Geliefert wurden 8 Stück vorgeladene Ni-MH Amazon Basic Akkus.
Sie sollen mindestens 2400mAh besitzen aber typischerweise über 2500 mAh verfügen.
Die gelieferten Akkus wurden laut Aufdruck 11/2014 in Japan produziert und kamen bei
mir mit 1,29 V bis 1,30 V an.
Sie waren also tatsächlich nur vorgeladen und mussten daher doch noch einige Zeit im Ladegerät verbringen ( es musste ca. 2 Stunden mit ca. 500 mA Ladestrom bis zur Anzeige "Full" geladen werden).
Anschliessend wurde ein 4er-Satz Akkus mit dem Ladegerät AccuPower IQ 128 im Testmodus komplett entladen/aufgeladen ( ca. 250 mA Entladestrom / ca. 500 mA Ladestrom ) um die tatsächliche Kapazität zu ermitteln.
Ergebnis: 2,49/2,45/2,54/2,55 Ah
Der andere 4er-Satz der Akkus wurde wurde im Refresh-Modus mehrfach geladen/entladen
( ebenfalls ca. 250 mA Entladestrom / ca. 500 mA Ladestrom ) bis keine Erhöhung der Kapazität mehr feststellbar war.
Die Akkus pendelten sich alle oberhalb von 2500 mAh ein.
Ergebnis: 2,55/2,55/2,57/2,58 Ah
Soweit mein erster ( positiver ) Eindruck...
man kann sich auf der sehr informativen dänische Seite lygte-info
div. Akkutests mit direktem Vergleich ( Comparator ) der Kapazitäten und Entladekuven ansehen...
Hier ist auch ein Vergleich dieser Akkus mit z.Bsp. Eneloops möglich - teilweise sehr aufschlussreich...
Meine Bewertung bezieht sich auf die Variante AA. Es handelt sich hierbei um die schwarze Variante der AmazonBasics. Bei den Eneloop wird diese Variante auch "Pro" genannt. Das liegt daran, dass diese Akkus minimal eine Kapazität von 2400 mAh garantieren und typischerweise bis zu 2500 mAh haben (die normalen AA Akkus haben eher um die 2000 mAh). Dennoch handelt es sich um Nickel-Metallhydrid-Akkus mit einer Nennspannung von 1,2 Volt und einer sehr geringen Selbstentladung. Diese Akkus eignen sich daher super als Ersatz für Batterien.
Was man sich mit einer erhöhten Kapazität erkauft, ist eine geringere Anzahl an Ladezyklen. Amazon gibt 500 Ladezyklen an. Zudem ist die Selbstentladung etwas höher als bei der normalen Variante. Bei Geräten, die einen geringen Stromverbrauch haben und lange ungenutzt herum liegen, lohnen sich deshalb die schwarzen Akkus definitiv nicht. Ich setze sie im Haus dort ein, wo sie schnell leer gemacht werden (in Spielecontrollern, in der Kamera etc.). Hier spielen die Akkus ihre Stärken aus.
Ob es sich bei AmazonBasics-Akkus um baugleiche Eneloop handelt, vermag ich nicht zu 100% zu sagen. Sie sind sich jedenfalls sehr ähnlich. Größe, Formfaktor, Gewicht stimmen fast komplett überein (wobei das ja normal ist bei AA, dennoch). Beide sind Made in Japan. Bei den Eneloop werden aber mindestens 2500 mAh garantiert, bei den AmazonBasics nur 2400 mAh. Das habe ich überprüft. Dazu habe ich die Akkus, beides neu gekaufte Akkus vom Amazon Prime Day, mittels MEC AV4m entladen. Der Entladestrom beträgt bei diesem Ladegerät 475 mA bei AA-Akkus. Die entladene Kapazität betrug bei den Eneloop 2,56 Ah und 2,61 Ah. Die AmazonBasics kamen beide jeweils auf 2,53 Ah. Die Eneloop haben also leicht die Nase vorne, aber die Differenz ist nicht so groß, wie man es anhand der Angaben auf den Akkus (100 mAh weniger) vermuten würde).
