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am 30. April 2014
Den Klapptext schreibe ich, wie ueblich, nicht. Den kann jeder bitte selber lesen.

"Eiskalter Schlaf" ist die Fortsetzung von "Eiskalte Umarmung". Ich denke, man sollte Eiskalte Umarmung zuerst gelesen haben (lohnt sich !!), damit man diese Geschichte bzw die Hintergruende zu den Hauptfiguren besser versteht. Man kann dieses Buch bestimmt auch ohne das erste Buch lesen aber ich bin der Meinung, da fehlt einem eine Menge und schon Eiskalte Umarmung war so wahnsinnig spannend.

Zurueck zu "Eiskalter Schlaf" von Astrid Korten. Der Schreibstil ist fluessig und man kann das Buch eigentlich kaum schliessen. Spannung auch hier wieder garantiert, das hatte ich mir erhofft und ich wurde nicht enttaeuscht.

Man trifft altbekannte Figuren wie Anna, Max, und Katharina aber auch Benedikt, Matti und Joerg wieder. Es kommen aber auch neue spannende Figuren wie der Pole hinzu. Wieder schafft Astrid Korten es, die Faeden allesamt zu einem dicken Faden zu verweben.

Ich werde nicht so viel zur Handlung schreiben, denke, das sollte jeder selber lesen und ich aerger mich manchmal ueber die Rezis, wo zuviel verraten wird.

Eines ist mir aber unter anderem klar geworden, bevor ich mich jemals hypnotisieren lassen wuerde muesste schon einiges passieren. Ich war vor diesem Buch schon skeptisch, hier ist absolut nachvollziehbar beschrieben, wie Hypnose eben auch missbraucht werden kann.

Kindesmissbrauch, immer wieder ein aktuelles Thema, und Missbrauch von Hypnose werden von Astrid Korten in dieser Geschichte realistisch und glaubhaft dargestellt.

Ich war zwischendurch unglaublich sauer! Mir ging es so, dass ich den Einen oder Anderen auch gerne mal aufgeruettelt haette und konnte doch nichts anderes machen als weiterzulesen und zu hoffen, dass alles zu einem einigermassen guten Ende kommt.

Die Angst um Matti bleibt bis zum Schluss, ich hoffe sehr, dass es bei einer Fortsetzung fuer sie nicht all zu schlimm wird (bitte Astrid). Auch wie es mit Katharina und aber auch Max und Anna weitergeht moechte ich gerne wissen.

Also mein Fazit, klare Leseempfehlung - bitte vorher den ersten Band lesen - auch wenn einige Szenen durchaus haerter sind, wie auch schon im ersten Buch.

Meine Bitte : Ich moechte bald weiterlesen, liebe Astrid :)
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am 19. April 2014
Meine Meinung:

Story:

EISKALTER SCHLAF ist der zweite Band einer Thriller-Serie. Es geht um Anna, die zwar den Fängen ihres Peinigers Jakob entkommen ist, aber psychisch noch mit den Ereignissen zu kämpfen hat. Nichts ist mehr so wie es mal war, nachdem er ihr all das angetan hat. Wenn sie ihre Tochter ansieht, dann sieht sie Jakob in ihr. Ihr Mann erkennt Anna kaum wieder. In Italien erschießt sie sogar den Hund, weil sie ihn für Jakob hält. Obwohl Jakob doch tot ist, verfolgt er sie immer noch. Darum stimmt sie einer Hypnosetherapie bei Jörg Kreiler zu. Ob diese Entscheidung wirklich so gut war?

Ein Auftragskiller zieht eine blutige Spur durch ganz Europa. Er tötet seine Opfer auf grausamste Art und Weise. Was sind wohl die Motive des Auftragkillers und was hat das alles mit den Ereignissen von 1944 zu tun? In der Zeit hat Richter Krollmann sein Unwesen getrieben. Junge Straftäter, die eigentlich zum Tode verurteilt waren, werden grausam gefoltert und misshandelt.

Gibt es zwischen all den Ereignissen einen Zusammenhang?

