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am 30. März 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Buch ist sehr gut strukturiert und aufgebaut. Es wird zu den Pilzarten immer alles detailliert und verständlich erklärt.
Die Pilzarten sind fotografisch dargestellt, mit einzelnen Zeichnungen für die genauere Bestimmung, wenn auf etwas bestimmtes hingewiesen wird. Oft gibt es kleine Infokästchen, wo dann steht: Schon gewusst? Da stehen dann immer ein paar nette Infos zu dem Pilz der gerade behandelt wird, wie z.B. der Ölbaum-Trichterling, der im Dunkeln leuchtet.
Wenn man den Namen des Pilzes weiß, den man gerade sucht, kann man auch im Inhaltsverzeichnis am Ende des Buches nachsehen und kommt ganz schnell auf die richtige Seite.
Oben in der Ecke wird immer darauf verwiesen, wo der Pilz zu finden ist (Laubwälder, Nadelwälder,etc.).
Irgendwie fehlt mir aber eine Zuordnung zu den Ländern, in denen die Pilze vermehrt wachsen. Ich bin ja kein Experte, aber nicht überall wachsen die selben Pilze?

Für mich ein sehr gutes Buch zur Bestimmung von Pilzen, aber als Handbuch zum Mitnehmen finde ich es einfach zu viel. Es sind 450 Pilzarten in dem Buch und wenn man grad im Wald steht, muss man das Buch echt gut kennen, um auch auf die Schnelle was zu finden.
Mir ist da mein kleines Büchlein mit den 130 wichtigsten Pilzarten viel lieber, weil es überall schön in die Jackentasche passt und man sich auch schneller zurecht findet.

Was ich allerdings schon mache ist, dass ich mir oft einen Pilz den ich nicht kenne, mit nach Hause nehme und dann in aller Ruhe bestimme. Dabei ist das Buch 'Welcher Pilz ist das?' auf jeden Fall sehr hilfreich, da es das Bestimmen durch die Erklärungen erleichtert und man durch die vielen verschiedenen aufgeführten Pilzarten einen besseren Vergleich hat.
Schönes, strukturiertes und detailliertes Buch!
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TOP 1000 REZENSENTam 17. April 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Kosmos ist für mich schon von jeher, DER Verlag, wenn es um Bestimmungsbücher der Flora und Fauna geht, von daher hatte ich natürlich eine gewisse Erwartung an Aufbau und Inhalt des Buches. Wer schon andere Naturführer von Kosmos kennt, wird von der Inhaltsgestaltung nicht überrascht sein. Neulinge werden sich auch schnell zurecht finden, denn die vorgestellten Pilze werden gut ins Bild gesetzt. Auf einer Seite werden meist 1 - 2 Pilzköppe vorgestellt. ;-) Es sind Fotos abgebildet, woran man die Pflanzen primär erkennen kann und wird von kurzen, aber prägnant formulierten Sätzen ergänzt. Welche Farbe hat der Sporenstaub, wie riecht der Pilz, wie groß ist er, wann kann man ihn entdecken and so on. Es steht eben alles dabei, was man über den Pilz wissen muss.

Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie viele der Pilze giftig sind. Es gibt die symbolische Unterteilung zwischen Speisepilz, essbar nach besonderer Zubereitung, ungenießbar und giftig. Die Symbole sind gut ins Bild gesetzt, so das man sofort erkennt, worum es sich da grade handelt. Gefühlt sind weniger Pilze ungenießbar, es machen wirklich Gift- und Speisepilze das Rennen.

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob ich auf der Grundlage diesen Buches raus gehen werde um Pilze für die Pfanne zu sammeln, vielleicht würde ich erst eine Lehrwanderung oder ein Pilzseminar (also Pilz, nicht Pils, klar ne? ;-) ) mitmachen um einen besseren Blick auf die Hütchenträger zu bekommen. So oder so finde ich das Buch eine wunderbare Hilfe im Wald.

