ich mich selber fragen : Wie alt war Roger Daltrey, als er im November 2013 für diese Aufnahmen vor das Mikro trat ??? Wissen Sie's auf Anhieb ?

Hier die Antwort : Zwar noch keine runde siebzig, aber stolze 69 (neunundsechzig) und was das betrifft, klingt seine Stimme (fast) unverändert schwungvoll, kraftvoll und mitreißend. Dazu leicht angeraut, aber so, dass es noch überzeugend und nicht gestellt hinüberkommt. Dass der Blues dennoch bluesig bleibt, ist der hervorragenden Band zu verdanken. Denn was braucht man für ein solch fantastisches Album mehr, als eine Lead-, eine Akustik- und eine Bass- Gitarre, dazu Schlagzeug, Piano, Orgel und Harmonika (?!!!) Das war's. Mehr darf's hier nicht sein. Außer natürlich einer guten Band, die ihr Werk versteht und hervorragend zusammenwirken kann.

Knapp 35 Minuten ist die Scheibe kurz, doch jedes Lied und jede Sekunde fesselt. Track vier, "Can you please crawl out your window", ist die einzige Fremd- Komposition. Sie stammt von keinem Geringeren als Bob Dylan und Roger Daltrey rotzt und röhrt hier beinahe wie "His Bobness" höchstpersönlich. Überhaupt sind zehn der insgesamt elf Songs rockig. Die einzige langsamere Ballade ist "Turned 21" (Track 5). Hier kann Roger Daltrey sich von seiner gefühlvoll- sentimentalen Seite zeigen und Kraft tanken für die nachfolgenden Songs.

Ein 24 seitiges Büchlein ist dabei, worin neben etlicher Fotos alle Texte gut lesbar abgedruckt sind. Wie heißt es beispielsweise schon beim ersten Lied : "I wanna live .... the way I like, sleep all the morning, go and get my fun at night." Und am Ende klingt es damit aus : "And when the world stops turning ....., then I'm going back home."

Ausgerechnet derartige Worte ("I wanna live...." und das "nach Hause kommen") haben eine besondere, tiefere Bewandtnis. Halten Sie sich fest : Wilko Johnson, Ex- Gitarrist der britischen Pub- Rock- Blues- Band Dr. Feelgood, erhielt von seinen Ärzten Anfang 2013 die erschütternde Nachricht, dass er wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs nur noch maximal zehn Monate zu leben habe. Irgendwie muss er es noch geschafft haben, sich Roger Daltrey und weitere befreundete Musiker zu schnappen, um dieses "Farewell"- Abschiedswerk in die nach ihm verbleibende Welt zu setzen.

Doch wenn man weiter recherchiert, so klingt es wie ein modernes Märchen : In einer elfstündigen Operation wurde bei Wilko Johnson ein 3 kg schwerer Tumor entfernt. Die diagnostizierten zehn Monate hat er überleben können. Und mehr als das. Auch jetzt weilt er noch immer unter uns. Lt. eigenem Bekunden ist er sogar beschwerdefrei. Was für eine Geschichte. Der berühmte konkrete Einzelfall hat entgegen aller sonstigen Prognosen siegen können.