Findet es am Besten selbst heraus. Ich möchte nicht zu viel von der Handlung vorwegnehmen. Sonst braucht ihr das Buch ja nicht mehr zu lesen ;-). Aber seid gewarnt: Das Buch ist nichts für schwache Nerven!!!

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut. Sie fesselnd einen richtig ans Buch, so dass man es kaum aus der Hand legen kann. Es ist wirklich so spannend, dass ich es in ein paar Tagen durchgelesen hatte. Sie versteht es gekonnt, die verschiedenen Handlungsstränge irgendwie zusammenzubringen und nimmt bei ihren Beschreibungen kein Blatt vor den Mund. Die Morde sind grausam und brutal und werden auch so geschrieben.

Die Charaktere:

Die Charaktere sind schön gezeichnet. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und leidet regelrecht mit Anna mit. Man weiß manchmal gar nicht mehr, was sie sich einbildet und was der Realität entspricht.

Mein Fazit:

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Ich mag gut geschriebene Psychothriller und mir gefällt es, wenn ein Buch mal nicht so unblutig ist. Man merkt, dass die Autorin richtig gut recherchiert hat. Ich habe noch Dinge über eine Hypnose erfahren, die ich gar nicht wusste. EISKALTER SCHLAF hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt und das passiert mir nicht oft. Wie oft muss man sich leider durch ein Buch hindurchquälen oder legt es gar ganz zur Seite? Von mir gibt es auf jeden Fall ganz klar eine Leseempfehlung für dieses Buch. Jeder, der einen eBook Reader hat und einen guten Psychothriller zu schätzen weiß, sollte zugreifen. Als Printausgabe scheint es EISKALTER SCHLAF nicht zu geben.

Ich kann gar nicht genug von Astrids Büchern bekommen und bin komplett angefixt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Der dritte Teil erscheint wohl nächstes Jahr. Schade, dass ich so lange warten muss. Na ja, so kann ich eben noch länger über das etwas offene Ende des zweiten Teils nachdenken und mir überlegen wie es wohl weitergeht.
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am 18. April 2014
"Eiskalter Schlaf" ist die Fortsetzung zu "Eiskalte Umarmung". Die Handlung setzt etwa sechs Jahre später ein. Anna ist von Jakob entführt und grausam gequält worden. Doch ihr Peiniger, der zuvor schon ihre Schwester ermordet hatte, ist tot und sie selbst hat inzwischen eine kleine Familie gegründet. Sie befindet sich in Behandlung bei einem befreundeten Neurochirurg und Psychiater, Jörg Kreiler, und dennoch scheint sich ihr Zustand wieder zu verschlechtern. Verfällt sie letztendlich doch dem Wahn? Der Mann ihrer Freundin Mathilda, Kommissar Benedikt van Cleef, will ihr helfen, doch er hat selbst genug zu tun, denn ein bestialischer Killer treibt sein Unwesen und die Spur führt in die Vergangenheit...

Obwohl das Buch eine Fortsetzung ist, bin ich auch ohne die Vorgeschichte zu kennen gut reingekommen. Im Laufe der Handlung erfährt man durch Annas Therapiesitzungen etwas über ihr Martyrium. Dies ist nichts für Zartbesaitete, insbesondere wenn man weiß, dass diese Sitzungen in Wirklichkeit genau so stattgefunden haben, was eigentlich unvorstellbar ist.

Der zweite Handlungsstrang befasst sich mit dem "Polen", einem Auftragskiller, der fürchterliche Dinge mit seinen Opfern anstellt. Auch hier darf man nicht zimperlich sein, denn dieser Mann macht Sachen, die sich normale Menschen niemals ausdenken würden.

Räumlich und zeitlich findet man sich durch entsprechende Angaben zu Anfang des Kapitel zurecht, wobei die Zeitangaben irgendwann verschwinden. Die Perspektive wechselt regelmäßig, wobei vor allem aus Annas Sicht nicht immer deutlich wird, was Wirklichkeit und was Wahn ist. Meistens findet man das recht schnell heraus, weil die Ereignisse auch von einer anderen Person beleuchtet werden (z.B. von Annas Ehemann Max). Manchmal bin ich trotzdem etwas ratlos zurück geblieben. Das gleiche gilt ebenso für Bobby, der ja in der zweiten Hälfte immer wichtiger wird, aber letztendlich verschwindet, ohne dass die meisten Akteure (insbesondere die Gavaldos) wissen, wer er ist.