Resümee: Meiner Meinung nach ein gutes Bestimmungsbuch beim Pilze schauen gehen. :-) Kaufenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 20. April 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Inhalt:
Der Kosmos Naturführer 'Welcher Pilz ist das?' beinhaltet mehr als 450 Pilze aus dem europäischen Raum. Zu jedem Pilz gibt es zahlreiche Abbildungen und Informationen zu Giftigkeit bzw. Genießbarkeit, zum Vorkommen, zu gefährlichen Doppelgängern etc.

In einer Einführung werden der Aufbau eines Pilzes, verschiedene Hutformen, Hutoberflächen und Hutränder, Lamellen und Stiele beschrieben. Zudem gibt es Informationen, wie man Pilze richtig sammelt (Ausrüstung, Säuberung, Zubereitung etc.) und was man bei Pilzvergiftungen tun muss.

Mein Eindruck:
Wenn ich mich mit etwas wirklich überhaupt nicht auskenne, dann sind das Pilze. Ich werde auch durch das Buch keine Pilzsammlerin werden, weil ich auch nach der (oder auch gerade wegen der) Lektüre des Naturführers einen Heidenrespekt vor Leuten habe, die Pilze sammeln, bestimmen und dann sogar noch essen. Dennoch fand ich die Lektüre extrem spannend, und ich habe viel Neues gelernt und spannende Einblicke bekommen.

Die Aufmachung des Buches ist insgesamt sehr hochwertig. Der Naturführer ist durch den Farbcode und die Schemazeichnungen sehr übersichtlich und einfach zu benutzen. Die Abbildungen sind sehr gut gelungen, und man kann auf den Bildern den jeweiligen Pilz und seine charakteristischen Eigenheiten sehr gut erkennen.

Da das Buch nicht allzu schwer ist, eignet es sich sehr gut zum Mitnehmen auf Wanderungen und zum Pilzesammeln. Dass zum gedruckten Buch auch ein Ebook gehört, macht das Bestimmen beim Pilzesammeln aber noch einfacher und komfortabler.

Mein Resümee:
Für mich eine spannende Lektüre, weil ich gerne Neues lerne; für aktive Pilzsammler eine Bereicherung für die sichere Bestimmung von Pilzen. Sehr gut.
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am 21. April 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wenn wir Sonntags im Wald spazieren gehen, dann gucken wir uns auch ganz gerne die Vielzahl von Pilzen an, die da so wachsen. Nun haben wir das Kosmos Buch „Welcher Pilz ist das?“ und können nun jeden Pilz ganz genau bestimmen. In dem praktischen Naturführer sind über 450 Pilzarten aus ganz Europa aufgeführt. Diese sind in drei verschiedene Pilzarten/Farbcodes unterteilt:

Gelb = Röhrenpilze oder Röhrlinge
Blau = Lamellen- oder Blätterpilze
Grün = Sonstige Pilze

Jeder Pilz ist mit einem Farbfoto abgebildet. Außerdem erhält man noch Informationen, wie der Deutsche Name ist, der Wissenschaftliche Name ist, zu welcher Art er gehört, Größenangabe (Hutduchmesser), Wuchszeit, Wissenwertes über den Pilz, Angabe zum Speisewert (essbare Arten, essbare Arten nach besonderer Zubereitung, kein Speisepilz), Lebensraumfoto, Wichtige Merkmale und Detailillustrationen.

Zusätzlich gibt es in diesem Buch noch einen E-Book-Gutschein für dieses Buch.

Auch wenn wir mit diesem Naturführer jetzt die Pilze einfach bestimmen können, überlassen wir das Sammeln lieber anderen.
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am 25. Juni 2007
Autoren eines Pilzführers haben im Grunde genommen Verantwortung über Leben und Tod ihrer Leser, zumindest jener, die das Buch nicht gekauft haben, um jedes Käppchen am Wegesrand genau zu bestimmen, sondern um festzustellen, welche Pilze im “Revier“ sich zum Verzehr eignen.

