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am 5. März 2014
... kommt nur schwer wieder davon los."
(Ronald Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Genau so ist es, und ihn meinem Fall sieht es nach einer
extremen Abhängigkeit aus - und das, obwohl ich kaum räumliche oder zeitliche Gemeinsamkeiten mit Gerhard Henschel habe.Nach der Lektüre des 'Abenteuerromans' wusste ich, was ich bei passender Gelegenheit geschenkt habe wollte.
Nach dem 'Bildungsroman' wird das nun beabsichtigte Lesen der gesamten 'Schlosser-Saga' hoffentlich meine Sucht eine gewisse Zeit befriedigen können.
Martin Schlosser - mit Freundin Heike hat er sich "auseinandergelebt" und als Student ist er frustriert- sucht in Bielefeld des Jahres 1983nach einer Chance "etwas Neues anzufangen". Diese Möglichkeit ergibt sich,
als einige Filmenthusiasten in der 'taz' ein Inserat aufgeben, um Mitstreiter für ein Programmkinoprojekt in Bochum zu finden. Leider wird das Vorhaben von den Initiatoren schon vor der Gründungsversammlung aufgegeben.
Aber Martin Schlosser lässt sich nicht unterkriegen und begibt sich auf neue 'Abenteuer'.
Diese ersten Seiten haben fast eine repräsentative Funktion für das gesamte Buch, denn wer mit der Mentalität des Protagonisten vertraut ist, der weiß, dass ihm Trägheit oder gar Resignation fremd ist. Vielmehr haben Martin Schlossers Aktivitäten geradezu pädagogische Wirkung, getreu dem Motto: Niemals aufgeben!
Das gilt insbesondere bei seinen amourösen Erfahrungen - hierbei muss er jede Menge Enttäuschungen verkraften, bis
er...
Auch wenn man ihn um seine sonstigen Erlebnisse nur bedingt beneiden kann - sei es bei seinem Ferienjob auf Borkum oder bei seinen Heimreisen in das verhasste Meppen - irgendwie möchte man ihn doch gerne dabei begleiten.
Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens ist Gerhard Henschel im 'Hauptberuf' Satiriker und somit besitzt er eine bewundernswerte Fähigkeit für die groteske Darstellung banaler Begebenheiten oder für die humorvolle Entlarvung vermeintlicher Größen aus Literatur bzw. Philosophie (die mal gerade en vogue sind) als Dummschwätzer auf der Metaebene.
Zweitens sorgt der Autor mit seiner Collagentechnik, die ihm stets wenig Raum für ein und dasselbe Thema lässt,
nicht nur für Abwechslung, sondern er dokumentiert damit auch geradezu preußische Disziplin, indem er sich nie in Selbstmitleid verliert. Wenn er beispielsweise von seiner enttäuschenden und (vorerst?) letzten Begegnung mit Michael Gerlach, dem Freund aus Kindheitstagen vom Mallendarer Berg im rheinland-pfälzischen Vallendar,
aber vor allem von der zerrütteten Ehe seiner Eltern oder der Krebserkrankung seiner Mutter berichtet, fühlt man zwar als Leser mit ihm, denkt aber immer zugleich:"Martin - das schaffst Du!"
Zu guter Letzt darf der Hinweis auf Gerhard Henschels Roman "Die Liebenden" als Basislektüre für alle Martin-Schlosser-Fans nicht fehlen.
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am 19. Februar 2014
Zurück in frühere Zeiten und doch als wäre es gestern gewesen...Ich lese dieses umfangreiche Buch mit soviel Vergnügen, dass ich es kaum aus der Hand legen möchte.
Ich habe fast zur gleichen Zeit in Bielefeld Germanistik und Anglistik studiert, sogar zeitweilig in der Bonhoefferstrasse gewohnt und mich nicht immer wohl gefuehlt in Bielefeld, obwohl vieles auf jeden Fall auch Spass gemacht hat.
Dieser Roman bringt die frühen 80ger so lebendig und unterhaltsam zurueck, ich möchte die Lektuere auch nicht Bielefeldern eindringlich empfehlen.
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am 20. August 2015
Ich liebe Henschel Romane! Sie sind in bester Kempowski-Manier geschrieben, witzig, nachdenklich, Zeugnis bürgerlichen Daseins ... Ich freu mich wie immer auf das nächste Buch - hab den Künstlerroman schon daliegen!
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Aus den kleinen Martin Schlosser ist nun endlich ein richtiger Student geworden, der Anfang der 80er, enttäuscht bis genervt vom WG-Leben und unerfüllten, weil in erster Linie anstrengenden Beziehungsversuchen, aus dem drögen Ostwestfälischen ins geteilte, lebendige, bunte, chaotische Berlin wechselt: die erste eigene Wohnung, Geldnöte, Referate, Tramp-Erfahrungen quer durch die Republik und schlussendlich eine dem Himmel sei Dank bestandene Zwischenprüfung. Dazwischen und zwischendurch unglückliche, weil vergebliche Versuche des angehenden Intellektuellen, die ganz große Liebe oder wenigstens irgendeine Frau aufzugabeln. Bis er dann auf die recht weit entfernt lebende Andrea trifft. Aber auch hier gilt: Es ist kompliziert, und ob Martin ihren Vorschlag, der Liebe zuliebe sein Studium in Köln fortzusetzen, annehmen wird, bleibt (vorerst) offen. Man wird sehen und es bleibt spannend.
Nach gut 2500 durchgeackerten Seiten und vielen durchweg unterhaltsamen im Schlosser-Universum verbrachten Lesestunden sei mir nun an dieser Stelle eine kurze, abschließende Bewertung aller fünf bisherigen Romane gestattet: Henschel gelingt es ganz großartig, die Stimmungen der jeweiligen Dekaden einzufangen, er nimmt seine Leser mit auf eine Zeitreise, der sie sich kaum entziehen können und, so wie in meinem Fall, auch nicht wollen. Es macht einfach einen Riesenspaß, "dem Martin" und seinen teils verrückten, teils erschütternd normalen Familienangehörigen, Freunden und Bekannten zu folgen. Es macht einen Riesenspaß, etwas von der eigenen Geschichte und bekannte Orten wiederzuentdecken. Es macht Spaß, sich an längst vergangene Ereignisse zu erinnern und Diskussionen wiederaufleben zu lassen, die man vielleicht selber vor vielen, vielen Jahren in verräucherten WG-Küchen geführt hat. Dafür gebührt dem Autoren Dank und Anerkennung. Andererseits hätte die eine oder andere Kürzung weder den Texten noch der Spannung geschadet. Und auch der Verzicht auf das eine oder andere Zitat wäre völlig in Ordnung gewesen. Aber hier wird jetzt auf hohem Niveau gejammert - alles in allem hat Henschel fünf tolle Romane abgeliefert. Ob es wohl eine Fortsetzung der Schlosser-Geschichte gibt? Man wird sehen und es bleibt spannend.
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am 10. Oktober 2015
Wer das Glück hat die Roman-Romane von Gerhard Henschel mit Freude lesen zu können, der lebt nicht nur im sogenannten richtigen Leben, sondern sozusagen noch einmal in einem zweiten Leben, nämlich während er in seinem jetzigen Leben die Romane liest und alles wieder durchleben darf was in seinem Leben sich so und so ereignet hat und dies ganz ohne Reue.
Und außerdem ist Henschel einfach unser Mann!!
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am 11. Juli 2014
...und wieder für drei Tage in der Welt von Martin Schlosser verschwunden - dann war das Buch leider ausgelesen. Einer der oben erwähnten Feuilleton-Rezensenten hat schon recht: Man hofft auf die nächsten 500 Seiten...