Obwohl einem, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, Annas Reaktionen schon heftig vorkommen, sind die Charaktere glaubhaft und ihre Handlungen plausibel dargestellt. Es sind zwar schon einige Personen beteiligt, aber in richtige Verwechslungsgefahr bin ich nicht gekommen.

Insgesamt ist die Geschichte sehr temporeich, sodass man kaum Zeit zum Luftholen hat, was sich erst ändert, als ein wenig die Hintergründe beleuchtet werden. Durch die meist spannend abgeschlossenen Kapitel möchte man auch immer weiterlesen. Das Buch selbst endet ebenfalls in mehreren Punkten offen, allerdings nicht so, dass man sich ärgert, weil es nicht mehr weiter geht.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, deswegen möchte ich eine klar Leseempfehlung aussprechen. Wenn man allerdings nichts über Missbrauch, Folter oder eklig verstümmelte Leichen lesen möchte, dann rate ich lieber ab. Ich werde aber auf jeden Fall den Vorgänger und auch die für nächstes Jahr geplante Fortsetzung lesen.
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am 30. April 2014
Nach "Tödliche Perfektion - Poesie der Macht", "Eiskalte Umarmung - Poesie der Angst" ist "Eiskalter Schlaf - Poesie des Bösen" nun mein dritter Thriller von Astrid Korten - und die direkte Fortsetzung von "Eiskalte Umarmung - Poesie der Angst". Alle drei Bücher kann man unabhängig voneinander lesen.

Inhalt:
Ein pädophiler Richter, der 1944 einen 16-jährigen Soldaten wegen Fahnenflucht zum Tode verurteilt, ein Psychiater, der durch eine alte Nazi-Akte mit der grausamen Vergangenheit seiner Kindheit konfrontiert wird, ein Profikiller, der in blanker Zerstörung keine Befriedigung findet, sondern die Poesie seiner Kindheitsmärchen schauerlich pervertiert, Anna, eine junge Frau am Rande des Abgrunds und Katharina, ein kleines Mädchen, in den Fängen des Falken, am Rande des Wahns.

Ein atemberaubender Psychothriller um Missbrauch und Macht.
Meine Meinung:
Ich war ja bereits von den ersten beiden Büchern absolut begeistert. Die Idee, Thrillern einen poetischen Touch zu verleihen, ist absolut genial. Auch wenn beides augenscheinlich so gut wie nichts miteinander zu tun haben scheint - hier passt es wie die Faust auf's Auge.

Wie bereits im Vorgänger "Eiskalte Umarmung - Poesie der Angst" wird auch hier der Leser zu verschiedenen Zeitpunkten (~2006) an verschiedene Orte "entführt". Dreh- und Angelpunkt ist München/Dachau, der Lebensmittelpunkt von Anna und Max.

Zu Beginn findet man sich in einer Gerichtsverhandlung im Jahre 1944 und nach und nach lernt man alle Charaktere kennen. Alle sind - wie gewohnt - detailliert und liebevoll ausgetüftelt. Mit viel Liebe zum Detail, wobei nicht immer die äußeren Details gemeint sind, werden sie dem Leser näher gebracht. Manchmal sogar so nah, dass einem die Haare zu Berge stehen. Mit jeder neuen Szene spürt man als Leser, wie genau auch hier wieder für den Plot recherchiert wurde. Medizinische und psychologische Hintergrundinformationen ergänzen die Handlung und runden sie ab.