Dieser Führer ermöglicht anhand präziser Beschreibungen, in denen es um etliche Parameter geht – darunter Farbe und Form von Hut, Stiel, Ring, Stielbasis, Sporen, Lamellen oder Röhren und Fleisch, bevorzugte Standorte, Geschmack und Geruch, Verfärbungen von Fleisch oder Milch bei Luftkontakt, Abweichungen des Erscheinungsbildes junger von dem älteren Fruchtkörpern und so fort – eine in den meisten Fällen sichere Bestimmung. Die Gegenüberstellung mit möglichen Doppelgängern in Bild und Text sowie eine Abwägung des Risikos gegenüber dem Nutzen überzeugen: Warum sollte man die Gefahr einer Vergiftung mit dem kaum unterscheidbaren Doppelgänger eines mäßig guten Speisepilzes auf sich nehmen?

In der Einleitung finden sich zahlreiche Hinweise darauf, wie man Pilze idealerweise erntet, sammelt, transportiert, putzt, zubereitet und konserviert; außerdem erfährt der Leser, auf welche unterschiedlichen äußeren Merkmale bei der Bestimmung besonders zu achten ist. Tipps zum Verhalten bei Pilzvergiftungen und die Nummern der Giftnotrufzentralen liegen ebenfalls vor.

Großen Wert legen die Autoren berechtigterweise auf den Naturschutz. Sie geben nicht nur klar an, welche unter Umständen appetitliche Art unter Naturschutz steht, sondern erläutern in den Texten über seltener werdende Arten auch, dass man auf das Sammeln derselben verzichten oder es allenfalls für den eigenen unmittelbaren Bedarf durchführen sollte.

Der Führer ist sehr übersichtlich gestaltet und ermöglicht dank der genannten Parameter eine in den meisten Fällen eindeutige Zuordnung von rund 450 Pilzarten. Die Fotos sind sämtlich von sehr guter Qualität. Dank der robusten, kompakten Aufmachung passt das Buch notfalls auch in eine größere Jackentasche, in einen Rucksack sowieso; es wiegt wenig und geht dort nicht kaputt, wozu der Kunststoff-Schutzumschlag ganz besonders beiträgt. Dank der klugen Einteilung lassen sich Pilze vor Ort rasch nachschlagen und bestimmen.

Mit diesem kompetenten Begleiter macht die Pilzsuche und –beobachtung Spaß, gestaltet sich effektiv und weckt außerdem Freude an den vielfältigen Erscheinungsformen einer Gruppe ökologisch ähnlich einzuordnender Organismen, die Pilze ganz besonders repräsentieren.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Mai 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Da ich mir ab und an bei Wanderungen und Spaziergängen nicht sicher bin, welchen Pilz ich gerade gefunden habe, griff ich zu dem KOSMOS Naturführer „Welcher Pilz ist das?“ Dieser wird auch vom NABU empfohlen.

Dieser Naturführer ist ein sehr übersichtliches und kompaktes Werk zu Bestimmung von Pilzen. Auf den ersten beiden Umschlaginnenseiten wird der Leser mit dem KOSMOS Farbcode vertraut gemacht. Mit dessen Hilfe kann man sich schnell grob orientieren und gleich in die richtige Kategorie gelangen. Die Pilze werden in Röhrenpilze oder Röhrlinge, Lamellen- oder Blätterpilze und sonstige Pilze unterschieden.So hat man durch diese Rubriken bereits eine grobe Vororientierung beim Suchen eines Pilzes. Mit dem Farbcode hat man eine erste Unterscheidung. Auf den folgenden Seiten gibt es hilfreiche Informationen zum Aufbau eines Pilzes und anderer Fruchtkörperformen. Darüber hinaus wird auf die Fruchtkörperformen, den Hutrand, die Hutformen, die Hutoberfläche, die Lamellen, das Sporenpulver, den Stiel, das Fleisch und die Wuchsform eingegangen.

Auf jeder Seite werden dann ein bis zwei Pilze vorgestellt. Jeder Pilz wird mit ihrem deutschen und dem botanischen Namen und der Familienzugehörigkeit benannt. Ein größeres Foto vom Pilz wird mit Detailabbildungen untermalt. Daneben erhält man in den Punkten Größe, Wuchszeit, typisches Aussehen, Lebensraumfoto, Wissenswertes,wichtige Merkmale, viele interessante Informationen über das jeweilige Gewächs. Darüber hinaus wird auf die Giftigkeit beziehungsweise die Ungenießbarkeit der einzelnen Pilze hingewiesen. Dies in meinen Augen die einzige Schwachstelle des Buches, ich hätte diese wichtigen Informationen gern durch grellere Farben gekennzeichnet.