Davon konnte man bei der Entstehung dieser Aufnahmen freilich noch nichts ahnen. Was man vielmehr merkt und hört : Sie legen sich bemüht und auch gekonnt ins Zeug, die Herren Johnson, Daltrey und der Rest der kleinen Bande. Nein, bei solcher Musik legt man sich nicht schlafen !!!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. April 2014
Ich muss zugeben, dass ich von Wilko Johnson noch nichts gehört hatte. Als alter WHO Fan verfolge ich ein wenig die Aktivitäten von Roger Daltrey. Dass man als 70-jähriger nicht mehr so singt wie als 25-jähriger ist eigentlich klar. Doch Roger Daltrey interpretiert die Songs mit Spaß und Würde. Seine Stimme und deren Tonlage passen bestens zu den Songs. Die Schrammelgitarre und die unkonventionellen Soli sind einfach klasse. Der Bass ist völlig abgefahren. Die anderen Musiker stehen dem nichts nach. Heimlicher Star ist für mich die Blues Harp. Steve Weston gibt der ganzen Veranstaltung zusätzlichen Schub, ohne aufdringlich zu sein. Die B-Seite hält nicht ganz den Spannungsbogen der A-Seite. Dennoch bin ich froh, dass ich mir diese Scheibe gekauft habe; denn wo bitte schön gibt's denn noch solche Musik?
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Januar 2015
Tja die Geschichte von Wilko Johnson kennen wir alle. Einst totgeglaubt von den Medizinern und noch schnell vor dem(diagnostiziertem) Ableben ins Studio gehuscht und mit Roger Daltrey(The Who) ein Album aufgenommen! Das Ergebnis: Formidabel!!! Toller Rock n'Roll Songs mit dem Flair der 50er und 60er Jahre. Daltrey klingt manchmal wie Elvis und das zuhören bei Wilko Johnsons Gitarrenspiel macht einfach Spaß! Tolles Album,tolle Vibes....und nach Wilko Johnsons Genesung hoffentlich bald noch eine Fortsetzung :-)
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 24. März 2014
Ganz starke Scheibe. Gut, man muss den Pub-Rock der späten 1970er und frühen 1980er lieben, aber wer wie ich Dr Feelgood oft im Konzert sah, der ist von der Zusammenarbeit von Wilko und Roger schlicht begeistert. Die beiden haben im Februar in London auch ein Konzert gespielt. Hoffen wir wirklich wahren Musikfreunde, dass es aufgenommen und gefilmt wurde. Ich habe schon mal 20 Euro zur Seite gelegt.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. März 2014
11 Songs in 35 Minuten, eine Plattenlänge wie in der guten alten Zeit. Und in der alles steckt, was ein R'n'B Album im Stile der Sechziger braucht: Raue, heiße Rhythmusgitarre, knallige Lead-Fills, eine "tighte" Band mit einem Ausnahmebassisten (Norman Watt-Roy von den "Blockheads"), ein swingendes Klavier (Mick Talbot) und eine krachend verzerrte, virtuose Harp. Ach ja, und natürlich ein Sänger, der alles gibt: Daltrey mag heute - mit 70 - nicht mehr engelsgleich "See mee, feel me" hauchen, aber untenrum ist er stimmlich druckvoll und bestens bei der Sache. Wilko Johnsons Gitarrenarbeit ist eine Ausnahmeerscheinung im Rockgeschäft: Wie viele Leute spielen so flüssig lead und rhythm? Wer kann außer ihm noch von sich behaupten, den britischen Punk quasi "erfunden" zu haben? Der Mann ist - noch - eine lebende Legende.

Die Musik: Tolle Songs, tielweise aus seiner Dr Feelgood Zeit ("Sneakin' Suspicion"), teilweise jünderen Datums und ein schmissiges Bob Dylan Cover dazu. Tugendhaft bei allem: Kein Stück geht über 4 Min. hinaus.

Wilko Johnsons Abschiedsplatte ist rundum gelungen, sie geht in die Beine, in den Kopf (Der Mann kann wirklich bissig und witzig texten!) und zu Herzen - eben weil er so schwer krank ist. Aber kauft sie nicht aus Mitleid, Leute, sondern aus Freude am Leben und an der Musik!
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. Mai 2014
Ich bin seit über 25 Jahren Dr.Feelgood Fan. Deswegen war es für mich schon mit Emotion verbunden, das "Abschiedsgeschenk" von Wilko Johnson in den Händen zu halten. Doch einmal in den Player eingelegt, ist nur noch Grinsen angesagt. Direkt sieht man sich mit einem Guiness oder Tennent's Lager in einen britischen Pub versetzt. Diese CD macht einfach Laune und Daltrey bleibt natürlich auch eine Klasse für sich.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Juni 2014
Wilko Johnson war mir (Schande über mich!!) bisher nicht sehr bekannt, dafür aber Roger Daltrey als Sänger der unvergleichlichen The Who.
Was auf dieser CD abgeht, ist irre. Daltrey singt mit mehr Kraft. als mancher Möchtegernrocker, die Lieder sind kurz und knackig, super Gitarrenriffs und ein unheimlicher Drive. Nach etwas mehr als 30 Minuten ist der Spaß (und es ist ein Spaß) leider schon vorbei.
Dennoch, dann halt 2 mal nacheinander. 5 Sterne ist es allemal wert.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. März 2014
. . . was diese beiden Uraltrocker auf diesem Album zaubern. So frisch und dynamisch wie in ihren besten Tagen :-)
Alle guten Wünsche an Wilko Johnson und vielleicht sehen wir Roger Daltrey noch einmal mit The Who auf einer Deutschland-Tour.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Mai 2014
Als Who-Fan war das natürlich zunächst ein Pflichtkauf. Umso größer war dann die Überraschung über diese kernige Musik. Klasse gemacht.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. August 2014
Diese "Rumpel-Rock-Scheibe" begeistert durch einfache Songs, die durch Roger Daltreys Stimme absolut aufgewertet werden.
Der alte Who Shouter hats immer noch drauf mit seinen siebzig Jahren. Well , well, well!!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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