Der Plot ist bis ins kleinste Detail ausgetüftelt und sorgt zwischendurch mit eingebauten Schockern für zusätzliche Gänsehaut, die einem den Schlaf rauben - weil man nicht mit dem Lesen aufhören kann. Ein Ereignis jagt das nächste und so befindet man sich schon bald in einem Sog, der einen unaufhörlich in Richtung Ende zieht. Das Ende des Buches sowie die ein oder andere Andeutung im Text lassen auf eine weitere Fortsetzung hoffen, was auch erklären würde, warum alles in 2006 spielt... es gibt also noch Spielraum in Form von ein paar Jahren nach oben.

Astrid Korten schafft es die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten, ohne dass man als Leser das Gefühl hat, etwas zu verpassen. Schauplätze und Nebenhandlungen sind so beschrieben, dass man eine klare Vorstellung von der Umgebung hat - jedoch nicht zu ausführlich und überladen, so dass immer noch genügend Spielraum für eigene Interpretationen bleibt und die Fantasie angeregt wird.

Die verschiedenen Handlungen fügen sich zum Schluss nahtlos zusammen und haben mich vollends überzeugt. Nicht zuletzt aufgrund des fundierten Wissens der Autorin, der umfangreichen Recherche zum Buch in Form von Hintergrundwissen über Themen wie Manipulation, Hypnose und Vorgehensweise der Polizei.

"Eiskalter Schlaf - Poesie des Bösen" ist ein Rundum-Sorglos-Paket für alle Thriller-Fans, die es gerne hartgesotten mögen. Aber aufpassen: Astrid Korten schafft es, das Böse zwischen die Deckel eines Poesie-Albums zu pressen...
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am 8. Mai 2014
Der Klappentext:

„Ich glaube, meine Erinnerung kehrt zurück. Ich habe Angst davor, denn ich spüre, rieche und schmecke ihn, meinen Peiniger.“

Gibt es Alpträume, aus denen ein Opfer nicht erwachen kann? Anna wurde von einem brutalen Serienkiller entführt. Zwar konnte Kommissar Benedikt van Cleef ihr das Leben retten, doch auch Jahre später hat Anna das Grauen nicht vergessen. Schlimmer noch: Sie beginnt, zunehmend die Kontrolle über sich zu verlieren. Kann eine Hypnosetherapie ihr helfen, das zurückliegende Kapitel abzuschließen – oder wird dadurch neuen Schrecken die Tür geöffnet? Zur gleichen Zeit ermittelt Benedikt van Cleef in einem anderen Fall. Die Spuren
führen weit in die Vergangenheit zurück – und zu einem bestialischen Verbrechen, das noch immer nicht gesühnt wurde …

Ein Ermittler. Zwei Opfer. Sind Sie bereit für die Poesie des Bösen?
Quelle: [...]

Die Autorin:

Astrid Korten, geboren 1962 im niederländischen Heerlen, lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht und arbeitete viele Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin und als Geschäftsführerin renommierter Firmen. Ihre große Leidenschaft aber ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Mediziner beraten. Über ihr bevorzugtes Genre, die Spannung, sagt Astrid Korten: „Psychopathen faszinieren mich. Sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genau so furchtbar und gnadenlos böse sein.
Quelle: [...]

Die Rezension:

Der Prolog ließ ein etwas anderes Buch erahnen als ich es letztendlich vorgefunden habe. Aber das was ich vorgefunden habe, hat mich in keinster Weise enttäuscht. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, der mit zeigte wie liebevoll sie ihre Figuren und Schauplätze ausgearbeitet hat.
Die Figuren so plastisch, man meinte es wären alte Gefährten, so nah standen sie einem. Insbesondere die Figur der Anna mit ihren Ängsten war so greifbar in ihrer Angst, ich litt regelrecht mit ihr.
Schon sehr früh im Buch baute sich ein spannendes und bedrohliches Szenario auf, dass es wirklich nicht leicht fiel das Buch auch nur kurz beiseite zu legen. Je weiter man im Buch kam umso spannender wurde es. Grandios ausgearbeitet dann das Finale, was mir den letzten Kick für meine endgültige Bewertung gab. Ich gestehe offen, dass es mir selten so schwer fiel meine Meinung zu einem Buch kundzutun. Aber schlussendlich kann ich 5 von 5 Sternen vergeben.
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am 29. April 2014
“Eiskalter Schlaf – Poesie des Bösen” ist die ersehnte Fortsetzung von “Eiskalte Umarmung – Poesie der Angst“…
Anna konnte vor Jahren gerade noch dem Serienkiller Jakob und somit dem Tod entkommen. Sie verdrängte das Erlebte bis jetzt und konnte es daher auch nicht verarbeiten. Doch ihre Erinnerungen an damals kommen allmählich wieder zurück. Die Vergangenheit und die Gegenwart scheinen für Anna erschreckenderweise zunehmend zu verschmelzen. In der Hoffnung, das Erlebte endlich verarbeiten zu können und Frieden zu finden, begibt sie sich in eine Hypnosetherapie und somit leider auch in die Fänge des Bösen…
Zeitgleich treibt der “Pole” – ein Auftragskiller – weltweit sein Unwesen. Seine Aufträge führt er auf brutalste Weise durch. Dabei kommt er auch Anna immer näher, doch es ist nicht Anna auf die er es abgesehen hat…