Die gut 300 Seiten voller komprimierter Informationen wird durch ein Register am Ende des Buches komplettiert.

Das Buch hat einen Kunststoffumschlag, der es ein wenig vor Feuchtigkeit und größeren Beanspruchungen bei der Benutzung oder im Rucksack schützt.

Für die Nutzer von e-book-readern, die das e-pub Format verwenden, ist ein Gutschein für das Herunterladen des e-books enthalten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. März 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Es gibt bereits eine Fülle von Bestimmungsbüchern für Pilze - nicht zuletzt durch die beiden Autoren GMINDER und BÖHNING. Warum also noch ein weiteres aus dem Kosmos-Verlag?

Zunächst die Fakten zum Buch: die kurze Einleitung beginnt mit einer 2-seitigen Instruktion zur Benutzung des Buches, gefolgt von einer kurzen Beschreibung der Teile eines Pilzes, untermalt durch zahlreiche teils fotografische, teils zeichnerische Abbildungen; je eine Seite mit einer fotografischen Übersicht über besondere Fruchtkörperformen/Hutränder und Hutformen/Hutoberflächen. Hinweise zum richtigen Sammeln (2 Seiten) und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Pilzvergiftungen (1 Seite mit Angabe von Notfall-Nummern) dürfen dabei auch nicht fehlen. Es folgt der Spezielle Teil", in dem auf 292 Seiten ca. 450 Pilzarten vorgestellt werden (also ca. 1 oder 2 je Seite); dabei werden die Abbildungen (wie typisch für diese Reihe aus dem Kosmos-Verlag) in den Text integriert. Randständig findet sich zu jedem Pilz ein kleines Bild zum bevorzugten Biotop, eine stichwortartige Zusammenfassung von 3 - 4 für die Bestimmung relevanter Merkmale und die eine oder andere Detailzeichnung. Kleine Einschübe komplettieren das Kapitel: in Vorsicht giftig" werden giftige Doppelgänger in Wort und (kleinem) Bild vorgestellt; in Schon gewusst?" finden sich anekdotenhaft nette, interessante Zusatzinformationen. Auch werden ähnliche Arten, die sich ansonsten nicht im Buch finden lassen, in kleinen Kästen eingeführt, sodass letztlich zu den 450 Arten noch einmal die Hälfte an zusätzlichen Spezies vorgestellt werden - eine Fülle von knapp 700 Arten!

Beide Autoren sind - gerade im Kosmos-Verlag - schon durch zahlreiche andere Publikationen in Erscheinung getreten. GMINDER ist auch Mitherausgeber der Großpilze Baden-Württembergs", einem 5-bändigen Grundlagen-Werk, das für mich als das ,non-plus-ultra' in der deutschsprachigen Pilzliteratur gilt. Und man merkt es dem Text auch an, dass hier erfahrene Praktiker ihr Wissen weitergeben. Viel Nützliches zur Bestimmung, zum Sammeln und weitere Informationen zur Abgrenzung der Arten lassen sich finden. Die Fehlbestimmung eines Pilzes kann ja bekanntlich durchaus vital bedrohende Konsequenzen für den Naturfreund haben (schön, dass mit dem Irrglauben aufgeräumt wurde, dass der Gift-Häubling - fälschlich auch Nadelholz-H. genannt - ausschließlich in Nadelwäldern vorkomme und sein essbarer Doppelgänger", das Stockschwämmchen, bedenkenlos gesammelt und verspeist werden kann, solange es eben nur aus einem Laubwald stamme; p. 204). Der Text ist verständlich, nachvollziehbar und bezieht auch zusätzliche wichtige bestimmungsrelevante Informationen wie Standort, Geruch, Geschmack oder Sporenfarbe mit ein. Die Beschreibung von Jugendstadien (sowohl in Wort als auch Bild) fällt dagegen eher spärlich aus (die durchaus schmackhafte Jugendform des Stinkmorchels wird nur als aufgeschnittenes Präparat zeichnerisch am Rande erwähnt). Dies würde Sammler sicher aber auch interessieren.

