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Erster Eindruck: Niko auf Abwegen

Fortuna Fürstenau ist erst kürzlich in die Liga der Teufelskicker aufgestiegen, doch bisher haben sie jeden Gegner geschlagen. Und auch die Teufelskicker tun sich sehr schwer gegen die starke Mannschaft, nur Kapitän Niko zeigt Einsatz und Können. Und so wird er vom Trainer von Fürstenau nach dem Spiel angesprochen, ob er nicht in sein Team wechseln will. Und wegen der vielen Sponsoren und den guten Aufstiegsmöglichkeiten ist das Angebot sehr verlockend...

Niko ist ein fester Bestandteil der Teufelskicker ist steht seit den Start der Serie immer mal wieder im Mittelpunkt. Auch die 49. Folge der Serie dreht sich vorrangig um ihn und befördert den beliebten und engagierten Spieler in eine völlig neue Situation. Der Start in die Handlung wird schon kurz nach dem ersten Spiel gegen Fortuna Fürstenau eingeleitet, wenn der gegnerische Trainer Niko abwerben will. Die Reaktionen von Trainer Norbert und seiner Kameraden werden dabei ebenso gut dargestellt wie das schmeichlerische Auftreten des gegnerischen Trainers – der in Anspielung auf einen anderen Verein, der des öfteren starke Spieler anderer Mannschaften abwirbt Herr Pepp heißt und einen starken bayrischen Dialekt spricht. Und auch der weitere Verlauf ist aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt, doch die ersten Konflikte sind vorprogrammiert, als Niko bei seinem ersten Einsatz patzt. Und natürlich halten die Teufelskicker nach einigen Querelen zusammen und helfen ihrem Freund, auch wenn dieser ihnen kurzzeitig den Rücken zugekehrt hat. Zusammenhalt, Teamgeist und wahre Freundschaft werden gekonnt dargestellt, hierdurch wird die Konfliktsituation gekonnt aufgelöst. Wie immer wird locker und flockig erzählt, die Gespräche zwischen den Kindern stehen stets im Fokus, sie wirken jugendlich und glaubhaft. Die Handlung ist solide und kann durchaus unterhalten, hat seine Höhepunkte, aber auch einige kleinere Längen.

Der Trainer der Fortuna Fürstenau, Alois Pepp, wird von Kai Hendrik Möller gesprochen, der nicht nur einen glaubhafte bayrischen Dialekt vorträgt, sondern die schmeichlerische, unangenehme Seite des Mannes ebenso gut präsentieren kann. Niko wird erneut von Janek Schächter gesprochen, der zwar sympathisch und dynamisch klingt, hier aber ganz verschiedene Seiten von sich zeigt und auch überheblich und unsicher klingen kann. Laura M. Ketzer ist als Rebekka zu hören, das kluge, aber auch besserwisserische Mädchen mit dem großen Herz wird auch hier wieder gekonnt dargestellt. Weitere Sprecher sind Julia Fölster, Johannes Semm und Anton Sprick.

Highlight jeder Teufelskicker-Folge sind die enthaltenen Fußballspiele, das gilt sowohl für die Handlung als auch für die akustische Umsetzung. Hier werden Fangesänge, Jubel und die aufgeregte Stimme des Kommentators Ulli Potofski ergeben wirkliches Stadion-Flair. Ansonsten wird die Handlung eher schlicht umgesetzt, einige Geräusche und als Übergang Variationen der Titelmelodie sorgen für die notwendige Stimmung.

Klar, dass Nikos Wechsel in eine andere Mannschaft auch auf dem Cover zu sehen ist. Hier steht er in den für ihn ungewohnten Farben weiß und lila in seinem neuen Trikot, eine große Fahne in der Hand und siegessicher lächelnd. Seine Teamkollegen schauen im Hintergrund recht entsetzt drein, während es auch Trainer Norbert auf das Titelbild geschafft hat und die Arme verschränkt finster auf den abtrünnigen Spieler schaut.

Fazit: Eine solide und gut geschriebene Folge der Teufelskicker. Niko steht mal wieder im Vordergrund und kann verschiedene Seiten von sich zeigen, auch mal unsympathisch wirken und darstellen, wie Erfolg einen verändern kann. Auch die Reaktionen seiner Kollegen und die weitere Entwicklung können gekonnt dargestellt werden. Die Anspielungen auf den realen Fußballverein wirken etwas zu aufdringlich, während die Auflösung des Problems mit Pfiff umgesetzt wurde.
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am 2. Oktober 2015
mein Sohn hört schon seit längerem die CD's der Teufelskicker und findet sie einfach toll.
Die angesprochenen Themen sind immer aktuell
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am 8. September 2014
... zumindest wenn man nach dem Geschmack von meinem Sohn geht. Er liebt diese CDs, auch wenn er schon fast zwölf ist.
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