“Eiskalter Schlaf” steht “Eiskalte Umarmung” an Brutalität, Grausamkeit und Spannung in nichts nach. Astrid Korten setzt ihren flüssigen, raffinierten, atemberaubend spannenden Schreibstil fort und schafft es von Anfang an zu fesseln. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig “Eiskalte Umarmung” gelesen zu haben, doch ratsam, da man sich ansonsten immer wieder fragt, was damals genau passiert ist.
Die Geschichte ist stimmig, die beiden Erzählstränge verschmelzen nahtlos ineinander und auch dieses Ende überrascht wieder. Bei mir lässt es auf alle Fälle wieder auf eine Fortsetzung hoffen. Gerne würde ich wieder von Astrid Korten hören bzw. lesen, da sie für mich eine tolle talentierte Autorin ist, die Gänsehaut und Herzklopfen schafft.
“Eiskalter Schlaf” ist eine gelungene würdige Fortsetzung, die ich allen Thrillerfans absolut empfehlen kann. Doch auch hier gilt wieder: Nichts für schwache Nerven!
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am 21. April 2014
Eiskalter Schlaf

Eine Anmerkung von mir vorweg: Ich habe „Eiskalte Umarmung“ vor diesem Thriller gelesen und kannte somit einen Großteil der Figuren schon. An einigen Stellen hat es mir geholfen, sie besser zu verstehen und einzuschätzen. Auch wenn man „Eiskalter Schlaf“ verstehen wird, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt - da es immer wieder kleine Rückblenden gibt, die die Zusammenhänge deutlich machen - würde ich empfehlen „Eiskalte Umarmung“ zuerst zu lesen und damit doppeltes Lesevergnügen zu bekommen.

Anna ist schwer gezeichnet durch ihre Entführung vor sechs Jahren. Ihr Peiniger verfolgt sie im Schlaf, sie hat Angst und möchte ihrem Albtraum eigentlich nur noch entfliehen. Doch ihre Vergangenheit holt sie stets wieder ein, sie kann nicht abschalten, fühlt sich verfolgt und bedroht. Der einzige Ausweg scheint eine Hypnosetherapie zu sein, bei der sie die Grundsteine zur Bewältigung ihrer Probleme legen soll. Ein riskantes Spiel, das Anna in Gefahr bringt und beim Leser für Gänsehaut pur sorgt!