Die Abbildungen sind sehr gut und zeigen die Pilze in verschiedenen Ansichten, sodass meist alle relevanten Abschnitte erkennbar sind. Nützlich sind dabei die in die Abbildungen integrierten Text-Bausteine, die auf wichtige Merkmale hindeuten - ein Prinzip, das sich erfreulicherweise immer mehr bei moderneren Bestimmungsbüchern durchsetzt. Die ergänzenden Abbildungen sind aber überaus klein - oft nicht verwendbar. Die randständigen Bildchen zum Vorkommen der Art sind entbehrlich: nach dem Lesen hatte ich also über 400 kleine Waldbildchen gesehen - bei der offensichtlichen Knappheit des Platzes hätte man diese 7 cmx2 auch gewinnbringender nutzen können... Schwierig wird auch die Bestimmung zusätzlich eingeführter Arten. Hier sind die Abbildungen derartig klein, dass auch mit gutem Willen und guten Augen die Determination nicht gelingen dürfte. (Da steht auf p. 19 ein junger Gallen-Röhrling inmitten seiner essbaren Zwillingsarten", dem Maronen-Röhrling und dem Steinpilz; kennzeichnend ist gerade für diesen ungenießbaren Vertreter die Netzung des Fußes, die nun aber auch auf diesem 2.8 cmx2 kleinen Bild beim besten Willen nicht sichtbar wird).

Die Einleitung ist äußerst knapp und bleibt vielfach oberflächlich. Hervorzuheben, dass auf wissenschaftliche Fremdwörter weitgehend zugunsten gängigerer deutscher Begriffe verzichtet wurde; inkonsequent, wenn Begriffe wie Hygrophanie" oder Mykorrhiza" dann im Speziellen Teil doch wieder auftauchen. Zahlreiche Abbildungen erläutern das Gelesene, sind teilweise aber überaus klein reproduziert, sodass die Unterschiede, was einen längsfaserigen", genatterten" oder genetzten Stiel (letzteres nicht abgebildet) eigentlich auszeichnet, sich mir nicht erschlossen hat. Auch hätte ich mir einen für das richtige Ansprechen von Pilzen so wichtige Thema der Begleitbäume/-büsche" gewünscht: Pflanzen, mit denen Pilze in enger Symbiose leben (eben die Mykorrhiza"). Oft lassen sich Arten auf diese Weise schon eingrenzen.

Ein optimales Maß für eine Farbcode an der Buchkante zu finden, ist nicht leicht und einige Bestimmungsbücher zeigen eine derartige Zergliederung, dass diese erste Orientierungshilfe wie eine regenbogenartige Banderole wirkt - aber nicht weiterhilft. Hier sind es aber nur 3 Gruppen: Röhrenpilze", Lamellenpilze" und sonstige"; 2/3 allein für die zweitgenannten. Dabei ist doch schon auf den ersten Seiten eine rationale Gliederung in 10 Gruppen vorgenommen worden, die vielleicht eher als Basis hätten dienen können. Eine Anmerkung zum Thema Pilzvergiftung; hier wäre der Hinweis auf die schweren, oft unspezifischen Symptome verursachenden Intoxikationen, die mit oft überraschend großer Latenz (also Abstand zwischen Einnahme und Krankheitsbeginn; können bis zu 48 oder 96 Stunden betragen!) sinnvoll gewesen, da das Krankheitsbild oft gar nicht mit dem Pilzverzehr in Zusammenhang gebracht wird. Ein entsprechender Hinweis findet sich zwar dann im Kapitel über den Grünen Knollenblätterpilz (p. 116), die hochgiftigen Amatoxine und Phallotoxine finden sich aber auch bei anderen Pilzen.

Im Buch wird nicht - wie z. B. in Büchern zum Thema von LÜDER oder FLÜCK - zwischen den giftigen Pilzen (die dann z. B. Magen-Darm-Beschwerden verursachen) und den absolut hochgiftigen Arten (mit schwerem Multiorganversagen - insbesondere der Leber) unterschieden, von denen es in unseren Breiten gut und gerne ca. 2 Dutzend gibt. Ein Manko.