Henschels/Schlossers in Bielefeld beginnendem Uni-Alltagsleben, seinen mehr oder minder glücklichen Werbungsversuchen, und seinen Fahrten zwischen Berlin-Aachen-Meppen (mit Zwischenstopp Göttingen) folgt man mit Empathie, weil die Sprache klar ist, die Pointen gut und oft mit einem Schulterzucken verteilt sind, und die Erinnerung tagebuchartig authentisch wirkt, ohne aber Tagebuchcharakter zu haben. Geschickt mischen sich hier Eindrücke eben der 'Jugendzeit' mit Reflexionen des Autors von heute.

Als Vergleich wird immer Kempowski hervorgehoben. Das macht biografisch für Henschel Sinn (Kempowski kommt auch persönlich vor im Bildungsroman). Ebenso nahe steht dieses minutiöse aber nie nervende Erinnerungsprojekt den Eugen Rapp-Reflexionen von Hermann Lenz (z.B. Der Wanderer). Auch diese ein Zeitenspiegel und ein Universum der lakonischen Selbstbetrachtung. Zu erinnern ist auch an die beiden Romane über Gregor Schattschneider von Matthias Polyticki (vor allem:Weiberroman (Literatur-Literatur)).

Gut, man hat am 'Bildungsroman' sicher mehr Freude, wenn man eine Geisteswissenschaft studiert hat und die oft beschriebene Art des Scheinerwerbs durch Referate und Hausarbeit kennt. Auch ist es für Neulinge vielleicht schwer in den 'Bildungsroman' und seine Konstellationen hereinzukommen: Keiner der vielen Figuren wird irgendwie eingeführt. Sie sind einfach da. Zumindest den 'Kindheitsroman' Henschels sollte man also kennen, um sich orientieren zu können. Hat man zusätzlich noch 'Die Liebenden' gelesen, umflort das Ganze auch ein wenig Melancholie.
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Abenteuerlich geht es in diesem 5. Band auch weiter, mitten hinein wird der Leser gezogen in das bunte Studentenleben der 80er Jahre, das doch so ganz anders sich gestaltet, als es sich der Protagonist vorgstellt hat. Er verbringt eine Zeit im wilden Berlin, das doch prägender ist, als man denkt und die Liebe lässt ebensowenig auf sich warten. Um Bildung und Studium geht es natürlich auch, doch vor allem kann man hier sehr viel über das Leben lernen, da sich die Praxis doch mitunter spanndender gestaltet, als der Uni-Alltag. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, sich die Bände 1 bis 4 zu Gemüte zu führen, die den Leser ebenso begeistern und mitreissen werden, geht es doch dort schon um früheste Kindheitserinnerungen und nicht zuletzt wieder um die Liebe. Eine absolut empfehlenswerte Lektüre, nicht nur für Bildungshungrige.
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am 10. August 2014
Dieses Buch bringt einen die 80er eindrucksvoll zurück. Man fühlt sich direkt angesprochen. Die Musik, die Rumtramperei, die lustigen Geschichten und die lustigen Leute. Wir kennen sie doch alle. Ein Buch über uns, in dem jeder von uns seinen Platz findet. Vorausgesetzt man ist Anfang der 60er geboren. Respekt und Gratulation. Sehr zu empfehlen.
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am 3. Oktober 2014
... für Menschen dieses Jahrganges immer wieder und stets eine Offenbarung, ein Eintauchen in die eigene Geschichte, die Erinnerung an und mit allen Sinnen der Siebziger und Achtziger ... und hoffentlich bald der Neunziger des letzten Jahrhunderts - ach, Jahrtausends ... danke Martin, danke Gerhard ...
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