Da ich die Vorgeschichte kenne, war es für mich sehr leicht, mich in diesem Buch zu Recht zu finden. Zwar gibt es immer wieder Rückblicke und Einschübe, die die Verknüpfungen verdeutlichen und die Geschehnisse aus der Vergangenheit aufgreifen, allerdings erlebt man die Geschichte doch intensiver, wenn man Annas Leidensweg selbst mit verfolgt hat.
Anna musste viel durchmachen und hatte es nicht leicht, auf ihrem Weg eine junge Dame zu werden. Ihre kleine Tochter Katharina und ihr Mann geben ihr Halt, so gut es geht und versuchen sie immer wieder aufzubauen. Da es um Annas psychischen Zustand jedoch immer schlechter bestellt ist, wirkt sich das auch auf die kleine Familie aus. Der ideale Ansatzpunkt für einen Irren, der sich in den Kopf gesetzt hat, für noch mehr Unruhe zu sorgen.
Die Mischung aus bereits bekannten Charakteren und neuen Personen hat mir gut gefallen. Doch auch wer „Eiskalte Umarmung“ nicht kennt, erlebt eine interessante Konstellation aus Familienmitgliedern, engen Freunden, Ermittlern, Psychologen und Psychopathen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und anschaulich, das Buch lässt sich flüssig und ohne Schwierigkeiten lesen. Die einzigen Probleme könnten vielleicht auftauchen, wenn einem die Nerven versagen. Es gibt viele heftige, erbarmungslose Passagen, die einen zum Fürchten und Schaudern bringen. Dieses Buch ist definitiv ein Thriller der Grusel- und Gänsehautklasse!
Anders als bei anderen Geschichten war es hier für mich während des Lesens nicht wichtig, welche Charaktere ich sympathisch und wen ich weniger nett finde, es ist so viel passiert, das es in den Hintergrund gerückt ist. Immer wieder gibt es Wendungen und Enthüllungen, die für neue Rätsel bzw. eine schrittweise Auflösung sorgen. Das Buch ist sehr temporeich und lässt den Leser wenig zur Ruhe kommen – mir gefällt das sehr gut.
Besonders fasziniert haben mich die unterschiedlichen Handlungsstränge, die nach und nach zusammengeführt werden. Neben der Geschichte rund um Anna, deren Problemen sich immer mehr zuspitzen, treibt der Serienkiller Pawel in verschiedenen Städten der Welt sein Unwesen und rächt ein Verbrechen, mit dem er scheinbar nichts zu tun hat. Die Morde sind brutal, blutig und jagen mir beim Lesen eine Gänsehaut auf den Körper. Die Beschreibungen werden immer intensiver und detaillierter, man kann sich als Leser ein ziemlich genaues Bild über die Tatorte und Zustände der Leichen machen – das ist wirklich nichts für Zartbesaitete! Natürlich fand ich diese Darstellungen auch furchterregend und grausam, aber dennoch hat es mich gefesselt, zu erleben, wie krank die Vorstellungen von manchen Menschen sein können. Der Weg zur Auflösung und die Verstrickungen zwischen den Szenen sind total spannend zu verfolgen und das recht offene Ende lässt auf eine Fortsetzung der Geschichte hoffen.

„Eiskalter Schlaf“ hat mich in seinen Bann gezogen, bei mir für Gänsehaut und Gruselstimmung gesorgt – ein klasse Buch und nichts für schwache Nerven.
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am 21. April 2014
Aachen, 1944: Im Rahmen eines Standgerichts soll ein junger Soldat zum Tode verurteilt werden, alle Versuche, Gnade zu erwirken, scheitern. Jahre später zieht ein Auftragsmörder eine blutige Spur durch Europa, um die Mitglieder des damaligen Tribunals auf grausame Weise hinzurichten.
Unterdessen begibt sich die aus "Eiskalte Umarmung" bekannte Anna Gavaldo in eine Hypnosetherapie, weil das durch die erlittene Gewalt verursachte Trauma ihr ein normales Leben verwehrt. Ihr Therapeut verfolgt jedoch andere Pläne und will sie unter Hypnose in die Identität ihrer ermordeten Schwester zwingen ...

Mit "Eiskalter Schlaf" knüpft Autorin Astrid Korten an den erwähnten Vorgängerband an und läßt in das Leben der daraus bekannten Protagonisten blicken. Als Erzählperspektive ist die auktoriale gewählt, die es ermöglicht, zwei zunächst voneinander unabhängige Erzählstränge parallel zueinander zu führen. Als Einschübe fungieren immer wieder Passagen in der ersten Person mit typographisch kursiv gesetzten verbalisierten Gedanken, die den Leser tiefer ins Geschehen, näher an einzelne Figuren ziehen und durch deren Augen blicken lassen.