Der Kosmos-Verlag bietet ein weiteres Buch gleichen Titels von FLÜCK an (sinnvoll?), das ich persönlich für vielleicht das beste Einstiegs-Bestimmungsbuch" für Neu-Mykologen angesehen habe. Ein Vergleich mit diesem bietet sich deshalb vielleicht an. Während dieses Buch mit 700 Arten weitaus umfangreicher ist (im FLÜCK sind es etwa die Hälfte), führt diese Fülle auch zur Unübersichtlichkeit und eine strukturierte Bestimmung wird etwas schwierig. Lamellen-/Blätterpilze müssen praktisch Art für Art mit den ca. 300 im Buch Vorgestellten verglichen werden - nicht unbedingt motivationsförderlich. Im FLÜCK findet sich zudem ein klar strukturierter Text, bei dem für jede Art Hut-Fruchtkörper-Stiel-Sporen- etc. beschrieben werden. Sicherlich enthält auch der Text der hier Rezensierten eine gewisse Orientierung, ist aber in der Anwendung schwierig. Also: für Einsteiger eher nicht so geeignet. Die Abbildungen sind ausgezeichnet und hier geben sich die Bücher nichts. Aber die Einschübe mit den zusätzlichen Vertretern ähnlicher Arten sind im GMINDER einfach zu klein, um aussagekräftig zu sein (im FLÜCK wird auf solches völlig verzichtet). Die Einleitung ist im FLÜCK deutlich umfangreicher, beschreibt auch die Mykorrhiza detaillierter.

FAZIT: ich würde für den Neu-Einsteiger und Erstsammler" eher das gleichnamige Buch von FLÜCK empfehlen (selbstverständlich ist eine Unterweisung in vielerorts angebotenen Kursen und Lehrexkursionen unter fachkundiger Leitung dringend empfohlen - geht es doch um die Vermeidung schlimmster gesundheitlicher Probleme). Hat man sich dann einen gewissen Grundstock an Wissen angeeignet, kann man auf den GMINDER übersteigen", in dem nun deutlich mehr verschiedene Pilzarten gezeigt werden. Alternativen wären sich auch die Bücher von LÜDER, LAUX o. a. Das Angebot auf dem Markt ist sehr groß. Ein kleines Plus am Rande: sinnvoll ist in meinen Augen der transparente, wasserabweisende Schutzumschlag und das auf der Rückseite integrierte Zentimetermaß.

P.S. Eine Anmerkung muss allerdings noch gemacht werden: dem Buch ist - erfreulich - ein e-book-Gutschein beigefügt, versehen mit einem kundenspezifischen Code. Eine wirklich gute Idee für den gewichtssparenden Einsatz "im Feld". Allerdings war es nicht möglich, da der angegebene Code - trotz mehrfachen Bemühens - von der entsprechenden Internet-Seite des Kosmos-Verlages als nicht vorhanden blockiert wurde. Schade und enttäuschend.
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am 28. August 2010
Ich habe dieses Buch jetzt seit 2 Jahren. Es begleitet mich bei jeder Pilzwanderung in der Jackentasche und hilft fast immer weiter wenn es darum geht einen mir unbekannten Waldbewohner zu bestimmen.

das Buch bietet:

- eine robuste Klarsichtschutzhülle
- ein aufgedrucktes Lineal auf der Rückseite ( 0-14 cm)
- Fachliche Tipps zum Pilze sammeln allgemein
- übersichtliche Unterteilung der Pilzarten
- echte Farbfotografien und Farbzeichnungen
- Gegenüberstellungen mit Giftpilzen
- ausführliche Beschreibung von Vorkommen, Geruch, Pilzbeschaffenheit, Wachstumszeit (Monate), usw.
- kl. Texte mit nützlichen Infos und Tipps zum Pilz, Essbarkeit, Giftigkeit, und Dingen die man nie vermuten würde
- gut erkennbare Symbole zur Verträglichkeit
- über 450 Pilzarten
- sehr übersichtliches Inhaltsverzeichniss
- Farbbilder des jeweiligen Waldes, indem der Pilz vorkommt

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, auch dem unerfahrenen Pilzsammler.... da es wirklich sehr schön und unkompliziert zu gebrauchen ist, zugleich aber recht viele Pilze enthält.