Mein Fazit: Die Akkus sind sehr gut und den originalen von Eneloop sehr ähnlich. Sie kosten aber eben auch kaum weniger. Ich decke mich daher einfach immer dann mit Akkus dieser Sorte ein, wenn sie im Angebot sind. Wenn dann AmazonBasics drauf steht, ist es eben so. Vielleicht sind sie minimal schlechter oder es handelt sich nicht um die allerhöchste Qualitätsstufe der Eneloop, die deswegen unter einem anderen Namen vermarktet wird, aber das soll mir egal sein. Sie funktionieren und die 500 Ladezyklen werden sie vermutlich erst in vielen Jahren erreicht haben. Ich hoffe, dass ich mit dieser Rezension etwas weiterhelfen konnte. Falls Sie Fragen zu diesen Akkus haben, können Sie gerne einen Kommentar hinterlassen.
Ergänzung 19.07.2016: Ich habe die Optimierung meines Ladegeräts genutzt, um zu überprüfen, welche maximale Kapazität die Akkus erreichen. Dazu lädt und entlädt mein AV4m die Akkus so lange, bis keine Kapazitätserhöhung mehr festzustellen ist. Das Ergebnis: 2,59 Ah und 2,65 Ah für die Eneloop (beide haben also noch mal ordentlich zugelegt), 2,54 Ah und 2,53 Ah für die AmazonBasics. Hier hat also nur einer der beiden um 0,1 Ah zugelegt. Man kann also auch hier sagen, dass die Eneloop noch einen Ticken besser sind. (Hinweis: Geladen wird mit 700 mA, entladen mit 475 mA. Bei anderen Ladeströmen können die Ergebnisse abweichen).
Ergänzung 22.07.2016: Ich habe noch die Entladekurven vom SkyRC MC3000 mit 0,75 Ampere Entladestrom angefügt. Slot 1 ist der Eneloop Pro (2500 mAh), Slot 2 der AmazonBasics (2400 mAh), Slot 3 ein normaler Eneloop (1900 mAh), Slot 4 ein günstiger Discounter-Akku (2300 mAh). Man sieht sehr schön, dass die Eneloop Pro trotz sehr hoher Entladung (was normalerweise zu geringerer Kapazität führt) immer noch 2500 mAh schaffen. Die AmazonBasics schaffen nur noch etwas über 2300 mAh. Die normalen Eneloop erreichen nur noch etwas über 1800 mAh und die Discounter-Akkus verlieren gar über 200 mAh bei hoher Entladung und fallen unter 2100 mAh.
Bedeutet im Fazit: Die AmazonBasics haben auch bei hoher Belastung eine hohe Kapazität, im Gegensatz zu günstigen Akkus. Dennoch zeigt sich, dass der Eneloop Pro hier deutlich im Vorteil ist. Im Gegensatz zu den günstigen Akkus hält sich die Spannung wesentlich länger bei 1,2 Volt.
Wie sich ja bisher schon "rumgesprochen" hat, scheint Amazon hier eine Variante der Eneloop Akkus zu verwenden. Was allerdings alles andere als schlecht ist. Die Akuus von Eneloop sind super und so auch die AmazonBasics Akkus.
Ich nutze diese Akkus für verschiedene Geräte (alle benötigen nicht sehr viel Strom, weshalb meine Testgeräte nicht mit einem Foto oder sowas mithalten kann).
Ich nutze diese Akkus z. B. für meine iRobot Lighthouses schon seit einiger Zeit und kann absolut keine Kapazitätsverluste feststellen. Zu Anfang hielten die Akkus ca. 5 Wochen (mein iRobot läuft 5-6 mal/ Woche). Dies ist nun noch immer so und ich habe die Akkus jetzt schon gut 1 Jahr.
Habe auch noch andere Geräte mit den Akkus und habe des öfteren auch die Kapazität getestet, welche immer ca. 2400 - 2500 mAh angezeigt haben. Auch nachdem die Akkus sehr häufig geladen wurden.
Zusammengefasst kann ich also keinen negativen Punkt feststellen und sagen:
+ gute Qualität (ich habe einige dieser Akkus und noch keiner hat mich im Stich gelassen oder ist kaputt gegangen)
+ lange Lebensdauer (nach mehrfachem Test ist die Kapazität noch immer bei ca. 2400- 2500 mAh)
Kann für diese Akkus eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
Habe früher eigentlich nur Einweg Batterien gekauft. Bei manchen Elektrogeräten musste ich diese aber so häufig wechseln, somit erschien es mir sinnvoll auf aufladbare Akkus umzusteigen. Diese sind zwar in der Anschaffung teurer und man benötigt ein Ladegerät, der große Vorteil ist aber, dass man diese Amazon Ni-MH Akkus mindestens 500 Mal wieder aufladen kann.