Insbesondere im Falle des Psychiaters Jörg Kreiler scheint es der Autorin spürbares Vergnügen bereitet zu haben, ihre Kreativität im Entwurf und der Ausgestaltung eines psychisch kranken Antagonisten auszuleben. Erinnert er in seinen ersten Auftritten noch an einen von der Weltherrschaft träumenden, sich lachend auf den Bauch klopfenden überzeichneten Cartoon-Bösewicht, lernt der Leser im späteren Verlauf zentrale Elemente seiner Biographie kennen: Durch ein Kindheitstrauma erfuhr Kreiler eine Persönlichkeitsspaltung einerseits in ein sich nach seiner Mutter sehnendes Kind, andererseits einen erwachsenen Mann, dem das erlittene Grauen auf der Seele lastet. Wo sich das Schutzbedürfnis und die sexuellen Begierden der beiden Persönlichkeiten überschneiden, folgt eine sadistische Pervertierung menschlichen Strebens.

Aufschlußreiche Einblicke in ihrer penible Recherchearbeit vermittelt die Autorin auch auf ihrer Website. Als zusätzlicher Service für Interessierte gedacht, dienen die angebotenen Dokumente zugleich zum tieferen Verständnis der im Roman thematisierten psychischen Erkrankungen. In der Geschichte selbst bieten die Erklärungen stets wohldosiert - ohne den Leser zu über- oder unterfordern - den medizinisch-theoretischen Unterbau, der zum Verständnis der jeweiligen Erzählsituation erforderlich ist. So verfällt die Hauptfigur Anna ihrem Wahn nicht plötzlich, sondern sukzessive, in schockierend nachvollziehbaren Nuancen. Die kleinen Schritte weisen auf ein Ziel hin, dessen Unentrinnbarkeit den Leser mit einer Hilfosigkeit erfüllt, die seine Bindung an den Text noch zusätzlich verstärkt.

Durch den in den Kapitelüberschriften immer wieder genannten Ortsnamen Dachau ist auch die Konnotation mit dessen NS-Vergangenheit stets präsent und erzeugt so eine bedrückende Grundstimmung. Diese findet sich nicht nur in der Möglichkeit zur Destabilisierung einer erwachsenen Persönlichkeit, sondern in erster Linie im Erzählstrang um den Auftragsmörder wieder. Ausgehend von Ereignissen des Jahres 1944 wird ein Kreislauf des schlechtestmöglich Menschlichen in Gang gesetzt. Der Haß, das Bedürfnis nach Vergeltung werden von einer Generation an die nächste weitergegeben. Böses gebiert immer wieder Böses, um aus diesem Zirkel auszubrechen, wäre kein stilles Zulassen, sondern eine Kraftanstrengung der Vergebung erforderlich.

Fazit:
Ein Paket aus wirklichkeitsinfragestellenden Psychospielen, nervenaufreibender Mörderjagd und von Rachedurst durchsetzter Vergangenheitsbewältigung bietet Astrid Kortens "Eiskalter Schlaf": Spannungslektüre par excellence.
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am 19. April 2014
Kurzbeschreibung
„Ich glaube, meine Erinnerung kehrt zurück. Ich habe Angst davor, denn ich spüre, rieche und schmecke ihn, meinen Peiniger.“

Gibt es Alpträume, aus denen ein Opfer nicht erwachen kann? Anna wurde von einem brutalen Serienkiller entführt. Zwar konnte Kommissar Benedikt van Cleef ihr das Leben retten, doch auch Jahre später hat Anna das Grauen nicht vergessen. Schlimmer noch: Sie beginnt, zunehmend die Kontrolle über sich zu verlieren. Kann eine Hypnosetherapie ihr helfen, das zurückliegende Kapitel abzuschließen – oder wird dadurch neuen Schrecken die Tür geöffnet? Zur gleichen Zeit ermittelt Benedikt van Cleef in einem anderen Fall. Die Spuren
führen weit in die Vergangenheit zurück – und zu einem bestialischen Verbrechen, das noch immer nicht gesühnt wurde …

Ein Ermittler. Zwei Opfer. Sind Sie bereit für die Poesie des Bösen?