Preis-leistungs-verhältiss: Topp!!!!

Wünsche allesn die es kaufen viel Erfolg damit und einen vollen Korb!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. April 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )|Verifizierter Kauf
Man soll sich ja alle paar Jahre als Sammler ein neues Pilzbuch anschaffen, so der Ratschlag von Experten. Grund hierfür ist nicht nur die Tatsache, dass durch Tourismus und Klimaveränderung neue Arten einwandern, sondern auch, dass es über die bereits heimischen Arten immer wieder neue Erkenntnisse gibt. Diese Forschungsergebnisse stehen dann zwar gewöhnlich in der Tagespresse (z. B. die Meldung von 2001, dass der Grünling doch nicht essbar ist), aber wer hat schon immer die Zeit und Muße, derartige Artikel zu sichten und aufzuheben?

Diesen Band aus der Kosmos-Naturführerreihe kann man getrost auf die Liste derjenigen Pilzbücher setzen, die man sich ab und zu kaufen sollte. Er enthält über 450 Pilzarten, ist also durchaus umfangreich, obwohl er im Taschenbuchformat erscheint. Die wichtigsten Pilze werden hier mit Fotos und Beschreibung aufgeführt.

Die ersten Seiten enthalten Tipps zum richtigen Sammeln, wie man den Fund am besten verarbeitet und auch Anweisungen für den Notfall, wenn man doch einmal ein paar giftige Exemplare erwischt hat. Dies kommt beim Pilzesammeln leider häufiger vor, als man denkt. Wer also Neuling ist, sollte diese Kapitel nicht aussparen, sondern sich zu Gemüte führen, was man in einem derartigen Notfall zu tun hat. Weiterhin wird am Anfang des Buches die Struktur des Pilzes dargestellt und Fachbegriffe wie "Volvahülle“ oder "milchend“ erläutert. Informationen, die sehr nützlich sind, wenn man darauf aus ist, neue Pilzarten kennenzulernen und die Beschreibungen im Buch verstehen will.

Der Hauptteil startet mit dem wohl bekanntesten Speisepilz, dem Steinpilz. D. h., es geht mit Röhrenpilzen los, gefolgt von Lamellenpilzen und daraufhin weiteren Arten. Die Pilze werden anhand von Fotos, erläuternden Zeichnungen und einem Textteil beschrieben, der u. a. darüber informiert, wann und wo der jeweilige Pilz am besten zu finden ist, ob er überhaupt essbar ist und wenn ja, ob er mit anderen, u. U. gefährlichen Arten verwechselt werden kann und was wichtige Unterscheidungsmerkmale sind.

Dabei gibt es jedoch das Problem, dass dies alles manchmal nicht ausreicht, um einen Pilz eindeutig zu erkennen. Die Natur ist eben sehr eigenwillig, und das bedeutet, dass Pilze je nach Ort und klimatischen Bedingungen unterschiedlich aussehen können, z. B. was Farbe und Form betrifft. Dann sehen sie den Fotos im Buch nicht hundertprozentig ähnlich, oder sie ähneln den Bildern anderer Pilzarten. Deswegen ist es empfehlenswert, sich bei Exemplaren, die man noch nicht so gut kennt, aus mehreren Quellen zu erkundigen. Dies kann mündlich geschehen, z. B. bei Pilzberatungsstellen oder anderen verwandten und bekannten Personen (wie man Perlpilze von giftigen Doppelgängern unterscheidet, hat mir z. B. einmal ein Waldspaziergänger erklärt).

Oder aus weiteren Pilzbüchern. Ich rate dazu, sich mehrere Pilzbücher anzuschaffen und bei Pilzarten, die man noch nicht so gut kennt, die entsprechenden Artikel in den einzelnen Büchern vergleichend durchzuarbeiten. Empfehlen möchte ich hierzu "Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger“ (ebenfalls ein Kosmos-Naturführer), "1200 Pilze“ von Rose Marie Dähncke (ein sehr detailliertes, umfangreiches Buch), "Der große Pilz-Atlas“ von Jean-Louis Lamaison und Jean-Marie Polese (mein Lieblingsbuch, was Pilze betrifft) sowie den "Neuen BLV-Pilzatlas“ von Thomas Læssøe und Anna Del Conte.