Ich habe schon einige dieser Akkus bestellt und im Vergleich zu anderen Anbietern, sind diese günstiger und mindestens gleichwertig. Außerdem ist es in meinem Gebrauch noch nicht vorgekommen, dass eine Batterie kaputt wurde. Sie eignen sich auch sehr gut für Geräte, welche viel Energie benötigen, wie zum Beispiel Kameras oder ferngesteuerte Autos.
Andere Rezensenten berichten davon, dass die Akkus überklebt wurden und dadurch für manche Elektrogeräte zu "dick" sind und ständig herausrutschen, das kann ich aber nicht bestätigen. Dieses Problem gab es bei keinem einzigen meiner Elektrogeräte.
Mein Fazit: Diese aufladbaren Akkus sind gut und günstig. Ich habe sie schon ein paar Mal im Rahmen einer Aktion bestellt, wodurch sie dann noch um einige Euros billiger waren.
Bisher habe ich immer die weißen und schwarzen Eneloop Akkus genutzt. Bis ich zufällig sah, dass Amazon unter seiner Eigenmarke "Amazon Basics" Akkus mit praktisch genau den selben Eigenschaften verkauft. Da Amazon kein Akku-Hersteller ist, gehe ich mal schwer davon aus, dass es einfach umgelabelte Eneloop sind.
Allerdings sind die Amazon Akkus deutlich günstiger im Preis, weshalb ich wohl in Zukunft nur noch diese kaufen werde. Bisher haben sie sich gut bewährt (z. B. in leistungsfähigen Taschenlampen oder einem Outdoor GPS). Natürlich sind sie auch genauso schnellladefähig wie die Eneloop und haben die selben Eigenschaften, was Selbstentladung oder Temperaturbeständigkeit angeht. Ich werde mir auch gleich noch ein paar AAA Akkus besorgen.
Von der Akkuleistung her kann ich die Batterien nicht bemängeln - sie sind sehr gut. Allerdings wurden sie von Amazon beklebt, sodass sie zB nicht in mein Radio passen, weil sie dann zu dick sind! Ich habe sie dann reingequetscht und fragt mich nun, wie ich sie da später wieder rausbekomme??? Natürlich trifft dieses Problem nicht überall auf - kommt darauf an, wie man die Batterien einlegt. Aber ärgerlich ist es trotzdem.
Ich habe Ende letzten Jahres und letztmalig im Mai 2015 einige dieser Akkus zumeist in den Variationen AA und AAA bestellt (jeweils im 8er Pack).
Die Akkus sind ständig in Gebrauch und funktionieren bisher alle einwand- und störungsfrei. Heute wollte ich wieder bestellen und finde die Preisentwicklung echt krass. Sowas kannte ich bisher nur von Speicher-Riegeln.
Als Beispiel: für den 8er Pack AA habe ich noch vor 5 Monaten 14,99 bezahlt - nun sollen Sie 19,99 kosten. Das sind mal eben "schlappe" 33,3% Erhöhung in der kurzen Zeit. Wenn man sich bewusst ist, dass die Amazon Basics Akkus mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit umgelabelte Eneloop Akkus sind, bei denen die neuste Generation (die den nochmals besseren weißen Amazon Basics entsprechen) inzwischen sogar weniger kosten, als die hier von mir rezensierten, kann ich mich nur für die Eneloop entscheiden. Zumal man in den Bewertungen der Eneloop praktisch keinerlei negative Bewertungen finden kann.
Schade aber es gibt ja mit den Eneloops eine preislich und qualitativ sehr gute Alternative
habe sie mir eigentlich für den Sender meines Modellflugzeugs angeschafft. Leider sinkt die (digital angezeigte) Leistung der Batterien innerhalb weniger Minuten rapide. Ob alle Batterien mies sind, oder nur eine einen Defekt hat, konnte ich mangels Messgerät noch nicht rausfinden. Mit anderen Akkus (Hochleistungsakkus meines Nikon Blitzgerätes) passiert das übrigens beim modellflieger nicht. Es muss also mit diesen Batterien zusammenhängen. Vielleicht hätte ich doch besser Enelopes nehmen sollen?!?! Bisher haben mich aber alle Amazon Basic Produkte überzeugt, ich dachte, das ist hier wieder der Fall...