Meine Meinung

+Zum einen gefällt mir gut, dass obwohl es eine Fortsetzung ist, man das Buch eigentlich gut lesen kann, ohne die vorherigen zu kennen.

+Die Geschichte überrascht einen doch immer wieder aufs neue, man kann sich zwar das Ende irgendwie vorstellen, ist bei der Auflösung jedoch trotzdem überrascht.

+Die Charaktere sind Interessant, haben alle eine gute Vorgeschichte und man kann sowohl positiv als auch negativ mit ihnen fühlen.

+Es gibt ein paar gruselige, eklige, kranke Stellen, was jedem Thriller-Leser gefällt.

+Mir persönlich gefallen STorys, die mit der Psyche der Menschen spielen immer sehr gut.

+Außerdem finde ich es immer sehr angenehm zu lesen, wenn Geschichten aus verschiedenen Sichten erzählt werden, und man dabei sowohl böse als auch gute Chraktere kennenlernt und die bösen dabei meistens sowgar irgendwie verstehen kann

-Ich fand den Thriller zwar sehr gut, abeer wenn ich ihn mit dem ersten Band vergleiche, fand ich ihn leider ein bisschen schlechter, weswegen ich leider einen Punkt abziehen muss. Jedoch könnte ich mir vorstellen, dass der nächste Band sehr gut wird.
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am 1. Mai 2014
Handlung:
Nachdem Anna ihre Schwester verloren hatte und selber beinahe zum Opfer des Serienkiller wurde, läuft ihr Leben regelmäßig aus dem Ufer. Doch wenn der Alptraum von vor 6 Jahren nicht schon genug wäre muss sie sich ein weiteres Mal einer Bedrohung um ihr Leben stellen. Kann sie auch dieses Mal aus den Fängen eines Psychopaten gerettet werden?

Gestaltung:
Wie schon bei Band 1 finde ich auch hier die Zusammensetzung der Bildelemente sehr genial. Die Zusammengehörigkeit der Bücher wird auf jeden Fall deutlich. Allerdings mag ich Puppen eigentlich nicht, weil sie mir unheimlich sind - auch wenn es hier wirklich sehr gut passt und auf die kleine Tochter von Anna anspielt - und das Cover von Band 1 sagt mir daher etwas mehr zu.

Meine Meinung:
Im ersten Band empfand ich die Szenen mit Anna doof, weil ich lieber über die große Schwester Katharina gelesen hätte. Hier hat mir ihr weiterer Lebens- und Leidensweg jedoch wirklich gefesselt. Leider wurden die Kapitel gelegentlich von einem Killer unterbrochen, der anfänglich nicht einmal einen Zusammenhang zur restlichen Geschichte aufzeigte. Heißt, gleich zu Beginn bekommen wir gezeigt, dass wir es mit zwei Psychopaten zu tun haben werden.

Die Figur Anna gefällt mir in Band 2 nun etwas mehr, auch wenn sich mit ihr nicht viel verändert hat. Ihre Tochter war mir zwischenzeitlich etwas unheimlich, was auch an ihrer Puppe und so lag.
Der Großteil der Figuren bleibt einem kaum im Gedächtnis, weil man sich hauptsächlich auf Anna konzentriert und besonders die Polizeibeamten habe ich ausgeblendet.
Neben Annas bester Freundin Mathilda und ihrem Mann Max war kaum eine weitere Figur von Bedeutung - abgesehen von den "Gegnern".

Die Storyline war dieses mal wieder an manchen Stellen etwas schwer zu verfolgen, weil wir viel Einsicht in Annas Gedankenwelt bekommen und da geht es ganz schön wirr zu. Nur muss ich dazu sagen, dass ich den ganzen Verlauf der Geschichte und besonders die Auflösung zum Schluss besser fand als im Vorgänger.

Fazit:
Die Geschichte hat immer noch so ihre Schwächen, doch ich habe eine Besserung zum Vorgänger festgestellt. Es gefiel mir im Großen und Ganzen einfach auch etwas mehr.
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