Was in diesem Buch fehlt, ist ein Extrakapitel, in dem die häufigsten Giftpilze nebeneinander aufgeführt sind. Da sollte sich der noch unerfahrene Leser vielleicht extra kundig machen (z. B in anderen Pilzbüchern oder Broschüren von Pilzberatungsstellen), damit hier auch wirklich nichts schief geht. Pilzvergiftungen können eine üble Sache sein, und dabei ist gar nicht mal der bekannte Fliegenpilz die gefährlichste Art, sondern der Risspilz, der häufig an Wegrändern wächst und deshalb doch ab und zu von sehr unbedarften Spaziergängern mitgenommen wird (die falsche Einstellung, es gebe in Deutschland gar keine wirklich gefährlichen Pilze, ist leider immer noch viel zu häufig). Bei diesem Pilz merkt man erst nach ca. drei Wochen, dass man sich vergiftet hat. Dann ist es oft schon zu spät, einen Arzt aufzusuchen, und lebenslange Nierenschäden sind die Folge. Also: das Problem mit den Giftpilzen unbedingt ernst nehmen!

Das ungefährlichste Sammelvergnügen hat man dann, wenn man erst einmal mit leicht zu erkennenden Speisepilzen anfängt, die man praktisch überhaupt nicht mit Giftpilzen verwechseln kann (z. B. Steinpilz, Marone, Pfifferling) und sich dann immer mehr in die Materie einarbeitet. Dabei ist jedoch – wie bereits erwähnt – Vorsicht geboten. Viele Pilzvergiftungen ließen sich mit ein bisschen mehr Gewissenhaftigkeit vermeiden. Wer übrigens nicht so recht weiß, was er mit seinem Fund letztendlich anstellen soll (immer nur Pilzsuppe mit Reis ist eben doch langweilig), dem empfehle ich das Kochbuch "Pilze und Waldbeeren“ von Reinhardt Hess (ebenfalls Kosmos-Verlag). Es enthält z. B. das relativ einfache russische Gericht "Pilzkaviar mit Rotweinessig“, sehr zu empfehlen!
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am 11. April 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dies ist ein gutes Buch für Einsteiger. Auf jeder Seite werden immer 1-2 Pilze vorgestellt. Zu jedem Pilz gibt es Hinweise oder Abbildungen zu Größe, Wuchszeit, Vorkommen, Wichtige Merkmale, Lebensraumfoto, Detailillustration, Gifthinweis, und natürlich nicht nur den deutschen sondern auch den wissenschaftlichen Namen. Zudem gibt es oft den Hinweis Schon gewusst in dem man eine besonders interessante Information zum Pilz oder auch mal verwandte Arten findet. Also wirklich alles Nötige in Kurzform um den Pilz bestimmen zu können.

Hier gibt es die Unterteilung in Röhrenpilze oder Röhrlinge (gelb), Lamellen- oder Blätterpilze (blau) und sonstigen Pilzen (grün). Blau wird noch weiter unterteilt in Hellblättler und Rötlingsartige; Freiblättler, Champignong und Tintlingsartige; Dunkelblättler (Braunsporer); Täublinge/Milchlinge (Sprödblättler). Grün wird noch unterteilt in Korallen-, Leisten- und Stachelpilze; Rindenpilze und Porlinge; Gallertpilze; Bauchpilze und Rutenpilze; Schlauchpilze. Die gesuchte Art findet man also schnell über das Farbsystem, sie sind aber leider nicht alphabetisch aufgeführt. Was aber besser wäre, falls man schon ungefähr weiß, wie der Pilz heisst, trotzdem muss man nicht ewig suchen.

Zudem gibt es noch einen Gutschein-Code. Mit diesem kann man sich das Buch nochmals als E-Book im epub-Format zusenden lassen.

Dieses Buch ist ein wirklich interessanter und gut aufgebauter Naturführer mit wohl fast allen bei uns zu findenden Pilzen. Empfehlenswert
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